DE3136240A1 - Praezisionsschleifmaschine, insbesondere projektions-formenschleifmaschine - Google Patents
Praezisionsschleifmaschine, insbesondere projektions-formenschleifmaschineInfo
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- DE3136240A1 DE3136240A1 DE19813136240 DE3136240A DE3136240A1 DE 3136240 A1 DE3136240 A1 DE 3136240A1 DE 19813136240 DE19813136240 DE 19813136240 DE 3136240 A DE3136240 A DE 3136240A DE 3136240 A1 DE3136240 A1 DE 3136240A1
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- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
HOEGER, STELLRSCHT ;&: PARTNER
PATENT Λ Τ Ν-λ» -Λ Ι.Ί. E - '...'..
UHLANDSTRASSE \Α c D 7Ο00 STUTTGART I " ■ .
A 44 854 u Anmelder: Dipl.-Ing. Alfred KoIb
11. September 1981 Haus am Tannenberg
u - 152 6980 Wertheim
Beschreibung
Präzisionsschleifmaschine, insbesondere Projektions-Formenschleifmaschine
Die Erfindung betrifft eine Präzisionsschleifmaschine, insbesondere
eine Projektionsformenschleifmaschine, mit einer ein Werkstück bearbeitenden Schleifscheibe.
Bei Projektionsformenschleifmaschinen kann man die Kontur des bearbeiteten
Werkstückes an einem Projektionsschirm beobachten und die Schleifscheibe entsprechend dieser Kontur von Hand
entlang einer Sollformlinie führen. Eine Abnutzung der Schleifscheibe
während des Betriebes läßt sich dabei visuell ohne weiteres korrigieren.
Schwierigkeiten ergeben sich jedoch bei der Verwendung anderer Schleifmaschinen und insbesondere bei der Verwendung automatisch
gesteuerter Schleifmaschinen. Jede Veränderung der Schleifscheibenkontur führt dann zwangsläufig zu Fehlern, denn
d,ie Dirnensionsänderung der Schleifscheibe im Betrieb läßt sich
in der Steuerung nicht mit der erforderlichen Sicherheit programmieren .
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Es ist bekannt, die Schleifscheibe nach einem Arbeitsgang mittels eines Abrichtwerkzeuges zu regenerieren, d.h. auf die
gewünschte Querschnittsform zu bringen. Zu diesem Zweck wird
bei bekannten Vorrichtungen ein Abziehapparat mit einem eingesetzten
Diamant mit Hilfe eines Schlittens oder eines Schwenkhebels von Hand so bewegt, daß die Schleifscheibe das
gewünschte Profil erhält. Die Bewegung des Einkorndiamanten läßt sich auch elektromotorisch oder hydraulisch durchführen.
Es ist auch bereits bekannt, elektromotorisch oder hydraulisch angetriebene Abziehvorrichtungen auf den Werkzeugträgerschlitten
aufzubauen. Dabei muß bei CNC-gesteuerten Maschinen zum Einbringen der Schleifscheibe in die Abrichtposition der
Werkstückträgerschlitten verfahren werden.
Alle bekannten Abzieheinrichtungen, die mit einem einzigen
Diamanten arbeiten, haben den Nachteil einer großen Abnutzung des Diamanten und damit einer unpräzisen Schleifscheibenkontur.
Bei Vorrichtungen, bei denen das Abrichtwerkzeug auf dem Werkzeugträgerschlitten
aufgebaut wird, muß nach dem Abrichten das Werkstück wieder auf dem Werkzeughalter festgelegt werden,
wobei ebenfalls Fehler entstehen können. Schließlich ist bei bekannten Vorrichtungen das Abrichten der Schleifscheibe außerordentlich
zeitaufwendig, da dazu der Betriebsablauf unterbrochen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Präzisionsschleifmaschine, insbesondere bei einer Projektionsformenschleifmaschine,
den Abrichtvorgang erheblich zu vereinfachen und insbesondere die Genauigkeit des Abrichtvorganges zu verbessern.
