DE3004769A1 - Haarschneideeinrichtung - Google Patents
HaarschneideeinrichtungInfo
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Description
-3- 30Q4769
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene Haarschneideeinrichtung, wie beispielsweise einen Rasierapparat
und eine Haarschneidemaschine (der Begriff "Haarschneideeinrichtung"
ist also im weiteren Sinne zu verstehen) , und insbesondere betrifft die Erfindung eine Haarschneideeinrichtung,
in der eine hin- und hergehende Bewegung angewandt wird.
Es sind die verschiedensten Arten von hin- und hergehend arbeitenden,
elektrisch betriebenen Haarschneideeinrichtungen bekannt. Diese Einrichtungen umfassen, wenn sie so ausgebildet
sind, daß sie in einer hin- und hergehenden Bewegung arbeiten, normalerweise einen ortsfesten Elektromagneten,
der ein magnetisches Feld erzeugt, und einen Eisenanker zur hin- und hergehenden Bewegung in diesem Elektromagneten,
wobei der Anker an einem Hebelarm befestigt ist, welcher die Schneidmesser des Rasierapparats oder der Haarschneidemaschine
betätigt. Eine Haarschneideeinrichtung, in der ein sich bewegender Eisenanker vorgesehen ist, gibt oftmals
Schwingungen und Betriebsgeräusche von relativ hohem Niveau ab und benötigt einen relativ großen elektrischen Strom bzw.
eine relativ große elektrische Leistung.
Mit der vorliegenden Erfindung soll eine Haarschneideeinrichtung zur Verfügung gestellt werden, welche die Schwingungs-
und Geräuschniveaus, die während des Betriebs auftreten, vermindert und den Strom- bzw. Leistungsbedarf des Betriebs-
bzw. Betätigungsmechanismus merklich herabsetzt.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
infolgedessen eine Haarschneideeinrichtung zur Verfügung gestellt, die ein Gehäuse und einen Wechselstromelektromagneten,
der fest in dem Gehäuse angebracht ist und einen Spalt
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begrenzt, umfaßt, sowie einen Schneidkopf, der mit dem Gehäuse
verbunden ist und ein Antriebsteil hat, das so angeordnet bzw. ausgebildet ist, daß es zur Betätigung des Schneidkopfs in einer
hin- und hergehenden Bewegung angetrieben wird; wenigstens einen Permanentmagneten, der zur hin- und hergehenden Bewegung
über bzw. in dem Spalt vorgesehen ist; ein Befestigungsteil zum schwenk- bzw. drehbaren Befestigen des wenigstens einen
Permanentmagneten auf bzw. am Gehäuse; und eine Einrichtung zum antriebsmäßigen Verbinden des Permanentmagneten mit dem
Antriebsteil zum Zwecke des Betriebs des Schneidkopfs in Ansprechung auf die Wechselstromerregung des Elektromagneten.
Weiterhin wird gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Paar von entgegengesetzt magnetisierten Permanentmagneten
angewandt. Darüberhinaus sind gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Magneten relativ
planar und mit ihrer Ebene in der Ebene der Schwenk- bzw. Drehbewegung vorgesehen. Die Magnetisierung der Magneten verläuft
längs einer Achse, die senkrecht zur Ebene der Bewegung ist.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist der Spalt so angeordnet, daß das Wechselstrommagnetfeld in
der Ebene der Schwenk- bzw. Drehbewegung liegt, und die Magneten sind längs einer Ebene angeordnet, die senkrecht zur
Ebene der Bewegung ist.
Das Befestigungsteil kann schwenk- bzw. drehbar auf bzw. an dem Gehäuse an einer Stelle zwischen den Magneten und dem
Antriebsteil angebracht sein, oder es kann alternativ an einer Stelle angebracht sein, die sich vom Antriebsteil aus
auf der anderen Seite des Magneten befindet. Eine weitere Alternative besteht darin, daß das Befestigungsteil zwei symmetrische
Abzweigungen bzw. Arme haben kann, von denen jede bzw. jeder einen oder mehrere Permanentmagneten in einem entsprechenden
Spalt trägt.
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Die Erfindung sei nachstehend anhand einiger in den Figuren bis 4 der Zeichnung im Prinzip dargestellter, besonders bevorzugter
Ausführungsbeispiele näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1A, 1B und 1C schematische Schnittdarstellungen eines Rasierapparats, der gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist und
betrieben wird;
Fig. 2A eine schematische Schnittdarstellung eines Rasierapparats, der gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist und betrieben wird;
Fig. 2B eine seitliche Schnittansicht des Rasierapparats der Fig. 1 längs den Linien III-III der Fig.
2A;
Fig. 3 eine Veranschaulichung einer bildlichen Aufsicht von oben auf einen Rasierapparat, der gemäß einem
noch anderen alternativen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist und betrieben
wird; und
Fig. 4 eine Veranschaulichung einer bildlichen Ansicht von oben auf eine Haarschneidemaschine, die gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist und betrieben wird.
Es sei zunächst auf die Fig. 1A, 1B und 1C Bezug genommen,
aus denen eine schematische Schnittdarstellung eines teilweise auseinandergenommenen Rasierapparats ersichtlich ist, der
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist und betrieben wird. Aus Gründen der klareren Darstellung
ist der Rasierkopf entfernt worden. Der Rasierkopf
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ist vollständig konventionell und kann der Rasierkopf eines
Schick-Rasierapparats oder eines sonstigen geeigneten Rasierapparats sein.
Ein entsprechender Rasierkopf ist exemplarisch in Fig. 3 dargestellt.
Der dargestellte Rasierapparat umfaßt ein Gehäuse 10, in dem ein Wechselstrom-Elektromagnet vorgesehen ist, dem im allgemeinen
das Bezugszeichen 12 zugeordnet ist. Der Wechelstrom-Elektromagnet umfaßt einen Kern 13, der aus Weicheisen ausgebildet
und durch äußere Verbindungsteile 15 und Schrauben 17 zusammengebaut ist. Die Konfiguration des Kerns ist in der
Zeichnung veranschaulicht und umfaßt ein T-förmiges mittiges Teil 14, das einen Ständer bzw. Mittelteil 16 hat, der von
einer gewickelten Spule 18 umgeben ist, und ein Querteil 20, das sich während seiner Auswärtserstreckung von dem Ständer
16 verschmälert und dessen äußere Enden 22 und 24 eine Seite eines jeweiligen ersten und zweiten Spalts 26 bzw. 28 begrenzen,
über denen jeweils Magnetfelder längs den Achsen 30 und 32 erzeugt werden, und diese Magnetfelder sind durch die
Pfeile M1 und Mp angedeutet.
Der Ständer bzw. Mittelteil 16 endet in einem unteren Querteil
34, das an seinen äußeren Enden fest an Seitenteilen 36 und 38 angebracht ist, deren jeweilige Enden 40 und 42 im
Abstand von den jeweiligen Enden 22 und 24 sowie gegenüberliegend denselben enden, so daß sie den ersten und zweiten Spalt
26 bzw. 28 ebenfalls begrenzen.
Seitenspulen 45 und 47 sind um die jeweiligen Seitenteile 36
und 38 vorgesehen, nämlich je eine Seitenspule um je eines der Seitenteile. Die Spulen 45 und 47 sowie die Spule 18 sind
alle mittels Drähten (nicht dargestellt) mit einem Stecker bzw. einer Steckdose 49 verbunden.
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Permanentmagnetpaare 44 und 46 sind so angeordnet, daß sie eine allgemein auf und ab verlaufende hin- und hergehende Bewegung
in den jeweiligen Spalten 22 und 24 ausführen. Jedes Paar
umfaßt einen ersten und zweiten Magneten 48 und 50, die längs der Achse des Magnetfelds in dem Spalt in entgegengesetzten
Richtungen magnetisiert sind.
Die Magnetpaare 44 und 46 sind auf entgegengesetzten Abzweigungen bzw. Armen 52 und 54 eines Befestigungsteils 56 angebracht,
das außerdem eine Antriebsabzweigung bzw. einen Antriebsarm
58 hat, die bzw. der operativ mit dem Rasierkopf (nicht dargestellt) in Eingriff steht, so daß er denselben zu
einer hin- und hergehenden Bewegung antreibt. Das Befestigungsteil 56 ist drehbar befestigt, so daß es eine relativ
freie Drehung um eine Schwenkachse 60 ausführen kann, die in dem Gehäuse ortsfest angeordnet ist.
Die Arme 52 und 54 sind über Federn 53 und 55 mit Stellen
verbunden, die bezüglich des Kerns 13 ortsfest sind, damit sich entsprechende Rückstellkräfte ergeben.
Es sei darauf hingewiesen, daß, da die Magnetisierungsrichtungen der Magneten in den Magnetpaaren 44 und 46 entgegengesetzt
sind, zu jedem Zeitpunkt, an dem ein magnetisches Feld in den Spalten 22 und 24 vorhanden ist, eines der Magnetpaare nach
abwärts gezogen wird, während das andere nach aufwärts gedrücktwird. Die komplementäre Bewegung der beiden Magnetpaare
beim Wechselstrombetrieb des Elektromagneten bewirkt, daß sich der Antriebsarm 58 in einer hin- und hergehenden Bewegung bewegt,
wie durch den Doppelpfeil 62 angedeutet ist.
Es sei nun auf die Figuren 2A und 2B Bezug genommen, in denen ein Rasierapparat veranschaulicht ist, der gemäß einer alternativen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist und betrieben wird. Der Rasierapparat umfaßt ein Gehäuse
80, in dem ortsfest ein Wechselstrommagnet 82 vorgesehen ist,
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der einen Kern 84 umfaßt, welcher typischerweise aus einer
Mehrzahl von Weicheisenblechen ausgebildet ist; und dieser Kern besitzt einen mittigen Ständer 86 bzw« ein Mittelteil 86,
ein Paar Seitenständer 88 bzw. ein Paar Seitenteile 88 und ein oberes Teil 90. Zwischen der oberen Oberfläche 94 des mittigen j
Ständers 86 und einer unteren Oberfläche 96 des oberen Teils j 90 ist ein Spalt 92 vorgesehen, der von den eben erwähnten
Flächen begrenzt wird. Gewickelte Spulen 98 und 100 sind um j die Seitenteile 88 vorgesehen, und um den mittigen. Ständer
ist eine gewickelte Spule 101 vorgesehen; und alle diese Spulen sind zum Betrieb des Elektromagneten mit einer Wechel- j
stromquelle verbunden bzw. verbindbar. i
In dem Spalt 92 ist zum Zwecke der Bewegung in diesem Spalt j ein Magnetpaar 102 vorgesehen, das einen ersten und zweiten :
Permanentmagneten 104 und 106 umfaßt, die längs einer Achse 108, längs der das magnetische Feld des Elektromagneten 82
im Spalt 92 ausgerichtet ist, in entgegengesetzten Richtungen magnetisiert sind. Die Magnete 104 und 106 sind in engem
Eingriff nebeneinander auf einem Befestigungsteil 110 angebracht, das drehbar an einer Achse 112 bzw. um eine Achse
angebracht ist, so daß es eine relativ ungehinderte Drehung bezüglich des Gehäuses ausführen kann. Das äußerste Ende des
Befestigungsteils, welches entgegengesetzt dem Magnetpaar 102 ist, ist ein Antriebselement 113» welches so angeordnet
ist, daß es sich in Antriebseingriff mit einem Rasierkopf (nicht dargestellt) befindet.
Die Bewegung des Magnetpaars 102 in dem Spalt 92 ist eine Hin- und Herbewegung, und diese Bewegung ist allgemein durch
die beiden Pfeile 114 angedeutet. Aufgrund dessen, daß die Schwenkachse 112 näher an dem Antriebselement 113 als an dem
Magnetpaar 102 angeordnet ist, erzeugt die Bewegung des Magnetpaars im Spalt 92 eine kleinere Amplitude bzw. einen kleineren
Hub der hin- und hergehenden Bewegung des Antriebselements 113, wie durch die Pfeile 116 angedeutet ist.
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Es sei nun auf Fig* 3 Bezug genommen, die eine bildliche Darstellung
eines Rasierapparats zeigt, der gemäß einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist und betrieben
wird» Der Rasierapparat umfaßt ein Gehäuse 120, von dem die Hälfte entfernt worden ist, so daß das Innere des Rasierapparats
sichtbar ist. In dem Gehäuse 120 ist ortsfest ein Wechselstrom-Elektromagnet 122 angebracht, der einen Kern
124 umfaßt, welcher aus einer Mehrzahl von Weicheisenblechen hergestellt ist und um den eine Spule 126 gewickelt ist, die
mit elektrischen Steckern 127 bzw. mit einer Steckdose ver- j bunden ist. j
Ein Magnetpaar 128 ist zum Zwecke einer hin- und hergehenden ; Bewegung in der Zeichnungsebene relativ zu einem Spalt 130,
der von dem Kern 124 begrenzt wird, angeordnet. Es sei darauf hingewiesen, daß die Ebene des Magnetpaars 128 die gleiche
ist wie die Ebene der hin- und hergehenden Bewegung im ί Spalt sowie senkrecht zur Achse des Magnetfelds verläuft, das :
von dem Elektromagneten 122 über bzw. in dem Spalt erzeugt wird. j
Das Magnetpaar 128 ist auf einem Befestigungsteil 131 mon- ;
tiert, das an einem ersten Ende 132, beispielsweise über eine Blattfeder 134, mit einer ortsfesten Basis 136 verbunden
ist, die fest an dem Gehäuse angebracht ist. Die Federanbringung ergibt die erforderliche Schwenkbefestigung für das Magnetpaar
und dient dazu, das Magnetpaar in die Mittelposition zu drücken. Am Ende 138 des .Befestigungsteils 130, das dem
Ende 132 entgegengesetzt ist, ist ein Antriebselement 140 angebracht, das an einer sich bewegenden Messeranordnung
(nicht dargestellt) in einem Rasierkopf 147 befestigt ist.
In der dargestellten Ausführungsform ist, da die Schwenkanbringung
bzw. -befestigung am äußersten Ende des Befestigungsteils vorgesehen ist, die Amplitude bzw. der Hub der Bewegung
des Antriebselements 140 größer als die Amplitude bzw. der Hub der Bewegung des Magnetpaars im Spalt 130.
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Es sei nun auf Fig. 4 Bezug genommen, die eine Haarschneidemaschine
veranschaulicht, welche gemäß einer AusfUhrungsform der Erfindung aufgebaut ist und betrieben wird. Die Haarschneidemaschine
umfaßt ein Gehäuse 150, in dem ein Elektromagnet 152 ortsfest angebracht ist, der einen Kern 154 umfaßt,
um den Spulen 156 gewickelt sind, die ihrerseits mit einer elektrischen Stromquelle (nicht dargestellt) verbunden
bzw. verbindbar sind. Im Gegensatz zu dem in Fig. 3 veranschaulichten Rasierapparat, in dem das Magnetfeld, das von
dem Elektromagneten erzeugt wird, senkrecht zur Ebene der vorgesehenen Hin- und Herbewegung ist, ist hier der Elektromagnet
so angeordnet, daß er ein Magnetfeld längs einer Achse 158 erzeugt, die in der Ebene der vorgesehenen Hin- und
Herbewegung sowie senkrecht der Schwenkachse des Permanentmagneten liegt, der sich relativ zu dem Elektromagneten bewegt.
Der Elektromagnet 152 begrenzt einen Spalt 160, in dem zur
Hin- und Herbewegung relativ zu demselben ein Magnetpaar 162 vorgesehen ist, das Permanentmagnete 164 und 166 umfaßt,
die längs der Achse 158 in entgegengesetzten Richtungen magnetisiert und in Nebeneinanderausrichtung auf einem Befestigungsteil
168 vorgesehen sind.
Das Befestigungsteil 168 ist an einem ersten Ende 170, beispielsweise
mittels einer Blattfeder 171, auf einer ortsfesten Stelle 172 in dem Gehäuse 150 befestigt, während es am
entgegengesetzten Ende 173 an einem Antriebselement 174 angebracht
ist, das ein sich bewegendes Schneidelement 176 in einem Schneidkopf 178 betätigt.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Blattfederanbringung bzw. -befestigung am Ende 170 sowohl eine Schwenkbefestigung als
auch eine elastische Rückführung des Magnetpaars 162 zu einer
Mittelstellen-Gleichgewichtsposition in diesem Spalt ergibt bzw. bewirkt. Eine Wechselstromerregung des Elektromagneten
bewirkt, daß das Magnetpaar aus den Magneten 164 und
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166 längs eines Weges schwingt, der durch die Pfeile 180 angedeutet
ist, und zwar mit einer ausgewählten Amplitude bzw. mit einem ausgewählten Hub, und infolgedessen ergibt sich eine
Schwingbewegung des Antriebselements 174 längs den Pfeilen 182
mit einer proportional größeren Amplitude, die durch das Längenverhältnis der Hebelarme, die von der Schwenkstelle 172
ausgehen, bestimmt wird.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern
sie läßt sich im Rahmen des Gegenstands der Erfindung, wie er in den Ansprüchen zum Ausdruck kommt, sowie im Rahmen des allgemeinen
Erfindungsgedankens in vielfältiger Weise mit Erfolg verwirklichen und abwandeln.
Kurz zusammengefaßt betrifft die Erfindung eine Haarschneideeinrichtung,
insbesondere zum Schneiden sehr kurzer Haare (Rasierapparat) oder zum Schneiden längerer Haare (Haarschneidemaschine),
die ein Gehäuse umfaßt, wobei ein Wechselstrom-Elektromagnet in dem Gehäuse ortsfest angebracht ist und einen
Spalt begrenzt; wenigstens ein Permanentmagnet ist zur hin- und hergehenden Bewegung in dem Spalt vorgesehen; weiterhin
ist ein Befestigungsteil vorgesehen, durch dasder wenigstens eine Permanentmagnet um eine Achse drehbar bzw. verschwenkbar
ist, die ortsfest in dem Gehäuse vorgesehen ist; und schließlich ist eine Einrichtung zum antriebsmäßigen Verbinden
des Befestigungsteils mit einem Haarschneidekopf (der insbesondere der Kopf einer Haarschneidemaschine oder der Rasierkopf
eines Rasierapparats sein kann) zur hin- und hergehenden Bewegung der Schneideinrichtung in dem Schneidkopf in
Ansprechung auf die hin- und hergehende Bewegung des wenigstens einen Permanentmagneten in dem Spalt vorgesehen.
Ende der Beschreibung.
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Claims (5)
- PATENTANWÄLTEDR. WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER ■ DR.-ING. ANNEKÄTE WEISERT DIPL-ING. FACHRICHTUNG CHEMIE IRMGARDSTRASSE 15 - D-8OOO MÜNCHEN 71 · TELEFON 089/797077-797078 ■ TELEX 05-212156 kpatdTELEGRAMM KRAUSPATENT2459 JS/anYEDA RESEARCH AND DEVELOPMENT CO., LTD. Revohot, IsraelHaarschneideeinrichtungPATENTANSPRÜCHETy Haarschneideeinrichtung mit einem Gehäuse und einem Wechselstromelektromagneten, der in dem Gehäuse befestigt ist und einen Spalt begrenzt, gekennz ei chnet durch wenigstens einen Permanentmagneten (44,46;102;128; 162), der in dem Spalt (26,28;92;13O;16O) zu einer hin- und hergehenden Bewegung vorgesehen ist; ein Befestigungsteil (56;110;131;168), durch das der wenigstens eine Permanentmagnet (44,46;1O2;128;162) schwenkbar um eine ortfest in dem Gehäuse vorgesehene Achse (60;112;136;172) befestigt ist; und eine Einrichtung (62;113;14O;174) zur .Antriebsverbindung des Befestigungsteils (56;11O;131;168) mit einem Haarschneidekopf (147) zur hin- und hergehenden Bewegung der Schneideinrichtung (176) in dem Schneidkopf (147) in Ansprechung auf die hin- und hergehende Bewegung des wenigstens einen Permanentmagneten (44,46;102;128;162) in dem Spalt (26,28;92;13O;16O).330034/0709
- 2. Haarschneideeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der wenigstens eine Permanentmagnet (44,46;102;128;162) ein Paar von entgegengesetzt magnetisierten Permanentmagneten (48,50;104,106;128; 164,166) umfaßt, die in Nebeneinanderanordnung vorgesehen sind.
- 3. Haarschneideeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der wenigstens eine Permanentmagnet (44,46;102;128;162) allgemein planar und in der Ebene der Schwenkachse (60;112;136;172) bzw. parallel zu letzterer angeordnet ist.
- 4. Haarschneideeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der wenigstens eine Permanentmagnet (44,46;102;128;162) allgemein planar und senkrecht zu der Schwenkachse (60;112;136;172) angeordnet ist.
- 5. Haarschneideeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Magnetisierung des wenigstens einen Permanentmagneten (44,46;102; 128;162) längs einer Achse verläuft, die senkrecht zur Ebene des wenigstens einen Magneten verläuft.030034/0709
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