DE1549550A1 - Computeranordnung zum Steuern einer Anlage mit einer Anzahl zusammenwirkender Einrichtungen - Google Patents
Computeranordnung zum Steuern einer Anlage mit einer Anzahl zusammenwirkender EinrichtungenInfo
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Description
T 892
154955Q
■·;■■■■---.^uLAR
Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockholm (Schweden)
Computeranordnung zum Steuern einer Anlage mit einer Anzahl zusammenwirkender Einrichtungen
Die Erfindung betrifft eine Gomputeranordnung zum Steuern
einer Anlage, die aus einer Anzahl zusammenwirkender Einrichtungen
besteht, z,B» eine Selbstwählfernsprechanlage mit Zentraleinheiten zum Durchführen von Berechnungen, mit Speichern für Instruktionen
und mit Speichern für Informationen, die während der Zeit
benutzt werden, In der die Berechnungen durchgeführt werden, welche
Einheiten mit einander so zusammenwirken, dass jede der genannten Einheiten, die mit einer der übrigen Einheiten zusammenwirkt,
einen Computer bildet derart, dass die auf diese Weise gebildeten Computer Biit Hilf® mindestens einer Übertragungseinheit einerseits
den Betriebszustand der verschiedenen Einrichtungen der Fernsprechanlage ermitteln und andererseits diese Einrichtungen mit Führung
durch die aus den Computern erhaltenen Ergebnis® betreiben,
109812/1295 bad original.-
Bei einer von einem Computer gesteuerten Anlage, z,B, einer
Selbstwählfernsprechanlage, bei der ein einzelner Computer zum befriedigenden Durchführen seiner Aufgaben nicht ausreicht, wäre
es denkbar, eine Anzahl zusammenwirkender Computer entsprechend der erforderlichen Verkehrskapazität zu verwenden, wobei die Anlage
in selbsttändige Untereinheiten aufgeteilt wird, von denen jede Untereinheit von einem eigenen Computer bedient wird* Um
eine Verbindung zwischen zwei verschiedenen, zu selbständigen Untereinheiten gehörenden Einrichtungen in einer solchen Anlage
herstellen zu können, müssen jedoch mehrere Informationen ausgetauscht und Vergleiche zwischen den Berechnungsergebnissen der betreff
enden Computer angestellt werden, so dass zwischen den genannten beiden Einrichtungen eine. Verbindung gewählt und hergestellt
werden kann» Hierbei werden die Computer jedoch zusätzlich belastet,
und die Anlage wirkt als eine Anlage, die aus mehreren verschiedenen unabhängigen Vermittlungsstellen besteht. Weiterhin
ist für dassselbe Verkehrsvolumen eine größere Anzahl von Einrichtungen erforderlich als in einer als eine Einheit wirkende Fernsprechanlage.
Mit der Erfindung soll diese Schwierigkeit beseitigt werden, und die Arbeit in einer Fernsprechanlage mit mehreren Computern soll
zwischen diesen so aufgeteilt werden, dass jeder Computer gewisse bestimmte Funktionen für die gesamte Anlage so ausführt, dass der
Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Computern weitgehend vereinfacht wird»
Die Anordnung zum Steuern einer Anlage, z.B« einer Selbstwählfernsprechanlage,
ist in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet, dass diese Einrichtungen aufweist, mit deren Hilfe jede Einheit der
Anordnung aus mehreren Einheiten abwechselnd Informationen
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BAD ORtQiNAL
empfangen kann, so dass die zu einer bestimmten Zeit zusammenwirkenden
Einheiten Computer bilden, die nur während der Zeit des Zusammenwirkens Bestand haben, während zu einer anderen Zeit eine
in einem solchen Computer enthaltene Einheit zusammen mit einer weiteren Einheit einen weiteren, kurzzeitig bestehenden Computer
bildet*
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen,
dass der einem jeden Computer zugeordnete Instruktionsspeicher
alle Instruktionen speichert, mit denen ein Computer alle zum Steuern der Anlage erforderlichen Funktionen ausführen kann; jedoch
ist die Arbeit zwischen den verschiedenen Computern so aufgeteilt, dass gewisse Abschnitte der gesamten Instruktionsfolge von einem
bestimmten Computer durchgeführt werden» Jedem Computer ist ein Anzeigespeicherfeld zugeordnet, aus dem der betreffende Computer
nach Durchführung eines jeden Abschnittes der Instruktionen die
Information über die Adresse des Abschnittes empfängt, der hiernach ausgeführt werden soll, und jedem Computer ist ferner ein
Speicherfeld mit einer Folge von Überwachungsinstruktionen zugeordnet,
mit deren Hilfe ein Computer bei Empfang einer Information, die besagt, dass ein bestehender Betriebszustand als nicht normal
anzusehen ist (z,B. Fehler in der Schaltung, überlastung usw«),
mindestens eine Abschnittsadresse im Anzeigespeicherfeld für einen
Computer löschen kann, der die den Fehler anzeigende Information ausgegeben hat, und in dem Ausmaß wie erforderlich, um diese Abschnitt
sadresse in das Amzeigespeicherfeld eines anderen beliebigen Computers einschreiben zu können0
Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschriebene in den
beiliegenden Zeichnungen stellt dar die
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Fig«l ein Blockschaltbild für eine Einrichtung zum Steuern einer
Selbstwählfernsprechanlage nach der Erfindung,
Fig«2 ein Blockschaltbild für einen Computer, der von den in
der Anlage enthaltenen Einheiten gebildet wird,
Fig,3 eine schematische Darstellung der Steuereinheit einer der
in der Anlage enthaltenen Zentraleinheiten,
Fig.^a und 4b je eine Darstellung des Zusammenwirkens zwischen den
in der Anlage enthaltenen Einheiten,
Fig«5 eine Darstellung, die zeigt, in welcher Weise die Reihenfolgeordnung
zwischen den verschiedenen Einheiten erhalten wird,
Fig#6 eine schematische Darstellung des Zusammenwirkens zwischen
den Arbeitslisten und Steuerprogrammen der Computer,
Fig«7 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise des Überwachungsprogramms
des Computers,
Fig#8 eine schematische Darstellung der Arbeitsverteilung zwischen
den verschiedenen Prioritäten in einem willkürlich gewählten Zeitpunkt,
Fig»9 eine schematische Darstellung der Funktion des Überwachungsprogramms
des Computers in Verbindung mit der von einem Taktgeber bestimmten Unterbrechung,
Fig.10 eine schematische Darstellung der Funktion des Überwachungsprogramms bei einer Überlastung der Anlage,
Fig#ll eine schematische Darstellung der Funktion des Überwachungsprogramms
der Anlage bei der Übertragung der Arbeit von einem Computer auf einen anderen Computer,
Fig.12 eine schematische Darstellung der Funktion des Überwachungsprogramms der Anlage bei Auftreten eines Fehlers in einer
Datenspeichereinheit und die
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Fig*13 eine schematische Darstellung der Funktion des Überwachungsprogramms der Anlage bei der Übertragung eines Teiles der
Airbeit eines Computers auf einen anderen Computer« Die in der Fig»l rait TA bezeichnete Fernsprechanlage wird
von einer Computereinrichtung gesteuert· Diese Einrichtung weist auf eine Anzahl von Zentraleinheiten CE, die Instruktionsspeicher IM,
die Datenspeicher DM und die Übertragungseinheiten FE, denen die Information zugeführt werden kann, und die Informationen von
einander empfangen, wie durch ein Verbindungsnetzwerk KN symbolisch
dargestellt ist. Die betreffenden Gruppen weisen nicht notwendigerweise dieselbe Anzahl von Einheiten auf« Z.B. kann eine Zentraleinheit
CE zu einer bestimmten Zeit Informationen ausgeben und solche aus einem bestimmten Datenspeicher DMl empfangen, während zu
einer anderen Zeit Informationen ausgegeben und solche aus einem anderen Datenspeicher DM2 empfangen werden können* Die kurzzeitig
zusammenwirkenden Einheiten können während der Zeit des Zusammenwirkens als ein Computer angesehen werden; jedoch können zu einer
anderen Zeit eine oder mehrere der genannten Einheiten einen Teil eines weiteren Computers bilden, wie später noch beschrieben wird»
Im Prinzip soll eine beliebige Einheit imetande sein, mit einer
beliebigen Einheit zusammenzuwirken} jedoch wird nach der Erfindung
vorausgesetzt, dass in der Regel ein bestimmter InstruktIonsspeicher
IM mit einer bestimmten Zentraleinheit zusammenarbeitet, die auβ Gründen der Einfachheit zusammen mit dieser Einheit als Kalkulationseinheit D bezeichnet wird* Alle Einheiten und zwar die
Kalkulationseinheiten Dl - D3 und die Speichereinheiten DMl - DM3
werden geeigneterweise in doppelter Ausführung vorgesehen und arbeiten
parallel zu einander, damit ein stabiles Arbeiten erfolgt, wobei die aus den parallel arbeitenden Einhei ten erhaltenen
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Ergebnisse beständig mit einander verglichen werden, um in an sich
bekammter Weise bei einer Abweichung zu bestimmen, dass -ein Fehler
vorliegt (vgl»schwedische Patentanmeldung Nr, 1Λ 761/65)0 Da die
Funktion der in doppelter Ausführung vorgesehenen Einheiten die gleichen sind, so werden aus Einfachheitsgründen z.B. DlA und DlB
in der nachstehenden Beschreibung nicht einzeln genannt, sondern es wird nur Dl genannt, und ebenso wird statt DM2A und DM2B nur
DM2 genannt* Wenn z«B» beschrieben wird, dass die Kalkulationseinheit D2 mit dem Datenspeicher DMl kurzzeitig einen Computer bildet,
so handelt es sich immer um zwei parallel arbeitende Computer, In diesen Computern enthält der Instruktionsspeicher IM die Instruktionsliste
oder die Instruktionsfolgen, und die Zentraleinheit CE führt die von den Instruktionen bestimmten Kalkulationsarbeiten
aus, während der Datenspeicher DM in an sich bekannter Weise die Information kurzzeitig speichert, die zum Durchführen der Kalkulationen
erforderlich sind«
Die in der beschriebenen Weise gebildeten Computer empfangen eine Information über die Identität der Fernsprechteilnehmer
und über die Schalteinrichtung zusammen mit der Information, die in binären Worten den Zustand besetzt oder frei anzeigt* Die Computer
wählen dann einen Schaltpfad, in dem alle Schalteinrichtungen "frei" sind, und betätigen danach alle im Schaltpfad liegenden
Einrichtungen durch Aussenden von Steuerbefehlen in Form von binären Worten. Es gibt daher einerseits binäre Informationsworte,
die z«B« den Zustand der Leitungen und Relais betreffen, und die zu den Kalkulationseinheiten geleitet werden, und andererseits
binäre Informationsworte, die aus den Kalkulationseinheiten zur
Fernsprechvermittlungestelle geleitet werden und die Schalteinrichtungen
betätigen« Dies kann in beiden Richtungen in Form von
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16-stelligen binären Worten erfolgen*
Die Telephonanlage TA kann aus jeder geeigneten Ausführung bestehen« Diese Anlage enthält nach der Fig«l ein Schaltnetzwerk
SIGV, mit dem eine Anzahl von Leitungen Ll, L2 und die Teilnehmer AbI, Ab2 über die betreffende Leitungsausstattung LU verbunden werden
können. Eine Verbindung zwischen den verschiedenen Leitungen bezwe Teilnehmern erfolgt mit Hilfe von Verbindungsmitteln mit
verschiedenen Punktionen, z.B. mit den Eelaissätzen SMH zum Verbinden
von Ortsgesprächen, mit Tonsendem TS, die zu den Teilnehmern
Tonfrequenzsignale aussenden, mit den Kodeempfängern KM zum Empfangen von Zahlensignalen, mit den Kodesendern KS zum Aussenden
von Zahlenwählsignalen zu einem Kodeempfänger in einer anderen Vermittlungsstelle, und mit den Verstärkern FIH für die ankommenden
Leitungen und PUH für die abgehenden Leitungen»
Im Hinblick auf den großen Unterschied bei der Punktionsgeschwindigkeit
der Computer,-mit der die binären Worte erzeugt werden, die die Schalteinrichtungen betätigen, und bei der Punktionsgeschwindigkeit
der Relais und Wähler, sind Übertragungseinrichtungen erforderlich FEl - FE3, die die aus den Computern empfangene
Information speichern, bis die langsamer arbeitenden Einrichtungen
betätigt worden sind, und die die Zustandsinformation speichern,
die aus der Fernsprechanlage empfangen wird, bis diese Information
dem Computer zugeführt worden ist, wie später noch beschrieben wird. Die binären Worte, die die den Zustand der Schalteinrichtung
betreffende Information enthalten, und die binären Worte, die die Information darüber enthalten, welche Schalteinrichtungen
betätigt werden sollen, brauchen nicht notwendigerweise einzelne Einrichtungen zu betreffen sondern auch Gruppen von Einrichtungen
(Teilnehmerausstattungen, Wähler usw.) nach der Ausfüh-
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Aueführungsform 16, wobei der Zustand "frei" einer Einrichtung ζ·Β· durch eine "0" und der Zustand "besetzt" durch eine "1" dargestellt
wird» Ebenso kann eine "1" bedeuten, dass die Schalteinrichtung
betätigt werden soll, die der betreffenden Zahlenstelle in dem aus dem Computer erhaltenen Wort entspricht, während
eine "0" bedeutet, dass die der betreffenden Stelle in der 16-stelligen
Gruppe entsprechende Einrichtung nicht betätigt werden soll. Zum Aufsuchen der 16-stelligen Gruppe, aus der die PrüfInstruktion
empfangen werden soll, bezw» der eine Arbeitsinstruktion übermittelt
werden soll, ist eine Adresseninformation erforderlich, für welchen Zweck ebenfalls ein 16-stelliges Wort benutzt wird«
Um beide Punktionen ausführen zu können· und um mit den
verhältnismäßig langsamen z«B« elektromechanischen Schalteinrichtungen
in der Fernsprechanlage sowie mit den erheblich rascheren Computereinheiten zusammen wirken zu können, weisen die Übertragungseinheiten
FKl - PE3 auf zwei Pufferregister, ein Adressenregister
FA und ein Resultatregister FR, in welchen Registern die
rasche Information gespeichert werden kann, die aus den Comüutern erhalten wird, und die zu denjenigen Teilen zurückgeleitet wird,
die die Relais und die Wähler betätigen. Dies ist aus der Fig*l zu ersehen, in der die Übertragungseinheiten FEl - FE3 dargestellt
sind· Aus Sicherheitsgründen sind auch die Übertragungseinheiten in doppelter Ausführung vorgesehen« Das Ädressenregister FA sowie
das Resultatregister PR in jeder Übertragungseinheit kann über
seine 16-Aderleitung und über das Schaltnetzwerk KN mit dem einen
oder anderen Computer verbunden werden, und das erstgenannte Register empfängt aus diesem Computer die kalkulierte Adresse in Form
eines 16-stelligen Wortes, während das letztgenannte Register aus dem Computer die kalkulierte Arbeiteinformation in Form eines
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l6-stelligen binären Wortes empfängt oder abwechselnd aus der Übertragungseinheit
eine Information über den Betriebszustand in der Fernsprechanlage» Mit SHR sind rasch ansprechende Heiaiseinheiten
bezeichnet, die die Informationsworte speichern, die in rascher
Folge aus der Computereinheit über das Hesultatregister FE empfangen
werden, bis diese Informationsworte zum Betätigen von beispielsweise
Beiais oder Wähler benutzt worden sind» Mit VMH ist ein Wählerbetätigungsrelaissatz bezeichnet, während mit HMR ein Relaisbetätigungsrelaissatz
bezeichnet ist, welche beiden Elemente ihre Arbeitssignale aus den Einheiten SMH empfangen« Ss sind auch diejenigen
Einrichtungen angegeben, die dem Computer eine Information hinterlassen, die den Zustand der betreffenden Einrichtung betrifft,
und zwar eine Leitungsprüfeinrichtung LT, eine Wählerprüfeinrichtung
VT und die Helaisprüfeinrichtungen HTl, RT2· Diese drei letztgenannten
Arten von Einrichtungen benötigen keine Übertragungseinrichtungen in Richtung zum Computer infolge der unterschiedlichen
Arbeitsgeschwindigkeit, da die Abtastung mit der vom Computer bestimmten Geschwindigkeit erfolgen kann. Die Übertragungseinheit
enthält ferner noch eine Dekodierungseinrichtung AO, die die binäre
Adresseninformation aus dem Computer zu einer Stelle im Raum umwandelt«
Die Funktionen der Fernsprechanlage können so aufgeteilt werden, daee die Kalkulationseinheiten Dl - D3 oder genauer die
Computer, die kurzzeitig von diesen Einheiten und den Datenspeichern
DMl - DM3 gebildet werden, in ungefähr dem gleichen Qrad ausgenutzt
werden» Nach der Erfindung wird vorausgesetzt, dass die Kalkulationseinheit Dl die Abtastung der Leitungen durchführt und deren Zustand
alt Hilfe der Leitungsprüfeinrichtungen LT bestimmt, während die
Arbeit dor Wähler von der Wählerbetätigungeeinrichtung VMR und die
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Arbeit gewisser langsamer Heiais von der Relaisbetätigungseinheit
RMR bestimmt wird» Die Kalkulationseinheit D2 ermittelt den Zustand der Wähler mit Hilfe der Wählerprüfeinrichtung VT, sie führt gewisse
Relaisfunktionen aus mit Hilfe der Relaisbetriebseinrichtungen RMR und ermittelt den Zustand einer Anzahl von Relais mit Hilfe
der Einheiten RTl, RT2« Die Kalkulationseinheit D3 empfängt, analysiert
und sendet Zahlen aus mit Hilfe der Einheiten RTl und SMR*
Es wird darauf hingewiesen, dass alle Übertragungseinheiten normalerweise dieselben Punktionen ausführen} zwecks Vereinfachung der
Beschreibung wurde in bezug auf die Fig*l angenommen, dass auch die Übertragungseinheiten FElA, PElB »#,FE3B im wesentlichen auf
gewisse Funktionen spezialisiert sind, die den Funktionen der Kalkulationseinheiten
entsprechen*
Zwecks Erläuterung der Funktion der Anlage soll zuerst eine Computereinheit kurz beschrieben werden, die von einer Kalkulationseinheit D, einem Datenspeicher DM und von einer Übertragungseinheit
FE gebildet wird, und die die Operationen ausführen kann, die zum Steuern einer Selbstwahlfernsprechanlage erforderlich sind, welche
Computereinheit aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht in der doppelten Ausführung dargestellt ist. Wie bereits erwähnt, enthält
die Kalkulationseinheit D einerseits eine Zentraleinheit CE, die ihrerseits eine Anzahl von Registern RA, RB, RC, eine logistische
Einheit LE und eine Steuereinheit SE für das Mikroprogramm (Fig.2)
enthält, und andererseits den Instruktionsspeicher IM, in dem die vom Computer auszuführenden Instruktionen an der betreffenden
Adresse in Form von beispielsweise 16-stellIgen binären Wörtern
gespeichert werden* Diese Instruktionen werden der Reihenfolge naoh oder in einer vom Programm vorgeschriebenen Reihenfolge abgelesen,
und jede Instruktion betrifft die Ausführung einer Anzahl
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bestimmter Operationen, die dieser Instruktion zugeordnet sind und
von dem Mikroprogramm des Computers bestimmt werden« Das Mikroprogramm
kann das Ablesen und das Einschreiben von Informationen
aus den und in die verschiedenen Einrichtungen, die übertragung einer Information aus der einen Einrichtung in eine andere, das
Ausführen von logistischen Operationen in der logistischen Einheit usw. in einer Reihenfolge und in einer Anzahl von Stufen umfassen,
die von der besonderen Instruktion bestimmt werden« Der Instruktionsspeicher
IM wird von einem Adressenregister IA versorgt, in das die Adresse eingeschrieben wird, unter der die beabsichtigte.
Instruktion im Instruktionsspeicher zu finden ist, sowie von einem Instruktionsregister IH, zu dem eine mit Hilfe des Adressenregisters
IA gewählte Instruktion aus dem Instruktionsspeioher zwecks Weiterleitung an die übrigen Einrichtungen übertragen werden kann.
Andererseits kann auch eine Instruktion aus einer äußeren Einrichtung dem Instruktionsregister IS zugeführt werden, und zugleich
wird dem Adressenregister IA eine Adresse zugeleitet, unter der die Instruktion im Instruktionsspeicher IM aufzufinden ist» Der
letztgenannte Vorgang findet normalerweise während der normalen
Funktion des Computers nicht statt sondern nur bei einer Änderung des Programms, während im normalen Betrieb nur die Ablesung stattfindet*
In der Fig«2 ist die Möglichkeit des Einschreibens sowie des Ablesens symbolisch durch die Buchstaben S und L dargestellt«
In der Fig«2 ist nur eine Übertragungseinheit FE und ein
Datenspeicher DM dargestellt, obwohl, wie bereits erwähnt ist und später noch beschrieben wird, jede Kalkulationseinheit abwechselnd
mit verschiedenen Übertragungseinheiten und Datenspeichern in einer Anlage nach der Erfindung zusammenarbeiten kann»
Die Zentraleinheit CE enthält nach der Erfindung drei
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Register RA, BB, BC (Fig,2), in die je ein l6-stelliges Wort ein«
geschrieben werden kann, das dort gespeichert und wieder ausgegeben werden kann« Einen wesentlichen Teil stellt die logistische Einheit
LE dar, die verschiedene arithmetische Operationen ausführen kann, z.B4, Addieren, Subtrahieren, Vergleichen mit Ausnahme von
logistischen ODER-Funktionen. Die logistische Einheit LE wird von
einem Speiseregister AA und von einem Hesiiltatregister AR versorgt
und zeichnet einen von zwei Operanden auf, wobei das Ergebnis der Addition oder Subtraktion im Besultatregister in einer Weise erhalten
wird, bei der das in das letztgenannte Register eingeschriebene binäre Wort zum Kalkulationsresultat umgewandelt wird« Bei
logistischen Vergleichsoperationen wird eine Anzeige aus einer Anzeigeeinrichtung erhalten z«B« aus einem Anzeige-Flip-flop,
das bei einer Übereinstimmung eine "0" anzeigt und bei einer Abweichung eine "1". Weiterhin ist ein Bit-Adressenregister LB vorgesehen,
das im Falle einer Ungleichheit bei einem Vergleich zwischen zwei 16-stelligen binären Worten die Zahlenstelle für z.B.
die niedrigste Zahlenstelle anzeigt, an der die Ungleichheit aufgetreten ist«
Ein weiterer wesentlicher Teil der Zentraleinheit ist die
Steuereinheit SE, die die Übertragung der Information zwischen verschiedenen Registern bestimmt* M.a.W«, in der Steuereinheit
wird das Mikroprogramm für jede Information mit Hilfe feststehender
Verbindungen bestimmt« Diese Einheit weist ein Befehlsregister OB auf, in das ein Befehl aus dem Instruktionsregister IB eingeschrieben
wird. Die Steuereinheit entschlüsselt das binäre Wort, das in das Befehlsregister eingeschrieben worden ist, in welchem binären
Wort z.B» vier Stellen 16 mögliche Operationen anzeigen, so dass einer von 16 Leitern aktiviert wird (Fig.3)« Der auf diese Weise
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gewählte Lelterbestimmt zusammen mit einer Anzahl von Leitern, die
der Reihe nach nach einander aktiviert worden sind, die Ein- und Ausgabe von Informationen in die und aus den Registern bezw· die
logistischen Operationen in der lpgistischen Einheit, wie später noch anhand eines Beispiels beschrieben wird« Alle Register können
mit einer 16 Adern enthaltenden Leitung verbunden werden, die in der Fig«2 symbolisch durch einen einzelnen Leiter dargestellt ist,
und zwar über die UND-Kreise OKI - 0K22, deren weitere Eingangsbedingungen von den Ausgängen der Steuereinheit SE bestimmt werden«
Wie bereits erwähnt, werden die gewählten Ausgänge nach einander aktiviert, so dass der Reihe nach mindestens zwei UND-Kreise zugleich geöffnet werden, so dass einerseits ein 16-stelliges binäres Wort zu den gemeinsamen Leitern ausgegeben und andererseits
dieses Wort zu einem der Register geleitet werden kann, dessen Eingangskreis offen ist« Wie in der Fig.2 dargestellt, weist ein
Teil der Register sowohl Eingabe- als auch Ausgabe-Torkreise auf,
über die die Eingabe in die Register und die Ausgabe aus den Registern erfolgt, während ein Teil der Register nur über Eingabe-Torkreise aus dem gemeinsamen 16-aderigen Leiter versorgt wird,
da deren Inhalt dem gemeinsamen Leiter nicht direkt zugeführt wird«
Die Funktion der Steuereinheit SE und des gesamten vereinfachten Computers wird am leichtesten verständlich durch eine Beschreibung
einer Elementaroperation, die von dem Computer ausgeführt wird,
wenn dieser eine Aufgabe löst, die bei der Steuerung einer Selbstwählferneprechanlag· auftritt*
Eine der vielen Aufgaben bei einer Selbstwählfernspreohanlage besteht darin, festzustellen, ob bei einer bestimmten Teilnehmerleitung eine Änderung des Zustandeβ erfolgt ist, d«h« ob
•in Teilnehmer, der bei der letzten Überprüfung als "frei" befunden
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- JA -
wurde, nunmehr besetzt ist oder wieder frei geworden ist, nachdem die Leitung vorher besetzt gewesen war« Wie bereits in Verbindung
mit der Übertragungseinheit FE beschrieben, erfolgt das Ermitteln
des Zuständes der Teilnehmerleitungen in Gruppen von 16 Teilnehmern,
so dass ein 16-stelliges binäres Wort erhalten wird, in dem zu jedem der 16 Teilnehmer eine binäre Zahl "0" oder "1" gehört, jenachdem
der Teilnehmer "frei" oder "besetzt ist. Die Wahl einer 16-er-Gruppe erfolgt mit Hilfe einer Adresse, die in das Adressenregister
FA der Übertragungseinheit FE eingeschrieben ist. Das
Ermitteln des Zustandes der Teilnehmerleitungen erfolgt periodisch
in Zeitabständen von z.B. 300 ms, wobei das Ergebnis in den Datenspeicher DM an der der betreffenden 16-er-Gruppe zugeordneten
Adresse eingeschrieben wird, so dass der Datenspeicher immer die Information aus der letzten Ermittlung enthält. Um festzustellen,
ob eine Änderung des Zustandes der Leitung erfolgt ist, muss ein Vergleich durchgeführt werden zwischen dem in der Übertragungseinheit
mit Hilfe einer bestimmten Adresse erhaltenen Ergebnis und der Information, die an der entsprechenden Adresse im Datenspricher
vorliegt, weloher Vorgang wie folgt ausgedrückt werden kann: Vergleiche den Inhalt von FB mit dem Inhalt von DR* Wie später noch
erläutert wird, bedingt die letzte Stufe jeder Operation das Einsohreiben der nächsten Instruktion in das Befehlsregister OH. Angenommen,
die in OR eingetragene Instruktion schreibt einen Vergleich zwisohen den Inhalten von FE und DM an einer Adresse vor, die vom
Einsohreibbefehl angegeben wird« Die Fig.3 zeigt in schematischer
Darstellung die Steuereinheit SE zusammen mit dem Befehlsregister OH, in das der Instruktionsbefehl in Kodeform eingeschrieben,ist«
Wird beispielsweise mit den ersten vier Stellen eine von 16 mögliohen Operationen bezeichnet, und wird angenommen, dass die Ver-
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Vergleichsoperation dem Kode 0010, d.h. der Zahl "2" entspricht,
und wird ferner angenommen, dass die Stellen 5-8 von links aus den Kode 1001, d.h. eine "9" für das Register DR enthalten, in dem
einer der Operanden nach der Erfindung aufgefunden werden soll,
und ferner sollen die Stellen'9-12 von links aus den Kode 1011,
d.h. eine "Ii" für das Register FR enthalten, in dem der andere
Operand nach der Erfindung aufgefunden werden soll. Nach der Vereinfachung
enthalten die Stellen 13-16 die Adresse der 16-er-Gruppe
der Teilnehmer, die-überprüft werden sollen, und die die angenommene
Adresse 7 aufweist· In Wirklichkeit enthält das Befehlsregister nur die Adresse desjenigen Registers in der logistischen
Einheit, die ihrerseits die 16-stellige Adresse der betreffenden
Gruppe von 16 Teilnehmern enthält· Das Instruktionswort wird daher
0010 1001 1011 Olli geschrieben.
Die Steuereinheit SE ist mit den Dekodern AVKl, AVK2 und AVK3 mit je vier Eingängen und 16 Ausgängen ausgestattet, von denen
in jedem Dekoder ein Ausgang aktiviert wird, und zwar zeigt der Ausgang Nr.2 des Dekoders AVKl an, dass es sich um einen Vergleich
handelt, während der Ausgang Nr.9 des Dekoders AVK2 dass es sich
um das Register DR mit der Kode-Nr.9 handelt, und wobei der Ausgang
Nr.11 des Dekoders AVK3 anzeigt, dass er das Register FR mit der
Kode-Nr.ll betrifft. Mit EK 1st eine Vorwärtsschaltkette mit einer
Anzahl von Ausgängen bezeichnet, die der Reihe nach aktiviert werden,
und die zusammen mit dem Ausgang Nr· 2 aus dem Dekoder AVKl der Reihe nach eine Anzahl von UND-Torkreisen KIb, K2b usw. aktivieren.
Diese UND-Torkreise bestimmen zusammen mit möglichen Signalen aus den Dekodern ÄVK2 und AVK3, welche UND-Torkreise geöffnet
werden sollen, so dass die verlangte Übertragung von binären Worten aus einem Register in ein anderes Register erfolgen kann, und wel-
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welche arithmetischen Operationen in LE ausgeführt werden sollen« Die erste Stufe besteht darin, dass das Instruktionswort aus dem
Befehlsregister zu DA sowie zu PA übertragen werden soll« Dies kann wie folgt ausgedrückt werden: (DA) « (OR) bezw. (PA) ■ (OR)»
Dies erfolgt aus dem Grunde, damit die Stellen 13 - 16 von links aus als Adresse für die zu überprüfende Teilnehmergruppe benutzt
werden können» Die Torkreise oder Gatter 0K22, OK13 und OK19 werden
geöffnet, wobei zugleich eine Ablesung in PE und DM erfolgt, so dass der Zustandsbericht über die Teilnehmergruppe mit der
Adresse 7 (Olli) in PB sowie in DR eingeschrieben wird« Dies wird
durch Aktivieren des Leiters hlb in der Pig»3 durchgeführt. Die
nächste Stufe besteht aus der Übertragung des Inhaltes von DR in das Register AA als Vorbereitung für die Vergleichsoperation durch
Öffnen der Gatter OK9 und 0K12. Dies erfolgt mit Hilfe eines UND-Torkreises
Ka, dessen Aktivierung vom Empfang eines Signals über den Leiter h2b der Vorwärtsschaltkette EK und über den Leiter v9a
des Dekoders AVK2 abhängt (entsprechend der Kode Nr.9 für das
Register DR)* Dies kann wie folgt geschrieben werden: (AA) = (DR).
Danach wird der Inhalt von PR auf AR übertragen, welcher Vorgang wie folgt geschrieben werden kann: (AR) « (FR). Zu diesem Zweck
müssen die Gatter OK18 undÖK14 geöffnet werden» Dies erfolgt mit
Hilfe eines UND-Torkreises Kb, der bei zugleich auf dem Leiter h3b
und auf dem Leiter vllb des Dekoders AVK3 auftretenden Signalen
aktiviert wird (entsprechend der Kode-Nr.ll für FR)· Die nächste
Stufe besteht aus einem Vergleich zwischen den Inhalten von AA und
AR, der von der nächsten Stufe der Kette EK über den Leiter h*rt>
derart gesteuert wird, dass ein Eingang In3 der logistisohen Einheit
LE aktiviert wird, die die Vergleichsfunktion steuert*
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Bei der an sich bekannten logistischen Einheit werden zwei
Operanden in Form von 16-stelligen binären Worten in die Register
AA und AR eingeschrieben. Diese Register unterscheiden sich von einander insofern, als bei dem erstgenannten Register bei jedem
neuen Einschreiben eines Wortes das bisher aufgezeichnete Wort gelöscht wird, während bei dem letztgenannten Register jedes neu
eingeschriebene Wort zu dem bereits eingeschriebenen Wort addiert wird* Bei dem Register AR kann ein Eintragen sowie ein Austragen
des im Register vorhandenen Wortes erfolgen, das Register AA nur zum Einschreiben aus anderen Einrichtungen und nicht zum übertragen
auf diese vorgesehen ist« Die verschiedenen Operationen werden gesteuert durch Aktivieren der verschiedenen Eingänge InI, In2, In3
mit Hilfe von Signalen aus der Steuereinheit SE» Wird z©B« der
Eingang InI aktiviert, so wird die binäre Zahl 1 dem im Register AA
enthaltenen Wort hinzugeschrieben, und das Resultat wird in das Register AR eingeschrieben« Wird der Eingang In2 aktiviert, so
werden die Inhalte von AA und AR addiert, und das Ergebnis wird in AR eingeschrieben« Bei Aktivierung des Einganges In3 erfolgt ein
logistischer Vergleich zwischen den Inhalten von AA und AR, und wenn in einem der B,inärZeichenelemente eine Differenz besteht,
eo zeigt ein Anzeige-Fllp-flop eine' "1" an, während bei einer
Gleichheit zwischen allen Zeichenelementen eine "G" angezeigt wird«
Die Adresse des Zeichenelementes mit z»B, der niedrigsten Zahlen-•telle, in der die Abweichung festgestellt wurde, wird zugleich
mit Hilfe eines Bit-Adreasenregisters LB angezeigt, das vier Zahlen-■tellen aufweist und daher eine von 16 Zahlenstellen anzeigen kann«
Wird bei dem obengenannten Vergleich zwischen den Inhalten von AA und AR in einer der Zahlenstellen eine Abweichung festgestellt, eo wird dies durch eine "J." des Anzeige-Flip-flope SEP
angezeigt« Besteht keine Abweichung, so zeigt das Flip-flop eine Hü"
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an» Wird bei dem nächsten Schritt der Vorwartsschaltkette der
Leiter h5b aktiviert, so bestehen zwei Möglichkeiten (vgl«Fig«3),
wobei die nächste Instruktion zwei verschiedenen Stellen abgeleitet werden kann und zwar ist bei einer Abweichung (d.h.das Vergleichsergebnis aus SEP besteht aus einer "1") die Adresse der nächsten
Instruktion die nachfolgende in der Reihenfolge« Die Adresse der
s.oeben ausgeführten Instruktion wird im Register RG gespeichert und muss um eine "1" vergrößert werden· Zuerst werden die Gatter
ÜK21 und 0K12 geöffnet, um eine übertragung des Inhaltes von RC
> auf AA auszuführen, welche übertragung während der nächsten Stufe
der Vorwartsschaltkette EK durch Aktivieren des Leiters hob erfolgt·
Darnach wird der Leiter h?b aktiviert, um den Eingang InI der logistischen
Einheit zu aktiviren und dem Inhalt von AA eine "1" hinzuzufügen,
wobei das Ergebnis in AR gespeichert wird» Aus AR wird die neue Adresse zu RG übertragen zum Speichern durch Aktivierung
des Leiters h8b, und es werden die Gatter OK15 und 0K2O geöffnet·
Aus RC wird die neue Instruktionsadresse auf IA durch Öffnen der Gatter 0K21 und 0K7 übertragen, und es erfolgt eine Ablesung,
wobei die Instruktion mit der angezeigten Adresse auf IR übertragen wird* Danach werden die Gatter 0K2 und OK16 geöffnet, so dass die
Instruktion zu OR übertragen wird, wobei die in OR enthaltene Instruktion gelöscht wird« Hiernach wird die Vorwartsschaltkette
in die Ausgangsstellung zurückgeführt, und es kann eine neue Arbeitsfolge
beginnen· Die Einstellung entspricht der Anfangsstufe der soeben beschriebenen Vorgänge, wobei einerseits die Instruktion
in das Befehlsregister OR und andererseits die Instruktionsadresse in das Register RG eingeschrieben wird«
Die in das Befehlsregister eingeschriebene neue Instruktion ist eine Folge des Umetendeβ, dass bei einem Vergleich eine Abwei-
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Abweichung festgestellt wurde, die z,B· bedeuten kann, dass die
Herstellung einer Verbindung zur betreffenden Teilnehmerausstattung
eingeleitet werden soll« Hat andererseits der Vergleich keine Abweichung
ergeben, und zeigt SEF eine "0" an, so muss eine andere Instruktion ausgeführt werden, nach der z,B« die in der Reihenfolge
nächste Gruppe von 16 Teilnehmern überprüft werden soll. Die Adresse der überprüften Teilnehmergruppe war in die Zahlenstellen
13-16 von links aus eingeschriebene Diese Adresse muss nunmehr um eine "I" vergrößert werden, um die Adresse der folgenden Teilnehmergruppe
zu erhalten« Als Folge des Umstaiides, dass SEF eine N0n anzeigt,
wird ein Strompfad aktiviert, der, wie in Verbindung mit der ersten Möglichkeit beschrieben, zusammen mit den Ausgängen
der Vorwärtsschaltkette die UND-Torkreise K6c, K7c usw« aktiviert (Fig.3), so dass an den Ausgängen h6c, h7c usw* nach einander Signale
erhalten werden« Zum Kalkulieren der neuen Adresse muss zuerst der Inhalt des Befehlsregisters OR auf AA übertragen werden, zu
welchem Zweck die Gatter 0K22 und OKI2 geöffnet werden» Während der
nächsten Stufe wird in LE eine "1" hinzuaddiert zu dem Adressenteil des in AA ,aufgezeichneten Wortes, d«h« in den Zahlenstellen
13-16, zu welchem Zweck ein besonderer Eingang Ιτφ der logistischen
Einheit aktiviert wird» Angesichts des Umständeε, dass es sich um
dieselbe Instruktion handelt, die sich fortsetzt mit dem einzigen Unterschied, dass die im Instruktionswort enthaltene Adresse um
eine "1" vergrößert worden ist, braucht der Instruktionsspeicher IM nicht benutzt zu werden, sondern der Inhalt des Resultatregisters
AR kann direkt zum Befehlsregister OR übertragen werden, zu welchem Zweck die Gatter 0K15 und 0K16 mit Hilfe des Leiters h8c geöffnet
werden« Auf diese Weise wurde derselbe Betriebszustand hergestellt wie bei der vorhergehenden Instruktion; die Vorwärtsschaltkette
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ist auf Null eingestellt, und deren Ausgänge beginnen wieder die
Leiter hlb, h2b usw« zu aktivieren, bis zwischen dem augenblicklichen
und dem zuvor aufgezeichneten Zustand der gewählten Teilnehmergruppe eine Gleichheit oder eine Ungleichheit festgestellt
wird«
Als Nächstes wird ein Schaltvorgang kurz beschrieben, bei
dem alle Kalkulationseinheiten Dl - D3 und die Datenspeicher DMl - DM3 ntit einander zusammenarbeiten» Der zu beschreibende Vorgang
stellt nur einen Teil des gesamten Verfahrens bei der Herstellung einer Fernsprechverbindung dar, dessen ausführliche Beschreibung
zu kompliziert werden und zum Verständnis der Erfindung wenig beitragen würde» Wie bereite erwähnt, werden die ankommenden Fernsprechleitungen
in 16 Leitungen umfassende Gruppen unterteilt, die beständig abgetastet werden, wobei ein Vergleich erfolgt zwischen
dem 16-stelligen binären Wort, das den augenblicklichen Zustand
der Leitergruppe darstellt, und dem 16-stelligen binären Wort, das den vorhergehenden Zustand der Leitergruppe darstellt und im Datenspeicher
eingeschrieben ist» Es sei angenommen, diese Aufgabe werde von der Kalkulationseinheit Dl ausgeführt, die zusammen mit dem
Datenspeicher DMl einen Computer zum Durchführen dieser Aufgabe bildet, der in derselben Weise arbeitet, wie in Verbindung mit den
Figuren 2 und 3 beschrieben» Zuerst wird aus dem Befehlsregister OE der Zentraleinheit GE in der Kalkulationseinheit Dl die Adresse
der zu überprüfenden Gruppe von 16 Teilnehmern zum Adressenregieter
FA der Übertragungseinheit FEl geleitet» Diese Adressenübertragung
erfolgt einerseits aus der Kalkulationseinheit DlA zur Übertragungseinheit FElA durch Betätigen des Kontaktes 3/1 und
andererseits aus der Kalkulationseinheit DlB zur Übertragungseinheit
FElB durch Betätigung des Kontaktes 4/2, da, wie bereits be-
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beschrieben, alle Einheiten in doppelter Ausführung vorgesehen sind
und parallel arbeiten* Aus Gründen der Einfachheit wird nur die
Funktion der Kalkulationseinheiten DlA, D2A, D3A, der Datenspeicher
DMlA, DM2A, DM3A und der Übertragungseinheiten FElA, FE2A, PE3A beschrieben» Die in das Adressenregister FA eingeschriebene
Adresse wird im Dekoder AO der Übertragungseinheit FEl entschlüsselt mit der Folge, dass in der Leitungsprüfeinheit LT (deren Aufgabe
darin besteht, den Spannungszustand aller Gruppen von 16 Leitern physikalisch zu ermitteln und in Form von ablesbaren l6-stelligen
binären Wörtern darzustellen) das der betreffenden Teilnehmergruppe
entsprechende 16-stellige Wort gewählt und in das Resultatregister
FE übertragen wird» In dem genannten Wort wird eine geschlossene
Teilnehmerschleife z#B» durch eine "1" und eine offene
Teilnehmerschleife durch eine "0" dargestellt« Zugleich mit dem
Aussenden der Adresse zu FEl wird diese weiterhin zum Adressenregister DA von DMlA über den Kontakt 1/1 gesendet mit der Folge,
dass DMlA gewählt und das 16-stellige binäre Wort zu DH übertragen
wird, das in binärer Form den Zustand der Gruppe von 16 Teilnehmern entsprechend der vorhergehenden Abtastung enthält, wie in Verbindung
mit den Figuren 2 und 3 beschrieben wurde* Der Inhalt des Besultatregisters DB in DMlA wird zum Register AA der Zentraleinheit
CE von DlA durch Öffnen des Kontaktes 1/1 übertragen, während der Inhalt des Resultatregisters FR von FElA zum Register AR in
derselben Zentraleinheit durch Öffnen des Kontaktes 3/1 übertragen
wird· Die Werte werden in der logistischen Einheit LE mit einander
verglichen, wobei bei Glelohheit die Adresse um eine N1N vergrößert
wird« Sind dagegen die Inhalte der beiden Resultatregister DR und
FR nicht gleich, so d*·· dies verschiedene Bedeutungen haben« Ke
1st möglich, da·· ein neuer Anruf eingeleitet worden ist, dass ein
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Gespräch beendet worden ist oder dass gerade eine Nummer gewählt wird· Um zwischen diesen Betriebszuständen unterscheiden zu können,
sind im Datenspeicher DMl weitere Zahlenstellen vorgesehen, mit deren Hilfe der Computer ermitteln kann, ob der betreffende Leiter
verbunden ist, oder ob auf diesen gewählt wird· Aus Gründen der Einfachheit sei im vorliegenden Falle angenommen, es handele sich
um eine neue Verbindung, die noch nicht hergestellt worden ist, so dass der Teilnehmer mit einem unbesetzten Kodeempfänger KM verbunden
werden soll, der die vom Apparat des Teilnehmers ausgesendeten Zahlen empfängt« Der von der Kalkulationseinheit DlA und vom
Datenspeicher DMlA gebildete Computer ist nach dem vorliegenden Beispiel so programmiert, dass er einen Kodeempfänger KM und einen
geeigneten Pfad zwischen der Teilnehmerleitung und diesem Kodeempfänger über unbesetzte Wähler im Schaltnetzwerk SLGV wählt.
In den Datenspeicher DMlA ist eingeschrieben einerseits der Zustand "besetzt" oder "frei" für alle Kodeempfanger und andererseits der
Zustand "besetzt" oder "frei" für alle Wähler« Weiterhin enthält der Datenspeicher DMlA eine Information über alle Schaltpfade mit
den Wählern, über die eine bestimmte Teilnehmerleitung mit einem bestimmten Kodeempfänger verbunden werden kann, wobei der Computer
DlA-DMlA den ersten unbesetzten Schaltpfad wählt· Mit Hilfe dieser Information, die unzweideutig die Wahl der Pfade über die Wähler
bestimmt, erfolgt die Herstellung der Verbindung zwischen der Anrufleitung und dem gewählten Kodeempfänger KM* Die Herstellung
der Verbindung erfolgt mit Hilfe des Computers, der von der Kßlkulationseinheit
D2A und dem Datenspeicher DM2a gebildet wird, und zu diesem Zweok wird die den Kodeempfänger KM und die Wähler betreffende
Information über den Kontakt 5/1 zum Datenspeicher DM2A über-tragen,' der mit Dl kurzzeitig einen Computer bildet, wonaoh
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der Computer DlA-DMlA mit der Ermittlung des Betriebszustandes der
Leitungen, der Wähler und der Kodeempfänger fortfährt·
Der Computer D2A-DM2A, dessen Aufgabe darin besteht, die
Verbindungen über das Schaltnetzwerk SLGV herzustellen, gelangt bei der Durchführung der Instruktionsliste zu einer Instruktion,
die die Ablesung des Inhaltes desjenigen Feldes bestimmt, in das der Computer DlA-DMlA die Information über die zu verbindenden
Wähler einschreibt» Diese Information wird aus DM2A auf CE von D2A über den Kontakt 5/3 übertragen, und mit Hilfe dieser Information
werden die Wähler eingestellt· Der Einfachheit halber wird
angenommen, dass allerin die Übertragungseinheit PE2 die Verbindung
der Wähler ausführt. Die Verbindung erfolgt mit Hilfe der Betätigungsrelaissätze VMR, die ihrerseits vender rasch arbeitenden
Einheit SMH betätigt werdene Die Zentraleinheit SE des Computers
D2A-DM2A muss infolgedessen einerseits ein 16-stelliges binäres
Wort zur Übertragungseinheit PE2A aussenden, um aus einer Gruppe von 16 Betätigungsmitteln ein Betätigungsmittel auszuwählen, das
zum Verbinden eines Wählers aktiviert werden soll, und andererseits ein l6-stellige,s binäres Wort, in dem an der dem zu verbindenden
Wähler entsprechenden Stelle eine "1" steht, während an den übrigen Zahlenstellen jeweils eine MO" steht« Die erstgenannte Funktion
wird durch Übertragen über den Kontakt 7/3 zum Adressenregister FA
ausgeführt und zwar der Adresse der betreffenden 16-er-Gruppe,
wonach über den Adressendekoder AO in SMH eine Gruppe von 16 Betätigungsmitteln
gewählt wird. Diese Funktion wird in der Weise ausgeführt, dass das Wort, das die Information darüber enthält,
welches der Mittel in der Gruppe betätigt werden soll, in das Besultatregister
FH übertragen werden soll, wobei der Kontakt 7/3 geöffnet wird, wonach zur ifbertragungseinheit FE2A (Fig«2) ein
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Schreibimpuls gesendet wird mit der Folge, dass das in SMH gewählte
Betätigungsmittel den betreffenden Wähler verbindet. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich natürlich für alle Wähler, die im
Schaltpfad liegen, so dass über diesen vom Computer D2A-DM2A bestimmten
Schaltpfad eine Verbindung vom anrufenden Teilnehmer zum gewählten Odeempfänger KM hergestellt wird»
Der Kodeempfänger soll abgetastet werden, so dass die Zahl empfangen, gespeichert und analysiert werden kann« Entsprechend
der bereits beschriebenen Arbeitsverteilung wird dies vom Computer D3A-DM3A ausgeführt, in dessen Datenspeicher alle Zahleninformationen
und alle für die Zahlenanalyse erforderlichen Informationen gespeichert werden* Um diesen Computer zu veranlassen, vom Zeitpunkt
des Verbindens eines neuen Kodeempfängers KM ab eine neue Arbeit auszuführen, muss die Zahl des Kodeempfängers und die Identität
der hergestellten Verbindung mit Hilfe der Einheit D2A über den Kontakt 9/3 in den Datenspeicher DM3A übertragen werden« In diesem
Datenspeicher ist ein besonderes Feld für die aus DM2A ankommende Information reserviert· Später wird die in dem besonderen Feld von
DM3A gespeicherte Information von der Kalkulationseinheit D3A über den Kontakt 9/5 abgelesen, wonach die Signalgebung im betreffenden
Kodeempfänger eingeleitet wird« Die Kalkulationseinheit D3A bewirkt eine Abtastung des Kodeempfängers KM in bestimmten Zeitabständen
z«B, nach je 10 Millisekunden, um zu ermitteln, ob eine Zahleninformation
empfangen wurde oder nicht« Bei der angenommenen vereinfachten Arbeitsverteilung zwischen den Übertragungseinheiten erfolgt
diese Abtastung mit Hilfe der Relaisprüfeinheiten RTl der Übertragungseinheit FE3A, und die Information wird über den Kontakt
11/5 zu CE der Einheit D3A übertragen, die die Ablesung der Zahlensignale ausführt und danach über den Kontakt 9/5 die empfangene
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Zahl im Datenspeicher DM3A speichert· Die empfangene Anrufnummer
wird Zahl für Zahl in DM3A gespeichert, bis die Computereinheit D3A-DM3A feststellen kann, ob die empfangenen Zahlen zum Bestimmen
dea fortlaufenden Schaltpfades ausreichen« Hiernach überlässt der
Computer D3A-DM3A seine Information z.B. der Computereinheit DlA-DMlA, um den fortlaufenden Schaltpfad über freie Wähler im
Schaltnetzwerk SLGV zu wählen« Zu diesem Zweck schreibt die Computereinheit D3A-DM3A in ein besonderes Feld von DMlA die Information ein, die die Computereinheit DlA-DMlA für die Wahl des Pfades
benötigt. Die Punktion gleich in diesem Falle der in Verbindung
mit der Übertragung von Informationen zwischen DMlA und DM2A bezw«
zwischen DM2A und DM3A beschriebenen Funktion«
In dieser Phase soll die Verbindung des Teilnehmers mit
dem Kodeempfänger KM getrennt werden, wonach der anrufende Teilnehmer mit einem freien Verbindungskreis SNR verbunden werden soll,
von dem aus die Verbindung bis zum angerufenen Teilnehmer hergestellt werden soll, wenn es sich um ein Ortsgespräch handelt«
Gehört der angerufene Teilnehmer zu einer anderen Vermittlungsstelle so soll der anrufende Teilnehmer nach der Trennung der Verbindung
mit dem Kodeempfänger mit einem abgehenden Verstärker FUB verbunden
werden vorausgesetzt, dass zur folgenden Vermittlungsstelle keine Zahlen gesendet zu werden brauchen. Ist dies jedoch erforderlich,
so wird dies von der Computereinheit D3A-DM3A bestimmt, der auch bestimmt, in welcher Weise das Aussenden der Zahlen erfolgen soll,
wonach eine Verbindung zwischen einem Kodesender KS und einem abgehenden Verstärker PUR hergestellt wird« Auch in diesem Falle wird
•in Befehl Übertragen, der die Herstellung einer Verbindung von der Computereinheit D3A-DM3A aus zur Einheit DlA-DMlA betrifft,
damit ein Pfad gewählt wird« In allen obengenannten Fällen wird
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die den gewählten freien Schaltpfad "betreffende Information aus
der Einheit DlA-DMlA zur Einheit D2A-DM2A weitergeleitet, wie bereits bei der Herstellung einer Verbindung zwischen dem enrufenden
Teilnehmer und dem Kodeempfänger KM beschrieben» Handelt es
sich um das Aussenden von Zahlen zu einer anderen Vermittlungsstelle, d,h» soll ein Kodesender KS mit einem Verstärker PUB verbunden
werden, so wird die Information in bezug auf die Identität
des verbundenen Kodesenders KS von DM2A aus zu DM3A weitergeleitet·
Der gewählte Kodesender KS kann nunmehr die betreffende Verbindung
herstellen durch den Empfang von Betätigungssignalen aus der Übertragung
s einheit FE3A, in der die rasch arbeitende Relaisbetätigungseinheit
SMR mit Hilfe der Computereinheit D3A-DM3A betätigt wird.
Ist die Zahlenauseendung beendet, so wird ein Signal zur Computereinheit
D2A-DM2A ausgesendet, so dass die Verbindung über das Schaltnetzwerk SLGV über PUR zur abgehenden Leitung hergestellt
werden kann, während zugleich die Verbindung zwischen KS und PUR getrennt wird·
Die beschriebenen Vorgänge sind in den Figuren 4a und 4b
dargestellt, in der die Fernsprechanlage TA, die Übertragungseinheiten PEl, PE2, PE3 und die Computereinheiten Dl-DMl, D2-DM2 und
D3-DM3 symbolisch dargestellt sind, während die übertragung von
Informationen zwisohen den verschiedenen Einheiten durch mit Kennziffern versehene Pfeile dargestellt ist· Die Pig«4a zeigt die
Vorgänge bei der Herstellung einer Verbindung zwisohen einem Teilnehmer und einem Kodeempfänger bei einem Ortsgespräch unter Führung
der vom anrufenden Teilnehmer ausgesendeten Zahleninformation· 1. Ermittlung der Anrufe des Teilnehmers (Dl-PEl)
2· Wahl eines freien Kodeempfängers (Dl-DMl)
(Dl-DMl) 3, Wahl eines freien Sohaltpfades zum gewählten Kodeempfänger/
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4, Weiterleitung der Information über den freien Schaltpfad
zum Kodeempfänger (D1-DM2)
5· Verbinden des gewählten Schaltpfades mit dem Kodeempfänger (DM2-D2-FE2)
5· Verbinden des gewählten Schaltpfades mit dem Kodeempfänger (DM2-D2-FE2)
6. Weiterleitung der Information über die Identität des verbundenen
Kodeempfängers (D2-DM3)
7. Ermitteln und Speichern der Zahlensignale (FE3-D3-DM3)
8» Weiterleitung der Information über den Schaltpfad, der von
Zahlensignalen dargestellt wird (D3-DM1)
9. Abschaltung des Kodeempfängers (DM3-D2-FE2)
10, Wahl eines freien Schaltpfades zu einem Verbiridungskreisrelaissatz
(Dl-DMl
11* Weiterleitung der Information betr.den gewählten Schaltpfad
(D1-DM2)
12, Herstellung der Verbindung zwischen dem gewählten Schaltpfad mit dem Verbindungskreisrelaissatz oder mit PUH
(DM2-D2-FE2)
Die Fig.^b zeigt die Vorgänge bei der Durchführung eines
Die Fig.^b zeigt die Vorgänge bei der Durchführung eines
Anrufs bei einer anderen Vermittlungsstelle, wobei Zahlensignale
ausgesendet werden« Die Positionen 1-7 stimmen mit der Fig*4a
überein«
18« Weiterleitung einer Information, die besagt, dass ein Kodesender
gewählt werden soll (D3-DM1)
19· Wahl eines freien Kodesenders und eines freien FUR, der mit diesem Kodeeender verbunden werden kann (Dl-DMl)
20· Weiterleitung der Information betreffend den Schaltpfad
. zwischen KS und FUB (D1-DH2)
21. Verbinden des Kodesenders mit FUR (DM2-D2-PE2)
22. Weiterleitung der Information über die Identität des verbun-
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verbundenen Kodesenders (D2-DM3)
23* Aussenden der Zahleninformation (DM3-D3-FE3)
24» Aussenden einer Information, die besagt, dass die Zahlensendung
über PUB beendet ist (D3-DM1)
25· Wahl eines geeigneten Schaltpfades vom angerufenen Teilnehmer aus zu demselben PUR (Dl-DMl)
26* Abschaltung des Kodesenders (D1-DM2, DM2-D2-PE2)
27· Weiterleitung der Information betreffend den Schaltpfad
zwischen dem Teilnehmer und FUR (D1-DM2)
28* Herstellung der Verbindung zwischen dem angerufenen Teilnehmer
und FUR (DM2-D2-FE2)*
Wie leicht einzusehen ist, Muss jede der Kalkulationseinheiten
Dl, D2, D3 Zugang haben zu jedem Datenspeicher DMl, DM2, DM3 und zu den Übertragungseinheiten PEl, PE2, PE3, damit Informationen
eingeschrieben und abgelesen werden können« Da die Anrufe zu den Datenspeichern zu verschiedenen Zeitpunkten ankommen, so
muss ein System gefunden werden, nach dem bestimmt werden kann, in welcher Reihenfolge die Ablese- und Schreibinstruktionen aus
den betreffenden Kalkulationseinheiten gehandhabt werden sollen* Dies ist aus der Pig«5 zu ersehen, in der die drei Kalkulationseinheiten D1-D3 und der Einfachheit halber nur ein Datenspeicher
DMl und nur eine Übertragungseinheit PEl dargestellt sind· Zu dem
Datenspeicher DMl gehört eine Anzahl von Adressenregistern DAl, DA2, DA3 und eine Anzahl von Resultatregistern DRl, DB2, DB3 entsprechend
den Kalkulationseinheiten Dl - D3, und ferner weist die Übertragungseinheit PEl drei Adressenregister PAl, PA2, PA3 sowie
drei Resultatregister PRl, PR2, PR3 auf. Die in der Fig.5 nicht dargestellten Einheiten DM2, DM3 und FE2, PE3 sind gleichfalls mit
drei Adressenregistern und mit drei Resultatregistern ausgestattet«
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Alle diese Register stehen über UND-Torkreise, z.B. 0K13 (Fig·2)
mit einer 16-aderigen Signalleitung in Verbindung, die zu einer
bestimmten Kalkulationseinheit gehört« Das Adressenregister OAl steht z.B. mit der Signalleitung SLl in Verbindung, die zur Kalkulationseinheit Ol gehört, welche Verbindung einen UND-Torkreis
OK 13/1 hergestellt wird, während das Adressenregister DA2 über den UND-Torkreis 0K13/2 mit der zur Kalkulationseinheit D2 gehörenden Signalleitung SL2 in Verbindung steht» Ebenso steht das
Adressenregister 0A3 mit der zur Kalkulationseinheit D3 gehörenden
Signalleitung SL3 in Verbindung« Register mit gleichen Kennziffern,
z.B. DAl, DRl der drei Datenspeicher OHl - DM3 stehen mit derselben Signalleitung, im vorliegenden Falle mit SLl in Verbindung usw.
