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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einer Karosserie,
welche einen Fensterheber enthält,
und insbesondere eine Karosseriestruktur zum Halten des Fensterhebers.
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Ein
Pickup-Lastwagen, als ein Beispiel von Automobilen, weist eine Kabine
und eine hinter der Kabine angeordnete Ladefläche auf. Die Kabine weist ein
Rückfenster
auf. Das Rückfenster
ist aus einem Fensterrahmen und einer Fensterscheibe aus Glas aufgebaut,
und wird von einem Außenblech
unterstützt,
das die Kabine ausbildet.
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In
dem Falle, in dem die Fensterscheibe des Rückfensters auf und ab bewegt
werden kann, besitzt der Fensterrahmen eine schlitzförmige Öffnung, durch
welche die Fensterscheibe hindurch in die und aus der Karosserie
bewegt wird. Ein Fensterheber, welcher die Fensterscheibe auf und
ab bewegt, ist innerhalb des Außenbleches
angeordnet und unterhalb des Rückfensters
positioniert. In dieser Struktur kann, wenn beispielsweise Regenwasser
in die vorstehend erwähnte Öffnung des
Fensterrahmens eindringt, dieses entlang dem Außenblech in die Kabine laufen.
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Um
den Eintritt von Wasser zu verhindern, besitzt die Kabine üblicherweise
ein Innenblech, welches dem Außenblech
vom Inneren der Kabine her gegenüberliegt.
Das Innenblech ist beispielsweise mit den linken und rechten die
Kabine bildenden Säulen
mittels Schweißen
oder dergleichen verbunden. Das Innenblech und das Außenblech
bilden ein Aufnahmefach. Das Aufnahmefach ist ein von der Kabine
isolierter Raum und ent hält
den Fensterheber. Da das Aufnahmefach mit der Öffnung zusammenhängt, durch
welche die Fensterscheibe in die und aus der Karosserie bewegt wird,
ist es nicht möglich,
das Eindringen von Regenwasser in das Aufnahmefach zu verhindern.
Daher besitzt das herkömmliche
Aufnahmefach ein Ablaufloch in einem unteren Endabschnitt des Außenbleches.
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Die
Ablaufkapazität
des Ablaufloches ist natürlich
begrenzt. Daher kann beispielsweise im Falle eines starken Regenfalls
die Menge des in das Aufnahmefach fließenden Wassers größer als
die Menge des aus dem Ablaufloch ausgegebenen Regenwassers sein,
und das Regenwasser kann in dem Aufnahmefach angesammelt werden.
Wenn das Regenwasser in dem Aufnahmefach gesammelt wird, kann es
durch Verbindungsabschnitte hindurch, welche das Innenblech und
die Rücksäulen verbinden,
in die Kabine laufen.
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Um
den Wassereintritt zu verhindern, ist eine komplizierte wasserdichte
Struktur unter Verwendung von Abdichtungsmaterial erforderlich.
Wenn das Abdichtungsmaterial verschlissen oder beschädigt ist,
kann der Wassereintritt in die Kabine nicht verhindert werden.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
Fahrzeugs, in welchem ein Wassereintritt in die Kabine aus einem
einen Fensterheber enthaltenden Aufnahmefach zuverlässig verhindert
wird. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Patentansprüche gelöst.
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Ein
Fahrzeug gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung weist auf: ein erstes Blechelement,
welches eine Kabine definiert; ein zweites Blechelement, welches
so angeordnet ist, daß es
dem ersten Blechelement von außerhalb
der Kabine gegenüberliegt,
wobei das zweite Blechelement und das erste Blechelement ein Aufnahmefach
dazwischen ausbilden; und einen Fensterheber, der in dem Aufnahmefach
enthalten ist. Das er ste Blechelement enthält einen ersten Abschnitt,
welcher die Kabine und das Aufnahmefach voneinander trennt, und
einen zweiten Abschnitt, welcher die Innenseite und Außenseite
der Kabine voneinander trennt. Das zweite Blechelement deckt den
ersten Abschnitt des ersten Blechelementes von der Außenseite
der Kabine her ab und ist an dem zweiten Abschnitt befestigt.
