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DE1564881A1 - Verfahren zur Herstellung von Planaranordnungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Planaranordnungen

Info

Publication number
DE1564881A1
DE1564881A1 DE19661564881 DE1564881A DE1564881A1 DE 1564881 A1 DE1564881 A1 DE 1564881A1 DE 19661564881 DE19661564881 DE 19661564881 DE 1564881 A DE1564881 A DE 1564881A DE 1564881 A1 DE1564881 A1 DE 1564881A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diffusion
layer
semiconductor body
inhibiting layer
inhibiting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19661564881
Other languages
English (en)
Other versions
DE1564881B2 (de
Inventor
Reinhold Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Publication of DE1564881A1 publication Critical patent/DE1564881A1/de
Publication of DE1564881B2 publication Critical patent/DE1564881B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H10P95/00
    • H10W74/43

Landscapes

  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

  • "Verfahren zur Herstellung von Planaranordnungen" Bei der Herstellung von Planaranordnungen wird bekanntlich auf die Oberfläche eines Halbleiterkörpers eine diffusionahemmende.Schicht aufgebracht, die anschließend mit Hilfe der Photolacktechnik in einem bestimmten Bereich wieder geöffnet wird, damit die StÖrstellen nicht in die gesamte Halbleiteroberfläche, sondern nur in dem freigelegten Bereich durch die Öffnung in den Halbleiterkörper eindringen. Im Gegensatz dazu wird gemäß der Erfindung die Öffnung mit einer zweiten diffusionshemmenden Sch'Icht wieder geschlossen, die weniger diffusionshemmend wirkt als die erste diffusionshemmende Schicht und die im Gegensatz zur ersten diffusionshemmenden Schicht Störstellen in den Halbleiterkörper eindlffundieren läßt, deren Oberflächenkonzentration im Halbleiterkörper jedoch geringer ist als bei einer unmittelbaren Diffusion in den Halbleiterkörper. Die StÖrstellendiffuslon In den Halbleiterkörper erfolgt dann durch die in der Öffnung der ersten diffusionshemmenden Schicht befindliche zweite diffusionshemmende Schicht.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß sich auch bei Anwendung der Scheibentechnik, bei der also viele Bauelemente gleichzeitig auf einer einzigen Halbleiterscheibe durch Diffusion hergestellt wwden, in den einzelnen Halbleitersystemen innerhalb der Halbleiterscheibe Diffusionszonen herstellen lassen, deren StörsteUenverteilung gleichmässiger ist als bei Diffusionszonen, die nach der üblichen Planartechnik in die freie und nicht durch eine diffusionshemmende Schicht bedeckte Halbleiteroberfläche in einen Halbleiterkörper eindiffundiert werden. Zur Erzielung von Diffusionszonen mit möglichst gleichmäßiger Störstellenverteilung ist jedoch nach der Erfindung das Störstellenangebot bei der Diffusion größer als das zur Erlangu.ng der FestkÖrperlöslichkeitsgrenze erforderliche StÖrstellenangebot, d.h. es werden mehr Störstellen als in der üblichen Planartechnik angeboten, und zwar mehr, als die diffusionshemmende Schicht bzw. der HalbleiterkÖrper aufnehmen kann.
  • Die zweite diffusionshemmende Schicht kann beispielsweise aus dein--gleichen- Material bestehen wie die erste -diffusionshemmende Schicht. In diesem'Fall'muß jedoch diese Schicht dünner bemessen sein als die erste diffusionshemmende Schicht. Während die erste diffusionshemmende Schicht -beispi-elsilleise eine -DIcke von etwa 1/u hat-, ist die zweite diffusionshemmende Schicht beispielsweise- nur 5o bis- Zoo 2 dick. Die beiden diffusionshemmenden Schichten können jedoch auch aus unterschiedlichem Material bestehen.# Für diediffugions'hemmenden Schlchten eignet sich beispielsweise Siliziumdioxyd oder Siliziumnitrit. Bestehen beide diffusionshemmenden Sc-hichten nicht aus dem gleichen Material,-so kann die erste diffusionshemmende Schicht beispielsweise aus Siliziumdioxyd und die zweite diffusionshemmende-Schicht aus Siliziumnitrit bestehen. Das Siliziumnitrit übt-im Sinne der Erfindung bei sehr kleiner Schichidicke zwar-eine diffusio'nshemmende Wirkung aus, läßt jedoch Störstellen im Gegensatz zur ersten Schicht in den Halbleiterkörper eindiffundieren.
  • Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Die Figur 1 zeigt ein T 6 ilstück einer Halbleiterscheibe, in das eine Diffusionszone nach der Erfindung eingebracht worden soll. Auf dem Halbleiterkörper 1 befindet sich eine Siliziumdioxydschicht 2, die diffusionahemmend wirkt und Störstellen in den Halbleiterkörper nicht eindiffun-' dieren läßt. In die Siliziumdioxydschicht 2 ist ein Diffusionsfenster 3 eingeätzt, so daß die Halbleiteroberfläche im Bereich diesen Fenstern freigelegt ist.
  • Der freigelegte Teil der Halbleiteroberfläche wird jedoch nach Figur 2 erneut mit einer diffunionahommenden Schicht bedeckt, die ebenfalls aus'Siliziumdioxyd bestehen kann. Diese Schicht ist jedoch wesentlich dünner als die Schicht 2, so daß Diffusionsatörstellen durch sie in den Halbleiterkörper eindringen können. Die Schicht 4 übt auf die Diffunionnstörstellen lediglich eine diffunionahommende Wirkung aus.
  • Nach Figur 3 ist in den Halbleiterkörper 1 vom n-Leitungetyp durch die diffusionahemende Schicht 4 eine Halbleiterzone 5 vom p-Leitungstyp eindiffundiert, so daß im Halbleiterkörper ein pn-Übergang entsteht. Bei einem Transistor wird auf diese Weise beispielsweise der Basis-Kollektor-pn-Übergang hergestellt.
  • Die Erfindung macht sich mit Vorteil vor allem bei der gleichzeitigen Diffusion von mehreren Halbleiterscheiben bemerkbar, wie es beispielsweise die Figur 4 zeigt. Dort sind mehrere Halbleiterscheiben 6 mit einer Vielzahl von Einzelelementen auf-einem Träger 7 in einem Diffusionsrohr 8 untergebracht. Bei der bekannten Planardiffusion kann es nun vorkommen, daß das in Figur A von rechts einströmend* Trägergas an Diffusionastürstellen während der Strömung durch das Diffusionsrohr verarmt, so daß den rechte befindlichen Halbleiterscheiben mehr Störstellen angeboten werden-als den links befindlichen Halbleiterscheiben. Auf diese Weis-a erhalten die einzelnen Halbleiterscheiben Halbleiterzonen unterschiedlicher Stürstellenkonzentration* Bei der bekannten Diffusionstechnik kann aber das Störstellenangebot auch wehon bei einer einzigen Halbleiterscheibe verschieden seing so daß die einzelnen Bauelemento einer einzigen Halbleiterschelbe unterschiedliehe Dittunionamonen erhalten. Neben einer Verarmung an Dotierungsmaterial können auch die Strömungsverhältnisse im Dittunionerohr eine Rolle spielen.
  • Eins wesentlich gleichmäßigere Diffusion Uer die einzelnon Halbleiterschelben wird dagegen erzielt, wenn die Ditfusion gemäß der Erfindung nicht unmittelbar in die Halbletterobertläche,-sondern durch eine auf der Halbleitoroberfläcb« befindliche diffunionahommende Schicht in den HalbleiterkÖrper erfolgt und dabei das Störstellenangebot so groß gewählt wird, daß Verarmungen an Dotierungsmaterial und Strömungsverhältnisse keinen oder nur einen sehr geringen Einfluß ausüben können.

