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DE1430541A1 - Vorrichtung zum Sichern von landwirtschaftlichen Schleppern gegen Aufbaeumen - Google Patents

Vorrichtung zum Sichern von landwirtschaftlichen Schleppern gegen Aufbaeumen

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Publication number
DE1430541A1
DE1430541A1 DE19631430541 DE1430541A DE1430541A1 DE 1430541 A1 DE1430541 A1 DE 1430541A1 DE 19631430541 DE19631430541 DE 19631430541 DE 1430541 A DE1430541 A DE 1430541A DE 1430541 A1 DE1430541 A1 DE 1430541A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tractor
spring
plow
articulated
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631430541
Other languages
English (en)
Inventor
Fred Meadowcroft
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BROWN TRACTORS Ltd
David Brown Tractors Ltd
Original Assignee
BROWN TRACTORS Ltd
David Brown Tractors Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BROWN TRACTORS Ltd, David Brown Tractors Ltd filed Critical BROWN TRACTORS Ltd
Publication of DE1430541A1 publication Critical patent/DE1430541A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/08Tractors having means for preventing overturning or tipping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

? t*. & SW
fsftatstvsff
^-Weinbrnisw 1430541
MOooftenga WMmmay trstr··· 4· .
T«Lfi9S1SO
OBfid Brown Tractors Limited In Helthara b.Hudderafield,Yorkshire, Großbritannien.
Torriohtung zu* Siehern τοη landwirtschaftlichen Schleppern
gegen Aufbäumen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sichern landwirtschaftlichen Schleppern gegen Aufbäumen beim Ziehen von Anhängefahrzeugen oder Bodenbearbeitungsgeräten Im Voll« schlepp oder Ib Halbachlepp· Mt "Halbschlepp* ist das Ziehen von Geräten gemeint, die am vorderen Ende keine Stützräder oder Stfltzkufen aufweisen und mit dem Hubgetriebe eines landwirtschaftlichen Sohleppers verbindbar, am hinteren Ende jedoch ■it eine« Stützrad, oder auf sonstige Weise unabhängig von den Arbeltswerkzeugen am Erdboden abgestützt sind·
. Die von eine« Schlepper auf ein angehängtes Fahrzeug oder Gerät auszuübende "Zugkraft bzw« der Zugwiders tand des geschleppten Gerätes ruft ein Drehmoment um den Berührungspunkt der Hinterräder des Schleppers am Erdboden hervor. Bei hohem Zug· widerstand des Gerätes kann dieses Drehmoment dazu führen, daB sich der Schlepper aufbäumt und seine Vorderräder vom Erdboden abgehoben werden. -
Zieht der Schlepper ein Bodenbearbeitungsgerät, da3 keine hintere Abstützung am Erdboden aufweist und unmittelbar an der
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Dreiptinktaufhängung d®8 Schleppers angebracht ist, so ist das Gerät bezüglich des Schleppers nicht um eine Querachse frei drehbar· Wird in diesem Falle von dem Schlepper eine hohe Zugkraft auf das zu ziehende Gerät übertragen, so wirkt der obere Anhängelenker des geschleppten Gerätes der Keigung sun Anheben der Vorderräder des Schleppers entgegen« 1st die Drelpunktaufhängung des Gerätes mit dem Hubgetriebe des Schleppers verstellbar und wird das Hubgetriebe von der auf äa· geschleppte Gerät ausgeübten Zugkraft in Sinne einer selbst·» tätigen Veränderung der Eingriffstiefe des zu ziehenden Bodenbearbeitungsgerätes gtsteuert« eo wird bei zunehmendem Bodenwiierstand des geschleppten Gerätes die Eingriffstiefe seiner Ferkzeuge vom Hubgetriebe des Schleppers selbsttätig vermindert» womit sich auch die Zugkraft und demgsraäö das Bestreben zum Aufbäumen des Schleppers verringert· Tritt jedoch eine plötz-Iiehe Zugkrafterhöhung- durch besondere Umstanda auf, beispielsweise dadurchP daS das geschleppte Gerät mit seinen Werkzeugen gegen im Erdboden verankerte Wurzeln, Steine od.dgl. stößt» die nicht zerschnitten, ausgehoben oder beiseite gestoßen werden, so kann die Arbeitstiefe das geschleppten Gerätes nicht vom Hubgetriebe dee Schleppers vermindert werden· Sie Einwirkung der erhöhten Zugkraft auf das Hubgetriebe des Schlepper» führt dann d&sue daß die Neigung zum Abheben der Vorderräder dee Schleppers vom Erdboden verstärkt wird, wobei aber das Aufbäumen des Schleppers durch den oberen Anhän^elenJcer des Gerätes begrenst wird. .
