DE1577320A1 - Vorrichtung zum schleifenden Entgraten - Google Patents
Vorrichtung zum schleifenden EntgratenInfo
- Publication number
- DE1577320A1 DE1577320A1 DE19661577320 DE1577320A DE1577320A1 DE 1577320 A1 DE1577320 A1 DE 1577320A1 DE 19661577320 DE19661577320 DE 19661577320 DE 1577320 A DE1577320 A DE 1577320A DE 1577320 A1 DE1577320 A1 DE 1577320A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grinding wheel
- workpiece
- grinding
- trestle
- lowering
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
Deutsche Edelstahlwerke Aktiengesellschaft,
Krefeld, Oberschlesienstr. 16 ι c T7 ο ο η
I 0 / / ΟΔΌ
Krefeld, den 10, August 1966
PA.Vr/Jn
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum schleifenden Entgraten
und Anfasen der Endflächen von stangenförmigen Werkstücken, beispielsweise Vierkantknüppeln ο«dgl·
Durch den Walzvorgang oder auch beim Trennen langer Stangen in kürzere Abschnitte entstehen an den Kanten der Endflächen Grate,
die vor der Weiterverarbeitung entfernt werden müssen« Bisher sind diese Grate an Stangen, Knüppeln u.dgl. mittels Schleifmaschinen
entfernt worden, die von Hand geführt wurden. Dies wurde deshalb für erforderlich gehalten, weil angenommen wurde,
es könne nur so den Unregelmäßigkeiten solcher Endflächen Rechnung
getragen werden» i
Das Werkstück wird dabei auf einen Tisch gelegt oder eingespannt, sodann wird eine Kante nach der anderen bearbeitet, um den Grat
zu entfernen« Diese Bearbeitung kommt einem Anfasen der Kanten gleich. Die Arbeit ist mühselig und zeitraubend und führt, je
nach der Geschicklichkeit des Arbeiters, zu mehr oder minder großen Ungleichförmigkeiten·
Zweck der Erfindung ist es, eine selbsttätig arbeitende Einrichtung
zu schaffen, die gestattet, gleichförmige Erzeugnisse zu erzielen,
909883/0998
157732Q
Gelöst wird dies« Aufgabe durch «in· Vorrichtung zum
schleifenden Entgraten und Anfasen der Endflächen von atangenförmigen
Werkstücken, die durch einen senkrecht heb- und senkbaren Bock mit einer Schrs&Mäche als Lagerung und Führung
für die Schleifscheibe und den Antriebsmotor gekennzeichnet ist.
Mit dieser Anordnung ist es möglich, die Schleifscheibe genaues tens auf das Werkstück einzustellen, dessen Kanten an
der Endfläche entgratet und angefast werden sollen. Durch die Möglichkeit, die Schleifscheibe anzuheben und wieder abzusenken,
während das eingespannte Werkstück selbsttätig gedreht wird, wird erreicht, daß die Stirnfläche des Knüppele
ringsherum, also auch an den Ecken eine gleichmäßige Fase erhält. Ohne diese Vorkehrungen wäre es praktisch unausbleiblich,
daß das Werkstück an den Ecken zu stark abgeschliffen, der Knüppel also angespitzt würde» Ein solche· Anspitzen
wäre aber für die Weiterverarbeitung abträglich.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung soll zum Heben und Senken des Bockes vorzugsweise
ein hydraulisch zu betätigendes Kniehebelgestänge vorgesehen sein, das durch eine Fühlersteuerung betätigt wird,
so daß die Anfasung immer gleichbleibend an der obersten
Faser des abgetasteten Knüppels ist. Das Heben und Senken des Bockes soll dabei möglichst genau parallel zur Stirnfläche
" des Knüppels erfolgen.
Der Bock samt der hydraulischen Heb- und Senkvorrichtung kann auch einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung auf einem Tisch gelagert sein, der um ein solches Maß hin- und herfahrbar ist, daß die Schleifscheibe über ihre
ganze Breite gleichmäßig abgenutzt wird, also ihre schleifende Wirkung an jedem Punkt gleichmäßig ausübt. Um die· zu erreichen,
ist aber auch ein Schwenken der Teile um einen genügend
9098 3 3/0998 ~3"
-3- ,, ■ r-i2L-
weit entferaten Drehpunkt möglich.
Die Schrägfläche auf dem heb- und senkbaren Bock, deren Neigung
für den Winkel der Anfasung bestimmend ist und auf der die Schleifscheibe und der Antriebsmotor gelagert sind, vermittelt
auch die Möglichkeit, mittels einer Schraubspindel die Lage des Schleifsteines auf dem Bock und damit zu dem zu bearbeitenden
Werkstück einzustellen. Hierdurch wird die Abnutzung der Schleifscheibe ausgeglichen und die gewünschte Fase am Knüppel
erhalten werden«
selbsttätiges Arbeiten ohne die Gefahr des zu starken Abschliffe an den Ecken des Werkstücks.
