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DE1562121A1 - Schaltungsanordnung fuer eine Koppelanordnung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine Koppelanordnung

Info

Publication number
DE1562121A1
DE1562121A1 DE19681562121 DE1562121A DE1562121A1 DE 1562121 A1 DE1562121 A1 DE 1562121A1 DE 19681562121 DE19681562121 DE 19681562121 DE 1562121 A DE1562121 A DE 1562121A DE 1562121 A1 DE1562121 A1 DE 1562121A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
connection
diode
potential
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681562121
Other languages
English (en)
Other versions
DE1562121B2 (de
Inventor
Van Brussel Marcel Arthur
Jan Van Goethem
Adelaar Hans Helmut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1562121A1 publication Critical patent/DE1562121A1/de
Publication of DE1562121B2 publication Critical patent/DE1562121B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

HoAdelaar - Jovan Goethem - M.van Brüssel 57-10-2
INTERNATIOIiAL STAKDAHD ELECTRIC CORPORATION, HEW YORE Schaltungsanordnung für eine Koppelanordnung
Die Priorität der Anmeldung Nr. 6 701 055 in Holland vom 23c Januar 1967 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine Koppelanordnung, die aus Koppelvielfachen besteht, wobei Jeder Koppelpunkt eine stromrichtungsabhängige Impedanz besitzt, über die der Anspreehstromkreis für den Koppelpunkt verläuft.
Eine solche Koppelanordnung ist beispielsweise aus der deutschen Patentschrift Nr. 1 047 851 bekannt, bei der jeder einzelne Koppelpunkt im wesentlichen aus der Wicklung eines Relais, einem Arbeitskontakt dieses Relais und einer Markierdiode besteht; diese drei Elemente sind mit einem ihrer beiden Anschlüsse zusammengeschaltet. Nachdem eine Markierspannungsquelle an die mit der Diode in Reihe liegende Relaiswicklung angelegt ist, spricht das Relais an und schaltet nun seinerseits das Markierpotential zu einer folgenden Schaltstufe weiter, so daß ein bestimmtes Relais dieser Schaltstufe, dessen Diode ebenfalls durch ein entsprechendes Potential markiert ist, anspricht. Wenn die Märkierpotentiale, die an die Dioden angelegt werden, für alle Koppelstufen den gleichen Wert haben, dann ist es klar, daß, bevor ein. Relais einer bestimmten Koppelstufe betätigt werden kann, das an die Diode der vorhergehenden Koppelstufe angelegte Markierpotential abgeschaltet
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werden muß, damit das Beiais, das in Beine mit den Beiais der vorher durchgeschalteten Koppelstufe geschaltet werden soll, nicht kurzgeschlossen ist. Diese sequentielle Abschaltung des Markierpotentials kann man beispielsweise durch die Wahl verschiedener Markierpotentiale in den einzelnen Koppelstufen ver-" meiden, wobei man die Potentialdifferenz zwischen den aufeinanderfolgenden Koppelstufen natürlich entsprechend der Anspreche spannung der einzelnen Beiais wählen muß und wobei man darüber hinaus noch, wie in der deutschen Auslegeschrift No. 1 259 396 - <? erwähnt, dies· Spannung um eine Sperrspannung für die Markierdiode vergrößern kann·
Als Markierdioden können z.B. Silizium-Dioden verwendet werden; aber obwohl diese Dioden sehr wenig störanfällig sind, kann die Möglichkeit eines Kurzschlusses dieser Dioden nicht ausgeschlossen werden·
Bei der gegenwärtigen Zuverlässigkeit zeigt sich zwar, daß ein Kurzschluß höchst selten auftritt, andererseits ist klar, daß in einer relativ großen Vermittlung, die eine entsprechend groß· Anzahl von Koppelpunkten hat, ein fehler über mehrere Jahre hin gesehen nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, der dann zu ernsthaften Betriebsstörungen führen würde.
In einer solchen Koppelanordnung mit stufenweiser Markierung, insbesondere einer Koppelanordnung mit Sternverhalten, kann man die Markierdioden in größeren Gruppen zusammenfassen, da jede Koppelstufe eine relativ große Anzahl von Koppelvielfachen umfaßt uni weil ein Markierpotential zu einem bestimmten Eingang eines bestimmten Koppelvielfaches gelangt?, ist es bloß erforderlich, das Potential zu einem bestimmten Ausgang von einer kleinen Anzahl von Ausgängen zu lenken, der von dem bestimmten gang her erreichbar ist. Daher können die Markierdioden der Koppelpunkte gleichartiger Ausgänge aller Koppelvielfache einer Koppelstufe in Vielfachschaltung an eine gemeinsame Markier leitung
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angeschlossen sein. Das heißt, wenn eine Markierdiode Kurzschluß hat und wenn der Koppelpunkt in eine bestehende Verbindung einbezogen ist, dann wird das Potential, das gerade an dem Verbindungspunkt von der Relaiswicklung, dem Arbeitskontakt und der Diode, die Kurzschluß hat, ansteht und das beispielsweise zwischen Srd- und negativem Batterie-Potential in Abhängigkeit vom entsprechenden Schaltzustand variieren kann, weitergegeben, und «war über die Diode mit Kurzschluß zu allen Dioden, die mit ersterer vielfachgeschaltet sind. Wenn die Koppelvielfacheingänge, d.h. die Zwischenleitungen der Koppelstufen, dauernd mit positivem Potential vorgespannt sind, zum Zeichen dafür, daß diese Zwischenleitungen nicht in eine Verbindung, einbezogen sind und daher für einen neuen Verbindungsaufbau frei sind, dann werden alle Dioden, die im Vielfach zu der Diode mit Kurzschluß liegen, leitend uni alle Zwischenleitungen zu der vorgeschalteten Koppelstufe führen nunmehr ein Potential, das den Besetztzustand anzeigt, das ist ein negatives Potential, wenn die Impedanz, über die die positive Vorspannung angelegt ist, größer ist als dieje- ' nige der bestehenden Verbindung, und zwar von der Zwischenleitung her gesehen. Das bedeutet, daß in diesem Fall keine neue Verbindung aufgebaut werden kann, bis diejenige, in der der fehlerhafte Koppelpunkt liegt, ausgelost ist.
