DE1565739A1 - Widerstandsschweissmaschine - Google Patents
WiderstandsschweissmaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/06—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes
-
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- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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- B23K11/309—Wire electrodes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Resistance Welding (AREA)
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Description
Anmeld er i BOHD-AVIAIIOIT SOQTETE MAiDI OUAIS DB 0OHSSHUOSIONS
AERONAUTIQUES, Paris (Frankreich) .
Widerstandsschweißmaschine
Die Erfindung betrifft eine Widerstandsachweißmaschine» dia
eine verfonnbare Zwischenelektrode "besitzt, sowie eine Zusatzvorrichtung
zur Verminderung des Zwischen$lektrodenverbrauche.
Bekannt sind Widerstandssohweißverfahrenf bei denen man
zwischen die zu verschweißenden Q?eile und die Sohweißrollen
eine Zwischenelektrode einführt, die beim SOhweißvorgang verbraucht
wird und im wesentlichen dazu bestimmt ist, anstelle
der Schweißrollen die örtlichen Verformungen aufzunehmen, die
namentlich durch die beim Sohweißen auftretenden DrucWzylclen
verursacht werden. Dieses Verfahren-gestattet es also, die
Schweißrollen, die andernfalle schnell unbrauchbar wür4int in
betriebsfähigem Zustand zu erhalten«
Zur Verwirklichung eines solchen Verfahrens benötigt Uten also
eine Reihe von Vorrichtungen zu? Zufuhr und Hingabe neuer
Elektroden, zur Magazinierung aer verbrauchten Elektrode»!
zur Führung und zum Vorschub der zu verschweißenden !Peile, sowie die üblichen Schaltkreise jsur Schweißetromsteuerung und '
zur Steuerung des Elektrodenanpreßäruofcea.
0098te/07$t
..-.■-. ■ BAD
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Ferner besteht gewöhnlich die verformbare Zwischenelektrode aus einem Kupferdraht, und zwar wegen der vorteilhaften
Eigenschaften des Kupfers, oder aus einem Draht eines anderen Metalles, das gute leitfähigkeit und Plastizität besitzt.
Die aufeinanderfolgenden Schweißpunkte erhält man durch Verschiebung
des als Zwischenelektrode dienenden Elementes gegenüber den zu verschweißenden Teilen, wobei der Schweißstrom
über Schweißrollen auf diese Elektroden geleitet wird und die Schweißrollen zur Übertragung der gesteuerten Druckzyklen auf
die zu verschweißenden Teile dienen.
Derartige Operationen erfordern also eine sehr genaue Steuerung des Schweißstroms und der Drucksyklen, wr.hrend es
in Hinsicht auf eine größtmögliche Reduzierung des oft, kost-, spieligen Zwischenelektrodenverbrauchs und in Einsicht P.uf
eine gleichmäßige Schweißung erforderlich ist, die !Angabe
der Zwisclienelektroden genau zu steuern.
Die erfindungsgemäße Schweißmaschine entspricht den obengenannten
Anforderungen und ist im v/esentlichen durch die
Kombination folgender Baugruppen gekennzeichnet:
Mindestens ein in einer senkrechten Sbene beweglicher Schweißschlitten
trägt Schweißrollen, in deren Hilleri die Zv/lschen-elektroden
laufen, und wird von einen durch ein Ilagnetventil gesteuerten Arbeitszylinder, der die Schweißdruckzyklen erzeugt,
während des Schweißtaktes gegen das Arbeitsstück bewegt j
eine Vorrichtung steuert den Vorschub der Zwischenelektroden
sowie den Vorschub der zu verschweißenden Teile;
ein Steuer- und Kontrollsehrank mit.elektrischen Schaltkreisen
zur Schweißstromsteuerung abhängig von der programmierten Arbeitsweise und dem gewählten Druokzyklus sowie zur Steuerung
aller ihrer bewegten Teile.
009816/0721 BAD
Die Steuerung erfüllt folgende Bedingungen: ,
Der Zwischenelektrodendraht wird im Bogen zugeführt derart,
daß die Berührungsfläche des Drahtes mit.dem su verschweißenden
Teil bei gegebenem Anpreßdruck mit der auf dde Elektrode aufgebrachten
Stromdichte vertraglich ist.
