DE1428607A1 - Elektrisches Trockenrasiergeraet - Google Patents
Elektrisches TrockenrasiergeraetInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B26B19/28—Drive layout for hair clippers or dry shavers, e.g. providing for electromotive drive
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Description
Jy
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f::v
SUNBEAM CORPORATION, Chicago, Illinois, V.St.A.
Elektrisches Trockenrasiergerät
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Trockenrasiergerät, welches in die Hand genommen wird, zum
Rasieren von Gesichts- und Körperhaaren dient und im allgemeinen als elektrischer Trockenrasierer bezeichnet
wird. Der Zweck der Erfindung besteht darin, den Aufbau eines elektrischen Trockenrasiergerätes dieser Art so zu
verbessern, daß es auf einfachere rfeise als bisher hergestellt und instandgesetzt werden kann.
Elektrische Trockenrasiergeräte bestehen im allgemeinen
aus einem Gehäuse, welches in der Hand gehalten wird und einen unabhängigen Elektromotor enthält, der
seinerseits ein schwingendes Messer antreibt. Die elektrischen Trockenrasiergeräte haben die Rasierapparate und
Rasiermesser, die bisher vorwiegend zur Entfernung von Gesichts- und Körperhaaren dienten, sehr weitgehend ver-
drängt.
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BAD ORIGINAL.
drängt. Im Hinblick auf die zunehmende Popularität elektrischer Trockenrasiergeräte, wie sie sich aus den
ständig steigenden Verkaufsergebnissen ergibt, lassen
es in hohem Maße wünschenswert erscheinen, ein elektrisches Trockenrasiergerät zu schaffen, welches billiger
hergestellt und repariert werden kann als die bisher bekannt gewordenen Geräte.
Eine bekannte Konstruktion eines elektrischen Trockenrasiergerätes, die sehr häufig anzutreffen ist,
besteht aus einer Schneidvorrichtung mit einem oder mehreren Schneidklingen, die von einer schwingenden Messerwelle
aus angetrieben sind. Diese //eile wird von einem Elektromotor
angetrieben, der den üblichen Anker und die übliche Feldwicklung aufweist» i3s ist sehr erwünscht, die bisher
bekannt gewordenen elektrischen Trockenrasiergeräte durch eine Konstruktion zu verbessern, durch welche die Herstellung
und die Reparatur des Geräte s erheblich vereinfacht werden. Bei den heute üblichen Trockenrasiergeräten
werden verschiedene Bauteile der Messeranordnung und des Slektromotors von verschiedenen Teilen des Gerätegehäuses
getragen oder gegen eine Vielzahl von Befestigungsmibteln
abgestützt, die sich an verschiedenen Stellen in dem Gehäuse befinden. Dadurch wird der A-ufbau des Gerätes unnötig
verwickelt und teuer. Y/ird das Gerät für die Zwecke einer Revision-oder Reparatur auseinandergenommen, dann
müssen häufig die innenliegenden Teile des Ger£ltes not-
909807/0008 BADORlQfNAL
wendigerweise auseinandergenommen oder in gewissem Umfang zerlegt werden, so daß die Reparatur schwierig und
zeitraubend wird ο
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe augrunde, eine
Konstruktion für ein elektrisches Trockenrasiergerät zu finden, die keinerlei Schwierigkeiten bei der Herstellung,
Montage oder Reparatur macht und in jeder Hinsicht wirtschaftlicher ist als die bisherigen Konstruktionen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Messeranordnung und ein Elektromotor
getrieblich miteinander vereinigt werden und daß gleichzeitig eine einheitliche Tragkonstruktion sowie Befestigungsteile
für die Befestigung des Scherkopfes an der Tragkonstruktion und Befestigungsteile für die Anbringung
des Motors an der Tragkonstruktion vorgesehen werden, während ein neuartiges Gehäuse den Motor und mindestens
einen Teil der Tragkonstruktion umschließt.
Weitere Zwecke und Vorteile der Erfindung werden aus der nun folgenden Beschreibung hervorgehen, in der auf
die Zeichnung Bezug genommen werden wird.
In der Zeichnung ist:
Fig. 1 die Ansicht eines Schnitts durch das Messer und einen Teil des Gehäuses einer ersten Ausführungsform eines Trockenrasiergerätes nach der Erfindung.
Fig. 2 eine Ansicht des Gerätes nach Fig.l von unten,
unter der Annahme, daß die Fig. 1 den gesamten
Aufbau
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Aufbau zeigt und bei abgenommenem Gehäuse, Pig· 3* 4 und 5 je eine Schnittansicht nach den Linien
3-3, 4-4 und 5-5 der Fig. 1 und unter der Yoraussetzung, daß Pig» 1 das vollständige Gerät wiedergibt,
"XSb ' λ« ■-
Pig. 6 die Ansicht eines Schnitts nach Linie 6-6 der Pig. 3 unter der Annahme, daß Pig. 3 den gesamten
Aufbau zeigt und unter Barstellung des Gehäuses in strichpunktiertem Linienzug,
Fig. 7 die Ansicht eines Teilschnitts nach Linie 7-7
der Pig.-l und wieder unter der Annahme, daß Pig. 1 das vollständige Gerät wiedergibt,
Fig. 8 die Ansicht eines Teilschnitts nach Linie 8-8 der
Pig· 3,
Fig. 9 eine explodierte schaubildliche Darstellung des Gerätechassis des Bürstenträgers und der Endkappen
Fig. 9 eine explodierte schaubildliche Darstellung des Gerätechassis des Bürstenträgers und der Endkappen
des Gerätes nach Fig. 1,
Pig.Io eine explodierte schaubildliche Darstellung des Gerätechassis und der Stützteile für den Motor
Pig.Io eine explodierte schaubildliche Darstellung des Gerätechassis und der Stützteile für den Motor
des Gerätes nach Fig. 1,
Fig.11 eine der Fig. 1 ähnliche Seitenansicht (aber nicht im Schnitt) einer abgeänderten Ausführungsform eines Trockenrasiergerätes nach der Erfindung nach Entfernung des Kammes, der Schneidmesser und des
Fig.11 eine der Fig. 1 ähnliche Seitenansicht (aber nicht im Schnitt) einer abgeänderten Ausführungsform eines Trockenrasiergerätes nach der Erfindung nach Entfernung des Kammes, der Schneidmesser und des
Gehäusedeckels,
Fig.12 die Ansicht eines Schnitts nach Linie 12-12 der
Fig.12 die Ansicht eines Schnitts nach Linie 12-12 der
Fig.11.
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Fig. 11, jedoch unter der Annahme, daß Fig.11 den vollständigen Aufbau zeigt,
Fig.13 die Ansicht eines Schnitts nach Linie 13-13 der
Fig.11, jedoch wieder unter der Annahme, daß Fig.11 den vollständigen Aufbau wiedergibt»
Fig.14 die Ansicht eines Schnitts nach Linie 14-14 αβτ
Fig.11 unter der Annahme, daß Fig. 11 den vollständigen Aufbau zeigt,
Fig.15 die Ansicht eines Schnitts nach Linie 15-15 der
Fig.11 unter der Annahme, daß Fig.11 den vollständigen
Aufbau mit Ausnahme des Kammes und der Messerklingen zeigt,
Fig.16 die Ansicht eines 'feilschnitts nach Linie 16-16
der Fig.11,
Fig.17 eine schaubildliche Darstellung einer Klammer für
die Messerwelle des Geräts nach Fig.11,
Fig.18 eine schaubildliche Darstellung des Gehäuseaufbaus
des Trockenrasiergerätes nach Fig.11,
Fig«l9 eine schaubildliche Darstellung des Bürstenträgers
oder Bürstenhalters für das Rasiergerät nach Fig.11,
Fig.2o die Ansicht eines Teilschnitts, ähnlich der Ansicht nach Fig. 1, einer weiteren Ausführungsform des
elektrischen Trockenrasiergeräts nach der Erfindung nach Entfernung des Kamms und der Messerklingen,
Fig.21 die Ansicht eines Schnitts nach Linie 21-21 der
Fig. 2o unter der Annahme, daß Fig. 2o das vollkommene irorüt wiedergibt.
hy\^..,'.2 die Ansicht »'Ines Schnitts nach Linie 22-22 der
9 0 9807/0000 Fig.2o
ORIGINAL INSPECTED
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Figo 2o, unter der Annahme, daß Fig.2o den vollständigen Aufbau wiedergibt,
Fig„23 die Ansicht eines Schnitts nach Linie 23-23 der
Fig.2o, wieder unter der Annahme, daß Figo 2o den vollständigen Aufbau wiedergibt,
Fig.24 die Ansicht eines Teilschnitt3 nach Linie 24-24
der Fig. 2o unter der Annahme, daß Fig. 2o den vollständigen Aufbau wiedergibt,
Fig.25 die Ansicht eines Teilschnitts nach Linie 25-25
der Fig. 2o,
Fig.26 die Ansicht eines 'Teilschnitts nach Linie 26-26
der Fig. 2o, ebenfalls unter der Annahme, daß Fig. 2o den vollständigen lufbau wiedergibt, und
Figo27 die schaubildliche Darstellung einer kombinierten
Motor- und Scherkopfhalterung für das Trockenrasiergerät nach Fig. 2o»
In der nun folgenden näheren Beschreibung werden drei verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes,
wie sie in den Fig» 1 bis Io bzw. 11 bis I9 bzw. 2o bis
dargestellt sind, beschrieben. Dabei soll die erste ;lusführungsform,
die in den Fig. 1 bis Io wiedergegeben ist, ausführlich und im einzelnen erläutert werden, während die
zweite und dritte Ausführung^!1 orm nur kurz beschrieben werden»
Gleiche Bauteile, die in verschiedenen Ausführungsformen gezeigt sind, tragen durchgehend und systematisch die
gleichen Bezugsziffern und sollen im Interesse einer Entlastung;
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lastung der Beschreibung nur dann im einzelnen beschrieben,
werden, wenn sie zum ersten Mal in Erscheinung treten.
Das elektrische Trockenrasiergerät nach der Erfindung
weist einen in sich geschlossenen, unabhängigen Elektromotor mit dem üblichen Anker und der üblichen Feldwicklung
auf. Er ist im Innern eines Gehäuses üblicher Größe und Form untergebracht, welches bequem in der Hand gehalten
werden kann. Eine Öffnung in dem Gehäuse gibt Zutritt zu
einem Paar von Anschlußstiften, welche die Verbindung mit einer elektrischen Netzanschlußdose herstellen. Das Gerät
besitzt außerdem einen Scherkopf mit einer schwingenden Messerwelle, die von dem Motor über ein übliches Getriebe
angetrieben wird. Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung zeigen die dargestellten Ausführungsformen eine
einheitliche Tragkonstruktion oder ein Befestigungsteil,
an welchem sämtliche Elemente des Trockenrasiergerätes befestigt sind. Jede Ausführungsform des neuen Trockenrasiergerätes
ist durch die Tatsache gekennzeichnet, daß ein Teil des Gehäuses bzw. das ganze Gehäuse abgenommen
werden kann, um Zugang zu dem innenliegenden Teil des gesamten Motors und des gesamten Schneidmechanismus (Scherkopfes)
zu bekommen.
Die erste Atisführungsform des Erfindungsgegenstandes
zeigt ein Gerätechassis in der Nähe des Scherkopfes, an
welchem der Anker eines Elektromotors mit Hilfe von Lagern an federn Ende der Ankerwelle befestigt ist. Die Scherkopfanordnung
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anordnung einschließlich einer Welle und einer Messerklinge oder eines Messerblattes ist auf der gegenüberliegenden
Seite des Chassis befestigt« Außerdem ist die Feldwicklung für den Elektromotor von den Gerät egeiiäuse
in völlig neuartiger Weise und mit neuen Bauteilen einschließlich einem Paar von Feder-klammern gehalten. Bas
Gerätegehäuse ist an dem Chassis mit Hilfe einer herabhängenden Konsole befestigt, welche ebenfalls von Federklammern
-gehalten wird. Das Obertail des Gerätes wird von einem Paar von Abschlußkappen bedeckt» die ebenfalls
in Verbindung mi-t dem Geräteehassie stehen«
In den Figo 1 bis Io der Zeieteung ist das elektrische
Trockengerät nach der Erfindung als Ganzes mit 3o
bezeichnet. Das Gerät ist auf einem Gerätechassis 31 befestigt und rund um dieses herum angeordnet! dies ersieht
man am besten aus den Fig. 9 l'n^ 1°° ~<a3 Gerätechaseis
ist ein einheitlicher gegossener Kunststoffkörper mit mehreren unterschiedlichen Teilen, die verschiedene Funktionen
zu erfüllen haben, die im folgenden noch, näher beschrieben
werden sollen.
Das Gerät Jo besitzt ein Gehäuse bzw. einen Gehäuseteil
32, der im wesentlichen arechteckförmig ist. und dabei
die Form einer Tasse hat, die am oberen Ende offen ist» um zum mindesten das Antriebsaggregat des Gerätes aufnehmen
zu können« Die obere Kante des Gehäuses 32 weist eine nach
innen ragende Schulter oder ein Gesims 32a auf. Das Gerate-
chassis
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chassis Jl besitzt am Umfang einen Plansch 31a, der zum
Eingriff mit dem Gesims 32a kommt, wenn das Gerätechassis 31 mit dem Gehäuse 32 vereinigt wird.
Zum Halten des Feldteiles des Elektromotors an dem Gerätechassis
31 dient ein Paar identischer, im allgemeinen ü-förmiger stangenförmiger Klammern 34» hei denen die Enden
der Schenkel, die von dem gebogenen Teil des U abgewendet sind, bei 34a nach innen gebogen sind. Ein U-förmiger Stangenhalter
35 aus Kunststoff hält die stangenförmigen Klammern 34· Zu diesem Zweck ragen die Schenkel der stangenförmigen
Klammern 34 durch Öffnungen 33 hindurch, die im Abstand voneinander
in dem Geräteohassis 31 angebracht sind. Die nach
innen gebogenen Enden 34a der stangenförmigen Klammern 34 werden von einander gegenüberliegenden Ausnehmungen 35h aufgenommen,
die sich in einem Paar kleiner Blöcke 35a befinden, die ihrerseits aus einem Stück mit dem Stangenhalter 35 Gestehen.
Zum Zweok der genauen Einstellung des Stangenhalters 35 relativ zu dem Chassis 31 weist letzteres einen nach oben
weisenden Teil 31h auf, der etwa die Form eines Pyramidenstumpfes besitzt (Fig.4 und lo). Die im Winkel zueinander verlaufenden
Seitenflächen des Teiles 31h passen sehr genau
zwisohen die Innenflächen der kleinen Blöcke 35a des Stangenhalters
35» wie man am besten aus Fig. 4 ersieht.
Zu einem besonderen Zweck, der später noch deutlicher werden wird, ist ein weiterer Stangenhalter 36 von den gebogenen
Teilen der stangenförmigen Klammern 34 gehalten. Die Hängerkonsole 36 besteht vorzugsweise ebenfalls aus einem
gegossenen
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gegossenen Kunststoffteil von praktisch rechteckiger Form
mit einer Vielzahl nach außen herausragender Stifte 36a·
Biese Stifte greifen in die gebogenen Teile der stangenförmigen
Klammern 34 ein. Vorzugsweise sind die gebogenen . Teile der TJ-förmigen stangenförmigen Klammern an den Verbindungsstellen
mit den Leisten gebogen, um schleifenförmige Teile 34h entstehen zu lassen, die aur Aufnahme der Stifte
36a dienen, wie man am besten aus den Fig. 1, 6 und Io der
Zeichnung ersieht. Die Hängerkonsole 36 weist, wie oben erwähnt»
einen rechteckigen Teil 36b auf, der rechteckige
Ausnehmungen 36d besitzt, deren Zweck später noch erläutert
werden soll. Außerdem gehört zu ihm noch ein Paar nach innen ragender mit Innengewinde versehener Bossen 36c, die zur
Aufnahme von Befestigungsschrauben 37 dienen, die ihrerseits den Zweck haben, den Gehäuseteil 32 an der herabhängenden
Konsole 36 und damit indirekt an. dem Gerätechassis 31 zu
befestigen.
Befinden sich also die herabhängende Konsole 36, die
stangenförmigen Klammern 34 und der Stangenträger 35 alle
an der vorgesehenen Stelle relativ zu dem Gerätechassis
31, dann kann der Gehäuseteil 32 fest gegen das Chassis
gedrückt werden, unter Zuhilfenahme von Befestigungsschrauben 37» die durch entsprechende Öffnungen 32b in dem Gehäuseteil
32 hindurchgreifen.
Eine Scherkopfanordnung 38 ist ebenfalls an dem Gerätechassis
31 befestigt und besteht aus einer Messerwelle 39» äie mit jedem Ende in einem nachgiebigen Trägermate-
rial
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rial 4o gehalten ist. Auf dieser Messerwelle 39 sitzt
eine Anordnung aus Messern und Armen 41» die unter einem Kamm hin- und herschwingt. Der Kamm selbst ist mit Hilfe
von Kammsperren 43 (Fig.4 und 5) an seiner Stelle gehalten, die von Kammsperrenfedern 44 festgehalten werden
(Fig. 1, 3f 4 und 5)» die ihrerseits zwischen dem Stan-genträger
35 und dem Chassis 31 festgehalten sind. Das Chassis 31 weist vorzugsweise nach innen ragende Ansätze
31c auf (Pig. 3» 6 und 9)» deren Zweck es ist, die Kammsperrfeder
während der Montage an ihrer richtigen Stelle festzuhalten.
Wie die Figuren der Zeichnung erkennen lassen, hat man dem nachgiebigen Material für die Tragteile quadratische
Form gegeben und die entsprechenden Teile in nach oben weisende U-förmige Ausnehmungen 45 und 46 gelegt,
die sich in den Ansätzen 31d und 31e äes Gerätechassis 31
befinden. Die Blöcke 40 werden in den Ausnehmungen 45 bzw. 46 von Absehlußkappen 47 baw. 48 gehalten, die ihrerseits
mit Hilfe von Befestigungsschrauben 49a und 49b befestigt
werden, die in die Absohlußkappen 47 und 48 hineingeschraubt
sind und duroh Bohrungen 40 in dem Chassis 31 hinduröhgreifen.
Die Kammer zwischen dem Gehäuseteil 32 und unter den
Chassis 31 stellt eine Motorkammer 51 dar, die im wesentlichen
von dem Elektromotor 52 ausgefüllt ist, dessen Anker
53 auf einer Welle 54 sitzt und in den Ankerlagern 55 gelagert
·
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lagert ist (Figo 6)» Die Lager 55 liegen ihrerseits in
kugelförmigen Ausnehmungen 56 an den unteren Enden von
Ansätzen JIf und 31g und sind von geeigneten Lagerhaltern
57 und 58 gehalten. Der Lagerhalter 57« der als
Lagerhalter für das Kommutatorende bezeichnet werden kann, ist mit Hilfe von Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln 49a- an einem geeigneten Teil befestigt, der
durch die Öffnungen 5o in dem Chassis 31 und in konische
Öffnungen in der Abschlußkappe 47 hincharchgreiftf so daß
dadurch gleichzeitig der Lagerhalter 57 und die Abschlußkappe
47 in der_ richtigen Lage gegenüber dem Chassis 31 festgehalten sind« Der Lagerhalter 58 auf der anderen Seite,
der als Kurbelende-Lagerhalter bezeichnet werden kann,
ist ebenfalls mit Hilfe geeigneter Schrauben oder sonstiger Befestigungsmittel 6o an dem Chassis 31 festgemacht,
wie man am besten aus den Fig. Ij 2 und 7 ersieht·
Damit der Anker 53 von dem Gerätechassis 31 gehalten
werden kann, hat dieses eine Ausnehmung 62 (Figo 4* 6 und.
lo)* Das Chassis 31 besitzt außerdem einen nach unten ragenden
Tragteil 31i» den man am besten aus den Fig. 1, 2, 6, 9 und Io ersieht, und dessen Zweck darin besteht, Kontaktstifte
64 zu halten, welche zur Stromzuführung zu dem Elektromotor 52 dienen. Soll ein besonderer Schalt®!· in
dem Sexät hintergebracht werden, dann kann "der Tragteil 31i
eine entsprechende Haltervorrichtung für einen Schalter erhalten, der seinerseits die AnschluEstifte trägt.
Die spezielle Konstruktion des Elektromotors 52 bildet
keinen
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keinen Teil der Erfindung, ist aber nach der USA-Patentschrift
2 688 184 durch einen Kommutator 65 gekennzeichnet,
dem eine Bürstenträgeranordnung 66 (Fig. 2, 5 u. 6)
zugeordnet ist, die auf entsprechende V/eise mit Hilfe von Befestigungsmitteln 67 an dem Gerätechassis 31 "befestigt
ist.
Die Bürstenanordnung 66 besteht, wie man aus den Fig.
lt 2, 5» 6, 9 und Io ersieht, aus einem gegossenen Bürstenträger 7o mit einem Paar seitlich herausragender Halteteile
7oa *nit Nuten 71 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben
67» durch welche der Bürstenträger 7° auf das Kommutatorende
des Chassis 31 unter Zuhilfenahme von Schrauben 67 aufgeklemmt werden kann (Fig. 1, 2 und 3)·
Für die Zwecke der Unterbringung des Kommutators 65 besitzt das Gerätechassis 31 eine halbkugelförmige Ausnehmung
73 (Pig· 5» lo)· Das Gerätechassis besitzt außerdem
auf jeder Seite der Ausnehmung 73 ein Paar rechteckfämiger Ausnehmungen 74» die Führungsnuten zur Aufnahme
eines Bürstenpaares 76 bilden. Die offenen Seiten dieser
Bürstennuten sind durch Ansätze 7°h ^98 Bürstenträgers 70
teilweise verschlossen. Die Bürsten 76 werden durch Federkraft
gegen den Kommutator 65 gedrückt, wozu ein Paar von Bürstenkontakthebeln 77 dient, das seinerseits um
Drehkanten 7oc (Fig. 5, 9 und lo) schwingt, die auf jeder Seite des Bürstenträgers 7o zwischen einem Paar herausragender
Finger 7°d vorhanden sind. Jeder Bürstenhebel 77
besitzt
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"besitzt an seinem unteren Ende einen V-förmigen Teil 77a
(Fig. 5) zur Aufnahme der unmittelbar benachbarten Drehkante 7oc, und die Finger 7od halten die Hebel 77 in. Dreheingriff
mit den Drehkanten» Jeder einzelne Bürstenkontakthebel besitzt einen den Strom nicht leitenden Federanker
78» durch welchen deren Enden, die für den Eingriff
mit der Bürste bestimmt sind, gegen den Kommutator 65 gedrüekt
werden, wozu noch eine einzige Zugfeder 80 die Hebel 77 i*1 eier Bürstenhalterung 66 hält. Aus dieser Anordnung
ersieht man aüso, daß die Bürsten 76 fortwährend in
Kontakt mit dem Kommutator 65 gedruckt werden wobei hauptsächlich die von der Zugfeder 80 ausgeübte Kraft zur Anwendung
gelangt. Im übrigen wird durch diese Anordnung die Federkraft auf die Bürsten sehr gleichförmig ausgeübt.
Der Ankerwicklung 55 des Elektromotors 52 ist in der
üblichen 7/eise ein Stator mit Feldwicklung 81 zugeordnet,
wobei eine Vielzahl im großen und ganzen U-förmig gestalteter Bleche 82 in der üblichen Weise zu einem Blechpaket
mit an sich bekannten Mitteln zusammengefaßt sind. Diejenigen Kanten der U-fÖrmigen Bleche, die am weitesten von
dem gebogenen Teil des U- entfernt sind, haben eine solche Form, daß sie die Ankerwicklung 55 unter möglichst dichter
Annäherung umgeben, wie man am besten aus Fig. 5 der Zeichnung -ersieht. Die oberen Enden eines jeden Schenkels eines
jeden Bleches 82 weisen eine Mut 85 auf (Fig. 4 und 8),
die zur Aufnahme eines ihr zugeordneten Flansches 5IS (Fig.lo)
dient
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dient, der eich in der Nähe des unteren und mittleren
Teils des Gerätechassis 31 auf jeder Seite des Chassis befindet. Der runde Teil eines jeden Bleches weist ebenfalls
an jedem Ende eine Hut 84 (Figo 4) auf, in die ein deformierter zentraler Teil 34c des gebogenen Teils einer
jeden stangenförmigen Klammer (34) an der Stelle der entsprechenden
Ausnehmung, die durch die Nuten 84 gegeben ist, einschnappen kann. Die Feldwicklung 81 ist um die
runden Teile der Bleche 82 in an sich bekannter Weise herumgelegt und greift durch die Öffnungen 36d in der
herabhängenden Konsole 36 hindurch. Schnappen also die
stangenförmigen Klammern 34 in ihre vorgesehene Stellung
zum Halten der herabhängenden Konsole 36 ein, dann wird
die gesamte Feldmagnetkonstruktion einschließlich der Feldwicklung 81 auf völlig neuartige und äuSerat vorteilhafte
Weise unter satter Anlage gegen das Gerätechassis gedrückt, so daß eine ungewöhnlich einfache und bequeme
Montage und Demontage ermöglicht wird.
Die Feldwicklung 81 steht elektrisch über die Leitungen 85 mit den Kontaktstifen 64 in Verbindung, die
durch eine Öffnung 86 in dem Gehäuseteil 32 bequem von
außen zugänglich sind. Die Kontaktstifte 64 sind auf einer Klemmenplatte 87 aus Isoliermaterial befestigt. Das untere
Ende des Ansatzes 3Ü des Chassis 31 weist ein Nutenpaar
89 auf (Fig. 2 und lo), um die Klemmenplatte 87 mit
ihren Kanten in Gleitsitz aufnehmen zu können. Eine Ausnehmung
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nehmung oder Hut 89 in dem Ansatz JIi ermöglicht den
Zugang zu den IContaktstifen 64. Die Platte 87 und die
zugehörigen Kontaktstifte 64 werden in ihrer vorgesehe-
nen Stellung in den Nuten 89 mit Hilfe einer Xlsamer 93-gehalteno
Für die Zwecke der Umwandlung dsr Drehbewegungen der
Motorwelle 54 in die hin- und hergehenden Bewegungen der
Messerwelle 39 ist ein Antriebsmechanismus $2 vorgesehen
(Fig. 1· und 7)« Wie man aus diesen Figuren ersieht, besteht
dieser Antrieb im wesentlichen aus einem Gegengewicht und eines Kurbel 93. die auf einem Teil 54a der Ankerwelle
54 mit reduziertem Durchmesser sitsfc. Sin Kurbelzapfen
94 ragt aus der Kurbel und d©M Gegengewicht 93 heraus und trägt eine Vfelze 95 sit Flansch. Letztere steokt
in einem Schlitz 96 in dem freien Ende eines Schwl&ghebels
97s dessen gegenüberliegendes Ende an dem entsprechenden
Ende der Messerwelle 39 befestigt ist« Auf diese Weiss führen Drehbewegungen der Ankerwelle 54 zwangsläufig zn
einer hin- und hergehenden oder Schwingbewegung der Messerwelle 39 über den Antriebsmechanismus 92.
Infolge der völlig neuartigen Konstruktion des Troekenrasiargerätes
30» wie es oben "beschrieben imd.ia d©a Fig.
1 Ms Io dargestellt ist» sind sämtliche aioh "bew@gaade
Teile des Hasiergsrätes an dem Gerätechassis befestigt.
Durch diese Konstruktion wird die fabrikatorischs H«aret@llung
des Gerätes außerordentlich vereinfacht, was insbesondere
für.
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für die Montage gilt. Auch bei etwa erforderlichen Revisionen ist die Demontage besonders einfach, weil
der Gehäuseteil 32 durch bloßes Herausschrauben der beiden Befestigungsschrauben 37 entfernt werden kann,
wodurch der gesamte wirksame Mechanismus freigelegt wird, aber vollständig betriebsfähig bleibt. Auf diese
Weise ist also ein Mechaniker in der Lage, die Arbeitsweise des ganzen Gerätes besonders einfach und bequem zu
beobachten und etwaige Fehler festzustellen.
Während die Pig. 1 bis Io eine besonders bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigen, ist
in den Fig. 11 bis 19 eine zweite Ausführungsform loo
des Trookenrasiergerätes nach der Erfindung als weiteres Beispiel wiedergegeben. Dieses Trockenrasiergerät wirkt
auf ähnliche Weise wie das Gerät nach den Fig. 1 bis Io und ermöglicht auch einen bequemen Zugang zu den sich be~
wegenden Teilen, solange diese zusammengebaut sind und sich in ihren Betriebsstellungen befinden.
Das Gerät loo besteht aus einem zweiteiligen Gehäuse, welches in der Mitte nach Art eines Greifers geteilt ist.
Die eine Hälfte des Gehäuses dient als Tragteil für den Anker und den Feldmagneten des Elektromotors und andererseits
als Tragkonstruktion für den Scherkopf des Gerätes. Diese Teile des Gerätes sind auf der rechten Seite der
Gehäusehälfte angeordnet und wirkungsmäßig mit dieser verbunden.
Die andere Hälfte des Gehäuses dient in erster Linie
als
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als Abdeckung oder Deckel für den Antriebsmechanismus des Gerätes.
Wie man aus den Fig. 11 bis 19 der Zeichnung ersieht,
besitzt das Gerät loo ein zweiteiliges Gehäuse
mit den Gehäusehälften lol und Io2. Der Teil lol kann
als Tragteil für sämtliche bewegliche Teile bezeichnet werden, die in getrieblicher Vereinigung an -diesem Teil
befestigt sind. Die Gehäusehälfte Io2, die in Fig. 18
dargestellt ist, hat einen verhältnismäßig verwickelten Aufbau mit einer Vielzahl von Befestigungstexlen, die
aber alle mit der Gehäusehälfte aus einem Stück bestehen, wie dies im folgenden noch näher beschrieben werden soll«
Beide Gehäuseteile lol und Io2 sind vorzugsweise aus einem Kunststoff im Gießverfahren hergestellt, um ein Gehäuse
zweckmäßiger Form und mit ästhetischem Äußerem entstehen zu lassen.
Wie bei der bevorzugten Ausführungsform des neuen Gerätes umschließen auch hier die Gehäusehälften lol und
Io2 eine Motorkammer I03. Eine Seite dieser Kammer loj
ist begrenzt durch die Abschlußteile lola und Io2a, die
vorzugsweise mit entsprechenden Spenfceilen zum Eingriff
kommen, die man am besten aus den Fig. I4 und 15 ersieht.
Diese Äbsohlußteile lola und Io2a, die hier die Form eines
Daches haben, sind aus einem Stück mit den dazugehörigen Gehäuseteilen lol bzw. Io2 gegossen und befinden sich in
einem bestimmten Abstand unterhalb von deren Oberteil, so
daß.
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daß die abschließenden Gehäuseteile lolt>, Io2b und lolc,
Io2c oberhalb dieser Dachteile herausragen. Der Raum oberhalb der Abschlußteile lola und Io2a und zwischen den
nach oben ragenden Gehäuseendteilen lolb, Io2b und lolc
und Io2c kann als Scherkopfkammer Io5 angesehen werden.
Innerhalb der Motorkammer Io3 befiridet sich ein Elektromotor
Io6 mit einem Anker Io7» der auf einer Ankerwelle
Io8 sitzt, sowie mit einem Stator mit den U-förmigen BIechen
Io9 mit der üblichen Feldwicklung Ho, die auf dem
runden Teil des Blechpakets in an sich bekannter Weise angeordnet ist. Erfindungsgemäß weist der Gehäuseteil Io2 ■
ein Paar im Abstand voneinander angeordneter als Lager dienender Kunststoffstege Io2d und Io2e auf, die man am
besten aus Fig. 18 ersieht, und die an ihren Enden Ausnehmungen 111 und 112 besitzen, die zur Aufnahme von Lagern
113 bzw. 114 bestimmt sind. Vorzugsweise ist auch hier wieder, wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel,
eine Ausnehmung 115 zur Aufnahme eines Schmierdochtes in jeder der Ausnehmungen 115 vorgesehen. Die Lager 113
und 114 werden in den Ausnehmungen 111 bzw. 112 durch die Lagerhalter 117 mit Hilfe von Schrauben 118 gehalten, die
in die Gewindebohrungen 119 in. den Hippen Io2d und Io2e
hineingeschraubt sind·
Um den Stator des Elektromotors Io6 in seiner richtigen
Stellung gegenüber dem Gehäuseteil Io2 festzuhalten, weist letzterer eine Anzahl von Tragrippen Io2f in der Nähe
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14286
der unteren Begrenzungsfläche des dachförmigen Abschlusses
Io2a auf und außerdem im Abstand -voneinander angeordnete, parallel verlaufende Hippen Io2g, sowie ein
Paar U-förmiger Querrippen Io2h, welche die Hippen Io2g
miteinander verbinden. Der Gehäuseteil besitzt außerdem noch eine Schulter 12o (Fig.14)» auf welcher die Bleche
des Statorblechpaketes des Elektromotors ruhen. Wie man sieht, wird das Blechpaket für das Statorfeld auf diese
Weise sehr exakt am Boden in seiner Lage fixiertj wie dies
Fig. 14 durch die Schulter oder das Gesims 12o zeigt, und andererseits am oberen Ende durch die Rippen Io2f und an
den seitlichen und rückwärtigen Enden durch U-förmige Rippen Io2h, welche die Rippen Io2g miteinander verbinden.
Die Rippen Io2g sind bei 121 ausgespart, um Platz für den Anker lo? zu schaffen (siehe Fig. 18)
<.
Der Elektromotor I06 besitzt auch den üblichen Kommutator
I25, der auf der Ankerwelle I08 sitzt. Zum Halten
eines entsprechenden Bürstenpaares 124 und eines Bürstenhalters 126 (Figo 19) weist der Gehäuseteil Io2 entsprechende
Ansätze Io2m und Io2n auf, die ihrerseits Ausnehmungen
127 bzw. 128 aufweisen. Die Ausnehmung 127 hat eine enge Verlängerung 127a und die Ausnehmung 128 eine enge
Verlängerung 128a (Fig. Ί6 und 18). Der Bürstenhalter oder
Bürstenträger 126 besitzt zwei Torsprünge 126a, die mit Preßsitz in die Verlängerungen 127a und'128a eingreifen
(Fig. 15 und l6). Der Bürstenhalter besitzt Ausnehmungen
129a und 129b
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129a und 129b zur Führung, die miz dar einen "wand der
Ausnehmungen 127 bzw. 123 zusammenwirken, um die Be?regungen
der Bürsten 124 auf den Ilomnutator 123 su und
von diesem weg zu lenken. Um den Bürsten 124 einen geeigneten I'ruck gegen den Kommutator 123 zu verleihen,
ist ein Paar drehbar gelagerter Hebel IJo und ein Torsionsfederpaar
131 vorgesehen. Sie Hebel 15o weisen Abschnitte
13oa auf, die um die Zapfenteile 126b des Bürstenhalters
126 drehbar sind, wobei letztere einen gebogenen Teil 126 c aufweisen, aus welchem Drehteile herausragen
(Fig. 15 und 19)» und wobei der gebogene Teil so gestaltet ist, daß er nicht mit dem Kommutator 123 kollidiert. Die
gewickelten mittleren Teile 131a der Torsionsfedern 131
sind, wie Fig. 11 zeigt, auf den Drehzapfen 126d und I2oe
angeordnet, die jeweils von einer Seite des Bürstenhalters 126 herausragen. Die Torsionsfedern verleihen den freien
Enden der Hebel 13o eine Vorspannung, so daß sie auf die
Bürsten 124 und damit diese selbst auf den Kommutator drücken, wie man dies am besten aus Fig. 15 der Zeichnung
ersieht. Außerdem besitzt der Bürstenhalter 126 noch einen Ansatz 126f, der bei dem endgültigen Zusammenbau des Gerätes
an dem Gehäuseteil lol anliegt»
Auf diese Weise wird also der ganze Elektromotor Io6
des Gerätes loo an dem Gehäuseteil Io2 befestigt und von
diesem gehalten.
Zum Halten der Kontaktstifte 132 hat der Gehäuseteil Io2
einen
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einen Teil Io2p, der eine Ausnehmung 133 umschließt (Fig.
18)j die zur Aufnahme einer Kante eines Trägers 134 aus
Isolierstoff dient (Figo 11 und 12)- Ein entsprechender Ansatz lolls in dem Deckel 1ο19 der eine identisch, gleiche
Ausnehmung besitzt, nimmt die gegenüberliegende Kante des
Trägers 154 auf. Die Gehäuseteile bzw, Gehäusehälften besitzen ineinandergreifende luten, um eine Öffnung 136 entstehen
zu lassen, durch die man an die Kontaktstifte 132
gelangen kann.
Zur Befestigung eines Scherkopfess der auch hier wieder
mit 38 bezeichnet werden soll, weil er identisch mit
dem Scherkopf in Fig. 1 ist, besitzt der Gehäuseteil Io2 besondere Seile Io2b und Io2c mit Y-förmigen, mit Rippen
versehenen Ausnehmungen 137 bzw. I380 Die kleten Blöcke 40
aus nachgiebigem Materials die an der Messerwelle 39 befestigt sind, werden in diesen Ausnehmungen untergebracht.
Einer dieser.nachgiebigen kleinen Blöcke 4° wird in der für ihn bestimmten Ausnehmung 137 mit Hilfe einer MesserwellenKLamser
139 (Fig. 17) gehalten, die einen rechteckförmigen
Teil 139a un<i einen Befestigungsvorsprung 139b
mit einem seitlichen Ansatz 139c aufweist, der in eine
entsprechende Ausnehmung I40 in dem. Gehäuseteil Io2 eingreift.
Die Klammer 139 wird mit Hilfe einer Schraube I4I
in ihrer Stellung gehalten, die man am besten aus Fig.13 der Zeichnung ersieht und die in eine mit Gewinde versehene
Bohrung 157 in äem Gehäuseteil Io2 eingreift. Der andere
kleine
S0§8ö7/öOOi
kleine Block aus nachgiebigem Material wird in der für ihn bestimmten Ausnehmung 1J8 mit Hilfe des Teiles lol
des Gehäusedeckels in einer noch zu beschreibenden veise festgehalten.
Die Ankerwelle I04 und die Messerwelle 159 sind
über den Antriebsmechanismus 143 miteinander verbunden; dieser soll hier nicht näher beschrieben werden» weil er
identisch mit dem oben beschriebenen Antriebsmechanismus
ist oder diesem sehr ähnlich ist; er dient, wie gesagt, zur Umwandlung der Drehbewegungen der Motorwelle in die
hin- und hergehenden Bewegungen der Messerwelle«
Man sieht also deutlich, daß sämtliche bewegliche Teile des elektrischen Trockenrasiergerätes in entsprechender
Anordnung und Yiirkungsverbindung an dem Gehäuseteil Io2 befestigt werden können. Die Gehäuseabdeckung lol
bildet infolgedessen in erster Linie einen Deckel für
denjenigen Teil des Gehäuses, der den inneren Mechanismus des ganzen Trockenrasiergerätes umschließt« 3er Deckel lol
ist so gestaltet, daß er an dem Gehäuseteil Io2 dicht anliegt, und sein oberer Teil wird mit Hilfe eines Paares
von Gehäuseklammern 144 an seiner Stelle gehalten, wie man am besten aus den Fig. 13» 14 und 15 der Zeichnung ersehen
kann. Die unteren Teile der Gehäusehälften werden durch ein Schraubenpaar 145 zusammengehalten, die durch Öffnungen
in aneinander angrenzenden Zapfen lold baw. Io2q hindurchgreift.
Der Gehäusedeckel lol besitzt eine mit Rippen versehene
V-förmige
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Y-förmige Ausnehmung 147 zur Aufnahme eines Teils des
kleinen Blockes 4o aus nachgiebigem Material, v/ähre.nd.
der andere Teil in der Ausnehmung 1^8 untergebracht ist»
Außerdem legt sich der Gehäusedeckel lol auch noch gegen
den Vorsprung 12öf an dem Bürstenhalter 126 an und hält diesen so in seiner Lage fest» TJm den Stator des Motors
Io6 in seiner vorgeschriebenen Stellung zwischen den verschiedenen Rippen des Gehä,useteils Io2 einwandfrei
festzuhalten, trägt der Deckel lol eine Gehäusedeokelfeder
149-, die mit Hilfe von Stiften lole an dem Deckel lol
festgehalten ist., die aus dem Deckelteil lol nach innen ragen (Fig. 12). Die Feder 149 drückt die Bleche Io9 für
den Stator in ihre richtige Lage in dem Gehäuseteil Io2 und hält sie auf diese Weise ganz fest in ihrer richtigen
Stellung.
Geeignete Kammsperren 43 j die in den Fig. 14 und in Umrißlinien dargestellt sind, können von geeigneten
Kammsperrenfedern 15o in ihrer Lage gehalten werden. Man sieht sie deutlich in Fig. IJ der Zeichnung} und sie sind
auf irgendeine an sich bekannte Weise an den Gehäuseteilen lol und log befestigt«
Auch diese in den Figo 11 bis I9 dargestellte Ausführungsform
des Erfindungsgegenständes zeigt das resentliche
Merkmal, daß sämtliche beweglichen Te'ile des Gerätes
auf einem Haupttragteil befestigt sind,' in diesem Falle also auf dem Gehäuseteil Io2, und daß auf diese Weise der
909 80 7 /000 8-
U286Q7
Zusammenbau Und die Revision in erheblichem Umfang vereinfacht werden. Außerdem wird aber auch die Montage
des Gerätes wirtschaftlicher, weil keine selbständigen Befestigungsteile außer, dem Gehäuse vorgesehen sind, mit
der einzigen Ausnahme des Bürstenträgers oder Bürstenhalters 126. Infolge der neuartigen und überaus zweckmäßigen
konstruktiven Gestaltung des Trockenrasiergerätes nach der Erfindung sind auch bei dieser Ausführungsform
die Kosten für die Herstellung, die Montage und·die Revision
beträchtlich herabgesetzt.
Die Fig. 2o bis 27 der Zeichnung zeigen eine dritte
Ausführungsform des Gerätes nach der Erfindung, bei welcher
ein Impulsmotor zur Anwendung gelangt. \1±e bei der
vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird auch hier
ein einziger Träger bzw. eine einzige Tragkonstruktion für die beweglichen Teile des Rasiergerätes benutzt,
während der Motor und der Scherkopf in ihrer endgültigen Betriebsstellung an diesem Träger oder Rahmen befestigt
werden. Dieser Träger kann zusammen mit den einzelnen Bauteilen des Rasiergerätes, die an ihm befestigt sind,
in ein-geeignetes Gehäuse entsprechender Form und entsprechenden Aussehens eingesetzt werden. Der Rahmen oder
Träger ist weder ein Teil des Gehäuses, noch befindet er sich vollständig im oberen Teil des Gerätes, wie bei den
ersten beiden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes Der Rahmen oder das Gestell ragt vielmehr vom Oberteil des
Gerätes
909807/0000
Gerätes bis zum Boden des Gehäuses ο Der Rahmen trägt
einen elektrischen Impulsmotor, dessen Blechpaket und Wicklungen direkt auf den Rahmen aufgebracht sind, wäh-•
rend der Anker in einem Lagerpaar in diesem Rahmen drehbar gelagert ist. Außerdem trägt dieser Rahmen die
Schaltvorrichtung für den Motor, und auf dem gleichen Rahmen ist auch der Scherkopf befestigt.
In den Fig. 2o bis 27 der Zeichnung ist eine weitere
Ausführungsform l6o des elektrischen Rasiergerätes nach der Erfindung dargestellt. Dieses Gerät ΐβο besteht aus
einem Montagerahmen oder Befestigungsträger l6l, der am besten aus Fig. 27 der Zeichnung zu ersehen ist» Er besteht
vorzugsweise aus einem relativ komplizierten einheitlichen Gußstück eines geeigneten Materials. Die grundsätzliche
Form ist T-förmig (Fig. 27), wobei der Kopf des T mit
l6la bezeichnet ist und einen Aufbau für den Scherkopf darstellt, während der mittlere Schenkel des T mit l6lb
bezeichnet-ist und als Träger für den Motor dient»
Diese Ausführungsform löo ist mit einem Impulsmotor
163 ausgerüstet, es kann aber auch jeder beliebige andere
Motor verwendet werden. Der Motor I63 besteht aus einem
Stator oder Feldmagneten aus zwei Stapeln von Blechen 164a und 164b, die mit irgendwelchen an sich bekannten
• Befestigungsmitteln miteinander verbunden sind. Um diese beiden Stapel von Blechen parallel zueinander auf dem
Tragteil I6I zu halten, weist letzterer eine obenliegende
■ Nut
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Nut oder Ausnehmung 166 (Fig. 27) auf, und der Stapel 164a ist in dieser Ausnehmung durch Befestigungsmittel
I67 gehalten, die mit Gewinde in die Gewindebohrungen 1β8 eingreifen, die entsprechend in den Träger !öl eingegossen
sind. Der untere Stapel von Blechen 164b wird mit Hilfe von ebenen Stützflächen l6lc durch geeignete
Befestigungsmittel I67 gehalten, wobei die öffnungen der
Gewindebohrungen I68 aus den Oberflächen iölc herausschauen.
Die nebeneinander liegenden Kanten der im Abstand voneinander angeordneten Pakete von Blechen 164a haben
konkave Polflächen, die sich einem später noch zu beschreibenden Anker anpassen.
Zur Erregung des Motorfeldes bzw. des Stators dient ein Paar von Feldwicklungen 169a und 169b, die um den
mittleren Teil der Blechpakete 164a und 164b herumgewickelt
sind. Zur Anpassung der Feldwicklungen 169a und 169b besitzt der Träger I61 Ausnehmungen 17oa bzw. 17ob.
Der Anker des Elektromotors I63 besitzt eine Ankerwelle
172, die mit ihren Enden in geeigneten Lagern 173a
und 173b (Fig. 21) gehalten ist. Für die Unterbringung
dieser Lager ist der Träger I61 mit geeigneten, im Abstand voneinander angeordneten Lagerausnehmungen 174a bzw. 174b
(Fig. 27) versehen. Die Lager 173a und 173b werden in den Ausnehmungen 174a und 174b durch geeignete Lagerhalter
175a bzw. 175b gehalten, die ihrerseits mit passenden Befestigungsmitteln
177» die in die Gewindeöffnungen 178 in
den
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den Träger l6leingeschraubt werden, an dem Träger l6l
befestigt werden.
Erfindungsgemäß sind die Doppelanker 18oa und 18ob mit geeigneten Befestigungsmitteln 182 im Abstand voneinander
auf der Ankerwelle 179 befestigt« Jeder einzelne Anker besteht aus einem Paket von Blechen, deren Form
am besten aus Fig. 24 der Zeichnung zu ersehen ist j ihre
Enden sind gekrümmt, so daß sich ein möglichst enger Luftspalt zwischen den Enden und den gekrümmten Oberflächen
der Feldbleche ergibt. Auf diese Weise rotieren einander gegenüberliegende konvexe Enden der Teilanker 18oa und
18ob zwischen den konkaven Hohlflächen des Magnetfeldes. Für die Unterbringung der rotierenden Anker 18oa und 18ob
ist der Träger !öl mit Ausnehmungen 181a bzw. 181b versehen (Fig. 27).
Selbstverständlich erfordert der Impulsmotor eine Steuereinrichtung zur periodischen Schließung und Unterbrechung
des Erregerkreises für- die Wicklungsabschnitte 169a und 169b. Zu diesem Zweck besitzt der Träger I6I auf
der Seite, die der in Fig. 27 gezeigten Seite gegenüberliegt, eine Ausnehmung 185» um ein Paar L-förmiger elastischer
Kontaktträger 184a und 184b halten zu können. Wie man aus der Figur ersieht, liegt jeweils ein Schenkel
eines jeden L in der Ausnehmung 183 und ist an dem Träger
I61 mit geeigneten Befestigungsmitteln 185 befestigt. Der andere Schenkel der L-förmigen Kontaktträger 184a und 184b
greift
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greift durch eine Öffnung 186 hindurch, die in dem
Träger 161 ausgespart ist derart, daß einer über und -der andere unter .die Ankerwelle 179 greift ο Auf den freien
Enden der nachgiebigen Kontaktträger 184a, und. 184b
sitzt ein Paar von Kontakten 187a und 187b, die., wie man aus Fig. 22 ersieht, durch die normale Elastizität
der Kontaktträger 184a und 184b in Kontakt miteinander gehalten werden.
iliir die Zwecke der periodischen Unterbrechung des
elektrischen Stromkreises an den Kontakten 187a und 187b
trägt die Anke,rwelle 179 einen im Querschnitt elliptischen
Teil 179a ,Ci1Ig- 22.), der einen Nocken bildet. Ein Paar
NockenfühlerblQcke 188a und 188b, die vorzugsweise aus
Isolierstoff, wie Nylon oder dgl. bestehen, stehen im Eingriff mit dem Nocken 179a» so daß bei einer Drehung
der Ankerwelle 179 der Schalter .mit den Kontakten 187a
und 187b periodisch geöffnet und geschlossen wird. Eine solche. Schalterbetätigung erfolgt zweimal.je Umdrehung
des Mptors. Die Wirkung .eines derartigen Impulsmotors
kann als bekannt vorausgesetzt werden, so daß an dieser Stelle keine,nähere Erläuterung erforderlich ist. Es sei
indessen a/uf die USA-^Patentschrift ..2 o8o 119 des Patentinhabers
verwiesen, in welcher die Wirkungsweise eines derartigen Motors näher arläutert ist« Im allgemeinen benötigt,
man für einen solchen Impulsmotor elektrische Stromkreiselemente,
wie Widerstände .und ,Kondensatoren, .die .φι.,
:.. ,.,, den
den Figuren der Zeichnung nicht dargestellt sind, aber gleichfalls auf dem Träger Ιβΐ befestigt werden»
Zur Vervollständigung des magnetischen Kreises der
* Magnetfeldanordnung des Impulsmotors 163 und zum Zweck
der Schaffung einer zusätzlichen Befestigung ist ein etwa ü-förmiger Teil I90 am Ende des Motors und in der
Efähe des Lagers 173a vorgesehen, der von den bereits erwähnten
Befestigungsmittein lös gehalten wird. Ein ungefähr ähnlicher Teil I9I befindet sich am anderen Ende des
Motors und wird ebenfalls von den Schrauben I67 in seiner
Lage gehalten. Die Teile I90 und I9I haben seitlich' herausragende
Vorsprünge 190a und 191a (Fig. 23 und 24), die v
in Schlitzen 192a und 192b in dem Träger Ιοί untergebracht
sM (Fig. 27). Jeder dieser Vorsprünge besitzt eine'mit'
Gewinde versehene Bohrung zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 193·
•Zum Halten der Kontaktstifte I95 dient"ein Klemmenträger I96, dessen eine Kante in einem Schlitz 179 in d.em
Träger I6I liegt (Fig. 26 und 27). Die andere Kante des
Trägers 196 besitzt vorzugsweise einen Teil 196a, der in einem Schlitz in einer Verlängerung 191b des Teiles I9I
untergebracht ist, so daß die Anschlußstifte 195 starr festgehalten werden.
Der Scherkopf, der ähnlich oder identisch gleich mit dem bereits beschriebenen Scherkopf ist und das Bezugszeichen 199 trägt, besitzt eine schwingende Messerwelle 2oo.
Der
909807-5*0009"-'--S^
Der Tragrahmen besitzt an seinem einen Ende einen Ansatz l6ld zur Aufnahme eines passenden (nicht dargestellten)
Lagers. Das andere Ende der Welle 2oo liegt in einem ebenfalls nicht dargestellten Lager, welches seinerseits
in einer Lagerausnehmung in dem Träger löl untergebracht
ist (Fig. 27). Eine Lagerkappe 2o2 wird von Schrauben 2o3 gegen den Träger I6I gedruckt.
Eine Kammsperrenfeder 2o5 wird mit Hilfe geeigneter
Befestigungsmittel 2o4 gegen den Tragrahmen I6I gedrückt.
Es sind geeignete Kammsperren 2o6 vorgesehen, die in den Fig. 22 und 25 in strichpunktiertem Linienzug gezeichnet
sind.
Zur Umwandlung der Drehbewegungen des Motors I63 in
die Schwingbewegungen der Messerwelle 2oo dient in an sich bekannter Weise ein geeigneter Antrieb 2o7·
Man sieht also, daß der ganze Gerätemotor und die Scherkopfanordnung an dem Träger I6I befestigt sind und
keinerlei weiterer Unterstützung bedürfen. Vorzugsweise gelangt ein Gehäuse aus einem Hauptgehäuseteil 2o8 und
einem Paar von Endkappen 2o9 und 21o zur Anwendung. Der Träger I6I und die an ihm befestigten Teile können in. den
Gehäuseteil 2o8, wie dies die Fig. 2o, 22 und 2J der Zeichnung zeigen, so eingesetzt werden, daß der Kopf des T mit
der Bezugsziffer löla auf dem oben offenen Rand des Gehäuseteils
liegt. Der Träger löl und der Gehäuseteil 2o8 werden mit Hilfe der oben erwähnten Schrauben 193 zusammengehalten,
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gehalten, die durch Öffnungen 211 in dem Gehäuseteil 2o8
hindurchgreifenβ Um einen bequemen Zugang zu den Kontaktstiften
195 zu haben, besitzt der Gehäuseteil 2o8 eine
Ausnehmung 213· Die Kappen 2o9 und 21o werden in die vorschriftsmäßige Lage eingeklinkt und verdecken den
Schneidantrieb des Gerätes l6o mit dem Gehäuseteil 2o8o
Man sieht also, daß auch diese Ausführungsform l6o
des Erfindungsgegenstandes einen !Träger aufweist, an dem sämtliche Teile des Elektromotors und des Schneidkopfes
befestigt sind. Die Montage eines solchen elektrischen Trockenrasiergerätes ist durch diesen völlig neuen Aufbau
außerordentlich vereinfacht, weil sämtliche beweglichen Teile des Gerätes an einem einzigen Konstruktionselement
befestigt sind» Außerdem wird aber die Revision infolge der Tatsache erleichtert, daß das Gehäuse sehr leicht und
auf einfache Weise entfernt werden kann und das Gerät dann, selbst wenn es freigelegt ist, vollkommen unversehrt ist.
In der obigen Beschreibung ist der Erfindtmgsgegenstand
an Hand einiger Ausführungsformen beispielsweise näher erläutert worden. Selbstverständlich kann aber der
Fachmann auf diesem Spezialgebiet der Technik zahlreiche Inderungen und Modifikationen vornehmen, ohne deshalb den
Rahmen der Erfindung verlassen zu müssen.
- Patentaas prüohe -
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Claims (13)
1.j Elektrisches Trockenrasiergerät mit einem aus einem einzigen Stück bestehenden einheitlichen
Tragteil, einer Messerwelle, die für die Zwecke der hin und her gehenden Bewegung in zwei im Abstand
voneinander angeordneten Lagern gehalten ist, mit Verlängerungen an dem einheitlichen Tragteil
mit Ausnehmungen zur Aufnahme der Lager für die Messerwelle, mit einem Elektromotor mit Anker,
Feldmagnetanordnung und Kommutator, wobei der Anker eine Welle aufweist, die ebenfalls in zwei im Abstand
voneinander angeordneten Lagern gehalten ist, sowie mit Bauteilen für die antriebsmäßige Verbindung
des Motors mit der Messerwelle, die dazu dienen, die Drehbewegung der Ankerwelle in Schwingbewegungen
der Messerwelle umzuwandeln, dadurch gekennzeichnet, daß der einheitliche Tragteil, der als Gerätechassis
(31, Io
2, I61) dient, aus Isolierstoff besteht und
Ansätze
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Ansätze (31f - g» Io2d - e) aufweist, die an
dem Tragteil herausgeformt sind, mit diesem aus
einem Stück bestehen und zur Aufnahme der Lager (55» 113» 114» 173a - b) für die Ankerwelle dienen,
Halteteile (34, 67; Io2f - g, Io2m - η; 1β7?
185) zur Befestigung der Feldmagnetanordnung (61, 82| Io9, Ho; I64, I69) und des Kommutators (66?
124, 184a - b) an dem einheitlichen Tragteil unabhängig voneinander und von den Ankerlagern, wobei
der Anker (53» 1°7j 18° a - b), die Feldmagnetanordnung
und der Kommutator dem einheitlichen Bauteil frei und offen liegend zugewendet sind.
Trockenrasiergerät nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (32) sur Aufnahme des
Elektromotors (52) s>^ gestaltet ist, daß es zum
mindesten einen Teil des einheitlichen Tragtails umschließt»
3« Trockenrasiergerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Anschlußplatte (89) mit Anschlußklemmen
(64) für den Elektromotor, die von dem einheitlichen Tragteil (3I, Io2, I61) gehalten wiräj, wobei das Gehäuse
(32) die Ansohlußplatte (89) umsohlisßt.
4· Trockenrasiergerät nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet
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zeichnet, daß an dem einheitlichen Tragteil die Anschlußplatte (89) als bauliche Einheit mit
der Antriebswelle (54)» dem Anker (55) und der
Feldmagnetanordnung ausgestaltet ist, derart, daß der einheitliche Tragteil "besonders leicht an dem
Gehäuse montierbar bzw. von diesem abnehmbar ist·
5· Trockenrasiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß der Elektromotor (52) an der einen
Seite des einheitlichen Tragteils (31) und die Messerwelle (39) an der anderen Seite des Tragteils
angeordnet ist«
6. Trockenrasiergerät nach Anspruch 5t dadurch gekennzeichnet,
daß den Tragteilen für die Peldmagnetanordnung des Elektromotors (52) eine nach unten
hängende Konsole (36) zugeordnet ist, die über die eine Seite des Tragteils hinausreicht.
7. Trockenrasiergerät nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Tragteil für die Feldmagnetanordnung
eine Konsole gehört, die auf der einen Seite des Tragteils angeordnet ist, während eine
stangenförmige Klammer (34) von der hängenden Konsole
nach unten herausragt und durch Bohrungen in
dem
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H28607
dem-Tragteil hindurchgreift, so daß der Feldmagnet
des Motors mit Hilfe dieser stangenförmigen Klammer (34) an äer einen Seite des Tragteils festgeklemmt
ist,
8» Trockenrasiergerät nach Anspruch. 7S dadurch gekennzeichnet
5 daß die stangenförmige Klammer (34) ei&
IJ-förmiger Bauteil ists der entsprechende Torrichtungen
an den Enden der Schenkel des U aufweist? die an der herabhängenden Konsole (36) befestigt sindo
9» Trockenrasiergerät nach Anspruch 8f dadurch gekennzeichnet,
daß die herabhängende Konsole (36) eine
Einrichtung zum Halten, des Feldmagneten trägt, während der gebogene Teil der IF-förinigen Klammer
(34) seinerseits die herabhängende Konsole (36) hält.
10. Trockenrasiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Blechpaket für den Stator des Elektromotors (52) Ausnehmungen aufweist, und daß der
gebogene Teil der TJ-förmigen Klammer einen deformierten
Abschnitt hat, der in die Ausnehmung eingreift.
11. Trockenrasiergeüt nach einem der Ansprüche 7 bis lo,
gekennzeichnet durch einen mit dem einheitlichen Tragteil aus einem Stück bestehenden Ansatz, der von dem
einen
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einen Ende des Tragteils herabhängt und die elektrischen Anschlußklemmen für den Motor trägtβ
12. Trockenrasiergerät nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet,
daß die herabhängende Konsole rechteckförmig ist und herausragende Stifte aufweist,
die dazu dienen, das Gehäuse an der herabhängenden Konsole zu befestigen.
13. T ockenrasiergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß besondere Befestigungsmittel vorgesehen sind, die dazu dienen, das Gehäuse (32) an
der herabhängenden Konsole (36) zu befestigen.
14· Trockenrasiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß ein Bürstenhalter
(66) in der Nähe des Kommutators (65) des Elektromotors angeordnet ist, derein Bürstenpaar und eine
• einzige Zugfeder (80) trägt, um" beide Bürsten zum
Anliegen an den Kommutator zu bringen.
15· Trockenrasiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14r dadurch gekennzeichnet, daß der einheitliche
Tragteil ein Gußstück ist und die Form eines T besitzt und die Messerwelle auf der einen Seite des
Oberteils des T-förmigen Teils (6l) und der Elektro-
motor
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motor (52) an dem Schenkel des T-förmigen Teils
befestigt ist.
Trockenrasiergerät nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußklemmen (64) für den Elektromotor von dem lotrechten Schenkel des
T-förmigen Teils (I6I) gehalten sind, und daß das Gehäuse eine Öffnung (219) aufweist, die den Zugang
zu den Anschlußklemmen ermöglichte
17e Trockenrasiergerät nach den Ansprüchen 2 und 15
oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des T-förmigen Teils (161) den Abschluß für ein offenes
- Ende des Gehäuses bildet»
909807/00
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US322795A US3349263A (en) | 1963-11-12 | 1963-11-12 | Electric shaver |
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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