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Diese Aufgabe wird bei einer Präzisionsschleifmaschine der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
eine Abrichtvorrichtung zur Bearbeitung der Schleifscheibe in
der Ebene der Schleifscheibe auf die Schleifscheibe zustellbar
ist, die auf der der Schleif scheibe zugewandten Seite einen Abrichtkörper
aufweist, der mit mindestens einer sich tangential zur Schleifscheibe erstreckenden, zur Schleifscheibe hin
offenen Profilnut versehen ist, deren Oberfläche als Schleiffläche
ausgebildet ist und deren Querschnitt dem gewünschten Schleifscheibenprofil komplementär ist.
Allein durch Zustellung des Abrichtkörpers kommt die Schleifscheibe
über ihren gesamten Querschnitt mit der komplementären Profilnut in Berührung, die Schleifscheibe wird also über
ihre gesamte aktive Fläche im wesentlichen gleichzeitig auf das gewünschte Maß abgerichtet. Dabei ist die Abnutzung des
Abrichtwerkzeuges wesentlich geringer als bei der Abrichtung mit einem Einkorndiamanten. Außerdem ist es möglich, der
Schleifscheibe auch komplizierte Profile zu geben, die beispielsweise
von einer Geraden und einer Kreisform abweichen. Schließlich ist ein besonderer Vorteil, daß der Abrichtvorgang
praktisch während des normalen Betriebes erfolgen kann, da der Abrichtkörper an einer von der Eingriffstelle zwischen
Schleifscheibe und Werkzeug verschiedenen Stelle angreifen
kann, beispielsweise der Eingriffstelle gegenüberliegend.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Profilnut im Abrichtkörper
bei einer im Betrieb eine reziprozierende Hubbewegung ausführenden Schleifscheibe parallel zum Schleifscheibenhub
verläuft und insbesondere, wenn die Profilnut sich über die
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gesamte Länge des Abrichtkörpers erstreckt und an ihren Stirnseiten
offen ist. Es kann nämlich dann die Hubbewegung der Schleifscheibe dazu ausgenutzt werden, die Schleifscheibe über
die gesamte Länge der Profilnut im Abrichtkörper zu führen, so daß die Schleifscheibe von verschiedenen Bereichen der
Profilnut nacheinander geschliffen wird. Dies setzt die Abnutzung des Abrichtkörpers wesentlich herab. Auch dieser Vorgang
läßt sich ohne weiteres im normalen Betrieb durchführen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Abrichtkörper nebeneinander mehrere Profilnuten unterschiedlicher
Querschnittsform aufweist und quer zu seiner Zustellrichtung verschiebbar ist. Mit dieser Verschiebung kann einmal
eine bestimmte Profilnut gegenüber der Schleifscheibe ausgerichtet
werden, zum anderen wird durch die bevorzugte Ausgestaltung möglich, die Schleifscheibe mit verschiedenen Profilen
zu versehen, da die die Schleifscheibe abrichtende Profilnut
durch die Querverschiebung des Abrichtkörpers ausgewechselt werden kann.
Günstig ist es, wenn die Schleifflächen der Profilnut mit
Diamanten besetzt sind. Damit erhält man eine besonders widerstandsfähige Schleiffläche.
Die Zustellbewegung des Abrichtkörpers kann von Hand erfolgen,
vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Zustellbewegung des Abrichtkörpers
von einem Stellmotor durchführbar ist. Dabei ist es besonders günstig, wenn der Stellmotor von der CNC-Steuerung
der Schleifmaschine steuerbar ist und wenn die CNC-Steuerung den Abstand zwischen Schleifscheibe und zu bearbeitendem Werkstück
entsprechend der jeweiligen Stellung des Abrichtkörpers relativ zur Schleifscheibe verändert.
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Wenn die Steuerung die Zustellbewegung des Abrichtkörpers steuert, besitzt sie mit der Größe der Zustellbewegung des
Abrichtkörpers ein Maß für den Abstand zwischen Abrichtkörper und Schleifscheibe und somit ein Maß für die augenblickliche
Form der Schleifscheibe. Dieses Maß kann daher von der Steuerung direkt dazu verwendet werden, den Relativabstand
zwischen Schleifscheibe und Werkzeug entsprechend zu verstellen, so daß Ungenauigkeiten, die auf den Abrieb der
Schleifscheibe zurückzuführen sind, während des Betriebes
laufend ausgeglichen werden können. Es genügt dabei, den Abrichtkörper in dem Maße zuzustellen, in dem ein Abrieb der .
