DE2318382A1 - Uebungsgeraet fuer moerser - Google Patents
Uebungsgeraet fuer moerserInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B8/00—Practice or training ammunition
- F42B8/12—Projectiles or missiles
- F42B8/20—Mortar grenades
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Übungsgerät für Mörser mit einem zentralen Rohr zur Aufnahme einer unterkalibrigen
Übungsmunition.
Es ist bekannt, daß es Mörser bzw. Granatwerfer verschiedener Kaliber gibt. Entsprechend diesen verschiedenen Mörserkalibern
ist es erforderlich, auch Übungsgeräte für Mörser bzw. Granatwerfer in den verschiedenen Kalibern auszubilden.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, für die verschiedenen Kaliber von Mörsern ein möglichst einheitliches
Übungsgerät auszubilden, das es gestattet, für jedes Mörserkaliber die gleiche unterkalibrige Übungsmunition
einzusetzen. Darüber hinaus wird angestrebt, die Handhabung sowie Form und Gewicht des Übungsgerätes möglichst genau der
Original-Granate nachzubilden und damit eine realistische Ausbildung der Bedienungsmannschaft zu gewährleisten.
Das erfindungsgemäße Übungsgerät sieht daher vor, daß das
an seinem rückwärtigen Ende mit einem zur Aufnahme und Befestigung der Übungsmunition bestimmten Yerschlußteil fest,
aber lösbar verbundene Eohr durch Aufstecken ringförmiger
Körperteile für beliebige Mörserkaliber ausbildbar ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß das zentrale Rohr und der
Terschluß einschließlich der einzusetzenden unterkalibrigen · übungsmunition· bei allen Kalibertypen gleich sind und eine ·.
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Grundeinheit bilden, und der jeweilige Kalibertyp nur durch
Aufstecken entsprechender Teile und Pestspannen derselben, beispielsweise durch Verschrauben, endgültig ausgebildet wird.
Vorteilhaft ist das Verschlußteil am Rohrende außenseitig verschraubt und mittels eines GewindeStiftes abgesichert.
Damit bildet der Verschlußteil gleichzeitig die Möglichkeit für die Anlage bzw. Abstützung der über das Rohr geschobenen
ringförmigen, die Kaliberendmaße bestimmenden Körperteile.
Ue: eine möglichst einfach zu handhabende Ladung des Übungsgerätes
mit der Übungsmunition und Entleerung des Übungsgerätes von der verschossenen Übungsmunition zurückbleibenden Kartuschhülse
zu ermöglichen, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Verschlußteil zur Befestigung der Übungsmunition
nach Art eines Bajonettverschlußes mit Ausnehmungen
ausgebildet ist. Auf diese Weise kann die Übungsmunition, die vorteilhaft an der Kartuschhülse angebrachte Warzen aufweist,
nach dem Einschieben in das Rohr durch eine kurze Drehung in dem Verschlußteil verriegelt werden. Nach dem Abschießen
der Übungsmunition kann die in dem Übungsgerät verbliebene Kartuschhülse dann durch Drehung in entgegengesetzter Richtung wieder
aus dem Verschlußteil des Übungsgerätes entfernt werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß der Ladevorgang am
Mörserrohr mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Übungsgerät vollkommen demjenigen mit einem scharfen Schuß gleicht. Hierbei
ist auch keine Änderung am Mörser erforderlich.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß der das vordere Ende des Übungsgerätes bildende ringförmige Körperteil
als Mutter ausgebildet und am vorderen Rohrende verschraubt und mittels Gewindestift abgesichert ist. Hiermit
wird in einfacher V/eise die Montage der verschiedenen Kalibertypen des Übungsgerätes ermöglicht, wobei durch Festschrauben
der Spitze des Übungsgerätes die Befestigung der aufgesteckten ringförmigen Teile erfolgt. In gleicher Weise ist die Demontage
der ringförmigen Teile von dem zentralen Rohr mit Verschlußteil gegeben. Bei Verwendung entsprechender Materialien für die ,
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einzelnen Teile des erfindungsgemäßen Übungsgerätes ist dieses
im Dauergebrauch verwendbar.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Ausführungsbeispielen
dargestellt und wird anhand dieser nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 Ein Übungsgerät für das Kaliber 81 mm in teilweisem
Längsschnitt.
