DE1562188A1 - Schaltungsanordnung zur automatischen Chroma-Regelung und fuer eine Farbsperre - Google Patents
Schaltungsanordnung zur automatischen Chroma-Regelung und fuer eine FarbsperreInfo
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Description
6564-68/il/Bru
RCA 58498
US Serial No. 620,728
filed: March 6, 1967
Radio Corporation of America, New York, N.Y. (7.St.A.)
eine Parbsüerre
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur automatischen Chroma-Regelung und für eine Farbsperre in
einem Farbfernsehempfänger, dessen demodulierte Videosignale periodische Farbsynchronisierslgnale enthalten.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Schaltungsanordnung, welche eine automatische Chroma-Regelung, eine Farbsperre
und eine Birst-Austastung im Chrominanzkanal eines Farbfernsehempfängers ermöglicht.
Farbfernsehgeräte enthalten häufig automatische Chroma-Regelachaltungen (sogenannte ÄCC-Schaltungen), welche die Chroma-Signale auf einem geeigneten Pegel halten, Bursfc-Austastsohal-
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tungen, welche verhindern, daß die periodischen Farbsynchronisiersignale,
also die sogenannten Bursts, den Betrieb der Farbsignal-Demodulatorschaltungen beeinträchtigen, und Farbsperrschaltungen,
welche den Chroma-Kanal sperren, wenn unbunte
werden bzw. einfarbige Sendungen empfangen/oder wenn die empfangene
Farbsendung so schwach ist, daß ein Bild ohne Farbe besser wiedergegeben wird, als wenn es farbig wäre.
Offensichtlich haben die Farbsperrschaltung und die Schaltung zur automatischen Chroraa-Regelung weitgehend entgegengesetzte
Funktionen. Die Farbsperrschaltung sperrt nämlich den Chroma-Kanal, wenn das Farbsynchron- oder Burstsignal
unter ein niedriges Niveau absinkt, während die automatische Chroma-Regeiung die Chromasignale selbst dann vergrössern oder
verstärken soll, wenn die empfangenen Signale schwächer werden.
Allgemein ist es wirtschaftlicher,sowohl die Farbsperrspannung
als auch das ACC- oder Chroraa-Regelungssignai vom selben Punkt der Schaltungsanordnung des Farbfernsehempfängers herzuleiten.
Manchmal wird auch für beide Funktionen die gleiche Röhre verwendet. Wenn beispielsweise der Chrominanz-Verstärker
verwendet wird, verändert man dessen Verstärkungsgrad, um das wiedergegebene Farbsignal auf einer bestimmten Höhe zu halten*
Zur AusUbung der Farbsperrwirfcung kann die Farbsperrsehaltung
-3- . ■
den Chrominanz-Verstärker ausschalten. .
Offensichtlich muss man große Sorgfalt darauf verwenden,
zu verhindern, daß die Parbsperrsehaltung die Chroma-Regelschaltung
beeinträchtigt und umgekehrt.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, verbesserte Schaltungsanordnungen
zur Durchführung dieser Punktionen anzugeben, und zwar insbesondere für Farbfernsehempfänger, welche nur
einen einzigen Chrominanz-Verstärker aufweisen, an welchen die erforderlichen Steuerspannungen angelegt werden können.
Diese Aufgabe kann mit einer Schaltungsanordnung gelöst werden, in welcher die vorliegende Erfindung realisiert ist.
Die Schaltung dient zur automatischen Chroma-Regelung und zur Farbsperre in einem Farbfernsehempfänger , in welchem das demodulierte
Videosignal periodische Farbsynchronisiersignale enthält.
Die Schaltungsanordnung besitzt einen der automatischen Chroma-Regelschaltung und der Farbsperrechaltung gemeinsamen
Punkt, an welchem sowohl das Chroma-Regelsignal als auch das Farbsperrsignal abgenommen werden. Der Punkt kann mit einem
Chrominanz-Verstärker verbunden werden. Ferner enthält die Schaltungsanordnung eine Quelle für eine erste Art von Signalen.
Die Amplitude dieser ersten Signale wächst, wenn die Amplitude der Farbsynchronisiersignale sich in einer ersten Richtung ändert,
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und wird kleiner, wenn die Amplitude des Farbsynchronisier-
in
signals sich1einer zweiten Richtung ändert, die zur ersten Richtung entgegengesetzt ist. Die genannte Signalquelle ist zur Erzeugung automatischer Chroma-Regelsignale am gemeinsamen Verbindungspunkt mit diesem Punkt gekoppelt. Ferner ist eine Parbsperrvorrichtung vorgesehen, die mit einem Eingang mit der Quelle der ersten Signale und mit einem Ausgang mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt zur Erzeugung von Farbsperrsignalen an diesem Punkt verbunden ist. Die Farbsperrvorrichtung enthält ein asymmetrisch stromleitendes Bauelement, welches nur dann leitet und am gemeinsamen Punkt die Farbsperrspannung erzeugt, nachdem die Amplitude der ersten Signale in einer der beiden erwähnten Richtungen eine bestimmte Höhe überschritten hat.
signals sich1einer zweiten Richtung ändert, die zur ersten Richtung entgegengesetzt ist. Die genannte Signalquelle ist zur Erzeugung automatischer Chroma-Regelsignale am gemeinsamen Verbindungspunkt mit diesem Punkt gekoppelt. Ferner ist eine Parbsperrvorrichtung vorgesehen, die mit einem Eingang mit der Quelle der ersten Signale und mit einem Ausgang mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt zur Erzeugung von Farbsperrsignalen an diesem Punkt verbunden ist. Die Farbsperrvorrichtung enthält ein asymmetrisch stromleitendes Bauelement, welches nur dann leitet und am gemeinsamen Punkt die Farbsperrspannung erzeugt, nachdem die Amplitude der ersten Signale in einer der beiden erwähnten Richtungen eine bestimmte Höhe überschritten hat.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbelspiel
der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines
Farbfernsehempfängers, welches die erfindungsgemässen Schaltungen enthält; und
Fig. 2 enthält Kurvendarstellungen, welohe bestimmte Betriebsmerkmale Hes Farbsperrverstärkers erläutern.
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Anhand von Figur 1 soll eine mögliche Schaltungsanordnung der wesentlichen Komponenten eines Farbfernsehgerätes erläutert
werden. Die gesendeten Signale werden von einer Antenne 4 aufgenommen und an eine Einrichtung 6 (z.B. ein Tuner-Zf-Verstärker)
zur Auswahl eines bestimmten Kanals und zur Erzeugung entsprechender Zwischenfrequenzsignale angelegt.
Der Tonkanal enthält einen Tondemodulator 8 und einen Verstärker 10, welcher selektiv auf die Schwebungsfrequenz zwischen
dem frequenzmodulierten Ton-Zf-Träger und dem amplitudenmodulierten
Video-Zf-Träger anspricht. Im FM-Demodulator 12 wird das durch die Schwebungsfrequenz dargestellte Tonsignal
wiedergewonnenund nach geeigneter Verstärkung in einem Tonverstärker
14 wird das Tonsignal einem Lautsprecher 16 zugeführt.
Zur Aufbereitung der Luminanz-Signale dient ein Luminanz-Kanal
mit einem Demodulator 18 und einem Video-Verstärker 20, dessen Ausgangssignal die Luminanz oder Leuchtdichte des in
der Kathodenstrahlröhre 22 «rzeu&ten Bildes steuert.
Die Synchronisierung der Zeilen- und Te11bildablenkung
erfolgt durch die Einfügung eines Treiber- oder Steuerverstärkers 24 zwischen den Ausgang dee Video-Demodulators 18 und ein Ablenksystem 26.
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Eine Verstärkungsregelungsspannung für die in der Einrichtung 6 enthaltenen Zf- und/oder Hochfrequenzverstärker
wird durch eine Schaltungsanordnung 28 für eine automatische Verstärkungsregelung (ein sogenanntes AVR-Systera) gewonnen,
welche durch Impulse getastet wird, die vom Ablenksystem 26 stammen, so daß sie nur auf die Zeilensynchronisierimpulse anspricht,
die in den Videosignalen enthalten sind, welche an sie von einer beim vorliegenden Ausführungsbeispiel als Treiberoder
Steuerverstärker 24 dargestellte Videosignalquelle angelegt
werden.
Im Chrominanzkanal des Empfängers, welcher die Einrichtung zur Aufbereitung der Chrominanzsignale darstellt, werden
die Ausgangssignale des Steuerverstärkers 24 an den Eingang
eines allgemein mit 30 bezeichneten Chroraa-Verstärkers und ferner
über einen Kondensator 44 an den Eingang einer Burst-Trennschaltung
angelegt, welche im vorliegenden Fall als allgemein mit 32 bezeichneter getasteter Verstärker dargestellt ist. Der
Ausgang des Chroma-Verstärkers 30 ist mit einem Farbsignal-demodulatorsystem 34 gekoppelt. Der Ausgang des Burst-Verstärkers
1st über ein Filter 36 mit einer Steuerelektrode elnts allgemein mit 40 bezeichneten Parb-Referenz-Oszillators verbunden,
um seine Phase und Frequenz zu synchronisieren.
Der Ausgang des Oszillators 40 1st alt de« De*odulator-34 verbunden, und dessen Ausgang wird der Kathoden*trahl-
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röhre 22 zugeführt, um die Farbe im erzeugten Bild zu steuern.
Die Schaltungen zur automatischen Chroma-Regelung und zur
Farbsperre, in denen die vorliegende Erfindung realisiert ist, befinden sieh innerhalb der gestrichelten Linie 42.
Im einzelnen werden die Videosignale am Ausgang des Steuerverstärkers 24 über den Kondensator 44 einem Serienresonanzkreis
zugeführt, welche aus einer Induktivität. 46, einem den Gütefaktor Q, herabsetzenden Widerstand 48 und einem Kondensator 50 besteht. Dieser Serienkreis wählt die Chrominanz-Signale
aus den übrigen Videosignalen aus und legt sie über eine Verbindungsleitung 49 an ein Verstärkungssteuergitter 52 einer
Pentode 54 des Chrominanz-Verstärkers an. Die Kathode 56 <äer
Pentode 54 ist durch einen Kathodenwiderstand 58 und einen
parallelen Uberbrückungskondensator 59 vorgespannt. Die Anode ist über eine Primärwicklung 62 eines Ausgangstransformators 64,
die mittels inhärenter Kapazität (nicht dargestellt) abgestimmt ist, mit einer Klemme positiver Gleichspannung verbunden.
