DE1543764A1 - Phenoxysubstituierte Alkansaeuren und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Phenoxysubstituierte Alkansaeuren und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
Phenoxysubetituierte Alkaneäuren und Verfahren
su deren Herstellung
Die Erfindung betrifft eine neue Gruppe von 4-phenoxysubatituierten
Alkaneäuren und deren nichttoxisohe,
pharmakologiach annehmbare Säureadditionesalae, Eater-
und Amid-Derlvate, welche eine wertvolle, denCholeateringehalt
dee Blutes senkende Wirksamkeit aufweisen und
daher nützlich bei der Behandlung der Arteribskleroee
sind.
Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass Cholesterin
offenbar eine wesentliche Rolle bei der Bildung arterioelElerotieoher
Flecken epi#lt, indea es die Ablagerung der
Lipoide des Blutes in der Arterienwand beschleunigt· Be
909881/184«
let ein Ziel der Erfindung« eine neue Klasse chemischer
Verbindungen aufzuzeigen welche die Konsentration an Cholesterin und anderen Mpoiden im Blutserum in wirkungs
voller Weise herabsetzen und demnach den Zustand verbes-■ern, welcher üblicherweise mit der Ablagerung too Mpoides Blutes verbunden ist.
Die 4-phenoxysubstituierten Alkansäuren gemäss der Erfindung sind Produkte der nachstehenden Formel
^-0-0-0H2-CHR-OOOH
worin bedeuten« R Wasserstoff oder niedermolekulares Alkyl»
1 2 beispielsweise Methyl und so weiter, R und H gleiche
oder verschiedene niedermolekulare Alkylreste, s.B. Methyl« Äthyl, Propyl und so weiter» X Wasserstoff« Halogen* z.B.
Chlor» Brom» fluor und so weiter» niedermolekulares Alkyl» z.B. Methyl» A*tbyl und so weiter» halogeniertes niedermolekulares Alkyl, s.B. Trihalogenethyl, wie Trifluormethyl
und so welter, Cycloalkyl, z.B. einkerniges Cycloalkyl, ' welches S bis 6 Kernkohlenstoffatome enthält, wie Oyclopentyl» Cyclohexyl und so weiter, niedermolekulares Alkoxy,
s.B. Methoxy» Äthoxy und so weiter, niedermolekulares
- 2 - ßAD OFllG>NAL
905881/16^8
Alkylthio, l.B. Mtthylthio, jfcthyltöio und βϋ mtter,
8·Β. Phenyl, Sol/1« IyIy 1 und au weiterr Arrilfcyl» t»B,
Btnsylf Phenathyl und so weiter» Aryloxy : .Phenoxy
ao veiter· Aralkoxy, s.S. Bensylosy und so . it sä su«
aejnengenouen kunnen 2 Kaste X an benachbartes lohies.»
atoffatonen dee Bensolringes unter Bllduug eiass» Hydro»
carlbylenkette vereinigt sein (dae lieisef elms eweiwerti
L crganiaohen fieeta, welcher &ueöchli«&f:'.: ■ - ana Kohl^afeicCf UK* VMsaratoff iueaa»®ngeeet«t ISt)1 welöiie 3 fei β
lohlenatoffstoae iwiecban Ihren Ter3c&ttpftt»p: punkten #st»
billtt beiapialawelse 1$3~But&äif>n7len (H&& heilst·
-CH-ÜH-OH-OE-) und se .irvlter ukä η eine f&s.;;:s S&kl sit
dem Vert I bis 3.
