DE1540324A1 - Kabelsperrverbindung und Verfahren zur Herstellung der Sperrverbindung - Google Patents
Kabelsperrverbindung und Verfahren zur Herstellung der SperrverbindungInfo
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Description
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Kabelsperrverbindung und Verfahren zur Herstellung der Sperrver- bindung. In Erde verlegte Kabel können nachträglich durch Eingriff ton Außen verletzt werden. Dann kann gegebenenfalls vorhandenes Nasser in das Kabelinnere eindringen. In der Regel, insbesondere bei Pernwelde- kabel, bedingt das eindringende Wasser nach relativ kurzer Zeit den Ausfall des Kabels. Bei Fernmeldekabeln mit Papierisolierung wird in allgemeinen der Querschnitt der Kabelseele gegen die Postbewegung den Wassers in Längsrichtung relativ schnell durch das Quelles der Papierisolierungen gesperrte mindestens jedoch die Postbewegung den Wassers stark gehemmt. In übrigen kann bei diesen Kabeln die Schadensstelle durch Fehlerortsbestimmung relativ einfach einge»t- wen und bestimmt werden. Anders liegen die Toraussetzungen bei Fernmeldekabeln mit Isolie- sungen aus Kunststoffen, wie zum Beispiel Polyvinylchlorid, Poly- äthylen oder ähnlichen. Wie bekannt, kommen diese Kabel seit ge- raumer zeit ebenfalls zur Anwendung. Bei Beschädigung des lußea- mantels dieser Kabel und Eindringen von Wasser an den Schadensstel- len kann das Wasser sich ungehindert in Ungsrichtung der Kabel fortbewegen. Dadurch worden unter Umstünden größere Abschnitte der gesamten Kabelstrecke unter Wasser gesetzt, ehe der Schaden bemerkt wird. Die Behebung den entstandenen Schadens srtetdert dann einen relativ großen Aufwand an Zeit und Arbeit. Zu sind bereits TorschlKge bekannt geworden* bei Beschädigung des Außenmantels von Kabeln, das Bindringen von Wasser in die Kabelsee- le zu verhindert oder auf einen gewissen Kabelabsohnitt zu be- sohräsken. Dabei ist die Pordernng gestellt, daß das eindringende Wasser sich sieht weiter als über eine tabelldnge,und die daran an- grenzen" Texbiadungsnntte ausbreiten soll. Es ist bereits vrrgosohlagoa, bei der Verlegung der Kabelstseeke und bei der Erriohtung von ilnffeaverbiadsägon die Ade=spreisete4le mit plastisehen Nstorialien, snr Beispiel Kitt abzudichten. la ist weiterhin felgendes vosgeaohla"a worden. An den in die VerbiadMa- suffi einzuführenden Ende einer Kabellänge wird der iußenaantel beziehungsweise Inneauantel abgesetzt. Unmittelbar an der Absetz- stelle und in einiger Entfernung von dieser wird die Kabelseele abgebunden. Der :wischen den Abbindungen liegende Abschnitt der Kabelseele wird aufgekorbt. Mit Hilfe einer Gießform wird der auf- gekorbte Rautor der Kabelseele mit Vergußtasse ausgegossen und so der Querschnitt der Kabelseele gesperrt. Schließlich ist vorge- schlagen worden, nach Errichtung der Verbindungssuffe bei der Ver- legung von Kabels, den Kabelmantel unmittelbar neben der Muffe senkrecht zur Kabelachse anzubohren und durch die Bohrung Gießharn in die Kabelseele einzubringen. Ale besonders vorteilhaft wird folgende neue Verbindungsstelle von zwei Kabellängen vorgeschlagen. Die Verbindungsstelle hat den be- sonderen Vorzug gegenüber dem bisher Bekannten, daß sie in einfach- ster Weise herzustellen ist. Dies bedeutet, insbesondere in Hin- blick auf die 'an den Montagestellen meist gegebenen erschwerenden Voraussetzungen,erhebliche Vorteile gegenüber den bisherigen Vor- schlägen bei in gleicher Weine gewährleisteter Sicherheit. Prise ge- gen Durchtreten von in das Kabel eindringenden Wasser sichere Ver- bindungsstelle lüßt sich in folgender einfacher Weise herstellen. In üblicher Weiss werden .die Vorbereitungen zur FIeratellung der Ver- bindung der