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DE1405925B - Kraftfahrzeugdach mit einem in sich starren, mittleren Dachteil - Google Patents

Kraftfahrzeugdach mit einem in sich starren, mittleren Dachteil

Info

Publication number
DE1405925B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
parts
central
area
roof part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl 7016 Gerungen; Barenyi BeIa 7000 Stuttgart Wilfert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG

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Description

45
Durch die deutsche Patentschrift 713 106 ist ein Kraftfahrzeugdach mit einem mittleren Dachteil bekannt, der schmaler und kürzer als das eigentliche Dach ausgeführt ist und der zum Schließen bündig in eine Aussparung der Dachfläche eingefügt wird. Bei dieser Bauart ist es erforderlich, daß enge Fertigungstoleranzen eingehalten werden, damit ein ansprechendes Aussehen erhalten wird. Außerdem sind besondere Dichtungselemente erforderlich, die das Eindringen von Wasser verhindern. Diese Dichtungselemente werden beim öffnen oder Schließen des mittleren Dachteiles, einem sogenannten Schiebedach, durch den auf ihnen gleitenden mittleren Dachteil beansprucht, was im Laufe der Zeit zu Beschädigungen und Undichtheiten führen muß.
Durch die französische Patentschrift 788 412 ist ein Kraftfahrzeugdach bekannt, das einen bewegbaren Dachteil besitzt, der etwa den Bereich von der Frontscheibe bis zur Heckscheibe einnimmt. Das gesamte Dach ist bei dieser Bauart als Zylindermantelfläche ausgebildet, wobei der bewegbare Dachteil die volle Breite des Fahrzeugdaches einnimmt. Bei dieser Bauart ist die Fertigung insofern relativ aufwendig, als die Radien für den bewegbaren Dachteil und den daran im Heckbereich anschließenden Teil genau übereinstimmen müssen. Darüber hinaus ist die Abdichtung des bewegbaren Dachteiles bei dieser bekannten Bauart sehr schwierig, weil Dichtungselemente vorgesehen werden müssen, die Teile gegen-, einander abdichten, welche unmittelbar aneinander entlang gleiten. Eine derarige Abdichtung ist sehr aufwendig und, insbesondere da sie den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, einem relativ schnellen Verschleiß ausgesetzt.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeugdach der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem relativ große Fertigungstoleranzen zugelassen werden können und bei dem dennoch weitgehend ohne zusätzliche Dichtungselemente eine gute Abdichtung gegeben ist.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß der ein- oder mehrteilig ausgebildete mittlere Dachteil von dem Bereich der Oberkante der Windschutzscheibe bis zum Bereich der Oberkante der Heckscheibe reicht und an die seitlichen Dachteile mit einer Stufe oder einem Winkel anschließt, wobei die anschließenden Flächen dieser Dachteile in der Höhe zueinander versetzt sind und die dadurch gebildeten Längsfugen sich in an sich bekannter Weise über die gesamte Dachlänge erstrecken.
Der stufen- oder winkelförmige Anschluß läßt relativ große Toleranzen zu, ohne daß der optische Eindruck des Kraftfahrzeugdaches nachteilig beeinflußt wird. Dadurch, daß die anschließenden Flächen in der Höhe zueinander versetzt sind und daß sich über die gesamte Dachlänge erstreckende Längsfugen vorhanden sind, wird erreicht, daß sich im Bereich des mittleren Dachteils kein Wasser ansammeln kann, sondern vielmehr sofort nach außen abgeleitet wird. Versuche haben ergeben, daß es bei einer derartigen Ausbildung sogar möglich ist, auf zusätzliche Dichtungselemente zu verzichten. Es ist auch nicht zu befürchten, daß durch diese Ausbildung störende Fahrgeräusche hervorgerufen werden können, weil es ohne weiteres möglich ist, durch eine besondere Ausbildung der Kanten des mittleren Dachteils die auftretenden Geräusche auf ein zulässiges Maß zu beschränken. Der mittlere Dachteil kann verschiebbar, aufklappbar oder gänzlich entfernbar angeordnet werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, die nur als echte Unteransprüche gelten sollen. In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch einen Personenkraftwagen mit einem Dach der genannten Art,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Wagen gemäß Fig. 1,
F i g. 3 und 4 Querschnitte durch Dächer,
F i g. 5 einen Längsschnitt durch den vorderen Teil eines Daches,
F i g. 6 und 7 schematische Querschnitte durch Personenkraftwagen mit weiteren Dächern und
Fig. 8 bis 15 schematische Darstellungen von Dächern im Querschnitt.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Personenkraftwagen 1 weist ein aus vier Teilen, nämlich den
beiden seitlichen Dachteilen 2 und den beiden mittleren Dachteilen 3 und 4 zusammengesetztes Dach auf. Die beiden mittleren Dachteile 3 und 4 sind von den seitlichen Dachteilen 2 durch Trennfugen 5 getrennt, die parallel zueinander verlaufen und sich über die ganze Länge des Fahrzeugdaches erstrecken. Zwischen den mittleren Dachteilen 3 und 4 ist eine Querfuge 6 vorgesehen. Die äußeren Konturen der mittleren Dachteile 3 und 4, die sich bis an die Vorderbzw. Hinterkante des Daches erstrecken, setzen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Konturen der seitlichen Dachteile stetig fort. Die Dachteile 3 und 4 könnten statt dessen aber auch so ausgebildet sein, daß ihre äußeren Konturen gegenüber den Konturen der seitlichen Dachteile 2 vor- oder zurückste- ts hen.
Bei einem Dach gemäß den F i g. 1 und 2 ist mindestens eines der beiden mittleren Dachteile 3 und 4 beweglich ausgebildet und kann beispielsweise in Längsrichtung des Personenkraftwagens 1 verscho- ao ben, aufgeklappt und/oder gänzlich entfernt werden. Es können aber auch zusätzlich die beiden seitlichen Dachteile 2 beweglich angeordnet sein. Zu diesem Zweck können beispielsweise im Bereich der Trennfugen 5 Scharniere für die äußeren Dachteile 2 vorgesehen sein. Die Dachteile 2 könnten statt dessen aber auch um Scharniere aufklappbar sein, die im Bereich der äußeren Kanten des Daches angeordnet sind. Selbstverständlich wäre es auch möglich, die äußeren Dachteile 2 gänzlich entfernbar auszubilden.
Ein Dach gemäß den Fig. 1 und 2 ist sehr leicht herstellbar, weil die mittleren Dachteile 3 und 4 nur hinsichtlich ihrer Breite genau dimensioniert und im Bereich der Trennfugen 5 zwischen die seitlichen Verkleidungsteile 2 eingepaßt werden müssen. Der Abstand paralleler Kanten kann mit hinreichender Genauigkeit sehr leicht eingehalten werden, insbesondere dann, wenn die Fugen stufen- oder winkelförmig ausgebildet sind. Da die Dachteile 3 und 4 bis an die Vorder- bzw. Hinterkante des Fahrzeuges reichen, ist ihre Länge keineswegs kritisch. Dies gilt insbesondere für mittlere Dachteile, deren vordere bzw. hintere Konturen gegenüber den Konturen der seitlichen Dachteile 2 vor- oder zurückstehen. Auch können die Dachteile 3 und 4 während der Montage wegen der Parallelität der Trennfugen 5 in gewissen Grenzen in Längsrichtung des Fahrzeuges verschoben werden, so daß auch die Lage der Querfuge 6 zwischen den mittleren Dachteilen 3 und 4 nicht sehr kritisch ist.
Die F i g. 3 und 4 zeigen Dächer im Querschnitt, bei welchen die seitlichen Dachteile 2 die oberen Bleche von seitlichen Dachträgern 7 bilden. Die Trennfugen 5 zwischen den seitlichen Dachteilen 2 und dem mittleren Dachteil 4 verlaufen hier im Bereich der inneren Flanken 8 der seitlichen Dachträger 7. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 ist der mittlere Dachteil 4 leicht konvex gewölbt und weist einen abgewinkelten Rand 9 auf, der in ein rinnenartiges Profil 10 an der unteren inneren Kante des Dachträgers 7 eingreift. Der Dachteil 4 ist dabei so angeordnet, daß er unterhalb der Verlängerung der Fläche des Dachteiles 2 zu liegen kommt und mit der inneren Flanke 8 des Dachträgers 7 einen Winkel bildet. Die Lage des mittleren Dachteiles 4 ist infolgedessen auch im Hinblick auf seine Höhe keineswegs kritisch, wodurch die Herstellung eines solchen Daches weiter vereinfacht wird. Bei 11 ist gestrichelt eine Randleiste angedeutet, die zur Befestigung von Hilfseinrichtungen am Dach des Kraftfahrzeuges dienen kann. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fi g. 4 übergreift das hier konkav gewölbte Dach mit seinem abgewinkelten Rand 12 den oberen Rand des Dachträgers 7, wobei dieser Rand 12 mit dem äußeren Dachteil 2 wiederum einen Winkel bildet, so daß es auch hier weder auf die Höhenlage noch die Breite des Dachteiles 4 besonders ankommt.
F i g. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem am Rande eines oberhalb der Windschutzscheibe 13 verlaufenden Trägers 20 mit Hilfe eines Scharnieres 21 ein nach vorn aufklappbarer mittlerer Dachteil 3 angelenkt ist. Der hintere Rand des Dachteiles 3 überdeckt den vorderen Rand eines weiteren mittleren Dachteiles 4, der gleichfalls beweglich ist und beispielsweise nach Aufklappen des vorderen Dachteiles 3 gänzlich entfernt werden kann. An der Innenseite des vorderen Dachteiles 3 ist eine Dichtung 22 vorgesehen, die an dem hochgebogenen Rand 23 des hinteren Dachteiles Anlage findet.
Weitere Ausführungsbeispiele für die Gestaltung der Dachteile bei Dächern gemäß der Erfindung zeigen die F i g. 6 bis 15 in schematischer Darstellung. Das Kraftfahrzeug gemäß den F i g. 6 und 7 weist seitliche Dachträger 24 auf, deren Außenbleche wieder die äußeren Blechteile 2 bilden. Die mittleren Dachteile 4 übergreifen hier wieder die Ränder der äußeren Dachteile 2 unter Bildung von Längsfugen bzw. Trennfugen 5 und können in Längsrichtung des Fahrzeuges verschiebbar, aufklappbar und/oder gänzlich abnehmbar sein. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 6 ist der innere Rand des Dachteiles 2 bei 25 rinnenförmig ausgebildet, während bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 7 der mittlere Dachteile 4 den äußeren Dachteil 2 unter Bildung einer Stufe übergreift. Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den F i g. 8 bis 15 sind Dachlängsträger 26 durch Kreise schematisch angedeutet. Diese Dachlängsträger können außerhalb oder innerhalb der Dachkontur liegen und wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.'9 zum Anschluß von Dachaufbauten 27 dienen. Der Übergang von dem beweglichen mittleren Dachteil 3 auf die äußeren Dachteile 2 kann durch entsprechende Ausbildung der Ränder dieser Dachteile in den verschiedenen dargestellten Weisen erfolgen. Insbesondere sind bei den Ausführungsbeispielen gemäß den F i g. 8, 9 und 13 winkelförmige und in den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 11 und 15 stufenförmige Übergänge dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kraftfahrzeugdach mit einem in sich starren, mittleren Dachteil, der unter Bildung paralleler Längsfugen zwischen feststehenden seitlichen Dachteilen bewegbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der ein- oder mehrteilig ausgebildete mittlere Dachteil (3 und 4) von dem Bereich der Oberkante der Windschutzscheibe (13) bis zum Bereich der Oberkante der Heckscheibe reicht und an die seitlichen Dachteile (2) mit einer Stufe oder einem Winkel anschließt, wobei die anschließenden Flächen dieser Dachteile (2, 3 und 4) in der Höhe zueinander versetzt sind und die dadurch gebildeten Längsfugen sich in bekannter Weise über die gesamte Dachlänge erstrecken.
2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfugen (5) zwischen dem beweglichen mittleren Dachteil (3, 4) und den seitlichen festen Dachteilen (2) im Bereich der inneren Flanken (8) der seitlichen Dachträger (7) verlaufen.
3. Dach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Dachteil aus zwei oder mehr einzelnen Abschnitten (3 und
4) zusammengefügt ist, die durch Querfugen (6) voneinander getrennt sind und im Bereich dieser Querfugen mit einem Winkel oder einer Stufe aneinander anschließen.
4. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Dachteil (3 und 4) um Scharniere (21) schwenkbar ist, die im Bereich seiner vorderen oder hinteren Kante liegen.
5. Dach nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Dachteil tiefer liegt als die seitlichen Dachteile.

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