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DE1555908C - In zwei den entgegengesetzten Fahrtrichtungen entsprechenden Arbeitsrichtungen benutzbarer Bedienungsstand für Fahrzeuge, insbesondere Mehrzweckfahrzeuge - Google Patents

In zwei den entgegengesetzten Fahrtrichtungen entsprechenden Arbeitsrichtungen benutzbarer Bedienungsstand für Fahrzeuge, insbesondere Mehrzweckfahrzeuge

Info

Publication number
DE1555908C
DE1555908C DE1555908C DE 1555908 C DE1555908 C DE 1555908C DE 1555908 C DE1555908 C DE 1555908C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicles
control station
travel
steering
usable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John F. La Grange; Steingas Richard R. Naperville; 111. Reynolds (V.StA.)
Original Assignee
International Harvester Co., Chicago, 111. (V.St.A.)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen in zwei den schwenkbaren Lenkrades Pedale der in an sich
entgegengesetzten Fahrtrichtungen entsprechenden bekannter Weise über Hebelgestänge miteinander
Arbeitsrichtungen benutzbaren Bedienungsstand für verbundenen Brems- und Fahrbetätigüngseinrichtun-
Fahrzeuge, insbesondere Mehrzweckfahrzeuge, mit gen für jede Arbeitsrichtung auf jeweils gleichen
einer vom Fahrersitz aus betätigbaren Lenk-, 5 Abstand zu dem um 180° drehbaren und in an sich
Bremsbetätigungs- und Fahrbetätigungseinrichtung, bekannter Weise durch einen in Schlitzen festleg-
von denen die Lenksäule der Lenkeirichtung um eine baren Zapfen verriegelbarer Fahrersitz angeordnet
in Fußhöhe horizontal angeordnete Achse schwenk- sind.
bar ist und wobei der Fahrersitz um einen aufrechten Durch diese Anordnung wird erreicht, daß nur
Sockel drehbar ist. io ein Fahrersitz notwendig ist, daß das Lenkrad auf
Bekannt ist ein Bedienungsstand dieser Bauart den Tragarm der in die neue Arbeitsstellung umgenach der deutschen Auslegeschrift 1 085 776, bei schwenkten Lenksäule umgesteckt zu werden braucht dem die Lenksäule in einer quer zur Fahrtrichtung und daß die Pedale bereits an ihrem vorgesehenen liegenden Ebene verschwenkbar ist, und zwar zwi- Ort angeordnet sind, so daß keine Nacheinstellung sehen einer aufrechten und einer horizontal abge- 15 dieser Betätigungsorgan mehr erforderlich ist.
winkelten Schwenkstellung. In der abgewinkelten In vorteilhafter Weise ist die Lenksäule seitlich horizontalen Stellung soll das Lenkrad außerhalb vom Fahrersitz schwenkbar gelagert und weist einen des Schleppers bedient werden können. Eine der- nach innen abgekröpften Tragarm auf, auf dem das artige Anordnung ist jedoch nur sinnvoll, wenn das Lenkrad umgesteckt wird. Die schwenkbare Lage-Fahrzeug mit geringer Geschwindigkeit fährt, wäh- 20 rung der Lenksäule ist an sich aus der französischen renddessen der Fahrer neben dem Fahrzeug mitläuft. Zusatzpatentschrift 15084 bekannt, was jedoch einen
Die Aufgabe, einen Bedienungsstand für Fahr- zusätzlichen Fahrersitz notwendig macht,
zeuge, insbesondere Mehrzweckfahrzeuge, in zwei In den Zeichnungen ist ein in der nachfolgenden
verschiedenen Arbeitsrichtungen benutzen zu kön- Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel
nen, ist in vielfacher Hinsicht bereits gelöst worden. 25 des Bedienungsstandes nach der Erfindung darge-
So zeigt die deutsche Patentschrift 607 433 einen um stellt. Dabei zeigt
einen aufrechten Sockel drehbaren Fahrersitz, von F i g. 1 ein in beiden Fahrtrichtungen mit Arbeits-
dem aus in. bezug auf die Fahrtrichtung vorn und geräten ausgerüstetes und in Vorwärts- und Rück-
hinten getrennt angeordnete Lenkeinrichtungen be- wärtsrichtung bedienbares Fahrzeug in schematischer
dient werden können. Auch ist nach dem deutschen 30 Darstellung,
Gebrauchsmuster 1 725 350 der gesamte Fahrersitz F i g. 2 die Draufsicht auf den Bedienungsstand
mit Lenk-, Bremsbetätigungs- und Fahrbetätigungs- des Fahrzeuges,
einrichtung um eine vertikale Achse um 180° dreh- Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den in
bar angeordnet. Nach der französischen Patent- F i g. 2 gezeigten Bedienungsstand mit angeschlosse-
schrift 1313 431 läßt sich der Fahrersitz ebenfalls 35 nem hydraulischem Kreislauf,
um eine vertikale Achse drehen und feststellen, von F i g. 4 eine Draufsicht auf die auf dem Bedie-
dem aus ein Steuerhebel betätigt werden kann. In nungsstand vorgesehene Bremsbetätigungseinrich-
ähnlicher Weise ist nach der britischen Patentschrift tung,
855 352 der Fahrersitz drehbar gelagert und mit seit- F i g. 5 die zu F i g. 4 gehörende Seitenansicht,
lieh am Sitz vorgesehenen Lenk- und Fahrbetäti- 4° Fig. 6 die die Getriebeübersetzung steuernde
gungshebeln ausgerüstet. "Einrichtung des Fahrzeuges in der Draufsicht,
Es ist auch nach der französischen Patentschrift F i g. 7 die zu F i g. 6 gehörende Seitenansicht,
1 237 278 bekannt, Brems- und Fahrbetätigungs- F i g. 8 einen Teil dieser die Getriebeübersetzung
einrichtungen über Hebelgestänge miteinander zu steuernden Einrichtung in perspektivischer Ansicht,
verbinden und sie für jede Arbeitsrichtung auf 45 Fig. 9 die Befestigungsanordnung des Lenkrades
jeweils gleichen Abstand zum Fahrersitz anzuordnen. in vergrößertem Maßstab und
Nach der österreichischen Patentschrift 216 910 ist Fig. 10 die Draufsicht und einen Schnitt durch
es schließlich auch bekannt, die Pedale der Brems- eine das Lenkrad in der jeweiligen Fahrtrichtung
und Fahrbetätigungseinrichtungen mit dem Fahrer- arretierende Befestigungseinrichtung,
sitz um dessen vertikale Achse zu verschwenken. 50 Der Bedienungsstand ist beim Ausführungsbeispiel
Alle diese vorbekannten Lösungen benötigen viel in Verbindung mit einem hydrostatisch angetriebenen
Raum zur Unterbringung entweder eines zweiten Industrie-Schlepper dargestellt und beschrieben. Es
Fahrersitzes oder eines zweiten Lenkrades, sofern versteht sich jedoch, daß dieser auch für andere
überhaupt ein Lenkrad vorgesehen ist. · Fahrzeuge bzw. Maschinen geeignet ist, wie z. B. für
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die 55 Erdbewegungsmaschinen, landwirtschaftliche Fahr-
Umstellung der kombinierten Lenk-, Bremsbetäti- zeuge und Transport- bzw. Fördermaschinen,
gungs- und Fahrbetätigungseinrichtung bei einem Der in Fig. 1 gezeigte Industrie-Schlepper 10
Bedienungsstand der eingangs genannten Bauart besitzt ein Paar Antriebsräder 11 und Lenkräder 12,
einfach und schnell vornehmen zu können, und zwar die an den gegenüberliegenden Enden eines Fahr-
dies auf engstem Raum. 60 zeugrahmens 13 angeordnet sind. Auf letzterem ist
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch eine Antriebsmaschine 14 angeordnet. Am vorderen
gelöst, daß der Tragarm der Lenksäule in jeder Ende des Fahrzeuges ist eine Frontladeeinrichtung
Arbeitsrichtung in symmetrisch gleich abgewinkelte 15 angeordnet, während am rückwärtigen Ende des
Stellungen in den Fahrtrichtungen schwenkbar ist Fahrzeuges ein Tieflöffel 16 vorgesehen ist. Im
und in diesen Stellungen festlegbar ist, das Lenkrad 65 vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die An-
auf einer an der Lenksäule schräg angeordneten triebsräder 11 von nicht gezeigten Hydromotoren
Lenkwellc umsteckbar ausgebildet ist, und daß etwa angetrieben, die ihrerseits von einer in F i g. 3 sche-
unterhalb des in die beiden Arbeitsrichtungen matisch gezeigten Pumpe 17 mit Druckflüssigkeit
daß zur Befestigung des Lenkrades (41) auf einer Lenkwelle (40) deren gegenüberliegende, aus einem Gehäuse (38) einer am Tragarm (32) angeordneten hydraulisch beaufschlagten Lenkventileinrichtung (37) herausragende Enden mit einer Keilverzahnung (53) versehen sind, sowie eine Kappe (54) vorgesehen ist, deren Zapfen (55) einerseits in die Lenkwellenenden geschraubt und andererseits über einen Bund (59) an einem Abstandstück (62) der Lenkeinrichtung abgestützt ist.
4. Bedienungsstand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 mit einer für das linke und rechte Antriebsrad des Fahrzeuges bestimmten Bremseinrichtung und unabhängig vonein-
ander zu betätigenden Bremspedalen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bremseinrichtung (90 bzw. 91) mit einem horizontal schwenkbar gelagerten Winkelhebel (82 bzw. 83) verbunden ist, dessen freies Ende jeweils über zwei Verbindungsstangen (93 und 97 bzw. 101 und 105) mit einem für die eine und andere Arbeitsrichtung bestimmten Pedal (95 und 103 bzw. 99 und 107) verbunden ist.
5. Bedienungsstand nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstangen (93 und 97 bzw. 101 und 105) wechselseitig ober- und unterhalb der Pendelachse (108 bzw. 109) der entsprechenden Pedale angelenkt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 109 517/155

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3241608A1 (de) * 1981-12-01 1983-06-16 Steyr-Daimler-Puch AG, 1010 Wien Bremsbetaetigungsvorrichtung fuer in zwei entgegengesetzten fahrtrichtungen benutzbare fahrzeuge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3241608A1 (de) * 1981-12-01 1983-06-16 Steyr-Daimler-Puch AG, 1010 Wien Bremsbetaetigungsvorrichtung fuer in zwei entgegengesetzten fahrtrichtungen benutzbare fahrzeuge
AT375309B (de) * 1981-12-01 1984-07-25 Steyr Daimler Puch Ag Bremsbetaetigungsvorrichtung fuer in zwei entgegen- gesetzten fahrtrichtungen benutzbare fahrzeuge

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