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DE19857205B4 - Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn - Google Patents

Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn Download PDF

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DE19857205B4
DE19857205B4 DE19857205A DE19857205A DE19857205B4 DE 19857205 B4 DE19857205 B4 DE 19857205B4 DE 19857205 A DE19857205 A DE 19857205A DE 19857205 A DE19857205 A DE 19857205A DE 19857205 B4 DE19857205 B4 DE 19857205B4
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winding shaft
winding
contact roller
anwickelposition
material web
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Heinz-Dieter Mundorf
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Reifenhaeuser GmbH and Co KG Maschinenenfabrik
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Abstract

Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn (1), insbesondere einer Kunststofffolienbahn, auf Wickelwellen (2),
wobei die Materialbahn (1) über eine rotierend angetriebene Kontaktwalze (3) geführt wird, wobei eine neue Wickelwelle (2) an eine, um die Kontaktwalzenachse (12) verschwenkbare Wickelwellenführungseinrichtung (5) zugeführt wird,
wobei dann die neue Wickelwelle (2) über eine an der Wickelwellenführungseinrichtung (5) angeordnete lineare Führung senkrecht zur Kontaktwalzenachse (12) entlang einer Vertikalen in eine Anwickelposition überführt und in der Anwickelposition an die Kontaktwalze (3) angedrückt wird, wobei die Wickelwelle (2) in dieser Anwickelposition in der Wickelwellenführungseinrichtung (5) mit einem Abstand (e1) zu einer durch die Kontaktwalze (3) verlaufenden Vertikalen (15) angeordnet ist und zwar bezüglich der Rotationsrichtung der Kontaktwalze (3) vor dieser Vertikalen,
wobei die Materialbahn (1) quer getrennt und an die Wickelwelle (2) angewickelt wird und wobei die Wickelwelle (2) im Anschluss daran durch Verschwenken der Wickelwellenführungseinrichtung (5) über einen Kreisbogenabschnitt entlang der...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn, insbes. einer Kunststoffolienbahn, auf Wickelwellen, wobei die Materialbahn über eine rotierend angetriebene Kontaktwalze geführt wird. – Aus der Praxis sind eine Mehrzahl von Verfahren bekannt, bei denen eine Materialbahn, insbes. eine Kunststoffolienbahn auf Wickelwellen bzw. Wickelhülsen aufgewickelt wird. Die Erfindung betrifft das sog. Kontaktwickeln von Materialbahnen bzw. Kunststofffolienbahnen. Beim Kontaktwickeln ist während des Wickelvorgangs die auf der Wickelwelle aufgewickelte Materialbahn in Kontakt mit einer Kontaktwalze, die in der Regel rotierend angetrieben wird. Es ist auch möglich, die Wickelwellen bzw. Wickelhülsen rotierend anzutreiben. Wenn die Materialbahn auf der Wickelwelle aufgewickelt ist, resultiert ein sog. Coil, beispielsweise ein Kunststofffoliencoil.
  • Die aus der Praxis bekannten Verfahren zum Kontaktwickeln von Materialbahnen zeichnen sich durch eine Reihe von Nachteilen aus. Diese Verfahren arbeiten mit relativ aufwendigen Maßnahmen und auch die Vorrichtungen zur Durchführung der Verfahren sind normalerweise aufwendig und kompliziert aufgebaut. Insbes. wenn mit einer solchen Vorrichtung Coils mit unterschiedlichen Durchmessern gewickelt werden sollen, muss die Vorrichtung in der Regel in aufwendiger Weise an den jeweiligen Coildurchmesser angepasst werden. Wenn das Kontaktwickeln kontinuierlich durchgeführt wird, wird aufgrund solcher Maßnahmen die Wickelgeschwindigkeit beeinträchtigt. Insoweit resultieren verhältnismäßig lange Taktzeiten bezüglich der Entnahme der fertigen Coils.
  • Aus WO 97/13714 A1 ist ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art bekannt. Hier wird ein Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn auf Wickelwellen beschrieben und zwar soll hier eine Papierbahn auf Wickelwellen aufgewickelt werden. Die Materialbahn wird über eine rotierend angetriebene Kontaktwalze geführt. Es erfolgt eine Quertrennung der Materialbahn und ein Anwickeln an eine Wickelwelle. Im Anschluss daran wird die Wickelwelle über einen Kreisbogenabschnitt entlang der Kontaktwalzenoberfläche in eine Aufwickelposition überführt. Die Wickelwelle wird hier von Anfang an in demselben Schlitten bzw. Ablageschlitten aufgenommen. Dieses Verfahren weist im Hinblick auf die Funktionssicherheit und im Hinblick auf die Wickelgeschwindigkeit Nachteile auf.
  • Das Dokument WO 97/22543 A1 betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn aus Papier auf Wickelwellen. Dieses Verfahren zeichnet sich auch durch die vorstehend genannten Nachteile aus.
  • Das Dokument WO 98/17565 A1 befasst sich ebenfalls mit einem Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn auf Wickelwellen. Auch hier wird eine Materialbahn aus Papier beschrieben. Es sind zwei verfahrbare Aggregate vorgesehen, die im Wechsel das Aufwickeln oder das transportieren des Coils übernehmen. Diese Verfahrensweise ist relativ aufwendig und unterliegt im Hinblick auf die Funktionssicherheit Zwängen.
  • Ein ähnliches Verfahren wie in den vorstehend aufgeführten Dokumenten ist auch in US 3,794,255 A offenbart.
  • Auch das Dokument US 2,703,683 A beschreibt ein Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn auf Wickelwellen. Dabei geht es in erster Linie um das Aufwickeln einer Papierbahn. Dieses Verfahren lässt ebenfalls bezüglich seiner Funktionssicherheit sowie bezüglich seiner Wickelgeschwindigkeit zu wünschen übrig.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, das mit hoher Wickelgeschwindigkeit und kurzen Taktzeiten ein wenig aufwendiges und funktionssicheres Wickeln eines Coils erlaubt und zwar insbesondere auch dann, wenn nacheinander Coils mit unterschiedlichem Durchmesser gewickelt werden.
  • Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung ein Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn, insbes. einer Kunststoffolienbahn, auf Wickelwellen, wobei die Materialbahn über eine rotierend angetriebene Kontaktwalze geführt wird, wobei eine neue Wickelwelle an eine, um die Kontaktwalzenachse verschwenkbare Wickelwellenführungseinrichtung zugeführt wird,
    wobei dann die neue Wickelwelle über eine an der Wickelwellenführungseinrichtung angeordnete lineare Führung senkrecht zur Kontaktwalzenachse entlang einer vertikalen in eine Anwickelposition überführt und in der Anwickelposition an die Kontaktwalze angedrückt wird, wobei die Wickelwelle in dieser Anwickelposition in der Wickelwellenführungseinrichtung mit einem Abstand e1 zu einer durch die Kontaktwalze verlaufenden Vertikalen angeordnet ist und zwar bezüglich der Rotationsrichtung der Kontaktwalze vor dieser Vertikalen,
    wobei die Materialbahn quergetrennt und an die Wickelwelle angewickelt wird und wobei die Wickelwelle im Anschluss daran durch Verschwenken der Wickelwellenführungseinrichtung über einen Kreisbogenabschnitt entlang der Kontaktwalzenoberfläche in eine Aufwickelposition überführt wird, wobei die Längsachse der Wickelwelle in der Aufwickelposition mit einem Abstand e2 oberhalb einer durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Horizontalen angeordnet ist,
    wobei der Abstand e1 der Wickelwelle in der Anwickelposition dem Abstand e2 der Wickelwelle in der Aufwickelposition entspricht
    und wobei die Wickelwelle mit ihren Wickelwellenenden in der Aufwickelposition auf eine Ablageeinrichtung aufgelegt wird, welche Ablageeinrichtung für jedes Wickelwellenende einen Ablageschlitten aufweist, welcher Ablageschlitten die mit der angewickelten bzw. aufgewickelten Materialbahn versehene Wickelwelle erst in der Aufwickelposition aufnimmt und dort an die Kontaktwalze andrückt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbes. zum Aufwickeln bzw. Kontaktwickeln einer kontinuierlich zugeführten Kunststoffolienbahn oder Vliesbahn. Die Wickelwelle wird entlang einer Vertikalen in die Anwickelposition überführt und in der Anwickelposition mit definiertem Druck an die Kontaktwalze angedrückt, wobei die Materialbahn zwischen Kontaktwalze und Wickelwelle hindurchläuft. Erfindungsgemäß wird die Wickelwelle in der Anwickelposition mit Abstand zu einer durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Vertikalen angeordnet. Dieser horizontale Abstand wird zweckmäßigerweise groß genug gewählt, um zu vermeiden, dass die Wickelwelle in der Anwickelposition in den Scheitelpunkt der Kontaktwalze gelangt, der in der durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Vertikalen liegt. Auf diese Weise wird ausgeschlossen, dass die Wickelwelle in der Anwickelposition eine gleichsam indifferente Lage einnimmt. – Wenn die Wickelwelle sich in der Anwickelposition befindet und an die Kontaktwalze angedrückt ist, wird anschließend die Materialbahn in Förderrichtung hinter der Wickelwelle quergetrennt und an die Wickelwelle angewickelt.
  • Die Wickelwelle wird mit der angewickelten Materialbahn aus der Anwickelposition über einen in der durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Vertikalen liegenden Scheitelpunkt der Kontaktwalze in die Aufwickelposition überführt. Erfindungsgemäß erfolgt diese Überführung in die Aufwickelposition über einen Kreisbogenabschnitt entlang der Kontaktwalzenoberfläche. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Wickelwelle bzw. die an der Wickelwelle angewickelte Materialbahn bei dieser Überführung stets in Kontakt mit der Kontaktwalze bleibt und zweckmäßigerweise die Wickelwelle während der Überführung mit definiertem Andruck an die Kontaktwalze angedrückt wird. Die Wickelwelle wird über einen Kreisbogenabschnitt mit einem Winkel ≤ 100° um die Kontaktwalzenachse in die Aufwickelposition geschwenkt. Zweckmäßigerweise beträgt dieser Winkel 90° oder etwa 90°.
  • Erfindungsgemäß wird die Wickelwelle in der Aufwickelposition oberhalb einer durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Horizontalen mit ihren Wickelwellenenden auf der Ablageeinrichtung aufgelegt. Die Wickelwelle wird mit der angewickelten bzw. aufgewickelten Materialbahn in der Aufwickelposition mit definiertem Andruck an die Kontaktwalze angedrückt wird. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass kurz vor dem Fertigwickeln des in der Aufwickelposition befindlichen Coils eine weitere Wickelwelle in die Anwickelposition überführt wird und nach dem Fertigwickeln des in der Aufwickelposition befindlichen Coils die Materialbahn quergetrennt und an die weitere Wickelwelle angewickelt wird. Die Quertrennung erfolgt zweckmäßigerweise in Förderrichtung hinter der in der Anwickelposition angeordneten weiteren Wickelwelle und vor dem in der Aufwickelposition angeordneten Coil. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Wickelwelle mit einem fertiggewickelten Coil aus der Aufwickelposition in eine Entnahmeposition überführt wird. Zweckmäßigerweise dienen dabei die Ablageschlitten zur Überführung des fertiggewickelten Coils aus der Aufwickelposition in die Entnahmeposition.
  • Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eignet sich eine Vorrichtung mit
    Wickelwellenmagazin, Wickelwellenführungseinrichtung, Kontaktwalze, Quertrenneinrichtung und Ablageeinrichtung,
    wobei eine Wickelwelle aus dem Wickelwellenmagazin der Wickelwellenführungseinrichtung zuführbar ist und die Wickelwelle mittels der Wickelwellenführungseinrichtung in die Anwickelposition bewegbar und an die Kontaktwalze andrückbar ist,
    wobei die Materialbahn in Förderrichtung der Materialbahn hinter der Wickelwelle mit der Quertrenneinrichtung quertrennbar ist,
    wobei zum Überführen der Wickelwelle aus der Anwickelposition in die Aufwickelposition die Wickelwellenführungseinrichtung mit der Wickelwelle um die Kontaktwalzenachse schwenkbar ist,
    wobei die die Aufwickelposition festlegende Ablageeinrichtung zwei mit Abstand voneinander angeordnete Ablageelemente zur Aufnahme der beiden gegenüberliegenden Wickelwellenenden der Wickelwelle aufweist
    und wobei die Ablageeinrichtung fernerhin eine Andrückvorrichtung zum Andrücken der mit der aufgewickelten Materialbahn versehenen Wickelwelle an die Kontaktwalze aufweist.
  • Die Wickelwellenführungseinrichtung kann zumindest einen Wickelwellenschlitten aufweisen, mit welchem die Wickelwelle in die Anwickelposition bewegbar und an die Kontaktwalze andrückbar ist.
  • Es können zwei Wickelwellenschlitten vorgesehen sein, die jeweils ein Wickelwellenende der Wickelwelle aufnehmen. Zweckmäßigerweise ist jeder der beiden Wickelwellenschlitten auf zumindest einem Wickelarm der Wickelwellenführungseinrichtung geführt. Der Wickelwellenschlitten kann von einem Druckzylinder beaufschlagt werden. Zweckmäßigerweise wird mit Hilfe eines solchen Druckzylinders die Wickelwelle in die Anwickelposition überführt sowie an die Kontaktwalze angedrückt. Die Wickelwellenführungseinrichtung kann zumindest zwei Wickelarme zur Führung einer Wickelwelle aufweisen. Die Wickelarme können zumindest in der Anwickelposition exzentrisch bezüglich der Kontaktwalzenachse angeordnet sein. Mit anderen Worten verläuft zweckmäßigerweise die verlängerte Längsachse der Wickelarme nicht durch die Kontaktwalzenachse. Bei dieser Ausführung der Wickelarme wird auf einfache Weise erreicht, dass die Wickelwelle in der Anwickelposition mit Abstand zu der durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Vertikalen angeordnet werden kann. Die Wickelwellenführungseinrichtung ist so eingereichtet, dass die Wickelwelle in der Anwickelposition mit Abstand zu der durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Vertikalen angeordnet ist.
  • Die Wickelwellenführungseinrichtung ist aus der Anwickelposition in die Aufwickelposition um die Kontaktwalzenachse schwenkbar. Dabei kann die Wickelwelle mit der angewickelten Materialbahn stets an die Kontaktwalze angedrückt bleiben und zwar mit definiertem konstanten Andruck.
  • Die Aufwickelposition der Vorrichtung wird durch die Ablageeinrichtung definiert. Die mit Abstand voneinander angeordneten beiden Ablageelemente zur Aufnahme der beiden Wickelwellenenden nehmen zweckmäßigerweise in dem zwischen den Ablageelementen ausgebildeten Zwischenraum einen Teil des beim Aufwickeln anwachsenden Coils auf. Die Ablageelemente können unmittelbar im Bereich der Kontaktwalze angeordnet sein. Zumindest ein Teil der Kontaktwalze kann zwischen gegenüberliegenden Ablageelementabschnitten angeordnet sein. Die Ablageelemente der Ablageeinrichtung können ortsfest eingerichtet sein. Es ist aber auch möglich, dass die Ablageelemente beispielsweise höhenverstellbar eingerichtet sind. Die Ablageelemente können Ablageflächen für die Wickelwellenenden aufweisen, die oberhalb einer durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Horizontalen angeordnet sind. Mit anderen Worten sind diese Ablageflächen somit gleichsam exzentrisch zu der Kontaktwalzenachse angeordnet. Erfindungsgemäß entspricht der Abstand der Längsachse einer Wickelwelle in der Aufwickelposition zu der durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Horizontalen dem Abstand der Längsachse einer Wickelwelle in der Anwickelposition zu der durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Vertikalen. In diesem Fall beträgt der Winkel, um den die Wickelwelle aus der Anwickelposition in die Aufwickelposition um die Kontaktwalzenachse schwenkbar ist 90° oder etwa 90°.
  • Die Ablageelemente können als Ablageschienen ausgebildet sein, auf denen die Wickelwellenenden aufliegen und das fertiggewickelte Coil ist über diese Ablageschienen aus der Aufwickelposition in eine Entnahmeposition überführbar. Es können zwei parallele mit Abstand voneinander angeordnete Ablageschienen vorgesehen sein, wobei jedes Wickeiwellenende auf einer Ablageschiene zur Auflage kommt. Die Ablageschienen können als horizontale Ablageschienen ausgebildet sein. – Die Ablageeinrichtung weist zwei Ablageschlitten auf, mit denen die mit der angewickelten bzw. aufgewickelten Materialbahn versehene Wickelwelle in der Aufwickelposition an die Kontaktwalze andrückbar ist. Mit den Ablageschlitten kann auch das fertiggewickelte Coil aus der Aufwickelposition in die Entnahmeposition überführt werden. Der Andruck der Wickelwelle kann mit der aufgewickelten Materialbahn an die Kontaktwalze in der Aufwickelposition mit Hilfe zumindest eines Druckzylinders sichergestellt werden, welcher Druckzylinder auch die Überführung des Coils aus der Aufwickelposition in die Entnahmeposition übernehmen kann. Ein Ablageschlitten der Ablageeinrichtung kann von einem solchen Druckzylinder beaufschlagt werden. Wenn mit zwei parallelen Ablageschienen als Ablageelemente gearbeitet wird, kann jeder Ablageschiene ein Ablageschlitten zugeordnet werden, wobei jeder Ablageschlitten jeweils ein Wickelwellenende der Wickelwelle aufnimmt. Dabei kann jeder Ablageschlitten von einem Druckzylinder beaufschlagt werden.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens im Vergleich zu bekannten Verfahren mit erhöhter Wickelgeschwindigkeit und kurzen Taktzeiten gearbeitet werden kann. Das Kontaktwickeln mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist unabhängig von dem Durchmesser des entstehenden bzw. fertiggewickelten Coils. Dadurch, dass die Wickelwelle mit der angewickelten Materialbahn in der Aufwickelposition auf den erfindungsgemäßen Ablageelementen aufgelegt wird, ist ein Aufwickeln von Coils mit verschiedenem Durchmesser auf einfache Weise möglich, ohne dass die Vorrichtung durch aufwendige Maßnahmen an einem bestimmten Coildurchmesser angepasst werden müsste. Mit anderen Worten ist eine funktionssichere Arbeitsweise der Vorrichtung unabhängig vom Coildurchmesser jederzeit gewährleistet. Es kann auch dann mit überraschend kurzen Taktzeiten gearbeitet werden, wenn nacheinander Coils mit unterschiedlichem Durchmesser gewickelt werden sollen. Im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen, die normalerweise mit besonderen Maßnahmen an unterschiedliche Coildurchmesser angepasst werden müssen, kann das erfindungsgemäße Verfahren mit einer wesentlich vereinfachten Vorrichtung durchgeführt werden, die kostengünstiger ist als bislang bekannte Vorrichtungen. Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist nämlich in ihrer Funktion vom Wickelwellendurchmesser unabhängig und muss daher bei veränderten Wickelwellendurchmesser nicht umgebaut werden; hierdurch werden besonders kurze Taktzeiten ermöglicht. Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich aufgrund der überraschend kurzen Taktzeiten insbes. auch zum schnellen kontinuierlichen Wickeln von Coisl mit relativ geringem Durchmesser.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahren näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
  • 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer ersten Funktionsstellung,
  • 2 den Gegenstand nach 1 in einer zweiten Funktionsstellung,
  • 3 den Gegenstand nach 1 in einer dritten Funktionsstellung,
  • 4 den Gegenstand nach 1 in einer vierten Funktionsstellung,
  • 5 den Gegenstand nach 1 in einer fünften Funktionsstellung und
  • 6 eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
  • Die Figuren zeigen eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn 1 auf Wickelwellen 2. Bei der Materialbahn 1 mag es sich im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung um eine Kunststofffolienbahn handeln. Die Materialbahn 1 wird über eine rotierend angetriebene Kontaktwalze 3 geführt. Als Hauptkomponenten weist die Vorrichtung fernerhin ein Wickelwellenmagazin 4, eine Wickelwellenführungseinrichtung 5, eine Quertrenneinrichtung 6 sowie eine Ablageeinrichtung 7 auf.
  • Eine Wickelwelle 2 wird aus dem Wickelwellenmagazin 4 der Wickelwellenführungseinrichtung 5 zugeführt. Im Ausführungsbeispiel weist die Wickel wellenführungseinrichtung zwei Wickelwellenschlitten 8 auf, die jeweils ein Wickelwellenende 9 der zugeführten Wickewelle 2 aufnehmen. Die Wickelwellenenden 9 weisen im Übrigen Wälzlager 10 auf, so dass eine Wickelwelle 2 in den Wickelwellenschlitten 8 frei drehbar aufgenommen ist. Ein Wickelwellenschlitten 8 wird jeweils auf zwei Wickelarmen 11 der Wickelwellenführungseinrichtung 5 geführt. Die Wickelwelleneinführungseinrichtung 5 weist somit vier Wickelarme 11 auf, von denen zwei auf jeder einem Wickelwellenende 9 zugeordneten Seite der Wickelwellenführungseinrichtung 5 angeordnet sind. In den Figuren ist erkennbar, dass die Wickelarme 11 in der Anwickelposition ( 2) exzentrisch bezüglich der Kontaktwalzenachse 12 angeordnet sind. Exzentrisch meint hier, dass die Wickelarme 11 bzw. eine gedachte Verlängerung der Wickelarme 11 in der Projektion auf die Papierebene nicht durch die Kontaktwalzenachse 12 verlaufen.
  • 1 zeigt die Funktionsstellung der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, in der gerade eine neue Wickelwelle 2 in die Wickelwellenführungseinrichtung 5 eingeführt wurde bzw. von den Wickelwellenschlitten 8 aufgenommen wurde. Die Rotationsrichtung der Kontaktwalze 3 wird durch einen entsprechenden Pfeil verdeutlicht. Auf der Ablageeinrichtung 7 befindet sich ein fast fertig gewickeltes Coil 13, das an die Kontaktwalze 3 angedrückt wird. In der Funktionsstellung der 1 befindet sich die Quertrenneinrichtung 6 unterhalb der Kontaktwalze 3. In einem nachfolgendem Verfahrensschritt wird die Quertrenneinrichtung 6 um die Kontaktwalzenachse 12 geschwenkt, so dass sie in Förderrichtung der Materialbahn 1 hinter der Wickelwellenführungseinrichtung 5 angeordnet wird.
  • Die Förderrichtung der Materialbahn 1 wurde in den Figuren ebenfalls durch entsprechende Pfeile angedeutet. Die zuletzt genannte Anordnung der Quertrenneinrichtung 6 ist in der 1 gestrichelt dargestellt. Im Anschluss an die Funktionsstellung der 1 wird die aus dem Wickelwellenmagazin 4 zugeführte Wickelwelle 2 mittels der Wickelwellenführungseinrichtung 5 bzw. mittels der Wickelwellenschlitten 8 in die Anwickelposition bewegt und an die Kontaktwalze angedrückt. Hierzu werden die Wickelwellenschlitten 8 durch Druckzylinder 14 der Wickelwellenführungseinrichtung 5 beaufschlagt.
  • In 2 befindet sich die von den Wickelwellenschlitten 8 aufgenommene Wickelwelle 2 in der Anwickelposition und wird mit definiertem Druck an die Kontaktwalze 3 angedrückt. Die Wickelwelle ist 2 in der Anwickelposition mit Abstand zu einer durch die Kontaktwalzenachse 12 verlaufenden Vertikalen 15 angeordnet. Mit anderen Worten ist die Längsachse 16 der Wickelwelle 2 in einem Abstand e1 von der Vertikalen 15 angeordnet. Der Winkel a ist zwischen der durch die Kontaktwalzenachse 12 verlaufenden Vertikalen 15 und einer durch die Kontaktwalzenachse 12 und die Längsachse 16 der Wickelwelle 2 verlaufenden Radialen 24 ≤ 45°. Nachdem die Wickelwelle 2 wie beschrieben in die Anwickelposition überführt wurde, wird die Materialbahn 1 in Förderrichtung hinter der Wickelwelle 2 mit Hilfe der Quertrenneinrichtung 6 quergetrennt. Dabei wird der in der 2 links von der Quertrenneinrichtung 6 verbleibende Materialbahnabschnitt auf dem fertigen Coil 13 aufgewickelt und der in 2 rechts von der Quertrenneinrichtung 6 angeordnete Materialbahnabschnitt wird an die Wickelwelle 2 in der Anwickelposition angewickelt. In 2 ist gestrichelt ein Anwickel 17 dargestellt, der durch das Anwickeln der Materialbahn 1 an die Wickelwelle 2 zustande kommt.
  • Im Anschluss an das Anwickeln wird die Wickelwelle 2 mit dem Anwickel 17 über einen Kreisbogenabschnitt entlang der Kontaktwalzenoberfläche in eine
    Aufwickelposition überführt. Dabei wird die Wickelwellenführungseinrichtung 5 mit der Wickelwelle 2 um die Kontaktwalzenachse 12 in die Aufwickelposition verschwenkt. Dies ist in 3 dargestellt. Die Wickelwelle 2 wird dabei aus der Anwickelposition über einen in der durch die Kontaktwalzenachse 12 verlaufenden Vertikalen 15 liegenden Scheitelpunkt 18 in die Aufwickelposition überfuhrt. Die Wickelwelle 2 wird im Ausführungsbeispiel mit einem Winkel β von 90° um die Kontaktwalzenachse 12 in die Aufwickelposition verschwenkt. Während der Überführung aus der Anwickelposition in die Aufwickelposition bleibt der Anwickel 17 der Wickelwelle 2 stets in Kontakt mit der Kontaktwalze 3 und wird mit definiertem Druck an die Kontaktwalze 3 angedrückt. Auf der linken Seite der 3 ist fernerhin erkennbar, dass das bereits fertiggewickelte Coil 13 aus der Aufwickelposition über die Ablageeinrichtung 7 in eine Entnahmeposition überführt wird. Nach den Figuren ist in der Entnahmeposition eine Bremsvorrichtung 19 vorgesehen, die das fertige Coil 13 in der Entnahmeposition abbremst.
  • 4 zeigt die Funktionsstellung der Vorrichtung, in der sich die Wickelwelle 2 mit dem Anwickel 17 bereits in der Aufwickelposition befindet. Die Wickelwelle 2 liegt mit ihren beiden Wickelwellenenden 9 auf zwei parallelen und mit Abstand voneinander angeordneten Ablageschienen 20 auf. Die Ablageschienen 20 reichen bis in den Bereich der Kontaktwalze 3 und ein Teil der Kontaktwalze 3 ragt in den von den Ablageschienen 20 gebildeten Zwischenraum. Die Ablageflächen 26 der Ablageschienen 20 sind oberhalb einer durch die Kontaktwalzenachse 12 verlaufenden Horizontalen 23 angeordnet. In der Aufwickelposition ist die Längsachse 16 der Wickelwelle 2 mit einem Abstand e2 von der Horizontalen 23 angeordnet. Der Abstand e2 entspricht dem Abstand e1 in der Anwickelposition. Der Winkel γ ist zwischen der durch die Kontaktwalzenachse verlaufenden Horizontalen 23 und einer durch die Kontaktwalzenachse 12 und die Längsachse 16 der Wickelwelle 2 verlaufenden Radialen 25 ≤ 45°. Jeder Ablageschiene 20 ist ein Ablageschlitten 21 zugeordnet, wobei jeder Ablageschlitten 21 ein Wickelwellenende 9 der Wickelwelle 2 aufnimmt. Da die Wickelwellenenden 9 bevorzugt Wälzlager 10 aufweisen, ist eine freie Drehbarkeit der Wickelwelle 2 gewährleistet. Mit Hilfe der Ablageschlitten 21 wird die mit der aufgewickelten Materialbahn 1 versehene Wickelwelle 2 an die Kontaktwalze 3 mit definiertem Druck angedrückt. Die Ablageschlitten 21 funktionieren somit als Andruckvorrichtung der Ablageeinrichtung (7). Hierzu ist jeder Ablageschlitten 21 von einem Druckzylinder 22 beaufschlagt. In der Funktionsstellung nach 4 wird die Wickelwelle 2 mit dem Anwickel 17 sowohl mit Hilfe der Wickelwellenschlitten 8 als auch mit Hilfe der Ablageschlitten 21 an die Kontaktwalze 3 angedrückt. Es versteht sich, dass dabei die Wickelwellenschlitten 8 von den Druckzylindern 14 beaufschlagt werden und die Ablageschlitten 21 von den Druckzylindern 22 beaufschlagt werden. Die Kraftrichtung beider Druckzylinder ist im Ausführungsbeispiel nach 4 parallel und horizontal ausgerichtet.
  • Anschließend wird die Wickelwellenführungseinrichtung 5 mitsamt den Wickelwellenschlitten 8 wieder in die Anwickelposition zurückverschwenkt. 5 zeigt die Funktionsstellung mit zurückverschwenkter Wickelwellenführungseinrichtung 5. In der Aufwickelposition wird nunmehr die Materialbahn 1 solange auf die Wickelwelle 2 aufgewickelt, bis der gewünschte Durchmesser des fertiggewickelten Coils 13 erreicht ist. Es versteht sich, dass aufgrund des zunehmenden Durchmessers des Coils 13 die Ablageschlitten 21 an den Ablageschienen 20 verschiebbar sein müssen. Nichtsdestoweniger wird das Coil 13 mit Hilfe der Ablageschlitten 21 bzw. mit Hilfe der sie beaufschlagenden Druckzylinder 22 stets mit definiertem Druck an die Kontaktwalze 3 angedrückt.
  • Die Ablageschlitten 21 dienen fernerhin dazu, das fertige Coil 13 über die Ablageschienen 20 aus der Aufwickelposition in die Entnahmeposition zu überführen. Auch hierbei werden die Ablageschlitten 21 vorzugsweise von den Druckzylindern 22 in entsprechender Weise beaufschlagt. Nach Erreichen der Entnahmeposition werden die Ablageschlitten 21 dann wieder in die Aufwickelposition zurückgefahren.
  • An die Funktionsstellung der 5 schließt nach dem Aufwickeln der Materialbahn 1 auf die Wickelwelle 2 wieder die Funktionsstellung nach 1 an. Dann wird eine weitere Wickelwelle 2 aus dem Wickelwellenmagazin 4 der Wickelwellenführungseinrichtung 5 zugeführt und die Wickelwelle 2 wird mit Hilfe der Wickelwellenführungseinrichtung 5 erneut in die Anwickelposition überführt usw.