Der Vorschub der su verschweißenden Teile und der Zwischenelektrode,
erfolgt in gleicher Richtung.
Die mechanische Vorspannung des die Zwischenelektrode bildenden
Metalldralitec ist auf den ganzen Durchlauf weg konstant.
Die Richtung des euf äen Draht ausgeübten zyklischen Anpreßdruckes
ist senkrecht zur Vorschubrichtung der su verschweißenden. Teile.
Die ."Zwischenelektrode ist einfach einzulegen.
Die Vorrichtung zur Erzeugung und Stevcrung des Zwischenelektrodenvorschubs
hat eine Vorrats- und eine Aufwickelspule, sich frei drehende Leitrollen, gerillte Schweißrollen sowie
mindestens eine Antriebsrolle mit einstellbarer Drehzahl, die während der Schweißdruoksyklen ausgekuppelt v/erden kann.
In einer besonders' sur VersclSveißüng dünner Bleche geeigneten
\ AusfUlirungsform besitzt die Haschine zwei Symmetrieachsen, und
zwar eine senkrechte und eine waagerechte. Der Vorschub der
" " zu verschweißenden'OeiIe erfolgt längs der waagerechten Symme-
; trl.eaoh.se zwischen zwei gleichen, in einer senkrechten Ebene
liegenden, elektromechanisch gesteuerten Schlitten hindurch, die dieίSchweißrollen und jeweils gleiche Antriebsvorrichtungen
\ für den Vorschub der Zwlechenelektroden tragen. Die zentrale
"'*"*:\■. Schweißzone liegt im Schnittpunkt der senkrechten Symmetrie-
aohse» längs der cer Schvreißäruck aufgebracht wird, mit der
■ ^ waagerechten Vorschubaclise der su verschweißenden Teile, die
' :■■■ mit der Vorschubrichtung der Zwischenelektroden zusammenfällt.
009*16/0721
Im Sonderfall der Yerschweißung gekrümmter Teile bringt man
die Hubstangen der Arbeitszylinder, die eine einstellbare Länge besitzen, in eine derartige Stellung, daß die zentrale
Schweißzone der Krümmung entsprechend oberhalb oder unterhalb der waagerechten Symmetrieachse liegt.
Der Steuer- und Ko nt ro lischrank enthält im wesentlichen einen
Schweißtransformator und Steuer blöcke für die Schweißf olge,
für die Schweißstrommodulation und die Schweißstromstärke zur Steuerung der Magnetventile und -kupplungen für die Vorschübe
der Zwischenelektroden bzw. der zu schweißenden Seile.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung aufgezeigt, die sioh auf die beiliegende
Zeichnung bezieht. In dieser zeigen»
Pig. 1 schematisch in perspektivischer Ansicht eine beVC»*^·
zugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Söhlrdißmaschine;
Pig. 2 in einer Schemaskizze die Maschine in Pig. 1 und äie
wichtigsten elektrischen Schaltkreise zur Hrlaut©rung
der Arbeitsweise der Maschine beim Schweißprozeß|'
Pig. 3 in Ansicht, teilweise im Schnitt, eine mögliche Ausführungsform
des bei der erfindungsgemäßen Masohihe
ι ■
benutzten Arbeite Zylinders und der verbindenden. Jlub·*'
stange, welche den Vorschub des beweglichen feilÜ
erzeugt, das die ßchweißrolle mit der ZwiecheneljiJrtrQde
trägt;
Pig. .4 in perspektivischer Ansicht, teilweise im Axialsi&|initt,
eine mögliche Au3führungsform einer Vorratsspule» die
mit einem liechanismus zur Regulierung der VorepiWntUig
des die Zwischenelektrode bildenden Drahtes vergehen
ist;
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Pig. 5 in graphischer Darstellung die verschiedenen möglichen
Vorschubfunktionen für die Relativgeschwindigkeit
zwischen den zu verschweißenden Teilen und der
Zwischenelektrode;
Zwischenelektrode;
Pig. 6 in perspektivischer Ansicht die Schweißmaschine
(Fig. 1) beim Einsatz zum Sohweißen gekrümmter
Teile;
(Fig. 1) beim Einsatz zum Sohweißen gekrümmter
Teile;
3?ig. 7 in perspektivischer linzelansioht eine mögliche Ausführungsform
der eingesetzten Schweißrolle.
