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DE154303C - - Google Patents

Info

Publication number
DE154303C
DE154303C DENDAT154303D DE154303DA DE154303C DE 154303 C DE154303 C DE 154303C DE NDAT154303 D DENDAT154303 D DE NDAT154303D DE 154303D A DE154303D A DE 154303DA DE 154303 C DE154303 C DE 154303C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car body
air
vestibules
side walls
car
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT154303D
Other languages
English (en)
Publication of DE154303C publication Critical patent/DE154303C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/54Cleaning windscreens, windows or optical devices using gas, e.g. hot air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Einrichtungen an Motorwagen zum Fernhalten des Staubes vom Wageninnern bestehen darin, daß während der Fahrt Luft durch einen vorn am Wagen angebrachten Lufttrichter aufgefangen oder durch eine vom Wagen getriebene Pumpe angesaugt und hinter den Wagen geführt wird. Diese Einrichtungen wirken wegen der vielen Widerstände der Luft an den Rohrwandungen und in den Rohrkrümmungen nur unvollkommen, stören das gute Aussehen der. Wagen und bedingen ein häufiges Abnehmen der Luftröhre, wie es beispielsweise der Fall ist, wenn bei Wagen mit in der Hinterseite der letzteren befindlicher Tür die Tür geöffnet werden soll.
Die neue Einrichtung beseitigt diese Übelstände; dieselbe ist im wesentlichen durch an den Seitenwandungen des Wagenkastens angebrachte, bis hinter den Wagenkasten geführte Windfänge, durch welche die an den Seitenwandungen des Wagenkastens entlang streichende Luft hinter das Fahrzeug geführt wird, gekennzeichnet.
Bei der in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgedankens bezeichnet A (Fig. 1) die obere Hälfte des hinteren Teiles eines Motorwagens, der, wie besonders Fig. 2 zeigt, auf der hinteren Seite eine Tür hat. Außen am Wagenkörper A, und zwar in einiger Entfernung von diesem befinden sich zwei gekrümmte Wände C (Windfänge), die zwischen sich und dem Wagenkörper Kanäle, d. h. Luftleitungskanal e bilden. Bei der gezeichneten Ausführungsform sind diese Kanäle nicht nur am vorderen und hinteren Ende, sondern auch oben frei, aber nach unten hin ist der vordere Teil jedes Kanals abgeschlossen, was hier gleich durch die sogenannten Schmutzfängerbleche B bewirkt wird. Die Lage der Wände C ist durch Bolzen c gesichert. Wenn nun der mit dieser Vorrichtung versehene Wagen fährt, so wird ein Teil der durchfahrenen Luft durch die Wände C abgefangen. Dieser Luftteil ist im wesentlichen von Staub frei, weil er erst in einiger Entfernung über dem Boden abgefangen ist und der von unten bis an den Schmutzfänger B herantretende Staub durch eben diesen Teil von dem Luftkanal ferngehalten wird.
Es ist also in jedem Kanal ein je nach der Fahrgeschwindigkeit mehr oder minder kräftiger Luftzug vorhanden, und diese Luftströme treten zum Teil bereits an . der oberen Seite jedes Kanals, in der Hauptsache aber erst am hinteren Ende aus, so daß sie also die hinter dem Wagen entstehende Luftverdünnung vermindern und dementsprechend auch das Nachströmen der von unten hervordringenden staubbeladenen Luft verhindern.
Die Luftkanäle würden sehr wohl unten und oben in der ganzen Länge geschlossen sein können, aber die gezeigte Ausführungsform hat verschiedene Vorteile, denn erstens bewirkt der aus dem Kanal nach oben heraustretende Teil der Luft, daß die Insassen wirksamer von Staub befreit bleiben, und zweitens bewirkt derjenige Teil der Luft, der· am hinteren Ende der Kanäle unten austritt, ein Herabblasen des aufgewirbelten Staubes wieder gegen den Boden, so daß überhaupt
nicht so große Staubmengen nach oben gelangen, als es anderenfalls geschehen würde.

Claims (2)

  1. Patent-An sprüci-ie:
    i. Eine Einrichtung zum Fernhalten des Staubes vom Wageninnern, besonders an Motorwagen, gekennzeichnet durch an den Seitenwandungen des Wagenkastens angebrachte, bis hinter den Wagenkasten geführte Windfänge (C), durch welche die an den Seitenwandungen des Wagenkastens entlang streichende Luft hinter das Fahrzeug geführt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Ein- ι richtung nach Anspruch ι, bei welcher die Windfänge (C) an der oberen Hälfte des hinteren Teiles des Wagenkastens angebracht sind und der Raum zwischen den Seitenwandungen des Wagenkastens und den Windfängen unten durch Wände (B) abgeschlossen ist, zu dem Zwecke, die aufgefangene Luft teilweise an den Seitenwänden über die Oberkanten des Wagenkastens hochzuleiten und ein Eindringen von durch die Räder aufgewirbeltem Staub in die Windfänge zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT154303D Active DE154303C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE154303C true DE154303C (de)

Family

ID=420854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT154303D Active DE154303C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE154303C (de)

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