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DE102009057656A1 - Luftführungseinrichtung an einem Personenkraftwagen sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Luftführungseinrichtung - Google Patents

Luftführungseinrichtung an einem Personenkraftwagen sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Luftführungseinrichtung Download PDF

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DE102009057656A1
DE102009057656A1 DE102009057656A DE102009057656A DE102009057656A1 DE 102009057656 A1 DE102009057656 A1 DE 102009057656A1 DE 102009057656 A DE102009057656 A DE 102009057656A DE 102009057656 A DE102009057656 A DE 102009057656A DE 102009057656 A1 DE102009057656 A1 DE 102009057656A1
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Germany
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wheel
wheel spoiler
spoiler
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vehicle
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DE102009057656A
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Inventor
Martin Dipl.-Ing. Konermann
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Luftführungseinrichtung (10) an einem Personenkraftwagen, mit wenigstens einem, insbesondere in Vorwärtsfahrtrichtung vor einem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordneten, Radspoiler (12), wobei der Radspoiler (12) zwischen wenigstens einer Leitstellung und einer Ruhestellung bewegbar ist, sowie ein Verfahren zum Betreiben einer Luftführungseinrichtung (10) an einem Personenkraftwagen, mit wenigstens einem, insbesondere in Vorwärtsfahrtrichtung vor einem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordneten, Radspoiler (12), wobei der Radspoiler (12) in Abhängigkeit von einem Fahrzustand des Personenkraftwagens zwischen wenigstens einer Leitstellung und einer Ruhestellung bewegt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Luftführungseinrichtung an einem Personenkraftwagen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art sowie ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Luftführungseinrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 9 angegebenen Art.
  • Die DE 10 2007 023 231 A1 offenbart eine Luftführungseinrichtung an einem Personenkraftwagen mit wenigstens einer innerhalb einer Unterbodenverkleidung oder dergleichen Luftleiteinrichtung und vor einem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordneten Luftausströmungsöffnung, über welche durch eine Lufteinlasseinrichtung gelangende Luft in einen Bereich vor dem Fahrzeugrad zu leiten ist. Es ist ein Radspoiler vorgesehen, welcher in Vorwärtsfahrtrichtung vor der zugeordneten Luftausströmöffnung angeordnet ist. Der Radspoiler verbessert dabei die Umströmung des korrespondierenden Fahrzeugsrades.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Luftführungseinrichtung der eingangs genannten Art derart weiter zu entwickeln, dass eine noch höhere Funktionssicherheit des Radspoilers ermöglicht ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Luftführungseinrichtung an einem Personenkraftwagen mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Luftführungseinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 9 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nicht-trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Eine erfindungsgemäße Luftführungseinrichtung an einem Personenkraftwagen, mit wenigstens einem, insbesondere in Vorwärtsfahrtrichtung vor einem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordneten, Radspoiler, ist dadurch bereitgestellt, dass der Radspoiler zwischen wenigsten einer Leitstellung und einer Ruhestellung bewegbar ist.
  • Mittels des Radspoilers sind Strömungsbedingungen beeinflussbar und auf den jeweiligen Zweck bedarfsgerecht einstellbar. Im Falle der Anordnung des Radspoilers in Vorwärtsfahrtrichtung vor dem korrespondierenden Fahrzeugrad ist beispielsweise die Umströmung des korrespondierenden Fahrzeugrades zu verbessern, wodurch beispielsweise die Aerodynamik des Kraftwagens verbessert und damit dessen Kraftstoffverbrauch sowie dessen CO2-Emissionen reduziert sind.
  • Dadurch, dass der Radspoiler zwischen wenigstens einer Leitstellung und einer Ruhestellung bewegbar ist, ist eine Beeinträchtigung seiner Funktionsfähigkeit zur Herbeiführung der genannten Effekte reduzierbar oder gar vermeidbar, woraus eine höhere Funktionssicherheit über eine hohe Lebensdauer des Radspoilers beziehungsweise des Kraftwagens hinweg resultiert.
  • Ist der Radspoiler beispielsweise in Fahrzeughochrichtung unterhalb eines Stoßfängers, und beispielsweise im Bereich und/oder innerhalb einer Unterbodenverkleidung oder dergleichen Luftleiteinrichtung angeordnet, so ist die Bewegbarkeit des Radspoilers insofern vorteilbehaftet, als er aus einem so genannten Böschungswinkel des Kraftwagens hinaus verbringbar ist. Der Böschungswinkel bezeichnet dabei den Bereich, in dem es zu einem Kontakt des Unterbodenbereichs beziehungsweise des Radspoilers im Falle einer Rampenauf- und/oder Rampenabfahrt, einer Bordsteinauf-/abfahrt oder dergleichen kommen kann. Dieser Kontakt würde zu einer negativen Beeinflussung der Funktionsfähigkeit des Radspoilers oder gar zu einer Beschädigung dieses führen, was durch die Bewegbarkeit des Radspoilers zwischen wenigstens einer Leitstellung und einer Ruhestellung vermieden ist.
  • Die zumindest eine Leitstellung des Radspoilers bezieht sich dabei auf eine Stellung desselbigen, bei der dieser im Wind steht und somit die Strömungsbedingungen, insbesondere die Umströmung des korrespondierenden Fahrzeugrads, beeinflusst beziehungsweise verbessert. Die Ruhestellung bezieht sich dabei auf eine Stellung des Radspoilers, in der dieser nicht im Wind steht und somit die entsprechenden Strömungsbedingungen nicht beeinflusst beziehungsweise verbessert. Bei der Ruhestellung kann der Radspoiler beispielsweise in Vorwärtsfahrtrichtung hinter einem Verkleidungselement, wie beispielsweise einem Stoßfänger, einem Schweller oder einem ähnlichen Karosserieteil, angeordnet und verborgen sein.
  • In jeglicher Hinsicht erlaubt diese Bewegbarkeit des Radspoilers eine deutliche Erhöhung der Funktionssicherheit desselbigen über eine hohe Lebensdauer hinweg, da dieser in entsprechenden Fahrsituationen des Kraftwagens vor einer negativen Beeinträchtigung seiner Funktionsfähigkeit geschützt werden kann.
  • Der Radspoiler ist dabei beispielsweise mittels einer Stelleinrichtung, insbesondere einem Aktuator und/oder mittels eines Federelements bewegbar. Die Bewegbarkeit des Radspoiler mittels einer Stelleinrichtung, insbesondere eines Aktuators, welche beispielsweise als elektrischer Motor ausgebildet ist, birgt den Vorteil, dass eine besonders schnelle Bewegung des Radspoilers durchführbar ist, wodurch die Stellung des Radspoilers schnell und bedarfsgerecht auf unterschiedliche Fahrsituationen des Kraftwagens anpassbar ist.
  • Die Bewegbarkeit des Spoilers mittels eines Federelements birgt den Vorteil, dass dadurch eine besonders kostengünstige Lösung geschaffen ist den Radspoiler zu bewegen.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Radspoiler zumindest im Wesentlichen in Fahrzeughochrichtung bewegbar, wodurch die Ruhestellung und damit die Verbringung des Radspoilers aus dem besagten Böschungswinkel hinaus über einen besonders kurzen Verstellweg und damit in besonders kurzer Zeit erfolgen kann.
  • Dabei ist der Radspoiler beispielsweise zumindest im Wesentlichen in Fahrzeughochrichtung bei auf einer horizontalen Ebene stehendem Fahrzeug zumindest im Wesentlichen um eine horizontal verlaufende Schwenkachse schwenkbar. Dies ermöglicht die Bewegbarkeit des Radspoilers ohne kostenaufwändige Kinematik, was die Gesamtkosten für die Luftführungseinrichtung und damit für den gesamten Kraftwagen in einem geringen Rahmen hält.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Radspoiler in Fahrzeughochrichtung einen oberen, aus einem im Wesentlichen unflexiblen Werkstoff gebildeten Teilbereich und einen unteren, aus einem im Wesentlichen flexiblen Werkstoff gebildeten Teilbereich auf, wobei also der untere Teilbereich im Vergleich zu dem harten, unflexiblen oberen Teilbereich weich und flexibel ausgebildet ist. Sollte der Radspoiler trotz seiner Bewegbarkeit dennoch in Kontakt mit der Fahrbahn kommen, so kann der untere, flexible Teilbereich in einem gewissen Rahmen der Belastung ausweichen und somit eine Beschädigung des Radspoilers vermeiden.
  • Die erfindungsgemäße Luftführungseinrichtung umfasst dabei beispielsweise wenigstens eine innerhalb der Unterbodenverkleidung oder dergleichen Luftleiteinrichtung und vor dem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordnete Luftausströmung, über welche durch eine Lufteinlasseinrichtung gelangende Luft in einem Bereich vor dem Fahrzeugrad zu leiten ist. Vorteilhafterweise ist jeder Luftausströmungsöffnung ein Radspoiler zugeordnet. Dieser hat dabei die Funktion, einen Unterdruck im Bereich unterhalb der Luftausströmöffnung zu erzeugen. Durch dieses Druckgefälle wird somit der aus der korrespondierenden Luftausströmöffnung austretende Kühlluftmassenstrom erhöht, was im Weiteren die Strömung des korrespondierenden Fahrzeugrades positiv beeinflusst und das Ablösegebiet im jeweiligen Fahrzeugrad und somit auch die gesamte Widerstandserhöhung durch die Luft erheblich verringert.
  • Zur Erfindung gehört auch ein Verfahren zum Betreiben einer Luftführungseinrichtung an einem Personenkraftwagen, mit wenigstens einem, insbesondere in Vorwärtsfahrtrichtung vor einem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordneten, Radspoiler, wobei der Radspoiler in Abhängigkeit von einem Fahrzustand des Personenkraftwagens zwischen wenigstens einer Leitstellung und einer Ruhestellung bewegt wird. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Luftführungseinrichtung sind als vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und umgekehrt anzusehen. Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt somit ebenso wie die erfindungsgemäße Luftführungseinrichtung eine hohe Funktionssicherheit des Radspoilers, da dieser in bestimmten Fahrzuständen vor einer Beschädigung beziehungsweise einer negativen Beeinflussung seiner Funktionsfähigkeit geschützt werden kann.
  • Bei dem besagten Fahrzustand handelt es sich, wie bereits angedeutet, beispielsweise um eine Rampenauf- beziehungsweise Rampenabfahrt, bei welcher in Abhängigkeit des Winkels der Rampe der Radspoiler Gefahr läuft, in Kontakt mit der Fahrbahnoberfläche zu treten und dadurch eventuell beschädigt zu werden. In diesem Falle wird der Radspoiler von seiner Leitstellung in seine Ruhestellung verbracht.
  • Ebenso kann die Betätigung beziehungsweise Bewegung des Radspoilers in Abhängigkeit der Fahrzeuggeschwindigkeit erfolgen, wobei bei schneller Fahrt die Leitstellung des Radspoilers zur Verbesserung der Aerodynamik des Kraftwagens vorteilhaft ist, während bei langsamer Fahrt, beispielsweise in Kombination mit einer Rampenauf- beziehungsweise Rampenabfahrt oder einer Bordsteinauf- beziehungsweise Bordsteinabfahrt, der Radspoiler in seine Ruhestellung bewegt wird.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Die Zeichnungen zeigen in:
  • 1 ausschnittsweise eine perspektivische Unteransicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Luftführungseinrichtung, deren Radspoiler sich in einer Leitstellung befindet;
  • 2 ausschnittsweise eine perspektivische Unteransicht der Luftführungseinrichtung gemäß 1, wobei sich der Radspoiler in seiner Ruhestellung befindet;
  • 3 ausschnittsweise eine weitere perspektivische Unteransicht der Luftführungseinrichtung gemäß den vorhergehenden Figuren, wobei sich der Radspoiler in einer Leitstellung befindet; und
  • 4 eine weitere perspektivische Unteransicht der Luftführungseinrichtung gemäß den vorhergehenden Figuren, wobei dich der Radspoiler in seiner Ruhestellung befindet.
  • Die 1 zeigt eine Luftführungseinrichtung 10 an einem Personenkraftwagen, welche einen in Vorwärtsfahrtrichtung vor einem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordneten Radspoiler 12 umfasst. Der Radspoiler 12 dient der Beeinflussung und der Verbesserung der Umströmung des Fahrzeugrades mit Fahrtwind, was einerseits die Aerodynamik des Kraftwagens verbessert, woraus ein reduzierter Kraftstoffgebrauch sowie reduzierte CO2-Emissionen resultieren. Andererseits ist durch den Radspoiler 12 ein Unterdruck erzeugbar, durch welchen ein erhöhter Kühlluftstrom entsprechenden Kühlmodulen über entsprechende Luftdurchtrittsöffnungen und Luftleitungen zuführbar ist.
  • Wie der 1 zu entnehmen ist, ist der Radspoiler 12 in Fahrzeughochrichtung unterhalb eines Stoßfängers 14 des Personenkraftwagens im Bereich eines Unterbodens desselbigen angeordnet, weswegen die Gefahr besteht, dass der Radspoiler 12 insbesondere bei Rampenauf- beziehungsweise Rampenabfahrten in Kontakt mit der Fahrbahnoberfläche kommt. Dieser Kontakt könnte die Funktionsfähigkeit des Radspoilers 12 negativ beeinträchtigen und diesen gar beschädigen.
  • Zur Vermeidung dieser negativen Beeinträchtigung beziehungsweise der Beschädigung ist der Radspoiler 12 zwischen wenigstens einer Leitstellung und einer Ruhestellung bewegbar. In seiner in der 1 gezeigten Leitstellung ist die besagte Verbesserung der Umströmung des Fahrzeugrades realisiert.
  • In der in 2 gezeigten Ruhestellung des Radspoilers 12 ist dieser in Fahrzeughochrichtung nach oben verbracht und nun in Vorwärtsfahrtrichtung hinter dem Stoßfänger 14 beziehungsweise einem unteren Teil des Stoßfängers 14 angeordnet und verstaut, wodurch die besagte Beeinflussung der Strömungsparameter und damit die Verbesserung der Umströmung des Fahrzeugrads nicht mehr gegeben ist. Die in der 2 gezeigte Ruhestellung birgt indes den Vorteil, dass der Radspoiler 12 aus dem so genannten Böschungswinkel des Personenkraftwagens verbracht ist, wodurch ein Kontakt des Radspoilers mit der Fahrbahnoberfläche vermieden ist.
  • Aufgrund der Bewegbarkeit des Radspoilers 12 ist dieser auch als aktiver Radspoiler bezeichnet, der also gemäß 1 ausgefahren und gemäß 2 eingefahren ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Bewegbarkeit des Radspoilers 12 ist, dass eine höhere Wertanmutung durch eine wesentlich geringere Beschädigung oder gar eine Vermeidung der beschriebenen Beschädigung gegenüber einem unbewegbaren und gegebenenfalls flexiblen Spoiler erzielt ist, da der Radspoiler 12 in einem Bereich liegt, der von Betrachtern des Personenkraftwagens einsehbar ist.
  • Der Radspoiler 12 kann dabei aus einem harten, im Wesentlichen unflexiblen oder einem weichen, im Wesentlichen flexiblen Werkstoff oder gar aus einer Kombination ausgebildet sein, wobei der Radspoiler 12 in dem konkreten Ausführungsbeispiel einen in Fahrzeughochrichtung oberen Teilbereich 16 aufweist, der aus einem im Wesentlichen unflexiblen, also harten, Werkstoff ausgebildet ist. Außerdem weist der Radspoiler 12 einen in Fahrzeughochrichtung unteren Teilbereich 18 auf, der im Wesentlichen aus einem flexiblen, also weichen, Werkstoff ausgebildet ist.
  • Wie insbesondere in Zusammenschau mit den 3 und 4 deutlich wird, ist der im Wesentlichen aus einem Kunststoff gebildete Radspoiler 12 im Wesentlichen dreiecksförmig ausgebildet. Diese Dreiecksform ist dabei derart gebildet, dass zwei schräg zueinander verlaufende Streben 19 und 20 vorgesehen sind, die einerseits in einem Verbindungsbereich 22 miteinander verbunden sind. Andererseits sind die Streben 19 und 20 über ein im Wesentlichen bogenförmiges Luftleitteil 24 miteinander verbunden, welches insbesondere die besagte Beeinflussung der Strömungsparameter gewährleistet.
  • Zur Bewegung des Radspoilers 12 zwischen seiner Ruhestellung und seiner zumindest einen Leitstellung ist der Radspoiler 12 um eine bei auf einer horizontalen Ebene stehendem Personenkraftwagen zumindest im Wesentlichen horizontal verlaufenden Schwenkachse 26 schwenkbar an dem Personenkraftwagen beziehungsweise an dessen Karosserie gehalten. Richtungspfeile 28 und 30 deuten dabei die Bewegung des Radspoilers 10 zumindest im Wesentlichen in Fahrzeughochrichtung infolge dessen Schwenkung um die Schwenkachse 26 an.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102007023231 A1 [0002]

Claims (9)

  1. Luftführungseinrichtung (10) an einem Personenkraftwagen, mit wenigstens einem, insbesondere in Vorwärtsfahrtrichtung vor einem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordneten, Radspoiler (12), dadurch gekennzeichnet, dass der Radspoiler (12) zwischen wenigstens einer Leitstellung und einer Ruhestellung bewegbar ist.
  2. Luftführungseinrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Radspoiler (12) zumindest im Wesentlichen in Fahrzeughochrichtung bewegbar ist.
  3. Luftführungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass um eine Schwenkachse (26) schwenkbar ist.
  4. Luftführungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Radspoiler (12) in Fahrzeughochrichtung einen oberen, aus einem im Wesentlichen unflexiblen Werkstoff gebildeten Teilbereich (16) und einen unteren, aus einem im Wesentlichen flexiblen Werkstoff gebildeten Teilbereich (18) aufweist.
  5. Luftführungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Radspoiler (12) im Wesentlichen aus einem Kunststoff ausgebildet ist.
  6. Luftführungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Radspoiler (12) im Wesentlichen dreiecksförmig ausgebildet ist.
  7. Luftführungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Radspoiler (12) aus zwei schräg zueinander verlaufenden und einerseits miteinander verbunden Streben (19, 20) gebildet ist, welche andererseits über ein im Wesentlichen bogenförmiges Luftleitteil (24) miteinander verbunden sind.
  8. Luftführungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Radspoiler (12) mittels einer Stelleinrichtung und/oder mittels eines Federelements bewegbar ist.
  9. Verfahren zum Betreiben einer Luftführungseinrichtung (10) an einem Personenkraftwagen, mit wenigstens einem, insbesondere in Vorwärtsfahrtrichtung vor einem korrespondierenden Fahrzeugrad angeordneten, Radspoiler (12), dadurch gekennzeichnet, dass der Radspoiler (12) in Abhängigkeit von einem Fahrzustand des Personenkraftwagens zwischen wenigstens einer Leitstellung und einer Ruhestellung bewegt wird.
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