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DE1550761A1 - Planetengetriebe mit einem Sonnenrad mit besonders geringer Zaehnezahl - Google Patents

Planetengetriebe mit einem Sonnenrad mit besonders geringer Zaehnezahl

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Publication number
DE1550761A1
DE1550761A1 DE19661550761 DE1550761A DE1550761A1 DE 1550761 A1 DE1550761 A1 DE 1550761A1 DE 19661550761 DE19661550761 DE 19661550761 DE 1550761 A DE1550761 A DE 1550761A DE 1550761 A1 DE1550761 A1 DE 1550761A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
planetary gear
teeth
toothing
sun gear
Prior art date
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Pending
Application number
DE19661550761
Other languages
English (en)
Inventor
Schwerdhoefer Hans Joachim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fichtel and Sachs AG filed Critical Fichtel and Sachs AG
Publication of DE1550761A1 publication Critical patent/DE1550761A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/08Profiling
    • F16H55/0806Involute profile
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/08Profiling
    • F16H2055/0893Profiling for parallel shaft arrangement of toothed members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

FICHTEL & SACHS AG., Schweinfürt/Main.
Patent- und Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Planetengetriebe mit einem Sonnenrad mit besonders geringer. Zähnezahl
Die Erfindung betrifft ein Planetengetriebe mit einem drehfest angeordneten Hohlrad, einem drehbaren Sonnenrad und mindestens einem mit Hohl- und Sonnenrad oder mehreren mit Hohl- und/oder Sonnenrad in Eingriff befindlichen Planetenrädern, die in einem Planetenradträger drehbar gelagert sind, wobei alle Räder Schrägverzahnung aufweisen.
Derartige Planetengetriebe werden einstufig im allgemeinen gebaut für den Obersetzungsbereich von *f:l bzw. 1:4- bis 12:1 bzw. 1:12. Die Verwirklichung größerer Obersetzungen erfordert einen im allgemeinen nicht vertretbaren Aufwand an Bauraum. Es ist zwar zur Erzielung einer größeren Obersetzung schon bekannt, Planetengetriebe mit einem doppelten Planetenrad auszuführen, wodurch zwar der Bauaufwand erhöht wird, das Getriebe aber in vertretbaren Abmessungen bis zu Übersetzungen von 50:1 gebaut werden kann. Größere Übersetzungsstufen sind aber auch mit einem derartigen Getriebe nicht wirtschaftlich erreichbar (zum Stand der Technik wird in diesem Zusammenhang verwiesen auf die Zeitschrift "Maschinen und Werkzeuge" Heft 79 196t, Seite 12, und die Zeitschrift "Werkstatt und Betrieb", 93, Jg. 1960, Heft 1, Seite 12, Bild 2).
BAD ORlGINAt
8OÖ88I/O668
.-.t* 3 'icaÄn'.'cru.iacasa^ 421
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Getriebe zu verbessern, eine Obersetzungsvergrößerung bei gleichem Bauraum über das Maß hinaus zu erreichen, das normalerweise bei Anwendung eines Sonnenrades mit einer virtuellen Zähnezahl von weniger als 5 erreicht wird, und damit den erreichbaren Obersetzungssprung hinauszuschieben bzw. Getriebe mit gleicher Übersetzung kleiner und/oder tragfähiger zu gestalten.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die virtuelle Zähnezahl des Sonnenrades zv = 5 ist, und daß die Zähnezahl des Hohlrades unter Verkleinerung oder Vermeidung der bei der Zähnezahl verkleinerung des Sonnenrades notwendigen positiven Profilverschiebung entsprechend vergrößert wird. Durch eine derartige Ausbildung ergibt sich außer durch die Verkleinerung der Zähnezahl des Sonnenrades eine weitere Möglichkeit, das Obersetzungsverhältnis bei gleichbleibendem Bauraumaufwand zu erhöhen, oder für eine gegebene Obersetzung das Getriebe kleiner und/oder tragfähiger zu gestalten.