Figur 2 Ein Übungsgerät für das kleinere Kaliber 60 mm.
Figur 3 Ein Übungsgerät für das Kaliber 4,2 Zoll
Figur 4 Ein Übungsgerät für das große Kaliber von 120 mm.
•In der Figur 1 ist das erfindungsgemäße Übungsgerät als Ausführung
für das Kaliber 81 mm in etwa zwei Drittel der Originalgröße im Halbschnitt dargestellt. Das zentrale Rohr
ist mit dem Yerschlußteil 2 nach Art einer Überwurfmutter verschraubt und mit dem Gewindestift 9 gegen Verdrehung gesichert.
Über das Rohr 1 mit dem Terschlußteil 2 sind der Führungsfltigel
3, das Zwischenstück 4, der kegelförmige Körper 5» der Führungering 6 und der weitere kegelförmige Körper 7 gesteckt.
Das vordere Ende des Übungsgerätes bildet die Mutter 8, die auf dem vorderen Ende des Rohres 1 aufgeschraubt und ebenfalls
mit dea weiteren Gewindestift 12 gegen Verdrehung gesichert ist. Durch Anziehen der Mutter 8 werden die auf das Rohr 1 aufgesteckten
feile befestigt. Am rückwärtigen Ende des Rohres 1 im Yerschlußteil 2 befindet sich das Patronenlager zur
Aufnahme der unterkalibrigen Übungsmunition 13. Die Übungsmunition 13 weist in einer Kartuschhülse, die am bodenseitigen
Ende mit den Warzen 14 ausgestattet ist, das Projektil 11 auf. Der Yerschlußteil 2 ist als Bajonettverschluß ausgebildet, so
daß die Übungsmunition 13 durch Einrasten der Warzen 14 für den Übungsgebrauch ausreichend in der lage festgehalten wird
und nach dem Schuß die Kartuschhülse durch Entkopplung, ,
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das heißt, durch. Drehung, wieder freigegeben v/erden kann.
Das zentrale Rohr 1 "bildet mit dem Verschlußteil 2 die
Grundeinheit des Übungsgerätes, die für alle Mörserkaliberausführungen
gleich ist, das heißt für alle Kcrserkaliber
verwendet werden kann. Durch einfaches Aufstecken verschiedener, den einzelnen Hörserkalibern zugeordneter Teile
werden dann die jeweiligen Kalibertypen erreicht. Die Verwendung der gleichen Grundeinheit von Rohr 1 und Verschlußteil
2 zusammen mit der gleichen unterkalibrigen Übungsmunition ermöglicht eine einfache Kontage, und eine wesentlich
kostengünstigere Herstellung des Übungsgerätes als andere bekannte Systeme. Die Anpassung der Führungsflachen der
Körperteile 3 und 6 des Übungsgerätes erfolgt nach der Kontage. Da zu diesem Zeitpunkt die Pührungsteile bereits durch das
Bohr 1 gehalten und zentriert sind, tritt keinerleit Radialschlag auf, so daß sich eine qualitätsmäßig gute Übungsmunition
ergibt, was sich insbesondere günstig auf die Streuung auswirkt.
Der Ladevorgang der unterkalibrigen Übungsmunition 13 in dem
erfindungsgemäßen Übungsgerät erfolgt auf ähnliche V/eise und an gleicher Stelle wie beim scharfen Schuß. Die Übungsmunition
wird am Heckteil des Übungsgerätes in das Rohr 1 eingeschoben und durch eine kurze Rechtsdrehung in dem Verschlußteil 2
verriegelt. Diese Verriegelung ist, wie bereits weiter oben erläutert, durch die an der Kartuschhülse der Übungsmunition
13 angebrachten Warzen 14, mindestens 2, in einfachster Handhabung
möglich, Die Übungsmunition besitzt in ihrem rückwärtigen Ende 10 eine Zund- und Ausstoßladung, die das Projektil
11 der Übungsmunition und das Übungsgerät nach dem Einwerfen in den Körser und Auftreffen auf den Zündbolzen
desselben wieder aus dem Hörserrohr heraustreibt. Die Ausstoßladung
ist durch einen Zündkanal mit der Treibladung für das Projektil 11 verbunden. Unmittelbar nach dem Zünden
der ÄuEstoßladung wird die Treibladung der ÜTjim^sr.unition
gezündet und treibt das Projektil 11 durch das R.ohr 1.
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Das (übungsgerät wird durch die Gase der Ausstoßladung in
bekannter "»'eise aus dem iiörserrohr getrieben und fällt einige
Meter davor auf den Boden. Die im Übungsgerät verbliebene Kartuschhülse der Übungsmunition kann nun in entgegengesetzter
Drehrichtung, das heißt durch eine kurse Linksdrehung aus dem
Patronenlager, das heißt aus dem Verschluß teil 2 des Übungsgerätes entfernt werden und kann anschließend sofort wieder
für den nächsten Schuß neu geladen werden. Dieser Ladevorgang am Hörserrohr ist vollkommen gleich dem scharfen Schuß.
Die weiteren in den Figuren 2 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiele des Übungsgerätes für weitere Kaliber unterscheiden
sich von dem in Figur 1 beschriebenen übungsgerät und untereinander nur durch die verschiedene Gestaltung der aufgesteckten
ringförmigen Körperteile. Die Gestalt und Maße dieser aufgesteckten'und nicht näher bezeichneten Körperteile ergibt
sich aus den jeweiligen zu erzielenden Kalibermaßen. Für alle gezeigten Übungsgeräte gilt jedoch, daß die Grundeinheit
von zentralem Rohr 1 und Verschlußteil 2 die gleiche ist, darüber hinaus auch die gleiche unterkalibrige Übungsmunition
eingesetzt wird. Auch die Art der Verbindung der zusammengebauten Teile zu dem Übungsgerät ist die gleiche, sie geschieht
nämlich durch Verschraubeii des als Mutter ausgebildeten vordersten
ringförmigen Teiles 8.
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Claims (4)
- 23Ί8382PatentansprücheÜbungsgerät für Ilörser mit einem zentralen Rohr zur Aufnahme einer unterkalibrigen Übungsmunition, dadurch gekennzeichnet, daß das an seinem rückwärtigen Ende mit einem zur Aufnahme und Befestigung der Übungsmunition bestimmten Verschlußteils fest, aber lösbar verbundene Rohr durch Aufstecken ringförmiger Körperteile für beliebige Körserkaliber ausbildbar ist.
- 2. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennaeich.net, daß das Verschlußteil am Rohrende außenseitig verschraubt und mittels eines Gev/inde Stiftes abgesichert ist.
- 3. Übungsgerätes nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Veschlußteil zur Befestigung der Übungsmunition nach Art eines Bajonettverschlusses mit Ausnehmungen ausgebildet ist.
- 4. Übungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das vordere Ende des Übungsgerätes bildende ringförmige Körperteil als Mutter ausgebildet und am vorderen Rohrende verschraubt und mittels Gewindestift abgesichert ist. . .Troisdorf, den 11. April 1973
ϊ-13/Ro 73 033409844/0076Leerseite
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE2318382A DE2318382A1 (de) | 1973-04-12 | 1973-04-12 | Uebungsgeraet fuer moerser |
| US05/432,426 US3948179A (en) | 1973-04-12 | 1974-01-10 | Practice device for mortars |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2318382A DE2318382A1 (de) | 1973-04-12 | 1973-04-12 | Uebungsgeraet fuer moerser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2318382A1 true DE2318382A1 (de) | 1974-10-31 |
Family
ID=5877806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2318382A Pending DE2318382A1 (de) | 1973-04-12 | 1973-04-12 | Uebungsgeraet fuer moerser |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3948179A (de) |
| DE (1) | DE2318382A1 (de) |
Cited By (1)
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| DE3929439C1 (en) * | 1989-09-05 | 1990-12-13 | Friedrich Wilh. Heym, Gmbh & Co. Kg., 8732 Muennerstadt, De | Rotary breech for mortar firing - has sub-calibre shell chamber and dummy with tube acting as barrel |
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1973
- 1973-04-12 DE DE2318382A patent/DE2318382A1/de active Pending
-
1974
- 1974-01-10 US US05/432,426 patent/US3948179A/en not_active Expired - Lifetime
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| DE3929439C1 (en) * | 1989-09-05 | 1990-12-13 | Friedrich Wilh. Heym, Gmbh & Co. Kg., 8732 Muennerstadt, De | Rotary breech for mortar firing - has sub-calibre shell chamber and dummy with tube acting as barrel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3948179A (en) | 1976-04-06 |
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