  • Durch die Ablageeinrichtung 7, die in Form von zwei parallelen Ablageschienen 20 ausgebildet ist, wird gewährleistet, dass die Übergabe der Wickelwelle 2 mit dem Anwickel 17 an die Ablageeinrichtung 7 und das Aufwickeln in der Aufwickelposition unabhängig von dem Durchmesser des entstehenden Coils 13 durchgeführt werden kann. Im Ausführungsbeispiel wird der untere Teil des Coils 13 in dem Zwischenraum zwischen den Ablageschienen 20 aufgenommen. Die Vorrichtung muss an unterschiedliche Coildurchmesser nicht speziell angepasst werden. Die Aufwickelposition bzw. die Übergabeposition für die Wickelwelle 2 mit dem Anwickel 17 ist durch die Ablageeinrichtung 7 für jeden beliebigen Coildurchmesser fest definiert.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Aufwickeln einer kontinuierlich zugeführten Materialbahn (1), insbesondere einer Kunststofffolienbahn, auf Wickelwellen (2), wobei die Materialbahn (1) über eine rotierend angetriebene Kontaktwalze (3) geführt wird, wobei eine neue Wickelwelle (2) an eine, um die Kontaktwalzenachse (12) verschwenkbare Wickelwellenführungseinrichtung (5) zugeführt wird, wobei dann die neue Wickelwelle (2) über eine an der Wickelwellenführungseinrichtung (5) angeordnete lineare Führung senkrecht zur Kontaktwalzenachse (12) entlang einer Vertikalen in eine Anwickelposition überführt und in der Anwickelposition an die Kontaktwalze (3) angedrückt wird, wobei die Wickelwelle (2) in dieser Anwickelposition in der Wickelwellenführungseinrichtung (5) mit einem Abstand (e1) zu einer durch die Kontaktwalze (3) verlaufenden Vertikalen (15) angeordnet ist und zwar bezüglich der Rotationsrichtung der Kontaktwalze (3) vor dieser Vertikalen, wobei die Materialbahn (1) quer getrennt und an die Wickelwelle (2) angewickelt wird und wobei die Wickelwelle (2) im Anschluss daran durch Verschwenken der Wickelwellenführungseinrichtung (5) über einen Kreisbogenabschnitt entlang der Kontaktwalzenoberfläche in eine Aufwickelposition überführt wird, wobei die Längsachse (16) der Wickelwelle (2) in der Aufwickelposition mit einem Abstand (e2) oberhalb einer durch die Kontaktwalzenachse (12) verlaufenden Horizontalen (23) angeordnet ist, wobei der Abstand (e1) der Wickelwelle (2) in der Anwickelposition dem Abstand (e2) der Wickelwelle (2) in der Aufwickelposition entspricht und wobei die Wickelwelle (2) mit ihren Wickelwellenenden (9) in der Aufwickelposition auf eine Ablageeinrichtung (7) aufgelegt wird, welche Ablageeinrichtung (7) für jedes Wickelwellenende einen Ablageschlitten (21) aufweist, welcher Ablageschlitten (21) die mit der angewickelten bzw. aufgewickelten Materialbahn (1) versehene Wickelwelle (2) erst in der Aufwickelposition aufnimmt und dort an die Kontaktwalze (3) andrückt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei eine weitere Wickelwelle (2) in die Anwickelposition überführt wird und nach dem Fertigwickeln eines in der Aufwickelposition befindlichen Coils (13) die Materialbahn (1) quergetrennt und an die weitere Wickelwelle (2) angewickelt wird undsoweiterfort.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Wickelwellenführungseinrichtung (5) zumindest einen Wickelwellenschlitten (8) aufweist, mit welchem die Wickelwelle (2) in die Anwickelposition bewegt wird und an die Kontaktwalze (3) angedrückt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei eine Wickelwelle (2) über zumindest zwei Wickelarme (11) der Wickelwellenführungseinrichtung (5) geführt wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Ablageeinrichtung (7) zwei mit Abstand voneinander angeordnete Ablageschienen (20) aufweist, auf denen die beiden gegenüberliegenden Wickelwellenenden (9) der Wickelwelle (2) aufgelegt werden und wobei das fertiggewickelte Coil (13) über die Ablageschienen (20) aus der Aufwickelposition in eine Entnahmeposition überführt wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das fertiggewickelte Coil (13) mit den Ablageschlitten (21) aus der Aufwickelposition in die Entnahmeposition überführt wird.
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