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In
der vorstehenden Struktur ist der Befestigungsabschnitt, welcher
das erste Blechelement und das Zweite Blechelement befestigt, außerhalb
der Kabine angeordnet. Demzufolge fließt selbst dann, wenn Wasser
in dem Aufnahmefach durch den Befestigungsabschnitt hindurchtritt,
das Wasser aus der Kabine heraus. Somit ist die Innenseite der Kabine von
dem Aufnahmefach in einer wasserdichten Weise allein durch die Befestigung
des ersten Blechelementes an dem zweiten Blechelement getrennt. Demzufolge
kann ein Wassereintritt aus dem Aufnahmefach in die Kabine ohne
die Verwendung eines speziellen Dichtungselementes verhindert werden.
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In
dem vorstehenden Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt,
daß der
erste Abschnitt des ersten Blechelementes einen Vertiefungsabschnitt
enthält,
welcher in die Kabine hinein von dem zweiten Abschnitt aus vertieft
ist, und daß das zweite
Blechelement eine Form besitzt, die die äußere Form der Kabine definiert
und das Aufnahmefach in Verbindung mit dem Vertiefungsabschnitt
ausbildet. In dieser Struktur kann, da das die äußere Form des Fahrzeugs definierende
zweite Blechelement den Vertiefungsabschnitt abdeckt, das Aufnahmefach
zum Festhalten des Fensterhebers ohne Veränderung des Aussehens des Fahrzeugs
ausgebildet werden. Zusätzlich
kann ein Wassereintritt aus dem Aufnahmefach in die Kabine ohne
Beeinträchtigung des
Aussehens des Fahrzeugs verhindert werden.
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In
dem vorstehenden Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es zu bevorzugen,
daß das
zweite Blechelement mit einem Ablaufloch versehen ist, welches zu
dem Aufnahmefach hin offen ist.
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In
dem vorstehenden Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es zu bevorzugen,
daß der
zweite Abschnitt des ersten Bleches den ersten Abschnitt umgibt.
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In
dem vorstehenden Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es zu bevorzugen,
daß das
erste Blechelement an einem die Kabine bildenden Karosserieelement
befestigt ist.
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Zum
Lösen der
vorstehenden Aufgabe weist ein Fahrzeug gemäß einem weiteren Aspekt der
folgenden Erfindung auf: Ein eine Kabine ausbildendes Karosserieelement;
ein erstes Blechelement, welches an dem Karosserieelement befestigt
ist und die Kabine von einer Ladefläche trennt; ein zweites Blechelement,
welches so angeordnet ist, daß es
dem ersten Blechelement aus einer Richtung der Ladefläche gegenüberliegt,
wobei das zweite Blechelement und das erste Blechelement ein Aufnahmefach
dazwischen ausbilden; und einen in dem Aufnahmefach enthaltenen
Fensterheber. Das erste Blechelement enthält einen ersten Abschnitt,
welcher in die Kabine hinein vertieft ist, und einen zweiten Abschnitt,
welcher den ersten Abschnitt umgibt. Das zweite Blechelement weist
einen dritten Abschnitt, welcher das Aufnahmefach in Verbindung
mit dem ersten Abschnitt ausbildet, und einen vierten Abschnitt,
der an dem zweiten Abschnitt befestigt ist, auf.
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In
der vorstehenden Struktur ist der Befestigungsabschnitt, welcher
das erste Blechelement und das zweite Blechelement befestigt, um
das Aufnahmefach herum außerhalb
der Kabine angeordnet. Demzufolge fließt selbst dann, wenn Wasser
in dem Aufnahmefach durch den Befestigungsabschnitt hindurchtritt,
das Wasser aus der Kabine heraus. Somit ist das Innere der Kabine
von dem Aufnahmefach in einer wasserdichten Weise abgetrennt, indem
nur der zweite Abschnitt des ersten Blechelementes an dem vierten
Abschnitt des zweiten Blechelementes befestigt ist. Demzufolge kann
ein Wassereintritt aus dem Aufnahmefach in die Kabine ohne Verwendung eines
speziellen Dichtungselementes verhindert werden.
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Zusätzliche
Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden in der nachstehenden
Beschreibung geschildert und sind teilweise aus der Beschreibung offensichtlich
oder können
durch die Praxisumsetzung der Erfindung gelernt werden. Die Aufgaben und
Vorteile der Erfindung können
mittels der hierin nachstehend geschilderten Mittel und Kombinationen realisiert
und erzielt werden.