Schleifscheibe zu erwarten ist. Absolute Sicherheit erhält
man, wenn man die Zustellbewegung - oder den zeitlichen Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Zustellbewegungen - so
wählt, daß durch den Abrichtkörper immer ein wenig mehr Material von der Schleifscheibe abgenommen wird, als es
durch den natürlichen Abrieb beim Bearbeiten des Werkstückes zu erwarten ist.
Dabei muß die Abrichtvorrichtung nicht während des gesamten Betriebsvorganges mit der Schleifscheibe in Berührung sein, '
es genügt, wenn man den Abrichtkörper in bestimmten Zeitabständen zur Abrichtung der Schleifscheibe an diese heranfährt
und sie anschließend wieder zurückzieht.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausfuhrungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren
Erläuterung. Es zeigen:
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Figur 1 - eine schematische schaubildliche Ansicht der wesentlichen Teile der CNC-gesteuerten Projektionsformensch'leifmaschine
mit einer Abrichtvorrichtung gemäß der Erfindung;
Figur 2 - eine vergrößerte perspektivische Teilansicht
der Schleifscheibenlagerung und der Abrichtvorrichtung
der Schleifmaschine der Figur 1;
Figur 3 - ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Abrichtkörpers und
Figur 4 - ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Abrichtkörpers.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer optischen Projektionsformenschleifmaschine
erörtert, sie ist jedoch bei anderen Präzisionsschleifmaschinen ebenfalls anwendbar.
Die in Figur 1 dargestellte Projektionsformenschleifmaschine
weist einen Kreuztisch 1 mit senkrecht zueinander verfahrbaren Schlitten 2, 3 auf, die mittels Stellmotoren 4 bzw. 5 verschiebbar
sind. Der obere Schlitten 3 (Fig. 2) trägt eine Halterung 6 für eine Schleifscheibe 7. Die Halterung 6 ist an
einem auf dem oberen Schlitten 3 aufgesetzten Träger 8 in senkrechter Richtung verschiebbar, so daß die Schleifscheibe
im Betrieb oszillierend auf- und abbewegbar ist, wie dies durch den Pfeil 9 in Fig. 2 dargestellt ist.
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Auf einem weiteren Kreuztisch 10 ist das zu bearbeitende Werkstück
11 befestigt (Fig. 1). Es kann mittels des Kreuztisches 10 in eine Bearbeitungsposition vorgeschoben, in welcher die
Schleifscheibe mit dem Werkstück in Eingriff gebracht werden kann.
Die Eingriffstelle kann auf einem Projektionsschirm 12 vergrößert
abgebildet werden. Zu diesem Zweck sind eine die Eingriff stelle beleuchtende Lichtquelle 13, ein Projektionsobjektiv
14 sowie Umlenkspiegel 15 und 16 vorgesehen. Auf dem Projektionsschirm
wird dadurch ein Schattenbild 18 der Schleifscheibe 7 sowie ein Schattenbild 19 des Werkstückes 11 abgebildet.
Auf den Projektionsschirm 12 wird normalerweise ein transparenter Träger aufgelegt, welcher die Sollformkurve enthält,
so daß man unmittelbar die Istform des Werkstücks mit der Sollform vergleichen kann.
Im Betrieb wird die Schleifscheibe so gesteuert, daß sie eine
der Sollform entsprechende Kontur in das Werkstück einschleift. Dies kann manuell geschehen, zu diesem Zweck sind Handräder
und 21 vorgesehen, welche die Schlitten 2 und 3 des Kreuztisches 1 in jeweils eine Richtung verschieben.
Die Steuerung kann jedoch auch mittels einer CNC-Steuerung erfolgen, welche die Stellmotoren 4 und 5 entsprechend ansteuert.