Die Ausführung des Sonnenrades mit einer virtuellen Zähnezahl
ζ =5 kann dabei beispielsweise entsprechend der DAS 1 210 644 ν
erfolgen. Im übrigen ist es bisher lediglieh bekannt, Ritzel mit derart kleinen Zähnezahlen bei Stirnradgetrieben anzuwenden. Auch nach Veröffentlichung der der DAS 1 210 644 entsprechenden französischen Patentschrift 1 372 890 hat die Fachwelt in verschiedenen Veröffentlichungen die obengenannten Grenzen der erreichbaren Übersetzungsverhältnisse bei Planetengetrieben als naturgegeben vertreten. Die Anwendung eines Sonnenrades mit sehr
909881/0668
BAD ORIGINAL
geringer Zähnezahl, wie sie durch die Erfindung vorgeschlagen wird, ist auch aus anderen Gründen nicht naheliegend. Es können nämlich nicht Vorteile erzielt werden, dadurch, daß bei einem beliebigen Planetengetriebe irgendwelche Räder mit geringer Zähnezahl ausgebildet werden. Dazu bedarf es vielmehr erfinderischer Auswahl, wie sie in den Merkmalen der vorliegenden Erfindung zum Ausdruck kommt.
Erfindungsgemäß ist es dabei vorteilhaft, bei einer positiven Profilverschiebung am Sonnenrad, die in der Größenordnung x&l (0,88< χ <l,03) liegt, die Zähnezahl des Hohlrades um 2 zu erhöhen, so daß sich eine Vergrößerung des durch das Getriebe erreichbaren Stufensprunges nach der Obersetzungsformel
ζ + 2z + 2
• 12
1 s 1+ H
bzw. i =
+ 2z9 + 2
ergibt* Damit erhält man eine nicht unbeträchtliche Obersetzungsvergrößerung ohne irgendwelchen zusätzlichen Aufwand.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Sonnenrad an dem nach außen ragenden Ende sich mit etwa dem gleichen Außendurchmesser wie die Verzahnung fortsetzt und dieser Fortsatz mit Mitteln zum drehfesten Anschluß einer V.'elle versehen ist. Auf diese Weise wird ein besonders einfacher Anschluß des Getriebes in den Fällen erreicht, in denen die Verzahnung nicht
909881/0668
direkt auf die Antriebsv/elle eines Motors oder dgl. geschnitten ist.
Bei Planetengetrieben, bei denen mindestens ein abgestuftes, mit mehreren Verzahnungen versehenes Doppelplanetenrad vorgesehen ist und die bisher mit Übersetzungssprüngen bis zu 50:1 ausführbar waren, wird die Aufgabe der Erfindung insbesondere im Zusammenhang mit Anspruch 1 dadurch gelöst, daß die mit dem Hohlrad im Eingriff befindliche Verzahnung des Doppelplanetenrades eine virtuelle Zähnezahl von ζ - 5 aufweist. Durch diese Ausgestaltung wird bei derartigen Getrieben, besonders im Zusammenhang mit der Maßnahme des Anspruches 1, eine wesentliche Verbesserung hinsichtlich erreichbarer Übersetzung bzw. Bauraum, Aufwand und Tragfähigkeit erreicht, wobei sich aber auch ohne die Maßnahme, das Sonnenrad mit besonders geringer Zähnezahl auszubilden, eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik ergibt.
Vorteilhaft ist es gemäß der Erfindung, ein derartiges Planetengetriebe so auszuführen, daß das Doppelplanetenrad mehrteilig ist und aus einer Welle besteht, auf die unmittelbar die Verzahnung mit der geringen Zähnezahl aufgeschnitten ist, die weiterhin auf ihrer ganzen Länge mit etwa gleichem Außendurchmesser ausgeführt ist und die zumindest an einem, vorzugsweise jedoch an beiden Enden als Lagerzapfen ausgebildet und auf dies· Welle dann die zweite Verzahnung in Form eines Zahnrades aufgesetzt ist· Dadurch ergibt sich eine baulich sehr einfache Ausführung mit geringem Bearbeitungs- und Montageaufwand. / '
* ■ ■ ι · ■
- 5 - 809881/061$
-S-
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird das Planetengetriebe so ausgebildet» daß der als Zahnrad mit größerer Zähnezahl ausgebildete Teil des Doppelplanetenrades aus Kunststoff besteht und auf die Welle aufgespritzt ist» wobei der Auslauf der auf der Welle geschnittenen Verzahnung gleichzeitig zur drehfesten Abstützung des aufgespritzten Zahnrades dient. Durch diese Gestaltung wird eine äußerst einfache Befestigung des zweiten Zahnkranzes auf der Welle erzielt, indem der sowieso vorhandene Verzahnungsauslauf zur Sicherung des aufgespritzten Zahnrades gegen Verdrehung benutzt wird.
Um das Doppelplanetenrad hinsichtlich seiner axialen Lage festzulegen, wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der Planetenradträger mit Mitteln zur Verschiebungssicherung für dieses Doppelplanetenrad versehen.
Dabei ist es vorteilhaft, diese Mittel als Abdeckringe auszubilden, die auf die Endseiten des Planetenradträgers aufgepreßt sind.
Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes ·
Fig* 1 stellt ein einstufiges Planetengetriebe mit einfachem Planetenrad bzw· Planetenrädern dar»bei dem das Sonnenrad erfindungsgemäß mit geringer Zähnezahl ausgeführt ist.
jig, 2 zeigt ein Planetengetriebe mit Doppelplanetenrad,bei dem das Sonnenrad u,einer der Zahnkränz· des Doppelplanetenrade*
BAD ORIGINAL· ~ 6 " ftfftf-1 /tf··
erfindungsgemäß mit geringer Zähnezahl ausgeführt ist.
Das Planetengetriebe gemäß Fig. 1 ist beispielsweise an einem Gehäusedeckel 9 angeflanscht* Das Sonnenrad 1 des Planetengetriebes ist über den Ansatz 10 in der Bohrung der Antriebswelle 11 befestigt. Das Sonnenrad 1 kann gemäß der Erfindung beispielsweise mit drei Zähnen ausgeführt sein. Mit der Verzahnung des Sonnenrades befindet sich die Verzahnung eines oder mehrerer Planetenräder 3 im Eingriff. Die Planetenräder 3 kännen weiterhin mit dem Hohlrad 2, das im Getriebegehäuse 7 unverdrehbar angeordnet ist. Der Planetenradträger 5 trägt Planetenradlagerzapfen **, auf denen drehbar die Planetenräder 3 sitzen. 6 ist die mit dem Planetenradträger 5 verbundene Abtriebswelle, die an ihrem äußeren Ende das als Keilriemenscheibe ausgebildete Abtriebsorgan 8 trägt.
In einer Vergleichsbetrachtung soll dieses Getriebe nunmehr zur Herausstellung der Vorteile einem Planetengetriebe gemäß dem Stand der Technik gegenübergestellt werden· Ein solches Planetengetriebe gemäß dem Stand der Technik wurde für eine Ausführung gemäß Fig. 1 bisher beispielsweise mit folgenden Daten ausgeführt:
Maximale Obersetzung (bedingt durch Baugrenzmaß) i = 12 : 1 f Sonnenrad z^ = 10
HohXrad z. = 110 d = 110mm . v
a O ;
m = 1
8Q8331/0UI
ORIGINAL INSPECTED
Das erf indungsgemäße Planetengetriebe soll beispielsweise mit einem Sonnenrad mit drei Zähnen ausgeführt werden. In der nachfolgenden Tabelle sind nacheinander die Baugröße bei gegebenem Modul und gegebener Obersetzung, die bei gegebenem Bauraum maximal erreichbare Übersetzung sowie der bei gegebenem Bauraum und gegebener Obersetzung maximal verwirklichbare Hodul gegenübergestellt· Mit Fall 1 in Zeile 1 ist ein erfindungsgemäßes Planetengetriebe mit Z1 = 3 bezeichnet. Darunter sind die Werte für das Planetengetriebe gemäß dem Stand der Technik mit Z1 = 10 aufgetragen und in der letzten Zeile zum Vergleich ein Stirnradgetriebe mit einem Eingangsritzel von Z1 =3, wie es beispielsweise aus der DAS 1 210 6Ut bekannt ist.
Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3
Baugrößenvergl· Obersetzungsvgl. Modulvergl.
bei Ei=I}i=12:l bei gleichem Bau i=12:l; glei
raum u. m = 1 cher Bauraum
Fall 1
neues Plane- 33 45 mm i = 37,7 : 1 m - 3,33
tengetr. mit
Z1 = 3
übl.Plane 110 0 mm i = 12 : 1 m = 1
tenge tr. mit
Z1 = 10
Stirnradgetr 39 χ 36 mm i = 35,7 : 1 m = 2,82
mit Z1 = 3 909881/(
Gegenüber dem zum Vergleich herangezogenen Stirnradgetriebe hat das Getriebe gemäß der Erfindung darüber hinaus den Vorteil, daß durch die Anordnung mehrerer Planetenräder eine durch die fliegende Anordnung des Ritzels entstehende Biegebelastung abgefangen werden kann. Beim Stirnradstandgetriebe, wie es beispielsweise in der dritten Zeile der Tabelle hinsichtlich seiner grundsätzlichen Größen dargestellt ist, entfällt diese Möglichkeit und entstehende Biegemomente müssen durch entsprechende Wellendimensionier ung aufgenommen bzw. durch eine entsprechende Lageranordnung vermieden werden.
Über die am besten am Zahlenbeispiel der vorstehenden Tabelle,erkennbaren Vorteile hinaus ist auch noch durch eine weitere Maßnahne eine Übersetzungsvergrößerung bei gleichbleibendem Bauraum erzielbar. Wählt man nämlich, eine Verzahnung gemäß der französischen Patentschrift 1 37 2 890, so ergibt sich aus dieser Schrift, daß für Zähnezahlen von 1 bis H die notwendige positive Profilverschiebung χ ungefähr = 1 beträgt (sie liegt genau zwischen 0,88 und 1,03). Nimmt man eine Profilverschiebung von χ =■ 1 als gegeben an, so ergibt sich eine Teilkreisvergrößerung um 2xm = 2m. Annähernd die gleiche ProfilverSchiebung muß das Hohlrad erhalten. Der Teilkreis d des Hohlrades wird folglich zu einem theoretischen Teilkreis von d + 2xm. Dies soll an einem Beispiel erläutert werden:
Gegeben sei ein Planetengetriebe der in Fig. 1 dargestellten Art mit einer Zähnezahl des Sonnenrades z„ = 3 und
909881/0668
einer Zähnezahl des Planetenrades ζ = 21
die Zähnezahl des Hohlrades bestimmt sich dann zu ζ =45
als Übersetzung ergibt sich dann i = 1+ — = 16 : 1
bei einem Modul von m = 1 wird damit der theoretische Zuwachs
von d = 2 und damit d selbst = 47 mm 0 ο ο
bei m = 2 wird der theoretische Zuwachs des Teilkreises 4 und damit d selbst = 94 mm 0.
ο
Wird jedoch der theoretische Teilkreis um 2 m größer, also beispielsweise 47 mm 0, so kann anstelle von ζ = 45 auch ζ = 47 ohne Profilverschiebung gewählt werden. Das gleiche gilt natürlich für einen anderen Modul m entsprechend. Damit ergibt sich aber ein Getriebe gleicher Baugröße mit der Übersetzung
1=1+ 1? = 16,65 : 1.
Gemäß dem Vorschlag der Erfindung kann man folglich für Planetengetriebe der Ausführung gemäß Fig. 1 eine Übersetzungsyergrößerung nach folgender Beziehung erreichen:
ζ + 2
i =
Aus dieser Beziehung läßt sich ohne Schwierigkeiten ersehen, daß folgende ÜbersetzungsVergrößerungen erzielbar sind:
Bei z^ a ι eine Übersetzungsvergrößerung um 2 Übersetzungseinheiten
ζ = 2 eine Übersetzungsvergrößerung um 1 Übersetzungseinheit
- 10 -
909881/0668
ζ. = 3 eine Übersetzungsvergrößerung um 0,65 Übersetzungseinheiten z. = 4· eine Übersetzungsvergrößerung um 0,5 Übersetzungseinheiten
In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines Planetengetriebes mit Doppelplanetenrad dargestellt. Die Figur zeigt eine Bauform, bei der das Sonnenrad 1 und eine Verzahnung 13 des Doppelplanetenrades mit kleiner Zähnezahl ausgeführt sind. Auch hier handelt es sich um ein an einen Gehäusedeckel 9 angeflanschtes Getriebe, wobei das Sonnenrad 1 mit einem Zahnrad 19 des Doppelplanetenrades im Eingriff ist und das Hohlrad 18 mit der Verzahnung 13 des Doppelplanetenrades kämmt. Das Doppelplanetenrad besteht aus der Welle 12, auf die die Verzahnung 13 direkt aufgeschnitten ist sowie dem auf dieser Welle befestigten Zahnrad 19.. Die Enden der Welle 12 sind als Lagerzapfen 15 ausgeführt. Mittels der Lagerzapfen 15 ist die Welle 12 in dem Planetenradträger 5 drehbar gelagert, wobei die Anschlagringe 17 die axiale Beweglichkeit des Doppelplanetenrades begrenzen sollen. Das Zahnrad 19 des Doppelplanetenrades ist aus Kunststoff und wird direkt auf die Welle 12 aufgespritzt und durch den Auslauf der Verzahnung 13 gegen Drehung gesichert. Das Hohlrad 18 ist im Getriebegehäuse 7 befestigt. Der Planetenradträger 5 ist mit der Abtriebswelle 16 verbunden .
Nachfolgend wird anhand eines Zahlenbeispiels für drei AusfQhrungsVarianten des erfindungsgemäßen Getriebes die Verbesserung gegenüber einem Getriebe gemäß dem Stand der Technik untersucht.
Das Getriebe gemäß dem Stand der Technik soll im Prinzip ent-
- 11 -
909881/0689
sprechend Figur 2 aufgebaut sein, allerdings sollen alle "Zahnräder mit normalen Zähnezahlen ausgerüstet sein. Die Übersetzung soll
i = 49 : 1 (maximale Baugrenze) betragen.
Ferner soll seini
die Zähnezahl des Sohnenrades z, = 10
die Zähnezahl des größeren Zahnkranzes des Doppelplanetenrades
. Z2 = 60
die Zähnezahl des kleineren Zahnkranzes des Doppelplanetenrades
. Z3 = 10·
und die Zähnezahl des Hohlrades Z11 = 80 Als Modul wird η = 1 gewählt.
Daraus ergibt sich als maximaler Bauraur. aus den Teilkreisen:
Z1 + 2z2 = 130 ix-! t - ..-■■-..
Die AusführüngsVariante Fall 2 des erfineun^sgenauen Getriebes, das mit der. anderen Varianten und den obigen Getriebe, geir.ä.^ der. Stand der Technik verglichen werden soll, zeigt ein Sonnenrad ζ- mit kleiner Zähnezahl, während, alle übrigen Zahnräder ir.it Zähnezahlen entsprechend den bekannten Getriebe ausgeführt sind. Für Fall 2 ist also -..-..-
Die,Ausführungsvariante Fall 3 sieht vor, daß der zweite Zahnkranz des Doppelplanetenrades nit kleiner Zähnezahl ausgeführt
- 12 *
BAD ORIGINAL
wird, während alle übrigen Zahnräder Zähnezahlen gemäß dem bekannten Getriebe aufweisen. Für diese Variante Fall 3 wird also ,
Z3 = 3.
Bei der AusfuhrungsVariante Fall U des erfindungsgemäßen Getriebes werden sowohl das Sonnenrad 1 als auch der zweite Zahnkranz 13 des Doppelplanetenrades (siehe Figur 2) mit kleiner Zähnezahl ausgeführt. Die übrigen Räder, nämlich 19 und 18, haben Zähnezahlen, die dem bekannten Getriebe entsprechen. Damit sind also die abweichenden Zähnezahlen bei Fall 4:
z^ - 3 und
Z3 = 3
Hit diesen Werten ergibt sich folgender Vergleich hinsichtlich Bauraum bei gleichem Modul und gleicher Übersetzung, möglicher Obersetzungsvergrößerung bei gleichem Bauraum und gleichem Modul; und möglicher Modulvergrößerung bei gleichem Bauraum und bei gleicher übersetzung.
Beim Bauraumvergleich ergibt sich folgendes:
13 -
909881/0668
Fall 2
Planetengetriebe
Fall 3
Fall 4
Gegeben
τ. =3; m=l} Z1=IO; m=l;
ζ =3; m=l;
Z 3=10 45
X=I . 32 · IU
3 ·
z3=3
12. . ns 10 "T
18 . 24
= 49 : 1 = 49 : 1
= 49 : 1
Bauraum
(3+2.32).1=67 (10+2.32).1=74
(3+2.18).1=39
Verkleinerung
Von 130 auf 67 mm Von 130 auf 74 mm
Von 130 auf
39 mm
80988170···
- IH - Beim Obersetzungsvergleich ergibt sich:
Plan
Fall 2
etengetrie
Fall 3
b e
Fall H
Gegeben 130 mm Bauraum
m = 1
Z1=S; Z3=IO
130 mm
m = 1
Z1=IO; z3=3
130 mm
m = 1
V3; z3=3
Z2
mit Vergr.
d.Zähnezahl
entspr.
Profil
vers eh.
Fall 2
und H
63 60 63
ZH
mit
Korrektur
d.Zähne
zahl
entspr.
Baudurch
messer
76 73 69
i=l+
v\
= 160,6 t 1
gegenüber U9*1
=l+6£ . H
10 3
s 147 j I
gegenüber 49:1
= HSH t 1
gegenüber ^ 9 Jl
"I
2I · Z3
- 15, - 808 881/0SI8
Der Vergleich hinsichtlich Modulvergrößerung ergibt folgende Werte: öC
P lan
Fall 2
e t e η g e t r i e
Fall 3
Z1=3; z,=10;
z2=32
z2=32 130 b e
Fall «♦
Gegeben 130 mm; i=H9 130 ι Ιο+δ.35")
= 1,75
gegenüber m=l
(3+2.32i
= 1,95
gegenüber m=l
z2=18
Modul
I
m- 13°
t3+i,18j
= 3,33
gegenüber m=l
Aus diesen Obersichten ist besonders gut der große technische Fortschritt erkennbar, der durch die Erfindung erzielt wird. Dabei wird bereits eine erhebliche Verbesserung bei dem Getriebetyp nach Fig. 2 durch die Verwendung eines Planetenrades mit kleiner Zahnezahl als Zahnkranz beim Doppelplanetenrad erzielt. Dieser Vorteil läßt sich steigern durch Anwendung eines Sonnenrades mit geringer Zähnezahl und erreicht sein Maximum bei einer Kombination beider Maßnahmen.
11. 2. 69-
809881/0668

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    ί1.1 Planetengetriebe mit einem drehfest angeordneten Hohlrad, einem drehbaren Sonnenrad und mindestens einem mit Hohl- und Sonnenrad oder* mehreren mit Hohl- und/oder Sonnenrad im Eingriff befindlichen Planetenrädern, die in einem Planetenradträger drehbar gelagert sind, wobei alle Räder Schrägverzah- nung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die virtuelle Zähnezahl des Sonnenrades ζ =5 ist, und daß die Zähnezahl des Hohlrades (2) unter Verkleinerung oder Vermeidung der bei der Zähnezahlverkleinerung des Sonnenrades (1) notwendigen positiven Profilverschiebung entsprechend vergrößert wird.
    2. Planetengetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer positiven Profilverschiebung am Sonnenrad (1) in der Größenordnung χ «Ί (0,88<x<l,03) die Zähnezahl des Hohlrades (2) um 2 erhöht wird, so daß sich eine Vergrößerung des durch das Getriebe erreichbaren Stufensprunges nach der Übersetzungsformel
    Z1 + 2z« + 2
    i - i+ -i—— i
    zl
    bzw. i =
    Zj + 2z2 + 2
    1+
    ergibt.
    3. Planetengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sonnenrad (1) an dem nach außen ragenden Ende sich mit etwa dem gleichen Außendurchmesser wie die Verzahnung fortsetzt und
    _ 2 - 909881/0668
    ..,_ \y:^r\zrZ7. C -.7 £1 Abs.2 MM Satz3
    dieser Fortsatz (10) mit Mitteln zum drehfesten Anschluß einer Welle versehen ist.
    4. Planetengetriebe, insbesondere nach Anspruch 1, bei dem mindestens ein abgestuftes, mit mehreren Verzahnungen versehenes Doppelplanetenrad vorgesehen ist, dessen eine Verzahnung sich im Eingriff mit dem Sonnenrad und dessen andere Verzahnung sich im Eingriff mit dem Hohlrad befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Hohlrad (18) im Eingriff befindliche Verzahnung (13) des Doppelplanetenrades (19, 12, 13) eine virtuelle Zähnezahl von ζ = 5 aufweist·
    5. Planetengetriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelplanetenrad (19, 12, 13) mehrteilig ist und aus einer Welle (12) besteht, auf die unmittelbar die Verzahnung (13) mit der geringen Zähnezahl aufgeschnitten ist, die weiterhin auf ihrer ganzen Länge mit etwa gleichem Außendurchmesser ausgeführt ist und die zumindest an einem, vorzugsweise jedoch an beiden Enden als Lagerzapfen (15) ausgebildet und auf dieser Welle (12) dann die zweite Verzahnung in Form eines Zahnra-
    des (19) aufgesetzt ist.
    6. Planetengetriebe nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als Zahnrad (19) mit größerer Zähnezahl ausgebildete Teil des Doppelplanetenrades (19, 12, 13) aus Kunststoff besteht und auf die Welle (12) aufgespritzt ist, wobei der Auslauf der auf die Welle (12) geschnittenen Verzahnung (13)
    " 3 " 909881/0888
    gleichzeitig zur drehfesten Abstützung des aufgespritzten Z ahnrade s (19) dient.
    7, Planetengetriebe nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenradträger (5) mit Mitteln (17) zur Verschiebungssicherung für das Doppelplanetenrad (19, 12, 13) versehen ist.
    8. Planetengetriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel aus Abdeckringen (17) bestehen, die auf die Endseiten des Planetenradträgers (5) aufgepreßt sind.
    27. 1. 69
    909881/066·
    Leerseite
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