In lig. 1 ist die Schweißmaschine als ganzes mit 1 bezeichnet.
Sie ist über ein Verbindungskabel an einen Steuer- und Kontrolle chaltschrank 2 angeschlossen. Ein steifes Maschinengestell
4 trägt mittels zweier Arme zwei mit Aussparungen versehene
Grundplatten 4a» 4b, die in ihrer Mitte Schlittenführungen
9a, 9b besitzen, in denen sich zwei Schweißsohlitten
1Oa1 10b bewegen. Diese Schweißsohlitten 10a, 10b sind mit j
den Schweißrollen 13a, 13b ausgerüstet, in deren Rillen die \
Zwischenelektroden 15a, 15b eingelegt sind; Diese werden vor- ;
teilhaft von Metalldrähten 15a, 15b gebildet, die von Vorrats- ■
spulen 5a, 5b abgezogen werden, nacheinander über iührungs- j
rollen 14a, 14b, duroh die Rillen der Söhweißrollen 13a, 13b I
sowie zwischen den Rollen 16a, 17a und 16b, 17"b hinduroh j
laufen, wobei die Rollen 17a, 17b motorisch angetrieben und j magnetisch gekuppelt werden, und auf Aufwickelspulen 6a, 6b
aufgespult werden. Alle Teile drehen sich in dem duroh die
Pfeile Pa, Fb angegebenen Sinne, welcher der Vorsohuhriohtung ; des zu schweißenden Teiles 26 entsprioht. :
aufgespult werden. Alle Teile drehen sich in dem duroh die
Pfeile Pa, Fb angegebenen Sinne, welcher der Vorsohuhriohtung ; des zu schweißenden Teiles 26 entsprioht. :
Die Schweißschlitten 10a, 10b werden durch Arbeitszylinder 11a,j
11b bewegt, die ihrerseits duroh Magnetventile 26a, 26b ge- -j
-steuert werden. Die Kolbenlage der Arbeitszylinder wird duroh
Hubstangen 12a, 12b mit veränderlicher Länge eingestellt»
Hubstangen 12a, 12b mit veränderlicher Länge eingestellt»
BAD 0RK3INAL
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Die Schweißmaschine 1 besitzt schließlich Antriebsrollen 7a, 7b am Eintritt und 8a, 8b am Austritt zum Vorschub des zu
schweißenden Teiles, das ebenfalls zwischen den Schweißrollen
13a, 13b und den Zwischenelektroden 15a, 15b durchläuft.
Der Vollständigkeit halber ist der Schweißtransformator 18
schematisch in gestrichelten Linien dargestellt.
Bei der bevorzugten, in Fig. 1 dargestellten AusfUhrungsform
der erfindungsgemäßen Maschine ist die ganze Schweißvorriohtung
also symmetrisch zur waagerechten Ebene, die die Achse x, x1 enthält, längs der der Vorschub und die Schv/eißung des
Teiles 26 sowie der Vorschub der Elektroden 15a, 15b erfolgt. Diese Ausf ilhrungsform wird vorteilhaft zur Verbindung νομ
Folien oder dünnen Blechen angewandt, besonders zur Verbindung
w erd en
von Wellblechen. Die Bleche/zwischen den beiden Schweißrollen 13a, 13b bzw. zwischen den beiden über letztere laufenden, einander gegenüberliegenden Zwischenelektroden 15a, 15b gefaßt. In diesem Fall liegt die Sclr.;eißacii3e x, x1 also waagerecht und die Achse z, z1, längs der der äclr/elßdruck mittels der Elektroden 15a, 15b ausgeübt wird, lio/^t senkrecht. Die durchgehenden oder unterbrochenen Schweißlinien verlaufen senkrecht zur Achse y, y1, die orthogonal zu den beiden vorgenannten Achsen ist. Folglich befindet sich die mit ί bezeichnete zentrale Schweißzone im Schnittpunkt dieser Achse. Der Vorschub der die Schweißrollen 13?-, 13b tragenden Schweißschlitten 10a, 10b erfolgt parallel zu z, z'. Das zu schweißende Teil wird in der die Achse x, xf enthaltenden v/aagerechten Ebene vorgeschoben, und der Elektrodenvorschub erfolgt in der senkrechtstehenden, durch die Achsen x, x1 und z, z1 gebildeten Ebene.