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Die
beigefügten
Zeichnungen, welche in die Beschreibung einbezogen sind und einen
Teil dieser bilden, veranschaulichen Ausführungsformen der Erfindung
und dienen zusammen mit der vorstehend gegebenen allgemeinen Beschreibung
und der nachstehend gegebenen detaillierten Beschreibung zur Erläuterung
der Prinzipien der Erfindung.
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In
den Zeichnungen sind
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1 eine
Seitenansicht eines Pickup-Lastwagens gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die einen Abgrenzungsabschnitt zwischen
einer Kabine und einer Ladefläche
in einer aufgeschnittenen Weise darstellt;
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2 eine
perspektivische Ansicht des Pickup-Lastwagens gemäß der Ausführungsform,
die ein hinteres Außenblech,
ein Abdeckblech und ein Rückfenster,
betrachtet aus der Position der Ladefläche, darstellt;
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3 eine
Schnittansicht entlang der Linie F3-F3 in 2;
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4 eine
perspektivische Explosionsansicht, welche die Positionsbeziehung
zwischen einem Fensterheber, dem hinteren Außenblech mit einem Vertiefungsabschnitt,
und mit dem Abdeckblech in der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt; und
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5 eine
perspektivische Ansicht, welche die Form des Vertiefungsabschnittes
des hinteren Außenbleches
zum Aufnehmen des Fensterhebers in der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 beschrieben.
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1 stellt
einen Pickup-Lastwagen T als ein Beispiel von Automobilen dar. Die
Karosserie des Pickup-Lastwagens T weist eine Kabine 1 und
eine Ladefläche 2 auf.
Die Ladefläche 2 ist
hinter und untrennbar von der Kabine 1 ausgebildet. Vorderräder 3 sind
in einem vorderen Endabschnitt der Kabine 1 vorgesehen.
Hinterräder 4 sind
unter der Ladefläche 2 vorgesehen.
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Die
Kabine 1 besitzt eine (nicht dargestellte) Frontscheibe
und ein Rückfenster 6.
Die Frontscheibe ist in dem vorderen Ende der Kabine 1 angeordnet.
Das Rückfenster 6 ist
in dem hinteren Ende der Kabine 1 angeordnet. Ein vorderer
Sitz 7 und ein hinterer Sitz 8 sind in einem innerhalb
der Kabine 1 definierten Fahrgastraum vorgesehen. Der vordere
Sitz 7 und der hintere Sitz 8 sind hintereinander
in dem Fahrgastraum 11 angeordnet. Das Rückfenster 6 ist unmittelbar
hinter dem hinteren Sitz 8 angeordnet.
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Ferner
weist die Kabine 1 mehrere (nicht dargestellte) Öffnungen
auf, durch welche die Fahrgäste auf
den linken und rechten Seiten des Fahrgastraums 11 in das
und aus dem Fahrzeug gelangen, und vordere Türen 9 und hintere
Türen 10,
welche die Öffnungen öffnen und
verschließen.
Daher können
die Fahrgäste
sowohl von den linken als auch rechten Seiten der Kabine 1 aus
in den Fahrgastraum 11 gelangen.
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2 stellt
das Rückfenster 6 an
dem hinteren Ende der Kabine 1 aus der Position der Ladefläche 2 gesehen
dar. Das Rückfenster 6 besitzt
einen Fensterrahmen 6a. Der Fensterrahmen 6a wird
von dem hinteren Außenblech 13 (einem
ersten Blechelement) unterstützt.
Das hintere Außenblech 13 trennt
den Fahrgastraum 11 von der Ladefläche 2 und bildet eine
Rückwand
der Kabine 1. Somit definiert das hintere Außenblech 13 einen
Teil der Außenform
der Kabine 1.
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Das
hintere Außenblech 13 ist
zwischen gepaarten hinteren Säulen 1a und 1b angeordnet.
Wie es durch eine in 3 dargestellte Kettenlinie mit zwei
Punkten dargestellt ist, sind die hinteren Säulen 1a und 1b Elemente
der Fahrzeugkarosserie, welche eine Rahmen der Kabine 1 bilden.
Sie sind voneinander in der Breitenrichtung der Kabine 1 getrennt.
Ein Ende des hinteren Außenbleches 13 ist
mit der hinteren Säule 1a beispielsweise
durch Schweißen
verbunden. Ebenso ist das andere Ende des hinteren Außenbleches 13 mit
der hinteren Säule 1b beispielsweise
durch Schweißen
verbunden.
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Gemäß Darstellung
in den 2 und 4 weist der Fensterrahmen 6a des
Rückfensters 6 eine die
gesamte Breite der Kabine 1 abdeckende Größe auf,
und ist oberhalb des hinteren Außenbleches 13 angeordnet.
Der Fensterrahmen 6a weist gepaarte Schiebeführungen 14a und 14b auf.
Die Schiebeführungen 14a und 14b erstrecken
sich in der Höhenrichtung
der Kabine 1 und sind parallel zueinander mit einem Abstand
dazwischen in der Breitenrichtung der Kabine 1 angeordnet.
Eine erste Einbaufensterscheibe 16a ist in einem Bereich
befestigt, der von der Schiebeführung 14a und
dem linken Ende des Fensterrahmens 6a umgeben ist. Ebenso
ist eine zweite Einbaufensterscheibe 16b in einem Bereich befestigt,
der von der Schiebeführung 14b und
dem rechten Ende des Fensterrahmens 6a umgeben wird. Ferner
ist eine bewegliche dritte Fensterscheibe 17 an dem Fensterrahmen 6a zwischen
den Schiebeführungen 14a und 14b befestigt.
Die dritte Fensterscheibe 17 ist zwischen den ersten und
zweiten Fensterscheiben 16a und 16b eingefügt und in
der Höhenrichtung
der Kabine 1 geführt
von den Schiebeführungen 14a und 14b beweglich.
Mit anderen Worten, nur die in der Mitte in der Breitenrichtung
des Rückfensters 6 angeordnete
dritte Fensterscheibe 17 ist beweglich.
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Gemäß Darstellung
in 3 besitzt das hintere Außenblech 13 einen
ersten Abschnitt 13a und einen zweiten Abschnitt 13b.
Der erste Abschnitt 13a enthält einen Vertiefungsabschnitt 21,
welcher zu der Kabine 1 hin vertieft ist. Der Vertiefungsabschnitt 21 ist
in einem zentralen Abschnitt des hinteren Außenbleches 13 in dessen
Breitenrichtung angeordnet und erstreckt sich von einem Abschnitt
unmittelbar unter dem unteren Ende des Fensterrahmens 6a zu einem
Abschnitt in der Nähe
des unteren Endes des hinteren Außenbleches 13. Der
zweite Abschnitt 13b des hinteren Außenbleches 13 ist
um den ersten Abschnitt 13a herum so angeordnet, daß er den
Vertiefungsabschnitt 21 umgibt. Somit bilden der erste
Abschnitt 13a und der zweite Abschnitt 13b eine
einteilige Struktur.
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Gemäß Darstellung
in 4 ist ein Paar von Führungsschienen 22a und 22b innerhalb
des Vertiefungsabschnittes 21 vorgesehen. Die Führungsschienen 22a und 22b hängen mit
den Schiebeführungen 14a und 14b des
Fensterrahmens 6a zusammen, welche aus dem Fensterrahmen 6a in
dem Vertiefungsabschnitt 21 vorstehen. Die unteren Enden der
Führungsschienen 22a und 22b sind
an der Unterseite des Vertiefungsabschnittes 21 mittels
(nicht dargestellter) Befestigungselementen befestigt. Die dritte
Fensterscheibe 17 ist zwischen den Führungsschie nen 22a und 22b angeordnet
und wird verschiebbar von den Führungsschienen 22a und 22b gehalten.
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Gemäß Darstellung
in den 3 und 4 ist ein Abdeckblech 18 zwischen
dem hinteren Außenblech 13 und
der Ladefläche 2 angeordnet.
Das Abdeckblech 18, liegt als ein Beispiel eines zweiten Blechelementes
dem hinteren Außenblech 13 von der
Richtung der Ladefläche 2 aus
gegenüber.
Mit anderen Worten, das Abdeckblech 18 liegt dem hinteren
Außenblech 13 von
der Außenseite
der Kabine her gegenüber.
Das Abdeckblech 18 besitzt eine Größe und Form, die geeignet ist,
den Vertiefungsabschnitt 21 des hinteren Außenbleches 13 abzudecken.