In der Zeichnung ist schematisch eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt die Stellung der Schleifscheibe zum Werkstück in mehreren Lagen,
Die Kanten der Endfläche 1 eines quadratischen Vierkantknüppele 5 sollen entgratet oder mit einer Anfasung versehen werden.
Dazu wird eine Schleifscheibe 2 verwendet, die zwischen den Endetellungen 2<
und 2« hin- und herfährt. Auf diese Weise "
wird eine gleichmäßige Abnutzung der Schleifscheibe 2 über ihre ganze Breite und ein gleichförmiges Entgraten und Anfasen
des Werkstücks erreicht. Wenn nun die nächste Kante bearbeitet werden soll, so muß das Werkstück 5 gedreht werden,
und zwar durch eine Lage hindurch, wie sie für die Endfläche bei 1* gestrichelt angedeutet ist. Würde nun die Schleifscheibe2
in ihrer Arbeitsstellung stehen bleiben, so würde die Ecke
9098G3/Ü998
ÜfliÖiNÄL
zwischen den Kanten während der Drehbewegung des Werkstücks völlig rund geschliffen werden, was im Hinblick auf die
Weiterverarbeitung untragbar wäre. Die Schleifscheibe 2 muß also, um dies zu verhindern, während der Drehbewegung des
Werkstücks 5 in die gestrichelt dargestellt· Stellung 2** ang*
hoben werden. Dabei wird also diese Eck· im gleichen Maße an»
gefast wie die Kanten, gleich ob die Längekanten des Knüppels
scharf oder gerundet sind.
Hierzu wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung vorgeschlagen, wie sie in Abb.2 dargestellt ist.
Auf einem heb- und senkbaren Bock 3 ist «in· Schrägfläch· k
fc vorgesehen, die der Lagerung und Führung für die Schleifscheibe
2 und den Antriebsmotor 6 dient» Im gewählten Beispiel erfolgt der Antrieb der Schleifscheibe 2 über einen
Riementrieb 7.
Der Motor 6 ist auf einem Gestell 8 gelagert, das an seinem vorderen Ende der Lagerung der Schleifscheibe 2 dient. Dl·
Schleifscheibe 2 ist in der Darstellung gemäß Abb.2 im schleifenden
Eingriff mit dem Werkstück 5 gezeigt, dessen Kanten der Endfläche 1 angefast bzw. entgratet werden sollen.
Wenn das Werkstück 5, wie in Verbindung mit Abb.l geschildert,
. allmählich gedreht wird, um die sich bei der Drehung hebende Ecke und danach eine neue Kante der Endfläch· 1 anzufasen,
muß die Achs· 9 der Schleifscheibe 2 in dl· Stellung 9* gehoben werden, so daß der Umfang der Scheibe, wi· bei 10 gestrichelt
angedeutet, stets die gleich· Lag· eur obersten
Längsfaser des Werkstückes haben, d.h. dl· Tangent· an dan
Scheibenumfang im Schnittpunkt mit der obersten Längsfaser
d·· Werkstücks soll in jeder Stellung den selben Winkel mit
der jeweils obersten Längsfaser einschlleBen.
909883/0998
157732Q
Vm das vertikal· Heben und Sanken dar Schleifscheibe 2
parallel zur Knüppelstirnfläche bewirken zu können, ist sie auf dem heb- und senkbaren Bock 3 gelagert« Der Bock 3 wird
dureh das Kniehebegestänge 11 gehoben und gesenkt. Das Gestänge selbst ist durch die alt 12 bezeichnete Hydraulik bewegt«
Das Gestänge 11 und die Hydraulik 12 sind auf eine« Ti«ch 13 angeordnet, der mittels des Motors Ik und dem Zahnstangentrieb
15 *uf den Führungen 16 hin- und herbewegt wird· Infolge dieser Anordnung fährt die Schleifscheibe 2 an der
jeweils zu bearbeitenden Kante der Stirnfläche 1 des Werkstücks
5 hin und her. Sobald die Bearbeitung beendet ist, wird der
Bock 3 und damit die Schleifscheibe 2 entsprechend angehoben und sodann nach Drehen des Werkstückes 5 in die neue Lage
wieder abgesenkt« Die Vertikalbewegung der Schleifscheibe 2 i
wird eingeleitet und gesteuert durch einen Fühler 17, der auf dem Werkstück 5 aufliegt.