Die in der Primärwicklung 62 erzeugten verstärkten Chrominanzsignale
werden mittels einer Sekundärwicklung 66, die durch einen Parallelkondensator 68 auf Resonanz für die Frequenzen der
Chrominanzsignale abgestimmt lot..., dem Farbsignaldemodulatorsystem
34 zugeführt. Die Primär- und Sekundärwicklungen 62,66
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bilden einen Bandpass-Transformator für die Chrominanzsignale. Positive Burst-Austastimpulse 70, die während der Intervalle
auftreten, in denen Parbsynchronisiersignale bzw. Bursts vorhanden sind, können mittels einer Hilfswicklung 72 auf dem
Zeilenablenktransformator (nicht dargestellt) im Ablenksystem erzeugt und an die Kathode 56 angelegt werden, um die Leitfähigkeit
in der Pentode 54 zu verringern oder diese zu sperren
und zu verhindern, daß die Parbsynchronisiersignale an das Demodulatorsystem 3^ angelegt werden.
Der Burst-Verstärker 32, das Filter 36 und der Oszillator
liefern an das Demodulatorsystem 34 eine kontinuierliche Referenzschwingung,
welche in Phase und Frequenz mit den verschiedenen in den Burst-Austastimpulsen Jo enthaltenen Zyklen des Farbhilfsträgers
synchronisiert ist. Die Videosignale einschließlich der Burstsignale werden vom Steuerverstärker 24 über den Kondensator
44 und einen Kondensator 7^ an ein Steuergitter 76 einer
Verstärkerpentode 77 und an die ungeerdete Klemme eines Gitterableitwiderstandes
78 angelegt. Ein positives Arbeitspotential wird über eine Diode 80 dem Schirmgitter 81 und über eine Primärwicklung
82 eines Ausgangstransformators 84 der Anode 86 der Pentode 77 zugeführt. Die Chrominanzsignalfrequenzen werden
über einen Kondensator 88 nach Masse abgeleitet.
Damit der durch die Pentode 77 gebildete Verstärker nur
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die Burst- oder Farbsynchronisiersignale durchläßt, sind positive
Tastimpulse 90 vorgesehen, die von einer Hilfswicklung 92 auf dem nicht dargestellten Zeilenablenktransformator im
Ablenksystem 26 stammen. Diese Impulse werden mit verminderter Amplitude über einen aus einem Widerstand 94 und dem Gitterableitwiderstand
78 gebildeten Spannungsteiler an das Steuergitter 76 angelegt. Durch Anlegung der Tastimpulse 90 auch
an das Schirmgitter 8l über einen Kondensator 96 und einen Widerstand
98 und an die Anode 86 über die Primärwicklung 82 kann die Verstärkung erhöht werden.
Während der Pausen zwischen den Tastimpulsen 90 liegt
das Gitter 76 an Massepotential, und die Kathode 100 wird auf
einem genügend positiven Potential gehalten, um den Verstärker bzw. die Pentode 77 zu sperren^und zwar durch Wahl eines genügend
grossen Wertes für den Kathodenwiderstand 102 und/einer hinreichend langen RC-Zeitkonstante für den Kathodenwiderstand
102 und einen Parallelkondensator 104.
Die an der Primärwicklung 82 des Ausgangs transformator
erscheinenden verstärkten Burst-Signale werden über eine Sekundärwicklung
108 einem Serienkreis aus einem den Gleichstrom sperrenden Koppelkondensator 112, einem Quarz 114 und einem
verstellbaren oder Drehkondensator I.16 zugeführt. Der Serienkreie
1st nur bei der Grundfrequenz der Burstsignale in Resonanz,
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so daß eine kontinuierliche Schwingung der Grundfrequenz, die mit der Frequenz der Zyklen des Farbhilfsträgers im Burst-Signal
übereinstimmt, parallel zum verstellbaren Kondensator 116 erscheint.
Das Verhältnis der Windungen der Primärwicklung 82 und der Sekundärwicklung 108 ist derart, daß die Impedanz an der
Anode 86 an die Impedanz des Serienkreises aus den Bauelementen 112, 114, 116 angepasst ist. Ein Widerstand 117, dessen Widerstandswert
gleich der Größe der Impedanz des Serienkreises ist, liegt parallel zur Sekundärwicklung 108. Eine Neutralisation
der Seitenbandkomponenten der Burst-Signale, die durch die Kapazität
der Halterung des Quarzes 114 hindurchgelangen,können,
wird durch einen Kondensator 118 bewirkt.
Die kontinuierliche Schwingung der Farbhilfsträgerfrequenz,
die somit über dem Kondensator Il6 erzeugt wird* wird an ein
Steuergitter 120 einer Verstärkerröhre 122 des Oszillators angelegt, um den Oszillator 40 phasen- und frequenzmässig zu
synchronisieren. In der speziellen Aargestellten Oszillatorschaltung sind die Kathode 124, das Steuergitter 120 und das
Schirmgitter 126 ähnlioh wie ein sogenannter Huth-Kühn-Oazillator
geschaltet. Am Schirmgitter 126 liegt über einen Wideretand
und eine Induktivität 130 ein Betriebepotential positiver Oleiohapannung.
Für die Frequenz der Referenzsehwingung bildet ein Kondensator 132 zwischen Masse und der Verbindungsstelle zwischen
der Induktivität I30 und dem Widerstand 128 einen Pfad niedriger
Impedanz, und die Induktivität I30 liegt somit wirkungsmässig
parallel zu einem Kondensator 134. Ihre Vierte werden so gewählt, daß Parallelresonanz bei einer Frequenz vorliegt, die ganz geringfügig
oberhalb der Frequenz der Referenzsehwingung liegt.
Der Kristall bzw. Quarz 114 und der verstellbare Kondensator 116 umfassen die wesentlichen Elemente eines zwischen
das Gitter 120 und Masse geschalteten Parallelkreises, der bei der Frequenz der Referenzsehwingung in Resonanz ist. Zwischen
das Schirmgitter 126 und das Steuergitter 120 ist ein Kondensator 136 geschaltet, so daß eine höhere Rückkopplung als durch
die Zwischenelektroden-Kapazität zwischen ihnen gewährleistet ist.
Die Anode I38 der Verstärkerröhre 122 ist mit dem Schirmgitter
126 elektronengekoppelt und mit einer Klemme positiver Spannung über eine Primärwicklung l40 eines Ausgangstransformator 142
verbunden, die in Reihe mit einem Vorwiderstand 146 liegt. . Ein Ableitkondensator 148 ist zwischen Masse und den Verbindungspunkt zwischen der Primärwicklung l40 und dem Widerstand 146
geschaltet. Das an der Primärwicklung 140 erzeugte Referenzschwingungs-Ausgangssignal
des Oszillators wird über eine Sekundärwicklung l44 an das Farbsignaldemodulatorsystem 34 angelegt.
Die folgende Beschreibung bezieht sich auf eine Quelle
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elner Spannung oder eine Einrichtung zur HerleltiauE einer
Spannung, welche sich in ihrer Grosse mit der Jtapliitade der
Burst-Signale und somit mit dem Pegel der caarominanzsl-paale
ändert. Wenn das Videosignal keine Burstsigmale eaa&äaSlt, wird an
das Gitter 120 keine kontinuierliche Schwingung angelegt und
der Oszillator 40 arbeitet mit einer Frequenz» die laaagefShr
gleich der Frequenz des FarbhllfstrHgers Ist.
Die positiven Halbperioden der am Bteuergitter 12© daireh
die Oszillatorwirkung erzeugten Scliwlngungeaa weasäm <3wrdh. das
Gitter 120 und die Kathode 12% gleichgerichtet, ®o äaS am
Gitter 120 eine negativ« Spanmtng elness best!mmt«aa. Mea?taes entsteht.
Wenn dae Videosignal Äirst-Bignale eafchllt ml #er ©szlllator
%0 synchronisiert 1st, so addleirfc sich öle tecm
Schwingung vom Kondensator 11-6 in Kiase zu Sea im
120 durch den Oszillator erzeugtem Setowlngaa^gen^ s© 1SmM die
am Gitter erzeugte gleichgerlÄtete Spannung uSAst. Ba die
Snderurig der Glelehspammng sm Gitter 120 paroportioitai zur
Amplttoifl« der airEt-Blignale und stsmlt bei 3^sa»al«rai Betrieb «ar
Amplitude der Chrominanzsignale sm Ausgang ύ&β
24 1st» kann sie fftr eise aufcomatlsehe Cfartaaadet
Siiae Qlelchspatiraing gleich der am ölibibea? IS© erzeugtem
kann durch öleichrichtung der negafcliren HalfepearleAeia «Set*
gungeaa am Gitter ISD erzeugt werben.. Dies
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daß eine Diode 150, ein Parallelköndensator 152 und ein Widerstand
154 in Reihe zwischen das Gitter 120 und Masse geschaltet
sind. Die durch die Gleiehrichterwirkung der Diode 150
hervorgerufene Spannung an der ungeerdeten Seite des Kondensators 152 addiert sich mit gleicher Polarität zur Spannung,
die am Gitter 120 durch die Gleichrichterwirkung des Gitters und der Kathode 124 erzeugt wird. Die parallel zum Kondensator
152 für die Chroraa-Regelung und für die Steuerung der Farbsperrschaltung
zur Verfügung stehende Spannung wird also nahezu verdoppelt.
Es soll nun der Teil der Chroma-Regelschaltung der Figur erläutert werden, welcher sich innerhalb der gestrichelten
Linie 42 befindet. Der Zweck der Chroma-Regelschaltung liegt
darin, die Verstärkung des Chroma-Verstärkers 30 derart zu
steuern, daß die beabsichtigten Änderungen der Amplitude des von ihm an das Farbsignal«Demodulatorsystem 34 angelegten Chrominanzsignals innerhalb eines bestimmten Bereiches oder auf einer
bestimmten Höhe bleiben, und zwar obwohl die Höhe des an ihn vom Steuerverstärker 24 angelegten Chrominanzsignals schwankt.
Wenn die Höhe der Signale vom Steuerverstärker 24 absinkt,
erhöht die Chromregelschaltung die verstärkung des Chroma-Verstärkers 30. Würde man die Spannung am Kondensator 152 unmittelbar an da» Gitter 52 der Pentode 54 des Chroma-Verstärkers an-
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legen, so würde diese dadurch selbst bei Fehlen von Burst-Signalen
mit niedrigerer Verstärkung arbeiten, da öle Gleichrichtung der durch den Oszillator 40 erzeugten Schwingungen
die Spannung zu negativ werden lässt.
Es ist daher eine Einrichtung vorgesehen, welche die Spannung derart an das Steuergitter 52 anlegt, daß eine Spannungsänderung am Kondensator 152 in einen positiveren Bereich umgesetzt
wird, und zwar durch Anlegung an den einen Endpunkt eines Spannungsteilers. Der Spannungsteiler besteht aus Serienwiderständen
156, 158. Der andere Endpunkt dieses Spannungsteilers ist mit einer Klemme positiven Potentials verbunden, in diesem
Fall der Kathode 100 der Burst-Tor-Verstärkerpentode 77.
Die derart umgesetzte Spannung am Verbindungspunkt 159 zwischen den Widerständen 156 und I58 ist die Chroaa-Regelspannung
und wird an das Gitter 52 des Chroma-Verstärkers bzw. der Pentode 54 über eine Leitung 161, den Widerstand 48 zur Herabsetzung
des Gütefaktors und einen Teil der Induktivität 46 angelegt. Wenn die Amplitude der Burst-Signale steigt, wird dl« an das
Gitter 52 angelegte Chroma-Regelspannung negativer» wodurch die Verstärkung des Chroma-Verstärkers In der gewünschten
Weise herabgesetzt wird.
Es soll nun die «rfindungagemSee« Farbeperrechaltung erläutert
werden. Um den Chroma-VeratKricer bxw. dl· Pentod· 54
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zu sperren, wenn die Amplitude der Burst- oder iFarbsynchronisiersignale
unter eine "bestimmte Höhe absinkt* ist eine von der
Amplitude der Burst-Signale abhängige Einrichtung vorgesehen,
welche an der Ausgangselektrode, oder Anode IOD einer Farbsperr-Yerstärkerröhre
162 eine negative Farbsperrspannung entwickelt. Diese negative Farbsperrspannung wird über ein Glättungsfilter
aus einem Serienwiderstand 164 und einem Parallelkondensator
und über ein asymmetrisch stromleitendes Bauelement, das hier als Diode 168 dargestellt ist, an die Leitung 161 und von dieser
liber den Widerstand 48 und einen Teil der Induktivität 46
an das Gitter 52 des Chroma-Verstärkers "bzw. die Pentode 54 angelegt.
Die Farhsperrspannung an der Anode 16D entsteht dadurch,
daß mit der Spannung am Kondensator 152 die Leitfähigkeit der
"Verstärkerrohre 162 gesteuert wird. Da die Spannung am Kondensator
152 unter allen Bedingungen so negativ sein kann, daß sie
die Röhre I62 sperrt, wird die Spannung in positive Richtung
umgesetzt. Dies geschieht dadurch, daß Widerstände 172 und 174
in Reihe zwischen den Kondensator 152 und einen Abgriff 176 eines Potentiometers I78 geschaltet sind. Die eine Endklemme des
Potentiometers I78 liegt an Masse und die andere ist mit einer
Klemme positiven Potentials , wie der Kathode 100 des Burst-Tor-verstärkers
bzw. der Pentode 77, verbunden.
009831/024*
Das Steuergitter 170 der Farbsperr-Verstärkerröhre 162 ist mit dem Verbindungspunkt l80 zwischen den Widerständen
und 174 gekoppelt, und die Kathode bzw. Steuerelektrode I82
liegt an Masse.
Eine Herabsetzung der Welligkeit oder des Brumme der
an das Gitter I70 angelegten Spannung wird dadurch bewerkstelligt,
daß ein Kondensator 184 zwischen das Gitter 170 und Masse geschaltet
ist. Durch Verstellung des Abgriffes 176 kann der Farbsperrverstärker bzw. die Röhre l62 bei einer gewünschten Spannung
und somit bei einer gewünschten Amplitude der Burst-Signale leiten.
Die Entstehung einer Farbsperrspannung an der Anode I60
der Farbsperr-Verstärkerröhre 162, die sich mit abnehmender Amplitude der Burst-Signale in negativer Richtung ändert, kommt durch
zwei Wirkungen zustande. Erstens ist die Anode 160 über einen großen Widerstand I86 mit einer Klemme positiven Potentials .verbunden.
Wenn die an das Gitter 170 angelegte Spannung aufgrund einer Abnahme der Burst-Amplitude weniger negativ wird, wird
je nach der Einstellung des Abgriffes I76 ein Punkt erreicht, bei welchem die Röhre 162 zu leiten beginnt.
In Figur 2 gibt die X-Achse ... die an das Steuergitter der Röhre 162 angelegte Abweichung der Gitterspannung von einem
Einsatzwert oder Sperrwert wieder, welcher durch die gestrichelte
009831/024*
Vertikallinie 190 dargestellt ist. Die Y-Achse entspricht
der Veränderung der Spannung V. an der Anode l60.
Mit der Kurve 188 in Figur 2 ist die fortschreitende Abnahme der positiven Spannung der Anode 16O dargestellt, hervorgerufen
durch den wachsenden Strom durch den Widerstand 186 beim Absinken der Spannung am Gitter I70 von ihrem Sperrwert
auf Null. Diese Wirkung kann für sich die Anode I60 nicht veranlassen, negativ bezüglich Masse zu werden.
Die zweite Wirkung ist die Gleichrichtung von zwischen der Anode I60 und der Kathode l82 zugeführten positiven Impulsen.
Im vorliegenden Fall werden die Impulse mittels einer Serienschaltung
an Masse, bestehend aus einem integrierenden Widerstand 192 und Spannungsteilerkondensatoren 194 und 196, von den Tastimpulsen
90 hergeleitet, wobei die Anode 160 mit der Verbindungsstelle zwischen den Kondensatoren gekoppelt ist.
Der Zweck dieser Serienschaltung oder Koppeleinrichtung besteht darin, die Amplitude der Tastimpulse zu verringern und
einige der hohen Frequenzkomponenten zu dämpfen, um die Kopplung zwischen der Anode I60 und den Elektroden der Oszillator-Verstärkerröhre
122 zu verringern, wenn die Röhren 122 und I62 sich Innerhalb eines einzigen evakuierten Kolbens befinden.
Die Spitzenamplitude der an die Anode I60 angelegten Impulse muß
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das an den Widerstand 186 angelegte positive Potential überschreiten.
V/enn das Gitter 17O genügend negativ ist, um die Farbsperr-Verstärkerröhre 162 zu sperren, findet keine Gleichrichtung
statt. Wenn das Gitter 170 jedoch weniger negativ wird, nimmt die Wirksamkeit der Gleichrichtung zu, so daß an der
Anode 16O ein zunehmend negatives Potential entwickelt wird, wie mit der Kurve 204 in Figur 2 dargestellt ist.
Der kombinierte Effekt der beiden Wirkungen auf das Farbsperrpotential
an der Anode I60 ist mit der Kurve 200 wiedergegeben. Wenn die Anode ΙβΟ negativ bezüglich dem Steuergitter
52 des Chroma-Verstärkers, d.h. der Pentode 54 wird, leitet
stets die Diode l68^und die Spannung an der Anode I60 wird an
das Steuergitter 52 angelegt. Der Abgriff 176 wird allgemein so eingestellt, daß die Farbsperr-Verstärkerröhre l62 nicht zu
leiten beginnt, bevor die an das Gitter 52 des Chroma-Verstärkers von der Verbindungsstelle 159 her angelegte Spannung derart ist,
daß der Chroma-Verstärker mit maximaler Verstärkung arbeitet. Bei diesem Zustand ist die Spannung an der Verbindungsstelle 159
leicht positiv, wie mit der horizontalen gestrichelten Linie 202 dargestellt 1st. Sobald daher die Farbsperrspannung an der Anode
160, also die Kurve 200, unter die Linie 202 absinkt, leitet die Diode 168, und die Farbsperrspannung wird an das Steuergitter 52
angelegt. Ein weiteres Absinken der Farbsperrspannung reduaiert
den Verstarkungsgrad der Chroma-Verstärkerpentode 54» Ms die
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ρ-
-19-
Spannung einen durch die horizontale gestrichelte Linie I98
dargestellten negativen Wert erreicht, welcher zur Sperrung des Chroma-Verstärkers ausreicht.
Die für einen Wechsel der Chroma-Verstärkerpentode
vom Zustand der maximalen Verstärkung bis zur Sperrung erforderliche
Änderung der Spannung am Gitter 17O der Farbsperr-Verstärkerröhre
162 ist also gleich der Differenz zwischen der Gitterspannung bei einem Punkt B, wo die Kurve 200 die gestrichelte
Linie 202 kreuzt;und der Spannung bei einem Punkt C5 wo die
Kurve 200 die gestrichelte Linie I98 schneidet. Andererseits
würde die durch die Kurve 200 wiedergegebene Gleichrichterwirkung allein eine viel grössere Spannungsänderung am Gitter 170 von
einem Punkt A bis zum Punkt C erfordern, damit der Chroma-Verstärker
von der Maximalverstärkung bis zur Sperrung wechselt.
Ausserdem wird durch die Wirkung des Widerstandes I86
verhindert, daß "die Farbsperrspannung an der Anode ΙβΟ an das
Gitter 52 des Chroma-Verstärkers j54 angelegt wird, bevor die
durch die Gleiehrichterwirkung erzeugte Spannung sich schneller
ändert t wie es durch die zunehmende Steilheit der Kurve 204 zwischen
den Punkten B und C dargestellt ist. Die Anlegung einer Farbsperrspannung, die den Chroma-Verstärker nicht sperrt, istnicht
wünschenswert, da sie den Verstärker veranlasst, mit reduziertem Verstärkungsgrad zu arbeiten, wodurch der Störpegel
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im Bild erhöht wird. Ein derartiges Rauschen tritt mit grösserer Wahrscheinlichkeit auf, wenn die Gleichrichterwirkung
allein verwendet wird, als wenn sie mit der Wirkung des Anodenwiderstandes l86 kombiniert wird, denn die Wahrscheinlichkeit
ist viel grosser, daß ein empfangenes Signal Burst-Amplituden
enthält, welche am Farbsperrgitter I70 Spannungen erzeugen,
die zwischen den Punkten A und C liegen, als zwischen den Punkten B und C.
Es ist zu beachten, daß der Chroma-Verstärker bzw. die
Pentode 54 durch die Burst-Austastimpulse 70 gesperrt werden
kann, ohne daß dies irgendeinen Einfluß auf den Betrieb der Farbsperrschaltung hat, da diese die Farbsperrspannung unabhängig
entwickelt.
In Figur 1 ist ein Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung zur Verwendung in einem speziellen Empfänger dargestellt, welche
für die zur Zeit von der "Federal Communications Commission" der USA genehmigte Art von Farbübertragung geeignet ist. Es kann
jedoch auch für andere,für dieses System geeignete Empfänger oder für Empfänger für andere Farbübertragungssysteme verwendet
werden. Bei dem in Figur 1 dargestellten Empfänger wird die am Kondensator 152 erzeugte Regelspannung indirekt aus den
Burst- oder Farbsynchronisiersignalen hergeleitet, doch hätte man sie aus diesen auch unmittelbar duroh Gleichrichtung gewinnen
können.
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Perner wurde die Erfindung anhand einer Schaltung mit Vakuumröhren erläutert, und es ist einleuchtend, daß sich die
speziellen Spannungswerte und Polaritäten bei Verwendung von Transistoren ändern können. In anderen Fernsehsystemen können
Burstsignale für andere Zwecke vorhanden sein, oder Burst-Signale können fehlen, aber in jedem Fall- lässt sich ein Steuer- oder
Regelsignal herleiten, welches sich in einer bestimmten Richtung ändert, wenn der Pegel des Farbsignals nach Null geht,
wie es bei einfarbiger Übertragung der Fall ist oder bis auf eine Höhe abklingt, bei welcher es ratsam ist, den Farbkanal
zu sperren, welcher Signale an die Bilderzeugungseinrichtung
liefert.
In der folgenden Tabelle sind die Werte bestimmter Schaltungselemente
und Spannungen angegeben, welche ein befriedigendes Betriebsverhalten ergeben.
| Röhre 54 | 154 | Pentodenteil | einer 5CJH8A |
| Röhre 77 | 172 | Pentodenteil | einer 5OH8A |
| Röhre 1β2 | 174 | Triodenteil | einer 5OH8A |
| Röhre 122 | Pentodenteil | einer 5ÖH8A | |
| Diode 150 | IN60 | ||
| Diode 168 | |||
| Widerstand | 82 K | ||
| Widerstand | 2,7 M | ||
| Widerstand | • 10,0 M | ||
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Widerstand I78 1,0 M
Widerstand 156 2,2 M
Widerstand I58 12,0 M
Widerstand 164 I50 K
Widerstand I86 3,9 M
Widerstand 48 82 Ohm
Widerstand 192 47 K
Kondensator I52 10 PF
Kondensator 184 0,01 yuF
Kondensator I66 0,01 /uF
Kondensator 194 0,01 yuF
Kondensator 196 390 PF Spannung an Kathode 100 65 V
Spannung am Anschluß
des Widerstands I86 -l40 V
Spannung am Kondensator 152, wenn kein Burst
vorhanden ist - 10 V
Spitze-zu-Spitze-Span-
nung eines Impulses 90 250 V
Eine erfindungsgemässe Schaltungsanordnung kann auch für
andere Arten von Empfängern verwendet werden« welche Steuerspannungen erzeugen können« die sich inAbhängigkeit vo« Pegel
der öhrominanz-Signale auf andere Art ändern oder bei denen
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Burst-Signale* obwohl sie im Frequenzbereich der Chrominanz-Signale
liegen, auf andere Weise verwendet werden.
