DE1544549A1 - Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Azofarbstoffe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung chromhaltiger AzofarbstoffeInfo
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Description
LEVERKUSEN-Biyerweik 8, ϋβΖ. t965
Petent-Abteiluns Ut/EK
Au· dir Literatur sind mehrere Verfahren zur Chromierung von
metallieierbaren Azofarbstoffen mit Verbindungen des 3-wertigen
und 6-wertigen Chroms bekannt. Während es im allgemeinen keine
Schwierigkeiten bereitet, gut lösliche Farbstoffe im sauren Bereich mit Verbindungen des 3-wertigen Chroms zu metallisieren,
ist man in fielen fällen gezwungen, Chromierungen alkalisch vorzunehmen, wenn die Löslichkeit des Farbstoffs im neutralen oder
sauren Bereich zu gering ist. Bedient man sich dabei der bekannten Methoden unter Verwendung von Chromaten, so ist es erforderlich, Reduktionsmittel zuzusetzen, die die Überführung
der 6-wertigen in die 3-wertige Form des Chroms bewirken» Unter
diesen Verfahren hat sich die Anwendung von Chromaten bzw. Bichromaten und reduzierenden Kohlehydraten als Reduktionsmittel
(SBP 929 567) wegen seines glatten und schnellen Chromierungsrerlaufes besonders gut in die Praxis eingeführt.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden» dass man chromierbare
farbstoffe in gleichfalls sehr einfacher Weise unter Verwendung Ton OhroB-VI-Salsen und Reduktionsmitteln chromieren kann, wenn
man als reduzierende Mittel Hydrazin, dessen Monoaoyl- oder Monoaryl-Derivate oder Hydroxylamin oder Hydrazin- bzw. Hydroxylamin
ȣ14eate Mittel elwpetzt.
Ίλ\ 9778 __- ^ - t
0098-14/0740. BADORlGiNAU
■ Das neue Chromierungsverfahren findet bevorzig t Anwendung für
die Chromierung sulfοgruppenfreier, bzw. sulfonamide* sulfon«
und/oder nitrogruppenhaltiger Azofarbstoffe, insbesondere
solcher, die chromkomplexbildende Gruppierungen oder in solche Uberführbare Gruppen in 0,0'-Stellung zu einer Azogruppe aufweisen,
d.h. ο,ο'-Dihydroxy-, o-Hydroxy-o'-amino-, o-Alkoxy-01-hydroxy-
und o-Carboxy-o'-hydroxy-monoazo- oder -disazofarb stoffe,
bevorzugt wird die Chromierung im alkalischen Bereich
bei erhöhter Temperatur, z.B. bei Temperaturen etwa von 60 bis 12O0C durchgeführt. Das Reaktionsmedium ist wässrig, wässrigorganisch oder auch organisch.
Ale Reduktionsmittel nimmt Hydrazin selbst bzw. Hydrazinhydrat
eine bevorzugte Stellung ein. Als Monoacyl-Derivate sind u.a. geeignet: Semicarbacid, Thio-semicarbacid und Benzoylhydrazld.
Geeignete Monoarylhydrazine sind z.B. Phenylhydrazin und im
Arylkern substituierte Phenylhydrazine, wobei waseerlöelichmaohende
Gruppen, wie Sulfonsäure- und Carbonsäuregruppen
für eine Chromierung in wässrigem Medium besonders vorteilhaft sind. Als hydrazinbildende Mittel sind beispielsweise Gemische
von .Chlorlauge und Ammoniak geeignet, wobei letzteres im Überschuß'
angewendet wird. Man gibt diese Komponenten gleichzeitig oder zunächst Ammoniak (im Überschuß) und anschliessend Chlorlauge in dem Masse zu, wie das intermediär entstehende Hydrazin
zum ReduktionsVorgang benötigt wird. Geeignete Hydroxylamin-"
bildende Mittel sind beispielsweise Gemische von Alkalinitriten und Alkalibisulfiten, wie Natriumnitrit und Natriumbisulfit,
die gleichzeitig oder aufeinanderfolgend dem Reaktionsgemisch
zugesezt werden. Bei Anwendung der letztgenannten Mittel geht Le A 9778 0098U/O7A0
BAD ORIGINAL
man beispielsweise so vor,dass man den zu chromierenden
Farbstoff mit Natronlauge löst, die Lösung mit Ammoniak und Natriumdichromat versetzt und innerhalb von 20 - 30 Minuten
Chlorlauge zulaufen lässt, oder dass man den mit Natronlauge gelösten Farbstoff mit Natriumdichromat und Natriumnitrit
versetzt und dann NatriumbisulfIt zulaufen lässt.
Bei Chromierung sulfonsäuregruppenfreier Farbstoffe in alkalischem Bereich erhält man im allgemeinen 1:2-Komplexe, d.h.
also solche Metallkomplexverbindungen, die an ein Atom Chrom
annähernd 2 Moleküle Azo-Farbstoff komplex gebunden enthalten. Grundsätzlich ist aber auch-die Herstellung von l:l-Chrom«
komplexfarbstoffen möglich.
Das neue Verfahren führt bei seiner Anwendung sowohl auf
sulfonsäuregruppenhaltige als auch auf sulfonsäuregruppenfreie chromierbare Azofarbstoffe in guter bis sehr guter Ausbeute zu
den gewünschten Chromkomplex-Farbstoffen. Im Vergleich zu der Verwendung reduzierender Kohlehydrate bietet das neue Verfahren
den Vorteil, von'Naturprodukten unabhängig zu sein.
Für den Fall der Anwesenheit von Nitrogruppen in den metallisierbaren
Ausgangsfarbstoffen werden diese durch das Reduktionsmittel überraschenderweise nicht angegriffen, wenn das Chromierungsmittel
im überschuss verwendet wird.
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In der deutschen Patentschrift 929 567 ist auf Seite 1 ausgeführt worden, dass die bekannte Chromierung mit einfachen
chromsauren Salzen unter Verwendung von Sulfiten oder Thiosulfaten
Im alkalischen Bereich nicht oder nur außerordentlich
langsam verläuft; der Zusatz solcher Reduktionsmittel habe
daher auf das Ergebnis einer Chromierung Im1 alkalischen Brelch
keinen wesentlichen Einfluß. Es ist nun umso überraschender,
dass man mit dem neuen Verfahren unter Verwendung von Hydrazin, einigen seiner Derivate oder Hydroxylamin ausgezeichnete Ergebnisse
erzielt.
33 Oewichtsteile des Azofarbstoffe aus diazotierten! 2-Aminophenol
und l-(21-Chlorphenyl)-3-methyl-pyrazolon-(5) werden
in 17OO Gewichteteilen Wasser zum Sieden erhitzt. Nach der Lösung des Farbstoffs mit Natronlauge werden 14 Qewlchtsteile
Natriumdichromat hinzugegeben. Danach lässt man 28 Oewichtsteile einer 20£igen Hydrazlnhydratlösung, die auf 280 Oewichtsteile
verdünnt wurden, innerhalb von 20 - 30 Minuten hinzuflieesen.
Der isolierte Chromkomplex-Azofarbstoff färbt Wolle aus neutralem bis schwach saurem Bad in orangefarbigem Ton.
39 Oewichtsteile des Azofarbstoffe aus diazotierten) 5-Chlor-2-aminophenol
und l-0xynaphthalln-3-sulfonmethylenäther-(4) werden in 15OO Oewiohtsteilen Wasser verrührt, zum Sieden erhitzt und
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mit Natronlauge gelöst. Nachdem man 14 Gewiohtsteile Natriumdichromat hinzugefügt hat, lässt man eine Lösung aus 21
Gewichtsteilen Hydroxylammoniumchlorid in 500 Gewichtateilen
Wasser innerhalb von 30 - 40 Minuten hinzulaufen. Der ausgefallene Chromkomplex-Azofarbstoff färbt nach der Isolierung
Wolle aus neutralem oder schwaoh saurem Bad in blauen Tönen.
Zu dem gleichen Farbstoff gelangt man, wenn man statt der
Hydroxylaminlösung Lösungen von Hydrazinhydrat, Semioarbacid, 2-, 3- oder 4-Mono- oder 2,4-Disulfophenylhydrazin oder Thiosemicarbacid verwendet.
40 Gewlohtsteile des Azofarbstoffe aus diazotiertem 4-Nitro-2
aminophenol und l-Methylsulfonylamino-7-oxynaphthalin werden
in 2000 Gewichtsteilen Wasser in der Siedehitze mit Natronlauge gelöst. Nachdem man 9 Oewiohtsteile Natriumdiohromat
hinzugegeben hat, lässt man 17 Gewiohtsteile einer 20£igen
Hydrazinlösung, die auf 170 Gewiohtsteile verdünnt wurden, innerhalb von 20 - 30 Minuten hlnzufliessen. Der ausgefallene
Chromkomplex-Azofarbstoff färbt nach der Isolierung Wolle aus
neutralem bis schwaoh saurem Bad in blaustichigen Olivtönen.
Bei Verwendung der in Beispiel 2 angegebenen Reduktionsmittel gelangt man zu den gleichen Farbstoffen.
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38 Gewichtsteile des Azofarbstoffs aus diazotiertem 2-Amlnophenol
und l-(3!-Sulfophenyl)-3-methyl-pyrazolon-(5) löst man
in 1200 Gewichtsteilen Wasser in der Siedehitze mit 45 Gewichtstellen
Ammoniak, 20#ig, gibt 14 Gewichtsteile Natriumdichromat hinzu und lässt innerhalb von 30 - 40 Minuten 21 Gewichtsteile
einer auf 200 Gewichtsteile verdünnten 20#igen Hydraζinlösung
hinzulaufen. Nach der Zugabe von etwa 20 % Steinsalz isoliert man im schwach alkalischen Bereich. Der erhaltende Chromkomplex-Azofarbstoff
färbt Wolle aus saurem bis schwach saurem Bad in rotstichigen Orangetönen.
Auch hier lässt sich Hydrazin durch die in Beispiel 2 angeführten
Reduktionsmittel ersetzen.
45 Gewichtsteile des Azofarbstoffs aus diazotiertem l-Amino-2-oxybenzol-4-äthylsulfon
und l-Methxlsulfonylamino-7-oxynaphtha-Hn
werden in 800 Gewichtsteilen Wasser mit Natronlauge in der Siedehitze gelöst. Nachdem man 7#5 Gewichtsteile Natriumdichromat
hinzugegeben hat, lässt man eine Lösung von 25 Gewichtsteilen Semicarbacid, in 250 Gewichtsteilen Wasser gelöst,
innerhalb von 30 - 40 Minuten hinzutropfen. Der ausgefallene
Chromkomplex-Azofarbstoff färbt nach der Isolierung Wolle aus neutralem bis schwach saurem Bad In blaugrauen Tönen.
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Anstelle von Semicarbacid kann man auch die unter Beispiel 2
angegebenen Reduktionsmittel verwenden.
45 Gewichtsteile des Azofarbstoffs aus diazotiertem l-Amino-2-oxybenzol-5-sulfonamid
und l-(2',5'-Dichlorphenyl)-3-methylpyrazolon-(5)
werden in der Siedehitze in 1000 Gewichtsteilen Wasser mit 100 Gewichtsteilen einer 20#igen Ammoniaklösung
versetzt, wobei jedoch keine Lösung eintritt. Nach der Zugabe von 8,4 Gewichtsteilen Natriumdichromat lässt man innerhalb
von etwa 45 Minuten 20 Gewichtsteile einer 20#igen Hydrazinhydratlösung,
die man auf 200 Gewichtsteile verdünnt hat, hinzulaufen. Der in Lösung gegangene Chromkomplex-Azofarbstoff
wird, nachdem man ihn zweckmässigerweise mit Aktiv-Kohle geklärt hat, mit etwa 10 % Salz ausgesalzen und im neutralen
bis schwach alkalischen Bereich isoliert. Er färbt Wolle aus neutralem bis schwach saurem Bad rotstichig-orange.
Zu dem gleichen Farbstoff gelangt man, wenn man anstelle von Hydrazinhydrat die unter Beispiel 2 angegebenen Reduktionsmittel
verwendet.
65 Gewichtsteile des Azofarbstoffes aus diazotiertem 2-Aminol-oxybenzol-4-äthylsulfon
und l-Methylsulfonylamin-7-oxynaphthalin
werden in 2000 Gewichtsteilen Wasser bei 95 - 980C
Le A 9778
0098U/0740
mit 100 Gewichtsteilen einer 20$igen Ammoniaklösung gelöst.
Nach der Zugabe von 15 Gewichtsteilen Natriumdichromat werden
anteilweise innerhalb von 50 - 40 Minuten ca. 30 Gewichtsteile
Benzoylhydrazid zugegeben. Bei 70 C wird nach der Zugabe von
wenig Salz derauegeechiedene Chromkoriiplex-Azofarbstoff isoliert.
Er färbt Wolle aus schwach saurem bis neutralem Bade in grauen Tönen.
Zu demselben Farbstoff gelangt man, wenn man anstelle von Benzoylhydrazid das Benzolsulfonylhydrazid einsetzt.
62 Gewichtsteile des Azofarbstoffes aus diazotierter 2-Aminobenzoesäure
und l-(2'-Chlorphenyl)-5-"niethyl-5-pyrazolon werden
in 500 Gewichtsteilen Formamid bei 1500C weitgehend gelöst.
Dann werden bei 1000C 14,5 Gewichtsteile Natriumdichromat in
je 5 gleich großen Anteilen innerhalb von etwa 50 Minuten
hinzugegeben und gleichzeitig 16 Gewichtsteile einer 25#igen Hydrazinhydratlosung zugetropft. Nach beendeter Chromierung
wird mit einer schwach natronalkalischen wässrigen Lösung auf das· 10 - 15-fache des Volumens verdünnt und der erhaltene
Chromkomplex-Azofarbstoff ausgesalzen und isoliert, Er färbt
Wolle aus neutralem bis schwach saurem Bade in gelben Tönen.
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0 0 9814/0740"
40 Gewichtsteile des Azofarbstoffes aus diazotierten! 2-Aminol-oxybenzol-4-sulfonamid
und l-Ureido-7-oxynaphthalin werden in 16OO Gewichtsteilen Wasser bei 95°C mit Natronlauge gelöst.
Nachdem etwa J500 Gewichtsteile einer 2 0j£ igen Ammoniaklösung
und 14 g Natriumdichromat hinzugegeben wurden, lässt man
innerhalb von etwa j50 Minuten 200 Gewichtsteile einer 15#igen
Chlorlauge hinzutropfen. Nach etwa I5 Minuten salzt man aus
und isoliert im schwach alkalischen Bereich. Der erhaltene Chromkomplex-Azofarbstoff färbt Wolle aus schwach saurem bis
neutralem Bade in grauen Tönen.
65 Gewichtsteile des Azofarbstoffes aus diazotiertem 2-Aminol-oxybenzol-4-äthylsulfon
und 1-Methylsulfonylamino-7-oxynaphthalin
werden in 2000 Gewichtsteilen Wasser bei 95 - 980C
mit Natronlauge gelöst. Nach Zugabe von 14 Gewichtsteilen Natriumdichromat und l8 Gewichtsteilen Natriumnitrit lässt
man eine Lösung von 35 Gewichtsteilen Natriumbisulfit in
100 Gewichtsteilen Wasser innerhalb von I5 Minuten zutropfen.
Der mit Salz abgeschiedene und isolierte Chromkomplex-Azofarbstoff färbt Wolle aus schwach saurem bis neutralem Bade
in grauen Tönen.
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BAD
0098U/0740
15U549
-■9a-
40 Gewichtsteile der Azofarbstoffe aus diazotiertem 2-Amino-loxybenzol-4-sulfonamid
und 7-Ureido-l-oxynaphthalin werden in
Wasser o
1000 Gewichtsteilen/bei 95 C mit Natronlauge gelöst. Nach der Zugabe von 50 Gewichtsteilen 2Oj6igem Ammoniak und 14 Gewichtsteilen Natriumdichromat werden innerhalb von etwa 30 Minuten 47 Gewichtsteile p-Carboxyphenylhydrazinsulfonsäure (als Arylhydrazin) der Formel
1000 Gewichtsteilen/bei 95 C mit Natronlauge gelöst. Nach der Zugabe von 50 Gewichtsteilen 2Oj6igem Ammoniak und 14 Gewichtsteilen Natriumdichromat werden innerhalb von etwa 30 Minuten 47 Gewichtsteile p-Carboxyphenylhydrazinsulfonsäure (als Arylhydrazin) der Formel
. H00C-/~\-NH-NH-S0,H
in mehreren gleichen Anteilen eingestreut. Etwa 15 Minuten nach Beendigung der Zugabe wird der erhaltene Chromkomplex-Azofarbstoff
ausgesalzen und bei schwach alkalischer Reaktion isoliert. Der Farbstoff färbt Wolle aus schwach saurem bis neutralem Bad in
grauen Tönen.
Le A 9778
009814/0740
Claims (1)
- Patentansprüche:rs *' ■/1) Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Azofarbstoffe durch Einwirkung von Chrom-VI-Salzen in Gegenwart von Reduktionsmitteln auf chromierbare Azofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reduktionsmittel Hydrazin, dessen Monoacyl- oder Monoaryl-Derivate oder Hydroxylamin oder Hydrazin- bzw. Hydroxylamin-bildende Mittel verwendet.2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Chromierung in wässrigem, wässrig-organischem oder organischem alkalischem Medium bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise bei Temperaturen etwa von 60 bis 120° durchgeführt wird.5) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man sulfonsäuregruppenfreie ο,ο'-Dihydroxy-, o-Hydroxy-o'-amino-, o-Alkoxy-o'-hydroxy- und o-Carboxy-o'-hydroxy-Azofarbstoffe mit Alkalichromaten bzw. -dichromaten in Gegenwart von Hydrazin, Monoacyl- oder Monoaryl-hydrazinen oder Hydroxylamin oder Hydrazin- bzw. Hydroxylamin-bildenden Mitteln in wässrigem oder wässrig-organischem oder organischem alkalischem Medium bei erhöhter Temperatur chromiert.^) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Hydrazin-bildendes Mittel ein Gemisch aus überschüssigem Ammoniak und Chlorlauge gleichzeitig oder nachein-Le A 9778BAD ORIGINAL00981Λ/0740-*i- 15U549ander verwendet und als Hydroxylamin-bildendes Mittel ein Gemisch aus Alkalinitrit^en und Alkalibisulfiten zusammen oder aufeinanderfolgend verwendet.5) Nach den Verfahren der Ansprüche 1 - 4 erhaltene Chromkomplex-Azofarbstoffe.Le A 97780098U/0740
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0047883 | 1965-12-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1544549A1 true DE1544549A1 (de) | 1970-04-02 |
Family
ID=7101900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651544549 Pending DE1544549A1 (de) | 1965-12-10 | 1965-12-10 | Verfahren zur Herstellung chromhaltiger Azofarbstoffe |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH471864A (de) |
| DE (1) | DE1544549A1 (de) |
| FR (1) | FR1504949A (de) |
| NL (1) | NL6517104A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0017114A3 (de) * | 1979-04-05 | 1981-07-01 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von konzentrierten Lösungen von 1:2-Metallkomplex-Farbstoffen und deren Verwendung zum Färben und Bedrucken von natürlichen und synthetischen Polyamiden |
-
1965
- 1965-12-10 DE DE19651544549 patent/DE1544549A1/de active Pending
- 1965-12-29 NL NL6517104A patent/NL6517104A/xx unknown
-
1966
- 1966-08-11 CH CH1159666A patent/CH471864A/de unknown
- 1966-12-09 FR FR86872A patent/FR1504949A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0017114A3 (de) * | 1979-04-05 | 1981-07-01 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von konzentrierten Lösungen von 1:2-Metallkomplex-Farbstoffen und deren Verwendung zum Färben und Bedrucken von natürlichen und synthetischen Polyamiden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH471864A (de) | 1969-04-30 |
| NL6517104A (de) | 1967-06-12 |
| FR1504949A (fr) | 1967-12-08 |
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