Schleifscheiben unterliegen einem nicht unbeträchtlichen Verschleiß
und, um diesen auszugleichen bzw« um die Schleifscheibe 2 in die rechte Lage zum aufgespannten Werkstück zu
bringen, damit die Anfasung am Werkstück das richtige Maß hat, ist eine Gewindespindel 18 vorgesehen, die gestattet, das Gestell
8 auf der Schrägfläche Ik auf -und abzubewegen bzw« das Gestell und auch die Schleifscheibe 5 in einer bestimmten
Lage festzuhalten«
Es ist auch möglich, in anaich bekannter Weise den Umfang der ^
Schleifscheibe in regelmäßigen Zeitabständen abzutasten, die Abnahme des Durehmessers festzustellen und mit Hilfe der Gewindespindel
18 die Schleifscheibe 2 nachzustellen, so daß die Anfasung tmotz Schleifscheibenabnutzung praktisch gleichbleibt«
Dieser Vorgang kann vonhand oder selbsttätig ausgeübt werden«
909883/0998
Claims (1)
- Patentanspruch·1, Vorrichtung zum schleifenden Entgraten und Anfasen der Endflächen von stangenförmigen Werkstücken, gekennzeichnet durch einen senkrecht heb- und senkbaren Bock (3) mit einer Schrägflache (k) als Lagerung und Führung für die Schleifscheibe (2) und den Antriebsmotor (6).2» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßzum Heben und Senken des Bockes (3) vorzugsweise ein ^ hydraulisch zu betätigendes Kniehebelgestänge (ll) vorgesehen ist, das durch eine Fühlersteuerung (I7) betätigt wird, so daß die Anfasung immer gleichbleibend an der obersten Faser des abgetasteten Knüppele ist.3» Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bock (3) samt der hydraulischen Heb- und Senkvorrichtung (11,12) auf einem Tisoh (13) gelagert ist, der um ein solches Naß hin— und hergefahren wird, daß die Schleifscheibe (2) über ihre ganze Breite gleichmäßig abgenutzt wird, also ihre schleifende Wirkung an jedem Punkt gleichmäßig ausübt.ψ k» Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3t gekennzeichnet durch eine Schraubspindel (l8) zur verschiebenden Einstellung der Lage der Schleifscheibe (2) auf dem Bock (3).90S883/0998ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0050856 | 1966-08-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1577320A1 true DE1577320A1 (de) | 1970-01-15 |
Family
ID=7052961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661577320 Pending DE1577320A1 (de) | 1966-08-16 | 1966-08-16 | Vorrichtung zum schleifenden Entgraten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1577320A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3718868A1 (de) * | 1987-06-05 | 1988-12-22 | Heinrich Georg Gmbh Maschinenf | Verfahren zum fasen von werkstuecken sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
-
1966
- 1966-08-16 DE DE19661577320 patent/DE1577320A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3718868A1 (de) * | 1987-06-05 | 1988-12-22 | Heinrich Georg Gmbh Maschinenf | Verfahren zum fasen von werkstuecken sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE602005002362T2 (de) | Kombinierte vorrichtung zur bearbeitung von artikeln, insbesondere in der form von platten | |
| DE2612174C3 (de) | Schienenschleifmaschine für das Abschleifen von Unregelmäßigkeiten der Schienen-Fahrfläche | |
| CH623256A5 (de) | ||
| DE492212C (de) | Maschine zum Schleifen der zylindrischen Innenflaechen sowohl als der Aussenflaechenhohler Drehkoerper | |
| DE2758887A1 (de) | Verfahren zum abtragenden bearbeiten von siliciumstaeben und -rohren sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2204328A1 (de) | Unterflur-radsatz-profildrehmaschine | |
| DE537169C (de) | Vorrichtung zum Zu- und Abfuehren der Werkstuecke an spitzenlosen Schleifmaschinen | |
| DE102009037298B4 (de) | Anordnung und Verfahren zum Schärfen eines Sägeblattes sowie Verwendung der Anordnung | |
| DE612324C (de) | Formdrehbank zum Drehen unrunder, beispielsweise drei- oder mehrkantiger Werkstuecke, wie insbesondere Walzbloecke | |
| DE19626388C1 (de) | Maschine zum Bearbeiten von Zahnflanken eines Sägeblattes | |
| DE3136240A1 (de) | Praezisionsschleifmaschine, insbesondere projektions-formenschleifmaschine | |
| DE1577320A1 (de) | Vorrichtung zum schleifenden Entgraten | |
| DE3136396C2 (de) | ||
| DE102011052531B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen von Messern und Verschleißplatten eines Messerringzerspaners | |
| DE3216929A1 (de) | Vorrichtung zum entgraten von werkstuecken | |
| DE2620477A1 (de) | Vertikalschleif- oder -poliermaschine | |
| DE2722523C2 (de) | Werkzeug- Schleifmaschine für Profilwerkzeuge von Bearbeitungsmaschinen für Holz, Kunststoff u.dgl. | |
| DE1971910U (de) | Vorrichtung zum schleifenden entgraten. | |
| DE3044818A1 (de) | Einstechschleifmaschine | |
| DE1752149A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anschleifen von Fasen an Walzgut | |
| EP3206835A1 (de) | Vorrichtung zum spitzenlosen rundschleifen und verfahren zur verwendung einer vorrichtung zum spitzenlosen rundschleifen | |
| DE560766C (de) | Verfahren zum Einstechbearbeiten von Gegenstaenden aus Stein und aehnlichen Werkstoffen | |
| DE2711047A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum formen von keramischen hubeln, insbesondere isolatoren | |
| DE4319276A1 (de) | Verfahren zum automatischen Polieren von Flachkanten an Platten aus Marmor, Naturstein, Granit und desgleichen und Poliermaschine zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE409385C (de) | Maschine zum Schleifen von Facetten mittels ebener Schleifscheiben am Umfange zu mehreren angeordneter Glaskoerper |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |