[go: up one dir, main page]

DE1568264C - Verfahren zur Herstellung von Alkalidialkylaluminaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkalidialkylaluminaten

Info

Publication number
DE1568264C
DE1568264C DE1568264C DE 1568264 C DE1568264 C DE 1568264C DE 1568264 C DE1568264 C DE 1568264C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkali
aluminates
preparation
aluminum
dialkyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hisaya Kobe; Araki Takeo; Aoyagi Takanobu; Kyoto; Tani (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chiyoda Corp
Original Assignee
Chiyoda Chemical Engineering and Construction Co Ltd
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung die Ausbeute ist höher — und größerer Verfahrens-
von Alkalidialkylaluminaten der Formel sicherheit, da die Bildung des explosiven und gefähr-
R1R2AlOM (I) liehen Wasserstoffs umgangen wird.
Bei der Durchführung des Verfahrens gemäß Er-
aus Aluminiumtrialkyien der Formel 5 findung werden zweckmäßig folgende Gesichtspunkte
' R1R2R3Al ■ beachtet: '..■:. ....,'.·
Da Alkalidialkylaluminate mit nicht umgesetztem
wobei R1, R2 und R3 je einen in «-Stellung unver- Trialkylaluminium im Molverhältnis von 1: 1 Kom-
zweigten Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen und M ein plexverbindungen bilden, wodurch sie inaktiv werden,
Alkalimetall bedeuten, das dadurch gekennzeichnet io ist es zweckmäßig, bei dem Verfahren der Erfindung
ist, daß man das Aluminiumtrialkyl mit einem Alkali- Trialkylaluminium nicht im Überschuß einzusetzen,
hydroxid unter gleichzeitiger Entfernung des. als Als Lösungsmittel können im Verfahren gemäß
Nebenprodukt entstehenden Alkans umsetzt. Erfindung Toluol. Xylol sowie andere aromatische
Die Alkalidialkylaluminate der Formell stellen Kohlenwasserstoffe, jedoch auch polare Lösungsmittel,
wertvolle isotaktische Polymerisationskatalysatoren 15 wie Tetrahydrofuran, angewendet werden, die nicht
für Acetaldehyd dar. Sie haben die Eigenschaft, das irreversibel mit Trialkylaluminium in Reaktion treten.
Ausgangsmaterial in hoher Ausbeute in isotaktische Bei den Verbindungen der allgemeinen Formel I,
Hochpolymere vom Polyacetaltyp überzuführen. in denen M gleich .Lithium ist, werden die besten
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 175 673 ist Ergebnisse mit einer Kombination mit Triäthyl-
es bereits bekannt, Alkalidialkylaluminate durch Er- 20 aluminium erhalten.
hitzen einer Mischung von Dialkylaluminiumhydrid Das Verfahren der Erfindung soll durch die fol-
und Alkalihydroxid auf 100 bis 180° C, gegebenenfalls genden Beispiele näher erläutert werden,
in Gegenwart von inertem Lösungsmittel unter Wasser- .
Stoffentwicklung herzustellen, was einer Durchf üh- B e i 's ρ i e 1 1
rung dieses Verfahrens im großtechnischen Maßstab 35 ■
entgegensteht. In einem Behälter wurde die Luft durch N2 ersetzt,
Ein weiterer Nachteil dieses vorbekannten Verfah- 10 g sorgfältig getrocknetes Lithiumhydroxid in rens besteht in der umständlichen Herstellung des 100 ecm Toluol suspendiert und die erhaltene Suspen-Ausgangsmaterials Dialkylaluminiumhydrid. Es wird sion unter Rühren auf 80°C erhitzt,
entweder aus Dialkylaluminiumhalogenid durch Um- 30 Dieser Suspension tropfte man nach und nach setzen mit Alkalihydroxid oder aus Trialkylaluminium unter kontinuierlichem Rühren eine Toluollösung zu, durch Behandeln mit Wasserstoff in Gegenwart von die 38 g Triäthylaluminium enthielt und auf 700C metallischem Aluminium hergestellt. Für Dialkyl- gehalten wurde. Die Reaktion verlief unter Entwickaluminiumhydride mit höheren Alkylgruppen, ins- lung von Äthan. Die Bildung von Äthan wurde gasbesondere solchen mit einer Verzweigung am Kohlen- 35 chromatografisch mit Hilfe einer Siliciumdioxidgel stoffatom 2, gibt es noch als weitere Herstellungs- enthaltenden 2 m-Kolonne bestimmt. Die Menge möglichkeit die thermische Dissoziation des ent- Wasserstoff betrug höchstens 1 % des gesamten Gases, sprechenden Trialkylaluminiums in Dialkylaluminium- Nach Beendigung der Zugabe rührte man die Reakhydrid und Olefin. Da diese thermische Dissoziation tionsniischung weiter unter Toluolrückfluß. Die Reakbei höherer Kettenlänge der Alkylreste schon unter 40 tion ist beendet, wenn sich der größte Teil des Li-Reaktionsbedingungen stattfindet, ermöglicht sie bei thiumhydroxids aufgelöst hat. Nach Kühlung des letzterem Verfahren die. Variante, das aus Trialkyl- Reaktionssystems filtrierte man nicht umgesetztes aluminium erhaltene Dialkylaluminiumhydrid in situ Lithiumhydroxid und in Nebenreaktion gebildetes mit Alkalihydroxid umzusetzen. Diese Verfahrens- kristallines
Variante ist indessen auf Tnalkylaluminium mit 45 LKAl(C H ) O Al(C H)I
höheren und vorzugsweise am Kohlenstoffatom 2
verzweigten Alkylgruppen beschränkt und liefert ab. Man destillierte das Toluol ab, versetzte das Reak-
neben Olefin Wasserstoff.. tionsprodukt mit 100 ecm η-Hexan und entfernte das
Über die Möglichkeit, Trialkylaluminium mit unlösliche Produkt. Nach Destillation der n-Hexanniederen, in oi-Stellung unsubstituierten Alkylgruppen 5° lösung bildeten sich 38,2 g einer weißen pulvrigen mit 1 bis 4 C-Atomen in Dialkylaluminiumhydrid in Substanz. Ausbeute 83%· Bei Hydrolyse dieses Progroßtechnisch vorteilhafter Weise durchzuführen, duktes mit verdünnter Schwefelsäure wurde Äthan ist wenig bekannt. in einer Menge von 2 Mol je g-Atom Al entwickelt.
Triäthylaluminium läßt sich bei mehrstündigem Analyse: ■
Erhitzen auf 160 bis 180'C unter vermindertem Druck 55 Gefunden (°/ ) ... Al 24,2, Li 6,28;
nur teilweise in Diäthylaluminiumhydrid überführen. Berechnet (°/°) ... Al 25,0, Li 6,48. '
(K. Ziegler, »Organoalurhinium Compounds« in
»Organometallic Chemistry«, ed. H. Zeiss, Reinhold Bei der Umsetzung mit Acetaldehyd wurde kein
Publishing Corp., 1960, S. 216). Gewöhnlich wurde sec.Butanol ■-— ein Grignard-Additionsprodukt —
zur'Herstellung von Dialkylaluminiumhydriden mit 60 gebildet, und das Reaktionsprodukt enthielt weder
niederen Alkylgruppen entweder Dialkylaluminium- Al(C2H5J3 noch Li[Al(CoH5J2O A1(C2H5)3].
halogenid mit Alkalihydnd umgesetzt oder Trialkyl- . »« . -
aluminium in Gegenwart von metallischem Alumi- Bei der Reaktion mit Methyljodid bildete die pulver-
nium mit Wasserstoff behandelt. förmige Substanz Lithiumiodid, und bei Hydrolyse
Die mit dem Verfahren der Erfindung gegenüber 65 mit verdünnter Schwefelsäure wurde 1 Mol Methanol
den vorbekannten Verfahren erzielten Vorteile be- je g-Atom Al erhalten. Daraus ergab sich, daß das
stehen in größerer Wirtschaftlichkeit — die umstand- Produkt in seiner Zusammensetzung mit (C2H5)2A10Li
liehe Bildung des Dialkylaluminiumhydrids fällt weg, identisch war.
Beispiel 2
Es wurde wie im Beispiel 1 verfahren, jedoch wurden an Stelle von Triäthylaluminium 34 g Dimethyläthylaluminium, an Stelle von Lithiumhydroxid 16 g Natriumhydroxid und als Lösungsmittel eine Toluol-Tetrahydrofuran-Mischung (1:1) benutzt. In analoger Weise bildete sich unter Entwicklung von Äthan Natriumdimethylaluminat. Bei Hydrolyse mit verdünnter Schwefelsäure gab das Produkt 2 Mol Me-' thangas je g-Atom Al ab. s . '
Analyse:
Gefunden (°/0) ... Al 27,3, Na 22,5; berechnet (%) ... Al 28,1, Na 24,0.
Ausbeute: 37 g (78%).

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Alkalidialkylaluminaten der Formel
    R1R2AlOM .
    aus Aluminiumtrialkylen der Formel
    R1R2R3Al
    wobei R1, R2 und R3 je einen in \-Stellung unverzweigten Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen und M ein Alkalimetall bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß man das Aluminiumtrialkyl mit einem Alkalihydroxid unter gleichzeitiger Entfernung des als Nebenprodukt entstehenden Alkans umsetzt.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69419326T2 (de) Katalysatorzusammensetzungen und Verfahren zur Herstellung von Polyolefinen
DE69423670T2 (de) Siloxy-aluminoxan-Zusammensetzungen
DE69416735T2 (de) Tertiäramino-Aluminoxan-Halide
DE2615390A1 (de) Verfahren zur polymerisation von olefinen
DE2758312A1 (de) Verfahren zur herstellung einer modifizierten titanchloridkomponente fuer einen titan enthaltenden ziegler- olefin-polymerisations-katalysator
DE2111455A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyolefinen
DE2906639C2 (de) Verfahren zur Herstellung von weitgehend amorphen Ho mo- und/oder Copolymerisaten von α-Olefinen mit 3-3 2 Kohlenstoffatomen
DE1568264C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalidialkylaluminaten
DE68904825T2 (de) Nichtwaesseriges verfahren zur herstellung von alumoxanen.
DE2232685A1 (de) Organische aluminium-magnesium komplexverbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als polymerisationskatalysatoren
DE947475C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Hexaorganoaethinyldisilanen
DE2204927A1 (de) Tetraneopen ty ltitan, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung zur Polymerisation von 1-Olefinen
EP0592779A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Distannanen
DE1568264B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkali dialkyl alummaten
DE956580C (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumalkylen
US3454614A (en) Methods of manufacturing alkali dialkylaluminates
DE956956C (de) Verfahren zur Herstellung komplexer Aluminium-Alkalimetall-Alkyle
DE1170410B (de) Verfahren zur Umwandlung von halogenhaltigen Organoaluminiumverbindungen in halogenhaltige Aluminiumverbindungen, die andere Kohlenwasserstoffreste enthalten
DE69022207T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Vanadium-arenen.
DE112017003262B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Katalysators
DE1302641B (de)
EP0039805A1 (de) Verfahren zur Herstellung von alternierenden Butadien-Propylen-Copolymeren
DE1520967C3 (de)
DE1720855C3 (de) Verfahren zur Einführung von organischen Resten in zumindest teilwese äquilibrierteOrganopolysiloxane.
DE3430019A1 (de) Verfahren zur herstellung von dialkylaluminiumcyaniden