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Claims (1)
- Patentansprüche(1Λ Schaltungsanordnung zur automatischen Chroma-Regelung und für eine Farbsperre in einem Farbfernsehempfänger, dessen demodulierte Videosignale periodische Farbsynchronisiersignale enthalten, da durch gekennzeichnet, daß ein der Chroma-Regelschaltung und der Farbsperrschaltung gemeinsamer Verbindungspunkt (159) mit einem Chroma-Verstärker (30) koppelbar und zur Erzeugung von Regelsignalen zur automatischen Chroma-Regelung am Verbindungspunkt mit einer ersten Signalquelle verbunden ist, deren Signale in ihrer Amplitude grossersich
werden, wenn1 die Amplitude des Farbsynchronisiersignals in einer bestimmten Richtung ändert, bzw. kleiner, wenn sich diese Amplitude in der entgegengesetzten Richtung ändert, und daß eine Farbsperrvorrichtung zur Erzeugung eines Farbsperrsignals am Verbindungspunkt vorgesehen ist, deren Eingang mit der Signalquelle und deren Ausgang mit dem Verbindungspunkt gekoppelt ist und die ein asymmetrisch leitendes Bauelement (168) enthält, welches nur dann leitet und am Verbindungspunkt die Farbsperrspannung liefert, nachdem die Amplitude der Quellensignale in einer der beiden Richtungen eine bestimmte Höhe überschritten hat.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Parbsperrvorrichtung eine009831/0244Impedanz (186) enthält, die zwischen das asymmetrisch leitende Bauelement (168) und eine Klemme mit einem Betriebspotential von den Strom in der Impedanz fördernder Polarität geschaltet und mit einer Quelle periodischer Impulse gekoppelt ist, welche am Ausgang der Parbsperrvorrichtung eine gleichgerichtete Spannung erzeugt, deren Polarität zu derjenigen des Betriebspotentials entgegengesetzt ist , und daß das asymmetrisch leitende Bauelement derart gepolt ist, daß es nur leitet, wenn die Spannung am Ausgang der Parbsperrvorrichtung einen bestimmten, zwischen der Höhe des Betriebspotentials und der Höhe der gleichgerichteten Spannung liegenden Wert aufweist.j5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2 , d a durch gekennzeichnet, daß die Farbsperrvorriehtung einen Verstärker (162) enthält, dessen Eingangselektrode (170) mit der ersten Signalquelle und dessen Ausgangselektrode (160) mit dem asymmetrisch leitenden Bauelement (168) verbunden ist.4» Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Verbindungspunkt (159) mit dem Chroma-Verstärker (30) gekoppelt und die am Verbindungspunkt beim Leitzustand des asymmetrischen Bauelementes (I68) erzeugte Farbsperrspannung genügend groß ist, um den Chroma-Verstärker abzuschalten.00983t/02445. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit dem Chroma-Verstärker (30) gekoppelten gemeinsamen Verbindungspunkt (159) eine Chroma-Regelspannung erzeugt wird, wenn das asymmetrische Bauelement (168) nicht leitet, welche genügend groß ist, um die Verstärkung des Chroma-Verstärkers in Abhängigkeit von den Amplitudenänderungen der Signale der ersten Signalquelle zu ändern.6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 3-5» dadurch gekennzeichnet, daß die Farbsperrechaltung aus einem Verstärker (162) mit zwei Steuerelektroden (l82,170); von denen die erste (182) an einem Referenzpotential liegt, und einerAusgangselektrode (l60) besteht, daß ein Widerstand (186) zwischen die Ausgangselektrode und eine Klemme geschaltet ist, welche Potential einer den Stromfluß zwischen der ersten Steuerelektrode und der Ausgangse,lektrode sowie durch den Widerstand fördernden Polarität führt^und daß ein Impulsgenerator vorgesehen ist, der Impulse zwischen zwei Ausgangsklemmen liefert, von denen die eine über einen Kondensator mit der Ausgangselektrode und die andere mit der ersten Steuerelektrode des Färbsperrverstärkers gekoppelt ist, wobei die Impulse gleichgerichtet werden und an der Ausgangselektrode eine Spannung mit einer zur Potentialklemme entgegengesetzten Polarität erzeugen und das asymmetrisch leitende Bauelement derart009831/0244 !gepolt ist, daß es leitet, wenn die durch die Gleichrichtung der Impulse erzeugte Spannung einen bestimmten Wert erreicht.7. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Quelle der ersten Signale und den gemeinsamen Verbindungspunkt (159) ein zweites asymmetrisch stromleitendes Bauelement geschaltet ist.8. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang der Farbsperrvorrichtung mit der Quelle der ersten Signale mittels eines Spannungsteilers (172, 174, 178) gekoppelt ist.9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzei chnet, daß der Spannungsteiler verstellbar ist.009831/0244
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US62072867A | 1967-03-06 | 1967-03-06 | |
| US62072867 | 1967-03-06 | ||
| DER0048182 | 1968-03-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1562188A1 true DE1562188A1 (de) | 1970-07-30 |
| DE1562188B2 DE1562188B2 (de) | 1972-06-29 |
| DE1562188C DE1562188C (de) | 1973-01-18 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1559908A (de) | 1969-03-14 |
| GB1220993A (en) | 1971-01-27 |
| JPS5416701B1 (de) | 1979-06-25 |
| BE711646A (de) | 1968-07-15 |
| DE1562188B2 (de) | 1972-06-29 |
| US3517114A (en) | 1970-06-23 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |