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DE1545764C - p Chlorphenvhsopropylcarbinol nico tinsaureester - Google Patents

p Chlorphenvhsopropylcarbinol nico tinsaureester

Info

Publication number
DE1545764C
DE1545764C DE19651545764 DE1545764A DE1545764C DE 1545764 C DE1545764 C DE 1545764C DE 19651545764 DE19651545764 DE 19651545764 DE 1545764 A DE1545764 A DE 1545764A DE 1545764 C DE1545764 C DE 1545764C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid ester
compound
nicic
chlorophenopropylcarbinol
nicotinic acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19651545764
Other languages
English (en)
Other versions
DE1545764A1 (de
Inventor
Joseph Prof Pans Swier kot Henri Blaise Bondy Seine Nordmann, (Frankreich)
Original Assignee
Fa Ugine Kuhlmann Paris
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa Ugine Kuhlmann Paris filed Critical Fa Ugine Kuhlmann Paris
Publication of DE1545764A1 publication Critical patent/DE1545764A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1545764C publication Critical patent/DE1545764C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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und dessen pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalze.
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise Nicotinsäurechlorid mit p-Chlorphenylisopropyl-carbinol umsetzt und das so erhaltene Esterhydrochlorid gegebenenfalls in die freie Base oder in ein anderes pharmazeutisch verträgliches Säureadditionssalz umwandelt.
3. Pharmazeutische Zubereitung, bestehend aus einer Verbindung gemäß Anspruch 1 und üblichen Hilfsstoffen.
30
Die Erfindung betrifft den p-Chlorphenylisopropylcarbinol-nicotinsäureester der Formel
CH,
40
45
und dessen pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalze, insbesondere das Hydrochlorid. Diese Verbindungen weisen eine hypocholesterinämische und hypolipämische Wirkung auf.
Der erfindungsgemäße Nicotinsäureester wird in Form des Hydrochlorids durch Umsetzung von p-Chlorphenylisopropylcarbinol in an sich bekannter Weise mit Nicotinsäurechlorid hergestellt. Durch Hydrolyse oder Neutralisation des Hydrochlorids wird die freie Base erhalten.
Das ρ - Chlorphenylisopropylcarbinol kann z. B. durch Einwirkung von Isopropylmagnesiumbromid auf p-Chlorbenzaldehyd; das Nicotinsäurechlorid kann z. B. durch Einwirkung von Thionylchlorid auf Natriumnicotinat in Tetrachlorkohlenstoff hergestellt werden.
Nachfolgend wird die Herstellung des erfindungsgemäßen Nicotinsäureesters an Hand eines Beispiels erläutert.
Beispiel- 6s
In ein mit einem Rührer und einem Kühler, auf dem ein mit wasserfreiem Calciumchlorid beschicktes Abschlußröhrchen aufgebracht ist, ausgestattetes Reaktionsgefäß werden 100 Volumteile trockenes Benzol, 92,25 Gewichtsteile p-Chlorphenylisopropylcarbinol und 70,7 Gewichtsteile Nicotinsäurechlorid eingegeben. Die Temperatur erhöht sich langsam; sie wird durch äußere Kühlung auf 300C gehalten, bis ein Absinken der Tempratur zu beobachten ist. Sodann wird : unter Rückflußbedingungen während einer Stunde..erwärmt. Anschließend läßt man abkühlen, wobei das Hydrochlorid des p-Chlorphenylisopropylcarbinol - nicotinsäureesters ausfällt. Man filtriert, wäscht mit Isopropyläther und trocknet im Ofen bei 700C. Ausbeute 154 Gewichtsteile, Schmelzpunkt 118 bis 1200C. Das Hydrochlorid kann durch Lösen in warmem Methanol und Zugabe von Isopropyläther oder durch Umkristallisation aus Methanol gereinigt werden. Nach der Reinigung beträgt der Schmelzpunkt 124 bis 127° C.
Die freie Base wird durch Hydrolyse oder Neutralisation des Hydrochlorids beispielsweise wie folgt erhalten: In einem mit einem Rührer ausgestatteten Reaktionsgefäß werden 400 Gewichtsteile p-Chlorphenylisopropylcarbinol - nicotinsäureester - hydrochlorid s~\ in 2000 Teilen destilliertem Wasser suspendiert. Die freie Base fällt zuerst in öligem, sodann in kristallinem Zustand an. Die Salzsäure wird mit Hilfe von etwa 125 Volumteilen 10 η-Natronlauge neutralisiert. Man filtriert, wäscht mit Wasser, trocknet an der Luft und schließlich im Vakuum. Es werden so 350 Gewichtsteile ρ - Chlorphenylisopropylcarbinol - nicotinsäureester mit einem Schmelzpunkt von 61 bis 62° C im Maquenne-Block erhalten. Die Verbindung kann aus Methanol unter Zugabe von Wasser umkristallisiert werden.
Der p-Chlorphenylisopropylcarbinol-nicotinsäureester ist ein weißer, nadeiförmiger kristalliner Feststoff. Er ist unlöslich in Wasser, leicht löslich in Lipiden und löslich in Alkoholen. Er kann durch Titration mit Perchlorsäure in Eisessig quantitativ bestimmt und durch sein Pikrat, das im Maquenne-Block einen Schmelzpunkt von 107 bis 1080C aufweist, inde'ntifiziert werden.
Versuchsbericht:
Um den pharmazeutischen Fortschritt der erfin- C-dungsgemäßen Verbindung zu zeigen, wurden Vergleichsversuche durchgeführt, in denen der erfindungsgemäße Nicotinsäureester (B) und das bekannte ' Handelsprodukt p-Chlorphenoxyisobuttersäureäthylester (A)
CH3
Cl
O — C — COOC2H5 (A)
• CH3
einander gegenübergestellt werden. Die Verbindung A ist im Beispiel 1 der britischen Patentschrift 860 303 beschrieben, ebenso die Verwendung dieser Verbindung als hypocholesterinämisches Mittel (S. 1, Zeilen 17 bis 19).
Dabei wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Toxizität
Verabreicht man Ratten die Verbindung B auf oralem Weg, so ist diese Verbindung noch bei einer Dosis
von 8000 mg/kg ungiftig. Verabreicht man dagegen die bekannte Verbindung A unter gleichen Bedingungen, so ist diese viel giftiger; ihre DL50 beträgt 1750 mg/kg.
Hypocholesterinämische und
hypolipämische Wirkung
Die Wirkung der Verbindungen A und B auf Cholesterin und Lipide wurde nach der Methode von B. Blank, F. R. Pfeiffer, C. M. Greenberg und J. F. K e r w i n, J. Med. Chem., 6, (1963), S. 560, an 200 bis 250 g schweren männlichen Ratten untersucht.
Hierbei wurde folgendes festgestellt:
a) Nach einer einzigen Behandlungswoche ist die Wirsamkeit der erfindungsgemäßen Verbindung B auf Phospholipide zweimal so stark wie die der bekannten Verbindung A. Die Verringerung des mittleren Spiegels der Phospholipide beträgt bei der Verbindung A 16,6% gegenüber 33% bei der Verbindung B.
b) Die Verbindung A wird schlecht vertragen; alle mit dieser Verbindung behandelten Tiere verendeten vor dem Ende der zweiten Behandlungswoche. Bei der gleichen Dosis wird die Verbindung B selbst nach 2wöchiger Behandlung gut vertragen.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. ρ - Chlorphenylisopropylcarbinol - nicotinsäureester der Formel ,
X—CO —Ο —CH-Ch'
CH,
CH,
IO
DE19651545764 1964-04-10 1965-04-06 p Chlorphenvhsopropylcarbinol nico tinsaureester Expired DE1545764C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR970539 1964-04-10
DEE0029048 1965-04-06
DEE0029048 1965-04-06

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1545764A1 DE1545764A1 (de) 1972-04-13
DE1545764C true DE1545764C (de) 1973-07-05

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