Kollektormotor
| Die Erlinduag bezieht sich auf eine Bürstenhalter-Anordnung |
| für eine rotierende elextrioohe Maschine und insbesondere |
| auf einen Bürstenhalter für einen Gleichstrommotor. |
| Ziel der Erfindung ist, äb Bürsten am ßehäuee eines 8lektro- |
| moters ixt der WeiWanzubringea, äsß sie leicht zugänglich |
| sind und in einfacher Weine und in-kurzer
zeit ausgetauscht |
| oder eingestellt worden können. Weiter soll der Bürstenhalter |
| ohne Wercsef an Gehäuse den Blektromotora
befestigt und wie- |
| der abgenaa@en werden können. |
| weiter polk die ßUretenhaltermg eo von
Gehäuse der Nascht» |
| verdeckt aeia, daß sie ,gegen Staub und Beschädigung geaohütit |
| ist. |
| Unter berüokelohtgma dieser ziele sob14t die &'iadnng
et#@ |
| neu Büret«halter vor, der, seX»re 8»:fsstiguugaelemrte3A40 |
Zinken, aufweist, mit denen er lösbar am Gehäuse des Elektromotors
befestigt werden kann. Der Bürstenhalter hat eine kanalförmige Führung und ist so
an einer Gehäusewand befestigt, daß diese Wand die offene Seite der kanalförmigen
Führung schließt. Eine Bürste sitzt in bekannter Weise in der Führung und wird durch
eine Feder aus einem Ende der Führung heraus gegen den Kollektor gedrückt. In der
bevorzugten Ausführung der Erfindung hat der Bürstenhalter einen U-förmigen Querschnitt,
und Zinkenpaare ragen aus den Kanten der Seitenwände des Bürstenhalters heraus.
Die Zinken werden durch entsprechende Schlitze in der Gehäusewand hindurchgeführt
und auf der anderen Seite umgebogen. Somit erfordert das Befestigen oder Entfernen
der Bürstenhalter nur ein Umbiegen der Zinken, was ohne Spezialwerkzeuge möglich
ist. Quer zur Hauptachse des Gehäuses ragen zwei Wände in das Innere des Gehäuses
herein, die parallel zu den Lagerschilden sind, in denen sich die Lager des Rotors
befinden. Das entsprechende Lagerschild hat große Ausschnitte, die von Deckplatten
verschlossen werden und durch die nach deren Entfernen die Bürsten zugänglich sind,
wenn ein Ausbau oder eine Reparatur notwendig ist. Die Erfindung wird in ihrem Aufbau,
ihrer Wirkungsweise und ihren Vorzügen im folgenden an einigen Ausführungsarten
anband der Zeichnung erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt längs
der Linie I - I in Fig. 2 durch einen Elektromotor, der mit einer Bürstenhalterung
entsprechend einer Ausführung
der Erfindung':
versehen ist=
| Fig. 2 eine Stirnansicht der Ausführung nach Fig. 1, in |
| der ein Teil des hsgersohildes entfernt wurde; |
| Pig. 3 die perrpektivisohe Ansicht eines Ausschnitten der |
| Ausführung nach Big. 1, die den Bürstenhalter zeigt; |
| Fig. 4 ß" eine perspextivioohe Zeichnung, die das
Stgtor- |
| paket dar Ausführung nach rig.-1 zeigt; |
| Fig. 5 einen Iängsscbmitt längs der Linie Y-Y in Pig. 6, |
| der eine andere Ausführung der Erfindung darstellt; |
| Fig. 6 eine Stirmansioht der' AusfUhruag nach Fig. 5,
in .der |
| wieder ein Teil des Iagersohildee entfernt ist t |
| Fig. 7 eine perspektivische, teilweise auseinanderge- |
| sogene Ansicht, die- Teile der AustWhrung nach Pig.5 |
| darstellt: |
| Der Motor besteht, wie aus den Zeichnungen, speziell aus |
| Fig. 1 bis 4 ersichtlich, aus zwei Gehäuseteilen 1 und 1', |
| die durch Schraubenbolzen 21 miteinander verbunden sind,
die |
| diametral im Gehäuseteil 1'eageordnet sind. Ihre Gewinde |
| sind in priematieohe Muttern 1a eingeschraubt, die sich
in |
| passenden Aussparungen des ßehäuneteile$ 1 befinden. Bin |
| lamellierter Eisenkern 15 mit Polaohahen trägt, wie
am be- |
| sten aus B'ig. 4 zu sehen', die Ststotwioklung 12.
Ein. Rotor |
| ist innerhalb den Stgtors angeordnet und sitzt mit
seinem |
| Kollektor 2 auf einer Welle 13, die beidseitig aus den Ro- |
| tor heraue®teht und .in den hagern 23 läuft, die
sich in den |
| Lagerschilden der Gehäuseteile t und 1'befinden. Bin Iüfter |
| 13a und eine Riemenscheibe 18 sind an einem Wellenende be- |
| festigt. |
Wie am besten aus Fig. 2 zu sehen, ist der Lagerschild des Gehäuseteiles
1 mit großen Ausschnitten versehen, die von Deckplatten 16 verschlossen werden.
Die Deckplatten werden von Schrauben 22 gehalten, die in den prismatischen Muttern
1a sitzen. Jede Deckplatte hat an ihrem äußeren Ende einen Flansch 16a, der in entsprechende
Aussparungen des Gehäuseteiles 1 hineinpaßt, und der größte Teil jeder Deckplatte
ruht mit seiner Innenfläche auf einem Steg, der am Lagerschild des Gehäuseteiles
1 entlang der drei Kanten der Deckplatte 16 angeordnet ist. Zwei Wände 8 ragen vom
Gehäuseteil 1 in das Innere des Gehäuses hinein und verlaufen parallel zum Lagerschild
und den Deckplatten 16. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, entsprechen die Wände 8 in Lage
und Form den Deckplatten 16, so daß sie nach Entfernen der Deckplatten zugänglich
sind. In jeder Wand befinden sich zwei Paare von Öffnungen oder Schlitzen 9, die
den Schlitzen 39 in Fig. 7 entsprechen. Ein Bürstenhalter 5 mit U-förmigem Querschnitt
hat an den Kanten seiner Seitenwände rechteckige Zinken 7. Die Form den Bürstenhalters
5 entspricht der Form den Bürstenhalters 35 aus Fig. 7. Die Zinken 7 des Bürstenhalters
werden in die Schlitze 9 in der Wand 8 eingeführt und auf deren Rückseite umgebogen.
In dieser Weise wird der Bürstenhalter fest und nicht drehbar, aber dennoch lösbar
am Motorgehäuse befestigt. Er bildet so einen Führungskanal, dessen Rückseite von
der Wand 8 gebildet wird, an der der Bürstenhalter befestigt ist. Eine Bürste
3 wird, in hängerichtung
beweglich, in
die
Führung eingesetzt
und von der Feder
4 gegen
den Kollektor 2
des Motors gedrückt.
Die
Konstruktion den oberen Bürstenhalter-Endes ist am besten aus Fig. 3 zü ersehen.
Das äußere Ende des Bürstenhalters 5 hat eine Aufweitung 6, auf der eine streifenförmige
Absohlußkappe 10 befestigt ist. Die Abschlußkappe ist federnd ausgeführt und etwa
trapezförmig gebogen, so daß die Seitenteile der Abschlußkappe 10 auf der Aufweitung
6 sitzen und dort federnd gehalten werden. Ein Leiter 11 wird an eine Lasche der
Abschlußkappe angelötet oder anders befestigt und verbindet diese mit der Statorwicklung,
wie aus Fig. 4 ersichtlich. Im allgemeinen ist die Ausführung nach Fig. 5 bis 7
die gleiche, wie nie in Fig. 1 bis 4 dargestellt wurde. Ein Motorgehäuse 31 ist
mit einem lamellierten Eisenkern 45 und einer Statorwicklung 42 versehen, die einen
Rotor 44 mit Kollektor 32 und Welle 43 mit Riemenseheibe 46 umgeben. Die Rotorwelle
läuft in Lagern 53. Die Gehäuseteile werden von Schraubenbolzen 51 zusammengehalten,
die in prismatische Muttern in entsprechenden Aussparungen im Gehäuse geschraubt
werden. Der Lagerschild des Gehäuses ist auf der Kollektorseite mit einer durchgehenden
abnehmbaren Deckplatte 46 versehen, die zwei parallele Kanten 46a, zwei quer dazu
liegende Kanten 46b und eine eingelassene Kante 46o enthält, die die Lagerschale
des Lagere 53 umschließt. Das Lager 53 ist Teil eines flachen Steges 31a den Lagerschildes,
auf dem die Abdeokplatte 46 ruht. Die Seitenteile 31b den Lagerschildes haben eine
Außenkante, auf der die Innenfläche der Abdeckplatte 46 aufliegt. Die Abdeckplatte
wird von Schrauben 52 gehalten, die in die prismatischen Nuttern 52a eingeschraubt
sind. Die Schultern 31c trennen den Steg 31a von den höheren Seitenteilen
31b. Oberhalb und unterhalb
des Steges befinden
sich große
Ausschnitte
31d, durch
die die Bü.rntenhalter
35 und
die Wände 38 nach Entfernen der Abdeckplatte 46 zugänglich werden. Die Zinken 37
beider Bürstenhalter 35 werden in die entsprechenden Schlitze 39 der entsprechenden
Wand 38 geführt, so daß eine geschlossene Führung innerhalb des Halters entsteht.
Eine Bürste 33 wird in die Führung eingesetzt und von einer Feder 34 gegen den Kollektor
32 gedrückt. Die Feder 34 drückt oben gegen eine Abschlußkappe 40 mit Zinken 55,
die ebenfalls in die beiden oberen Schlitze 39 eingeführt werden. Die Abschlußkappe
sitzt auf dem Ende des Halters, so daß die Zinken 55 und das obere Zinkenpaar 37
nebeneinander liegen und gleichzeitig in die beiden oberen Schlitze 39 eingeführt
werden können. Leiter 41 verbinden die Statorwieklung mit dem Bürstenhalter, und
das Ende des Leiters 41 kann an die Seitenwand des Bürstenhalters 35 oder an die
Abschlußkappe 40 gelötet werden. Im Gegensatz zur Anordnung der Ausführung nach
Fig. 1, bei der die Abschlußkappe federnd am Bürstenhalter befestigt ist, verleiht
die Ausführung nach Fig. 5 bis 7 der Abschlußkappe 40 einen wesentlich festeren
Halt. In beiden Konstruktionen dienen die Abschlußkappen als Widerlager für die
äußeren Enden der Federn, die die Bürsten gegen den Kollektor drücken. Wie am besten
aus Fig. 7 zu sehen, hat der Gehäuseteil 31 eine eingelassene gerundete Partie 31e,
auf der eine entsprechende gerundete Partie 46d der Abdeckplatte ruht. Darauf ist
ein isolierendes Druckstück 36 angebracht, das die Abschlußkappe 40 von der Abdeckplatte
46 isoliert (Fig.6). Weiterhin.
ist in der Gegend der Bürstenhalter ein
Ausschnitt
31f im Gehäuse, der nach Entfernen
der hbdeckplatte
46 eine
volle Zugänglichkeit des Bürstenhalters
ermöglicht.
In
beiden Ausführungen der Erfindung werden die Abdeckplatten durch Lösen und Entfernen
der entsprechenden Schrauben abgenommen, woraufhin der oder die Bürstenhalter zugänglich
werden und die Bürstenhalter und Abschlußkappen nach Aufbiegen der Zinken in eine
gerade Stellung, wie sie Fig. 7 zeigt, entfernt werden können. Nach dem Austauschen
der Bürsten werden die Zinken wieder in die entsprechenden Schlitze eingeführt und
auf der anderen Seite der Wände umgebogen. In der Ausführung nach Fig. 5 bis 7 werden
die oberen Zinken 37 des Bürstenhalters 35 nach innen, die Zinken 55 der Abschlußkappe
40, die in den gleichen Schlitzen 39 außen neben den Zinken 37 liegen, nach außen
gebogen. Es ist einleuchtend, daß jedes der oben beschriebenen Honstruktionselemente
oder eine Kombination derselben sinnvoll auch in anderen Arten von Bürstenhalterungen
für rotierende elektrische Maschinen, die von den oben beschriebenen Typen abweichen,
Verwendung finden können. Obwohl die Erfindung so beschrieben und erläutert wurde,
wie
sie als abnehmbarer Bürstenhalter ausgeführt
ist, der an
einer
Gehäusewand mittels umgebogener
Zinken befestigt
wird, ist sie nicht auf
die beschriebenen Einzelheiten beschränkt.