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DE1545260C3 - Verfahren zum Regenerieren von Altölen - Google Patents

Verfahren zum Regenerieren von Altölen

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Publication number
DE1545260C3
DE1545260C3 DE1545260A DE1545260A DE1545260C3 DE 1545260 C3 DE1545260 C3 DE 1545260C3 DE 1545260 A DE1545260 A DE 1545260A DE 1545260 A DE1545260 A DE 1545260A DE 1545260 C3 DE1545260 C3 DE 1545260C3
Authority
DE
Germany
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weight
oil
parts
percent
oils
Prior art date
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DE1545260A
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English (en)
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DE1545260A1 (de
DE1545260B2 (de
Inventor
Istvan Dr. Hlinyanszky
Joszef Petfuerdo Horvath
Jozsef Dr. Karolyi
Laszlo Somogyi
Pal Dr. Steingaszner
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CHEMOKOMPLEX VEGYIPARI-GEP ES BERENDEZES EXPORT IMPORT VALLALAT BUDAPEST
Original Assignee
CHEMOKOMPLEX VEGYIPARI-GEP ES BERENDEZES EXPORT IMPORT VALLALAT BUDAPEST
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Filing date
Publication date
Application filed by CHEMOKOMPLEX VEGYIPARI-GEP ES BERENDEZES EXPORT IMPORT VALLALAT BUDAPEST filed Critical CHEMOKOMPLEX VEGYIPARI-GEP ES BERENDEZES EXPORT IMPORT VALLALAT BUDAPEST
Publication of DE1545260A1 publication Critical patent/DE1545260A1/de
Publication of DE1545260B2 publication Critical patent/DE1545260B2/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M175/00Working-up used lubricants to recover useful products ; Cleaning
    • C10M175/0025Working-up used lubricants to recover useful products ; Cleaning by thermal processes
    • C10M175/0041Working-up used lubricants to recover useful products ; Cleaning by thermal processes by hydrogenation processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M175/00Working-up used lubricants to recover useful products ; Cleaning
    • C10M175/0016Working-up used lubricants to recover useful products ; Cleaning with the use of chemical agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G2400/00Products obtained by processes covered by groups C10G9/00 - C10G69/14
    • C10G2400/10Lubricating oil

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

60
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Regenerieren von Motoraltölen oder Motoraltöle enthaltenden Industriealtölen.
Die Bezeichnung »Altöl« bezieht sich auf gebrauchte Motor- und Industrie-Schmieröle, die ihrer ursprünglichen Bestimmung nicht mehr entsprechen können.
Es ist bekannt, daß die Altölsammlung und Altöl-Regeneration in allen Ländern, doch hauptsächlich in den Ländern, die keine eigene Erdölbasis besitzen, d: h. eines Importes bedürfen, systematisch durchgeführt wird. ■ ">·*
Die bekannten Verfahren zum Regenerieren von Altölen beruhen auf der Behandlung der Altöle mit Schwefelsäure und Bleicherde oder auf der Behandlung durch Lösungsmittelextraktion. Es werden auch beide Verfahren zur Reinigung ein und desselben Altöls angewandt. Der Zweck dieser bekannten Methoden ist es, alle veränderten Schmierölkomponenten und Verunreinigungen aus dem Altöl zu extrahieren und auf diese Weise die unverändert gebliebenen Teile des primären Schmieröls in reiner Form zu gewinnen. Der Nachteil dieser bekannten Verfahren besteht darin, daß sie nicht wirtschaftlich sind, weil sie mit großen Verlusten arbeiten, besonders in jenem Falle, in welchem die Motoröl-Komponente des das Ausgangsmaterial bildenden Altöls in einer Qualität gewonnen werden sollte, die derjenigen des primären Schmieröls entspricht. In solchen Fällen erreicht der Verlust oft auch 60 °/o.
Der Zweck der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Verfahren zu beseitigen und ein Regenerierungsverfahren zu bieten, welches ermöglicht, durch Veredelung der veränderten Komponenten die Motorölkomponenten und andere Schmierölkomponenten des Altöles praktisch in unveränderter Menge zurückzugewinnen.
Mit Hilfe der Erfindung können aus Altölen Produkte hergestellt werden, deren Qualität besser ist als diejenige der primären Schmieröle. Dementsprechend wird durch die Erfindung die auf fachmännischem Gebiet überwiegende Auffassung entkräftet, nach der die Eigenschaften des regenerierten Schmieröls diejenigen des primären Schmieröls nicht überschreiten können.
Die Erfindung ist ein Verfahren zur Regeneration von Motoraltölen oder auch Motoraltöle enthaltenden Industriealtölen, nach welchem das Altöl mit Hilfe von Koagulationsmitteln und/oder Vakuumdestillation vorgereinigt und dann unter einem Druck von 15 bis 50 atm, zweckmäßig 20 bis 40 atm, bei einer Temperatur von 280 bis 380° C, zweckmäßig 320 bis 360° C, mit einer Raumgeschwindigkeit von 0,5 bis 2,0 Liter/Liter · Stunde, zweckmäßig 0,5 bis 1,0 Liter/Liter · Stunde, mit einem Gas-Flüssigkeits-Verhältnis von 10 bis 120 NmVm3, vorzugsweise 20 bis 80 Nm3/m3, in der Anwesenheit eines Raffinierungskatalysators einer katalytischen Hydrierung unterworfen und gegebenenfalls das erhaltene Raffinat fraktioniert wird.
Erfindungsgemäß kann die katalytische Hydrierung vorzugsweise unter einem Druck von 20 bis 40 atm durchgeführt werden; dementsprechend können die wasserstoffreichen Produktgase der katalytischen Benzinreformierung mit ihrem eigenen Druck von 20 bis 40 atm sehr vorteilhaft verwendet werden. Auch reines Wasserstoffgas oder Synthesegas kann vorteilhaft eingesetzt werden. Die erfindungsgemäße Technologie kann auch dann gute Dienste leisten, wenn das Motoraltöl auch Gasöl enthält.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß es im Gegensatz zu
den mehrstufigen konventionellen Regenerierungsprozessen aus zwei Schritten, nämlich aus Vorreinigung und Hydrierung besteht, und mit wesentlich niedrigeren Herstellungskosten eine höhere Ausbeute sichert, besonders zu Gunsten des wertvollsten regenerierten Schmieröls, des Motorschmieröls.
Als Katalysator können zweckmäßig auf Aluminiumoxyd-Träger, zweckmäßig -/-Aluminiumoxyd-Träger, aufgebrachte Nickel- und Molybdän-Oxyde verwendet werden. Der Katalysator enthält zweckmäßig auch andere Metalloxyde, so z. B. auch Eisenoxyd und Siliziumdioxyd. Die Nickel- und Molybdänoxyde werden zweckmäßig in einem Verhältnis von 4 bis 12 zu 6 bis 20 verwendet. Die folgende Zusammensetzung des Katalysators erwies sich als besonders vorteilhaft:
NiO
Gewichtsteile
4 bis 5
MoO3 15 bis 17
SiO2 0 bis 5
vorzugsweise 0 bis 2
Fe2O3 O bis 15
vorzugsweise 5 bis 10
Es ist zweckmäßig, den Katalysator vor dem Einsatz zu sulfidieren, was vom Gesichtspunkt der dauerhaften Aktivität aus betrachtet sehr vorteilhaft ist. Es wurde ferner gefunden, daß die Aktivität des Katalysators günstig beeinflußt wird, wenn seine Aktivierung vor dem Einsatz im Hydrierungsreaktor durchgeführt wird. Das Wesen der aktivierenden Behandlung besteht darin, daß über den Katalysator unter atmosphärischem Druck oder unter Überdruck 4 bis 12 Stunden lang bei einer Temperatur von über 200° C ein Wasserstoff enthaltendes Gas oder Öl geleitet wird, das wenigstens 0,1 Gewichtsprozent gebundenen Schwefel enthält. Es können auch andere bekannte aktivierende Behandlungen durchgeführt werden.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens werden Raffinate erhalten, die eine zufriedenstellende Viskosität, einen befriedigenden Viskositätsindex, ) Erstarrungspunkt und Flammpunkt, eine annehmbare Farbe und einen guten Geruch besitzen und deren Oxydationsstabilität besser ist als die Oxydationsstabilität der mit Hilfe der herkömmlichen Methoden hergestellten Raffinate. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß es ohne neue Vorrichtungen in den allgemein verwendeten Schmierölhydrierungs- oder Gasölentschwefelungsbetrieben verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß als Rohmaterial der Regeneration Schmieröle gemischter Sammlung verwendet werden können.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird an Hand der nachstehenden Beispiele näher erläutert.
Beispiel 1
Volumenprozent Wasserstoff enthaltendem Synthesegas in der Anwesenheit eines Katalysators hydriert. Der Katalysator enthält 4,5 Gewichtsprozent Nickeloxyd, 16 Gewichtsprozent Molybdänoxyd, 2 Gewichtsprozent Siliziumdioxyd und 7 Gewichtsprozent Eisenoxyd auf 70,5 Gewichtsprozent y-Aluminiumoxyd-Träger. Vor dem Einsatz wurde der Katalysator im Hydrierreaktor bei 200° C in einem wasserstoffhaltigen Gasstrom behandelt und dann bei 350° C mit einer Raumgeschwindigkeit von 1,0 Liter/ Liter · Stunde, mit einem Gas-Flüssigkeits-Verhältnis von 0,5 Nm3/Liter, unter einem Druck von 40 atm mit einem Gasöl aktiviert, das 2 Gewichtsprozent gebundenen Schwefel enthielt.
Das hydrierte Produkt wird im Vakuum fraktioniert. Aus 100 Gewichtsprozent Teilen ursprünglichem Altöl werden die folgenden Produkte erhalten:
Gewichtsprozent
Regeneriertes Motoröl 48,2
Raffiniertes Gasöl und regenerierte
Industrie-Schmieröldestillate 32,5
Verluste der Vorreinigung 17,5
Verluste bei Hydrierung und Destil-
lation 1,8
Insgesamt 100,0
Das hydrierte Motoröl besitzt die folgenden Eigenschaften:
Gewichtsprozent Conradson-Zahl, Gewichtsprozent.. 0,09
Viskosität bei 50° C, cSt 66,8
Viskositätsverhältnis (V.,/Vj) 1,35
Conradson-Differenz (C2-C1) 1,04
Dasselbe Ausgangsmaterial wird mit 5 Gewichtsprozent konzentrierter Schwefelsäure behandelt, wonach die erhaltenen 82,5 Gewichtsprozent vorgereinigten Altöls mit der herkömmlichen Technologie aufgearbeitet werden, d. h. das Vorraffinat im Vakuum destilliert, die die Motoröle enthaltene Fraktion mit Furfurol extrahiert wird und das auf diese Weise erhaltene Raffinat sowie die die Maschinenöle enthaltenden Destillate mit Schwefelsäure und Bleicherde behandelt werden. Auf diese Weise werden die folgenden Produkte erhalten:
60
Ein Motoraltöle und Industriealtöle enthaltendes Altöl mit einem Wassergehalt von 7 Gewichtsprozent wird mit 5 Gewichtsprozent konzentrierter Schwefelsäure behandelt. Auf diese Weise werden 82,5 Gewichtsprozent vorgereinigtes Altöl erhalten. Dieses Öl wird bei 360° C mit einer Raumgeschwindigkeit von 0,5 Liter/Liter · Stunde, unter einem Druck von 40 atm, mit 25 Volumenprozent Stickstoff und 75 Gewichtsprozent
Gasöl und Industrie-Schmieröle 38,9
Regeneriertes Motoröl 26,4
Heizöl 8,5
Verluste der Vorreinigung 17,5
Verluste bei Regenerierung 8,7
Insgesamt 100,0
Eigenschaften des derart erhaltenen regenerierten Motoröls:
Gewichtsprozent
Viskositätsindex 79
Conradson-Zahl, Gewichtsprozent.. 0,15
Viskosität bei 50° C, cSt 59,8
Viskositätsverhältnis (V/Vj) 1,5
Conradson-Differenz (C2-C1) 1,4
Aus den obigen Angaben geht eindeutig hervor, daß mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens
regenerierte Motoröle in einer wesentlich höheren Menge und in einer besseren Qualität erhalten werden können als mit den herkömmlichen Methoden. Auch die erfindungsgemäß erhaltenen Produkte von niedrigerem Siedepunkt weisen beträchtlich bessere Eigenschaften auf.
Beispiel 2
Man geht, wie im Beispiel 1 beschrieben, vor, mit dem Unterschied, daß die Hydrierung bei 320° C, mit einer Raumgeschwindigkeit von 0,5 Liter/Liter • Stunde, unter einem Druck von 35 atm. mit einem Gas-Flüssigkeitsverhältnis von 0,05 Nm3/Liter mit einem Reformierungsgas durchgeführt wird, das 90 Volumenprozent Wasserstoff und 10 Volumenprozent leichte Kohlenwasserstoffe enthält. Vor der Verwendung wurde der Katalysator im Hydrierreaktor bei 210° C in einem Synthesegasstrom vorbehandelt und dann bei 360° C unter einem Druck von 20 atm in einem 2 Gewichtsprozent CS2 enthaltenden Synthesegasstrom sulfidiert. Auf diese Weise werden die folgenden Produkte erhalten:
Gewichtsprozent
Regeneriertes Motoröl 54,1
Raffiniertes Gasöl und regenerierte
Industrie-Schmieröldestillate .... 26,9
Verlust der Vorreinigung 17,5
Verlust bei Hydrierung und Destillation 1,5
Insgesamt 100,0
Eigenschaften des erhaltenen regenerierten Motoröls:
Gewichtsprozent
Viskositätsindex 75
Conradson-Zahl, Gewichtsprozent.. 0,19
Viskosität bei 50° C, cSt 72,6
Viskositätsverhältnis (V^V1) .. 1,38
Conradson-Differenz (C1-C1) 1,08
B eispiel 3
Man geht, wie im Beispiel 1 beschrieben, vor, mit dem Unterschied, daß nach der mit Schwefelsäure durchgeführten Vorreinigung das vorgereinigte Altöl im Vakuum desstilliert wird. Dadurch werden die unter 420° C siedenden Komponenten entfernt. Das die Motoröl-Komponenten enthaltende Bodenprodukt der Destillation wird gemäß der im Beispiel 1 beschriebenen Methode aufgearbeitet. In dieser Weise werden die folgenden Produkte hergestellt:
Gewichtsprozent
Regeneriertes Motoröl 58,2
Gasöl und Industrie-Schmieröldestillate 22,8
Verluste der Vorreinigung 17,5
Verluste bei Hydrierung und Destillation 1,5
Insgesamt 100,0
Das hydrorcgcncricrte Motoröl weist die folgenden Eigenschaften auf:
Gewichtsprozent
Viskositätsindex 80
. Conradsoa-Zahl, Gewichtsprozent.. 0,15
• · Vviskosität bei 50° C, cSt 53,66
Viskositätsverhältnis (V2ZV1) 1,54
Conradson-Differenz (C2-C1) 0,86
Beispiel4
Man geht, wie im Beispiel 3 beschrieben, von niit dem Unterschied, daß das Bodenprodukt der Destillation bei einer Temperatur von 3500C, mit einer Raumgeschwindigkeit von 0,25 Liter/Liter · Stunde, mit einem Gas-Flüssigkeitsverhältnis von 0,12Nm3/ Liter, unter einem Druck von 20 atm, mit 75 VoIumenprozent Wasserstoff und 25 Volumenprozent Stickstoff enthaltendem Synthesegas hydriert wird. Auf diese Weise werden die folgenden Produkte erhalten:
Gewichtsprozent
Regeneriertes Motoröl 57,8
Gasöl und Industrie-Schmieröldestillate 22,8
Verlust bei Vorreinigung 17,5
Verlust bei Hydrierung und Destila5 lation 1,9
Insgesamt 100,0
Das derart erhaltene regenerierte Motoröl besitzt die folgenden Eigenschaften:
Gewichtsprozent
Viskositätsindex 85
Conradson-Zahl, Gewichtsprozent.. 0,18
Viskosität bei 50° C, cSt 46,24
Viskositätsverhältnis (V,ZVj) 1,69
Conradson-Differenz (C2-C1) 1,08
Beispiel 5
Man geht, wie im Beispiel 1 beschrieben, vor, mit dem Unterschied, daß die Hydrierung bei einer Temperatur von 350° C, mit einer Raumgeschwindigkeit von 0,8 Liter/Liter ■ Stunde, mit einem Gas-Flüssigkeits-Verhältnis von 0,1 NnrVLiter, unter einem Druck von 50 atm, mit 75 Volumenprozent Wasserstoff und 25 Volumenprozent Stickstoff enthaltendem Synthesegas durchgeführt wird. Auf diese Weise werden die folgenden Produkte erhalten:
Gewichtsprozent
Regeneriertes Motoröl 53,8
Raffiniertes Gasöl und regenerierte
Industrie-Schmieröldestillate 26,6
Verluste der Vorreinigung 17,5
Verluste bei Hydrierung und Destillation 2,1
Insgesamt 100,0
Das auf diese Weise erhaltene regenerierte Motoröl besitzt die folgenden Eigenschaften:
Gewichtsprozent
Viskositätsindex 81
Conradson-Zahl, Gewichtsprozent.. 0,10
Viskosität bei 50" C, cSt 68,31
Viskositäisverliältnis (V1ZV1) 1,28
Conradson-Diflerenz (C",-C,) 1,06

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Regenerieren von Motoraltölen oder Motoraltöle enthaltenden Industriealtölen, dadurch gekennzeichnet, daß das Altöl mit Hilfe von Koagulationsmitteln und/oder durch Vakuumdestillation vorgereinigt und dann unter einem Druck von 15 bis 50 atm, bei einer Temperatur von 280 bis 380° C, mit einer Raumgeschwindigkeit von 0,5 bis 2,0 Liter/ Liter · Stunde, mit einem Gas-Flüssigkeits-Verhältnis von 10 bis 120 Nm3/m3, in Anwesenheit eines Raffinierungskatalysators einer katalytischen Hydrierung unterworfen und gegebenenfalls das erhaltene Raffinat fraktioniert wird.
2. Verfahren zum Regenerieren von Motoraltölen oder Motoraltöle enthaltenden Industriealtölen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Altöl mit Hilfe von Koagulationsmitteln und/oder durch Vakuumdestillation vorgereinigt unter einem Druck von 20 bis 40 atm, bei einer Temperatur von 320 bis 360° C, mit einer Raumgeschwindigkeit von 0,5 bis 1,0 Liter/ Liter · Stunde, mit einem Gas-Flüssigkeits-Verhältnis von 20 bis 80 Nm3/m3, in Anwesenheit eines Raffinierungskatalysators einer katalytischen Hydrierung unterworfen und gegebenenfalls das erhaltene Raffinat fraktioniert wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator, bestehend aus Nickeloxyd und Molybdäntrioxyd, mit einem NiO: MoO3-Verhältnis von 4 bis 12 zu 6 bis 20 auf einem Aluminiumoxyd-Träger verwendet wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator, bestehend aus 4 bis 5 Gewichtsteilen NiO, 15 bis 17 Gewichtsteilen MoO3, 0 bis 5 Gewichtsteilen, vorzugsweise 0 bis 2 Gewichtsteilen SiO2 und 0 bis 15 Gewichtsteilen, vorzugsweise 5 bis 10 Gewichtsteilen Fe2O3 auf einem Aluminiumoxyd-Träger, vorzugsweise auf einem 7-Al2O3-Träger, verwendet wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrierung mit den wasserstoffreichen Produktgasen der katalytischen Benzinreformierung durchgeführt wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator verwendet wird, der im Hydrierungsreaktor 4 bis 12 Stunden, bei einer Temperatur von über 200° C in einem wenigstens 0,1 Gewichtsprozent gebundenen Schwefel enthaltenden Gasölstrom oder wasserstoffreichen Gasstrom behandelt worden ist.
DE1545260A 1964-11-30 1965-11-29 Verfahren zum Regenerieren von Altölen Expired DE1545260C3 (de)

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Publications (3)

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DE1545260A1 DE1545260A1 (de) 1970-04-09
DE1545260B2 DE1545260B2 (de) 1974-01-24
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US (1) US3346483A (de)
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DE (1) DE1545260C3 (de)
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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977