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Insbesondere
weist das Abdeckblech 18 einen dritten Abschnitt 18a und
einen vierten Abschnitt 18b auf. Der dritte Abschnitt 18a ist
in einem mittigen Abschnitt des Abdeckbleches 18 angeordnet
und überdeckt
den Vertiefungsabschnitt 21 des hinteren Außenbleches 13 aus
der Richtung der Ladefläche 2. Der
vierte Abschnitt 18b ist um den dritten Abschnitt 18a herum
angeordnet. Der vierte Abschnitt 18b ist an dem zweiten
Abschnitt 13b des hinteren Außenblechs 13 beispielsweise
durch Punktschweißen
befestigt. Demzufolge wird ein Aufnahmefach 19 zwischen
dem Vertiefungsabschnitt 21 und dem hinteren Außenblech 13 und
dem dritten Abschnitt 18a des Abdeckbleches 18 ausgebildet.
Das Aufnahmefach 19 ist ein flacher Raum, der sich in der
Höhenrichtung der
Kabine 1 erstreckt und unmittelbar unter dem Rückfenster 6 positioniert
ist. Der erste Abschnitt 13a des hinteren Außenbleches 13 trennt
den Fahrgastraum 11 von dem Aufnahmefach 19 innerhalb
der Kabine 1. Der zweite Abschnitt 13b des hinteren
Außenbleches 13 trennt
den Fahrgastraum 11 von der Außenseite der Kabine.
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Das
Aufnahmefach 19 steht mit einem (nicht dargestellten) Schlitz
in Verbindung, der zwischen dem oberen Ende des Abdeckbleches 18 und
dem oberen Ende des Vertiefungsabschnittes 21 ausgebildet
ist. Daher wird die nach oben und unten bewegbare dritte Fensterscheibe 17 in
das und aus dem Aufnahmefach 19 durch den Schlitz hindurch bewegt.
Ferner sind mehrere Ablauflöcher 26 in
einem unteren Endabschnitt des Abdeckbleches 18 ausgebildet.
Die Ablauflöcher 26 sind
zu dem Aufnahmefach 19 in dessen unteren Abschnitt hin
offen.
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Gemäß Darstellung
in den 3 und 4 enthält das Aufnahmefach 19 einen
Fensterheber 20. Der Fensterheber 20 bewegt die
dritte Fensterscheibe 17 auf und ab. Gemäß Darstellung
in 5 enthält
der Fensterheber 20 einen Motor 23, einen Gestängemechanismus 24,
der aus einem Paar von zum Ausbilden einer X-Form verbundenen Stangen 24a und 24b gebildet
wird, und ein Unterstützungselement 25,
welches das untere Ende der dritten Fensterscheibe unterstützt. Der
Gestängemechanismus 24 ist
zwischen dem Motor 23 und dem Unterstützungselement 25 eingefügt. Er wandelt
das von dem Motor 23 erzeugte Drehmoment in eine geradlinige Bewegung
um und überträgt diese
auf das Unterstützungselement 25.
Demzufolge wird die dritte Fensterscheibe 17 zwischen einer
geschlossenen Position, in welcher der mittige Abschnitt des Rückfensters 6 geschlossen
ist, und einer offenen Position, in welcher der mittige Abschnitt
des Rückfensters 6 offen ist,
auf und ab bewegt.
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Gemäß Darstellung
in den 4 und 5 sind mehrere Durchtrittslöcher 27 in
dem unteren und vertieften Abschnitt 21 ausgebildet. Die
Durchtrittslöcher 27 werden
bei der Wartung des Fensterhebers 20 und anderer in dem
Aufnahmefach 19 enthaltener Mechanismen verwendet. Jedes
von den Durchtrittslöchern 27 wird
durch ein (nicht dargestelltes) entfernbares Verschlußelement
bestehend beispielsweise aus einer Vinylplatte oder aus Butylgummi
verschlossen.
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Bei
dem vorstehenden Aufbau dringt beispielsweise, wenn es regnet, Regenwasser
in das Aufnahmefach 19 durch den Schlitz dem oberen Ende
des Abdeckbleches 18 und dem oberen Ende des Vertiefungsabschnittes 21 ein.
Das Regenwasser, das in das Aufnahmefach 19 geflossen ist,
wird durch die Auslaßlöcher 26 abgegeben.
Wenn die Menge des in das Aufnahmefach 19 fließenden Regenwassers
größer als
die Menge des durch die Abgabelöcher
ausgegebenen Regenwassers ist, kann das Regenwasser in dem Aufnahmefach 19 gesammelt
werden.