einzelnen Adern an den beiden Kabelenden getroffen. Nach Herstellung der Verbindungen der einzelnen Adern wird die Kal- belseele an der Verbindungsstelle zunächst mit zwei oder mehreren Lagen geeigneter Kunststoffolien achsparallel uswiokelt. Dabei werden die Folienlagen in ihrer Dinge so bemessen, daß sie minde- stens 25 um über die Enden der Kabelmäntel hinwegreichen. Die Ban- den der Polienlagen werden mit den Kabelmänteln beiderseits der Verbindungsstelle, sowie die Nahtstellen der Folien niteisander verschweißt oder verklebt. Dis Verbindungsstelle wird weiterhin mit mehreren Lagen von Kunststoffolien wendelförmig überwickelt, wobei die Volienbänder sich mindestens um fünfzig Prozent überlap- pen. Auch die Enden dieser Polienlagen sollen mindestens 25 an bei- derseits der #erbindungsstelle über die Kabelmäntel hinausreichen. Dort worden auch diese Volisnlagen mit den Kabelmänteln besiehnf- weine den dort bereits vorhandenen Polienlagen und dis Nahtstellsa der Polion selbst miteinander verschweißt oder verklebt. Datait werden dis zwischen den Adern an der Verbindungsstelle verbliebe- nen Hohlräume durch Einbringen ton zähflüssigen bis plastischen Stoffen auf d'ar Basis von Kunststoffen oder natürlichem oder syn- thetischen Kautschuk, die durch Selbstpolyaerisation beziehunga- weiae@Selbstvulkanisation nachträglich in den elastischen Zustand übergehen unter Verwendung einer geeigneten Spritze ausgefüllt. In gleicher Weise sind die Kabelabschnitte beiderseits der Verbin- dungsstelle mit den gleichen Stoffen abgedichtet. Nachdes die ein- gebrachte Ausfüllaasse in den elastischen Zustand übergegangen ist, werden die über der Verbindungsstelle angeordneten Folienlagen bei- derseits über den Kabelmänteln durch eine Druckbandage aus Kordel, Folien oder ähnlichen auf den Enden der Kabelmäntel festgelegt. In Bild 1 und Bild 2 ist die vorgeschlagene Verbindungsstelle schematisch dargestellt. Die Adern (1) der beiden zu verbindenden Kabellängen (2 und 3) sind in herkömmlicher Weise miteinander ver- bunden. Über der Verbindungsstelle sind zwei oder mehrere lagen achsparallel aufgebrachte Kunststoffolien (4) angeordnet. Bild 1 zeigt diese Folien aufgeklappt, sodaß das Innere der Verbindungs- stelle sichtbar ist. Auf den Enden (5 und 6) der Kabelmäntel bei- derseits der Verbindungsstelle, sind die achsparallel aufgebraob ten Folienlagen mit den Kabelmänteln verschweißt oder verklebt. Auch die Nahtstellender Folien selbst sind miteinander verschweißt oder verklebt. Über der Hülle, die die Verbindungsstelle allseitig dicht abschließt, sind zwei oder mehrere Lagen Kunatstoffolienbäa- der (7) wendelförmig mit mindestens fünfzig Prozent Überlappung «- geordnet. Die Kunststoffolienbänder sind an den Uberlappungsstellea miteinander verschweißt oder verklebt. Die Enden der gesamten Um- hüllung der Verbindungsstelle sind beiderseits auf die Kabelenden durch Druckbandagen 8 und 9) aus Kordel oder Kunststoffolien fest- gelegt. Die Hoälräusi1siischen den Adern sind mit zähflüssig« bis plastischen Stoffen auf der Basis von Kunststeffen oder natürlichem oder sythetischem Kautschuk, die durch Selbstpolymerisation bezie- hungsweise Selbstvulkanisation nachträglich in den elastischen Zu- stand iib=.?rgehen, ausgefüllt. Die in Bild 2 schematisch angedeutete Spritzvorrichtung (11) soll nur andeuten, wie die Ausfüllnasse der Verbindungsstelle nach Per- tigatellung der Umhüllung in die Verbindungestelle beziehun-sweise die Enden der Kabelabschnitte beiderseits der Verbindung:ctclle eingebracht ist. Die Spritzvorrichtung hat mit dem Vorschlag an sich nichts zu tun. Das in der Umhüllung zum Einbringen der Aus- füllmaäse notwendige Loch wird nachträglich wieder verschlossen.
Claims (1)
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Patentansprüche, 1. Kabelaperrverbindung für Kabel, insbesondere für Fernmeldekabel mit Isolierungen aus Kunststoffen, wie zum Beispiel Pollvinyl- ahlorid, Polyäthylen oder iihnlichen, zum Verhindern des Duroh- tritte von Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungs- stelle über der Kabelseele zwei oder mehrere Lagen achsparallel aufgebracht e, an den Nahtstellen verechweißteo oder wasserdicht verklebte Kunststoffolien angeordnet sind, die beiderseits *in. destens 25 mm über die Enden der Kabelmäntel hinausreichen und mit diesen ebenfalls verschweißt oder wasserdicht verklebt sind, daB über diesen Lagen zwei oder mehrere Lagen von an den Nahtstellen verschweißten oder wasserdicht verklebten, mit mindestens fünfzig- prozentiger Überlappung wendelförmig aufgebrachten Zunststoffolien übereinander angeordnet sind, deren Enden ebenfalls mit den Kabel- mänteln verschweißt oder wasserdicht verklebt sind, daß die Hohl- räume zwischen den Adern an der Verbindungsstelle und beiderseits dieser in den angrenzenden Kabelenden durch zähflüssige bis pla- stische Stoffe auf der Basis von Kunststoffen oder natürlichem oder synthetischem Kautschuk, die durch Selbstpolnerisation be- ziehungsweise Selbstvulkanisation nachträglich in den elastischen Zustand übergeheny ausgefüllt und daß die gesamten Polienauflsgen beiderseits 4er Verbindungsstelle durch Druckbandagen aus Kordel, Folien oder ähnlichen, auf den Enden der Kabelmäntel festgelegt sind. 2. Verfahren zur Herstellung von Iabelsperrverbindungen für Kabel nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfilllmasse für die Verbindungsstelle und die beiderseits an diene ansohlies- senden Kabelabschnitte mit einer geeigneten Spritsvorrichtumd nach Fertigstellung der Umhüllung der Verbindungsstelle einge- bracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0040499 | 1965-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1540324A1 true DE1540324A1 (de) | 1971-06-09 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651540324 Pending DE1540324A1 (de) | 1965-04-30 | 1965-04-30 | Kabelsperrverbindung und Verfahren zur Herstellung der Sperrverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1540324A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0287716A1 (de) * | 1987-04-24 | 1988-10-26 | Chemische Industrie Filoform B.V. | Verfahren zum Aufbringen einer Muffe um eine Kabelverbindung herum und Kunststoffolie aus Plastik zur Durchführung dieses Verfahrens |
| GR1003571B (en) * | 2000-06-07 | 2001-04-27 | Νικολαου Φανουριος Καναλες | Connection for self-supporting telephone cables |
-
1965
- 1965-04-30 DE DE19651540324 patent/DE1540324A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0287716A1 (de) * | 1987-04-24 | 1988-10-26 | Chemische Industrie Filoform B.V. | Verfahren zum Aufbringen einer Muffe um eine Kabelverbindung herum und Kunststoffolie aus Plastik zur Durchführung dieses Verfahrens |
| GR1003571B (en) * | 2000-06-07 | 2001-04-27 | Νικολαου Φανουριος Καναλες | Connection for self-supporting telephone cables |
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