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DE2204328A1 - Unterflur-radsatz-profildrehmaschine - Google Patents

Unterflur-radsatz-profildrehmaschine

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Publication number
DE2204328A1
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DE
Germany
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wheelset
wheel
axis
rail
underfloor
Prior art date
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Granted
Application number
DE2204328A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2204328C3 (de
DE2204328B2 (de
Inventor
Theodor Dipl Ing Dombrowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hegenscheidt MFD GmbH and Co KG
Original Assignee
Wilhelm Hegenscheidt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Wilhelm Hegenscheidt GmbH filed Critical Wilhelm Hegenscheidt GmbH
Priority to DE2204328A priority Critical patent/DE2204328C3/de
Priority to GB150073A priority patent/GB1421852A/en
Priority to PL1973160464A priority patent/PL79576B1/pl
Priority to US00328124A priority patent/US3839932A/en
Priority to FR7303197A priority patent/FR2170014B1/fr
Priority to JP48012380A priority patent/JPS5742441B2/ja
Publication of DE2204328A1 publication Critical patent/DE2204328A1/de
Publication of DE2204328B2 publication Critical patent/DE2204328B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2204328C3 publication Critical patent/DE2204328C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/28Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning wheels or wheel sets or cranks thereon, i.e. wheel lathes
    • B23B5/32Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning wheels or wheel sets or cranks thereon, i.e. wheel lathes for reconditioning wheel sets without removing same from the vehicle; Underfloor wheel lathes for railway vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/18Lathe for wheel or axle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

WILHELM HEGENSCHEIDT
Kommanditgesellschaft
51Λ Erkelenz, Neußer Str. 2204328
Unterflur·* Radsatz-Profildrehmaschine
Die Erfindung betrifft eine Unterflur-Radsatz-Drehmaschine für das Drehen im Fahrzeug eingebauter Radsatze von Schienenfahrzeugen, deren Antrieb durch an den Umfangsflächen der Reifenprofile anliegende Reibräder erfolgt.
Derartige bekannte Maschinen sind mit heb- und senkbaren Rollenpaaren versehen, die den Radsatz abwechselnd an den Spürkränzen oder an den Laufflächen antreiben und abstützen, je nachdem welche Profilhälfte gerade bearbeitet werden soll. Je ein Rollenpaar zum Antrieb eines Radreifens ist starr in einem Hubgerät angeordnet. Der horizontale Abstand der Rollen eines Rollenpaares voneinander ist unveränderlich. Diese Starrheit ist aber nachteilig:
1) weil die Achse nach dem Einfahren des Fahrzeuges auf die
Maschine nicht rechtwinkelig zur Gleitrichtung zu liegen .braucht,
2) weil die Radsätze unrund sind und die Antriebsrollen sich an das Unrund anpassen müssen, /
3) weil Spurkränze und Laufflächen Beschädigungen aufweisen können, denen sich die Antriebsrollen anpassen müssen.
Schließlich ist der Wechsel von Spurkranz- zum Laufflächenlauf nachteilig, weil er eine axiale Verschiebung der Antriebsrollen bedingt, die einen erheblichen Zeitverlust zur' Folge hat. Nach der Bearbeitung einer Profilhälfte muß der Radsatz abgestützt werden, die Antriebsrolle muß verschoben
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werden, dann können die Rollen wieder an den Radsatz angelegt und der Stützbock kann wieder entfernt werden. Diese Umstellung muß mehrere Male, nämliph bei jedem Profilschnitt 2 χ sowohl an der rechten als auch an der ' ..'.:' linken Maschinenseite vorgenommen werden· ! > ',','' ; V
Hinzu kommt noch, daß der Support zwischen den beiden An- ' triebsrollen angeordnet sein muß, wenn runde Radsätze erzeugt resp. wenn die Unrundheit verbessert werden S1OlI.. . . fj, j In diesem Raum zwischen den beiden Antriebsrollen muß aber auch noch die Einrichtung für die Abstützung der Radsätze während des Rollenwechsels, eine Durchmessermeßeinrichtung sowie die die Maschine überbrückenden und entfernbaren Schienen untergebracht werden, sowie ein Teil der Steuerung.
Durch Verwendung von zwei in gleichem Abstand zur vertikalen Achsmittenlängsebene angeordneten Rollen wird der Raum für die Anordnung der Supporte und für den Spänedurchfall sehr eingeengt. Bei kleinen Raddurchmessern taucht das Rad tief zwischen den Rollen ein, mit der Folge, daß Teile des Antriebsrollengehäuses in das Lichtraumprofil des Fahrzeuges eindringen und ggfs. das Demontieren von Teilen des Fahrzeuges notwendig machen, In diesem engen Raum bleibt für den Abfluß der Späne sehr wenig Platz. Soll gar noch die Spanleistung vergrößert werden, so erstickt die Maschine an den Spänen, Die an sich sehr befriedigende zentrische Abstützung des Radsatzes auf seinen Spurkränzen ist nicht immer anwendbar, wenn der Spurkranz rundum starke Beschädigungen aufweist, und es ist erforderlich, daß neben der Spurkranzzentrierung die Möglichkeit einer Abstützung der Lager des Radsatzes besteht.