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Das
Aufnahmefach 19 ist zwischen dem Vertiefungsabschnitt 21 in
dem hinteren Außenblech 13 und
dem an dem hinteren Außenblech 13 befestigten Abdeckblech 18 ausgebildet.
Der Vertiefungsabschnitt 21 trennt den Fahrgastraum 11 in
der Kabine 1 von dem Aufnahmefach 19 ab. Zusätzlich ist
der vierte Abschnitt 18b des Abdeckbleches 18 an
dem zweiten Abschnitt 13b des hinteren Außenbleches 13 befestigt.
Der zweite Abschnitt 13b des hinteren Außenbleches 13 trennt
den Fahrgastraum 11 von der Außenseite der Kabine 1.
Somit ist der Befestigungsabschnitt, welcher das hintere Außenblech 13 und das
Abdeckblech 18 befestigt, außerhalb der Kabine 1 angeordnet.
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Demzufolge
fließt
selbst dann, wenn in dem Aufnahmefach 19 angesammeltes
Regenwasser durch den Befestigungsabschnitt, welcher das hintere
Außenblech 13 und
das Abdeckblech 18 befestigt, hindurch tritt, das Regenwasser
aus der Kabine 1 heraus. Somit sind das Aufnahmefach 19 und
der Fahrgastraum 11 voneinander in einer wasserdichten Weise
durch eine einfache Struktur einer Punktschweißung des zweiten Abschnittes 13b des
hinteren Außenbleches 13 mit
dem vierten Abschnitt 18b des Abdeckbleches 18 getrennt.
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Demzufolge
kann ein Wassereintritt aus dem Aufnahmefach 19, das den
Fensterheber 20 enthält, in
den Fahrgastraum 11 ohne die Verwendung einer wasserdichten
Struktur, welche ein spezielles Dichtungselement besitzt, verhindert
werden.
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Ferner
wird bei der vorstehenden Struktur die Vertiefung 21 des
hinteren Außenbleches 13 durch
das Abdeckblech 18 abgedeckt, welches einen Teil der äußeren Form
der Kabine 1 bildet, so daß das Aufnahmefach 19 unmittelbar
unter dem hinteren Fenster 6 ausgebildet wird. Daher kann
das den Fensterheber 20 aufnehmende Aufnahmefach 19 hinter
der Kabine 1 angeordnet sein, ohne das grundsätzliche
Aussehen des Pickup-Lastwagens
T zu verändern.
Zusätzlich
kann ein Wassereintritt aus dem Aufnahmefach 19 in den
Fahrgastraum 11 verhindert werden, ohne das grundsätzliche
Aussehen des Pickup-Lastwagens T zu verändern.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehenden Ausführungsformen
beschränkt,
sondern kann in verschiedener Weise ohne Abweichung von dem Erfindungsgedanken
der Erfindung modifiziert werden. Beispielsweise kann der Vertiefungsabschnitt,
welcher das Aufnahmefach definiert, in dem Abdeckblech anstelle
des hinteren Außenbleches vorgesehen
werden. In diesem Falle ragt der Vertiefungsabschnitt des Abdeckbleches
zu der Ladefläche
vor und der Aufnahmeraum ist außerhalb
des hinteren Außenbleches
positioniert.
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Ferner
ist die vorliegende Erfindung nicht nur auf das Rückfenster
einer Kabine anwendbar, sondern kann auch auf jedes andere Fenster
mit einer Fensterscheibe angewendet werden, welche durch einen Fensterheber
auf und ab bewegt wird.
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Ferner
ist der Fensterheber nicht auf die vorstehend erwähnte Struktur
beschränkt,
in welcher der Gestängemechanismus
zum Formen einer X-Form verbundene Stangen besitzt, sondern kann eine
beliebige andere Struktur besitzen.
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Ferner
ist das Fahrzeug, auf welches die vorliegende Erfindung angewendet
wird, nicht auf einen Pickup-Lastwagen beschränkt, sondern kann von jeder
anderen Art sein.
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Zusätzliche
und Modifikationen werden dem Fachmann ohne weiteres möglich erscheinen.
Daher ist die Erfindung in ihren breiteren Aspekten nicht auf die
spezifischen Details und hierin dargestellten und beschriebenen
repräsentativen
Ausführungsformen beschränkt.