Indert man hingegen die Vorspannung, d.h. legt man negatives Potential an die Zwischenleitungen, dann kann man auf diese Weise die übertragung des Besetztzeichens über die Zwischenleitungen zu der vorgeschalteten koppelstufe vermeiden, wenn eine Diode Kurzschluß hat. Aber wenn in diesem Fall die fehlerhafte Diode in einer bestehenden Verbindung liegt, dann führt die Markierleitung, die einem bestimmten Ausgang in allen Koppelvielfachen einer Koppelstufe entspricht, ein solches Potential, das den Zustand einer Markierung simuliert mit dem Ergebnis, daß in einer neu aufzubauenden Verbindung zu irgendeinem anderen markierten Ausgang, markiert von irgendeiner anderen Markierleitung als der-
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jenigen, an die die defekte Diode angeschlossen let, zwei Moden leitend werden und zwei Koppelelemente betätigt werden, so daß eine Doppelv«rbindung unvermeidlich wird·
Es ist Gegenstand der yorliegenden Erfindung, dies· Nachteile zu vermeiden und eine einfache Schaltungsanordnung anzugeben, alt deren Hilfe Dioden, die Kurzschluß haben, sogleich festgestellt werden können und der störende Zustand in einfacher und wirksamer Weise behoben werden kann.
Diese Schaltungsanordnung ist gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß jeweils ein Anschluß der stromrichtungsabhängigen Koppe1-punktimpedanzen an ein Prüfpotential über eine Prüfimpedanz gemeinsam mit mehreren Koppelpunkten in der Weise angeschlossen 1st, daß bei Leitendwerden einer der stromrichtungsabhängigen Koppelpunktimpedanzen in beiden Stromrichtungen ein gemeinsamer Detektor? anspricht.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Prüfpotential über stromrichtungsabhängige Impedanzen angeschlossen ist, die entgegengesetzt den stromrichtungsabhängigen Koppelpunktimpedanzen gepolt sind.
Auf diese Weise kann eine mit einer kurzgeschlossenen Diode verbundene llarklerleitung auf einem bestimmten Potential gehalten werden. Wenn der Haltekreis zwischen Erde und negativem Batteriepotential bestellt, der in jeder Stufe über die Wicklung, des Koppelpunktes und einen Kontakt des Koppelpunktes in Eeihenschaltung verläuft und wenn Erdpotential als Prüfpotential benutzt wird, dann wird durch dieses feste Verbinden der Markierleltung mit Erde bei kurzgeschlossener Markier-Diode mindestens dl· Wioklung eines Koppelpunktes eines,Haltekreises kurzgeschlossen, wodurch der ganze Haltekreis und damit dl· Verbindung unterbrochen 1st·
In einem solchen Fall muß der Wert der Prüfimpedans relativ
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niedrig sein, aber in weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Möglichkeit gezeigt, bei der die Prüfimpedanz auch einen relativ hohen Wert haben kann.
Eine Koppelanordnung,bei der in jeder Koppelstufe die stromrichtungsabhängige Impedanz aus der Eeihenschaltung_einer Wicklung eines Heiais und einer Diode besteht, wobei eine bestehende Verbindung über mehrere Koppelpunkte verläuft, die in Eeihe mit einer Haltestromquelle liegen und wobei' jeder Haltökr.eis jedes Koppelpunktes aus der Eeihenschaltung der Relaiswicklung und einem relaiseigenen Arbeitskontakt besteht, der an den Verbindungspunkt der Heiaiswicklung und der Diode angeschlossen ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfpotential in Bezug auf die Potentiale der Haltestromquelle und der Wert der Prüfimpedanz so niedrig gewählt sind, daß beim Kurzschluß einer Diode, die an eine bestehende Verbindung angeschlossen ist, zumindest eine der Eelaiswicklungen, die im Haltekreis der Verbindung liegt, kurzgeschlossen ist.
Bei dieser Lösung können an sich freie Zwischenleitungen im Fehlerfall durch Anlegen von positivem Potential künstlich als besetzt markiert werden, da das Potential auf diesen Leitungen durch den Kurzschluß der Diode soweit verändert wird,und zwar auf einen Wert, der in etwa dem der belegten Leitung entspricht, daß dieses Potential nicht mehr als [Freipotential ausgewertet wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Koppelpunkte in jeder Koppelstufe über die im angesprochenen Zustand eine Verbindung zu einem bestimmten Ausgang verläuft, in zumindest zwei Gruppen aufgeteilt sind, deren Markierdioden an jeweils gruppenindividuelle Markierleitungen angeschaltet sind.
Dadurch ist sichergestellt, daß bis zur Beseitigung des Fehlers nach Ansprechen des Detektors der Verkehr, wenn auch eingeschränkt, aufrechterhalten werden kann.
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Sie Aufteilung der Markierleitung ist bei Verwendung einer niedrig gen Prüfimpedanz nicht notwendig. Beim Kur«Schluß einer »it eine* Haltekreis rerbundenen Diode spricht sofort der Detektor an und . legt Auslösepotential (Kurzschluß) an alle Markier-Dioden einer Koppelstufe, wodurch alle bestehenden Verbindungen ausgelöst werden· Danach wird der Kurzschluß wieder aufgehoben, und es können wieder neue Verbindungen aufgebaut werden Bit einer Ausnahme; der Eingang,der direkt an die fehlerhafte Markier-Diode angeschlossen ist, kann nicht mehr belegt werden, da über den Detektor das Prüfpotential anliegt und dieser Eingang dadurch künstlich belegt bleibt.
Die Erfindung wird nunmehr anhand der Pig. 1 bis Pig· 4· erläutert.
Pig· 1 zeigt eine vierstufige Koppelanordnung, an die eine Fehlersuch- und Preisehalte-Binrichtung angeschlossen ist.
Pig. 2 zeigt einen leil einer Koppelstufe.
Pig. 3 zeigt eine Anordnung zum Anschalten eines positiven Preipotentiais an die Zwischenleitungen gemäß Pig. 1.
Pig. 4 zeigt eine der Pig. 3 entsprechende Anordnung, jedoch für negatives Preipotential.
In Fig. 1 ist in schematischer Darstellung eine vierstufige Koppelanordnung gezeigt, mit dessen Hilfe eine Verbindung zwischen irgendeinem der z.B. 1024 Anschlüsse auf der einen Seite und irgendeinem der 128 Anschlüsse auf der Seite der Koppelanordnung herstellbar ist, wobei für jede einzelne Verbindung nur ein Weg möglich ist. An die eine Seite, z.B. die mit 1024· Anschlüssen, seien die Teilnehmerschaltungen und an die andere Seite, z.B. die mit den 128 Anschlüssen, seien die Verbindungssätze angeschlossen.
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. Wenn vorausaetzungsgemäß eine Verbindung hergestellt 1st, wird: · das Srennreiala Oor, das in der Teilnehmerschaltung an die negativ· Klemme der Batterie angeschlossen ist, durch Anlegen des Jrdpotentials im Verbindungaaatz über einen Kontakt, j, betätigt, und swar in einem Stromkreis, der über die Entkopplungsdiode GJ im Verbittdunge eat as, und die vier Koppelstufen A, B, C und D verläuft.
BIe Stufen X umd B stellen in Beine geschaltet 16 sogenannte Kenzentrationa-Koppelgruppen dar, da'sie den Anschluß von z«B· 1024- Vellnehmeraehaltungen an eine geringere Anzahl, z.B. 256 sogenannte b-Zwiaehenleitungen zwischen den Koppel stufen B und C ermSgliehen. VIe aus den in Klammern gesetzten Zahlenangaben erkennbar ist, sind für das gezeigte Ausführungsbeispiel zwischen den Koppelstufen A und B 512 sogenannte a-Zwischenleltungen und zwischen den Koppelstufen C und D 256 sogenannte c-Zwischenleitungen vorgesehen. Die Koppelstufen C und D stellen sogenannte Hisch-Xoppelgruppen dar, da es mit ihrer Hilfe möglich ist j den Verkehr. von allen 16 Konzentrations-Koppe !gruppen (A/B) so zu mischen, daß je/gewünschte MischJKoppelgruppe (C/D) aus einem Satz von enenfalls 16 Stufen erreicht wird.
Die Vie If ach zeichen zeigen die Anzahl entsprechender Koppe 1-Slemente an, und «an sieht aus diesem Zahlenbeispiel, daß, wie die vier auf die HarklerAidden GA, GB, GC und GD gerichteten Pfeile in jeder der vier Koppelatufen A, B, G und D andeuten, insgesamt 16 Dioden entsprechend der Anzahl von 16 Konzentrations- oder 16 Misch-Koppelgruppen markiert werden. In jeder dieser Konzentrations- oder Misch-Koppelgruppen sind vier Koppelvielf ache enthalten, und dies ist ebenfalls durch mit 4 bezeichnete Vielfachpfeile angedeutet. Jedes der 16 χ 4 ■ 64 Koppelvielfache in jeder Kopp β 1-atufe, In Fig. 1 durch ein strlehliert gezeichnetes Hechteck angedeutet, enthält eine Anzahl von Koppelpunkten, wovon wiederum jeder aus einer Relaiswicklung Ar (für Stufe A), einem Arbeitskontakt ar dieses Beiais und einer Markier-Diode GA besteht und
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wobei diese drei Koppelelemente einen gemeinsamen Verbindungspunkt besitzen. Der dem gemeinsamen Verbindungspunkt abgewandt· Wicklungsansehluß kann als Schalteingang und der Anschluß für den beweglichen Kontaktarm des Kontaktes ar kann als Schaltausgang betrachtet werden. Sie Yielfachpfeile an dem Schalteingang bzw. Schaltausgang zeigen an, zu wie vielen Koppelpunkten ein Ein- bzw. Ausgang innerhalb eines Koppel-vielfaches vielfachgeschaltet ist. Tür die B-Koppelstufe bedeutet dies z.B.: Jeder Eingang für eine - b-Zwischenleitung ist vielfach an 8 Koppelpunkte geführt und jeder Ausgang für eine a-Zwischenleitung ist auf 4 Koppelpunkte geführt, so daß also jedes Koppelvielfach der B-Stufe 4 χ 8 # 32 Koppelpunkte hat. Eine ähnliche Rechnung kann für die Koppelvielfache der 0- und B-Stufe gemacht werden. Jedes Koppelvielfach der A-Stufe hat 8 a-Zwischenleitungseingänge und 16 Teilnehmerschaltungsausgänge, die zu den Trennrelaiswicklungen Cor führen. In der gleichen Konzentrations-Koppelgruppe kommen zwei der acht a-Zwischenleitungseingänge von jeder der vier B-Koppelvielfache, während zwei der acht a-Zwischenleitungsausgänge eines B-Koppelvielfaches von jedem der vier A-KoppeUPielfach· kommen. Jeder der 16 Ausgänge eines A-Koppelvielfaches ist über einen Koppelpunkt mit einer a-Zwiiehenleitung der vier Paar Zwischenleitungen, die zu den vier B-Koprpelvielfachen führen, verbunden. Dies kann in verschiedenen Kombinationen ausgeführt werden.
In der beschriebenen Anordnung besteht volle Erreichbarkeit «wischen einem der 1024 Anschlüsse auf der (Teilnehmer sei te und irgendeinem der 128 Anschlüsse auf der VerbinduiigMSite, und swar über einen einzigen Weg, da in jeder Kernte nt rat ions-Koppelgruppe jeder teilnehmerseitige Anschluß irgendeine der abgehenden 16 b-Zwischenleitungen erreichen kann, wobei jede dieser b-Zwischenleitungen ihrerseits an eine der 16 Misch-Koppelgruppen mit den Koppelstufen C und D angeschloss·» ist; entsprechend führt jede der 16 b-Zwischenleitungen von einer Ifisch-Koppelgrupp· zu einer der 16 Konzentrations-Koppelgruppen mit den KoppeIstufen A und B. Auch zwischen den Koppele tuf en C und D bzw. A und B in den lilsch-
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bzw. Konzentrations-Koppelgruppen besteht rolle Erreichbarkeit, da jeder der vier Eingänge eines G-Koppe!vielfaches über eine c-Zwischenleitung mit 4 verschiedenen D-Koppelvielfachen und jeder der 4 Ausgänge eines D-Koppelvielfaches über eine c-Zwischenleitung mit 4 verschiedenen O-Koppelvielfachen innerhalb derselben Misch-Koppelgruppe verbunden ist.