OBfGiNAL INSPECTED
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Schließlich sind Unterflur-Drehmaschinen bekannt, bei denen für die; Abstützung des Radsatzes :und für seinen ;j . A Antrieb getrennte Mittel verwendet werden, also Abstützung der Lager des Radsatzes in vertikaler Ebene und Antrieb jeden Rades des Radsatzes durch zwei auf der Lauffläche kraftschlüssig anliegende Rollen. Bei dieser Art von Maschinen erweist sich als besonders nachteilig, daß ein Teil der nutzbaren Achslast für die Abstützung des Radsatzes auf den Lagern herangezogen werden muß, damit sichergestellt ist, daß in jeder Phase des Drehvorganges der Radsatz sicher.mittig abgestützt wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Entflechtung der einzelnen Konstruktionsgruppen aus der drangvollen Enge zwischen den Antriebsrollen einerseits und den Rädern des Radsatzes andererseits, eine wesentliche Erhöhung der Produktionsleistung der Maschinen durch das Drehen der Profile in einem Zug und eine Vereinfachung der Bedienung.
Erfindungsgemäß wird jeder Radsatz von einer Antriebsrolle seitlich der vertikalen Maschinennitte kraftschlüssig angetrieben und die Profile werden von Werkzeugen bearbeitet, die auf der anderen Seite der Mittenebene angeordnet sind, während beide vorher nach den Spurkränzen ausgerichtete Achslager in den drei Hauptrichtungen formschlüssig abgestützt sind.
Die Verwendung nur einer Antriebsrolle gibt die Möglichkeit, Support und Antriebsrolle weiter auseinander zu ziehen. Das Antriebsrad kann sehr groß im Durchmesser ausgeführt werden, so daß die Hauptlast von nur einem Antriebsrad je Radreifen aufgenommen wird, das nicht gehärtet zu werden
ORIGINAL INSPECTED
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braucht und doch nicht Überbeansprucht ist. Dieses nur ' schmale Antriebsrad nimmt nur wenig Raum in Anspruch. Die Tatsache J daß nur1zwei nicht gehärtete'Antriebsräder angetrieben werden müssen, ermöglicht eine preiswerte Bauweise, Die Korrektur der nicht gehärteten Antriebsräder kann mit einem Aufsatz vom gegenüberliegenden Support vorgenommen werden.
Ein weiterer bedeutender Vorteil ergibt sich aus der Lage des Supportes. Die Späne fallen im natürlichen Fluß und haben genügend freien Raum, so daß Spänestauungen vermieden werden. Die Supporte sind vollkommen frei und nicht eingeengt, die Supportschlitten können deshalb kräftig ausgebildet werden. Für den Bedienungsmann sind sie von allen Seiten frei zugänglich. Durch die formschlüssige Abstützung beider Lager des Radsatzes in seinen drei Uauptrichtungen ist sichergestellt, daß vom Antrieb, vom Werkzeug oder von der Achslast herrührende Kräfte in jeder Richtung sicher aufgenommen werden.
Nach der Erfindung werden die Radsätze in der Vertikalebene durch an jedem Radreifen von an den Spurkränzen anliegenden Rollen abgestützt, die auf im Gleichlauf hebbaren Stützen angeordnet sind und in der Horizontalebene sowohl in Richtung der Radsatzachse als auch senkrecht dazu von an den Ecken der Achslagerkästen und diagonal zu diesen angreifenden Stützen,
Auch Radsätze mit Lagergehäusen, bei denen eine Abstützung in vertikaler Richtung nicht möglich ist, können auf diese Weise abgestützt werden.
ORJGlNAL INSPECTED
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Kreisformabweichungen und Außermittigkeit"der Lauffläche und des Spurkranzes werden auf übliche Toleranzen reduziert. Ein weiterer Vorteil ist es, daß nur eine Spurkranzstützrolle je Rad erforderlich ist, die zudem nicht angetrieben · wird. Die Stützrollen halten den Radsatz genau horizontal, so daß keine Profilverzerrungen in Kauf genommen werden müssen. Die genau horizpnta^e jLage entsteht dadurch, daß die1 Spurkränze rlicht abgenutzt sind und daher die im Gleichlauf hebbaren Rollen den Radsatz horizontal ausrichten.
Erfindungsgemäß richten zwei an beiden Spurkränzen anliegende im Gleichlauf hebbare prismatische Stützköpfe den Radsatz vor dem Drehen sowohl in Gleisrichtung als auch senkrecht dazu aus, bevor die Achslager in an sich bekannter Weise durch einstellbare Stützen in den drei Hauptrichtungen abgestützt werden.