An dem Träger 8 ist weiterhin eine Abrichtvorrichtung 23 gehalten,
die einen in Richtung auf die Schleifscheibe 7 zustellbaren
Halter 24 umfaßt. Die Zustellbewegung des Halters läßt sich manuell durchführen oder mittels eines Stellmotors
25, der ebenfalls von der CNC-Steuerung 22 steuerbar ist.
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An seinem der Schleifscheibe zugewandten Ende trägt der Halter
24 einen Abrichtkörper 26, dessen Ausbildung im folgenden insbesondere
anhand der Figuren 3 und 4 erläutert wird. Der Abrichtkörper 26 weist auf seiner der Schleifscheibe zugewandten
Seite eine zur Schleifscheibe hin offene Profilnut 27 auf,
die sich im dargestellten Ausführungsbeispiel über die gesamte Länge des Abrichtkörpers 26 erstreckt und an den Stirnseiten
offen ist. Die Oberfläche der Profilnut 27 ist als Schleiffläche ausgebildet, beispielsweise durch Beschichtung mit
Diamanten. Die Querschnittsform ist dem gewünschten Schleifscheibenprofil
komplementär.
Der in Figur 3 dargestellte Abrichtkörper weist nur eine einzige Profilnut 27 auf, dieser Abrichtkörper kann mittels eines
Fortsatzes 28 auf seiner Rückseite an dem Halter 24 befestigt werden.
Dagegen sind in dem in Figur 4 dargestellten Abrichtkörper 26
drei Profilnuten 27 nebeneinander angeordnet, die verschiedene Profilformen aufweisen. Dieser Abrichtkörper 26 ist mittels
eines schwalbenschwanzförmigen Fortsatzes 29 in einer entsprechenden
Nut im Halter 24 gehalten, so daß der Abrichtkörper 26 quer zur Längsrichtung der Profilnut verschieblich ist. Dadurch
lassen sich wahlweise verschiedene Profilnuten in die
Schleifscheibenebene verschieben.
Die Längsrichtung der Profilnuten 2 7 ist parallel zur Richtung
der oszillierenden Hubbewegung der Schleifscheibe 7 angeordnet.
Wenn die Schleifscheibe dagegen eine Hubbewegung nicht ausführt,
sondern eine konstante Höhe einhält, stimmt die Richtung der Profilnuten mit der Richtung der Tangente an den dem
Abrichtkörper 26 am nächsten gelegenen Punkt der Schleifscheibe
überein.
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Zur Betätigung der Abrichtvorrichtung wird der Halter 24 mit
dem Abrichtkörper 26 auf die Schleifscheibe 7 zugeschoben,
bis die Schleifscheibe mit den Schleifflächen der Profilnut
27 in Kontakt kommt, so daß die Schleifscheibe abgerichtet
wird. Das Profil der Schleifscheibe ergibt sich dabei aus dem
Profil der jeweiligen Profilnut. Bei einer in senkrechter Richtung eine oszillierende Bewegung ausführenden Schleifscheibe,
wie sie in Figur 1 dargestellt ist, erfolgt der Schleifvorgang nicht immer an derselben Stelle der Profilnut,
sondern wandert je nach augenblicklicher Stellung der Schleifscheibe längs der Profilnut. Dadurch ergibt sich eine wesentlich herabgesetzte Abnutzung der Schleiffläche der Profilnut.
Sobald die Schleifscheibe die gewünschte Form erreicht hat,
läßt sich die Abrichtvorrichtung durch Zurückschieben des Halters 24 wieder außer Eingriff mit der Schleif scheibe bringen.
Mit dem in Figur 4 dargestellten Abrichtkörper können Schleifscheiben
mit unterschiedlichen Profilen versehen werden, es genügt dazu, den Abrichtkörper 26 quer zur Schleifscheibenebene
zu verschieben.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dann, wenn die Zustellbewegung der Abrichtvorrichtung 23 über den
von der CNC-Steuerung gesteuerten Stellmotor 25 erfolgt. Diese
Zustellung kann während des normalen Schleifbetriebes kontinuierlich oder in zeitlichen Abständen erfolgen. Die Größe
der Zustellung bzw. der zeitliche Abstand zwischen Zustellungen hängt vom natürlichen Abrieb der Schleifscheibe beim
normalen Schleifbetrieb ab.
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Da die Zustellbewegung von der CNC-Steuerung über den Stellmotor
25 gesteuert wird und da sich die jeweilige Form der Schleifscheibe entsprechend der Stellung der Abrichtvorrichtung
23 einstellt, verfügt die CNC-Steuerung über ein Signal, das der jeweiligen Schleifscheibengröße entspricht. Dieses
Signal kann dazu verwendet werden, den Relativabstand zwischen Schleifscheibe und Werkstück entsprechend der jeweiligen
Schleifscheibengröße nachzustellen, beispielsweise durch Betätigung des Stellmotors 4. Auf diese Weise ist während des
gesamten Betriebes sichergestellt, daß der jeweilige Abrieb der Schleifscheibe .berücksichtigt wird, Fehlmaße aufgrund
einer Abnutzung der Schleifscheibe werden dadurch praktisch ausgeschlossen.
Das Abrichten der Schleifscheibe ist zudem in keiner Weise
zeitaufwendig, da es während des normalen Betriebsablaufes erfolgen kann; eine Unterbrechung ist dazu nicht notwendig.
Vorteilhaft ist auch, daß die Schleifscheibe mit unterschiedlichen
Profilen abgerichtet werden kann, die sich aufgrund der jeweiligen Querschnittsform der Profilnuten 27 ergeben.
Claims (8)
- HOEGER, eCKÄiP A T E N ·Γ Α* τ ί "Λ ' Λ I. T-E? - 'UHLANDSTRASSE ι" C D 70Ο0 Stuttgart iA 44 854 U Anmelder: Dipl.-Ing. Alfred Kolb11. September 1981 Haus am Tannenbergu - 152 6980 WertheimPatentansprüche :M.JPräzisionsschleifmaschine, insbesondere Projektions-Formen-Schleifmaschine, mit einer ein Werkstück bearbeitenden Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet , daß eine Abrichtvorrichtung (23) zur Bearbeitung der Schleifscheibe (7) in der Ebene der Schleifscheibe (7) auf die Schleifscheibe (7) zustellbar ist, die auf der der Schleifscheibe (7) zugewandten Seite einen Abrichtkörper (26) aufweist, der mit mindestens einer sich tangential zur Schleifscheibe (7) erstreckenden, zur Schleifscheibe (7) hin offenen Profilnut (27) versehen ist, deren Oberfläche als Schleiffläche ausgebildet ist und deren Querschnitt dem gewünschten Schleifscheibenprofil komplementär ist.
- 2. Präzisisonsschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrichtvorrichtung (2 3) an einem Träger (8) gelagert ist, an welcher auch die Schleifscheibe (7) gelagert ist.
- 3. Präzisisonsschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilnut (27) im Abrichtkörper (26) bei einer im Betrieb eine reziprozierende Hubbewegung ausführenden Schleifscheibe (7) parallel zum Schleifscheibenhub verläuft.A 44 854 u11. September 1981 - 2 -u - 152
- 4. Präzisionsschleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilnut (27) sich über die gesamte Länge des Abrichtkörpers (26) erstreckt und an ihren Stirnseiten offen ist.
- 5. Präzisionsschleifmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abrichtkörper(26) nebeneinander mehrere Profilnuten (27) unterschiedlicher Querschnittsform aufweist und quer zu seiner Zustellrichtung verschiebbar ist.
- 6. Präzisionsschleifmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifflächen der Profilnuten (27) mit Diamanten besetzt sind.
- 7. Präzisionsschleifmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zustellbewegung des Abrichtkörpers (26) von einem Stellmotor (25) durchführbar ist.
- 8. Präzisionsschleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor (25) von der CNC-Steuerung (22) der Schleifmaschine steuerbar ist und daß die CNC-Steuerung (22) den Abstand zwischen Schleifscheibe (7) und zu bearbeitendem Werkstück (11) entsprechend der jeweiligen Stellung des Abrichtkörpers (26) relativ zur Schleifscheibe (7) verändert.
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| EP0074518B2 (de) | 1989-04-05 |
| JPS5882662A (ja) | 1983-05-18 |
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