Bine Information, die von Dl zu DMl geleitet wird, durchläuft die
Signalleitung SLl über den von der Steuereinheit SE der Einheit Dl geöffneten UND-Torkreis GKl3/1 und wird in DAl gespeichert« Soll
dagegen eine Information von D" zu DMl geleitet werden, so durchläuft die Information die Signalleitung SL2 über den von der Steuereinheit SE der Einheit D2 geöffneten UND-Torkreis 0K13/2 und wird
in DA2 gespeichert· In der gleichen Weise erfolgt die Ablesung von DMl aus den Resultatregistern DRl1 DR2 und DR3, wobei das Resultat
über die Signalleitung derjenigen Kalkulationseinheit übertragen werden kann, die das abgelesene Resultat auswerten soll· Dies erfolgt in der Weise, dass der betreffende UND-Torkreis, ζ·Β. 0K9/2,
wenn das Resultat zur Einheit D2 geleitet werden soll, von der Steuereinheit SE der Kalkulationseinheit 02 aktiviert wird· Die
Reihenfolge, In der die drei Register, ζ·Ββ DAl, DA2, DA3 benutzt
werden, wird mit Hilfe eines Sequenzreglers TU irgend einer bekannten AuifUhrung bestimmt, der reihenfolgemäßig und periodisch diese
Register abtastet und bewirkt, dass das Resultat in den entspre-
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entsprechenden Resultatregistern DRl - DR3 gespeichert wird» Besteht
ein Datenspeicher DM z.B. aus einem Ferritspeicher mit einer bestimmten Zugriffszeit von beispielsweise 2 MikroSekunden, so
wird im ungünstigsten falle eine Verzögerung von ^ Mikrosekunden benötigt, bevor die Information behandelt wird, um die Anrufschlange
zu beseitigen, ohne das Ergebnis zu verfälschen» Wie leicht zu ersehen
ist, gleicht die Fig,5 der Fig«2 jedoch mit dem Unterschied,
dass für jede Einheit D eine Signalleitung SLI-SLU vorgesehen ist, und dass die Anzahl der UND-Torkreise QK8, 0K9 entsprechend der
Anzahl der Signalleitungen erhöht wurde, um die Informationen aus jeder Einheit D zu jeder Einheit DM bezwe PE leiten zu können und
umgekehrt»
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, eine Neuverteilung der Aufgaben in einer Anordnung der oben beschriebenen Art
vorzunehmen, wenn die Verkehrsbedingungen oder auftretende Fehler bewirken sollten, dass gewisse Programmabschnitte innerhalb einer
als normal zu bezeichnenden Zeitspanne nicht durchgeführt werden können» In einer von Computern gesteuerten Fernsprechanlage enthält
die Instruktionsliste des Computers eine große Anzahl von Instruktionen, bei denen verschiedene Gruppen oder Abschnitte die verschiedenen
Operationen betreffen, die vom Computer ausgeführt werden sollen, z»B» Ermitteln des Betriebszustandes von Teilnehmerleitungen,
Betätigen der Wähler, Speichern von Impulsen usw. Soll der Computer Instruktionen ausführen, die eine gewisse Art von Funktion
betreffen, z»B» Abtasten der Teilnehmer, ohne Rüoksicht darauf,
dass die übrigen Operationen, Z4B, Verbinden von Wählern, Empfangen
von Zahlenimpulsen usw. warten, so wird die nächste Oprration niemals oder nur dann eingeleitet, wenn keine Arbeit vorliegt, die
eine gewisse Art von Funktion betrifft, z,B, wenn ekln Anruf erfolgt
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ist» Die in einer gleichen Anlage durchzuführenden Operationen weisen jedoch eine unterschiedliche Dringlichkeit auf und werden
daher in z»B, drei Kategorien A, B unc C eingeteilt, von denen die
erste Kategorie den Vorrang von der zweiten und diese den Vorrang vor der dritten Kategorie hat, wie später noch in Verbindung mit
der Pig.8 beschrieben wird. Weiterhin umfasst jede Kategorie mehrere
verschiedene Operationen, die unter sich die gleichen Prioritätsgrade aufweisen« Aus den genannten Gründen ist daher ein
Überwachungsprogramm erforderlich, nach dem bestimmt wird, wie lange ein gewisser Programmabschnitt dauern kann, und welcher
Prioritätsgrad oder welche Operation mit diesem Prioritätsgrad nach Erledigung eines Programmabschnittes nunmehr ausgeführt werden
soll» Das Überwachungsprogramm schreitet daher ein, wenn z«B* eine
Operation mit einem niedrigen Prioiitätsgrad zu lange dauert, und bewirkt eine Speicherung der Aufgaben des vorliegenden Programmabschnittes,
beginnt einen Abschnitt mit einem höheren Prioritätsgrad oder bestimmt, dass ein Abschnitt vollständig ausgelassen
werden soll·
Sind bei einer Fernsprechanlage mehrere Computer vorgesehen,
so werden die Bedingungen komplizierter, da die verschiedenen Computer die Operationen unter sich selbst aufteilen. Wie bereits
. erwähnt, kann die Instruktionsfolge für jeden Computer in einer solchen Anlage alle Instruktionen umfassen, d«h. alle Programmabschnitte, die erforderlich sind, damit der Computer allein die
gesamte Anlage steuern kann, wobei jedoch jeder einzelne Computer nur einen Teil der Aufgaben übernimmt· Aus den genannten Gründen
umfasst das überwachungsprogramm, mit dem die Programme der einzelnen
Computer gesteuert werden, nur diejenigen Abschnitte, die von dem betreffenden Computer ausgeführt werden sollen« Die Adres-
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Adressen dieser Programmabschnitte werden in einem besonderen Feld
aufgezeichnet, können jedoch gegen andere Programmabschnitte ausgetauscht
werden, so dass eine Neuverteilung der Aufgaben auf die verschiedenen Computereinheiten vorgenommen werden kann« Dies erfolgt
mit Hilfe eines zweiten Überwachungsprogramms, das zum Unterschied gegen das als Computerüberwachungsprogramm bezeichnete
programm Systemüberwachungsprogramm genannt werden soll» Dies wird zuerst allgemein unter Hinweis auf die Pige6 erläutert« In dieser
Figur sind zwei Kalkulationseinheiten Dl, D2 und zwei Datenspeicher DMl, DM2 dargestellt, die zusammen die Computereinheiten Dl-DMl
und D2-DM2 bilden« Jeder Datenspeicher weist ein Anzeigespeicherfeld IF auf, in dem die Information aufgezeichnet wird, z.B. in
Form von 16-stelligen Wörtern, die die Adresse der Abschnitte der
Instruktionsfolge betreffen, die von der betreffenden Kalkulationseinheit ausgeführt werden sollen« Zur Kalkulationseinheit gehört
ein Feld KMO, geeigneterweise im Instruktionsspeieher IM, in welchem
Feld das Computeruberwachungsprogramm gespeichert wird, das das Einleiten verschiedener Programmabschnitte in der Instruktionsfolge bestimmt, wie später noch anhand der Figuren 7-9 beschrieben
wird« Nach erfolgter Ausführung eines Abschnittes der Instruktionsfolge entsprechend einem Adressenwort, das im Anzeigespeicherfeld
IF aufgezeichnet ist, wird das nächste Wort in IF abgelesen, und unter Führung dieses Wortes wird der nächste Instruktionsabschnitt
ausgeführt, bis das gesamte Feld abgetastet worden ist« Das Computerüberwachungsprogramm
sorgt u«a« nicht nur dafür, dass die in IF aufgezeichneten Programmabschnitte in der aufgezeichneten Reihenfolge
ausgeführt werden, sondern auch dafür, dass einerseits nur solche Abschnitte der Instruktionsliste hindurchgeleitet werden,
die eine Arbeit enthalten, und dass andererseits die Abschnitte
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während einer vorherbestimmten Zeitperiode behandelt werden©
Solange die Anlage normal arbeitet, d,h» solange in den
Schaltungskreisen kein Fehler auftritt, oder die einzelnen Programmabschnitte
werden allgemein innerhalb einer als normal anzusehenden Zeitspanne beendet, .besteht kein Grund zu einer Änderung der im
Anzeigefeld aufgezeichneten Arbeitsliste· Es kann jedoch der Fall eintreten,
dass die für die Abwicklung eines'bestimmten Programmabschnittes
vorgesehene Zeit überschritten wird, die vom Computer-Überwachungsprogramm festgesetzt ist, in welchem Falle ein Signal
erzeugt wird, wie später noch beschrieben wird. Es kann auch ein Fehler gemeldet werden als Folge einer Abweichung zwischen den
in den in doppelter Ausführung vorgesehenen Computern enthaltenen
Informationen· Diese Signale bewirken in Abhängigkeit von der
Signalbedeutung den Beginn anderer Programmabschnitte eines Systemüberwachung
spr ogr amms, das nach der Erfindung gleichfalls in einem besonderen Feld SMO im Instruktionsspeicher IM aufgezeichnet ist,
um den Fehler zu beseitigen» Wie in der Fig#6 symbolisch dargestellt
ist, weisen alle Kalkulationseinheiten Dl, D2 je ein Feld
SMO für ein SySteinüberwachungsprogramm auf, und die Kalkulationseinheit, in der nicht normale Bedingungen auftreten, kann mit Hilfe
des aus dem Anzeigespeicherfeld IP abgelesenen Systemüberwachungsprogramme Teile hiervon löschen und neue Aufzeichnungen durchführen,
um die zu behandelnden Unterabschnitte zu ändern« Die Kalkulations-
nicht
einheit kann diese Operationen/nur in dem Anzeigefeld IF durchführen,
mit dem si· normalerweise zusammenwirkt, sondern auch im Anzeigefeld der anderen Kalkulationseinheit· Bei Empfang eines
Fehlersignals oder «ine· nicht normale Betriebsbedingungen anzeigenden
Signals analysiert das Syetemübtrwaohungeprogramra die Art
de· möglichen Fehler·, so dass zuerst einmal die Fehlerwirkung
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beseitigt werden kann0 Im einfachsten Falle, z#B» bei kurzzeitiger
Überlastung können z.B. mit Hilfe des Systemüberwachungsprogramms eine oder mehrere Abschnittsadressen im Feld IM von DM gelöscht
werden« Wenn die Ausführungszeit einer Arbeit mit einer geringeren
Dringlichkeit die von der Programmierung zugelassene Grenze überschreitet, so braucht das Systemüberwachungsprogramm nicht wirksam
zu werden, sondern es kann ein Übergang zu einer anderen Aufgabe erfolgen mit Hilfe des Computerüberwachungsprogramms, wie später
noch anhand der Figo9 beschrieben wird. Der Fehler kann jedoch so
kompliziert sein, dass es nicht mehr möglich ist, die Überlastung allein durch Löschen einiger unwesentlicher Abschnitte der Arbeitsliste zu beseitigen* In diesem Falle bewirkt das Systemüberwachungsprogramm,
dass solche Abschnitte, die nicht einfach aus dem Anzeigefeld eines überlasteten Computers gelöscht werden können, in
die Arbeitsliste des Anzeigefeldes eines anderen Computers aufgenommen werden, der im Augenblick eine verfügbare Kapazität aufweist«
Dies wird später nooh anhand der Figuren 11-13 beschrieben« Es ist auch möglioh, den Inhalt eines Datenspeichers zu löschen und in
einen Heservedatenspeioher zu übertragen wie bei einem fehlerhaften
Datenspeicherο
Die Fig«7 zeigt, in welcher Weise das im Instruktionsspeioher
aufgezeichnete Programm des Computers gesteuert wird« Dies erfolgt mit Hilfe des in einem Speioherfeld KMO aufgezeichneten
Maschinenüberwaohungsprogramms und mit Hilfe einer in einem weiteren
Speicherfeld aufgezeichneten Arbeitsliste, welches genannte Feld hiernaoh als "Anzeigefeld" bezeichnet wird« Ein Feld oder
beide Felder KMO und IF können sich im Instruktionsspeicher IM oder im Datenspeicher DM befinden, und deren Ort ist für deren
Funktion ohne Bedeutung* Der Einfaohheit halber wird angenommen,
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dass die gesamte Anlage nur zwei Kalkulationseinheiten Dl und D2, zwei Instruktionsspeicher IMl und IM2 und zwei Datenspeicher DMl
und DM2 aufweist» Beide Instruktionsspeieher enthalten alle Programmabschnitte,
die für die Arbeit der Fernsprechvermittlungs- . stelle notwendig sind, jedoch führt jede Kalkulationseinheit nur
einen Teil des ganzen Programms aus« Dies ist in der Pig.7 in der
Weise dargestellt, dass jeder im Instruktionsspeicher IMl aufgezeichnete Programmabschnitt, der von dem von der Kalkulationseinheit
Dl und dem Datenspeicher DMl gebildeten Computer behandelt wird, mit der Kennziffer "1" versehen ist, während diejenigen Abschnitte,
die von der Kalkulationseinheit behandelt werden, mit dem Zusatz "2" versehen sind« Die Arbeitsliste des Anzeigefeldes
IF enthält der Seihe nach die Adressen derjenigen Programmabschnitte
des Instruktionsspeichers, die von einer bestimmten Kalkulationseinheit behandelt werden sollen. Dementsprechend wurde der Einfachheit
halber angenommen, dass die Adressen aller Programmabschnitte, die von der Kalkulationseinheit Dl behandelt werden sollen, im
Anzeigefeld IFl aufgezeichnet sind, obwohl es auch möglich ist, einige Adressen im Anzeigefeld IF2 aufzuzeichnen*
Im Anzeigefeld IFl werden die Adressen der verschiedenen Programmabschnitte in IM in derjenigen numerischen Reihenfolge
aufgezeichnet, in der sie von der Kalkulationseinheit Dl behandelt werden sollen· Wird angenommen, dass die Adresse eines bestimmten
Programmabschnittes in IM aus IFl in einem bestimmten Zeitpunkt abgelesen worden ist, so beginnt die Behandlung dieses Prpgrammabschnittes
nach den im Abschnitt aufgezeichneten Instruktionen» Nach der Behandlung der letzten Instruktion des Programmabschnittes
erfolgt nicht die Behandlung des nächsten Programmabschnittes, sondern es wird derjenige Abschnitt als nächster gewählt, dessen
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Adresse im Anzeigefeld IF an der Heihe ist« Die Adresse desjenigen
Wortes im Feld IF, das die Adresse des soeben abgeschlossenen Abschnittes
enthält, wird im Feld KHOl aufgezeichnet, das das Maschinenüberwachungsprogramm enthält, so dass nach Erweitern dieser
Adresse um eine "1M die nächste Abschnittsadresse in IF gewählt
werden kann» Diese Vorgänge sind aus der Fig«7 zu ersehen, die
ferner zeigt, in welcher Weise ein Abschnitt übersprungen wird, wenn dieser keine Arbeit enthält« In der Fig.7 wurde der Einfachheit
halber vorläufig der Umstand nicht berücksichtigt, dass die in einem bestimmten Abschnitt ablaufende Arbeit periodisch unterbrochen
werden muss, und dass dieser Abschnitt durch einen Ab-, schnitt mit einem höherem Prioritatsgrad ersetzt werden muss, wenn
die Verkehrsbedingungen dies erfordern, wie später noch in Verbindung mit der Fig#8 erläutert wird, und es wurde angenommen, dass
die Arbeit nur von der Arbeitsliste im Anzeigefeld IF gesteuert wird»
In der Fig,7 sind die verschiedenen Vorgänge, wie Ein- und
Austragen von Informationen bei den verschiedenen Speichern IFl, IMl und KMOl und bei der Zentraleinheit CEl, durch Pfeile dargestellt,
die Zahlen tragen, aus denen die Reihenfolge der verschiedenen Stufen auf einander zu ersehen ist· Wie bereits erwähnt,
werden im Anzeigefeld IFl die Adressen derjenigen Abschnitte im
Instruktionsspeicher IM aufgezeichnet, die behandelt werden sollen*
Es wird vorausgesetzt, dass in einem bestimmten Zeitpunkt die Zentraleinheit CEl den Inhalt des Wortes Wf3 im Anzeigefeld IFl abliest,
welches Wort die Adresse des Abschnittes 3/1 im Instruktionsspeicher
IMl anzeigt (Pfeil I)* Mit Hilfe dieser Adresse wird
das erste Wort WrI im Abschnitt 3/1 von IMl (2) abgelesen· Dieses erste Wort WrI zeigt seinerseits die Adresse (3) des ersten Wortes
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Wortes WkI an, das im Feld KMO des Uberwachungsprogramms dem Abschnitt 3/1 zugeordnet ist. Dieses Wort WkI enthält einerseits die
Adresse von Wf3 im Anzeigefeld und andererseits eine Information
über den Prioritätsgrad des Abschnittes 3/1 sowie die Adresse eines den Prioritätsgrad anzeigenden Wortes WnI in KMO, welches Wort
eine Information über den Prioritätsgrad des vorhergehenden Abschnittes enthält. Die Bedeutung des Ausdruckes "Prioritätsgrad"
wird noch anhand der Pig·8 erläutert. Das Wort WkI wird für die
W ahl des Wortes WnI (5) abgelesen und zur Zentraleinheit (Ό geleitet, auf die ferner noch der Inhalt des Wortes WnI (6) übertragen wird, um den Prioritätsgrad des früher behandelten Abschnittes
mit dem Prioritätsgrad des vorliegenden Abschnittes zu vergleichen« Besteht Gleichheit, so ist bei der Anzeichnung in WnI keine Änderung erforderlich; jedoch wird das Wort WPl in KMOl gewählt (7a),
in welches Wort in einer früheren Phase eingeschrieben wurde, ob im Abschnitt 3/1 eine Arbeit vorliegte Bei verschiedenen Prioritätsgraden wird zuerst eine Änderung der Aufzeichnung in WnI erforderlich (7b) zusätzlich zur Wahl des Wortes WpI* Falle das Wort WpI
bei der Ablesung (8) angezeigt hat, dass der Absohnitt 3/1 keine auszuführende Arbeit enthält, so wird das nächste Wort Wr2 in der
Instruktionsreihenfolge in IMl (9a) abgelesen, welohes Wort ein gemeinsames Instruktionswort in der Instruktionen s te des Computers
ist« Ist diese Instruktion abgeschlossen, so wird das nächste Instruktionswort Wr3 (10a) usw· abgelesen, bis das letzte Wort Wrz
abgelesen wird (lla), das der Zentraleinheit CEl anzeigt, dass die
Instruktionsfolge im Absohnitt 3/1 beendet worden iete Die Zentraleinheit erweitert die Adresse dee Wortes WkI in KMOl um eine "1"
und wählt (12a) das Wort Wk2, Wie bereits angegeben, enthält dieses