Durch die Spurkränze gleichen Durchmessers wird die Radsatzachse nach Anlage der im Gleichlauf arbeitenden und damit immer gleich hohen prismatischen Stützböcken immer in der Horizontalebene ausgerichtet. Liegen beide Spurkränze an allen k Auflagebacken der beiden prismatischen Auflageköpfe an, dann ist seine Achse auch senkrecht zur Gleisrichtung ausgerichtet. Durch das hohe Fahrzeuggewicht werden die Radsätze immer in diese erwünschte Lage gedrängt. Das Ausrichten erfolgt also mühelos "so nebenbei",
Gemäß der Erfindung ist jede Antriebsrolle auf einem als Gehäuse ausgebildeten einseitigen Hebel so gelagert, daß der V/inkel zwischen Radsatzachse - Antriebsrollenachse -
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und der Achse des Hebeldrehpunktes größer als 100° ist und die Spanfläche des Werkzeuges der Antriebsrolle zugewendet ist.
Die Antriebskraft des großen Antriebsrades wirkt mit ihrer vertikalen Komponente nach abwärts, vergrößert also die Andrückkraft des Radsatzes. Die vergrößerte Andrückkraft des Radsatzes wirkt sich auf die Stützmittel in der vertikalen Längsmittenebene aus, also nur auf die. Spurkranzstützrolle oder die Lagerstützspindel. Der Stützzylinder für das Antriebsrad vermag aber nur die ihm zugeordneten Kräfte aufzunehmen. Die Reststützkraft auf Spurkranzrolle oder Lager kann deshalb sehr klein sein und man ist doch sicher, daß auch bei Vergrößerung der S^anquerschnitte kein Abheben des Radsatzes von den SpuiKranzrollen oder von der Lagerabstützung erfolgt. Tatsächlich tritt aber außerdem durch die Klemmwirkung zwischen Radsatz und Antriebsrolle bei erfindungsgemäßer Anordnung des Antriebsrollenhebels eine Vergrößerung der Andrückkraft der Antriebsrolle auf. Es tritt Selbstverstärkung der ursprünglichen Andrück·; kraft ein.
Bei Treibrädern aus weichem Stahl wird das Treibrad nur dann voll belastet, wenn volle Spanquerschnitte gedreht werden. Eine wesentliche Verschleißminderung ist die Folge neben dem weiteren Vorteil, daß fast die ganze Achslast für den Antrieb herangezogen werden kann. Von weiterem Vorteil ist ferner, daß die SelbstVerstärkungskraft ohne eine zusätzliche Hubbewegung des Antriebsrades wirkt. Das ist deshalb wichtig, weil das Antriebsrad infolge seiner Größe selbst kleine Bewegungen nicht so schnell ausführen könnte um schnellen Änderungen der Schnittkraft zu folgen.
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Gemäß der Erfindung ist der Querschlitten des Supportes I um eine zur Radachse parallele Achse derart schwenkbar, daß sich Radsatzachse - Werkzeugschneide -,Schwenkachse , für jeden Raddurchmesser des Radsatzes in einer Ebene befinden. Dadurch kann bei allen zu drehenden Radsatzdurchmessern die Werkzeugschneide in eine Radialebene des Radsatzes gebracht werden. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, daß stets die richtigen Schnittwinkel für jeden Durchmesser vorhanden sind.
'Auch der Supportquerschlitten arbeitet in einer zur Radialebene des Radsatzes parallelen Ebene, so daß Verzerrungen des gedrehten Profils ausgeschlossen sind.
Schließlich werden die über die Grube hinweggeführten Durchrollgleise in an sich bekannter Weise z.T. geschwenkt, z.T. in Schienenlängsrichtung verschoben, wobei der unter dem Radsatz liegende Teil der Durchrollschienen sowohl um eine Horizontalachse durch die unter der Schiene liegende bewegliche Antriebsrolle angehoben, als auch um eine Vertikalachse geschwenkt werden kann, während die in Gleisrichtung verschiebbare Schiene auf einer fest verlegten, auf dem Gestell abgestützten Schiene gleitet.
Die Durchrollschienen sind unterteilt in einen schwenkbaren und einen verschiebbaren Teil, die sich auf einem Gestell treffen und sich gegenseitig abstützen. Die Antriebsrolle hebt also zunächst den Radsatz mit einem Teil der Durchrollschienen nur um ein geringes Maß an, bis die vertikale Abstützung des Radsatzes erfolgt ist und dieselbe Schiene seitlich nach außen geschwenkt werden kann. Diese A1Tt der Radsatzanhebung ist besonders einfach, weil die Radsätze nur um ein geringes Maß (ca. 5 mm) angehoben zu werden brauchen und nicht über die ganze Spurkranzhöhe,
ORfGMNAL INSPECTED
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Die Abbildungen erläutern den Erfindungsgedanken. Es ist: ' ;
Fig, 1: das Schema: Werkstück - Antriebsrolle - Werkzeug - Jj; mit Achslagerunterstützung einer Hälfte der erfin- j dungsgemäßen Unterflurdrehmaschine in Seitenansicht j Fig. 2: der Grundriß zu Fig. j
Fig. 3: Das Schema: Werkstück - Antriebsrolle - Werkzeug -
mit Spurkranzrolle derselben Hälfte der erfindungspemäßen Unterflurdrehraaschane in Seitenansicht j. Fig, U: der Grundriß zu Fig. 3 ,
Fig. S: Die Seitenansicht auf den Antrieb einer erfindungsgemäßen Unterflurdrehmaschine
Fig. 6: ein Schnitt längs der Linie I-I der Fig. 5 ;
Fig. 7: ein Schnitt längs der Linie TI-II der Fig. 6 Fig. 8: die Seitenansicht auf den Drehsupport einer erfindungsgemäßen Einrichtung
Fig. 9: die Vorderansicht von Fig. 8 Fig. 10: die Draufsicht auf einen Support nach Fig. 8 und 9 Fig. 11: die Draufsicht auf die vordere schwenkbare Schiene einer Unterflurdrehmaschine
Fig. 12: ein Schnitt III-III der Schwenkschiene nach Fig. Fip. 13: ein Schnitt IV-IV durch die Schwenkschiene nach Fig. Fig". IU: ein Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 8 Fig. 15: sehematisch im verkleinerten Maßstab eine Ansicht der erfindungsgemäßen Unterflurdrehanlage pesehen in Längsrichtung der Radsatzachse Fig. 16: Ein Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 15
Die in einer Grube 220 unter der Gleisebene 221 aufgestellte erfindunpsgemäße Unterflur-Radsatzdrehmaschine besteht in bekannter^Weise aus zwei Baueinheiten, einer rechten Baueinheit, die im Ausführungsbeispiel dargestellt ist und zur Bearbeitung des rechten Radreifens eines in einem nicht dargestellten Eisenbahnfahrzeug eingebauten Radsatzes 150 dient und einer spiegelbildlich gleichen ebenfalls nicht dargestellten Baueinheit zur Bearbeitung des linken Radreifens.
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Die Abbildungen 1 bis 4 zeigen die Schemata verschiedener Ausführungsformen der Erfindung. Die Abbildungen 1 und 2 zeigen die Abstützung des Radsatzes am Achslagerkasten 131 durch starr eingestellte Gewindestützen 15I7 152 und 35. Diese Ausführung ist für Radsätze gedacht, die kein axiales Lagerspiel aufweisen.
Die Abbildungen 3 und 4 zeigen die Abstützung der Radsätze in vertikaler Richtung durch die am Spurkranz angreifenden Stützrollen 156 und die Abstützung des Achslagerkastens durch die Gewindestützen 127''in der Horizontalebene und zwar in axialer und radialer Richtung mit Druck gegen die Treibrollen 11. Diese Ausführung ist für Radsätze gedacht, deren Zentrierung in den Achslagern nicht erfolgen kann und die ein großes Lagerspiel haben.
Die Radsätze laufen im Spurkranzlauf auf die Stützrollen und werden von den Treibrollen 11 an den Laufflächen angetrieben. Die Treibrollen 11 werden hydraulisch gegen die Radsätze gedrückt wobei sich in dem Hydrauliksystem Druckspeicher befinden, die so lange wirksam sind bis die Berührungsfläche durch die Treibrollen 11 und Radreifen 150 rund gedreht sind. Dann werden die Druckspeicher kurzgeschlossen. Der axiale Schlag wird durch die horizontale Rolle 222 aufgenommen, die an den inneren Stirnflächen der Radreifen 150 anliegen.
In Fig. l-i+ ist die vertikale Längsmittenebene des Radsatzes durch eine strichpunktierte Linie VI-VI dargestellt. Das Profil des Rades 150 wird vom Werkzeug 8 3 bearbeitet, das sich links der vertikalen Längsmittenebene VI-VI befindet. Angetrieben wird das Rad 150 durch das kraftschlüssig anliegende Treibrad 11, das rechts der vertikalen Längsmittenebene VI-VI angeordnet ist. In Abbildung 1 und 2 wird das Achslager 131 des Rades IFO in vertikaler Richtung von der Gewindespindel 35 abgestützt,
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in den horizontalen Längs- und Querrichtungen von den Gewindespindeln 151 und 152,
In Fig. 3 und 4 wird das Rad in der vertikalen Richtung von einer an dem Spurkranz anliegenden Rolle 156 abgestützt. In den horizontalen Längs- und Querrichtungen wird das Achslager von einer einzigen Spindel 127 gehalten, die unter ca. 45° zur Radsatzachse an den Vertikalkanten der Achslagerkästen anliegt. Der vorhandene Axialschlag wird von den an den inneren Reifenflächen anliegenden Rollen 222 aufgenommen. j
Im Ausführungsbeispiel ist nur die zuerst genannte Ausführung nach Fig. 1 undi 2 dargestellt. :
In Fig. 5, 6 und 7 ist df Gestell einer erfindungsgemäßen Unterflurdrehmaschine auf dem Fundament befestigt. In zwei in das Gestell 1 eingearbeitete Lager 2 und 2f ist der Bolzen 3 mittels der Stifte 4 unbeweglich befestigt. Auf seinem freien Mittelteil ist das geteilte Gehäuse 5, 51 schwingbar gelagert. Die Gehäuse 5, 5' werden durch mehrere Bolzen 6 mit Muttern 7 zusammengehalten. In dem geteilten Gehäuse 5, 5' ist die Achse 8 mit dem Stift 9 undrehbar befestigt. Auf dem freien Mittelteil der Achse 8 sind Lager 10, 10' angeordnet, auf denen das Treibrad 11 gelagert ist. In einer Bohrung des Treibrades 11 ist ein innen verzahntes Zahnrad 12 befestigt und kämmt mit dem Zahnrad 13, das mit seinem Zapfen 14 in Lagern 15, 15' im geteilten Gehäuse 5 gelagert ist. Auf dem freien Ende des Zapfens IU ist ein Zahnrad 16 befestigt, das mit dem Zahnrad 17 in Eingriff steht., drehbar auf dem Bolzen 3 gelagert ist, mit dem Zahnrad 18 kämmt und auf der Welle befestigt ist. Welle 19 ist in den Lagern 20 und 21 drehbar im Gestell 1 gelagert. Auf dem freien Ende der Welle 19 ist ein Kegelrad eines Kegelradausgleichsgetriebes 22 befestigt, das eine zweite Welle 2 3 zum Antrieb des zweiten Treibrades für den anderen Radreifen des Radsatzes antreibt. Das Ausgleichs getriebe 22 wird von einem Hauptantriebsmotor 24 getrieben.
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Das Kegelradausgleichsgetriebe 22 gibt an beide Wellen 19 und 2 3 ein gleiches Drehmoment ab.
Im Gehäuse 5, 51 befinden sich die Lager 25, 25' mit Bohrungen, in denen die Bolzen 27 mittels der Stifte 28 befestigt sind. Eine Kolbenstange 29 ist auf dem Bolzen 27 gelagert und gleitet mit ihrem Kolben in einen Zylinder
30 der in einem Lager 31 schwingbar befestigt ist. Lager
31 ist mit dem Gestell 1 verbunden. \
In einer Bohrung 32 des Gestells 1 gleitet eine Spindel 35. ; Eine Zapfenschraube 33 greift mit ihrem Zapfen in eine Nut
34 der Spindel 35 ein. Auf dem Gewinde der Spindel 35 befindet sich ein Schneckenrad 36 das axial unverschiebbar im Gestell 1 gelagert ist. Schneckenrad 36 wird von einer Schnecke 37 angetrieben, die gleichfalls im Gestell 1 drehbar gelagert und deren Welle 38 mit einem Vierkant zum Handantrieb versehen ist. Die Spindel 3 5 liegt unter dem Lager 131 des Radsatzes 150 (Fig. 1).
In einer vertikalen Führung des Gestells 1 gleitet ein Schlitten 47, dessen Kopf zwei Auflageflächen ^8, 49 hat, (Fig.5) die mit dem Spurkranz des Rades in Kontakt kommen und so angeordnet sind, daß sie immer unter der Radsatzmitte zu liegen kommen, gleichgültig welchen Durchmesser der Radsatz hat. Das untere Ende des Schlittens 47 ist mit einer Gewindespindel 50 durch einen Stift 51 axial fest verbunden, so daß die sich drehende Gewindespindel 50 und Schlitten 47 nur gemeinsam in vertikaler Richtung bewegt werden können. Auf dem Gewinde der Spindel 50 befindet sich das als Mutter ausgebildete Schneckenrad 52, das im Gestell 1 gelagert ist. Schneckenrad 52 kämmt zusammen mit Schnecke 53 die auf der Welle 54^befestigt ist. Welle 54 ist im Gestell 1 gelagert.
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Gedreht wird die Welle 54 durch ein Handrad 55. Auf dem freien Ende der Welle 54 befindet sich spiegelbildlich zur rechten Baueinheit eine nicht mehr dargestellte Schnecke 53', die ein gleiches Aggregat in Form eines Schneckenrades 52' einer Gewindespindel 50' und eines Schlittens 47' mit Auflageflächen 48' 49' der linken Baueinheit treibt. Die. Schlitten 47, 47' arbeiten im formschlüssigen Gleichlauf. ,
Der Radsatz, der mit dem Fahrzeug auf die Unterflurdreh- ', maschine kommt, ist nicht ausgerichtet. Weder liegt seine ' ' Achse genau horizontal, noch liegt sie senkrecht zur Gleisrichtung. Wird der Radsatz durch Anheben der Schlitten 47,47' von den Auflage flachen 48, 49 übernommen, so wird seine ι Achse zur Horizontalebene ausgerichtet, weil der Radsatz auf seinennicht abgenutzten und daher in ihren Durchmessern noch gleichen Spurkränzen zu liegen kommt. Das Ausrichten des Radsatzes vertikal zur Gleisrichtung kommt dadurch zustande, daß ein schrügliegender Radsatz nicht alle vier prismatisch angeordneten Auflageflachen 48, 48' und 49, 49' berührt, wie es der Fall sein müßte. Durch die Keilwirkung dieser Flächen wird der mit den Stützen 4 8 und 49 angehobene Radsatz ausgerichtet bis er alle 4 Teilflachen berührt.