Claims (2)

  1. P a t e n t a n a p r Ü c h e 1) Verfahren zur Herstellung von Planaranordnungen, bei dem auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers eine diffusionnhemmende Schicht mit einer Öffnung hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung mit einer zweiten diffusionahemmenden Schicht wieder geschlossen wird, die weniger diffusionshemmend wirkt als die erste diffusionshemmende Schicht und die im Gegensatz zur ersten diffusionshemmenden Schicht Störstellen in den Halbleiterkörper eindiffundieren Ikßt, deren Oberflächenkenzentration im Halbleiterkörper jedoch geringer ist als bei einer unmittelbaren Diffusion in den Halbleiterkörper, und daß die Störstellendiffusion in den Halbleiterkörper durch die in der Öffnung der ersten diffusionshemmenden Schicht befindlIche zweite diffusionshommende Schicht erfolgt.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß das Störstellenangebot bei der Diffusion größer ist als das zur Erlangung der Pestkkperlöslichkeitsgranze erforderliche Störstellenangebgt. 3) Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 bei der gleichzeitigen Diffunionabehand-lung von mehreren Halb- leiterscheiben mit einer Vielzahl von Einzeleleneutelte 4) V*rfahren nach einem der vorhergehenden Anaptf4ohei,-dadurch gekennzeichnet, daß die beiden dittunionoh*m«tud« Schichten aus dem gleichen Xaterial bestehen uäd"da4 die zweite diffusionshemmende Schicht dünner ist als die erste diffunionahommende Schicht. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß die beiden diffusionshommenden Schichten aus verschiedenem Material bestehen. 6) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, daß die diffusionahommenden Sehichten aus Siliziumdioxyd oder aus Siliziiimnitrit beutehen.
DE1564881A 1966-07-28 1966-07-28 Verfahren zum Herstellen von Planar anordnungen Withdrawn DE1564881B2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DET0031697 1966-07-28

Publications (2)

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DE1564881A1 true DE1564881A1 (de) 1970-01-22
DE1564881B2 DE1564881B2 (de) 1974-07-11

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DE1564881A Withdrawn DE1564881B2 (de) 1966-07-28 1966-07-28 Verfahren zum Herstellen von Planar anordnungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2711657C2 (de) * 1977-03-17 1983-08-25 Deutsche Itt Industries Gmbh, 7800 Freiburg Planardiffusionsverfahren mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Diffusionsprozessen

Also Published As

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DE1564881B2 (de) 1974-07-11

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