Um eine Verbindung zwischen einem vorbestimmten von 128 verbindungssatzseitigen Anschlüssen und einem vorbestimmten von 1024 teilnehmerseitigen Anschlüssen aufzubauen, wird positives Potential an einen von 128 D-Koppelvielfacheingängen angelegt, es gibt insgesamt 64 D-Koppelvielfache mit je zwei Hingängen. Wird also ein bestimmter Kontakt m geschlossen, dann wird dieses positive Batteriepotential an vier Koppelpunktrelais Dr angeschaltet,und damit eines dieser vier Beiais Dr ansprechen kann, wird Markiererdpotemtial an die Markierleitung angelegt, die nur dem gewünschten Relais entspricht. Dazu wird ein bestimmter Markier-Kontakt md geschlossen, und das Erdpotential gelangt zur Kathode einer Gruppe von Dioden
GD, von denen jedoch nur eine an dasjenige Relais Dr angeschlosist
^ an dessen ersten Wicklungsanschluß das positive Ptential
angelegt ist* so daß dieses Relais anspricht.
Nach dem Ansprechen des bestimmten Relais Dr gelangt das positive Potential über den nunmehr geschlossenen Arbeitskontakt dr auf eine bestimmte c-Zwischenleitung, und da diese an vier Relais Or in der G-Koppelstufe liegen, wird nach dem Anschalten der Markiererde in gleicher Weise an Dioden GC die folgende Betätigung eines einzigen Relais Gr vorbereitet. Solange der Markierkontakt mc gemeinsam mit dem Markierkontakt md geschlossen ist, ist der Stromkreis über die G-Koppelstufe gesperrt und erst nach dem öffnen des Markierkoiitaktes md kann das gewählte Relais Or in Reihe mit dem schon betätigten Relais Dr ansprechen. In gleicher Weise wie für die Relais Gr und Dr beschrieben werden nacheinander ein Relais Br in der B-Koppelstufe und Ar in der A-Koppelstufe eingeschaltet, nachdem die Markierkontakte ic bzw, mb geöffnet sind.
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Das Schließen des Arbeitskontaktes ar bewirkt schließlich das Ansprechen des gewünschten Trennrelais Cor, das mit einem Wicklungsende an negatives Batteriepotential gelegt ist· Nunmehr kann im Verbindungssatz der Kontakt j geschlossen werden, der Erdpotential über die Entkopplungsdiode GJ an das betätigte Re- - lais Dr schaltet, und danach können sowohl die Markierkontakte m als auch ma wieder geöffnet werden, so daß die durohgeschaltete Verbindung in Abhängigkeit von dem geschlossenen Eontakt 3 gehalten wird.
Ss können nun weitere Markierspiele in der Eoppelanordnung durchgeführt werden, da die Absenkung der Potentiale in einer bestehenden Verbindung, d.h. die Potentiale innerhalb der Eoppelanordnung sind negativer als Erdpotential, verhindert, daß neue Markierverbindungen die bestehende Verbindung beeinflussen können, weil die Potentiale, die beim Marklervorgang benutzt werden, höher als Srdpotential liegen, so daß eiθ durch die Dioden GA, GB, GC, GD gesperrt sind.
Bevor jedoch mit der Erklärung der Funktion der in Fig. 1 mit FD bezeichneten Einrichtung zur Auffindung eines Fehlers begonnen wird, sollen zuvor noch die Auswirkungen einer fehlerhaften Diode, z.B. der Diode GB, unter Hinzuziehung der in Fig. 2 bis 4 dargestellten Stromkreise untersucht werden.
In Fig. 2 ist eines der vierundsechzig Eoppelvielfache der Koppelstufe B dargestellt, wobei von den zweiunddreißig Eoppelpunktem dieses Vielfaches nur die vier äußeren mit den Beiais Br11, Br14, Br81, Br84· und den zugehörigen Eontakten und Markierdioden gezeigt sind. Solch ein Koppelvielfach hat vier b-Zwischenleitungseingänge b1...b4 und acht a-Zwischenleitungsausgänge a1...aS, zwischen denen dann eine Erreichbarkeit vorhanden ist, wenn ein Eoppelpunktrelais, z.B. Br11, betätigt ist und seinen Kontakt br11 geschlossen hat, so daß die Seiaiswicklung in einer Beihenschaitung von Eingang b1 und Ausgang al liegt. Erreicht wird dies da-
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,durch, daß zunächst Brdpotential an die Markierleitung m1 gelegt* wird, dl· zu den Koppelpunkten in gleicher Weise wie der entsprechende Ausgang al vielfachgeschaltet ist, was in entsprechender Weise auch für alle anderen Ausgänge und Markierleitungen zutrifft.
Vorausgesetzt, daß ein Koppelelement, das an die Zwischenleitung b1 angeschlossen ist, wie z.B. Br81, angesprochen hat, daß aber nach dem Schließen des Eontaktes br81 und dem Aufbau eines vollständigen Haltekreises {wie in Pig· 1 beschrieben) eine der mit dieser Zwischenleitung verbundenen Harklerdioden, z.B. GB11, Kurxsehluß hat, dann gelangt, wie schon in Verbindung mit Flg. 1 beschrieben, das Potential auf der Zwischenleitung b1 über die Wicklung des Koppelelementes Br11 und die kurzgeschlossene Diode GB11 auf die Marklerleitung m1; es handelt sich dabei um negatives Potential· J)IeSe Leitung ist nicht nur an die vier Koppelelemente Br11...Br14 des in Fig. 2 dargestellten Koppelvielfaches, angeschlossen, sondern auch an die entsprechenden Koppelelemente in allen anderen 64> Koppelvielfachen der ganzen B-Koppelstufe.
Dieses negative Potential, das über einen relativ geringen Widerstand, wie ihn die Koppelelemente darstellen, auf die Markierleitung m1 gelangt, simuliert dort einen dauernden Mark! er zustand.
Weiterhin gelangt dieses Potential zu allen 256 b-Zwischenleitungen, wie z.B. auf b4 über die Diode GB14 und die Wicklung Sr14, wenn man voraussetzt, daß'die Zwischenleitungen der Koppelanordnung gemäß Fig. 1 normalerweise mit positivem Potential über einen relativ hohen Widerstand ztmZeichen des Freizustandes vorgespannt sind.