... .--" .- ' - ',_ ' ' . ' BAD OBSGiNAL
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Wird din Bodenbearbeitungsgerät im Kalbschlepp gezogen, dme alt dem Schlepper ao verbunden ist, daß es sich um ein· Querachse frei drehen kann, beispielsweise um die Querachse eines Halters« mit dem das geschleppte Gerät an der Dreipunktaufhängung des Schleppers angreift, so hat der Schlepper keine hintere Abstützung, die bei plötzlicher Zugkrafterhöhung das Aufbäumen des Schleppers am vorderen Ende und das Freikommen •einer Torderräder vom Erdboden verhlndexnkönnte. let die Dreipunktaufhängung mit dem Hubgetriebe des Schleppers verbunden und wird das Rubgetriebe von der auf das im Halbachlepp gesogene Gerät ausgeübten Zugkraft gesteuert, so wird beim normalen Arbeiten mit zunehmender Zugkraft die Eingriffstiefe der Bodenbearbeitungswerkzeuge normalerweise vermindert, womit auch die Zugkraft abnimmt und demzufolge das Bestreben des Schlepper· sua Aufbäumen vermindert wird· Wird jedoch das im Halbschlepp gesogene Gerat durch im Boden verankerte Tlinderniaoe plötslich gehemmt, so kann seine Arbeitstiefe vom Hubgetriebe des Schlepper· nicht vermindert werden· In diesem Fall kann es dann besonders leicht zum Aufbäumen des Schleppers und Abheben seiner Torderräder vom Erdboden kommen, weil das Hubgetriebe die Kippneigung unterstützt·
Handelt es «ich ee um ein voll geschlepptes Bodenbearbeitungsgerät« .das bezüglich des Schleppers um eine Querachse frei drehbar ist, beispielsweise durch AnhUngung an «inen lughaken dee Sohleppers oder an eine Zugdeichsel, so ist keine
A ' , BAD ORiGINAi:
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Gegenkraft vorhanden» die das Aufbäumen des Schleppers bei plötzlicher Erhöhung der auf das Gerät ausgeübten Zugkraft verhindern würde. In den meisten Fällen iat dann auch keine selbsttätige Veränderung der Eingriffstiefe der Bodenbearbeitungswerkzeuge in Abhängigkeit von der durch den Schlepper ausgeübten Zugkraft vorgesehen. *«* ·*»· solche Tiefensteuerung aber vorhanden» so verhält sich das im Vollschlepp gezogene Gerfit ebenso wie ein Im Halbsohlepp gezogenes. Der Schlepper bäumt vorn also auf f wenn das geschleppte Gerät mit seinen Werkzeugen plötxllcih ein fest la Erdboden verankertes Hindernis untergreift und nicht angehoben werden kann, fährt sonst aber ohne Aufbäumen weiter« wann der Bodenwiderstand nur allmählich zunimmt und dies nur «ine allmähliche Zunahme der Zugkraft bedingt«
Handelt es sich schließlich um ein Anhängefahrzeug, das In •einer Verjrlndung mit dem Schlepper um eine Querachse frei drehbar ist, beispielsweise an einem Zughaken des Schleppers angreift oder mit einer Oelenkdeiehsel gezogen wird, so wird der Schlepper nicht am Aufbäumen gehindert, wenn die Zugkraft übermäßig ansteigt· Eine so übermäßige Zugkrafterhöhung wird vornehmlich durch Überlastung des Anhängefahrzeuges verursacht. Zn diesem VsIl kann die Zunahme der Zugkraft nicht durch Anheben des Anhangefahrzeuges mit einem von der Zugkraft gesteuerten Hubgetriebe des Schleppers kompensiert werden.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich also, da0 mit Ausnahme Ass starr angebrachten. Im Vollsohlepp gezogenen Arbeltsgerätes
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stets Bestände eintreten können, die ein Aufbäusen durch vor· dere« Bochkippen de· Schlepper· verursachen können.
