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DE1560024A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Gespinsten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Gespinsten

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Publication number
DE1560024A1
DE1560024A1 DE19661560024 DE1560024A DE1560024A1 DE 1560024 A1 DE1560024 A1 DE 1560024A1 DE 19661560024 DE19661560024 DE 19661560024 DE 1560024 A DE1560024 A DE 1560024A DE 1560024 A1 DE1560024 A1 DE 1560024A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
strands
core
roll
twist
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661560024
Other languages
English (en)
Inventor
Hickman Howard Minor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Certainteed LLC
Original Assignee
Certain Teed Products Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Certain Teed Products Corp filed Critical Certain Teed Products Corp
Publication of DE1560024A1 publication Critical patent/DE1560024A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)
  • Packaging Of Machine Parts And Wound Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtun; zum Auiwichkeln von Gespinsten Die Erfin@ung bstrifft ein Verf@hnen, Glasfasengespinste zu Kollan oder @ackungen so @ursuwickeln, daß beim Keraasziehe@ des despinstes aus einer sich hicht drehenien Gespinstrolle oder -!ackung das Gespinst eich nicht verwin et. Insbesondere bstmilft die Erfi@dung ein Verf@hren zum Aufwickeln von Glasfaser- over @oxtilfasersträngen. Die Erfindung betrifft auch die zur Ausfährung des Verfahrens dienenden Vorrichtungen.
  • Die @erstellung von Glasfasergespinsten beginnet mit dem Ziehen von Fasern aus einer Buches zur @ildung eines im fol@enden such als "@@@ng" bezeichneten @an@- oder strangartigen Peserbündels. Seispielsweise @eschreibt die US-Patentschrift 2 953 772 ein Verfahren, bei den 204 Fasern aus einer Euchse @ezogen und in Form eines Strangs aus sin @@@@rohr aufgewickel@ werden. #in solches Rohr oder Rolle @ird i@ folgen@e such als "Formrolle" bezeichnet. Bei diesen. bekasnten Vickelverfahren sind die @inzelnen zasern selbst nicht verwunden. @eder Strang besteht aus 204 @@ser@ und ist in der Form, in der er aus der @uchse gezogen wird, auf die Formrolle auf@e@ickelt.
  • Glasfasergespinste werden nach bisher bekannten Verfahren nergestellt, indem gleichzeitig eine Anzahl von Strängen parallel auf einen sich drehenien Forn aufgewickelt werden. Vorzugsweise besteht das Gespinst aus etwa 60 Strängen.
  • Die Formrollen oder -packungen werden vorzugsveise auf Regale gelegt und drehen sich nicht. Ein Streng wird aus dem Inneren jader @olle oder Fackun@ @erausgezogen.
  • Dieses Rerausziehen gibt den einzelnen Strängen eine geringe Verwindung, nämlich 360° pro herausgezogenen Umfangslänge.
  • Für die gewerblichen Verwendungen von Glasfasergespinsten können diese in relativ kurze Längen geschnitten oder alslange Längen aus der Gespinstrolle oder -packung gezo@en werden. Bei @er erstgenannten Verwendungsart (kurze Tängen) tritt ein Verwindungsproblem nicht auf. Bei der zweiten Verwendungsart, wie beim Aufnickeln oder Herausziehen von Fäden oder Strangen, kännen jedoch Verwindungen in erheblichem Maße auftreten und unerwünscht sein.
  • Wenn etwa das Gespinst für eine Form, beispielsweise zum Aufwickeln oder Herausziehen von Fäden oder Strängen, verwendet wird, wird es vorzugsweise aus dem Inneren einer sich nicht drehenden, zylindrischen Gespinstrolle oder -packung herausgezogen (vergleichbar dem Herausziehen eines Stranges aus der Formrolle in Gespinst-@erstellungsverfahren). Dadurch wird dem Gespinst eine geringe Verwindung gegeben, nämlich 3@@° pro herausgezogener Umfangslange.
  • Diese Verwindung des Gespinstes ist unerwünscht, weil sie beim späteren Aufbringen des Jformharzes hinderlich ist, und es im Falle von Produkten, die verbundene Lasern enthalten, oder anderen Produkten, die parallel laufende Bänder erfordern, nicht zulast, dan die einzelnen @änden genau ausgerichtet sind, um den bei ihrer Verwendung aul'-tretenden belastungen zu widerstehen.
  • Bei bisher bekannten Verfahren zum Formen von Glasfaser-' gespinstrollen oder -packungen werden eine Anzahl von Strängen, wie oben erwähnt, gleichzeitig parallel auf einen sich drehenden Kern aufgewickelt. Dadurch entsteht eine zylindrische Gespinstrolle oder -packung, in der die Stränge in dem Gespinst nicht verwunden sind. Es ist vielmehr das Herausziehen des Gespinstes aus einer stationären Gespinstrolle oder -packung zum weiteren Gebrauch, das die Verwindung von 3600 pro herausgezogener Umfangslänge bewirkt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Stränge beim Aufwickeln des Gespinstes auf einen nicht rotierenden Kern verwunden. Der Kern bewegt sich hin und her, dreht sich aber, wie bereits erwähnt, nicht. Dieses sutwickelveriehrer ibt den strängen des Gespinstes eine Verwindung von 360° pro Umfangslänge des auf die Gespinstrolle oder -packung (oder auf den sich nicht drehenden Kern) aufgewickelven stranges. Diese verabfolgte Verwindung wirkt der durch herkömmliches Herausziehen des Gespinstes aus der Gespinstrolle oder -packung bewirkten Verwindung entgegen.
  • Infolgedessen hat des zum Formen verwendete Gespinst keine Verwindung.
  • Es ist @öglich, eine herkömmliche Gespinstrolle oder packung von außen von der sich drehenden Gespinstrolle abzuwickeln. Dadurch wird ein verwindungsfreies Gespinst erhalten Jedoch sind der Abwickelgeschwindigkeit Grenzen gesetzt, und das Verfahren ist schwierig durchzuführen.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbes serte Glasfasergespinstrolle oder -packung zu schaffen, die die Verwendung foaufender Längen von Gespinst ermöglicht, wobei beim Abwickeln von einer sich nicht drehenden Rolle oder Packung dem Gespinst keine Verwindung gegeben wird.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung zur Herstellung von Glasfasergespinstrollen oder -packungen aus Glas- oder Textilfasersträngen, die aus gezogenen masern bestehen, auf einem Kern zu schaffen, und zwar in der Weise, daß den Strängen eine Verwindung gegeben wird, wodurch beim herkömmlichen abwickeln der Stränge von einer sich nicht bewegenden Gespinstrolle oder -packung die einzelnen Stränge des Gespinstes nicht verwunden sind.
  • Ein weiteres Zeil der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren zur Handhabung von Glasfasersträngen bei der Herstellung von Glasfasergespinsten zu schaffen, wobei die verwendeten Langen von Glasfasergespinst optimal für Imprägnieren und Tränken mit Harz sind, und dadurch die beim Faserauftickeln, Herausziehen etc. unter Verwendung derartiger Gespinste erzielten Ergebnisse verbessern.
  • Bin weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufwickeln jeder gewünschten Plliaahl von Glasfasersträngen aus gezogenen Fasern zu einer Gespinstrolle oder -packung zu schaffen, wodurch es ermöglicht werden soll, verwindungsfreies Gespinat von der in herkömmlicher Weise nicht bewegten Rolle oder Packung von außen oder Innen abzuwickeln, wobei das erhaltene Gespinst keine verwundenen Stränge aufweist.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Wickelvorrichtung und ein Verfahren zum Aufwickeln von Gespinstrollen oder -packungen jedes gewünschten Ausmaßes, Gewichts und Durchmessers zu schaffen, wodurch das mit jeder gewünschten Geschwindigkeit abgewickelte Gespinst ohne jede Verwindung der einzelnen Stränge erhalten wird.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verwinden der su eiiner Gespinstrolle oder -packung aufzuwickelnden Glasfaserstränge zu schaffen, wobei das Verwinden in einheitlicher Weis derart geschieht, daß jede Umfangslänga des Gespinstes in der Rolle oder Packung eine Verwindung der das Gespinst bildend. en Stränge von 360° aufweist.
  • Weitere Ziele der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung klar werden.
  • In den Zeichnungen sind erfindungsgemäße Vorrichtungen in verschiedenen Ansichten dargestellt, wobei gleiche Ziffern gleiche Teile bezeichnen.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht uf eine Gespinstaufwickelvorrichtungegemäß der vorliegenden Erindung, wobei @eile weggeschnitten sind, um die verschiedenen Vorrichtungen besser zu zeigen; Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, von der unteren Seite der Fig. 1 gesehen; Fig. 3 ist eine Sicht von hinten auf die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung1 von der rechten Seite der Fig. 1 und 2 gesehen; Figa 4 ist ein vergrößerter ausschnitt der in den Fig. B und 2 links dargestellten Trommel, von der linken Seite der ig. 1 gesehen; Fig. 5 ist ein Seitenausschnitt der in Fig. 2 oben links dargestellten Trommel, wobei Teile in gestrichelten Linien und ausgezogenen Linien dargestellt und Teile weggeschnitten sind, um die verschiedenen Beziehungen der Teile untereinander besser zu zeigen. Fig. 1 bis 3 enthalten die in Fig. 4 und 5 dargestellten Einzelheiten nicht; Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines auf sich selbst aufgewickelten Bandes oder Stranges, das bzw. der so abgewickelt ist, daß das problem, das die vorliegende erfindung lösen will, veranschaulicht wird; Fim. 7 ist eine Ansicht eines Bandes oder Stranges entsprechend Fig. 6, zeigt Jedoch das gemäß der vorliegenden Erfindung zur Lösung des j-roblems in sich verbundene Band.
  • In den Fig. e und 7 sind schematische Ansichten von Stoffbändern oder Strängen derart dergestellt, daß die Probleme und Lösungen, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegen, voranschaulicht werden. Es werden breite, flache Bänder oder Stränge statt zylindrischer Kabel gewählt, damit eine Verwindung, oder deren Fehlen, der Bander in ihrer Längsachse klar zum Ausdruck kommt. die schon erwähnt, werden nach herkömmlichen Verfahren Glasfasergespinste durch gleichzeitiges, paralleles Aufzwickeln mehrerer STränge auf einen sich drehenden Kern geformt. Dadurch erhält man eine Gespinstrolle oder packung, in der die Stränge in dem Gespinst nicht verwunden sind.
  • In wig., mit 70 bezeichnet, ist dargestellt, ie die Umfangslängen des Bandes oder Stranges ohne jede Verwindung konzentrisch aufeinander gewickelt sind. In einer Gespinstrolle oder packung liegt das Gespinst, das ungefähr einen runden {quersohnitt und eine Anzahl einzelner, oben beschriebener und parallel liegender Stränge aufweist, um einen Wickelkern herum und über dessen Länge aufgewickelt, wobei die aufeinanderfolgenden Wicklungen in einem Winkel zueinander liegen, um den Kern, die vorherige Wicklung oder beide zu umgeben.
  • Dadurch liegt Jede folgende Gespinstwicklung umfangsmäßig nicht genau außerhalb der vorhergehenden oder innerhalb der folgenden Wicklung. Im vorliegenden Fall ist jedoch zur besseren Anschaulichkeit das Band derart auf sich selbst aufgewickelt dargestellt, daß Jede Umfangslänge flach über der nächstinneren liegt. Dabei zeigt die flache Anordnung der Bandrolle, daß die einzelnen längslaufenden Fäden oder Bander; die das flache Band der Bandrolle bilden, in Fg. 6 parallel zueinander verlaufen.
  • Es ist Jedoch ersichtlich, daß der Bandrolle 70 entsprechende Gespinste zwei Enden 71 und 72 haben. Das Ende 71 kann zum Abwickeln oder Abziehen des Bandes verwendet werden, es Wurde jedoch iq üblicher zeine das Ende 72 im Inneren des Gespinstes dazu verwendet und von links nach rechts herausgezogen. Dieses Herausziehen des Bandes oder Saumes am festgehaltenen Ende 72 und bei unbewegter Bandrolle 70, wie es beim Abwickeln von Gespinst üblich ist, ergibt eine 3600-Verwinduag für jede herausgezogene Umfangslänge des Bandes, wie in Fig. 6 mit 73 angedeutet ist Demgegenüber zeigt Fig. 7 links die entsprechende Gespinstrolle oder -packung 74 aus Band oder Strang mit einem Außenende 75 und Innenende 76, wobei dem Band oder Strang beim Aufwickeln eine 360°-Verwindung in der glei-, chen Richtung pro aufgewickelt er Umfangslänge gegeben wurde. Dadurch erhält man beim Herausziehen der Länge 77 in der richtigen Richtung aus der Rolle oder Packung, nämlich entgegengesetzt der Aufgaberichtung des Gespinstes auf die Rolle beim wickeln, ein verwindungsfreies Band.
  • Im Falle einer zylindrischen, verwundenen Gespinstrolle oder -packung ergibt die gleiche Art des Herausziehens verwindungsfreie Gespinstlängen oder Gespinstlängen, die keine Verwindung der Bänder relativ zueinander aufweisen.
  • Der susdruck "in der richtigen Richtung" bezieht sich dabei darauf, daß ein Herausziehen in der entgegengesetzten Richtung der Bandlänge 77 eine doppelte Verwindung ergeben würde. Im Vergleich zu Fig. 6 zeigt sich, daß, wie auch immer maL Band von der Rolle oder Packung in Fig. 6 abzieht, am £nde 71 oder 72 und in der entgegengesetzten Richtung,, wie dargestellt, das Band oder der Saum eine entsprechende und entgegengesetzte Verwindung aufweist. Demgegenüber hat das in Fig. 7 dargestellte Gespinst oder Band, das entweder am Ende 75 oder 76 in der dargestellten Richtung abgezogen wird, keine Verwindung. Wenn Jedoch das Ende 75 oder 76 in der entgegengesetzten Richtung gezogen wird, weist das Band oder der Strang eine doppelte Verwindung auf.
  • Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte Vorrichtung ist auf einem geeigneten Metallgerüst montiert, um die Bauteile der Vorrichtung untereinn.der abzustützen. Die Einzelheiten der Gerüstbauteile werden nicht beschrieben, da sie sehr verschieden sein können. Zahlreiche von diesen sind in verschiedenen Darstellungen weggeschnitten worden, um die dahinter oder darunter liegenden Weile besser sichtbar zu machen.
  • Der Elektromotor 10 treibt zwei auf seiner zelle 13 sitzende Riemenscheiben 11 und 12 an. Die Riemenscheibe 11 treibt über den Riemen 14 und die Riemenscheibe 15 die Welle 16 an. Diese ist in den Lasern 17 und 18 gelagert und treibt die Riemenscheibe 19 an.
  • Die Riemenscheibe 19 treibt die mit 22 bezeichnete Trommel über den Riemen 20 und die Riemenscheibe 21 an. Die Trommel 22 dreht sich, bewegt sich Jedoch nicht in dichtung ihrer Achse.
  • Die Riemenscheibe 12, die zweite Riemenscheibe auf der zelle 13 des Elektromotors 10, treibt über den Riemen 23 und die Riemenscheibe 24 die Welle 25 an.
  • Die Welle 25 ist in geeigneten Lagern 26 und 27 gelagert und mit einem Schwungrad 28 versehen. Das Schwungrad 28 speichert Trägheitskraft und dient dazu, Belastungsänderungen auszugleichen.
  • Die Welle 25 ist über eine veränderbare Kupplung 29 mit der sich schnell drehenden zelle 30 (Fig. 1) des Geschwindigkeitminderapparats 31 verbunden. Die sich langsam drehende Welle 32 (Fig. 2) des Geschwindigkeitminderapparats 31 treibt den herzförmigen Nocken 33 an. er rotierende ocken 33 bewegt durch die Exzenterrollen 34 und 35 die Armpaare 36 um den unteren Drehpunkt oder Bolzen 37 hin und her. jie oxzenterrollen 34 und 35 sind zwischen den Anmpaaren 36 durch @olzen oder Achswellen 5a und 34a in drehbarer eise angebracht und der Bolzen 37 ist in einer senkrechten Kerbe im Bauteil 38 durch den sich nach unten erstrecken@en Arm 39 @ehalten, was dem Bolzen 37 gestattet, sich senkrecht, aber nicht waagerecht zu bewegen.
  • Die oberen Enden der Armpaare 36 sind durch Bolzen 40 Glied 41 und Bolzen 42 mit dem Bügel 43 verbunden.
  • Der Bügel 43 umschließt das längslaufende Rohr 44 und ist fest mit diesem verbunden. Das Rohr 44 wird durch lineare Lager 45 und 46, die auf dem Oberteil des Rahmens befestigt sind, gehalten. Wenn die Armpaare 36 sich um den unteren Drehpunkt 37 hin und her bewegen, verschiebt sich das Rohr 44 entsprechend axial, rotiert Jedoch nicht.
  • Die Leerlaufriemenscheibe 47 ist auf einem mit Nuten versehenen Stützglied befestigt und kann zum Strammhalten des Riemens 14 eingestellt werden. In gleicher Weise kann die Leerlaufriemenscheibe 48 zum Strammhalten des Riemens 23 eingestellt werden. Alle Riemenscheiben wie auch die Trommel 22 rotieren in der gleichen Richtung, wie durch die Pfeile gezeigt.
  • Der in Fig. 5 dargestellte Kern 49 ist durch Schrauben 50 mit dem Rohr 44 verbunden und bewegt sich daher zusammen mit diesem. Auf dem Innenende des Kerns 49 ist ein Kragen 51 mit der Beststellschraube 52 angebracht. Ein anderer Kragen 53 ist am Außenende des Kerns 49 mit Feststellschrauben 54 angebracht.
  • Das im oberen Teil von Fig. 5 dargestellte Lager 55 ist an die Endplatte 22a der Trommel 22 geschraubt, wahrend das Lager 56 durch den Bügel 57 an der zylindrischen Innenseite der Trommel 22 befestigt ist. Die Welle.58 wird von den Lagern 55 und 56 gehalten. An dem Außenende der Welle 58 sitzt ein fest verbundener Arm 59. Die Welle 58 kann sich frei in den Lagern 55 und 56 drehen, kann sich jedoch nicht axial bewegen.
  • Die Torsionsfeder 60 umgibt die Welle 58. Das eine Ende der Torsionsfeder 60 ist durch den Bügel 61 an der zylindrischen Innenseite der Trommel 22 befestigt. Das andere Ende der Torsionsfeder 60 ist an einem Kragen 62 befestigt, der mit der zelle 58 durch eine nicht dargestellte Feststellschraube fest verbunden ist. Die Torsionsfeder 60 will die Welle 58 entgegen dem Uhrzeigersinn (siehe Fig. 4) drehen und Frúckt den Arm 59 auf. den Kern 49. Der Griff 63 ist mit der Welle 58 fest verbunden und kann dazu verwendet werden, die Kraft der Torsionsfeder 60 mit der Hand zu überwinden und dadurch den Arm 59 von dem Kern 49 wegzuziehen.
  • Die geschwungene Gespinstführung 64 (Fig. 4) ist mit dem Arm 59 verschraubt. Die Bügel 66 sind mit dem Arn£ 59 verschraubt und tragen die Welle 67. Die Rolle 68 kann frei auf der Welle 67 rotieren. Das Gespinst 69 wird durch die geschwungene Gespinstführung 64 von einme nicht dargesktellten Aufsteckgatter herangeführt. Bevor das Gespinst 69 durch die Oese 64a der geschwungenen Gespinstführung 64 läuft, besteht es aus getrennten Strängen, die von auf dem Aufsteckgatten befindlichen Formrollen oder -packungen abgezogen werden.
  • Wenn diese durch die Öse der geschwungenen Gespinstfährung 64 zusammengeführt sind, bilden sie sozusagen ein einziges Kabel und gelangen als solches in die ringförmige Gespinstführung 65. Das Gespinst durchläuft diese ringförmige Gespinstführung 65 unter der Rolle 68 und wird um den Kern 49 gewickelt.
  • Die Trommel 22 rotiert, wie bereits erwähnt, und führt den Arm 59, die Gespinstführungen 64 und 65 und die Rolle 68 mkit sich. Der Kern 49 rotiert nicht, bewegt sich jedoch axial hin und her. Das Zusammenwirken dieser Bewegungen bewirkt ein Aufwickeln des Gespinstes auf dem Kern in Form einer zylindrischen Rolle oder Packung.
  • Die Vorrichtung ist so bemessen, daß das aespinst zwischen den Kragen 51 und 53 aufgewickelt wird. Der Kern 49 hat vorzugsweise einen Durchmesser von 7,5 CD und die fertige Rolle oder Packung 25 cm, Während der Ausbildung der Rolle oder Packung ist di. Rolle 68 mit der Oberfläche der Packung in Berührung, Der Arm 59 dreht sich um die Welle 58 und paßt sich dem sich ändernden Durchmesser an. Sowie die Rolle oder Packung den gewünschten Durchmesser erreicht hat, wird die Vorrichtung angehalten und der Kragen 53 am Außenende des Kerns entfernt. Darauf wird die Rolle oder Packung von dem Kern abgesogen. Der Kern hat eine polierte Oberfläche und ist leicht kegelig verJüngt, etwa 1,25 cm auf 25 cm, um das Abziehen zu erleichtern. Beim Abziehen der Rolle oder Packung wird die Rolle 68 durch den Griff 63 von der Oberfläche der Packung ferngehalten.
  • Durch die im Uhrzeigersinn rotierende trommel 22 (Fig. 4) und die Gespinststränge, die vom Standort des Betrachters (Fig. 4) her in die Öse 64a und darauf im rechten Winkel dazu durch die Gespinstfühung 65 verlaufen, wird dem auf den nicht rotierenden Kern aufgewickelten Gespinst pro Umfangslänge eine Verwindung von 3600 gegeben. Die Gespinststränge kommen in Fig. 5 von links und verlaufen dann nach unten um den sich axial hin und her bewegenden Kern 49. Wenn die verwunden aufgewickelte Gespin@ trolle oder -packung von dem Kern entfernt und mit ihrer Achse parallel zu dem Kern belassen wird, ohne die Enden zu vertauschen, und wenn das Gespinst vom Ende der nicht rotierenden Rolle oder Packung abgesogen wird, werden die folgenden Ergebnisse erzielt werden: 1. Wenn das Gespinst aus dem Inneren nach rechts abgezogen wird, ist es verwindungsfrei; 2. wenn das Gespinst aus dem Inneren nach links abgezogen wird, ist es verwunden; 3. wenn das Gespinst von außen nach rechts abgezogen wird, ist es verwunden; 4. wenn das Gespinst von außen nach links abgezogen wird, ist es verwindungsfrei.
  • Wie oben erwähnt, ist es erwünscht, sein verwindungsfreies Gespinst von Rollen oder Packungen abnehmen zu können, und darüber hinaus, dieses Gespinst aus dem Inneren der Rolle oder Packung abnehmen zu können.
  • Obgleich die erfindungsgemäße Vorrichtung einen sich hin und her bewegenden Kern und eine sich nicht hin und her bewegende Führung zum Aufwickeln des Gespinstes auf den: Kern aufweist, ist es auch möglich, die Fadenführung sich anstelle des Kerns hin und her bewegen zu lassen. Der Effekt ist derselbe, nämlich di Verteilung des Gespinstes über die Länge des Kerns.
  • Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß die vorliegende Erfindung ausgezeichnet geeignet ist, die obengenannten Ziele zusammen mit weiteren, auf der Hand liegenden Vorteilen zu verwirklichen.
  • Es können auch bestimmte Ausführungsformen und Kombinationen ohne Bezug auf die anderen Ausführungsfórmen qnd Kombinationen verwendet werden, ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Claims (5)

  1. A n s p r ü c h e Verfahren zur Herstellung eines Gespinstes aus Fassersträngen, in dem die Stränge gegeneinander nicht verwunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Fasersträngen auf einen sich nicht drehenden Kern derart aufgewickelt werden, daß jeder auf den Kern aufgewickelten Umfangslänge eine Verwindung der Stränge gegeben wird, und daß darauf das Gespinst aus der aufgewickelten Rolle oder Packung in zu der Aufwickelrichtung entgegengesetzter Richtung abgezogen wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Aufwickeln von Fastersträngen gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung den Strängen des Gespinstes eine Verwindung pro Umdrehung beim normen der Gespinstrolle oder -packung gibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen sich nicht drehenden Kern (49) und eine sich drehende Führungsvorrichtung (56, 59, 66, 68), die sich ul den Eern (49) dreht und auf diesen die Stränge mit einer Verwindung pro Umdrehung aufwickelt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Gespinstführung (64) zum Zusammenführen der Stränge und zum Aufwickeln auf einen sich nicht drehenden Kern (49), wobei sich die Gespinstführung selbst um den Kern dreht.
  5. 5. Fest montierte, gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellte Gespinstrolle oder -packung, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge des Gespinstes pro aufgewickelte Länge eine Verwindung aufweisen, wodurch es ermöglichst wird, kontinuierliche, verwindungsfreie Gespinstlängen aus der Rolle oder Packung herauszuziehen.
DE19661560024 1966-06-29 1966-10-26 Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln von Gespinsten Pending DE1560024A1 (de)

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