von Wellblechen. Die Bleche/zwischen den beiden Schweißrollen 13a, 13b bzw. zwischen den beiden über letztere laufenden, einander gegenüberliegenden Zwischenelektroden 15a, 15b gefaßt. In diesem Fall liegt die Sclr.;eißacii3e x, x1 also waagerecht und die Achse z, z1, längs der der äclr/elßdruck mittels der Elektroden 15a, 15b ausgeübt wird, lio/^t senkrecht. Die durchgehenden oder unterbrochenen Schweißlinien verlaufen senkrecht zur Achse y, y1, die orthogonal zu den beiden vorgenannten Achsen ist. Folglich befindet sich die mit ί bezeichnete zentrale Schweißzone im Schnittpunkt dieser Achse. Der Vorschub der die Schweißrollen 13?-, 13b tragenden Schweißschlitten 10a, 10b erfolgt parallel zu z, z'. Das zu schweißende Teil wird in der die Achse x, xf enthaltenden v/aagerechten Ebene vorgeschoben, und der Elektrodenvorschub erfolgt in der senkrechtstehenden, durch die Achsen x, x1 und z, z1 gebildeten Ebene.
Der Schaltschrank 2 kann, wie dies schematisch in Fig. 1 und
dargestellt ist,, einen Steuerblock 19 für die Schweißfolge, einen Steuerblock 20 für die Schweißstrommodulation, einen
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Steuerblock 21 für den Schweißstrom und vier weitere Steuerblöcke 22, 23, 24» 25 besitzen, die zur Steuerung
der Magnetventile, zur Steuerung der mechanischen Vorspannung der Zwisehenelektroden 15a» 15b, zur Vorschubsteuerung
des zu schweißenden Teiles 26 und zur Steuerung der, Vorschübgeschwindigkeit der Zwisehenelektroden 15&» 15b
bestimmt sind·
Bei einer möglichen Ausführungsform besitzen die genauer in Pig. 3 dargestellten Arbeitszylinder 11a, 11b einen festen
leil, der im wesentlichen ein Zylindergehäuse 27, einen
Zylinderdeckel 30, eine Überwurfmutter 31 umfaßt, sowie einen
beweglichen Teil, der mittels der zwischen Gehäuse und Deckel eingespannten elastischen Membran 29 betätigt und von einem
Kolben 32 gebildet wird, der mit einer in einer Feder 35 steckenden Stange 33 verbunden ist; eine Drehung der Stange
33 wird durch den Zapfen 34 verhindert. Die Arbeitszylinder 11a, 11b aind am Maschinengestell 4 durch Muttern 28 befestigt,
IELe Hubstangen 12a, 12b sind mittels Muttern 47 mit zwei
gegenläufigen Gewinden in ihrer länge einstellbar; eine Gewindeseite ist ieweils auf die Stange 33 geschraubt und die
andere jeweils auf die Stange 37» welche den Schweißschlitten 10a oder 10b bewegt. Zwei Kontermuttern 35» 36 verspannen
die Mutter 37 in der jeweiligen Stellung.
Eine mögliche Ausführungsform einer für die Zwischenelektrode vorgesehenen Vorratsspule 5a, 5b und ihres zugehörigen LIechanismus1
ist in Fig. 4" dargestellt. Sine Tragachse 38 ist
mittels der Mutter 39 am Maschinengestell 4 befestigt. Der
Spulenkörper 40 nimmt die Zwischenelektrode zwischen seinen beiden Planschen auf. Die Spule wird mittels einer Bremse
gebremst, die durch die beiden Bremsringe 41, 42, den Stützring 43 und die Peder 44 gebildet wird, deren länge mittels
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des Gewinderinges 45 eingestellt wird. Ein Zapfen 46 I '· verhindert die Drehung des Stützringes 43· I '
Der Aufbau der Aufwiokelspulen 6a, 6b ist analog zum oben- I· f =.*;
beschriebenen Aufbau der Spulen 5a, 5b mit der" Ausnahme^
daß nur die Spulen 6a, 6b angetrieben werden«
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgendet
Die unverbrauchten Zwischenelektroden oder Drähte 15a, 15"b , :\. j
werden von den Vorratsspulen 5a, 5b abgezogen und auf die , ·„,'?·"
-· ' t ir Aufwickelspulen 6a, 6b aufgespult, nachdem sie über die ; . j,\
Rollen 14a, 14b. sodann über die gerillten Schweißrollen 15at r ■*.■%♦,
13b, wo sie verformt und verbraucht werden und schließlich über die Rollen 16a, 16b und 17a, 17b gelaufen sind. Die
mechanische Vorspannung des Drahtes wird mittels des Gewinderinges
45 eingestellt und die Ablaufgeeohwindigkeit
durch die Einstellung der Antriebsdrehzahl der Aufwiokelspulen
6a, 6b.
Die Arbeitszylinder 1ia, 11b erzeugen die oft kleinen Hub-"
amplituden, die zur Ausübung des Schweißdruckes über die Zwischenelektroden 15a, 15b auf die zu verschweißenden !Peile
erforderlich sind; die Arbeitszylinder können wegen ihrer großen Empfindlichkeit mit relativ hohen Frequenzen arbeiten.
Diese Hubfrequenzen erreicht man durch gegenläufige Wirkung
des auf die Membran 29 einwirkenden pulsierenden Luftdrucks
und der Rückstellkraft der Feder 35.
Die beschriebene Schweißmaschine ermöglicht in gleicher V/eise sowohl eine kontinuierliche -Sclr.veißung, bei der die
Scliweißpunkte sie1, also praktisch überdecken, als auch eine
diskontinuierliche ochweißung, also eine Schweißung mit getrennten Sehr/eißpunkten.
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Im ersten Fall ist der Abstand zwischen zwei Eindrücken oder Druckaufbringungsstellen auf der Zwischenelektrode
ein Minimum, und die Vorsohubgeschwindigkeit der Zwisohenelektroden
15a, 15b sowie der zu verschweißenden Teile kann gleich sein. Ein derartiges Vorsohubgesetz ist in der
Kurve A des Diagramms der Fig. 5 dargestellt, wo die Zeit t als Abszisse und die Vorsohubabschnitte oder Eindrückabstände
als Ordinaten aufgetragen sind·
Im zweiten Fall kann man an sich genauso die Zwischenelektrode und das zu schweißende Teil mit gleicher Geschwindigkeit
vorschieben, während die Schweißimpulsfrequenz herabgesetzt wird." Wenn man aber, um den Verbrauch der z. B.
duröh einen Draht gebildeten Zwischenelektrode einzuschränken, den Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Eindrücken
auf der Elektrode zu verkürzen sucht, dann muß während des
diesem Abstand entsprechenden Zeitintervalls zwiachen zwei Schweißungen die Elektrodenvorschubgeschwindigkeit auf einen
Wert unterhalb der Vorschubgesohwindigkeit dea Schweißteiles eingestellt werden. Genauer und unter Bezugnahme auf die
Kurve B des Diagramms in Fig. 5 ist der zwiachen den Zeitpunkten 0 und t^ von der Elektrode durchlauf ende Weg CP-d-j,
wenn die Maschine mit reduziertem Elektrodenverbrauch
arbeitet. Dieser, einer verbrauchten Länge entsprechend· Weg ist kleiner als der Weg Oe*, der im sohweißfreien Zeitintervall
0-t.j auf der Kurve A bestimmt wird, wenn die beiden
Vorschubgeschwindigkeiten gleich sind·
Auf den Kurven entspricht das Zeitintervall t-*t*| dtr ?
Sehweißperiode. Im Verlauf dieser Sehweißperiode sind, wtil
die Vorschubgesohwindigkeiten von Elektrode und Schwtißtfiü
gleich sind, die Längen d-j-d1.« auf der Kurve Bund e--«1* .
auf der Kurve A unter der Voraussetjsung gleioh,, daß die
..Schweißperioden in beiden Fällen gleich lang sind. Nach finer
gewissen Arbeitszeit t'p ist die bei der Arbeitsweise nach
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15β5739
dem zweiten Vorochubgeseta verbreuchte Elektrodenlärige 33g "
kleiner als die 31ektroderilänge E*, die bei Anv/endung des'
ersten, durch die Kurve A dargestellten Vorschubgesetzes-: " · ■
verbraucht würde. ' li
Unter Bezugnahme auf die schematische Darstellung in Pig. 2 "
sowie auf das Vorschubdiagramm in Fig. 5 ist der Druck der
Schweißrollen 13a, 13b auf die zu verschweißenden Teile 26 '
zwischen den Zeitpunkten 0 und t-t gelöst, und während die
Schweißteile durch die Rollen 7a, 7b und 8a, 8b vorgeschoben und geführt v/erden, werden die Elektroden 15a, 15b unter" der
Wirkung der sie antreibenden Rollen 17a, 17b vorgeschoben. '
Die vorgeschobene länge v/ird von den Aufwickelspulen 6a, 6b aufgenommen. Zwischen den der 3chweißperiode entsprechenden
Zeitpunkten t^ und t*.. verschieben sich die Schweißteile 26
immer mit gleicher Geschwindigkeit. Zum Zeitpunkt t.. drücken die Arbeitszylinder 11a, 11b, von den vom Steuerblock 19 ausgelösten
Magnetventilen 26a, 26b gesteuert, die Schweißrollen 13a, 13b auf die Schweißteile 26. Diese Sciiweißrollen nennen
nun mit dem Vorschub der Schweißteile 26 die Elektroden 15a, 15b mit, die infolgedessen nicht mehr durch den Antrieb der Rollen
17a, 17b vorgeschoben werden müssen, die zu diesem Zeitpunkt ausgekuppelt werden. Außerdem überträgt zum gleichen
Zeitpunkt t* der Modulations block 20 auf den Schweißstrom-Steuerblock
21 den Beginn, des elektrischen Schv/eißimpulses.
Dieser überträgt ihn auf den Schweißtransform^tor 18, der
die Schweißrollen 13a, 13b und von da die Elektroden 15a, 15b
•peist. Während der ganzen Schweißperiod· t.-t1. kann jede
zum richtigen. Ablauf des Schweißprozesses erforderliche
Sehweißstroia-Anpreßdruck-Modulation benutzt werden, alle >
während des Schweißzyklus' auftretenden Vorgänge werden im Schweißfolge-Steuerblock 19 vorprogrammiert. Zum Zeitpunkt
t1.. kehrt das System zu den Anfangsbedingungen des Zeitpunktes
6 zurück, und die verschiedenen Vorgänge gehen automatisch
weiter.
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In Pig. 6 ist im Ausschnitt die gleiche Elektrodenanordnung
und -führung wie in Fig. 1, dieses Mal zur erfindungsgemäßen
Schweißung von gekrümmten Teilen, dargestellt. Hierbei sind die Schweißschlitten 10a, 10b mittels der einstellbaren Hubstangen
12a, 12b in eine derartige Stellung gebracht, daß die zentrale Schweißzone ο sich entweder oberhalb oder wie
in Pig. 6 unterhalb, der waagerechten Achse x, x1 befindet.
Hierbei muß; natürlich die Stellung der Rollen 7a, 7b und 8a,
8b der.;Form der zu verschweißenden Teile angepaßt sein.
Selbstverständlich kann die beschriebene Maschine in Einzelheiten im Hahrnen der Erfindung abgeändert werden.
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Claims (1)
1565731
Pat ent ansprüche j
■ i
Widers-tandsachweißmaschine, vorzugsweise für dünne
Bleche, mittels mindestens einer zwischen Schweißpollen
eingeführten Zwischenelektrode, die z. B. aus einem elektrisch leitenden Metalldraht besteht, plastiBoh
verformbar ist, über die der Schweißdruck ausgeübt wird und durch die der Schweißstrom fließt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Maschine (1) mindestens einen in einer senkrechten Ebene beweglichen Scliweißschlitten (10) besitzt,
der die Schweißrollen (13a, 13b) trägt, in deren Rillen die Zwisclienelektroden (15a, 15b) laufen, und
mittels eines durch ein Magnetventil (26a, 26b) gesteuert ten Arbeitszylinders (11a, 11b) während des Schweißtaktes
ä'egen das Arbeitsstück (26) bewegt wird, um den Schweißdruck
aufzubringen, ferner eine Vorrichtung (17) srur
Erzeugung und Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit
der Zwischenelektrode (15) sowie Vorschub- und Älhrungömittel
(7, 8) zum Vorschub der zu verschweißenden Φθϋβ
(26), und daß die Haschine an einen Steuer- und lontrollöchrarik
(2) mit elektrischen Schaltkreisen (19 MaV25)
zur Scliv/eißstromsteuerung abhängig von der programmierten
.Arbeitsweise und dem gewählten Brückzyklus sowie zur
Steuerung aller ihrer bewegten mechanischen Teile ange—
schlossen ist.
nach Ansrjruch 1, dadurch gedat
oie zwei Symmetrieachsen besitzt», eine
senkrechte und eine v/aa.rerechte, daP die zu verschweißenöer.
l'eile (20) Irinas der waagerechten Symmetrieachse
(:-:-x!) vor jerjchoben v/erden, und 'zwar zwischen zwei
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gleichen, in einer senkrechten Ebene liegenden, elektromechanisch gesteuerten Schlitten (10a, 10b), die die
Schweißrollen (I3a, 13b) und jeweils gleiche Antriebsvorrichtungen (17) für den Vorschub der Zwischenelektroden
(15a, 15b) tragen, wobei die Anordnung aller Teile derart
ist, daß die zentrale Schweißzone (6 ) sich im Schnittpunkt
der waagerechten mit der senkrechten Symmetrieachse (z-z!) befindet, längs der der mechanische Schweißdruck
auf die Zwischenelektroden ausgeübt wird (Fig. 1 )■.
3. Widerstands schweißmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Erzeugung
und Steuerung des Vorschubs der Zwisollenelektroden
aus einer Vorrats- und einer Aufwickel3pule (5 bzw. β),
frei drehenden Xeitrollen (14, 16), einer Schweißrolle
(13) mit eingedrehter Rille sowie mindestens einer Antriebsrolle (17) besteht, die über eine Magnetkupplung
von einem drehzahlgesteuerten Motor angetrieben wird«
4« Yfiderstandsschweißmaschine nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorratsspulen (5a, 5b) für die
Zwisehenelektroden mit einer einstellbaren Reibungsbremse
(41 bis 45) versehen sindj, die in Kombination
mit der Drehzahlregelung der Aufwickelspulen die Einstellung der mechanischen Vorspannung der Zwischenelektroden
gestattet.
5* Widerstandsscliweißmo-schine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, da.ß die Vorschub-"und itihrungsmittel
für die zu verschweißenden Teile (26) aus Paaren von Antriebsrollen (7a, 7b bzw. 8a, 8b) bestehen, die
Diametrisch am Eintritt und Austritt der Maschine für
das Arbeitsstück angeordnet sind.
009816/0721
Λ1 -
6. Widerstandsschv.'eißriaschine nach Anspruch 1, dp durch
gekennzeicVnet, daß die Arbeitszylinder (11a, 11b) zur
Betätigung der die Schweißrollen (13a, 131») tragenden
Schlitten (10a, 10b) Ilubstangen (12a, 12b) mit einstellbarer Lunge besitzen. ■
7» V/iderstandsschweißmaschine nach Anspruch 1, daduroh
gekennzeichnet, daß der mit der Maschine (1) verbundene elektrische -Steuer- und Kontrolluchrank (2) im wesentlichen
einer. Schweißtransforraator (18), einen Steuerblock
(19) für die Schweißfolge, einen Steuerbloek (£0)
für die ..'clrreißstromnodulrtion, einen Steuerblock (21 )
ϊ*ν dar. üch'.veißp'troir· sowie weitere St euer blöcke (22 bic
25) zur Steuerung der Hagnetventile (11) und der Ila notkupplung
en (7» 8, 17) f^r die Vorschübe der Zwischenelektroden
und zu schweißenden x'jile enthält,
3. Verfahren zura Y/iderstondsschvreißen. mit einer Easchir.e
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bio 7>
oadurch gekennzeichnet, daß während der dchweil-idruckayklen die
motorisch angetriebenen Zv^scnenelektrοden-Vorschubrolle!
(17a, 17b) ausgekuppelt werden, no ca£ sich die Zwisoher,-elektroden
(15a, 15b) dann, durch die Jcli.veißrollen
(13a, I3b) niitgenoEinen, mit gleicher Ycrschub.jesc'windi _'-keit
wie die zu veraclrreißenden -l'eile (26) bewegen,
während innerhalb der s-cliweißfreiezi Zeiten di? Yorachubgeschv/indijkeit
der Zwischenelektrode:! kleinίϊ els die
Vorschubgeochv/inäigkeit der zu ve-sc_"/eifJ end en Seile iut,
9· Verfahren zur Schweißung gekrümmter 'Heile riit einer '
Maschine nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubstangen (12a, 12b) der Arbeitszylinder (Ha, 11b) derart eingestellt werden, da.L' sie1; dio sent rale
Schweißzone (6 ) der Krümmung entsprechend eu':-'--rh?lb der
vmagerechten Symmetrieachse (z-x1) der Maschine befindet.
009816/0721
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR18026A FR1444269A (fr) | 1965-05-21 | 1965-05-21 | Machine à souder par résistance |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1565739A1 true DE1565739A1 (de) | 1970-04-16 |
| DE1565739B2 DE1565739B2 (de) | 1974-06-06 |
| DE1565739C3 DE1565739C3 (de) | 1975-01-09 |
Family
ID=8579522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1565739A Expired DE1565739C3 (de) | 1965-05-21 | 1966-04-04 | Verfahren zum elektrischen Widerslands-Rollen-NahtschweiBen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3430027A (de) |
| DE (1) | DE1565739C3 (de) |
| FR (1) | FR1444269A (de) |
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| CH550631A (de) * | 1972-02-18 | 1974-06-28 | Opprecht Paul | Verfahren zum elektrischen naht-widerstandsschweissen, insbesondere von blechdosenkoerpern in automatischen schweissmaschinen. |
| US3895208A (en) * | 1973-09-28 | 1975-07-15 | Siemens Ag | Method and device for the production of metal-free paths on metalized insulator foils |
| CH597972A5 (de) * | 1976-11-10 | 1978-04-14 | Fael Sa | |
| US4376883A (en) * | 1980-07-30 | 1983-03-15 | American Can Company | Monitoring weld quality via forging assembly dynamics |
| AT413664B (de) * | 2003-07-03 | 2006-04-15 | Fronius Int Gmbh | Punktschweisszange für roboteranwendungen zum widerstandsschweissen von werkstücken |
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| US1300603A (en) * | 1918-09-07 | 1919-04-15 | Thomson Electric Welding Co | Electric welding apparatus. |
| US2078006A (en) * | 1934-11-20 | 1937-04-20 | Henry C Lockwood | Apparatus for welding |
| US2200887A (en) * | 1937-04-08 | 1940-05-14 | Lockwood Isabel Tyte | Apparatus for welding |
| GB571401A (en) * | 1944-01-19 | 1945-08-23 | English Electric Co Ltd | An electrode arrangement suitable for resistance welding |
| US3015713A (en) * | 1959-03-09 | 1962-01-02 | Raytheon Co | Automatic decontamination of welding electrodes |
-
1965
- 1965-05-21 FR FR18026A patent/FR1444269A/fr not_active Expired
-
1966
- 1966-04-04 DE DE1565739A patent/DE1565739C3/de not_active Expired
- 1966-04-05 US US540281A patent/US3430027A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1444269A (fr) | 1966-07-01 |
| DE1565739B2 (de) | 1974-06-06 |
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| DE1565739C3 (de) | 1975-01-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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