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DE2756649A1 - Verbesserungen an elektromotoren - Google Patents

Verbesserungen an elektromotoren

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Publication number
DE2756649A1
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DE
Germany
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electric motor
attached
motor according
collector
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772756649
Other languages
English (en)
Inventor
Enzo Ascoli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gillette Co LLC
Original Assignee
Gillette Co LLC
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Filing date
Publication date
Application filed by Gillette Co LLC filed Critical Gillette Co LLC
Publication of DE2756649A1 publication Critical patent/DE2756649A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • HELECTRICITY
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    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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    • H02K1/28Means for mounting or fastening rotating magnetic parts on to, or to, the rotor structures
    • HELECTRICITY
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    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/14Means for supporting or protecting brushes or brush holders
    • H02K5/143Means for supporting or protecting brushes or brush holders for cooperation with commutators
    • H02K5/145Fixedly supported brushes or brush holders, e.g. leaf or leaf-mounted brushes
    • HELECTRICITY
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    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/16Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields
    • H02K5/167Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings
    • H02K5/1675Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings radially supporting the rotary shaft at only one end of the rotor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

THE GILLETTE COMPANY
Prudential Tower Building Boston, Massachusetts 02199 V. St. v. A.
"Verbesserungen an Elektromotoren"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Elektromotore und betrifft insbesondere kleine Gleichetrommotore für batteriebetriebene Trockenrasierer der Art, die beispielsweise in den gleichzeitig anhängigen Patentanmeldungen P 26 18 170.4, P 27 04 609.9 und P 27 19 556.8 der Anmelderin beschrieben worden sind.
Eine Art kleiner für diesen Zweck brauchbarer Gleichstrommotore besteht aus einer röhrenförmigen Halterung, einer drehbar in der Halterung gelagerten Welle, die von der Halterung ausgehend einen Anker trägt, und einem
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Kollektor am freien Ende der Welle. Die röhrenförmige Halterung heitert einen in Mittelstellung angebrachten zylindrischen Dauermagneten. Der Anker ist glockenförmig und besteht im wesentlichen aus einer Wicklung ohne Wicklungskern, deren i'orm durch einen Klebstoff oder ähnliche, sehr kleine Halterungseinrichtungen aufrecht erhalten wird. Der Anker umgibt den zylindrischen Magneten und ein magnetisches Gehäuse umgibt seinerseits den Anker, um den magnetischen Kreis zu schließen.
Ein Nachteil ist, daß derartige glockenförmige Anker schwer herzustellen sind und deshalb auch bei der Herstellung großer Stückzahlen teuer sind. Dies trifft besonders für batteriebetriebene Motore zu, bei denen die Betriebsspannung beispielsweise 1,2 oder 2,4 Volt beträgt, sodaß Wicklungszuführungen mit noch größerem Durchmesser benötigt werden. Der in der Mitte gelegene Dauermagnet, dessen Magnetisierung über seinen ganzen Durchmesser verlaufen muß, ist ebenfalls teuer. Ein glockenförmiger Anker hat außerdem ein sehr kleines Trägheitsmoment. Dies kann bei verschiedenen Anwendungsfällen von Nachteil sein, so beispielsweise in Trockenrasierern, in denen sich die Belastung verändert, sodaß bei ihnen eine Schwungradwirkung erwünscht ist.
Gewickelte Anker sind an sich bekannt und können zu geringeren Kosten als die glockenförmigen Anker hergestellt werden, doch treten Schwierigkeiten auf, wenn derartige Glciehstrommotore mit gewickelten Ankern in elektrischen
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Trockenrasierern verwendet werden sollen, da in ihnen der verfügbare Raum sehr gering ist und da die Eigenheiten der angetriebenen Einheit und der Stroraversorgungsbedarx bestimmte konstruktive Bedingungen für den Motor zur Folge haben.
Der erfindungsgemäße Gleichstrommotor ist dadurch gekennzeichnet, daß eine die Lager tragende röhrenförmige Halterung vorgesehen ist, daß die Welle in den Lagern zur koachsialen Drehung innerhalb der Halterung angebracht ist und einen von einem ersten Ende der röhrenförmigen Halterung ausgehenden angetriebenen Endabschnitt umfaßt, daß der Anker einen eine Ankerwicklung enthaltenden Hohlzylinder umfaßt, daß der Hohlzylinder an einem Ende an dem herausragenden Wellenabschnitt befestigt ist, sodaß der erste Endabschnitt der röhrenförmigen Halterung koachsial frei verschieblich im Hohlzylinder des Ankers aufgenommen wird, daß ein Stator den Anker umgibt, und daß ein Kollektor am Endabschnitt der Welle an der Außenseite des Hohlzylinders von der röhrenförmigen Halterung abgelegen montiert ist.
Die röhrenförmige Halterung ist zweckmäßigerweise mit dem ersten und dem zweiten Lager an gegenüberliegenden Enden versehen, wobei das erste Lager innerhalb und das zweite Lager außerhalb des Hohlzylinders des Ankers gelegen sind, und die Welle einen antreibenden Endabschnitt aufweist, der vom zweiten Lager ausgehend am zweiten Ende der Halterung gelegen ist.
In einer Ausführungsform hat der Ankerkörper mehrere
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Längsschlitze und die Ankerwicklung besteht aus mehreren Spulen, wobei jeweils nur eine Spulenseite jeder Spule im Schlitz gelegen ist. Bei dieser Ausführungsform weist der Kollektor mehrere Segmente auf, deren Anzahl gleich der halben Anzahl der Schlitze im Ankerkörper ist.
In einer anderen Ausführungsform hat der Ankerkörper kreiszylindrische Außenflächen und die Ankerwicklung besteht aus mehreren Spulen, die auf der Oberfläche des Ankerkörpers liegen.
Im folgenden werden nun als Beispiele Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Figur 1 ist ein vertikaler Querschnitt durch einen Tr okkenrasierer mit dem erfindungsgemäßen Elektromotor.
Figur 2 ist ein Querschnitt längs der in Figur 1 mit X-X bezeichneten Linie.
Figur 3 ist ein Querschnitt durch einen elektrischen Trockenrasierer mit einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Elektromotors.
Figur 4 ist schließlich ein Querschnitt längs der in Figur 3 mit Y-Y bezeichneten Linie·
Der in Figuren 1 und 2 dargestellte elektrische Trockenrasierer hat einen Rahmen 8 in der Form eines Metallgehäuses. Eine als Gehäuse ausgebildete Muffe 9 wird auf den Rahmen 8 aufgeschoben und ergibt die Außenwand des Trockenrasierers. Rahmen b hat am oberen Ende eine Querwand 10 und weist ferner
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zwei Längswände 11 und 12 auf, die den Innenraum des Trockenrasierers in drei nebeneinander liegende, längliche, zylindrische Abschnitte 13, H und 15 unterteilen. Die Abschnitte 13 und 15 dienen jeweils zur Aufnahme einer einzigen aufladbaren Batterie; Abschnitt 14 dient zur Aufnahme und Befestigung eines erfindungsgemäßen Elektromotors 16. In einer anderen Ausführungsform enthält der Abschnitt 13 eine einzige aufladbare Batterie, während Abschnitt 15 einen zylindrischen Ladetransformator aufnimmt.
Die obere Querwand 10 haltert einen abnehmbaren Schneidkopf 17 mit einer gekrümmten, perforierten Schneidfolie 18. Ein Schneidkörper 19 trägt mehrere Schneidmesser 20 mit gekrümmten Schneiden 21, die mit Hilfe einer zwischen einem Trägerblock 23 und dem Schneidkörper 19 wirksam werdenden kegeistumpfförmigen Feder 22 an die Folie 18 angedrückt werden.
Trägerblock 23 ist an den freien Enden eines Paars von Blattfedern 24 befestigt, deren gegenüberliegende Enden mit Schrauben 25 und Beilagscheiben 26 an einer röhrenförmigen Halterung 27 befestigt sind. Halterung 27 ist ihrerseits an der Querwand 10 des Rahmens mit nicht dargestellten Schrauben befestigt, die durch Wandung 10 verlaufen und in Bohrungen in Halterung 27 längs Achsen vor und hinter der Querschnittebene der Figur 1 ragen. Trägerblock 23 ist damit so gelagert, daß er longitudinale Schwingungen oder Schwingungen längs eines leicht gekrümmten Wegs ausführen kann, wobei eine Begrenzung der Schwingungen durch die Blattfeder 24 stattfindet.
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Die Blattfedern 24 führen dabei miteinander gleichphasige Schwingungen um die Befestigungspunkte an den Schrauben 25 aus. Zum Trägerblock 23 gehört ein kugelförmiger Antriebsabschnitt 30, der von einer zylindrischen Bohrung 31 im Schneidkörper 19 aufgenommen wird.
Schneidkörper 19 wird damit durch longitudinale Schwingungen des Blocks 23 selbst in longitudinale Schwingungen versetzt. Schneidkörper 19 schwingt parallel zur Folie 18 und an diese angedrückt durch die Feder 22; der Antriebsabschnitt 30 oszilliert mit geringer Amplitude innerhalb der Bohrung 31 in Achsrichtung um dem leicht gekrümmten Schwingungsweg des Trägerblocks 23 Rechnung zu tragen, der durch das Verbiegen der Blattfedern 24 in seiner Bewegung beschränkt ist. Schneidkopf 17, Schneidkörper 19 und der Trägerblock 23 können bei Bedarf geneigt sein, wie in der gleichzeitig anhängigen Patentanmeldung P 27 19 556.8 der Anmelderin beschrieben, sodaß eine transversale Schwingung mit geringer Amplitude bei Längsschwingungen des Schneidkörpers 19 erregt wird, um damit die Rasierwirkung zu verbessern.
Block 23 wird bei seinen im wesentlichen longitudinalen Schwingungen von einem Antriebsstift 32 erregt, der exzentrisch vom Ende der weiter unten beschriebenen Antriebswelle ausgeht und in einem Querschlitz 33 im Block 23 wirksam wird.
Sie röhrenförmige Halterung 27 ist an ihrem oberen Ende an der Wandung 10 des Rahmens 8 in der oben beschriebenen Weise befestigt. Die Halterung besteht aus einem oberen
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röhrenförmigen Abschnitt von beträchtlicher Dicke und Starrheit, zentralen Verstärkungsabachnitten 34 zur starren Montage der Blattfedern 24 und der Schrauben 25, und einem dünnwandigen unteren Endabschnitt 35. Die Halterung trägt am oberen bzw. unteren Ende Lager 36 bzv/. 37 für eine Welle. Eine Welle 38 ist in Lagern 36, 37 gelagert und erstreckt sich über die beiden Enden der röhrenförmigen Halterung hinaus. Das obere Ende 39 der Welle trägt den exzentrischen Antriebsstift 32. Am unteren Ende 40 der Welle 38 sind ein Anker 41 und ein Kollektor 49 für den Elektromotor 16 befestigt.
Anker 41 besteht aus einem Hohlzylinder mit einer Ankerwicklung. Der Hohlzylinder umfaßt eine zylindrische Halterung 42 für ein Paket ringförmiger Lamellen 43« Halterung 42 ist aus einem nichtmagnetiachen Material, beispielsweise Aluminium hergestellt, und umfaßt ein Verstärkungsteil 44, das am unteren Ende 40 der Welle 38 unmittelbar neben dem Lager 37 befestigt ist. Das untere Ende 35 der röhrenförmigen Halterung 27 und das Lager 37 werden in koachsialer Richtung frei verschieblich vom Hohlzylinder 42 des Ankers 41 aufgenommen. Geeignete kleine ringförmige Spalte 45, 46 werden zwischen der unbeweglichen Halterung 27 und der inneren rotierenden Welle einerseits und dem äußeren Anker 41 andrerseits gelassen. Das Paket der ringförmigen Lamellen 43 ist in dieser Ausführungsform mit Längsschlitzen 47 zur Aufnahme von den Spulenseiten der Ankerwicklung 48 versehen, wie
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weiter unten noch im einzelnen beschrieben.
Zum Motor 16 gehört ferner ein Stator, der aus zwei gekrümmten, neben dem Anker an gegenüberliegenden Seiten angebrachten Dauermagneten 50 besteht, wie in Figur 2 dargestellt. Die Dauermagnete 50 sind beispielsweise durch Ankleben an einem magnetisierbaren Eisengehäuse 51 befestigt, das an den Wänden 11 und 12 zweckmäßigerweise in der in der gleichzeitig anhängigen Patentanmeldung P 26 18 170.4 beschriebenen Art befestigt ist.
Ein Schaltungsbrettchen 52 ist mit nicht dargestellten Schrauben an den unteren Enden der Wandungen 11, 12 des Rahmens innerhalb des unteren Abschnitts des Gehäuses 9 befestigt. Schaltungsbrettchen 52 ist von der in der gleichzeitig anhängigen Patentanmeldung P 27 04 609.9 beschriebenen Art. Das Schaltungsbrettchen hat Leiterbahnen zur Verbindung der Anschlüsse 53 von zwei Batterien 54» Anschlüsse für einen nicht dargestellten Ein-Aus-Schalter des Trockenrasierers, Bürstenhalter 55 für den Elektromotor, die mit Schrauben 56 am Schaltungsbrettchen befestigt sind, und einen Anschluß 57 für einen Ladestecker eines Batterieladegeräts· Die Bürstenhalter 55 umfassen Bürsten 58, die mit den Segmenten 59 des Kollektors 49 zusammenwirken. Kollektor 49 befindet sich am unteren freien Ende 40 der Welle 38. Die Segmente 59 sind ihrerseits über Leiterfahnen 60 und Drähte 61 an die entsprechenden Spulen der Ankerwicklung 48 angeschlossen.
Aus Figur 2 ist ersichtlich, daß das Lamellenpaket 43
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achtzehn Schlitze 62 hat. Die Wicklung 48 besteht aus neun Spulen, und damit liegt in jedem Schlitz 62 nur eine Seite von jeweils einer Spule. Jede Spule kann beispielsweise aus 15 Drahtwindungen bestehen. Die Wicklung ist in der Form eines regulären Überlappungsmusters ausgeführt, wobei jede Spule sechs Schlitze überspannt, sodaß beispielsweise die Seiten einer Spule in den Schlitzen zwei und neun einliegen. Die neun Spulen sind mit den neun Kollektorsegmenten 59 verbunden. Die Anzahl der Schlitze 62 ist damit doppelt so groß wie die Anzahl der Kollektorsegmente 59.
Der oben beschriebene, dargestellte Aufbau und die Anordnung der Wicklung am Anker bieten die folgenden Vorteile, Im Vergleich zum glockenförmigen Anker ohne Kern ist der gewickelte Anker einfacher und damit preisgünstiger herzustellen. Bekannte Verfahren zum automatischen Bewickeln können verwendet werden. Der beschriebene Anker mit der Halterung 42 und dem Lamellenpaket 43 hat ein größeres Trägheitsmoment und ist damit günstiger für den Betrieb bei veränderlicher Belastung als ein leichter, glockenförmiger Anker.
Die Anordnung der Bürstenhalter 55» die direkt am gedruckten Schaltungsbrettchen 52 befestigt sind, macht es notwendig, daß der Kollektor 49 an einem Ende der Welle 38 angebracht wird, und deshalb müssen die beiden Wellenlager an der gleichen Seite des Kollektors vorgesehen werden. Da für den richtigen Betrieb des Kollektors ein Lager ziemlich nahe
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am Kollektor sein muß, muß mindestens ein Lager (Lager 37) innerhalb des Ankers angeordnet werden. Dieses innere Lager muß an der röhrenförmigen Halterung 27 mit der von ihr aufgenommenen Welle befestigt werden, und die ganze Anordnung muß ziemlich starr sein und damit einen verhältnismäßig großen Durchmesser im Vergleich zum gsamten Durchmesser haben, der sich für den Motor aus der maximalen Dicke des Trockenrasierergehäuses 9 zwischen dessen Vorderwand und Rückwand ergibt. Dies macht wiederum eine Bohrung mit verhältnismäßig großem Durchmesser durch den Ankerkörper notwendig, um die unumgänglichen Betriebsabstände für die Halterung zu erreichen; der minimale Durchmesser der Ankerbohrung beträgt z.B. 6 mm. Eine Bohrung mit diesem Durchmesser macht es unmöglich, einen bekannten Ankeraufbau mit drei oder fünf Schlitzen zu verwenden, da die Tiefe dieser Schlitze für die Aufnahme der benötigten Anzahl von Spulenseiten so groß wäre, daß sich ein Überschneiden mit der Ankerbohrung ergeben würde.
In der oben beschriebenen Ausführungsform wird eine große Anzahl (18) verhältnismäßig wenig tiefer Schlitze 62 verwendet, wobei jeweils nur eine Spulenseite einer Spule in jedem Schlitz liegt; außerdem werden neun Kollektorsegmente 59 verwendet. Daraus ergeben sich weitere Vorteile. Wie aus Figur 2 ersichtlich, ermöglicht bei einem Anker mit geringem Durchmesser die Anbringung von Schlitzen 62 mit parallelen Seitenwänden die Ausbildung von Ankerzähnen 63» deren Quer-
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-H-
schnitt sich rasch auf die Ankerachse hin verjüngt. Die Anbringung der Schlitze von geringer Tiefe verringert diesen Effekt und erhält einen magnetischen Fluß durch die Zähne mit ausreichender Querschnittsfläche aufrecht. Die Schlitze mit geringer Tiefe ermöglichen ferner einen magnetischen Flußweg mit ausreichenden Radialabmessungen zwischen der Außenfläche der Ankerhalterung 42 und der Grundlinie jedes Schlitzes 62.
Der Anker ist mechanisch gut ausgewuchtet, da die Wicklung ganz symmetrisch ist. Der Anker ist ferner elektrisch symmetrischer als bekannte Ankerwicklungen, bei denen zwei zu verschiedenen Spulen gehörige Spulenseiten in jedem Schlitz liegen, sodaß die Anzahl der Schlitze gleich der Anzahl der Kollektorsegmente ist. Diese Anordnung tritt auf, da in der bekannten Wicklungsanordnung die erste Spule notwendigerweise beide Spulenseiten auf der Bodenfläche des Schlitzes hat, während die letzte zu wickelnde Spule mit beiden Spulenseiten auf der Oberseite der Schlitze aufliegt; bei allen anderen Spulen liegt eine Spulenseite am Grunde des Schlitzes und die andere Spulenseite an der Oberseite des Schlitzes auf. Dadurch wird eine Asymmetrie des elektrischen Widerstands hervorgerufen und der Lauf ist weniger ruhig als im erfindungsgemäßen Elektromotor.
Als Bürsten 58 können bekannte Metallbürsten verwendet werden, die zum Beispiel aus einer eisenlosen Legierung aua Gold, Silber, Nickel oder Kupfer mit Zusatz gewisser anderer
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elemente hergestellt werden können. Es wurde festgestellt, daß sich für den oben beschriebenen Motor besonders Bürsten eignen, die aus einer hauptsächlich aus Kupfer bestehenden Legierung mit einigen Prozent Beryllium und einer geringen Menge Blei hergestellt sind. Beispielsweise wurden Bürsten, die aus 98 yo Kupfer, 1,8 fi> Beryllium und 0,2 # Blei hergestellt worden waren, geprüft an einem aus neun Segmenten aufgebauten Kollektor aus einer Legierung von 70 > Silber und 30 >έ Palladium. Es wurde festgestellt, daß die Lebensdauer des Motors sich beträchtlich erhöhte. Diese Verbesserung ist von Bedeutung, da die Spannung niedrig und der Strom verhältnismäßig hoch ist, so beispielsweise 1,2 Volt bei 0,8 Ampere Strom in einer vorzugsweisen Ausführungsform. jis wird angenommen, daß beim Betrieb die geringe Bleimenge zur Ausbildung einer dünnen Schutzschicht führt, die einerseits leitend ist und andrerseits geringe Gleitreibung bewirkt.
Piguren 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform eines ülektromotors für einen elektrischen Trockenrasierer. Größere Abschnitte dieses Trockenrasierers ähneln der ersten Ausführungsform und sind durch die gleichen Bezugsnummern gekennzeichnet. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten durch die Anordnung des Lamellenpakets und der Ankerwicklungen. Wie aus Figuren 3 und 4 ersichtlich, hat das Lamellenpaket 90 keine Längsschlitze und eine Ankerwicklung 91 ist direkt auf die äußere kreiszylindrische Oberfläche
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des Pakets 90 aufgewickelt, üine vorzugsweise Anordnung der Wicklung umfaßt fünf Spulen, sodaß ein aus fünf Segmenten bestehender Kollektor 49 verwendet wird, der Kohlebürsten hat. Die Drahtwicklungen in jeder Spule sind so angeordnet, daß sich Spulenseiten 92 mit gekrümmten
Querschnitten ergeben, wobei die Spulen in der in Figur dargestellten Weise über den Umfang verteilt sind.
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Claims (1)

  1. Licht - Dr. Schmidt Hansmann · Herrmann Postfach 7O1SOS
    80O0 München το .19. Dez. 1977
    THE GILLETTE CX)MPANY Prudential Tower Building Boston, Massachusetts 02199 V. St. A.
    Patentansprüche
    1.,Gleichstrommotor mit einem Stator (50), einem an einer Welle (33) befestigten, in dem Stator (50) drehbaren Anker (41), der aus einem Lamellenpaket (43) und einer auf diesem angebrachten Ankerwicklung (48) besteht, mit im Abstand voneinander angebrachten, für die Welle (38) vorgesehenen Lagern (36, 37) und mit einem auf der Welle montierten Kollektor (49), dadurch gekennzeichnet, daß eine die Lager (36, 37) tragende röhrenförmige Halterung (27) vorgesehen ist, daß die Welle (38) in den Lagern zur koachsialen Drehung innerhalb der Halterung (27) gelagert ist und einen von einem ersten Ende (35) der röhrenförmigen Halterung (27) ausgehenden, angetriebenen Endabschnitt (40) und einen vom gegenüberliegenden Ende der Halterung (27) ausgehenden antreibenden Endabschnitt (39) umfaßt, daß der Anker (41) einen das Lamellenpaket (43) tragenden Hohlzylinder (42) umfaßt, daß der Hohlzylinder (42) nur an einem Ende (44) mit dem angetriebenen Endabschnitt (40) der Welle verbunden
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    ORIdINAL INSPECIiO
    ist, sod&ß das erste Ende (35) der Halterung (27) koachsial frei verschieblich im Hohlzylinder (4 2) aufgenommen v/irö, und daß der Kollektor (4 9) am angetriebenen lind&bscnnitt der V/elle (40) an der Außenseite des Hohlzylinders (42) von der röhrenförmigen Halterung (27) entfernt befestigt ist.
    2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lager (36, 37) an gegenüberliegenden Enden der röhrenförmigen Halterung (27) angebracht sind, und daß das eine Lager (37) innerhalb und das andere Lager (3ύ) außerhalb des Hohlzylinders (42) liegen.
    3. Elektromotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (42) ein Verstärkungsteil (44), das am angetriebenen Endabschnitt (40) der Welle neben dem einen Lager (37) befestigt ist, umfaßt.
    4. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Larnellenpaket (43) mehrere Längsschlitze (47) und daß die Ankerwicklung mehrere Spulen mit in den Längsschlitzen einliegenden Seiten umfassen.
    5. Elektromotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen der Ankerwicklung (4B) mit jeweils nur einer Seite in jeweils einem Längsschlitz (47) einliegen und daß der Kollektor (49) menrere oegmente (59) aufweist, deren Anzahl gleich der halben Anzahl der Längsschlitze (47) ist.
    6. Elektromotor nach Anspruch 5i dadurch gekennzeichnet, daß das Lamellenpaket (43) achtzehn Längsschlitze (47)
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    aufweist, daß die wicklung (4ö) aus neun sich überlappend angeordneten οpulen besteht, daß jede üpule sechs Schlitze überdeckt, und daß der Kollektor (49) neun Segmente (59) aufweist.
    7. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lamellenpaket (43) eine kreis zylindrische Außenfläche aufweist und daß die Ankerwicklung (91) auf dieser Überfläche angebracht ist.
    b. Elektromotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, äai3 die Wicklung fünf Spulen umfaßt und daß der Kollektor
    (49) fünf oegmente (59) aufweist.
    y. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator zwei gekrümmte Dauermagnete
    (50) aufweist, die an gegenüberliegenden Längsseiten des Ankers angebracht sind.
    10. Elektromotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete in einem magnetisierbaren Eisengehäuse an demselben befestigt sind.
    11. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein bchaltungsbrettchen (52) mit Bürstenhaltern (55) für den daran befestigten Motor vorgesehen ist, und daß das Schaltungsbrettchen quer zur Achse des Motors am kollektorseitigen Ende desselben angebracht ist.
    809U9/0553
DE19772756649 1977-06-04 1977-12-19 Verbesserungen an elektromotoren Withdrawn DE2756649A1 (de)

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