Hh dl·· sit verhindern, ist es bekannt, bei 1» Halbsohlepp gesogenen Bodenbearbeitungsgeräten an vorderen Ende des Gerätes einen la senkrechter Ebene schwenkbaren Stützhebel anzuordnen, der SiIt seines unteren Ende um eine horizontale Achse drehbar gelagert, an einer darUberllegenden Stelle alt dea Schlepper gekuppelt 1st und alt seine· oberen Ende durch eine Druckfeder auf den Schlepper einwirkt, wenn der Stütshebel durch erhöhten Zugwiderstand des geschleppten Gerätes von der Schlepperkupplung us sein· Lageraehse geschwenkt wird. Diese Anordnung ist aber nicht ohne weiteres verwendbar, wenn der Schlepper einen hydraulischen Kraftheber alt einen oberen Anh&tgelenker und unteren Bubansen sub Ausheben des geschleppten Gerätes bzw» zu· legein der Arbeitstiefe in Abhängigkeit vo· Zugwiderstand des Gerätes aufweist·
Bei einer anderen bekannten Anordnung für sit eines Kraftheber versehen· Schlepper soll das geschleppt· Fahrzeug oder Oerät ein· starr angebrachte Kupplungsstange aufweisen, die «lter den sinteren Teil des Schleppers ragt und auf der sich der Schlepper sit «ines hinteren Querriegel beis Aufbäusen abstützen kann· Tritt dieser Zustand aber ein, so wird durch diese Anordnung dl· relative Beweglichkeit zwischen des Schlepper und ie« gesogenes Fahrzeug oder Gerät beeinträchtigt, überdies kann tee aufbau*·* des Schleppers dazu fahren, deü die Tiefensteuedes Gerätes versagt» well das gezogene Oerät dann vos
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Schlepper niedergedrückt, seine Eingrifft tiefe vermehrt und der *tif&äuBzuetan&<^&rch Zunahme des Schleppwldersöandesialcht
Beseitigt» sondee {verschlimmert wird.
!•felleftlloh ist es auch bekannt, als Lastubertragungsalttel toi Sct&epper-Gcräte-Koiablnatlonen, diö sittels «ine· Dreipunktattfhingegattängc· verbindbar und alt einem Kraftheber ausgestattet sind, al· oberen AahMngelenker für den Schlepper einen liBgesreränderllohen Teleekoplenker su verwenden, der in elnea <raelaittelbeaufsehlagten Zylinder eine bei» Ineinandersehieben imp bewegliohen Teile belastet« Druckfeder und ein Dnaekregel-▼entil eat Mit, (In Abhängigkeit tob Zugwideretand de« geschleppten Gerät·! «inen Teil des Gewicht ©β des Gerätes auf den Schlepper su übertragen. Ein solcher Anhängelenker kanu aber nur ar« beiton, wenn er an der Zugkraftübertragung ve* Schlepper auf iae gesogene Gerät tellniaat* Die Gewiohteübertragung tob AnbKsger auf den Schlepper hat auf ein etwaiges Aufbäuaen des Schleppers keinen SinfluS.
ßi# irflMuBg besieht sich auf ein®» ähnlichen Lenker, der klar aber als Sicherungsvorrichtung gegen Aufbäumen des Schlep-ρβρβ diente keinen Sinflud auf die hydraulische Steuerung des Krafthebers hat und sich von den bekannten Sicherungsvorrichtung«* £$s@m A&fb&unea vorteilhaft dadurch unterscheidet, da8 er sich de» unterschiedlichen Zug- unä Stellkräften leicht anpassen «ad auch bei Schleppern »it elnesi Kr&ftheber verwenden läßt, der Bit selbsttätiger Steuerung der Eingriffstiefe des lsi Voll- oder lal^achlepp gezogenen Geratee arbeitet, ohne in seiner Steuerunga ckaraktcristik von der Sleherungsvorrlehtung gegen Aufbeueen des
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Schlepper· beeinträchtigt zu werden· Der Schlepper foil hierbei la «n sich bekannter Welse alt einer die unteren Anhängelenker der Sehlepperhydraulik alt den oberen Anhängelenker verbindenden, senkrechten Zugkoppel ausgerüstet sein, und die Sicherungsvorrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus einer am geschleppten Fahrzeug oder Gerät angelenkten Stütze, die alt einer dea Aufbäuadruck des Schleppers entgegenwirkenden Feder versehen ist.
Die Xrfindung kennzeichnet sieh dadurch, daß die Vorrichtuac £*£** Aufbäuaen des Schleppers durch eine abgefederte Teleskopstütze gebildet 1st, die an der Zugkraftübertragung voa Schlapper auf das geschleppte Fahrzeug oder Gerät nicht teilniast und aus zwei verschiebbaren Teilen besteht, von denen der «ine Teil aa geschleppten Fahrzeug oder Gerät, der satter· Teil an der die Anhängelenker des Schleppers verbindendenv senkrechten Zugkoppel angelankt ist und die zwischen beiden Teilen angeordnete Feder erst beim Aufbäuaen des Schleppers belastet.
Weitere Merkaale für dl· bevorzugte Ausbildung und Anordnung dieser Sicherungsvorrichtung ergeben sich aus der nach, folgenden Beschreibung und den Unteransprüchen·
Pi· Zeiehroaag zeigt ein Beispiel für dl« Ausführung der nach der Erfindung, und zwar zeigen
Fig· 1 eine Seitenansicht der alt der Vorrichtung verieheasa Verbindung eines Schlepper» alt eine« la HaIb-•otelepp lazoieaern Pflug waA
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Hg· 2 dl· Vorrichtung allein in größerem MaB β tab, teilweise lsi Schnitt«
Der Pflug 10 1st aa hinteren Ende seines fiahmens 11 mit eimern Stütsrad 12 versehen» das in seiner Stütslage besUgllch des Fflugrahaens einstellbar ist· Der Pflugrahmen weist eine Mehrzahl von hintereinander liegenden Pflugkörper^ 13 auf und lit an. seinem vorderen Ende durch einen besonderen Halter 14
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■it dem Schlepper gekuppelt. Der Halter 14 1st um eine ^u#raohse 15 a» unteren Anhängelenkern 17 des Schleppers 18 schwenkbar gelagert und an seinem Kopf überdies durch einen oberen Lenker 16 alt des Schlepper verbunden. Die Lenker 16 und 17 bilden die übliche Drelpunktanhängung des Schleppers* der mit einem hydraulischen Hubgetriebe versehen 1st, das selbsttätig auf Änderungen der Zugkraft anspricht» die über den Halter Ik und den oberen Anhängelenker 16 auf das Hubgetriebe des Schlepper« übertragen werden.
Das hintere Stützrad 12 des Pfluges sitzt an einem Hebel 19· der us eine Aohae 20 des Pflugrahmens mit Hilfe eines hydraulischen Zylinders %1 zur Veränderung der Höhenlage des Pflug« rahmen· U schwenkbar ist. Das Bad 12 kann somit den Pflugrahaen sowohl in niedergesenkeer Arbeitsstellung als auch in auegehobener Stellung für den Straßentransport abstützen. Der hydraulische Zylinder 20.ist mit der Hubhydraulik des Schleppers über eine Druokmltteileitung ^O und ein Steuerventil 22 verbunden, das in der Nähe einer querliegenden Stellwelle 23 am Schlepper angebracht 1st. Die Stellwelle 1st ein üblicher Teil der Hubhydraulik des Schleppers und bekannterweise um Ihre Längsachse drehbar· wobei sie mit dieser Drehbewegung die unteren Anhängelenker 19 des Schleppers über einen hydraulisch beaufsohlagten Betätigungszylinder verstellt, der in der Zeichnung nloht dargestellt ist. Das Steuerventil 22 1st über eine nadelstange 2*t mit einer Kurbel 25 der Stellwelle 23 verbunden. Beim Anheben des Pflügte in seine Transports teilung sorgt das
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Steuerventil 22 dafür, daß der hydraulische Zylinder 21 aa hinteren Ende des Pflugrahmens erst alt dem Druoköl des hydraulischen Hubgetriebes gespeist wird, wenn der Pflug aa Torderen Ende nahezu roll ausgehoben 1st· In diesem Augenblick wird durch die Drehbewegung der Stellwelle 2$ das Steuerventil · 22 geöffnet· wodurch das restliche Ausheben des Pflugrahmens an ▼orderen Ende aufhörtt bis der hintere hydraulische Zylinder ▼oll beaufschlagt 1st und den Pflugrahmen am hinteren Ende voll ausgehoben hat« Dieser Beaufsohlagungsweohsel tritt ein» weil der zua Ausheben des Pflugrahmens am hinteren Ende erforderliche Druck kleiner 1st als der zum Ausheben des Pflugrahmens am ▼orderen Ende benötigte Druck. Zn der voll ausgehobenen Stellung wird der Bflug dann in bekannter Welse automatisch durch •Ine Sperre im. hydraulischen System gesichert.
In ähnlicher Welse wird beim Niedersenken des Pfluges in seine Arbeitsstellung das vordere Ende vor dem hinteren Ende des Pflugrahmens abgesenkt, weil zum Austreiben des Drucköls aus dem hydraulischen Zylinder 21 βInJ kleinere Kraft erforderlich 1st als zua Austreiben aus dem 3etätigungszylinder der Hubhydraulik des Schleppers. In der niedergesenkten Arbeitsstellung wird die Höhenlage des Pflugrahmens am hinteren Ende durch einen nicht dargestellten verstellbaren Anschlag des Stützrades bestimmt, während seine Höhenlage am vorderen Ende voa Schlepper selbsttätig in Abhängigkeit von den Änderungen der Zugkraft geregelt wird. Der Pflugrahmen 11 1st an einem unteren Querstüok 26 des Halters 14> so angelenkt, daß er aloh um eine
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horizontal· Querachse 27 frei drehen kann« und das Kopfstück 26 1st 1» dl· senkrechte Achse des Halters 14 frei drehbar gelagert« Da· hintere Stützrad 12 ist in bekannter Weise mit einem nicht dargestellten Hebelgetriebe selbsttätig lenkbar.
Aa vorderen Ende des Pfluges 1st gemäß Pig. I eine Teleskopstütze 28 angeordnet, die das Aufbäumen des Schleppers verhindern soll. Öle Teleskopstütze besteht aus zwei teleskopisch verschiebbaren Teilen 29 und 30, von denen der vordere Teil ■it eine« Kugelgelenk 31 aa Kopf des Halters 14 und der hintere Teil ebenfalls alt einen Kugelgelenk 32 an Pflugrahmen 11 angreift. 0er Teil 29 der Stütze besteht aus einer Hülse» in der sich der als Stange ausgebildete hintere Teil 30 führt. Öle Kugelgelenke gestatten eine frei begrenzte Schwenkbewegungzwischen dea Pflugrahmen 11 und dem unteren Querstüok 26 des Hai« terst Mi· auch die freie Drehbewegung des Querstüokes 26 am Halter 14« Zwischen den Teilen 29 und 30 1st eine als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder 33 angeordnet, die sich alt ihren Enden aa Ringscheiben 34,35 abstützt, die auf der Stange 30 verschiebbar sind. Auf einem Gewinde 37 der Stange 30 sitzen Kuttern 36, alt denen die Lage der Ringscheibe 35 so einstell* bar 1st» dafl die Stütze verkürzt werden kann, ehe die Hülse 29 aa dl· Ringscheibe 34 stöQt und die Zusammendrüokung der Feder beginnt« Bei weiterer Verkürzung der Stütze wird die Feder
gespannt· -
01· Verkürzbarkelt der Strebe 28 ermöglicht es, die Stellung des Pfluges zum Schlepper bei normalen Arbeltsbedingungen gewissen Orenzen einzustellen. Bei allmählicher Zunahme der
Zugkraft, wie si· s.B. durch unterschiedliche Bodenbeschaffenheit
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bei· normalen Arbeiten des Pfluges verursacht wird, sorgt das ▼on der Zugkraft beeinflußte Hubgetriebe des Schleppers dafür« das der Pflug am vorderen Ende bezüglich des Schleppers angehoben wird» so daß sich die Eingriffstiefe des Pfluges mit zunehmender Zugkraft vermindert· Diese Steuerung der Eingriffstiefe wird durch die Stütze 28 nicht beeinträchtigt. Dabei besteht auch keine Neigung zum Aufbäumen des Schleppers. Wächst unter normalen Arbeitsbedingungen beim Ziehen des Pfluges die Zugkraft plötzlich stark an» wie dies bei plötzlicher Änderung der Bodenbeschaffenheit vorkommen kann, so fahrt der Schlepper ■1t dem Pflug zwar weiter, aber die Vorderräder des Schleppers werden leicht vom Boden abgehoben und der obere Anhängelenker schwenkt dann den Halter l*f nach hinten, so daß die Feder 33 zusammengedrückt wird. Hierdurch kommt der obere Anhängelenker 16 unter Druck, so daß er einen Steuerimpuls auf das hydraulische Hubgetriebe des Schleppers überträgt mit dem Ergebnis, dad der Zylinder des Hubgetriebes selbsttätig mit Drucköl beaufschlagt wird und das Hubgetriebe des Schleppers demzufolge den Pflug am vorderen Ende anhebt und seine Eingriffstiefe vermindert, womit auch die Zugkraft abnimmt. Kippt der Schlepper jedoch soweit nach hinten, da3 die Drehbewegung der Steilwelle 23» dl· die Verminderung der Eingriffstiefe am vorderen Ende de· Pfluges steuert, so groß wird, daß das Steuerventil 22 be« tätigt wird und den hinteren Betätigungszylinder 21 des Pfluges an dl· DruokSlleitung anschließt, so wird auch die Arbeitstiefe sa hinteren Ende des Pfluges vermindert, so daß die Zugkraft
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zusätzlich nachläßt. Dabei wird ein Gegendruck von der Stütze 28 Ober den oberen Anhängelenker 16 auf den Sohlepper übertragen· In Verbindung alt der Abnahme der Zugkraft bewirkt dieser Oegendruok, daß die Vorderräder des Schleppers sioh «leder auf den Boden niedersenken·
Wird Jedoch die rom Sohlepper auf den Pflug ausgeübte Zugkraft plötzlich übermäfllg hoch, wenn z.B. einer der Pflugkörper 13 unter ein im Boden verankertes Hindernis stößt» der Pflug hierdurch angehalten wird und das auf den Sohlepper ausgeübte Drehmoment durch die Rückwirkung des Hubgetriebes verstärkt wird, weil der Pflug blockiert 1st und nicht vom Hubgetriebe des Schleppers angehoben werden kann, se kommt es normalerweise zua Aufbäumen des Schleppers, wobei seine Vorderräder beträchtlich tos Erdboden abgehoben werden· Der obere Anhängelenker 16 drückt dann den Kopf des Halters Is* nach hinten und die Stütze 30· wird durch diesen Druck soweit verkürzt, da£ dl· hierbei zusammengedrückte Feder 33 starr wird. Das Zurückkippen des Schleppers wird demzufolge durch die 3tütze 28 besohränkt und der Sohlepper an weiteren Zurückkippen wirksam gehindert. Die Stütze würde in gleicher Weise auch arbeiten, wenn der Sohlepper nicht mit einem von der zugkraft gesteuerten Bubgetriebe versehen wäre.
Za Bansen der Erfindung sind unterschiedliche Änderungen möglich. Beispielsweise kann die als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder 33 durch andere Federungsmittel· z.B. durch einen
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alt einer Ölfüllung versehenen Sto3dämpfer ersetzt sein· Die Stütze 28 kann auch aus zwei teleskopisch verschiebbaren Teilen bestehen, zwischen denen eine Zugfeder verspannt 1st« wobei dann die Stütze an Schlepper an einer stelle angelenkt ist, di· unterhalb der Anhängestelle des Anhängers oder geschleppt . ten Gerätes liegt·
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Claims (1)

  1. . ■■■■—
    1· Vorrichtung zua Sichern Ton Schleppern gegen Aufbäusen (vorderes Hochkippen) beim Ziehen τοη Fahrzeugen oder Bodenbearbeitungsgeräten la Voll- oder Halbschlepp Mittels einer die seiden unteren Anhängelenker der Schlepperhydraulik mit den •bereu Anhängelenker verbindenden, senkrechten Zugkoppel, en der des Fahrzeug oder Gerät engelenkt 1st, bestehend aus einer «■ geschleppten Fshrzeug oder Gerät angelenkten Stütse und einer de· Aufbäuadruok des Schleppers entgegenwirkenden Feder, dadurch gekennzeichnet, dafi die Vorrichtung durch eine abgefederte Teleskopstütze (28) gebildet 1st, die an der Zugkraf tUbertragung nioht teilnlaat und aus zwei verschiebbaren Teilen (29,30) besteht» von denen der eine Teil (30) aa geschleppten Fahrzeug oder Gerät (10), der andere Teil (29) an der die Anhängelenker (16,17) des Schleppers verbindenden, senkrechten Zugkoppel (Ik) angelenkt ist und die «wischen beiden Teilen (29,30) angeordaste Föderieret beia Aufbäumen des Schleppers belastet·
    2« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, AeJ die «wischen den verschiebbaren Teilen (29,30) der Teleskop-
    hfy
    stütze angeordnete Feder ^aIe Druckfeder ausgebildet und nur auf einer Teillänge des Stellhubes der Teleskopstütze wlrksaa ist.
    3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da· die Druckfeder (33) in ihres] Abstand vom angelenkten Ende As« si· tragenden Teils (30) der Teleskopstütze einstellbar
    *·*· ORIGINA
    AL
    'öl«? unterlagen (mQm &l
    r ι - λ :; ά .. Änderungso^s. ν. 4.9.
    - 143054T -■
    *. Vorrichtung mach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, der die Druckfeder (33) tragende Teil (30) der Teleskop-•tfUse (28) alt eines lagenTerstelltoaren End an »chi ag (35.36) für Ale Druckfeder versehen ist·
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DE19631430541 1963-01-31 1963-01-31 Vorrichtung zum Sichern von landwirtschaftlichen Schleppern gegen Aufbaeumen Pending DE1430541A1 (de)

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