Wort die Adresse de· Worte· Wf4 im Anzeigefeld IFl1 welches Wort
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auf das zuletzt gewählte Wort Wf3 folgt» Das Wort Wf4 zeigt die
Adresse des zu behandelnden nächsten Abschnittes im Instruktionsspeicher an« Das Wort Wk2 wird abgelesen (13a),und mit Hilfe dieses
Wortes wird das Wort Wf4 gewählt (l^a), Wie bei dem Vorgang (2)
wird nunmehr das erste Wort WsI im Abschnitt Vl des Instruktionsspeichers (15a) gewählt« Dieses Wort enthält seinerseits die Adresse
des ersten Wortes Wk2, das im Überwachungsprogramm KMOl dem Abschnitt
k/l zugeordnet ist. Durch die Ablesung des Wortes WsI wird
das Wort Wk2 (16a) gewählt, wonach die Vorgänge in genau derselben Weise ablaufen wie bei der Stufe (4)»(17a) und (5)=(18a) beschrieben«
Bei der Stufe (8) könnte es möglich sein, dass das Wort WpI bei der Ablesung ergeben hat, dass der Abschnitt 3/1 keine Arbeit
enthält» In diesem Falle erweitert die Zentraleinheit die Adresse des Wortes WkI in KMOl um eine "1" um das nächste Wort Wk2
(9b) in KMOl zu wählen» Dies entspricht genau der Stufe (16a) mit dem Unterschied, dass in diesem falle der gesamte Abschnitt 3/1
in der Instruktionsfolge vor der Weiterleitung zum nächsten Abschnitt nicht zuvor behandelt worden ist? jedoch wurde der Abschnitt
3/1 übersprungen, da dieser keine auszuführende Arbeit enthält. Die Stufe (10b) gleicht der Stufe (13a), und die Vorgänge setzen sich
in der oben beschriebenen Weise fort«
Falls nicht berücksichtigt werden müsste, dass die verschiedenen Abschnitte verschiedene Prioritätsgrade aufweisen, und dass
die Abschnitte mit einem höheren Prioritätsgrad innerhalb einer bestimmten Zeitspanne behandelt werden müssen, so würde das oben
beschriebene Programm zum Steuern der Arbeit der Anlage ausreichen« Die Ermittlung des Betriebszustandee der verschiedenen Einrichtungen
in der Anlage wird regulär mit einer gewissen Periodirität auege-
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ausgeführt, wobei die Ermittlungsperioden so kurz sein sollen,
dass jede Änderung des Betriebszustandes mit Sicherheit festgestellt
wird, d«h« es darf keine Änderung verlorengehen« Bei Impulsempfangsrelais
z,Bo, deren Kontakte den Änderungen der ankommenden Signale
genau folgen, muss eine Ermittlungsperiode verhältnismäßig kurz sein und beispielsweise 10 Millisekunden betragen» Andererseits
sind Einrichtungen vorhanden, die nicht betätigt zu werden brauchen, oder deren Betriebszustand nicht so rasch ermittelt zu werden
braucht* Wenn z#B. beim Einstellen von Wählern eine Funktionsperiode von 100 Millisekunden durchaus genügen kann, so kann z»B«
bei der Abtastung von Teilnehmerleitungen zum Ermitteln des Betriebszustandes
eine Periode von 300 Millisekunden voll ausreichend sein. Diese Werte werden bei der Programmierung von Computern berücksichtigt,
die z,B„ mit drei verschiedenen Prioritätsgifcaden
arbeiten, so dass Funktionen mit einer kurzen Abtastzeit, d«h«
mit einer höheren Priorität zuerst ausgeführt werden müssen, während Funktionen mit einem niedrigen Prioritätsgrad warten müssen,
bis alls Funktionen mit höheren Prioritätsgraden ausgeführt worden sind«
Die Fig.8 zeigt in schematischer Darstellung ein Zeitprozess
für drei Prioritätsgrade bei einem willkürlich gewählten Beispiel«
Wie zu ersehen ist, ist die Zeitachse in Intervalle von 10 me aufgeteilt« Der höchste Prioritätsgrad A, der z*B« für die
überprüfung und die Steuerung von Einrichtungen für den Empfang und
die Steuerung von Signalen vorgesehen ist, beginnt unbedingt alle 10 Millisekunden, wobei, wenn die Funktion mit dem Prioritätsgrad A
während einer 10-ms-Periode nicht beendet ist, die Arbeit während der nächsten 10_ms-Perioden fortgesetzt wird, während die Funktionen
mit dem Prioritätsgrad B oder C warten müssen« Jedesmal, wenn die
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Punktion mit dem Prioritätsgrad A vor Ablauf der 10-ms-Periode
beendet worden ist, wird mit der Durchführung der weniger wichtigen
Punktionen mit dem Prioreitätsgrad B begonnen z.B. mit dem Verbinden
und Trennen von Schaltern oder mit dem Ein- und Ausschalten von weniger wichtigen Relais« In derselben Weise müssen die Funktionen
mit dem Prioritätsgrad C warten, bis die Funktionen mit dem Prioritätsgrad B auegeführt worden sind« Die Zeitpunkte, in denen
die Funktionen mit dem Prioritätsgrad B und C eingeleitet werden, werden einerseits von dem Programm und andererseits von dem Verkehr
in der Vermittlungsstelle bestimmt«
Aus dem obenstehenden Teil der Beschreibung geht hervor, dass die Punktionen mit dem Prioritätsgrad B und C unterbrochen
werden müssen, wenn in je 10 Millisekunden die Ausführung einer
Funktion mit dem Prioritätsgrad A beginnt« Um einen Verlust der Information betreffend der Punktion zu vermeiden, der im Zeitpunkt
der Unterbrechung bei den Prioritätsgraden B und C erfolgt, muss
die Information im Zeitpunkt der Unterbrechung gespeichert werden, wobei alle Register in der Zentraleinheit geleert und deren Inhalt
so gespeichert werden (müssen) muss, dass sie bei Aufhebung der Unterbrechung in der Zentraleinheit CE an den richtigen Stellen
sofort wieder gespeichert werden können«
Die der Fig«7 entsprechende Fig«9 zeigt die Vorgänge bei
der vom Taktgeber gesteuerten Unterbrechung und die Verteilung der Arbeiten auf die verschiedenen Prioritätsgrade· Die Fig.9 zeigt
gleichfalls ein Anzeigefeld IFl, einen Instruktionsspeicher IMl, das Feld des Maschinenüberwachungsprogramms KMOl und die Zentraleinheit
CEl« Der Unterschied besteht darin, dass die Vorgänge bei
der Abtastung des Anzeigefeldes IFl durch selbsttätige Routine
nicht dargestellt sind sondern nur diejenigen Vorgänge, die zur
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Unterbrechung und Aufspeicherung des Programms gehören, das abläuft,
wenn Funktionen mit dem Prioritätsgrad, A begonnen werden sollen, sowie diejenigen Vorgänge, die kontrollieren, dass nach der Behandlung
der Abschnitte mit dem Prioritätsgrad B und C keine zu lange Zeit verstrichen iste Trotz des Umstandes, dass die Priorität A
den Vorrang vor den Prioritäten B und C hat, braucht mit der Ausführung
der Funktionen mit dem Prioritätsgrad B und C nicht gewartet zu werden, bis eine als obere Grenze bestimmte Zeit verstrichen
ist«
Das vom Taktgeber gesteuerte Unterbrechungssignal Kl bewirkt
ζ,B, alle 10 Millisekunden eine Unterbrechung der gerade
ausgeführten Arbelt und ersetzt diese durch eine Arbeit mit dem
Prioritätsgrad A* Damit eine Unterbrechung durchgeführt werden kann,
muss noch eine weitere Bedingung erfüllt werden, nämlich es muss eXn Signal aus der Steuereinheit SE der Zentraleinheit vorliegen,
das besagt, dass das soeben ablaufende Mikroprogramm beendet worden 1st· Dies ist erforderlich, um einen Verlust an Information zu vermeiden,
die eine Fortsetzung des unterbrochenen Programmabschnittes ermöglichen würde« Die vom Taktgeber gesteuerte Unterbrechungsfunktion wird mit Hilfe eines UND-Torkreises ÜK angezeigt, bei dem
das eine Eingangssignal aus dem vom Taktgeber gesteuerten Unterbreohungseignal
KL und das andere Eingangssignal aus dem Beendigungesignal aus SE besteht*
Das vom Taktgeber gesteuerte Unterbrechungesignal aus OK
wählt (21) das Wort Wk3 in KKOl, das dem gerade ausgeführten Abschnitt in IMl zugeordnet ist, um zu bestimmen, mit welchem Prioritätsgrad
die Arbeit auegeführt wird« Das Wort Wk3 enthält eine
Information Über den Prioritategrad dee sugehörlgen Abschnittes,
da ein bestimmter Abschnitt de· Initruktionaepeloher· immer einen
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Prioritätsgrad A, B oder C aufweist, der im voraus bestimmt wird» Wie später noch "beschrieben wird, werden die Adressen der verschiedenen
Abschnitte in das Anzeigefeld IP immer dem Prioritätsgrad entsprechend eingeschrieben, wobei die Abschnitte mit dem höchsten
Prioritätsgrad die erste Stelle einnehmen. Das in KMGl enthaltene Wort Wk3 wird abgelesen und zur Zentraleinheit GE geleitet (22),
in der es analysiert wird, um zu bestimmen, ob die gerade ausgeführte Arbeit den Prioritätsgrad A, B oder C aufweist. Wenn dem
Anschein nach die ausgeführte Arbeit den Prioritätsgrad A aufweist (23a), so bedeutet dies, dass ein außergewöhnlicher Betriebszustand
z.B. eine Überlastung vorliegt» Die Arbeit müsste normalerweise
vor dem Ende der 10-ms-Periode beendet sein, da ein gewisser Anteil der lü-ms-Periode am Ende zur Verfügung stehen muss, damit
auch die Funktionen mit dem Prioritätsgrad A und G ausgeführt werden können« Es wird ein Signal erhalten (23a), dessen Punktion
später noch in Verbindung mit der Beseitigung von Fehlern beschrieben wird, und das bei Vorliegen eines nicht nur kurzzeitigen außergewöhnlichen
Betrietoszustandes eine Umordnung des Programms erfordert.
Wenn dem Anschein nach die gerade ausgeführte Arbeit den Prioritätsgrad B (23b) oder C (23c) aufweist, so wird das Wort
Wk3, das die Adresse des Worte» Wf3 in IPl enthält und sich in KMOl
befindet, in die Felder von KMOl (24) bezw. (24c) eingeschrieben und dient zum Speichern der Information mit dem Prioritätsgrad B
und C. Das Wort Wk3 muss im Speicherfeld B bezw*G als erstes Wort
gespeichert werden, damit bei Wiederaufnahme der Arbeit in diesem Absohnitt bekannt ist, zu welchem Abschnitt die gespeicherte Information
gehört· Bei dem Ablesen dee gespeicherten Wortes Wk3 aus dem Feld B (25b) und aus dem Feld G (25o) wird entschieden, ob der
Inhalt des Hegistera in der Steuereinheit im Feld B (26b) oder im
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Feld C (26c) gespeichert werden soll. Die Beendigung des Speieherne
leitet (27b bezw* 27c) die Wahl des Wortes WfI im Feld IFl ein (28)4
Das Wort WfI, das in der Arbeitsliste des Feldes IFl das erste
Wort ist, enthält die Adresse des ersten Abschnittes, der die
Priorität A aufweist. Wie bereits beschrieben, werden die Adressen
der betreffenden Abschnitte in die Arbeitsliste in der Welse eingeschrieben,
dass zuerst die Abschnitte mit der Priorität A, dann . die Abschnitte mit der Priorität B und schließlich die Abschnitte
mit der Priorität C vorliegen. Da bei einer vom Taktgeber gesteuerten Unterbrechung zuerst das Wort WfI (28) abgelesen wird, und
danach das Wort Wf2 usw., so werden alle Funktionen mit der Priorität
A ausgeführt, bevor z#B· das Wort Wf3 an die Reihe kommt,
das einen Abschnitt mit der Priorität B anzeigt· Bei richtiger Programmierung und bei normalen Betriebsbedingungen müssen die Computer imstande sein, alle Aufgaben auf diese Weise auszuführen,
ohne dass eine Einrichtung länger warten muss, als für die verschiedenen Prioritäten bestimmt worden ist. Nach dem Ablesen des
Wortes WfI (29) wird die Funktion in derselben Weise fortgesetzt, wie in Verbindung mit der Stufe (2) beschrieben.
Es genügt jedoch nicht„ die Funktionen mit der Priorität A
zu überwachen, da es wesentlich ist, dass auch die Funktionen mit der Priorität B und G Innerhalb einer endlichen Zeitspanne ausgeführt
werden* Es kann nämlich der Fall eintreten, dass z.B. eine Funktion mit der Priorität B nicht beendet werden kann, bevor eine
neue vom Taktgeber bestimmte Unterbrechung erfolgt, und wenn dies
längere Zeit dauert, so bedeutet dies, dass die Arbeit mit der Priorität C überhaupt nicht begonnen werden kann. Eine Kontrollmögliohkelt
besteht darin, zu zählen, nach wie vielen, vom Taktgeber gesteuerten Unterbrechungen die Priorität B zur Priorität A
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geändert worden ist* ohne dass Punktionen mit der Priorität G ausgeführt
worden sind, sowie zu zählen, nach wie vielen vom Taktgeber gesteuerten Unterbrechungen Funktionen mit der Priorität C nicht
beendet worden sind, wobei die zulässige Anzahl der genannten Unterbrechungen als eine bestimmte Zahl k gewählt wird. Um eine
solche Kontrolle zu ermöglichen, wird in das Feld KMOl des Maschinenüberwachungsprogramms
ein Zählwort Wtb für die Priorität B und ein Zählwort Wtc für die Priorität C eingeschrieben· Wird das Unterbrechungssignal
aus OK erhalten, so wird das Zählwort Wtb (3D gewählt und zur Zentraleinheit CE geleitet (32), in der untersucht
wird, ob das Wort gleich der zulässigen Zahl k ist» Ist das Wort kleiner, so wird eine "1" dem Zählwort Wtb (33) hinzugeschrieben,
während bei Gleichheit ein Fehleranzeigesignal (33b) erhalten wird,
das die Beseitigung des Fehlers ermöglicht. Das Zählwort muss natürlich auf "0" eingestellt werden, wenn nach einer bestimmten Anzahl
von UnterbrechungsSignalen ein Übergang von der Priorität B
zur Priorität C erfolgt ist. Dies ist durch.den Pfeil (7c) angedeutet,
der sich auf die Fig« 7 bezieht. In dieser Figur wird nämlich dargestellt, dass bei einer Untersuchung, ob die Priorität
sich in bezug auf den vorhergehenden Arbeitsabschnitt (7b) geändert hat, auch die Zentraleinheit überprüft, ob ein übergang von der
Priorität B zur Priorität C erfolgt ist, in welchem Falle ein . Signal (7c) erhalten wird· Dieses Signal bewirkt eine Einstellung
des Zählwortes Wtb auf "0", bevor die Unterbrechungen die kritische Anzahl k erreicht haben, d*h« es kann wieder mit der Zählung
begonnen werden.
Das Verfahren des Kontrollieren, ob die Arbeit mit der
Priorität C beendet worden ist, bevor eine bestimmte Anzahl k von Unterbrechungen
erfolgt ist, unterscheidet sich etwas von dem oben
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beschriebenen Verfahren· Auch in diesem Falle wählt das Unterbre-
- - CE chungssignal (41) das Zählwort Wtc, das zur Zentraleinheit/geleitet
wird (42), in der ein Vergleich erfolgt, um zu bestimmen, ob die
Zahl des Zählwortes kleiner als oder gleich k ist. Ist die Zahl kleiner, so wird in das Zählwort Wtc (43b) eine "1" eingeschrieben,
Besteht jedoch Gleichheit mit k, so wird ein Fehler gemeldet (43a)· Die Beseitigung dieses Fehlers wird später noch beschriebene Die
Kontrolle darüber, dass alle Abschnitte mit der Priorität C ausgeführt
worden sind, wird in der Weise durchgeführt, dass nach der
Adresse des letzten Abschnittes mit der Priorität C das Wort FPPP
in die Arbeitsliste IFl eingeschrieben wird, welches Wort den höchsten Wert darstellt, der durch ein l6-stelliges binäres Wort ausgedrückt
werden kann« Da die Ablesung aller Adressen in IFl der Reihe nach erfolgt, so kommt das Wort FPFP bei der Behandlung des
letzten Abschnittes mit der Priorität G an die Reihe» Daher erfolgt
bei der Ablesung eines jeden Wortes in IFl ein Vergleich in der Zentraleinheit (2a) um zu bestimmen, ob das abgelesene Wort PPFP
ist» Besteht keine Gleichheit mit FFFFm so wird keine Maßnahme getroffen,
während bei Gleichheit das Zählwort (3a) auf wüM eingestellt
wird, welcher Vorgang bedeutet, dass die Arbeit mit der Priorität C beendet worden ist, ohne dass die kritische Anzahl von
Unterbrechungen erreicht worden 1st· In der oben beschriebenen Weise wird daher ein Fehleranzeigesignal erhalten nicht nur, wenn eine
Funktion mit der Priorität A über eine vorherbestimmte Zeit hinaus verlängert worden ist, sondern auch dann, wenn Funktionen mit der
Priorität B und C innerhalb einer vorherbestimmten Zeit nicht beendet
worden sind·
Wenn dem Anschein nach die Funktion mit einer der genannten
Prioritäten innerhalb der vorherbestimmten Zelt nicht beendet worden
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ist, so können als erste Maßnahme gewisse Abschnitte der Arbeitsliste in IP gelöscht werden* Die Adressen der verschiedenen Abschnitte
in der Instruktionsfolge weisen gleichfalls die gleiche Priorität auf, die in einer bestimmten Prioritätsreihenfolge aufgezeichnet
wird, wobei die Überwachungsfunktion z.B. eine Routineüberprüfung die letzte in der Reihenfolge ist» Geeigneterweise wird
jeder Abschnitt mit einer absoluten Reihenfolgenummer versehen, nach der dessen Adresse in die Arbeitsliste eingeschrieben wird»
Wenn ermittelt worden ist, dass die Beendigung der Arbeit mit einer bestimmten Priorität innerhalb einer vorherbestimmten Zeit
nicht erfolgt ist, so wird zuerst die Äbschnittsadresse gelöscht, die in der Liste die letzte ist, d.h. z»B, die Adresse der Uberwachungsfunktionen,
um eine Herabsetzung der Belastung zu bewirken, bis die Störung aufhört, die eine Beendigung der Arbeit verhindert
hat. Dies ist in der Pige10 schematisch für die Priorität B dargestellt,
es besteht jedoch kein wesentlicher Unterschied, ob das Fehlersignal anzeigt, dass eine Arbeit mit der Priorität A oder C
beispielsweise in der vorherbestimmten Zeit nicht beendet werden konnte.
Das Signal, das anzeigt, dass eine Arbeit mit der Priorität B nicht beendet worden ist (33a) (Fig.9), setzt das im Feld
SMO aufgezeichnete Systemüberwachungsprogramm in Gang. Die Adresse des letzten Wortes Wf5 mit der Priorität B im Anzeigefeld IF, welche
Adresse im Wort Wx in SMO aufgezeichnet ist, wird abgelesen (50), und mit Hilfe dieser Adresse wird das Wort Wf5 in IF abgelesen
(5D· Die Adresse des Wortes Wf5 zeigt (52) die erste Instruktion
WrI im Abschnitt 5/1 in IM an, wie in Verbindung mit den Figuren 7 und 9 beschrieben, und diese Instruktion wählt (53) das
Arbeitswort WpI in KMO. Das Arbeitswort zeigt an (5^), dass im
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Abschnitt eine Arbeit ausgeführt wird, wie anhand der Fige? beschrieben
wurde. Wird im Abschnitt eine Arbeit entsprechend dem
Arbeitswort WpI ausgeführt, so wird eine "0" eingeschrieben, welcher
Vorgang bedeutet, dass in der Folge dieser Abschnitt übersprungen wird, und dass eine neue Kontrolle begonnen wird, um zu
bestimmen, ob nach der Löschung dieses Abschnittes die Arbeitshandhabung skapaz i tat sich vergrößert hat· Um diese neue Kontrolle durchführen
zu können, muss das Zählwort Wtb (Fig«9) auf "0" eingestellt
werden, nach dem in das Arbeitswort WpI eine "0" eingeschrieben
worden ist (56a) (57a)o Zugleich mit dem Einschreiben der "0" in
das Arbeitswort wird im Wort Wf5 von IF eine neue Aufzeichnung
vorgenommen, die besagt, dass der Abschnitt 5/1 vorläufig gelöscht
worden ist (55a)· Wie in bezug auf die Fig.13 noch beschrieben wird,
wird diese Aufzeichnung benutzt um zu bestimmen, welche Aufgaben einem anderen Computer übertragen werden sollen, wenn der Fehler
nicht dadurch beseitigt werden kann, dass die unwichtigsten Abschnitte
einfach gelöscht werden·
War nach dem Wort WpI keine Arbeit auszuführen, so muss
im Anzeigefeld JF der nächste Abschnitt (von unten nach oben)
gelöscht werden. Zuerst muss jedoch ermittelt werden (55b) ob
dieser Abschnitt überhaupt gelöscht werden.kann· Es wird nämlich
vorausgesetzt, dass nach dem Löschen der nur tiberwachungsfunktionen
enthaltenden Abschnitte weitere Löschungen nicht durchgefährt werden dürfen. Dies wird in der Weise kontrolliert, dass die
Heihenfolgenummer des Wortes Wf, das als nächstes Wort gewählt wird, (die Wahl erfolgt von den höheren zu den niedrigeren Zahlen)
' mit einer bestimmten Nummer η verglichen wird« Wird auf diese Weise
festgestellt, dass im Arbeitswort WpI (55b) keine Arbeit aufgezeichnat
warp. so wird von der Adresse des zuletzt gewählten Wortes Wx in
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in SMO eine "1" subtrahiert· Ist die Beihenfolgenummer des Wortes
Wf entsprechend der erhaltenen Adresse gleich η (wird z,B.Wf4 erreicht,
so ist η « k)t so bedeutet dies j dass der Fehler die Vornahme
weiterer Maßnahmen erfordert (101) wie noch beschrieben wirdf
wobei auf die Fig«13 verwiesen wird» Ist andererseits die Beihenfolgenummer
des Wortes Wf größer als n, so kann noch ein Abschnitt gelöscht werden, und es wird das nächste Wort W . in SMO gewählt
(56b), Bei der Ablesung dieses Wortes (57b) wird das Wort Vfk (58)
in IF bestimmt, das die Adresse des nächsten Abschnittes in IM (59) anzeigt, wonach das Verfahren in derselben Weise fortgeführt
wird, wie in Verbindung mit der Stufe (52) beschrieben, bis in das Arbeitswort eine "0" eingeschrieben worden ist und eine neue Kontrolle
durchgeführt werden kann um zu bestimmen, ob die Löschung des letzten Abschnittes die Beendigung der gesamten Arbeit mit
der Priorität B möglich geworden ist·
Wie anhand einiger Beispiele erläutert werden wird, können
die Fehler verschiedener Art, die nach dem oben beschriebenen Verfahren ermittelt worden sindT mit Hilfe des Feldes SMO des Systemüberwachungsprogramms
beseitigt werden» Wie bereits in der Beschreibungseinleitung erwähnt, können die Fehler im wesentlichen
in zwei Kategorien eingeteilt werden· Bei der einen Kategorie ist die Art des Fehlers direkt aus dem Signal zu erkennen, das anzeigt,
dass ζ·Β. eine Kalkulationseinheit oder ein Datenspeicher versagt,
während bei der anderen Kategorie ein Signal anzeigt, dass die Arbeit infolge einer überlastung (die auch eine Folge eines Schaltungsfehlers
in einer der Einheiten sein kann) in einer bestimmten Zeit nicht beendet werden kann# Dieser Fall wird nunmehr unter Hinweis
auf die FIg4Il beschrieben, bei dem die gesamte Kalkulationseinheit versagt, wobei die mit dieser Einheit zusammenwirkende
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Arbeitsliste aus dem Anzeigefeld IFl auf ein anderes Anzeigefeld
IP2 übertragen werden muss. Anhand der Pige12 wird derjenige Fall
beschrieben, bei dem der Datenspeicher eines Computers versagt, wobei dessen gesamter Inhalt auf einen Reserve-Datenspeicher übertragen
werden muss* In Verbindung mit der Figo13 wird der Fall beschrieben,
wenn die Funktion eines oder mehrerer Abschnitte aus dem Anzeigefeld IPl des einen Computers in das Anzeigefeld IF2
des anderen Computers übertragen wird, um die Belastung des ersten
Computers herabzusetzen, wenn dieser nicht imstande ist, die Arbeit mit einer bestimmten Priorität vollständig auszuführen»
(VgLFIg, IG)·
Anhand der Pig«11 wird der Fall beschrieben, wenn eine
aus CEl und IMl bestehende Kalkulationseinheit oder ein aus einer Kalkulationseinheit und einem Datenspeicher DMl bestehender Computer
versagt.
Der Vergleichskreis JK, der immer das Kalkulationsresultat der in doppelter Ausführung vorgesehenen Computer vergleicht, sendet
ein Fehleranzeigesignal aus, das besagt, dass die Funktion des gesamten Computers von einem anderen Computer übernommen werden
soll« Dies erfolgt, in der Weise, dass die Arbeitsliste des Anzeigefeldes
IFl des fehlerhaften Computers in das Anzeigefeld IP2 eines ordnungsmäßig arbeitenden Computers CE2, IM2, DM2 übertragen werden
muss,, damit der letztgenannte Computer die Arbeit des fehlerhaften
Computers übernehmen kann· Dies stellt eine Vereinfachung
imVergleioh zu den in der Praxis herrechenden Bedingungen dar, um
die Punktion verständlicher zu machen, da in der Praxis eine Aufteilung
der Arbeit eines fehlerhaften Computers auf zwei oder mehrere Computer erfolgen muss* Das Verfahren ist jedoch grundsätzlich
dasselbe, ganz gleich, ob die Arbeit des fehlerhaften Compu-
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Computers auf einen oder mehrere andere Computer übertragen wird»
Die Fig«ll zeigt in schematischer Darstellung die Zentraleinheit
CEl, den .Instruktionsspeicher IMl1 den Datenspeicher DMl,
das Anzeigefeld IPl und das Feld des Systemüberwachungsprogramms SMOl des fehlerhaften Computers und die Zentraleinheit CE2, den
Instruktionsspeicher IM2, den Datenspeicher DM2, das Anzeigefeld IF2 und das Feld des Systemüberwachungsprogramms SM02 des ordnungsgemäß
arbeitenden Computers, der die !Funktion des erstgenannten Computers übernimmt. Wie bereits erläutert, wird in jedem Computer
ein gleiches Systemüberwachungsprogramm gespeichert· Weist einer der Computer einen Fehler auf, der ohne die Mitwirkung eines anderen
Computers beseitigt werden kann, so wird das in demselben Computer aufgezeichnete Systemüberwachungsprogramm benutzt, wie
anhand der Fig«10 bereits beschrieben» Ist andererseits die Mitwirkung eines anderen Computers erforderlich, um die Belastung eines
fehlerhaft arbeitenden Computers herabzusetzen, oder um dessen Arbeit
vollständig zu übernehmen, so wird das in dem genannten anderen Computer aufgezeichnete Systemüberwachungsprogramm benutzt*
Aus einem Vergleichskreis JK, der beständig die Kalkulationsresultate der in doppelter Ausführung vorgesehenen Einheiten mit
efander vergleicht, wird ein Signal erhalten, aus dem zu erkennen
ist, dass der Fehler von einer Art ist, bei der die gesamte Arbeit von anderen Computern übernommen werden muss (61)« Dieses Signal
wird in ein Kodewort in der Zentraleinheit CE2 des ordnungsgemäß arbeitenden Computers umgewandelt, so dass durch einen Vergleich
mit verschiedenen Kodeworten, die verschiedenen Arten von Fehlern
entsprechen, ermittelt werden kann, um welche Art von Fehler es sioh handelt· Die den verschiedenen Fehlern entsprechenden Worte
werden im Feld SM02 des Syitemüberwaohungaprogramme aufgezeichnet,
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und das erste dieser Pehleranzeigeworte mit der Nr*1 wird gewählt
(62). Das Fehleranzeigewort wird abgelesen (63) und mit dem Kodewort
verglichen, das aus dem Fehleranzeigesignal erhalten wird· Besteht keine Gleichheit, so wird das nächste Fehleranzeigewort
im Systemüberwachungsprogramm SM02 (6*rt>) abgelesen und mit dem
Kodewort verglichen. Ergibt sich eine Gleichheit, so wird das erste Wort im Fehlerbeseitigungsprogramm in SM02, das dem Fehler entspricht,
gewählt (6^a). Entsteht ein Fehler, wie in Verbindung mit
"V
der Fig·11 beschrieben, so muss die Arbeitsliste des fehlerhaften
Computers in IFl auf die Arbeitsliste des unbeschädigten Computers in IF2 in der Weise übertragen werden, dass in der endgültigen
Arbeitsliste die Adressen der verschiedenen Abschnitte nach der Reihenfolge der Priorität und entsprechend der Reihenfolgenummer
eingetragen werden, die jeder Abschnitt in der ganzen Anlage erhalten hat· Um die Durchführung einer solchen Umsortierung zu ermöglichen,
müssen die Worte aus dem eigenen Feld IF sowie aus dem äußeren Feld IF abgelesen und nach der Umgruppierung in das eigene
Anzeigefeld IF2 eingeschrieben werden· Das Fehlerentfernungswort
wird abgelesen (65) und zeigt an, dass der Inhalt von IF2 in das
Feld SM02 übertragen werden soll· Es wird das erste Wort in IF2
gewählt (66) und in SMO2 gespeichert (67), Hiernach erfolgt ein
Vergleich um zu ermitteln, ob es sich um das letzte Wort handelt, das aus IF2 (68) übertragen worden 1st. Wie bereits in Verbindung
mit der Fig·7 beschrieben wurde, wird die Arbeitsliste von IF2 mit
dem Wort FFFF abgeschlossen, das anzeigt, dass das letzte Wort erreicht worden ist» Ist dem Anschein nach die Adresse nicht FFFF
gewesen, so wird zu der Adresse eine "1" addiert, und es wird das nächste Wort gewählt in IF2 (69b)· Stelle sich andererseits heraus,
dass die Adresse FFFF ist (69a), so bedeutet dies, dass die Über-
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Übertragung der Arbeitsliste aus dem eigenen Feld IP2 beendet ist,
und es wird ein Feld gewählt, in das eine äußere Arbeitsliste aus IPl eingeschrieben werden kann. Danach wird eine Übertragung des
Feldes IFl durchgeführt, wobei das erste Wort gewählt (71) und in
das Feld in SM02 (72) übertragen wird, das für diesen Zweck vorgesehen
ist. Dasselbe Verfahren wird bei der übertragung der eigenen
Arbeitsliste angewendet, d.h«, es wird ein Vergleich durchgeführt
um zu bestimmen, ob die Adresse gleich FFFF ist oder nicht (73)· Bei Ungleichheit wird zur Adresse eine "1" addiert, und
das Verfahren wird fortgesetzt (7^b)» Besteht andererseits eine
Gleichheit mit FFFF, so bedeutet dies, dass die Übertragung beendet
ist, und dass mit einer Neugruppierung begonnen werden kann (7^a),
bei der die erste Abschnittsadresse im eigenen Feld IF die Priorität A aufweist* Das Wort wird abgelesen (75) und in einem gemeinsamen
Speicherfeld in SM02 gespeichert (76)· Danach wird zur Adresse
der abgelesenen Abschnittsadresse eine "1" addiert, und es wird mit Hilfe der neuen Adresse die nächste Abschnittsadresse gewählt
(78), und es wird untersucht, ob diese Abschnittsadresse einem Abschnitt mit derselben Priorität wie der vorhergehende Abschnitt
entspricht (79)· Ist die Priorität unveränder, d.h· MA", so wird
das Wort in das gemeinsame Speicherfeld eingeschrieben (80a), d,h,
dieser Vorgang gleicht dem Vorgang (76)· Bei einer Änderung des
en
Vorranges zur Priorität B muss die die Priorität A aufweisenden Abschnittsadressen zuerst aus dem äußeren Feld IF in das gemeinsame Speicherfeld übertragen werden, so dass das erste Wort im Speicherfeld von IFl herausgesucht (80b), abgelesen (81) und in das gemeinsame Speicherfeld eingeschrieben wird (82). Hiernach wird zur Adresse eine "1" addiert, und das nächste Wort wird im Speichfeld von IFl herausgesucht (84). Das Wort wird abgelesen (85) und festge-
Vorranges zur Priorität B muss die die Priorität A aufweisenden Abschnittsadressen zuerst aus dem äußeren Feld IF in das gemeinsame Speicherfeld übertragen werden, so dass das erste Wort im Speicherfeld von IFl herausgesucht (80b), abgelesen (81) und in das gemeinsame Speicherfeld eingeschrieben wird (82). Hiernach wird zur Adresse eine "1" addiert, und das nächste Wort wird im Speichfeld von IFl herausgesucht (84). Das Wort wird abgelesen (85) und festge-
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festgestellt, ob eine Gleichheit mit PPPP besteht» In diesem Falle
würde dies bedeuten, dass das letzte Wort in IPl erreicht worden ist
d.h. alle Abschnittsadressen sind in das Speicherfeld entsprechend deren Prioritäten eingeschrieben worden, und es kann mit der Ablesung
des gemeinsamen Speicherfeldes begonnen werden (86a), wobei die Abschnittsadressen auf IP2 in der neuen numerischen Reihenfolge
übertragen worden sind, wie durch (88) an der rechten Seite von IP2 dargestellt ist, während die linke Seite dasselbe Feld vor der
Übernahme der Arbeit durch einen anderen Computer zeigt. Ist das letzte Wort noch nicht erreicht worden, d,h« es besteht keine
Gleichheit mit PFPP, so muss bestimmt werden, ob die abgelesene Abschnittsadresse dieselbe Priorität aufweist oder nicht· Bei unveränderter
Priorität erfolgt ein Einschreiben in das gemeinsame Speicherfeld (86c), und das Verfahren wird nach (83) fortgesetzt.