In den Führungen 60 eines Gestells 61 der rechten Baueinheit gleitet der Längsschlitten 62 des rechten Supportes (Fig. 8). Mit ihm ist gewindeschlüssig die Kolbenstange 6 3 verbunden, deren anderes Ende den Kolben 64 enthält. Kolben 64 gleitet im Zylinder 65, der auf der Konsole 66 befestigt ist. Die Konsole 66 ist mit Schrauben auf dem Gestell 61 befestigt. Der Lclngsschlitten 62 hat 2 Wangen 67 und 68, in denen sich je eine Bohrung 69, 69' befinden.
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In den Bohrungen 69, 69' ist eine Welle 70 befestigt, auf der ein Hebel 71 mit Querführungen für den Quersphlitten 80 schwingbar gelagert ist. In dem oberen Teil der Wange 67 befindet sich ein Schlitz 72, in dem ein Gewindebolzen 7 3 gleitet, der in der anderen Wange 6 8 eingeschraubt und durch den Hebel 71 hindurch geführt ist. Auf der Seite des Schlitzes 72 befindet sich auf dem Gewindebolzen 73 ein Zahnrad 74 dessen Na.be mehrere Querbohrungen zum Ansetzen eines Schlüssels für das Drehen des Zahnrades 74 hat, das mit einem an der Wange 1 '. 67 angeschraubten Zahnsegment 75 kämmt. Der Gewinde- ( bolzen 73 ist fest in der Wange 68 eingeschraubt und \ seine Mutter 7-9 legt sich über eine Scheibe 78 und Zahnrad 74 an die Wange 67 an. Dadurch kann bei gelöster,
ι ι
Mutter 79 das Zahnrad gedreht werden, so daß der Hebel 71 mit dem Querschlitten i.80| um die Achse der Welle 70 ! auf die Werkstückmitte eingestellt werden kann und bei angezogener Mutter 79 wird der Hebel 71 in der eingestellten Lage festgehalten. In den Querführungen des Hebels 71 gleitet der Querschlitten 80 (Fig. 10) dessen unteres Ende mit der Kolbenstange 81 (Fig. 8) verbunden " ist. Der Kolben der Kolbenstange 81 gleitet in dem Zylinder 82 der im Hebel 71 befestigt ist. Im Querschlitten 80"ist das Werkzeug 8 3 befestigt. In einer 2. Querführung des Querschlittens 80 gleitet der winklig geformte Fühlerschlitten 84 der an seinem freien Ende den hydraulischen Fühler 85 trägt. An dem Fühlerschlitten 84 ist die Zahnstange 86 befestigt, die mit einem Zahnrad 87 zusammenarbeitet, das im Querschlitten 80 drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist. Mittels Handrad 88 wird der Fühlerschlitten 84 verstellt.
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Auf dem Gestell 61 ist ein Lager 89 befestigt, in dem eine Welle 90 drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist. Das freie Ende der Welle 90 ist in einer Bohrung der Welle 70 gelagert. Keile 91-, 91' verhindern eine Verdrehung der beiden Wellen 70 und 90 gegeneinander. Auf der Welle 90 ist der Hebel 92 befestigt, auf dem in Längsrichtung der Schablonenschlitten 9 3 gleitet. An ihm ist eine Zahnstange 94 befestigt, die mit Zahnrad 9 5 kämmt, das im Hebel 92 drehbar und axial verschiebbar gelagert ist. Mit Handrad 9 6 kann das Zahnrad 95 gedreht werden. Auf dem Schablonenschlitten 9 3 ist die Schablone 9 7 befestigt, die mit dem Fühler 85 in bekannter Weise zusammenarbeitet. '
In den Figuren 5, 11, 12 und 13 ist die vordere Schwenkschiene dargestellt. Ein Schienenhalter 100 ist in einem
Bolzen 101 in einer Vertikalebene beweglich gelagert, wobei der Bolzen 101 im Gestell 1 befestigt ist. In einer Aussparung des Schienenhalters 100 ist die Schiene 102 aufgenommen, die mit dem Schienenhalter 100 durch einen Bolzen 103 verbunden ist, der in dem Schienenhalter 100 befestigt ist und um den die Schiene 102 schwenken kann. Auf dem Schienenhalter 100 ist ein Zahnsegment 1OH befestigt, das mit einem Zahnrad 105 kämmt. Zahnrad 105 ist in dem Gestell 1 mittels Zapfen 106 (Fig. 5) drehbar gelagert. Zum Zwecke seiner Betätigung besitzt Zahnrad 105 eine Vierkantbohrung, in die ein Schlüssel eingelegt werden kann. Die in Fig. 11 ausgezogen gezeichnete Stellung ist die Stellung der vorderen Schiene 102 während des Drehens, die gestrichelt gezeichnete Stellung ist diejenige, die die Schiene 102 während des Ein- oder Ausfahrens des Fahrzeuges einnimmt. Die seitliche Fortsetzung des Schienenweges in der Werkstatt bildet die Schiene
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deren eines Ende mit dem Gestell 1 fest verbunden, deren anderes Ende in den Werkstattfußboden fest eingebettet ist.
Die vordere Überbrückungsschiene 110 der anderen Seite in Fig. 14 und 15 liegt mit ihrem hinteren Ende in einem Schlitz des Gestells 61 und mit ihrem vorderen Ende auf : einer Auflageflache 111 des Gestells 1. Ihre Unterseite ''; ist als Zahnstange ausgebildet, die mit einem Ritzel 112 ; ; zusammenarbeitet. Ritzel 112 ist im.Gestell 61 drehbar ge-; lagert. Mittels Vierkantschlüssel kann es ι gedreht werden.. Schiene 110 gleitet ah einer festen Schiene 113 entlang, die einerseits mittels Schraube 114 und Stift 115 auf dem Gestell 61 befestigt ist, andererseits auf einem Träger 113' ruht. In Fig. 5, 14 und 15 ist die Unterflurmaschine in einer Stellung zu sehen, in der das Fahrzeug auf die Maschine rollen kann.
In dieser Maschinenstellung ist der Längsschlitten 62 von der vertikalen Quermittenebene der Maschine so weit nach außen geschoben, daß die Schiene 110 die bezeichnete Lage einnehmen kann. Der Querschlitten 80 ist weitmöglichst nach !unten verfahren. Die Schiene 110 liegt auf folgenden Flächen auf:
1) der Schlitzfläche des Gestells 61,
2) der Auflage im Gestell 1
Die Schiene 102 liegt auf folgenden Flächen auf;
1) aur dem vorderen Ende der Schiene 110,
2) auf dem Schienenhalter 100.
In einer Bohrung des Gestells 61 gleitet eine Säule 120 auf und ab und in einer Bohrung dieser Säule 120 befindet sich eine Gewindespindel 121, die sich auf einer in der Säule befestigten Mutter 122 bewegt. Gewindespindel 121 wird angetrieben von einem auf ihr befestigten Schneckenrad 123, das
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mit einer Schnecke 124 zusammenarbeitet. Gewindespindel 121 und Schnecke 124 sind in!einem Getriebegehäuse'gelagert. Die * dargestellte Schnecke; 124 und die rechte Säule 120 ist durch i eine Welle 125 mit der Schnecke 124' der nicht; dargestellten Säuje 120' verbunden.] j (
Ober einen Schlüssel der in die Vierkantbohrung der Schnecke 124 gesteckt wird, werden beide Säulen 120, 120* gemeinsam auf und ab gedreht. Auf deir oberen Kopf der Säule 120 befindet sich ein Gehäuse 126, das auf der Säule 120 drehbar aber axial unverschiebbar ist. In dem Gehäuse 126 ist die Gewindespindel 127 angeordnet und auf ihr befindet sich als Mutter ein Schneckenrad 128. In eine Nut der Spindel 127 greift ein Stift 129 ein, so daß sich die Spindel 127 beim Drehen des Schneckenrades nur axial verschiebt.
Das Schneckenrad 12 8 kämmt mit einer Schnecke 134 die im Gehäuse 126 drehbar und axial unverschiebbar angeordnet ist. Das vordere Ende der Spindel 127 trägt einen Kopf 132, der mit einer Vertikalfläche des Achslagers 131 in Kontakt kommt. Eine gleiche Anordnung wie ''soeben beschrieben ist so an der Maschine angebracht, daft eine weitere Gewindespindel in Verlängerung der Radsatzachse am Achslagergehäuse 131 zur Anlage kommt.
Die Unterflurradsatzprofildrehmoschine gen. der Erfindung arbeitet wie folgt:
In der Einfahrstellung gem. Fig. 14 und 15 rollt das Fahrzeug auf die Maschine bis der zu drehende Radsatz in etwa mit seiner Achse in der vertikalen durch die strichpunktierte Linie VI-VI (Fig. 5) gezeichnete Ebene zu stehen kommt. Der Zylinder 30 wird mit Drucköl gefüllt und das Treibrad 11 wird angehoben bis es an der Unterfläche der Schiene 102 anliegt und die Schienen 102 gemeinsam mit dem Radsatz ca.