Diese positive Vorspannung wird über eine Anordnung gemäß Fig. 3 angelegt. Wie für eine Zwischenleitung b gezeigt, ist jede Zwischenleitung über zwei in Beihe liegende Vorwiderstände E1 und E2 an die positive Batterieklemme angeschlossen. Solange wie die b-Zwisch'enleitung nicht in eine Verbindung innerhalb der Koppelanordnung einbezogen w±x4 ist, kann die Zwischenleitung nur positives
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Potential zur Anzeige des Freizustandes führen. Auf diese Weise sei ein positiver Prüfiapuls über den Kondensater C an den Verbindungspunkt der Widerstände E1 und H2 angelegt, der über «int Bntkopplungsdiode zu einem gemeinsamen, nicht gezeigten Detektor, gelangt und den Freizustand der Zwischenleitung anzeigt. Ist die Zwischenleitung jedoch belegt, so ist das Potential am Verbindungspunkt von H1 und E2 notwendigerweise niedriger, und man kann die Verhältnisse so wählen, daß der Prüfimpuls in diesem Fall . nicht ausreicht, um den Detektor auszusteuern, d.h. die Zwischenleitung ist nicht frei. Die positive Vorspannung kann mit einem viel niedrigeren Wert, z.B. 6 Volt, als das positive Markierpotential, ic.B. 46 Volt, das über den Markierkontakt m angelegt wird, gewählt werden, und der Widerstand von BI und E2 kann relativ hoch gegenüber dem Widerstand des Koppelelementes bemessen werden, so daß ein negatives Potential oder Brdpotential auf einer Markierleitung, z.B. m1, keinen auswertbaren Strom über das Koppe lpunktrelaia zur Folge hat.
Obwohl der Kursschluß einer Diode, z.B. GB11, nicht zum Ansprechen anderer Koppelelement« zufolge des negativen Potentiale an einer Markierleitung, verursacht eben durch die fehlerhafte Diode, fuhrt, bleibt immer noch die Tatsache, daß alle freien b-Zwischenleitungen negatives Potential führen, wodurch Besetztzustand angezeigt* wird, so daß in der Vermittlungseinriohtung keine neue Verbindung aufgebaut werden kann, bis die Zwischenleitung b1, dl· an dl· fehlerhafte Br11 angeschlossen ist, wieder frei ist. Das 1st ein höchst unerwünschter Zustand, da ja die Anordnung wiederholt blockiert ist und es nicht ohne weiteres möglich 1st, den fehlerhaften Koppelpunkt zu finden.
Man könnte natürlich negatives Potential für den Freleustand der Zwischenleitungen benutzen. Dies ist in Fig. 4 dargestellt und man* · erkennt, daß es die gleiche Schaltung für negatives Potential ist wie in Fig. 3 für positives Potential gezeigt 1st.
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Mit der Vorspannung gemäß der Anordnung Fig. 4 kann eine fehlerhafte Diode nicht die ganze Vermittlung blockieren, da das auf der Zwischenleitung b1 anstehende negative Potential, das bei bestehender Verbindung auch an der Markierleitung ansteht, keinen Besetztzustand auf anderen b-Zwischenleitungen simulieren kann, denn die Dioden, wie z.B. GB14, bleiben nunmehr gesperrt.
Es wird aber dennoch ein permanenter Markierzustand auf dieser Leitung ml bestehen, was bedeutet, daß, sobald irgendeine andere Verbindung zu einer a-Zwischenleitung, die nicht mit der Leitung m1 in Verbindung steht, aufgebaut wird, eine Doppelverbindung entsteht. Das heißt also, in jedem der B-Koppelvielfache führt das von der C-Eoppelstufe über die b-Zwischenleitung kommende positive Markierpotential zum Ansprechen von zwei anstelle von einem Koppelrelais in dem entsprechenden Koppelvielfach. Vorausgesetzt, daß z.B. das positive Markierpotential über die Zwischenleitung b4 angelegt ist und daß Erdpotential über einen Kontakt mb (Pig. 1) zur Betätigung des Koppelrelais Br84 an die Markierlittung m8 angeschaltet ist, so spricht nicht allein das Relais Br84, sondern auch EelaisBe14 an, da ja an der Leitung m1 negatives Potential liegt. Auf diese Weise entsteht vom Eingang b4 sowohl eine Verbindung zum Ausgang a8 über br84, wie gewünscht, also auch eine Verbindung zum Ausgang al über br14.
Wenn also die Markier- und Haltekreise, die hier beschrieben sind, Teil einer Telefonvermittlung sind, wenn also die hier gezeigten Relaiswicklungen in die Prüfader einer Telefonverbindung eingeschaltet sind und zusätzlich zu den gezeigten Haltekontakten auch gleichzeitig die Kontakte der Sprechadern betätigt werden, dann ist es offensichtlich, daß solche Doppelverbindungen den gesamten Telefonverkehr durcheinander bringen werden.
Durch die zusätzliche Einrichtung FD (Fig. 1) in Verbindung mit einer negativen Vorspannung der Zwischenleitungen werden solche unerwünschten Zustände vermieden und die Auswirkungen auf die
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Geaamtheit der Teilnehmer auf ein Minimum begrenzt.
In der Einrichtung ?D ist für jede der 16 + 8 + 4 + 4 Tielfach-Mmrkierleitungen ein gemeinsamer Detektor DET Torgesehen. Wie In ?ig. 1 gezeigt, sind die Markierleitungen auf der der Markiererde abgewandten Seite des Markierkontaktes (z.B. Eontakt ma) an eine Entkopplungsdiode (z.B. SA) angeschlossen und über einen Buhekontakt deto an die eine Klemme des Detektors DSI, dessen zweite Klemme an Erde liegt. Der Kontakt det gehört zu einem nicht gezeigten Relais des Detektors.
Ausgehend von dem Zustand, daß das Beiais Br11 (Fig· 2) angesprochen hat und in einem Haltekreis liegt, zwischen Brdpotential und der negativen Batterieklemme am Trennrelais Cor, wird angenommen, daß die Diode GB11 Kurzschluß, hat. Damit gelangt Erdpotential über die Detektorimpedanz, den Kontakt deto, über die der kurzgeschlossenen Diode GB11 entgegengesetzt gepolte Diode SB und die Diode GB11 an den geschlossenen Kontakt br11. Da aber Halteerde über den Kontakt 3 an das Beiais Dr angelegt ist, werden, wenn die Impedanz des Detektors genügend klein ist, alle drei Beiais Br11, Cr und Dr der Koppelpunkte kurzgeschlossen und fallen ab, was wiederum den Abfall der Beiais Ar und Cor dieser Verbindung zur Polge hat.
Also kann von diesem Augenblick an über die kurzgeschlossene Diode GB11 kein störendes negatives Potential an die Vielfach-MarkLerliitung gelangen, da ja die Verbindung mit dem fehlerhaften Koppelpunkt beschleunigt ausgelöst wurde. Nach, der Auslösung bedeutet das Anstehen des über den Detektor angelegten Erdpotentials an der Zwischenleitung b1 eine genügende Potentialerhöhung für die Anzeige einer künstlichen Belegung, so daß diese Leitung gesperrt ist, bis der lehler behoben ist.
Bin etwas schwierigerer Fall ist dann gegeben, wenn der fehlerhafte Koppelpunkt zwar nicht selbst in eine bestehende Verbindung
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.' einbezogen ist, aber wenn eine Verbindung über einen anderen · Koppelpunkt verläuft, der an den gleichen Eingang angeschlossen 1st, wie z.B, Heiais Br81 ebenfalls an der Zwischenleitung b1 angeschlossen ist. Wenn demnach ein Haltekreis zwischen b1 und a8 über die Wicklung des Heiais Br81 und den Eontakt br81 besteht, fließt auch ein Strom von Erde über den Detektor BEO? zur Zwischenleitung b1 über detO, SB, m1, die kursgeschlossene Diode GB11 und die Wicklung des Heiais Br11. Dieser zusätzliche Strompfad verursacht ein Anwachsen des Haltestromes, der über die betätigten Eelais Br81, Ar und Oor fließt (Fig. 1).
Andererseits wird dadurch/Haltestrom über die Heiais Cr und Dr Terringert· Der Zustand der Heiais auf der linken Seite der Fehlerstelle, d.h. dar Heiais Brei, Ar und Cor wird nicht grundlegend beeinflußt, aber für die Heiais rechts von der Fehlerstelle, d.h. für dl· Helaie Or und Dr gibt es zwei mögliche Fälle.
X) Der Strom reicht noch für das Halten dieser Heiais aus. X) Die Stromstärke sinkt unter den Haltewert ab.
den ,
Was den Strom über/fehlerhaften Koppelpunkt anbetrifft, d.h* der
Strom über Heiais Br11, der gleich der Summe aus der Stromzunahme im linken Schaltungsteil plus der Stromabnahme im reohten Sehaltungsteil ist, so bestehen auch hler zwei Möglichkeiten.
z) Der. Strom relent, zum Ansprechen des Relais dieses Koppelpunktes
nicht aus. 7) Der fehlerhafte Koppelpunkt wird betätigt und schließt seinen
Kontakt bri1 zur Zwischenleitung al.
Deren Kombination der jeweils zwei Möglichkeiten sind 4 verschieden« fälle denkbar. Die Kombination Jx verursacht keine merklichen Störungen einer bestehenden Verbindung, die wie üblich bei Gesprächsende ausgelöst wird.
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Der Fall Tx ist nur ein Obergangszustand, da ja das Offnen des Arbeitskontaktes 3 das Auslösen der Heiais Dr und Or zur Folge hat.
In diesem Augenblick tritt automatisch der Pall Ty ein, weil ein Strom von Erde über den Detektor DST und die kurzgeschlossene Markierdiode GB11, die Wicklung des Relais Br11 in Beine mit dem angesprochenen Heiais Br81 fließt, das demnach gehalten bleibt in der Verbindung mit der Reihenschaltung der Relais Ar und Cor.
Nach dem Ansprechen des fehlerhaften Koppelpunktes Br11 (Heiais Br1i), d.h. nach dem Schließen des Kontaktes br11, erscheint ein höheres Potential, d.h. praktisch Brdpotential an der Zwischenleitung al.
Wenn diese "H-Zwischenleitung nicht belegt ist, wird sie nunmehr künstlich belegt und ist damit für weitere Belegungen gesperrt.· Wenn die Zwischenleitung al bereite innerhalb einer anderen Verbindung belegt ist, z.B. mit der Zwischenleitung b4 über den Kontakt 14 und die Wicklung des Koppelpunktrelais Br14, dann verursacht das Auftreten des Erdpotentials an der Zwischenleitung al den bereits oben beschriebenen Abfall der Relais rechts vtn dieser Verbindung, d.h. es betrifft die Koppelpunktrelais BrI4, Cr und Dr der über die Zwischenleitungen al und b4 führenden Verbindungen.
Wenn nun der fehlerhafte Koppelpunkt in der A-Koppelstufe liegt und in der beschriebenen Art angesprochen hat, dann wird durch das Ansprechen eines fehlerhaften Koppelpunktes Ar, unabhängig davon, ob das Trennrelais angesprochen hat, d.h. ob die Teilnehmerschaltung frei ist oder besetzt, Erdpotential über den Kontakt ar an das Trennrelais angelegt, so daß dieses in jedem Fall anspricht.
Obwohl der Fehlersuchkreis FD (Fig. 1) eine völlige Unterbrechung des Telefonverkehrs verhindert, führt dennoch der oben beschriebene Fall Xy der Betätigung eines fehlerhaften Koppelpunktes zum teil- * weisen Aufbau einer oder zwei gehaltener Verbindungswege, vom
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fehlerhaften Koppelpunkt nach links führend, von denen jeder ein betätigtes Trennrelais zu einer Teilnehmerschaltung einschließt. In solch einem Pail wurden die betroffenen Leitungen gesperrt, d.h. der betreffende Teilnehmeranschluß kann weder rufen noch gerufen werden. Überdies ist, abgesehen van diesem unerwünschten Zustand, das Auftreten von Erdpotential an der Markierleitung m1 eine dauernde Fehlmarkierung, die ihrerseits zu den schon beschriebenen Doppelverbindungen führen kann.
Schließlich ist noch der vierte Fall Xy zu betrachten, bei dem der Haltestrom im rechten Schaltungsteil noch zum Halten der Verbindung ausreicht und der Strom über den fehlerhaften zum Ansprechen desselben führt. In diesem Fall wird außer der gewünschten Verbindung zwischen dem Eingang b1 und dem Ausgang a8 eine weitere Verbindung zwischen b1 und al über die Wicklung des Eelais Br11 und den Kontakt br11 aufgebaut, was bei bestehender Belegung des Ausganges al zu einer Doppelverbindung führt.
Aber in jedem Fall wird bei Auslösung der Verbindung über b1 und a8 durch öffnen des Kontaktes j (Fig. 1) wiederum der Fall Yy eintreten.
Um den zuletzt beschriebenen Zustand zu bereinigen, kann der Detektor so ausgebildet werden, daß bei Feststellen einer kurzgeschlossenen Diode alle bestehenden Verbindungen innerhalb der Koppelanordnung ausgelöst werden und diese damit freigeschaltet wird. Dies kann von Hand geschehen nach einem Alarm des Detektors oder auch automatisch.
Wie in Fig. 1 gezeigt, genügt es bei einem solchen Alarm oder in Abhängigkeit vom Ansprechen einer monostabilen Einrichtung im Detektor, daß die über DET angelegte Erdverbindung eine Zeit lang unterbrochen wird (Kontakt det 0) und daß andererseits über vier Arbeitskontakte det 1/4 der gleichen Einrichtung negatives ;Potential an die zur O-Koppelstufe führenden Vielfach-Markierleitungen
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, ι
angeschaltet wird. ·■
Dadurch sind für alle bestehenden Verbindungen di· Cr und Dr Relais kurzgeschlossen, was zur Unterbrechung aller Verbindungen, führt. Zugegeben, die Unterbrechung aller bestehenden Telefonverhindungen bedeutet eine ernste Störung, da aber dieser Fall recht selten auftreten wird, kann dies gegenüber der Gefahr einer unkontrollierten Zahl von Doppe !verbindungen als das kleinere Übel in Kauf genommen werden.
Sobald die monostabile Kippeinrichtung im Detektor DEI? ihre Funktion, wie erklärt, erfüllt hat, schließt der Kontakt detOwieder und die Kontakte det 1/4 öffnen, wodurch die freigeschaltete Koppelanordnung wieder zur Verfugung steht. Nur die Zwischenleitung b1 ist künstlich als belegt markiert und kann nicht wieder belegt werden, so daß das Auftreten des gleichen unerwünschten Zustandes verhindert ist. Man hat nun genügend Zeit, die kursgeschlossene Diode zu suchen und zu ersetzen. Nachdem die monostabile Kippeinrichtung die Kontakte det 0. . · 4 betätigt hat, beläßt man den Detektor am besten im angesprochenen Zustand, bis der Fehler, z.B. die kursgeschlossene Diode, beseitigt ist.
Um die Fehlersuche zu vereinfachen, ist es in solchen Anordnungen üblich, Prüfklinken in allen oder in größeren Abschnitten jeder Markierleitung einzufügen. Die automatische, monostabile Kippeinrichtung wird man bevorzugt in unbesetzten Vermittlungsstellen einsetzen, so daß der Verkehr unmittelbar nach erfolgter Freischaltung der Koppelanordnung wieder aufgenommen werden kann.
Eine andere Fehlersucheinrichtung kann man so ausbilden, daß die Koppelanordnung dauernd, wenn auch mit verminderter Leistung, in Betrieb bleiben kann. Diese;- Lösung führt schlimmstenfalls zu Stauungen während der Hauptverkehrsstunden, wenn gerade dann ein Fehler auftritt. Bei dieser Anordnung ist auch wieder der Detektor DST über Entkopplungsdioden, wie z.B. Diode SA, an die
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. verschiedenen Vielfach-llarkierleitungen angeschlossen, aber dies·« mal soll die Impedanz relativ hoch sein, im Gegensatz zu der vergleichsweise starren Erdung über einen relativ geringen Widerstand.
Bei dieser Lösung sind die Vielfaeh-liarkierleitungen, wie z.B. die acht Leitungen m1...m8 der B-Koppelstufe (Fig. 2), in zumindest 2 Gruppen wie in der Fig. 2 angedeutet aufgespaltet, so daß beispielsweise die Vielfach-llarkierleitung m1 nur an diejenigen Koppelpunkt geführt ist, an die die Zwischenleitungen b1 und b2 (b2 nicht gezeigt) angeschlossen sind, während eine separate Vielfach-Markierleitung m'1 an die restlichen Koppelpunkte geführt ist, an welche die beiden Zwischenleitungen b3 und b4 (bj nicht gezeigt) angeschlossen sind.
Auf diese Weise führen nunmehr 16 Vielfach-llarkierleitungen zur B-KoppelstufeueTne ähnliche Aufteilung der Vielfach-Markierleitungen wird in den anderen Koppelstufen vorgenommen·
Bei dieser Losung nimmt man die positive Vorspannungsanordnung gemäß Fig. 3 für die Anzeige des Freizustandes einer Zwischenleitung· Wenn in diesem Falle eine Markierdiode (z.B. GB11,Fig.2) Kurzschluß hat und der betreffende Koppelpunkt oder die angeschlossene Zwischenleitung, wie b1 hier, in eine bestehende Verbindung einbezogen ist, dann steht das auf der Zwischenleitung b1 herrschende, negative Potential zwangsläufig auf all den b-Zwischenleitungen an, die über eine Koppelrelaiswicklung in Reihe mit einer Markierdiode an der Markierleitung m1 liegen. Dies ist infolge der relativ hohen Impedanz des Detektors erlaubt, der die Weiterleitung solch eines negativen Potentials nicht störend beeinflußt. Aber nur ein Teil der b-Zwischenleltungen der ganzen Koppelanordnung wird in diesem Fall durch das negative Potential als künstlich belegt gekennzeichnet, alle restlichen b-Zwischenleitungen, die an die VieIfach-Markierleitungen m'1 bid m*8 angeschlossen sind, erhalten dieses künstliche Belegtpotential nicht. .
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Entsprechend dieser Annahme bleiben beispielsweise die Hälfte der Verbindungssätze, die Hälfte der c-Zwischenleitungen, die Hälfte der b-Zwischenleitungen und die Hälfte der a-Zwischenleitungen im Fehlerfall betriebsbereit. Bei weiterer Aufteilung werden die Auswirkungen auf den Verkehr entsprechend geringer. Andererseits wird der Strom, der durch die relativ hohe Impedanz des Detektors fließt, und zwar über die kurzgeschlossene Diode in Sichtung auf die Klemme mit negativem Potential genügend groß sein, um den Detektor DST zu betätigen und damit das Aufsuchen und Ersetzen der fehlerhaften Diode einzuleiten.
Es sei bemerkt, daß die in Fig. 1 dargestellte Koppelanordnung nur beispielhaft die Anschaltung einer Einrichtung zur Fehlersuche und Fehlerbeseitigung gemäß der Erfindung zeigt. Ss sind auch andere Ausgestaltungen und Zusätze in der gezeigten Koppelanordnung möglich. So könnten z.B. in die Markieranordnung, die positives Potential an den Eingang der D-Koppelstufe legt, nicht nur ein Verbindungssatz-Markierkontakt wie der gezeigte Kontakt m eingeschaltet sein, sondern auch Transistorschalter, die nach Schließen eines solchen Kontaktes das positive Potential anlegen und es nach Offnen des Kontaktes wieder abtrennen, so daß solche Heiaiskontakte nicht mehr direkt im Stromkreis liegen. Weiterhin könnte in dieser Anordnung eine Stromkonstanthalteeinrichtmng eingeschaltet sein. Während im gezeigten Beispiel die o-Zwischenleitungen nur Zugang zu zwei Verbindungssätzen haben bzw« nur an eine Seite eines solchen Verbindungssatzes, könnte die gleiche D-Koppelstufe auch dam benützt werden, einen Weg zwischen der entgegengesetzten Seite des Verbindungssatzes und den c-Zwischenleitungen zu schaffen, wodurch die Zahl der Koppelpunkte in der D-Koppelstufe verdoppelt würde. Und wenn der gleiche Kontakt m zur Markierung des Einganges oder des Ausganges eines Verbindungssatsee benutzt wird, wobei bestimmte Markierkontakte md für solche Eingangs- und AusgangeTerblndmngen benutzt werden, dann wird in Eeihe mit dem Kontakt m eine Entkopplungsdiode geschaltet.
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Weiterhin könnten die Maßnahmen zur Fehlerfeststellung ergänzt werden durch Maßnahmen ähnlicher Art zur Sicherstellung, daß für jede neue Verbindung jeder Koppelpunkt richtig betätigt wird.
11 Patentansprüche
1 Bio Zeichnung, 4 Fig.
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Claims (1)

  1. ISE/Reg. 3815
    /Π Patentansprüche
    Schaltungsanordnung fur eine Koppelanordnung, die aus Koppelvielfachen besteht, wobei jeder Koppelpunkt eine stromrichtungsabhängige Impedanz besitzt, über die der Ansprechstromkreis für den Koppelpunkt verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Anschluß der stromrichtungsabhängigen Koppelpunktimpedanzen an ein Prüfpotential über eine Prüfimpedanz gemeinsam mit mehreren Koppelpunkten in der Weise angeschlossen ist, daß bei Leitendwerd-en einer der stromrichtungsabhängigen Koppelpunktimpedanzen in beiden Stromrichtungen ein gemeinsamer Detektor (SET) anspricht.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfpotential über stromrichtungsabhängige Impedanzen (SA...SD) angeschlossen ist, die entgegengesetzt den stromrichtungsabhängigen Koppelpunktimpedanzen gepolt sind.
    3· Koppelanordnung nach Anspruch 1, bei der in jeder Koppelstufe die stromrichtungsabhängige Impedanz aus der Beihenschaltung einer Wicklung eines Relais und einer Diode besteht, wobei eine bestehende Verbindung über mehrere Koppelpunkte verläuft, die in Reihe mit einer Haltestromquelle liegen und wobei der Haltekreis jedes Koppelpunktes aus der Reihenschaltung der Relaiswicklung und einem relaiseigenen Arbeitskontakt besteht, der an den Verbindungspunkt der Relaiswicklung und der Diode angeschlossen ist, dadurek gekennzeichnet, daß das Prüfpotential in Bezug auf die Potentiale der Haltestromquelle und der Wert der Prüf impedanz so niedrig gewählt sind, daß beim Kurzschluß einer Diode, die an eine Verbindung angeschlossen ist, zumindest eine der Relaiswicklungen, die im Haltekreis der Verbindung liegt, kurzgeschlossen ist,
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    Pl/H . · - 23 - %
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    4, Eoppelanordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß/Freischalteeinrichtung zur zeitlich begrenzten Beeinflussung aller Verbindungen innerhalb der Koppelanordnung in Abhängigkeit vom Ansprechen des Detektors vorgesehen ist, die während der Zeit, in der sie angeschaltet ist, die Auslösung sämtlicher bestehender Verbindungen bewirkt.
    5· Koppelanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Preischalteeinrichtung Schaltmittel besitzt, die ein solches Potential an alle Markierdioden einer Koppelstufe anschalten, daß zumindest eine Eelaiswicklung in jeder bestehenden Verbindung kurzgeschlossen ist und die Auslösung der Verbindung bewirkt.
    6· Koppelanordnung nach Anspruch 1, bei der in jeder Koppelstufe die etromrichtungsabhängige Impedanz aus der Reihenschaltung einer Wicklung eines Relais und einer Diode besteht, wobei eine bestehende Verbindung über mehrere Koppelpunkte rerläuft, die in Reihe mit einer Haltestromquelle liegen und wobei der Haltekreis jedes Koppelpunktes aus der Reihenschaltung der Seiaiswicklung und einem relaiseigenen Arbeitskontakt besteht, der an den Verbindungspunkt der Relaiswicklung und der Diode angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der Prüfimpedanz relativ groß gegenüber demjenigen der Koppelpunktimpedanz gewählt ist.
    7. Koppelanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelpunkte in jeder Koppelstufe, über die im angesprochenen Zustand eine Verbindung zu einem bestimmten Ausgang verläuft, in zumindest zwei Gruppen aufgeteilt sind, deren Markierdioden an jeweils gruppenindividuelle Markierleitungen an- - geschaltet sind.
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    8. Koppelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die zwischen den Koppelstufen verlaufenden Zwischenleitungen ein den Belegungszustand kennzeichnendes Potential anschaltbar ist, das Torschaltungen steuert, an die Abfrageimpulse angelegt werden und deren Ausgangssignale dem Freioder Besetztzustand der Zwischenleitungen entsprechen.
    9. Koppelanordnung nach Anspruch 3 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der Prüfimpedanz relativ so klein gegenüber demjenigen der Koppelpunktimpedanz gewählt ist, daß die mit einer fehlerhaften Diode in Verbindung stehenden Zwischenleitungen besetzt markiert sind.
    10. Koppelanordnung nach Anspruch 6 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der relativ hochohmigen Prüfimpedanz so gewählt ist, daß das Besetztpotential einer Zwischenleitung über die kurzgeschlossene Diode auf alle freien, mit dieser fehlerhaften Diode in Verbindung stehenden Zwischenleitung gelangt und diese besetzt markiert.
    11. Koppelanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Swischenleitungen angeschaltete Vorspannung über einen relativ hochohmigen Widerstand angeschaltet ist.
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