DE1569740A1 - Verfahren zur Herstellung und Trennung von 1,4,5,8-Naphthoylen-cis- und transdibenzimidazol - Google Patents
Verfahren zur Herstellung und Trennung von 1,4,5,8-Naphthoylen-cis- und transdibenzimidazolInfo
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Description
- zerfahren zur Herstellung Und Trennung von 1, 4, 5 , 8-Naphthoylen-cis- und trans-dibenzimidazol-- In den deutschen Patentschriften 430 632, 438 1]7, 456 2j_6 und 45'930 Werden-Farbstoffe beschrieben, die durch Konden-Kation von 1,4,5,8-Naphthalinteträcarbonsäure bezehungsweise deren Aashydrid mit ortho-Diaminen bei An- oder Abwiesen-Mit von Lösungs- beziehungsweise Verdünnungsmitteln erhalten werden. Dabei entstehen Gemische von Isomeren der trans- (I) und cis-(I:I)-Form, die sich nach verschiedenen Tierfahren trennen lassen, wobei die vorstehend angegebenen Farbstoffe der Formeln (I) und (I1), technisches Interesse gefunden haben.
- Nach dem Verfaüren der deutschen Patentschrift, 538 314##;4,verdendie im Gemisch vorliegenden isomeren 1,¢,5,8-Naphthoy.1bndiarylimidazole in organischen Lösungsmitteln mit. Säuren.verse=tzt; die hierbei erhaltenen Salze werden auf Grund ihrer'verechiedenen .Löslichkeit voneinander getrennt.
- Ein weiteres Verfahren betrifft die--Behandlung:der im,,Gemsch':"r vorliegenden Parbstoffisomere mit Alkalien in Alkohof:'.'.('Deütsehe Patentschriften 567 210 und 638 339), wobei.'offeübe,rF-@`Alkali'= Additionsverbindungen entstehen.
- Gemäß den .Angaben der deutschen Patentschrift 576 132 werden die im Gemisch vorliegenden Isomere in Gegenwart eines Lösungs-oder Suspensionsmittels in die entsprechenden Salze organischer Säuren übergeführt und diese voneinander getrennt. Es wurde-nun gefunden, dass man in einem Arbeitsgang 1,4,5,8-Naphthoylen-cis- und -trans-dibenzimidazol herstellen und voneinander trennen kann, indem man 1,4,5,8-Naphthalintetracarbonsaure beziehungsweise deren: Anhydrid'mit ortho-Phenylendiamin in verdünnter Schwefelsäure einige Stunden zum Sieden erhitzt, anschließend erkalten läßt, wobei sich das. Isomerengemisch abscheidet, durch Zugabe von hochprozentiger Schwefel--säure, wie Konohydrat oder Oleum, bei Raumtemperatur und etwa 1-stündiaea Erwärmen auf etwa 60° bis 800 C, anschließendes Abkühlen auf .Raumtemperatur und Rühren während einiger Stunden das schwerer lösliche Sulfat der trans-Form abtrennt, zweck-! mäßigdureh Filtrieren oder Absaugen über einer.Glasfritte oder einem Filterstein, mit etwa 78 bis 80 %iger Schwefelsäure bis zur vollstündigen Auswaschung des leicht löslichen Sulfats der eis-Form wäscht, die abfiltrierte und gewaschene.-trans-Form in Wasser von etwa 70° bis 800 C einträgt, das hier-bei ausgeschiedene 1,4,5,8-Näphthoylen-trans-dibenziiaidazol isoliert, absaugt; neutral-wäscht, trocknet, die im Filtrat verblieäene eis-Form durch Einrühren der Lösung in Wasser ausfällt und in bekannter Weise durch Abfiltrieren, Neutral-waschen und Trocknen isoliert.
- Es ist iberraschend, dass bei Verwendung von Schwefelsäure bei der Kondensation die Bildung der isomeren cis- und trans-Dibenzimiiazole mit quantitativer Ausbeute erfolgt-und keine Sulfierumg der Ausgangsprodukte beziehungsweise Salzbildung des ortbo-Ehenylenaiamins erfolgt.
- Von den mm Stand der Technik gehörenden Trennungsverfahren, wie sie eingangs erläutert wurden, kommt nur den in den Patent-schriftes 567 210 und 638 339 beschriebenen Verfahren techni-. sehe Bedeutung zu. Demgegenüber weist jedoch das vorliegende' Verfahren folgende Vorteile auf: 1) Das Verfahren ist einfacher, da das Isomerengemisch nicht isoliert zu-werden braucht.
- 2) Es entfqlt die Behandlung mit Alkohol und htzkali, die gegebenenfalls wiederholt werden muß, 3) Es entfällt die Regeneration des angewandten Alkohols durch Destillation.
- 4) Es entfällt. der prozentuale Verlust dieses Lösungs- beziehungsweise Verdünnungsmittels.
- 5) Die Trennung der Isomeren nach dem vorliegenden Verfahren braucht im Gegensatz zu dem in der Patentschrift 567 210 beschriebenen (wegen der Verwendung von Alkohol) nicht in einem explosionsgesicherten Raum durchgeführt zu werden, was betrieblich von Vorteil ist. Beispiel Ein Gemisch aus 13,4-Gewichtsteilen 1,4,5,8-Naphthalntetracarbonsäure, 13 Gewichtsteilen ortho-Phenylendiamin und 100 bis 150 Gewichtsteilen verdünnter Schwefelsäure werden etwa 10 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten werden so viele Gewichtsteile Schwefelsäuremonohydrat beziehungsweise Oleum zugesetzt, bis die Abscheidung des schwerer löslichen trans-Isomeren beendet ist. Anschließend wird auf 600 bis 700 C erwärmt, bei dieser Temperatur etwa 1 Stunde gehalten, dann noch längere ,Zeit bei Raumtemperatur gerührt. Das abgeschiedene Sulfat des trans-Isomerenwird mittels Glasfritte oder Filterstein abgesaugt und mit 78 bis 80 %iger Schwefelsäure gewaschen. Der Filterrückstand wird unter Rühren in Wasser von etwa 70o C eingetragen, abfiltriert, neutral gewaschen und getrocknet.
- Das Filtrat, in dem sich das cis-Isomere befindet, wird unter Rühren in Eiswasser gegeben und das ausgefallene cis-Isomere abgesaugt, neutral gewaschen und getrocknet. ; L
Claims (1)
- P A T E N T A N S F R U -C H Verfahren zur Herstellung und Trennung von 1,4,5,8-Naphthoylencis- und trans-dibenzimidazol in einem Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet, dass man 1,4,5,8-Naphthalintetracarbonsäure beziehungsweise deren Anhydrid mit ortho-Phenylendiamin in verdünnter Schwefelsäure zum Sieden-erhitzt, anschließend erkalten läßt, durch Zugabe von hochprozentiger Schwefelsäure bei Raumtemperatur und Erwärmen_auf.etwa 60° bis 800 C, anschließendes Abkühlen auf Raumtemperatur und Rühren das schwerer lösliche Sulfat der trans-Form abtrennt, mit etwa 78 bis 80 %iger Schwefelsäure bis zur vollständigen Auswaschung des leichter löslichen Sulfats der-eis-Form wäscht, die ahfiltrierte traps-Form in, Wasser von. etwa 70 bis-800 C einträgt, das hierbei ausgeschiedene I,4.5,8-Naphthoylen-trans-dibenzimidazol isoliert und die im Filtrat verbliebene eis-Form-durch Einrühren der Lösung in Wasser ausfällt und isoliert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0047983 | 1965-12-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1569740A1 true DE1569740A1 (de) | 1970-05-14 |
Family
ID=7101957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651569740 Pending DE1569740A1 (de) | 1965-12-22 | 1965-12-22 | Verfahren zur Herstellung und Trennung von 1,4,5,8-Naphthoylen-cis- und transdibenzimidazol |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1569740A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5074919A (en) * | 1988-10-28 | 1991-12-24 | Hoechst Aktiengesellschaft | Preparation of vat dyes and pigments of the perinone series |
-
1965
- 1965-12-22 DE DE19651569740 patent/DE1569740A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5074919A (en) * | 1988-10-28 | 1991-12-24 | Hoechst Aktiengesellschaft | Preparation of vat dyes and pigments of the perinone series |
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