Ferner betrifft die Erfindung die Säure&dditionssalsEe
vorliegenden 4-phenoxyeubatltuierten Alkaneäuren; diese
Salie werden durch Umsetzung der genannten Säuren mit einer
Baee hergeeteilt, wtlobe ein iiohttoxieches, phamakologiaoh annehabaree Kation besitzt. Ia allgemeinen wird jegliehe Baee, welche mit einer Carbonaäure ein Säureadditioneaals bildet und deren pharmakologiache Eigenachaften keine
abträgliche phyaiologieche Wirkung hervorrufen, wenn sie vom Körperayatem aufgenommen wird, ale im Bäumen der Er-
- 3
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findung liegend betrachtet. Demnach gehören en brauchbaren Basen beispielsweise die Alkali- und Erdalkali-Hydroxyde, -Carbonate und so weiter» Ammoniak, primäre,
sekundäre und tertiäre Amine, wie Monoalkylanine» Dialkylamine, Trialkylamine,
βtickstoffhaltige heterooyolieohe
Amine, s.B. Piperidin und so weiter. Die so hergestellten
Säureadditionsealze sind die funktionelien Äquivalente der
entsprechenden 4-phenoxysubstituiert^ Alkansäureprodukte
und es ist für den Fachmann veretäwdlich, dass in dem Masse,
in dem die erfindungsgemässen Säuren therapeutisch nützlich
sind, die Verechiedenartigkeit der von der Erfindung
umfassten S&ureadditlonsealze nur durch die Bedingung beschränkt
iat, dass die Basen, welche bei der Bildung der Salze verwendet werden* sowohl nichttoxisch als auch
physiologiech annehmbar sind«
Die Erfindung betrifft weiterhin die Ester- und Amid-Deri*
vate der vorliegenden Produkte, welche nach herkömmlichen, dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt werden. So
kann man beispielsweise die Esterderivate herstellen durch Umsetzung einer erfindungsgemäseen 4 phenoxysubatituiarten
Alkaneäure mit einem Alkohol, beispielsweise einem niedermolekularen Alkenol, einem Di-niedermol^-alkylaminoalkanol,
ORIGINAL
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wie Dinethylaainoäthanol, oder mit einen heterocyclisch
substituierten niedermolekularen Alkenol, wie 3-Hydroxymethylpyridin und. eo weiter» oder nan kann auf einen an»
deren Wege die 4-phenoxyeubetituierte Alkmnsäure auf herkömmlichen Wegen in ihr Säurehaiogenid verwandeln und
das so gebildete Säurehaiogenid kann Bit eines niedermolekularen Alkane!» M-niedernol.-alkylaainoalkanol, 3-Hydroxymethylpiperidin und so weiter umgesetzt werden, um den
entsprechenden 4-Phenoxyalkansäureester zu erbalten· ferner können die erfindungsgeaäseen Eeterderivate natürlich
hergestellt werden, indem man bei dem ansehliessend erläuterten Verfahren zur Herstellung der vorliegenden Pro·
dukte den entsprechenden Ester des 4-phenoxysubstituierten
Alkansäure-Reagens verwendet. Die Amid-Derivate der vorliegenden 4-phenoxysubstituierten Alkansäure können hergestellt werden durch Behandeln dee Säurehalogenidb dieser (
Säuren mit Ammoniak oder einem passenden Uonoalkylaniin, Dialkylarain oder Dialkylaminoalkylamin, wie z. B. mit Hethylanin,
Dieraethylamin oder DiäthylaminoäthylaBin oder mit B^drasln»
N-Methylhydraein, 1,1-Dimethylhydraiin, Guanidin und so weiter,
um das entsprechende Amid zu gewinnen· Eine weitere Methode
zur Herstellung der genannten Amid-Derivate besteht in
der Umwandlung eines Esters einer 4~phenoxy8ubstituierten
5 -
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9254
Alkansäure, welcher wie oben beschrieben hergestellt iet,
in sein entsprechendes Aaid durch Behandeln dieses Esters ait Aamoniak oder »it eines passenden Monoelkylamin, Dialkyl aaln, Dialkylaainoalkylaain, Hydrasin· I-Methylhydra*in, 1,1-Dirnethylhydrawin, Guanidin und so weiter,
^ um die entsprechende Amid-Verbindung su gewinnen. Diese
und andere äquivalente Verfahren sur Darstellung der Esterund Aald-Derivate der Torliegenden Produkte sind dea flachaann geläufig und in dea Ausaass, in welche« diese Derivat· sowohl nichttoxlsch als auch für das Körpersystem
physiologisch annehabar sind, sind die Ester und Amide die funktioneilen Äquivalente der entsprechenden 4-phenoxy«
substituierten Alkansäuren.
Sine beTorsugte Untergruppe erfindungsgeaässer Verbindungen stellen die 4-phenoxysubstitulerten Alkanaäuren der
allgemeinen formel
OH4-CBo-OOCH
12
dar» worin E und R gleiche oder verschiedene niedermolekulare Alkylreste, s.B. Methyl und so weiter, darstellen
und X Halogen, z.B. Chlor und so weiter ist« Eingeechlos·
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ORIGINAL
sen is diese bevorzugte Ausführungsform sind auch die
nichttoxisohen, phar*akologisch annehmbaren Säureadditionasalze, Ester- und Amid-Derivate der genannten 4*ptenoxy» substituierten AlkanaMure-JPro&ukte, 'bei opielm·, !".«<■· eieren
Alkali- und Erdalkaliealze, wie dit Hatrlatö-, £-.■.-. Ü- ■ ■■;*;- oder
Calciumsalse, die niedermolekularen Alif.j !■ ·, }">■.. ~i· ■':."■■;>■ o1*<-alkylaminoalkyl« und 3-PyridylB>etfayl--JI;-!,.i ,: ■,..· . · :. ίο
entsprechenden Amid-Derivate der ob?^; >■ ■,„;.·■■ - ) . t-:.ä.
beispielsweise ihre Aiaido·», Honoalkv; ■. .■ .. -.:. '■■■:-■ [C^-«
Dialkylaminoalkylamido-, HydraElct·· s i>- ' ■ ' .■'.yi%■-'·:
-Derivate, wie die Amidderivate'. vft'■■■■ . . ■:.■■ .■■"■■
Methylamin, Äthylamin, und eo ws l .
äthylamin und so weiter, Blm.et;: yl {>.<:■ ■ ■■ ■. ...',;■■,>
.■. ■ , ':;;;^
aiainoäthylamin und ac welter, H;,, d. ).■.■■■■' Iv.. ' -κ.··;'' '-"·;, :..-. :':"■
1,1~J)imethylhydrazin, Guanidin -n ! .,;;.. v:i;-::. .. . ί: [ ., ■■: %
sind,
erfindungsgem&seen ProU. >
aua den enteprechenden Es* ^j λ β<·ί}^ :il·· > · ierter 2-Alkensäuren (IY) hergestellt;« ΰα■:'■.·η ;ϊ'.;.η genanntfcii 2-Alkensäureeeter (If) trit; e^rjfm Ke^?■''■;■'■ welches befähigt iat9 die Vinylengryope (dae t.'s-Gruppe -CHeCR-) zum entsprechenden Atbyltr, -I?er/ Γ-u;
aua den enteprechenden Es* ^j λ β<·ί}^ :il·· > · ierter 2-Alkensäuren (IY) hergestellt;« ΰα■:'■.·η ;ϊ'.;.η genanntfcii 2-Alkensäureeeter (If) trit; e^rjfm Ke^?■''■;■'■ welches befähigt iat9 die Vinylengryope (dae t.'s-Gruppe -CHeCR-) zum entsprechenden Atbyltr, -I?er/ Γ-u;
7 -
9 O Γ 8 8 1 / ι <·Λ υ
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(das beisst : OH2-CHR-) umzuwandeln und anaohlieeeende
Hydrolyse des erhaltenen 4-phenoxysubstituierten Alkaneäureeeter-Derivatee (V) sum erwünschten Säureprodukt (I).
Jegliches aus einer Vielzahl reduzierender Mittel kann angewandt werden, um die genannten 4-Phenoxy-2-alkeneäureeeter (IV) zum entsprechenden 4-Phenoxyalkaneäuree8ter-Derivat (V) umzuwandeln, jedoch hat eich die katalytieche
Hydrierung» beispielsweise die Hydrierung in Gegenwart eines geeigneten metallischen Katalysators« wie Rutheniumauf-Kohle-Katalysator, als ein besonders vorteilhaftes
Verfahren erwiesen, mit welchem die Reduktion erzielt werden kann. Die nachstehende formelreihe erläutert die Umsetzung
R1
^-0.,C-CHsCR-COOR3
*2 R1
-O-C-CHg-CHR-COOR'
CH9-CHR-COOH
ORJQiNAL
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9254t ■ ■ . "
worin die Rette B, H1, R2, X und η die oben angegebene Be- ,
deutung besltsen und B5 ein Alkylrest, 8« B. ein niedermolekularer Alkylrest, wie Äthyl und eo weiter ist· Bit
ι Hydrolysestufe der obigen ?ormelreihe wird in herkömmlicher ,
esterten Zwischenprodukts (T) alt einer wässrigen Lösung :■
einer Ββββ, β.B. einer w&serigen Lösung von Hatriumbydroxyd
oder Natriumcarbonat und ansohllessendes Behandeln' dta :
so gebildeten Oarboxylatsalsea mit einer Säur·« wie SaIs-
eäure.
Die erfindungsgemässen Produkte werden im allgemeinen als
kristalline feststoffe erhalten, und können» falls erwünscht, durch Umkristallisieren aus irgendeinem geeigneten Lösungs-
mittel gereinigt werden» beispielsweise einem Kohlenwasserstoff -Lösungsmittel, wie Cyolohexan, und so weiter. i
Die beim oben genannten Heratellunge verfahren ale Ausgange·*
materialien verwendeten 4-Phenoxy-2-alkeneäureester (Iv)
werden sweckmässlgerweise aus ihren entsprechenden im Kern
substituierten 2-Phenoxyalkanal-Yorläufern hergestellt durch ·
deren Behandeln mit einem Alkoxyoarbonylalkyliden-triarylphοsphoran oder mit einem ürialkylphosphonoalkanoat.
■- 9 ^
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BAD
Zu geeigneten Reagens!en, welche bei den Verfahren verwendet werden können» gehören beispielsweise die niedermolekularen Alkoxycarbonylalkyliden-triphenylphoephorane und
so weiter und die Tri-niederaol.-alkylphosponoacetate
(und ~2-propionate und so weiter) und deren homologe Derivate« Die Umsetzung kann in jeglichen Lösungsmittel ausgeführt werden, in dem die Reactionsteilnehmer elnigermassen
'löslich sind, und welches bezüglich der verwendeten Ausgangsmaterialien in brauchbarer Weise inert ist; jedoch
haben sich Glykoldimethylather und Benzol als besonders
geeignete Reaktionsmedien erwiesen und sind für das vorliegende Verfahren die bevorzugten Lösungemittel· Palis erwünscht, kann ein Katalysator verwendet werden, um die
Umsetzung zu erleichtern. Wenn beispielsweise das verwendete Ausgangsmaterial ein Alkoxycarbonylalkyliden-triarylphosphoran ist, erweist sich Benzoesäure als besonders
wirksames katalytisches Reagens, während wenn man ein Trialkylphosphonoalkanoat verwendet, kann Natriumhydrid,
vorzugsweise in Lösung im Reaktionslösungsmittel, beispielsweise ßlykoldimethyläther, angewandt werden. Die nachfolgende Formelreihe erläutert das Verfahren.
. 10 -
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-O-C-CHO
II
(H3O)9P-CHH-COOR
ir
15Λ3764
C)I-CR-OOOR3
lpe
worin die Reate R, R » R , JB , X und r; die ob.v. £ii;feg?benc
Bedeutung besitzen υηά R einkerniges Aryl, ζ B-. }.Jhcnyi
und so weiter ist.
Die bei der vorgenannten Reaktion mit den Phe/iory:1 !kanal
Reagenzien als Ausgangsmateriallen verwendeten PboL-pho
BAD ORIGINAL
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und Phosphonoalkanoate sind entweder bekannte Verbindungen
oder können nach dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt werden. So erhält man beispielsweise durch Behandeln eines geeigneten Alkyl-2-halogenalkanoats, wie Äthyl-2-bromacetat, JS. thyl-^-brompropi onat, Methyl-2-brompropi onat
und so weiter mit einem passenden Trialkylphoepb.it das
entsprechende Trialkylpbosphonoalkanoat. Sie Umsetzung
wird vorzugsweise bei erhöhten Temperaturen während längerer Zeitspannen ausgeführt, z.B. bei Temperaturen im Bereich von 130 bis 19O0C während bis zu 4 Stunden. Auch
die Alkoxycarbonylalkyliden-triarylphosphoran-Derivate
werden aus geeigneten Alkyl-2-halogenalkanoaten erhalten,
jedoch durch deren Behandlung mit einem einkernigen iriarylphoaphin und anechliessende Umsetzung des so gebildeten Fhosphoniumsalzes mit einer wässrigen Lösung einer
Base» z.B. mit einer verdünnten Lösung von Katriumhydroxyd.
Auch diese Umsetzung wird durch Anwendung massigen Erwärmens begünstigt. Die nachstehende Formelreihe erläutert
die Herstellung der Phosphoran- und Phosphonoalkanoat-Ausgangsmaterialien. _
Base ι
J*
(R4), Ps=CR-C 0OR5
- 1S
809881/16 ώ 8
worin Ä, H5, R* und X1 die oben angegebene Bedeutung besitsen.
Die la obengenannten Heratellungeverfahren beschriebenen
2-phenoxysObstituierten Alkanale (II) werden aus ihren
entsprechenden 2-fhenoxy-alkanaäuren (III) hergesteilt
durch Behandeln dieser Säuren alt einer Mischung ron Lithiu»-Aluminiu«-Hydrid in wasserfreies Äthyläther und
anschliessende Oxydation der so gebildeten 2-Phenoxyalkanol
Verbindung (Fl unten) sun erwünschten Aldehyd· Eine Mischung von Dioyolohexylcarbodiimid und wasserfreien Dimethylsulfoxyd ist da» geeignetste Oxydationereagens, Mit
welchen sich das Alkanol-Zwischenprodukt (71) aus erwünschten Alkanal (II) umwandeln lässt, jedoch ist es den Fachmann geläufig, dass J«glicheβ einer Vielzahl anderer
Oxydationsmittel ebenfalls in analoger Weise mit ähnlichen Ergebnissen verwendet werden kann· Die nachstehende formelreihe erläutert dieses Herstellungsverfahren:
BAD ORIGINAL - 13 -
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E1
-0-d
~OOCB
„2 B1
R I
III . ^ ^^
II
12
worin R , R9 X und η die oben angegebene Bedeutung be- •1-tften.
worin R , R9 X und η die oben angegebene Bedeutung be- •1-tften.
Be let nicht eindeutig klar, welche Bolle die Cboleetertntyntheee bei der Bildung arterioeklerotlecher flecken ,
epielt, aber eahlrelohe Unterauchungen unter»tüt*en die
Annahme, dass Cholesterin eine weeentliehe Bolle in der
Patbogeneee der Arterlosklerose spielt, ds ee neben anderen
-H-
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JlS
Lipoiden und Fibrin die Substanz darstellt» welche sich
in den arteriellen Intima und Sub int ί ma ansammelt und eine Schädigung sowie Verstopfung der Arterien verursacht.
Da Cholesterin in gewissem Ausmass in jeder normalen Ernäbrungsform
vorhanden ist, und 3s *s .fernem .τι \tr
schiedenen Körperorganen aus Zwischenprodukte?; ν Ji Btoif~
wechselherkunft synthetisiert wird, wurde die Entwicklung eines chemotherapeutischen Mitteln als wünschenowert betrachtet, welches eine deutliche Absenkung des Cholesterin
spiegele im Blutserum bewirkt. Bei der Suche naeh dersrtigen
chemotherapeutischen Mitteln wurden die erfindunge«
gemessen Produkte geprüft und -zeigten dabei eine überraschend gute, den Cholesteringehalt des Blutes senkende
Wirkung und sie können allein oder in Koinbinat:*üb j-χϊ- "n
deren chemotherapeutischen Mitteln in einer Einzeldcüi s-Anr
kationeform und in Mischung mit einem pharmazeutischen
Träger angewandt werden
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung weiter
ohne aie zu beschränken,
BAD ORIGINAL
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Beispiel 1
4-(4-Chlorphenoxy)-4~methylpentanaäure
Man suspendiert 4i5 g (0,1 Mol) Natriumhydrid (50 # in
Mineralöl) in 50 ml Glykoldimethyläther und fügt tropfenweise unter Rühren während einer Stunde 22,4 g (0,1 Mol)
Triäthylphosphonoacetat in 225 ml Glykoldimethyläther hinzu; dem
Gemisch werden 19»9 g (0,1 Mol) 2*(4-Chlorphenoxy)~2~
methylpropionaldehyd in 50 ml Glykoidimethyläther zugesetzt und anschliessend 3 Stunden gerührt und 16 Stunden
stehen gelassen. Die überstehende Glykoldimethyläther-Löeung
dekantiert man vom Niederschlag ab, verdünnt mit Wasser und verdampft den Glykoldimethyläther. Der wässrige
Bückstand wird durch Zusatz von Salzsäure achwach angesäuert
und anschliessend mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird sehr schnell mit kaltem, 5 #igem Natriumhydroxyd und mit Wasser gewaschen. Die Ätherschicht wird
über Natriumsulfat getrocknet und eingedampfte Die zurück
bleibenden 21,7 g Äthyl-4-(4 chiorphenoxy)-4-methyl 2
pentenoat werden ohne weitere Reinigung für die nächste
Stufe verwendet.
Stufe B» Äthyl~4~(4 jCblorphenoxy)-4~methylpentanoat
Man löst das Äthy!«4-(4 chlorphenoxy/-4-methyl~2 -pentenoat
~ 16 -
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BAD ORiGiNAL
aus Stufe A (21,7 g) in TOO ml Äthanol und setet 5 g
10 £igea fiuthenium-auf-Kohle su; das Gemisch wird dann in
einer Wasseretoffatmosphäre bei einem Anfangedruck von
2,87 kg/cm geschüttelt, bis die berechnete Wasserstoff
menge aufgenommen ist (Zeitbedarf etwa 2 bis 3 Stunden). ,
nimmt den Rücket and in Äther auf, wäscht mit 5 J&Lgem
sulfat. Der Äther wird verdampft und man erhält 17,45 g
fast farbloses Äthyl-4-(4-chlorphenoxy)-4-methylpentanoat.
4,15 g (0,074 Mol) Kaliumhydroxyd werden in der Mindestmenge Wasser gelöst und der Lösung fügt man 10 g des gemäss Stufe B hergestellten Ätbyi-4-(4-chlorphenoxy)-4-methylpentanoats, gelöst in 100 ml Äthanol su, hält an- -schliesaend die Mischung 3 Stunden auf Rückflussbedingungen, verdampft das Äthanol und löst den Rüokstand in Wasser.
Nach dem Extrahieren mit Äther wird die Lösung mit konzentrierter Salzsäure angesäuert und der sich ergebende
halbfeste niederschlag in Äther gelöst. Man wäscht die
Ätherlösung mit Wasser, trocknet über Magnesiumsulfat und erhält nach dem Verdampfen des Äthers 6,72 g eines
- 17 -
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weissen feststoffe, welcher aus Cyclohexan umkrietallisiert wird, um 5,53 g 4~(4-Chlorphenoxy}-4—eethylpentansäure, Fp. 77-780C zu ergeben.
Analyse ι C12H^ 5OIO-
ber. O 59,39 H 6,23 Cl 14,61 gef. 0 59,60 H 6,51 Cl 14.59.
Bti Ersats des passenden 2-Phenoiyalkanals und Trialkylphosphonoacetats anstelle von 2-(4-Chlorphenoxy)-2-aethyl-·
propionaldehyd und Xriäthylphosphonoaeetat ges&as Bei»
spiel 1, Stufe A und wobei »an Im wesentlichen, des Verfahren der Stufen A, B und C dieses Beispiels folgt, können
alle 4-phenoxy8ub8tituierten Alkansäuren erfindungsgeaäss
hergestellt werden. Die naohstehende Fozmelreihe erläutert
die Reaktion der Stufen A, B und C des Beispiels 1 und
gibt susamen Bit Tabelle I die 2-Phenoxyalkanal- und
frlalkylphosphonoaoetat-Eeaktionsteilnelner dieses Verfahrens sowie die entsprechenden auf diese Weise hergestellten 4-phenoxysubstituierten Alkansäureprodukte (I) wieder:
- 18 -
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X» X2 fi1
χ*.
-0-C-CHO + (C2H5O)2P-CHR-OOOR
J2
3 NaH
l/Λ.
^ O-C-CH«CR-CqOR-
Ru/C
- Q-C-CH2-CHR-C OGH3
K0H/H90
O2H5OH
HCl
R1
-0-C-CH2-CHR-COOH I«
■19 _ BAD ORIGINAL
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| E | S5 | f a b < | t-1 1 Λ1« | H | X3 | H | H | X4 | |
| H | ' ;u| | a - | -C^3 | -SOHj | H | E ' | |||
| Bei- ' spiel |
-OHj | E-' | H | -OHj | H |
-CH,
7 |
|||
| 2 | H | -CH3 | -^H3 |
— CH«·*" •i'-f,,;^-·
". ' «f. \tti.;·'' |
H | H | -OBj | ||
| 3 | -OH3 | -O2H5 | H | H | Cl | Ol | E | ||
| 4 | -CHj | -G2H5 | -^H3 | -OH, | H | H | |||
| 5 | H | -C-E7 | -^B3 | -0A | H | H | |||
| 6 | -OHj | -CHj | ^Hj | -GH3 | Cl | H | H | ||
| 7 | -Ctij | -OgH5 | B | Ol | H | ||||
| 8 | H | -CHj | **A | -0,H7 | H | H | Cl | ||
| 9 | H | -OHj | H | -CSj | Cl | ||||
| 10 | -OHj | -CH3 | *9Hj | -OH, | H | H | ei | ||
| 11 | -OHj | ^2H5 | -C2H5 | H | Cl | ||||
| 12 | H | -CH3 | -C3H7 | B | H | -CVCH2-, | |||
| 13 | -OH3 | .CHj | -βΗ« | -Oftj | -CH-OH-CH-GH- | H | |||
| H | H | -CHj | -CH3 | -O2H5 | |||||
| 15 | H | -OHj | ^3 | .C4H9 | H | ||||
| 16 | -OH3 | -OHj | -O4H9 | -CHj^. . | |||||
| 17 | rCHj | -CHj | -6Hj | -9a, | -CHj- | ||||
| 18 | H | -OHj | 90Hj | -O2H5 | Cl | ||||
| 19 | ^H3 | -O2H5 | |||||||
| 20 | -OEL | ||||||||
- 20 -
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Die erfindungsgemässen Produkte können in thoi^fl
Doeen in herkömmlichen Trägern angewandt wercln ,
weise mittels oraler Anwendung in Form einer Dublette
ebenso wie durch intravenöse Injektion, Weitet/hiE frann die
Dose des Produkts über einen weiten Bereich variiert wer» den, z.B* in Form gekerbter Tabletten* welche 25, 50, 100»
150, 250 und 500 mg des aktiven Bestandteile enthalten»
zur symptomatischen Anpassung der Dose an den zu ,behandelnden Patienten« Diese Dosierungen liegen reichlich un- .
terhalb der toxischen oder letalen Dose der Produkte.
Sine geeignete Einzeldoeie-Applikationsform der erfindungegenassen
i: ciulve kaan bergestellt werden durch Vermischen
von 50 mg einer 4-PüeiiüxyalkaiAsäur# oder ©ines geeigneten
Säureadditionssalssee, Beter- oder Aaid^.Oerivatii Kit 1f>0 rag
lactose und Einbringen der 200 mg Gemisch in eine Gelatine-Kapsel
Nr. 3. In entsprechender Weise können durch Verwendung
von mehr Wirkstoff und weniger Lactose andere Doaie*
rungsformen in Gelatine-Kapseln Hr. 5 untergebracht werden
und} sollte ea erforderlich sein, mehr als 200 mg Bestand«
teile zusammenzumischen, können größeere Kapseln verwendet
werden» Man kann gepresste Tabletten, Pillen oder andere
Einheitsdosierungen, wie gewünscht, herstellen« um die
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erfindungsgemässen Produkte nach herkömmlichen Verfahren
einzuverleiben und sie können, falls erwünscht« ala Slexiere oder injizierbare Lösungen nach dem Pharmazeuten
bekannten Verfahren zubereitet werden.
Ee liegt ferner im lahmen der Erfindung 2 oder mehr er-
^ findungsgemäsee Verbindungen in einer Einzeldoeis-Applikationefora zu kombinieren beziehungsweise ein oder mehrere dieser Verbindungen mit anderen bekannten, den
Choleaterinspiegel dea Blutes senkenden Verbindungen oder
mit anderen erwünschten therapeutiachen und/oder nährenden Mitteln in einer JSinseldosis-Applikationsform zuzubereiten·
Das nachfolgende Baispiel dient der Erläuterung der Heru stellung einer repräsentativen Bosierungsform·
Trocken gefüllte Kapseln, welche 500 mg aktiven Bestandteil je Kapsel enthalten ;
.Ie Kapsel
ι
4-(4-Chlorphenoxy)-4-·βthyIpentansäure 500 mg
Lactose 144 mg
- 22 -
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BtKMBtmI^t tore!· :-/'; ; i'v.■:■■.
"^C w ti τ ^,'b
oo iv??
S&tepreohende trocken gefü'ültt L&
setsen dee Virketoffe d©e -ΐ-Ιίρ·«:!
der anderen neues ©rfindungsfenaäea
düngen eubereitet werden.
Aue der vorgehenden Besonralbu&g 1st
die erfi&dungegeaäeaen 4-Pheno2yalkane&uren (I) tiae
volle Srappe bisher nicht hergestellter TerblMungtm dar
stellen. Des taonaann ist ee veratftndlicii, dass die obigen
Beispiele nur der Erläuterung dienen und der Variation und Modifisitnmg in weiten Auraase sugttnglioh eisd, ohne
worn Sahaen der Erfindung absuweiohen·
BAD ORIGINAL 23-
9 0 9 8 8 1/16 4
Claims (1)
1. Verbindung der alicemeinen Formel
R1
■n #- "1Sy-O-C-CH0-CHR-COOH
und deren pharmakologisoh verträgliehen Salzen, worin bedeuten
R Wasserstoff oder niedermolekulares Alkyl«
P
R und R" £." eiche oder verschiedene niedermolekulare Al
kylreste,
X Wasserstoff, Halogen, niedermol.-Alkyl, Halogen-niedermol.-alkyl, Cycloalkyl, niedermol.-Alkoxy, niedermol.-AlkylthiOs Aryi, Aralkyl, Aryloxy, Aralkoxy, wobei 2 X-Reste an benachbarten Kohlenstoffatomen des Bensolringes unter Eildung einer Hydrocarbylenkette vereinigt
sein kQnnen, welche 3 bis k Kohlenstoff atome «wischen
ihren VerknUpfungspunkten enthält,
η eir« ca:.se Zahl von 1 bis 3.
ν ;;y)-':-!, ethyl peniansHure.
- 24 -
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8AD ORJGJNAL
925*
Verfahren «ur Herstellung von Verbindungen geaXes Anaprüohen 1 und 2, dadurch getrerm ««lehnet, am* »en »la» Verbindung 4er tlltßmmimm Wmnml
V^HRi 4MM» IM φ #» φ ^W ^ 4m WHHB ι
λ3 AUcyl let, ait eiMM
eo fefcllileten %.;
»•reeirt.
- 25 -
BAD ORIG'NAL
•80 9881 /1Si 8
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0088066A1 (de) * | 1982-02-01 | 1983-09-07 | Monsanto Company | 3,5-Bis-(trifluormethyl)-phenoxycarbonsäuren und ihre Derivate |
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- 1966-08-12 FR FR73054A patent/FR5865M/fr not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| EP0088066A1 (de) * | 1982-02-01 | 1983-09-07 | Monsanto Company | 3,5-Bis-(trifluormethyl)-phenoxycarbonsäuren und ihre Derivate |
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| FR5865M (de) | 1968-03-11 |
| NL6607056A (de) | 1966-11-28 |
| CH471063A (de) | 1969-04-15 |
| GB1111361A (en) | 1968-04-24 |
| BR6679625D0 (pt) | 1973-10-23 |
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