DE1545551A1 - Neue Chinazolinonderivate und ihre Herstellung - Google Patents
Neue Chinazolinonderivate und ihre HerstellungInfo
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- DE1545551A1 DE1545551A1 DE1965A0049791 DEA0049791A DE1545551A1 DE 1545551 A1 DE1545551 A1 DE 1545551A1 DE 1965A0049791 DE1965A0049791 DE 1965A0049791 DE A0049791 A DEA0049791 A DE A0049791A DE 1545551 A1 DE1545551 A1 DE 1545551A1
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Description
PATENTANWÄLTE 1 54 ζ5^
DR. W. PFEIFFER
DR. F. VOITHENLEITNERt
8 MÜNCHEN 23
UNGERERSTR. 25 - TEL 39 02 36
UNGERERSTR. 25 - TEL 39 02 36
19 992
American Cyanamid Company, Wayne, ¥.J. V. St· A.
Heue OMnazolinonderivate und ihre Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf neue Ghinazolinonderivate
und ihre Salze mit einem oder zwei Äquivalenten einer physiologisch annehmbaren Säure und deren Herstellung.,
Die Verbindungen nach der Erfindung eignen sich zur Bekämpfung von Coccidiosen bei Haustieren wie Geflügel,
Truthühnern, Schafen, Ziegen, Rindern und Kaninchen.
Es wurde gefunden, daß die neuen Verbindungen bereits in sehr niedrigen Konzentrationen, nämlich in Konzentrationen
von 0,5 bis 10 ppm wirksam sind. Sie zeigen eine hohe Wirksamkeit gegenüber zahlreichen Coccodienspezies, zum
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8AD ORIGINAL
Beispiel E.tenella, E. necatrix, E. acervulina, E. meleagrimitis, E. Brunetti und' E. maxima.
Die neuen Verbindungen können durch folgende allgemeine
Formel wiedergegeben werden:
In dieser Formel bedeuten!
R1 Wasserstoff, Chlor oder Brom,
R2 Brom oder Chlor,
R, Wasserstoff oder Chlor mit der Maßgabe, daß wenigstens zwei der Reste R- , R2 und R-, Halogen bedeuten und R2
ein Bromatom ist, wenn R1 ein Chloratom und R, ein
Wasserstoffatom darstellt,
R. Wasserstoff, eine Hydroxyl- oder Methoxygruppe und
Rc Wasserstoff oder eine Allyloxycarbonylgruppe.
Diese Verbindungen können durch Umsetzung eines Chinazolinonderivats
mit einem Methylketonderivat entsprechend folgender Gleichung hergestellt werden:
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BAD
Il
i-Μβ
X-CH2-C-CH2
-CH2-C-CH2-
Hierin bedeuten
Me ein Metall oder sein Äquivalent und X ein Halogen oder sein Äquivalent, während
R1, R0, R-, R. und Rj- die oben angegebenen Bedeutungen
haben.
Das Methylketonderivat ist vorzugsweise ein Halogenmethylketon,
d.h. X in der obigen Gleichung bedeutet ein Halogen, Zum Beispiel Chlor, Brom oder Jod. Wegen ihrer leichten
Zugänglichkeit und der mit ihnen erzielbaren vorteilhaften
Reaktionsgeschwindigkeiten siiüdie Brommethylketonderivate
bevorzugt. Es gibt jedoch auch bestimmte Gruppen, die allgemein
als Äquivalente der Halogene bei Kondensationsreaktionen anerkannt sind, und Kethylketonderivate mit solchen
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BAD ORIGINAL
Gruppen können "bei dem erfindungsgemäßen Verfahren gleichfalls
angewandt werden. Beispiele für solche äquivalente Gruppen sind die SuIfonestergruppen.
Das als Ausgangsmaterial verwendete Chinazolinonderivat
ist vorzugsweise ein mit eine;u ein- oder mehrwertigen
Metall gebildetes Metallochinazolinon. Zu geeigneten Metallen gehören beispielsweise die folgenden: Alkalimetalle,
wie Natrium, Kalium und lithium, Erdalkalimetalle, wie Calcium und Barium. Wegen ihrer leichten Zugänglichkeit und der
damit erzielbaren vorteilhaften Reaktionsgeschwindigkeiten sind die Natriumchinazolinone bevorzugt. V/iederum gibt
es bestimmte, als Äquivalente der Metallderivate allgemein anerkannte Verbindungen, die für die !Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens gleichfalls geeignet, sind. Beispielsweise werden mit quaternären Ammoniumderivaten von
Chinazolinonen recht gute Ergebnisse erzielt.
Im allgemeinen hat es sich als günstig erwiesen, die Umsetzung des Chinazolinonderivats mit dem Methylketonderivat
in einem inerten Lösungs- oder Verdünnungsmittel durchzuführen. Bei Verwendung eines Lösungsmittels kann
das Chinazolinonderivat mit Vorteil in situ gebildet werden, ohne daß es nötig ist, es zu isolieren.
Die Reaktionstemperatur ist ohne besondere Bedeutung, und
die Umsetzung kann mit befriedigendem Ergebnis bei Zimmertemperatur durchgeführt werden. Es hat sich jedoch gezeigt,
daß höhere Temperaturen die Umsetzung begünstigen, und ganz allgemein kann man sie bei Temperaturen zwischen
25 und 85 0C durchführen.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken. Die Ausgangsstoffe können wie in den Beispielen
A bis K und die Endprodukte wie in den Beispielen
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1 bis 8 beschrieben hergestellt werden.
Ein Teil der als Ausgangsstoffe für die Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens benötigten Verbindungen ist neu. Diese neuen Stoffe können auf dem durch die folgenden
Gleichungen veranschaulichten Weg hergestellt werden.
CH2-C-CH.*
1. H
2. OH
, H2O
1 . H2, Rh auf Al2O3
| OR | -C-CH I! |
• | 3 | HBr, | H2O | |
| O | 2\ | OH fc) | ||||
| 1 | \ CH2 | |||||
| H | • | |||||
R = niederes Alkyl
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BAD
Dieses Verfahren kann durchgeführt werden, indem man
handelsübliches n-Butyllithium in Hexan mit in 3-Stellung
durch einen niederen Alkoxyrest substituiertem 2-Methylpyridin
in einem inerten organischen lösungsmittel wie absolutem Äther oder trockenem Hexan unter Stickstoff umsetzt,
das Gemisch mit Acetonitril versetzt und mit einer wässrig-sauren Lösung ansäuert, die wässrige Phase dieses
G-emischs mit Natriumhydroxid und Methylen Chlorid behandelt,
die wässrige Phase von der organischen Schicht abtrennt und aus letzterer das gebildete {3-Alköxy-3-pyridyl)-aceton
durch Vakuumdestillation gewinnt. Dieses Produkt kann durch selektive Reduktion des Pyridinrings mit
Wasserstoff über einem Rhodiumkatalysator in saurer Lösung in das (3-Alkoxy-2-piperidyl.) -aceton tibergeführt
werden.
Pur die Hydrierung können auch die im folgenden beschriebenen
Bedingungen mit gutem Erfolg angewandt werden: Anstelle von Rhodium auf Aluminiumoxid kann man auch Rhodium
auf Kohle verwenden. Anstelle von wässrigem Bromwasserstoff kann man auch methanolischen Bromwasserstoff
einsetzen, doch . ist dann eine größere Katalysatormenge erforderlich und die Hydrierungsgeschwindigkeit ist
geringer. Eisessig ist gleichfalls verwendbar, doch ist dann die Reduktion nicht so spezifisch, so daß das Produkt
mit anderen Reduktionsprodukten verunreinigt ist. Schließlich kann man auch Trifluoressigsäure oder ähnliche
organische Säuren, zum Beispiel Oxalsäure oder Propionsäure in Verbindung mit einem organischen Lösungsmittel
wie Tetrahydrofuran, Dioxan und 2-Methoxväthanol verwenden.
-I-
Beispiel A (3-Kethoxy~2--pyridyl) -aceton
275 ml 1,6 m n-Butyllithium in Hexan (0,44 Mol n-Butyllithium)
werden auf einem heißen Wasserbad unter Überleiten eines Stickstoffstroins über die Flüssigkeit zum
Verdampfen des Lösungsmittels erwärmt,. Nach dem Verdampfen werden 455 g (643 ml) absoluten Äthers zugegeben, und die
Lösung wird auf 0 0C abgekühlt. 49,2 g (0,40 Mol) 2-Methoxy-2-methylp.yridin
werden unter Rühren und Stickstoff tropfenweise au der bei 0 bis TO C gehaltenen Flüssigkeit zugesetzt.
Nach vollständiger Zugabe wird das Gemisch auf 20 C erwärmt und eine weitere Stunde gerührt. Man erhält
eine Suspension eines gelben Niederschlags in einer blutroten Lösung.
Das Gemisch wird, immer noch unter Stickstoff, auf 0 0C
abgekühlt und mit 20,0 g (0,488 Mol) Acetonitril tropfenweise unter Rühren versetzt. Man läßt dieses Gemisch weitere
4 Stunden in der Kälte und dann 64 Stund&a bsi Zimmertemperatur
stehen.
Das Gemisch wird auf 10 - 15 0C abgekühlt und tropfenweise
unter Rühren mit 25 ml Wasser und anschließend mit 250 ml 6 η Salzsäure versetzt. Die organische Phase wird abgetrennt
und verworfen. Die wässrige Phase wird mit ftatriumhydroxidplätzchen
stark basisch gemacht und mit soviel Methylenchlorid (ungefähr 200 ml) versetzt, daß die organische
Schicht die schwerere Schicht bildet. Die Schichten werden getrennt und die wässrige Schicht wird 2 weitere Male
mit je 100 ml Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten
Methylenchloridextrakte werden über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum bei einer Badtemperatur von 30 bis
40 0C eingedampft. Man erhält ein orangebraunes Öl.
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BAD ORIGINAL
Das ölige Produkt wird einer Yakuumdestillation an einer Vigreaux-Kolonne unterworfen. Man erhält 45,13 g (68,5$)
(3-Methoxy-2-pyridyl)aceton als gelbes Öl vom
Kp0,10-0,12 mm =86-92 0C und n^5 = 1,5313.
Beispiel B (3-1^e thoxy-2-pyridyl) aceton
69 ml (0,11 Mol) einer 1,6 m Lösung von n-Butyllithium in
Hexan wird mit dem gleichen Volumen trockenen Hexans verdünnt. Diese Lösung wird auf 2 0C abgekühlt und tropfenweise
unter Rühren mit 12,3 g (0,10 Mol) 3-i<iethoxy-2-methyl-pyridin
versetzt. Nach vollständiger Zugabe wird das Gemisch 30 bis 60 Minuten zum Sieden unter Rückfluß
erhitzt. Nach Abkühlen auf O0C fügt man dem Gemisch
4,5 g (0,11 Mol) Acetonitril tropfenweise unter Rühren
zu. Anschließend wird das zum Kühlen verwendete Bad entfernt und das Gemisch 3 Stunden gerührt. Das Gemisch wird
erneut gekühlt und mit 1,5 η Schwefelsäure angesäuert.
Die wässrige Schicht wird abgetrennt, mit Natriumhydroxid in Plätzchenform basisch gemacht und fünfmal mit je 25 ml
Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden getrocknet und im Vakuum eingedampft. Das hinterbleibende
(3-Methoxy-2-pyridyl)-aceton wird auf einem Dampfbad eine Stunde unter Stickstoff erwärmt und im Vakuum destilliert.
Das erhaltene Produkt ist identisch mit demjenigen, das mit Äther als Lösungsmittel erhalten wurde.
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Beispiel 0 (3-Ä'thoxy-2-pyridyl)-aceton
Es wird die gleiche Arbeitsweise wie zur Herstellung von (3-Methoxy-2-pyridyl)-aceton angewandt mit der Ausnahme,
daß anstelle von 3-Methoxy-2-methylpyridin 13,7 g (0,10 Mol) 3-Äthoxy-2-methylpyridin eingesetzt werden. Das gewonnene
(3-Äthoxy-2-pyridyl_)-aceton ist ein gelbäe
destillierbares Öl.
Die nach den Beispielen A bis C erhältlichen Verbindungen
können, wie im folgenden beschrieben, hydriert werden.
Beispiel D (3-Methoxy-2-piperidyl)-aceton
Eine Lösung von 5,0 g (3—^ethoxy-2-pyridyl)-aceton in
45 ml entbnisiertem Wasser wird durch Zugabe von
48 $-igem Bromwasserstoff auf einen pH-Wert von 1 eingestellt. Die Hydrierung erfolgt über 0,50 g eines 5 1<>
Rhodium auf Aluminiumoxid enthaltenden -Üatalysators bei
3,0 bis 3,4 atü (43 - 49 psi) und 57 0O. Nach 6 Stunden
sind 97 $ der theoretischen Wasserstoffmenge verbraucht worden, und die Umsetzung wird abgebrochen.
Der Katalysator wird abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Die wässrige Lösung wird mit Natriumhydroxid in Plätzchenform
auf einen pH-Wert von 11 eingestellt und dreimal mit
je 25 ml Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten Extrakte
werden über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum bei einer Badtemperatur von 30 bis 40 0C eingedampft.
Man erhält 4,71 g (91 #) rohes (3-i'iethoxy-2-
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BAD ORfGlNAt
piperidyl)aceton. Diese Substanz wird eine Stunde auf
einem Dampfbad unter Stickstoff erwärmt und durch Bestillation
gereinigt. Kp ^22 _ Q^
Ausbeute 60 $>.
Beispiel E 3-Äthoxy-2-methyl wridin
4-
14,7 g des Kaliumsalzes von 3-Hydroxy-2-methylpyridin und 10»9 g Äthylbromid werden in 100 ml Alkohol vermischt.
Die Lösung wird 5 Stunden zum Sieden unter Rückfluß erhitzt, abgekühlt und mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert.
Nach Abdestillieren des Alkohols wird der Rückstand stark alkalisch gemacht. Die Lösung wird mit Wasserdampf
destilliert und das Destillat wird mit Salz gesättigt und mit Äther extrahiert. Die ätherische Lösung wird getrocknet
und eingedampft. Man erhält 3-Äthoxy-2-methylpyridin als farbloses Öl vom Kp ^7 = 93,5 - 96,5 C
und njp = 1,5307.
Beispiel Έ (3-Äthoxy-2-piperidyl)-aceton
Eine Lösung von 5,0 g (0,028 KoI) (3-Äthoxy-2-pyridyl)_
aceton in 45 ml entionisiertem Wasser wird mit 48 ?»-iger
Bromwasserstoffsäure auf pH 1 eingestellt. Diese Lösung wird bei 3-4 Atmosphären und 60-70 C über 0,50 g eines
5 i° Rhodium auf Aluminiumoxid enthaltenden Katalysators
hydriert. Nach Aufhören der Wasserstoffaufnähme wird vom
Katalysator abfiltriert und die Lösung mit Natriumhydroxid in Plätzchenform basisch gemacht. Das Gemisch wird dreimal
mit je 25 ml Methylenchlorid extrahiert und die ver-
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BAD OR/g;,\al
einigten Extrakte werden getrocknet und im Vakuum eingedampft. Das dadurch erhaltene (3-Äthoxy-2-piperidyl)-aceton
wird eine Stunde unter Stickstoff auf einem Dampfbad erwärmt und anschließend durch Vakuumdestillation gereinigt.
Beispiel G-( 3—^ethoxy-2-piperid.yl) aceton Λ
Eine Lösung von 0,166 g (0,0101 Mol) (3-Methoxy-2-pyridyl)-aceton
und 0,143 g (0,0125 3SoI) Tr if luoressigsäure in 20 ml
Tetrahydrofuran wird über 0,20 g eines 5 $ Rhodium auf
Kohle enthaltenden Katalysators bei 25 0C und 1 Atmosphäre
Wasserstoff hydriert. Die Umsetzung wird abgebrochen, sobald die Hydrierungsgeschwindigkeit abzufallen
beginnt. Die vom Katalysator abfiltrierte Lösung wird im Vakuum eingedampft. Der Rückstand v/ird in Wasser gelöst
und mit 10 ?S-iger Natronlauge stark basisch gemacht. Das
Produkt wird dreimal mit je 10 ml Kethylenchlorid extrahiert,
Die vereinigten Extrakte werden über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft. Man erhält ein gelbes
Öl als Rückstand, der in 50 ml einer wässrigen Pufferlösung
mit einec pH-Wert von 7 gelöst wird.
Die wässrige Lösung wird einmal mit 10 nil Methylenchlorid
extrahiert und dann mit 10 $S-iger Natronlauge stark alkalisch
gemacht. Das Produkt wird mit 5 Anteilen von jeweils 10 ml Eethylenchlorid extrahiert. Die Extrakte werden
vereinigt, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft. Das hinterbleibende gelbe Öl wird in 5 ml
Toluol gelöst und die Lösung wird 3 bis 4 Stunden zum Sieden unter Rückfluß erhitzt. liach Abdestillieren des Toluols
bei Atmosphärendruck wird der Rückstand im Vakuum destilliert, wodurch isan das Produkt als hellgelbes Öl erhält.
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BAD ORSOINAS,
- 12 Beispiel H
8,6 g 3>4,5-Trichloranthranilsäure und 6,3 g Formamid
werden in 20 ml Dimethylformamid gelöst. Die Lösung wird 16 Stunden, zum Sieden unter Rückfluß erhitzt.Das beim
Abkühlen kristallisierende Produkt wird abfiltriert und mit Äthanol gewaschen. Durch Umkristallisieren aus Äthylenglycolmonomethyläther
erhält man 2,5 g (30 0Jo) gelber Kristalle vom F. = 298 - 300 0C.
Beispiel I
Herstellung von 7,8-Dichlor-4(3H)-chinazolinon
Kan arbeitet wie in Beispiel H beschrieben, wobei jedoch
41,85 g 3,4-Dichloranthranilsäure /?.W.Sadler und R. L.
Warren. J. Am. Chem. Soc. 78, 1251 (1956)J und 36 g
Formamid in 100 ml Dimethylformamid verwendet werden. Das
Produkt wird durch Umkristallisieren aus Dimethylformamid und Waschen mit Aceton gereinigt. Man erhält 20,4 g
(50 <fo) blaßgelber kristalle vom F. = 287 0G.
Beispiel J Herstellung von 7-Brom-6-chlor-4(3H)-chinazolinon
12,0 g 6-Bromisatin werden in 300 ml Eisessig gelöst, auf
80 0C erwärmt und mit 10 ml Sulfurylchlorid versetzt. Nach
30 Minuten wird die Lösung auf 20 0C abgekühlt, wodurch
sich 7,2 g (55 i») 6-Brom-5-chlorisatin als tief rote Kristalle vom F. = 284 - 285 0C abscheiden. Durch Oxy-
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BAD
dation dieser Isatinverbindung mit 30 ^-igem Wasserstoffperoxid
in η NaOH erhält man 5,8' g (84 ■#) 5-Brom~4-chloranthranilsäure
als bräunliche Kristalle vom F. = 251 - 252 0G.
5,0g dieser Anthranilsäure werden wie in Beispiel H
beschrieben unter Verwendung von 10 ml Formamid und 10 ml Dimethylformamid cyclisiert. Die Zugabe von 150 ml
Äthanol, zu dem Reaktionsgemisch führt zur Abscheidung von 3,2g(60 $>) des bräunlichen kristallinen Produkts vom
F >290 -0C-.
Beispiel K Herstellung von 6,7-Dibrom-4(3H)-chinazolinon
4,0 g 4,5-Dibromanthranilsäure werden wie in Beispiel H
beschrieben unter Verwendung von 4ml Formamid- und 8 ml Dimethylformamid cyclisiert. Durch Umkristallisieren aus
Äthanol-Dimethylformamid (10 : 1) erhält man 3,9g bräunlicher
Kristalle vom F >310 0O.
Durch die folgenden Beispiele, in denen die Herstellung
bevorzugter Verbindungen beschrieben wird, wird die Erfindung näher erläutert.
Herstellung von 6,7,8-Trichlor-3-/3-(1~allyloxycar"bonyl-3-methoxy-2-piperidyl)-acetonyIL7-4(3H)-chinazolinon
1,5 g 6,7,8-Trichlor-4(3H)-chinazolinon werden in 7,3 ml 1,3 η Natriummethylat teilweise gelöst. Dann gibt man
eine Lösung von 2 g Allyl-2-(3-bromacetönyl)-3-methoxy-1-piperidincarboxylat
in 18 ml Methanol zu. Das Gemisch
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-H-
wird 4 Stunden "bei Zimmertemperatur gerührt. Das Lösungsmittel
wird unter vermindertem Druck entfernt und der Rückstand wird mit Wasser aufgeschlämmt und dreimal mit Chloroform
extrahiert. Nach dem Trocknen werden die Chloroformextrakte
im Vakuum eingedampft und man erhält 2,7 g (90 fo) des Produkts als viskoses bernsteinfarbenes Öl.
B e i s ρ i e 1 2
Herstellung von 6,7«8-Trichlor-3-/3-(3-hydroxy-2-piperidyl)-acetonyl7-4(3H)-chinazolinon-hydrobromid
Das nach Beispiel 1 erhaltene Produkt wird in 75 JBl 48 ?i-iger
Bromwasserstoffsäure gelöst und eine Stunde zum Sieden unter Rückfluß erhitzt, Die Lösung wird im Vakuum zur Trockne
eingedampft. Der Rückstand wird 30 Minuten in unter Rückfluß siedendem Äthanol erhitzt (bleibt ungelöst) und abfiltriert.
Man erhält 0,85 g (29 $>) Rohprodukt. Durch Umkristallisieren
aus Äthanol-Wasser (Aktivkohle) erhält man weiße Kristalle vom ]?. = 239 °C (Zersetzung).
Beispiel 3
Herstellung von 7»8-Dichlor-3/3-(1-allyloxycarbonyl-3-methoxy-2-piperidyl)-acetonyl/-4(3H)-chinazolinon
Man arbeitet wie in Beispiel 1 beschrieben unter Verwendung von 1,29 g 7,8-Mchlor-4(3H)-chinazolinon und 2,0 g Allyl-2-(3-bromacetonyl)-3-methoxy-.1-piperidin-carboxylat.
Man erhält 2,4 g (86 i») des Produkts als viskoses bernsteinfarbenes
Öl.
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Beispiel 4
Herstellung von 7,8-Dichlor-3-/5-(3-hydroxy-2-piperidyl)-ac e tony 17-4{5H)-ohinazolinon-hydrobromid
Das nach Beispiel 3 erhaltene Produkt wird nach der in
Beispiel 2 beschriebenen Arbeitsweise hydrolysiert. In diesem Pail wird beim Erhitzen des Rückstands in unter
Rückfluß siedendem Äthanol eine homogene Lösung gebildet.
Die Lösung wird im Vakuum eingedampft und der Rückstand wird
mit kaltem Äthanol verrieben. Die braune feste Substanz wird abfiltriert und aus Äthanol-Wasser (Aktivkohle) umkristallisiert.
irian erhält 340 mg Produkt als weiße Kristallmasse
vom P. = 248 0G (Zersetzung).
Herstellung von 7-Brom-6-chlor-3/3-(1-allyloxycarbonyl-5-methoxy-2-piperidyl)-acetoK.yl/?'-4(3H)-chinazolinon
Man arbeitet wie in Beispiel 1 beschriben unter Verwendung
von 2,95 g 7-3rom-6-chlor-4(3H)-chinazolinon und 3,34 g
Allyl-2-(3~toroffiacetonyl)-3-Eethoxy-1-piperidin-carboxylat.
Das Produkt ist ein brauner Sirup.
Herstellung von 7-3roni-6-chlor-5/3-(3-hydroxy-2-piperid.yl)·
acetonyl7-4(3H)-chiκazol·inon-hydrobΓomid
Das nach Beispiel 5 erhaltene Produkt wird nach der in Beispiel 2 beschriebenen Arbeitsweise hydrolysiert. Kan
erhält 410 jag des bräunlichen kristallinen Produkts vom
F. = 247 °C (Zers.).
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BAD
- 16 Beispiel 7
Herstellung von 6,7-Dibrom-3>/5-(1 -allyloxycarbonyl-^-methoxy-2-piperidyl)-acetonyl/-4-(3H)-chinazolinon
4k
Man arbeitet wie in Beispiel 1 beschrieben unter Verwendung von ?,3 g 6,7-Dibrom-4(3H)-chinazolinon und 5,0g
Allyl-2-(3-bromacetonyl)-3-meth.oxy-1-piperidin-carboxylat.
Das Produkt ist ein dunkelbrauner Sirup.
Herstellung von 6,7-Dibrom-3-/3--(3-hydroxy-2-piperidyl)-aoetonyly^-4-(3H)-cMnazolinon-]aydrobromid
Das nach Beispiel 7 erhaltene Produkt wird nach der in Beispiel 2 beschriebenen Arbeitsweise hydrolysiert. Durch
Umkristallisieren aus Äthanol-Wasser (Aktivkohle) erhält man 920 mg weißer Kristalle vom P. = 250 0C (Zersetzung).
909842/1719 BA0 oRiGlrML'
Claims (7)
- Pate ntansprüchedeuten und R2 ein Bromatom ist, wenn· und R- ein Wasserstoffatom darstellt,worin R1 Wasserstoff, Chlor oder Brom, R2 Brom oder Chlor, R^ Wasserstoff oder Chlor, mit der Maßgabe, daß wenigstens zwei der Reste R1, R2 und R, Halogen beein Chloratom ^ Wasserstoff,eine Hydroxyl- oder Methoxygruppe und R1- Wasserstoff oder eine Allyloxycarbonylgruppe bedeuten, und ihre Salze mit physiologisch verträglichen Säuren.
- 2. Verbindung nach Anspruch 1, nämlich 6,7,8-Trichlor-3_/3_(3_liydroxy-2-piperidyl)-acetonyl7-4(3H)-chinazolinonhydrobromid.
- 3. Verbindung nach Anspruch 1, nämlich 7,ß-Dichlor-3-/3-(3-hydroxy-2-piperi'dyl)-acetonyl7-4(3H)-chinazolinon-hydrobromid.
- 4. Verbindung nach Anspruch 1, nämlich 7-Brom-6-chlor-3-/3-(3-hydroxy-2-piperidyl)acetonyl7-4(3H)-chinazolinon-hydrobromid.Neue Unterlagen (Art.7§1Abe.2Nr.1Sate3de3Xntfefün-fl8ge3.v.4.9.T967i909842/171 9
- 5. Verbindung nach Anspruch 1, nämlich 6,7-Dibrom-3-/3-(3-hydroxy-2-piperidyl)-acetonyl7-4(3H)-chinazoli- nonhydrobromid.
- 6. Verfahren zur Herstellung von Chinazolinonen derallgemeinen FormelIlN-CH2-C-CH2worin R- Wasserstoff, Chlor oder Brom, R2 Brom oder Chlor, R, Wasserstoff oder Chlor, mit der Maßgabe, daß wenigstens zwei der Reste S1t R2 und R5 Halogen bedeuten und R2 ein Bromatom ist, wenn R-j ein Chloratom und R^ ein Wasserstoffatom darstell*,R4 Wasserstoff, eine Hydroxyl- oder Methoxygruppe und R5 Wasserstoff oder eine Allyloxycarbonylgruppe bedeuten, und ihren Salzen mit physiologisch verträglichen Säuren, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Chinazolinderivat der Formel909842/1719BADH-Heworin Me ein Metall bedeutet und R1, R2 und B, die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einem Methylketonderivat der Pormelfi.X-CH2-C-GH2-worin X Halogen bedeutet und R. und R,- die oben angegebenen Bedeutunge.n haben, umsetzt, und wenn R1- eine Allyloxycarbony!gruppe bedeutet, diese gegebenenfalls hydrolysiert.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in einem inerten organischen Lösungsmittel und bei einer Temperatur von 25 - 85 führt.G durch-909842/1719 ύORJGiWAlT
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