30 9833/0068 «minm. inspect»
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5 mm anhebt. Dabei drehtisich die Schiene 100 um den Bp^zejn 101. Damit der Raqlßatz diel gerlaue Position in del horizontalen und in der vertikalen Achsmittenebene einnimmt, wird das Handrad 55 (Fig. 6 und 7) betätigt, so lange bis die Schlitten 47, 47' (Fig. 7) mit den entsprechenden Auflageflächen 48, 48' und 49, 49' am Spurkranz der Radreifen anliegen.. Hierdurch wird der Radsatz ausgerichtet, indem beide Spurkränze in die Auflage- . flächen 48, 48' und 49, 49' gedrängt werden. Durch Drehen der Schneckenräder 38 werden jetzt die Spindeln 35, 35' aufwärts bewegt bis beide Spindelköpfe 133 an den Achslagergehäusen anliegen. Durch Drehen der Schnecken 124, 127 werden die übrigen Spindelköpfe in Richtung der Radsatzachse und senkrecht dazu in der Horizontalebene an die Achslagerkästen gelegt, so daß beide Achslagergehäuse festgelegt sind.
Jetzt werden die Zylinder 30 entlastet und die Schiene 102 wird abgesenkt bis sie durch Ritzel 105 und Zahnsegment 104 nach außen geschwenkt werden kann. Das Gesamtgewicht des Fahrzeuges wird jetzt von den Spindeln 35 abgestützt. Durch Drehen der Zahnräder 112, 112' werden die Schienen 110-, 110' in Schienenlängsrichtung zurückgefahren.
Durch Drehen des Handrades 55 werden beide Sehlitten 47, 47' gesenkt. Der Zylinder 30 wird erneut mit öl gefüllt und der Öldruck wird so eingestellt, daß die Zylinderkraft zuzüglich der Auflagekraft auf Spindel 32 gleich ist der Radlast. Der Zylinder 65 wird jetzt mit Drucköl gefüllt, so daß der Support in seine Betriebsstellung geschoben wird. Die weitere Bedienung eines Supportes ist bekannt und wird an dieser Stelle nicht wiederholt.
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ORIGINAL INSPECTED

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Unterflur-Radsatz-Profildrehmaschine
    1) Unterflur-Radsatz-Profildrehmaschine für das Drehen der Reifenprofile im Fahrzeug eingebauter Radsätze von Schienenfahrzeugen, deren Antrieb durch Reibräder erfolgt, die an den Umfangsflächen der Reifenprofile anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Radreifen von einer Antriebsrolle (11) seitlich der Mittenebene (VI-VI) kraftschlüssig angetrieben wird und die Profile von Werkzeugen (8 3) bearbeitet werden, die auf der anderen Seite der Mittenebene angeordnet sind, während beide vorher nach den Spurkränzen ausgerichteten Achslager (131) in den drei Hauptrichtungen formschlüssig abgestützt sind.
    2) Unterflurdrehmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Radsätze in der Vertikalebene durch an jedem Radreifen von an den Spurkränzen anliegenden Rollen (150) abges'tützt werden, die auf im Gleichlauf hebbaren Stützen angeordnet sind und in der Horizontalebene sowohl in Richtung der Radsatzachse als auch senkrecht dazu von an der Ecke der Achslagerkästen (93) und diagonal zu diesen angreifenden Stützen (127).
    3) Unterflur-Radsatz-Drehmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß zwei an beiden Spurkränzen anliegende im Gleichlauf hebbare prismatische Stützköpfe (48, 49, 48 *4 49') den Radsatz vor dem Drehen sowohl in Gleisrichtung als auch senkrecht dazu ausrichten, bevor die Achslager (131) in an sich bekannter Weise durch einstellbare Stützen (35, 151, 152) in den drei Hauptrichtungen abgestützt werden.
    ORIGINAL INSPECTED
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    1+) Unterflur-Radsatz-Drehmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß jede Antriebsrolle (11) auf einem als Gehäuse ausgebildeten Hebel (5, 5') so gelagert ist, daß der Winkel zwischen der Radsatzachse, der Antriebsrollenachse und der Achse des Hebeldrehpunktes größer als 100° ist und die Spanfläche des Werkzeuges (83) der Antriebsrolle (11) zugekehrt ist.
    5) Unterflurdrehmaschxne nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Querschlitten (80) des Supportes um eine zur Radsatzachse parallele Achse derart schwenkbar ist, daft sich für jeden Radsatzdurchmesser Radsatzachse, Werkzeugschneide und Schwenkachse in einer Ebene befinden. ;
    6) Unterflurdrehmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5 da- , durch gekennzeichnet, daß über die Grube (122) hinweg- '' geführte Durchrollgleise (102, 110) in an sich bekannter Weise z.T. geschwenkt, z.T. in Schienenlängsrichtung verschoben werden, wobei der unter dem Radsatz liegende , Teil der Durchrollschienen (102!) sowohl um eine horizon-
    ι tale Achse (103) .durch die unteir der Schiene (loo) liegende bewegliche Antriebsrolle (11) angehoben als auch seitlich um eine vertikale Achse (101) geschwenkt werden kann, während die in Sdhienenrichtung verschiebbare Schiene 110 in einer fest verlegten auf dem Gestell 61 abgestützten Schiene (113) gleitet.
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    Leerseite
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