Wurde jedoch die Priorität der nächsten Abschnittsadresse anscheinend
geändert, d*h« der nächste Abschnitt weist z.B. die Priorität B auf, so muss zuerst die Abschnittsadresse mit der Priorität B
aus IP2 (86b) abgelesen werden, wonach das Verfahren nach (79) fortgesetzt wird»
Etwas anderes ist es, wenn ein Fehler in einem der Speicher eines DatendoppelSpeichers DKa-DKb auftritt, und wenn alle Informationen
in diesem Datendoppelspeioher in einen Reserve-Datenspeicher oder -Datendoppelspeicher übertragen werden sollen« Dies 1st
aus der Pig·12 zu ersehen, in der der Einfachheit wegen nur ein
Speicher des Doppelspeichers dargestellt ist und zwar im fehlerhaften Datenspeicherpaar sowie im Reservedatenspeicherpaar· Ebenso
wie in der Pig.l ist dargestellt die Zentraleinheit CE2, der In-
ms ■truktioneapeloher IM2, da· Feld SKO2 des Systemüberwaohungsprogram
und auch der Datenspeicher DM2 eines unbeschädigten Computers sowie
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der Reservedatenspeicher DWr· Tritt in einem der Datenspeicher
eines Datenspeicherpaares ein Fehler auf, so wird als Folge abweichender Resultate in der Doppeleinheit ein Signal aus dem Vergleichskreis
JK erhalten, das zu demjenigen Computer geleitet wird, der die übertragung der Information in den Reservedatenspeicher
bewirken soll (91)* In derselben Weise, wie bei der Fig.11 beschrieben,
wird das Fehleranzeigesignal zu einem Kodewort umgewandelt, wonach die Fehleranzeigeworte in SM02 abgelesen (92) und der
Reihe nach mit dem Fehlerkodewort verglichen werden (93)* Besteht keine Gleichheit, so wird das nächste Fehleranzeigewort (9^b) gewählt,
bis schließ eine Gleichheit besteht· Wurde andererseits eine Gleichheit festgestellt, so wird das erste Wort im Fehlerbeseitigungsprogramm
(9^a) entsprechend dem entdeckten Fehler, d„h#
ein Fehler im Datenspeicher, gewählt« Die Instruktion besagt, dass
der Inhalt von DM in DMr (95) eingeschrieben werden soll, wobei alle Worte in DM, angefangen mit dem ersten Wort, gewählt (96),
abgelesen (97) und an der entsprechenden Adresse in DMr eingeschrieben werden (98)· Nach jedem Einschreiben erfolgt ein Vergleichen
(99), um festzustellen, ob das letzte Wort, nämlich FFFF erreicht worden ist. Ist das übertragene Wort gleich FPPP, so geht
hieraus hervor, dass der gesamte Datenspeicher übertragen worden ist (100b), so dass der Computer weitere Arbeiten ausführen kann.
War andererseits das Wort nicht gleich FFFF, so wird zur Adresse in DM2 eine "1" addiert, und es wird das nächste Wort abgelesen
(100a), wonach die weiteren Vorgänge gleich den Vorgängen (97) sind.
Die Übertragung brauoht nioht mit der höohsten Priorität zu erfolgen sondern kann in den Zelten zwischen zwei vom Taktgeber gesteuerten
Unterbrechungen durchgeführt werden, in denen z.B« die Funktion mit der Priorität B beendet worden ist·
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Die Fig.13 zeigt die Beseitigung eines Fehlers durch Übertragen
der Aufgaben des einen Computers auf einen anderen Computer,
falls es anscheinend nicht möglich ist, die Aufgaben zu beenden trotz des Umstandes, dass alle löschbaren Arbeitsabschnitte bereits
gelöscht worden sind, wie bei dem sich auf die Priorität B beziehenden Beispiel erläutert worden ist (Fig·10)· In dem genannten
Beispiel wurde angenommen, dass bei einer Gleichheit der Anzahl der gelöschten Abschnitte mit einer bestimmten Zahl η besondere Maßnahmen
getroffen werden müssen, wie durch den Pfeil (101) angedeutet wird. Diese Ma"ahmen werden in bezug auf die Figv13 beschrieben·
Der Computer, aus dem das Fehleranzeigesignal erhalten wird, wird von der Zentraleinheit CEl symbolisch dargestellt (101)· Das
Fehleranzeigesignal wird zu einem Kodewort umgewandelt, wonach die Ablesung der verschiedenen Fehleranzeigeworte durchgeführt wird
(102) und zwar in derselben Weise, wie in den Figuren 11 und 12 dargestellt« Das Pehleranzeigewort wird mit dem Fehlerkode (103)
verglichen, und wenn keine Gleichheit besteht, so wird das nächste Fehleranzeigewort (10^b) gewählt, bis eine Gleichheit vorhanden
ist» In diesem Falle wird das erete Wort im Fehlerbeseitigungsprogramm
(10^a) gewählt· Dieses Wort enthält eine Instruktion, die besagt, dass die erste Abschnittsadresse mit der Priorität B in
IFl gewählt werden soll (106), d.h. im Anzeigefeld des fehlerhaft arbeitenden Computers· Es wird nämlich vorausgesetzt, dass das
Signal (101) anzeigt, dass der Computer Dl-DMl bei der Priorität B
nicht befriedigend arbeitet (vgl.Fig.lO). Wie bereits in bezug auf
die Fig.10 beschrieben, enthält jedes Wort in IF 1 an einer bestimmten
Stelle eine Information in Form eines Arbeits-Bits, das anzeigt, ob der betreffende Abschnitt gelöscht worden ist bei dem Versuch,
die Belastung herabzusetzen· Das Wort Wf (107) wird abgelesen, und
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es wird ermittelt, ob das Arbeits-Bit eine "C" ist, was bedeutet, ι dass das Wort auf "0" eingestellt worden ist, oder ob das Arbeitebit
aus einer "I" besteht. In diesem Falle wird zu der Abschnittsadresse (108a) eine "1" addiert, und es wird das nächste Wort Wf
in IfI abgelesen, welcher Vorgang dem Vorgang (107) gleicht« Wird andererseits ein Wort mit dem Arbeits-Bit "0" vorgefunden, so bedeutet
dies, dass dies die letzte Abschnittsadresse war, die gelöscht worden ist bei dem früheren Versuch, den Fehler zu beseitigen»
Es muss daher von der Adresse eine "1" subtrahiert werden, um dasjenige Wort Wf (108b) wählen zu können, das nunmehr gelöscht
und in das Anzeigefeld IP2 des anderen Computers übertragen werden soll» so dass die Belastung des nicht ordnungsgemäß arbeitenden
Computers herabgesetzt werden kann« Es wird angenommen, dass das in IP2 zu übertragende Wort das Wort Wfk war· Dieses Wort wird
in einem Feld in SM02 gespeichert (110), das für diesen Zweck vorgesehen
ist, wonach die Worte mit der Priorität B aus dem eigenen Anzeigefeld IF2 des Computers zu SM02 übertragen werden, so dass
das aus IFl abgelesene Wort zwischen den genannten Worten eingesetzt werden kann» Das erste Wort mit der Priorität B in IF2 wird
abgelesen (112) und in das Speicherfeld von SM02 eingeschrieben (113)· Nunmehr muss ein Vergleich vorgenommen und bestimmt werden,
welches der beiden Worte das erste sein soll* Wie bereits beschrieben, ist jeder Adressenabschnitt in den Anzeigefeldern IF mit einer
Reihenfolgenummer versehen, die die absolute numerische Reihenfolge unter verschiedenen Abschnittsadressen anzeigt« Auf diese Weise
wird bestimmt, welche der beiden Abschnittsadressen bei einer Neugruppierung an die erste Stelle tritt· Diese numerische Reihenfolgenummer
wird nunmehr abgelesen (115) und zwar für das in SM02 gespeicherte Wort IFl und für das in SM02 gespeicherte Wort IF2»
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Ergibt sich bei einem Vergleich (116) dass die absolute Reihenfolgenummer
des Wortes IPl niedriger ist als die des Wortes IF2, so müssen alle Worte in IP2, vom Wort IF2 angefangen, um eine Stufe
nach unten (117a) verschoben werden, wodurch ein Zwischenraum für das Wort IPl geschaffen wird, das eine niedrigere absolute Reihenfolgenummer
aufweist als das genannte Wort, Das gespeicherte Wort IPl wird aus SMG2 abgelesen (119) und in den Zwischenraum eingeschrieben
(120). Aufgrund dieser Maßnahme wird der übertragene Abschnitt nunmehr vom Computer CE2, DM2, IM2 behandelt. Die Kontrolle
des zuvor überlasteten Computers wird fortgesetzt, um zu ermitteln, ob die Übertragung eines Abschnittes die erforderliche Entlastung
bewirkt hat» Trifft dies nicht zu, so wird ein neues Fehleranzeigesignal
erhalten, und das beschriebene Verfahren wird wiederholt mit der Übertragung eines neuen Abschnittes aus IPl zu IP2e Ergibt
sich (117b) dass das übertragene Wort IPl eine höhere absolute Reihenfolgenummer aufweist als das erste abgelesene Wort IP2 mit
der Priorität B, so wird zu der zuvor gewählten Adresse von IF2
eine M1N addiert, und es wird die nächste Abschnittsadresse zu
SM02 übertragen, welcher Vorgang dem mit (113) bezeichneten Vorgang
entspricht»
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungeformen beschränkt· Es können iTielmehr nach dem Erfindungsprinzip eine
große Anzahl von Betriebsaufgaben gelöst werden* Die Eingangs- und
Ausgangseinrichtungen für den Informationsaustausch zwischen dem Computer und beispieleweise einer Schreibmaschine, einem Bandableser
uiw♦ kännnmit Hilfe des Systemüberwachungsprogramms abgeschaltet
werden« Tritt bei diesen Einrichtungen ein Pehler auf, so kann auch
eine Übertragungseinheit ganz oder teilweise abgeschaltet werden»
Patentansprüche
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Claims (4)
1) Computeranordnung zum Steuern einer Anlage mit einer Anzahl zusammenwirkender Einrichtungen, z»B* eine Selbstwählfernsprechanlage
mit Zentraleinheiten (CEl, CE2 ».„) zum Durchführen von Kalkulationsoperationen, mit Speichereinheiten (IMl, IM2 ,»,)
zum Speichern von Instruktionen, und mit Speichereinheiten (DMl, . DM2··«) zum Speichern von Informationen während der Durchführung
der Kalkulationsoperationen, welche Einheiten mit einander so zusammenarbeiten, dass jede der genannten Einheiten zusammen mit einer
Einheit der übrigen Kategorien einen Computer bildet, so dass die auf diese Weise gebildeten Computer mit Hilfe mindestens einer
Ubertragungseinheit (PEl, FE2·»,) einerseits den Betriebszustand
der verschiedenen. Einrichtungen der Anlage (TA) ermitteln und andererseits diese Einrichtungen mit Führung durch das aus dem Computern
empfangenen Resultates betätigen, dadurch gekennzeichnet, dass die Computeranordnung Einrichtungen aufweist (OK13/1, 13/2,
13/3, OK 9/1, 9/2, 9/3 usw.), mit deren Hilfe jede Einheit (CEl, CE2 usw...) (DMl, DM2 usw#.,IMl, IM2 usw...FlSl, PE2 usw.) der Anordnung
aus mehreren Einheiten Informationen empfangen kann, so dass die augenbliok zusammenarbeitenden Einheiten Computer bilden,
die nur während der Zeit der Zusammenarbeit bestehen (z.B.CEl-IMl-DMl),
während zu einer anderen Zeit eine in einem solchen Computer enthaltene Einheit zusammen mitfc anderen Einheiten einen weiteren,
kurzfristig bestehenden Computer bildet (z«B· CE1-IM1-DM2).
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2) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass,
der einem jeden Computer zugeordnete Instruktionsspeicher (IMl, IM2 usw.·.) alle Instruktionen speichert, mit deren Hilfe ein Computer alle Funktionen ausführen kann, die zum Steuern der Anlage
erforderlich sind, wobei jedoch die Arbeit zwischen den verschiedenen Computern so aufgeteilt wird, dass gewisse Abschnitte der
gesamten Instruktionsfolge von einem bestimmten Computer ausge- . führt werden (z,B. CE3-IM3-DM3), dass jedem Computer ein Anzeigespeicherfeld (IF) zugeordnet ist, aus dem der betreffende Computer
nach der Durchführung aller Instruktionsabschnitte eine Information (z.B, Wl) entnimmt, die die Adresse des Abschnittes betrifft,
der hiernach ausgeführt werden soll, und dass jedem Computer ein Speicherfeld (SHO) mit einer Folge von tJberwachungsinstruktionen
zugeordnet ist, mit deren Hilfe ein Computer bei Empfang einer Information, die besagt, dass ein Betriebszustand besteht, der
nicht als normal anzusehen ist (e»B» ein Fehler in der Schaltung,
eine Überlastung usw«), mindestens eine Abschnitteadresse. (z«B*Wl)
Im AnEeigespeicherfeld (IFl) für einen Computer löschen kann, der
die den Fehler betreffende Information erzeugte, und in dem Ausmaß,
wie erforderlich, um diese Abschnitteadresse in das Anzeigespeicherfeld (IF2) eines weiteren beliebigen Computers einzuschreiben,,
3) Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu jedem Computer ein Speicherfeld (KHO) mit einer weiteren
Folge von tJberwachungsfunktionen gehört, mit deren Hilfe der betreffende Computer ermittelt, ob die Arbeit in einer als normal
bezeichneten Zeitspanne ausgeführt worden 1st und eine hierauf bezügliche Information erzeugt, die für alle Computer der Anlage
lesbar ist, so dass ein weiterer Computer die Aufgaben neu gruppiert
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durch Übertragen τοη Abeohnitteadreeeen aus dem einen Anzeigespeicherfeld (IFl) In ein änderte Anzeigespeicherfeld (IF2).
4) Anordnung nach ein·· der Yoritehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, da·· alle Einheiten (CE1 IH, DM, FE) in doppelter
Autführung vorgesehen sind, und dass je eine Einheit der Einheitenpaare nit einen Paar Einheiten der Übrigen Kategorien zusammenwirkt, wobei zwei parallel arbeitende Computer gebildet werden,
dl· beständig dieselben Funktionen ausführen, dass für jedes Paar
Computer ein Vergleich·*™is (JK) vorgesehen ist, der beständig
die Kalkulationsergebnis·· der beiden Computer eines jeden Paares alt einander vergleicht und bei einer Abweichung eine Information
•rteugt, die von mindesten· ein·· weiteren Paar Computer abgelesen
werden kann, um der erhaltenen Fehlerinformation entsprechend Abschnitt sadr es β·η «us des Anzeigespeioherfeld (z,B« IFl) des fehlerhaften Coaputerpaares in das Anzeigespeicherfeld (z.B« IP2) zu
übertragen, das zu einen fehlerfreien Computerpaar gehört·
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L e e r s "e i t e
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |