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DE1496038C - Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen - Google Patents

Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen

Info

Publication number
DE1496038C
DE1496038C DE19651496038 DE1496038A DE1496038C DE 1496038 C DE1496038 C DE 1496038C DE 19651496038 DE19651496038 DE 19651496038 DE 1496038 A DE1496038 A DE 1496038A DE 1496038 C DE1496038 C DE 1496038C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
ampoule
skewer
carried
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19651496038
Other languages
English (en)
Other versions
DE1496038A1 (de
DE1496038B2 (de
Inventor
Wilhelm 5673 Burscheid Pechmann
Original Assignee
H. Strunck + Co Maschinenfabrik, 5000 Köln-Ehrenfeld
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H. Strunck + Co Maschinenfabrik, 5000 Köln-Ehrenfeld filed Critical H. Strunck + Co Maschinenfabrik, 5000 Köln-Ehrenfeld
Publication of DE1496038A1 publication Critical patent/DE1496038A1/de
Publication of DE1496038B2 publication Critical patent/DE1496038B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1496038C publication Critical patent/DE1496038C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen mit einem den Ampullenspieß plastifizierenden Brenner und einem das freie Ende des Ampullenspießes erfassenden Greifer, dessen Betätigung unabhängig von den zu verschließenden Ampullen erfolgt, wobei das freie Ende des Ampullenspießes abgezogen und dabei der durch Wärmeeinwirkung plastische Bereich des Spießes unter Verringerung seines Durchmessers und seiner Wandstärke bis zum Abriß ausgezogen wird.
Es ist bereits eine derartige Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen bekannt, bei welcher ein rotierendes Rädchen vorgesehen ist, durch welches auf den Ampullenspieß, der auf diesem Rädchen aufliegt, ständig ein axialer Zug ausgeübt wird. Dabei ist eine besondere Halterung für den Ampullenspieß vorgesehen, die aus einer feststehenden, zu beiden Seiten des Ampullenspießes angeordneten Führung und einem doppelarmigen Hebel besteht, dessen einer Arm mit einer gegen den Ampullenspieß drückenden Schalter und dessen anderer Arm mit einem Gewicht versehen sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die zu behandelnde Ampulle von oben in die Halterung gebracht und mit dem Spieß auf das Rädchen aufgelegt wird, wobei gleichzeitig die Schulter des doppelarmi-, gen Hebels seitlich weggedrückt wird, um den Durchgang des Ampullenspießes zu ermöglichen. Danach, wenn der Spieß auf dem Rädchen liegt, schwenkt die Schulter unter dem Einfluß des vorerwähnten Gewichtes in die Lage über den Ampullenspieß zurück, wobei die Schulter gegen den Spieß drückt. Diese bekannte Vorrichtung ist in ihrer Handhabung einigermaßen kompliziert und zudem wenig leistungsfähig. Letzteres gilt insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, daß jede Ampulle in die Vorrichtung einzulegen ist, wobei zunächst die Schulter des doppelarmigen Hebels seitlich weggedrückt werden muß,, damit der Ampullenspieß auf dem Rädchen zu liegen kommt. Dabei erfährt der Ampullenspieß eine gewisse Beanspruchung, weil das Öffnen der. durch die Schulter gebildeten Sperre unter Überwindung des am anderen Arm des Hebels angebrachten Gewichtes erfolgen muß. Dadurch ist zwangläufig eine gewisse Bruchgefahr unvermeidbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art bei der das den Verschließvorgang bewirkende Abziehen des freien Endes des Ampullenspießes in Abhängigkeit vom Plastifizierungsgrad desselben erfolgt, so auszubilden, daß sie bezüglich ihrer Handhabung möglichst einfach ist. Die Vorrichtung soll darüber hinaus allgemein anwendbar, gegebenenfalls auch nachträglich einbaubar sein und eine große Durchsatzleistung ermöglichen. Letzteres ist deshalb erforderlich, weil die der Ampullenverschließvorrichtung vorgeschalteten und nachgeschalteten Vorrichtungen, beispielsweise
Maschinen zum Waschen, Trocknen, Sterilisieren, Füllen und gegebenenfalls Etikettieren von Ampullen eine hohe Durchsatzleistung aufweisen, die auch von der Verschließvorrichtung verlangt werden muß.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß beide Schenkel des Greifers jeweils mit einer an sich bekannten rotierbaren Rolle versehen sind, die bei geschlossenem Greifer am Ampullenspieß anliegen und von denen wenigstens eine angetrieben ist. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung unterliegt ihrer Durchsatzleistung keinen besonderen Beschränkungen, da die Ampulle, d. h. deren Bewegung und/oder deren Gewicht nicht dazu benutzt wird, die das Abziehen des Spießendes bewirkenden Teile zu betätigen oder zu steuern. Vielmehr kann die zu verschließende Ampulle in der üblichen Weise zwischen die Teile des geöffneten Greifers gebracht werden, worauf dieser geschlossen wird. Dabei spielt die Lage der Ampulle keine Rolle, da die Greiferteile und damit die Rollen an den Ampullenspieß herangeführt werden. Dadurch ist gegenüber der bekannten Vorrichtung eine Vereinfachung des Arbeitsablaufes erreichbar, zumal die Möglichkeiten in bezug auf die Transportgeschwindigkeit der Ampulle, die Bewegung der vorerwähnten Teile u. dgl. keinerlei unüblichen Beschränkungen unterliegt.
Im übrigen können die Rollen in an sich bekannter Weise mit ihren Umfangsflächen am Ampullenspieß anliegen, wobei die Umfangsfläche wenigstens einer Rolle vorteilhaft konkav ausgebildet ist.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann ein Anschlag vorgesehen sein, der die Schließbewegung des Greifers begrenzt. Zweckmäßig wird der Anschlag von einem der beiden Greiferteile getragen, wobei das andere Greiferteil vorteilhaft mit einem mit dem Anschlag zusammenwirkenden Fortsatz versehen ist. Die Teile sind dabei derart ausgebildet und angeordnet, daß ein Erfassen des Ampullenspießes durch den Greifer auch dann möglich ist, wenn der Ampullenspieß einen von der Norm abweichenden kleineren Außendurchmesser aufweist. Der Anschlag und das damit zusammenwirkende zweite Teil sollen lediglich verhindern, daß nach Beendigung des Abziehvorganges, wenn also das freie Ende des Ampullenspießes mit dem daran befindlichen Faden die beiden Rollen passiert hat, diese nicht aneinander zur Anlage kommen.
Im allgemeinen wird es vorteilhaft sein, den Brenner schwenkbar anzubringen. Dies geschieht insbesondere zu dem Zweck, die Brennerflamme unmittelbar nach dem Durchreißen des plastischen Bereiches etwas vom verschlossenen Ende des Ampullenspießes wegzuschwenken, so daß die Flamme auf den noch mit dem Ampullenspieß verbundenen Faden, der durch die Längung des plastischen Bereiches entstanden ist, einwirkt. Dadurch wird die Plastizität dieses Fadenteiles erhalten oder noch vergrößert, so daß der Faden in sich zusammenfällt und mit der Kappe des nunmehr verschlossenen Ampullenspießes verschmilzt.
Zum Zwecke der Steuerung dieser Schwenkbewegung kann einem der beiden Greiferteile ein Schalter zugeordnet sein, der in der Stellung des Greifers bei Beendigung des Verschließvorganges durch eines der Greiferteile betätigbar ist und einen Magneten od. dgl. einschaltet, der seinerseits eine Verschwenkung des Brenners vom Ampullenspieß bewirkt.
Obwohl es für den An- und Abtransport der Ampullen zu und von der Verschließstation nicht, unbedingt notwendig ist, wird es im allgemeinen doch zweckmäßig sein, den Greifer in seiner Gesamtheit gegenüber der Ampulle vorzugsweise etwa in Richtung der Längsachse derselben hin- und herbewegbar anzuordnen. Dabei kann der Greifer von einem schwenkbaren Hebel getragen sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Greifer an einem etwa linear bewegbaren Schlitten anzubringen. Im ersteren
ίο Fall kann es vorteilhaft sein, einen zweiten schwenkbaren Hebel vorzusehen, der ein Kurvenstück trägt, das auf eines der beiden Greiferteile vorzugsweise an dessen Ende einwirkt.
Im übrigen liegt ein besonderer Vorteil der hin- und herbewegbaren Anbringung des Greifers darin, daß eine Schaltung vorgesehen sein kann, die bei Stillständen der Maschinen den Greifer in seine obere Lage bringt. Dies ist insbesondere deshalb vorteilhaft, weil der Greifer dabei aus dem Einwirkungsbereich des Brenners kommt, der bei kurzen Stillständen der Maschine im allgemeinen nicht abgestellt wird. Es besteht also nicht die Gefahr, daß der Greifer einer zu großen Hitzeeinwirkung ausgesetzt ist.
Der Antrieb der vom Greifer getragenen Rolle(n) kann über eine Kette, über eine biegsame Welle oder auch über Zahnräder erfolgen.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich insbesondere durch einen einfachen Aufbau, einen übersichtlichen Arbeitsablauf und durch eine große Leistungsfähigkeit aus. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die auf das freie Ende des Ampullenspießes einwirkende Rolle(n) in jedem Fall ein einwandfreies Abziehen des freien Endes gewährleistet bzw. gewähr-• leisten, und zwar unabhängig davon, wie dick das Material. des Ampullenspießes bzw. wie lang die Zeitspanne ist, die für das Plastifizieren des Materials benötigt wird. Durch die Anbringung der Rolle(n) an einem Greifer ist es besonders einfach, die Rolle(n) jeweils mit dem Ampullenspieß in Eingriff zu bringen.
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht noch darin, daß sie auch nachträglich noch ohne irgendeinen ins Gewicht fallenden Aufwand in bereits vorhandene Maschinen eingebaut werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
F i g. 1 bis 3 zeigen in Seitenansicht das Schema einer Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen in drei verschiedenen Betriebsstellungen;
Fig.4 zeigt die Draufsicht auf eine Ampulle mit am Ampullenspieß anliegenden Rollen, wobei die Teile die Stellung gemäß Fig.2 zueinander einnehmen.
Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 bis 4 besteht im wesentlichen aus einem Greifer 10, der von einem Hebel 11 getragen ist, und einem Brenner 12, der um eine Welle 13, ebenfalls in der Bildebene, schwenkbar ist. Der Greifer 10 weist zwei Teile 14 und 15 auf, die bei 16 und 17 am Hebel 11 schwenkbar angebracht sind. Unterhalb der beiden Schwenkpunkte 16 und 17 sind beide Greiferteile 14 und 15 durch ein Federelement 18 miteinander verbunden, das in Schließrichtung wirkt.
Das Greiferteil 14 trägt an seinem oberen Ende ein Gleitstück od. dgl. 19, das mit einer Kurve 20 zusammenwirkt. Letztere wird von einem Hebel 21 getragen, der, wie der den Greifer 10 tragende Arm 11, um eine Welle 22 schwenkbar ist. Jedoch sind die beiden
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Hebel 11 und 21 unabhängig voneinander schwenk- Folge daß beide Greiferteile 14 und 15 zusammengebar, zogen werden, also in die Stellung gemäß F i g. 2 der
Das Greiferteil 14 ist weiterhin mit einem Steg 23 Zeichnung gelangen. Unterhalb des von den beiden
versehen, an dem eine als Anschlag wirkende Rollen 32 und 33 erfaßten freien Endes 32 des Am-
Schraube 24 angebracht ist. Letztere ist verstellbar. 5 pullenspießes 41 wirkt der Brenner 12 auf den Am-
Sie wirkt mit einem Fortsatz 25 des anderen Greifer- pullenspieß ein. Dieser wird in diesem Bereich nach
teiles 15 zusammen, und zwar derart, daß die Bewe- kurzer Zeit plastisch, so daß das freie Ende 42 auf
gung der beiden Greiferteile 14 und 15 in Schließrich- Grund der Rotation der Rolle 32 in Richtung des Pfei-
tung durch die Schraube 24 begrenzt wird. les 32 α von der Ampulle 40 abgezogen wird, wie das
Dem Greiferteil 15 ist weiterhin ein Mikroschalter io in F i g. 3 dargestellt ist. Dabei bildet sich zunächst
26 zugeordnet, der einen Magneten 27 steuert. Dieser zwischen dem freien Ende 42 und dem übrigen Be-
ist mit der Halterung 28 für den Brenner 12 verbun- reich des Ampullenspießes ein langgezogener Faden,
den. -Eine Betätigung des Mikroschalters 26 hat ein der schließlich durchreißt, wobei der untere Teil die-
Anziehen des Magneten 27 zur Folge, wodurch der ses Fadens auf die verschlossene Kuppe des Ampul-
vom Magneten 27 getragene Verbindungsbolzen 30 in 15 lenspießes zurückfällt. Während dieses Abziehvor-
Richtung des Pfeiles 29 verschoben wird. Dadurch er- ganges, also etwa dann, wenn das freie Ende 42 sich
folgt eine Verschwenkung des Brenners 12 aus der in oberhalb der beiden Rollen 32 und 33 befindet (vgl.
den F i g. 1 und 2 dargestellten Lage in die Stellung F i g. 3), werden die beiden Zangenteile 14 und 15
gemäß Fig. 3. Sobald der Magnet 27 unwirksam noch weiter zusammengezogen, so daß der obere Arm
wird, verursacht die den Bolzen 30 umgebende ao 15 α auf einen Hebel 43 des Schalters 26 einwirkt. Da-
Schraubenfeder 31 das Zurückschwenken des Bren- durch wird, wie bereits erläutert wurde, der Magnet
ners 12 in seiner Ausgangslage. 27 betätigt. Dies hat eine Verschwenkung des Bren-
An seinem unteren Ende trägt das Greiferteil 14 ners 32 nach oben zur Folge, so daß die nunmehr vereine angetriebene Rolle 32, die in Richtung des Pfeiles schlossene Kuppe des Ampullenspießes abkühlen
33 rotiert. Das andere Greiferteil 15 trägt ebenfalls eine 25 kann. Zugleich wird der an der Kuppe befindliche Fa-Rolle 33, die jedoch nicht angetrieben ist. Beide RoI- den so weit erhitzt, daß er in sich zusammensinkt und len 32 und 33 sind an ihren Umfangsflächen, also bei mit der Kuppe 44 des jetzt verschlossenen Ampullen-
34 und 35, konkav ausgebildet. Wie Fig.4 erkennen Spießes 41 verschmilzt. Während des gesamten Verläßt, sind beide Rollen 32 und 33 am Umfang keilför- schließvorganges wird die Ampulle um ihre Längsmig begrenzt. Selbstverständlich besteht auch die 30 achse rotiert, wie das durch die Pfeile 45 angedeutet Möglichkeit, eine etwa halbkreisförmige Begrenzung ist.
od. dgl. vorzusehen. Nach Beendigung des Verschließvorganges kann An den beiden Schwenkarmen 11 und 21 greifen dann der Greifer 10 durch eine Schwenkbewegung des Zugstangen an, die bei 36 und 37 angedeutet sind. Armes 11 nach oben verschoben werden, so daß die Diese Zugstangen sind in Richtung der Pfeile 38 bzw. 35 beiden Rollen 32 und 33 sich außerhalb des Bereiches 39 hin- und herbewegbar, wodurch die Verschwen- des Brenners 13 befinden. Alsdann wird die verschloskung der beiden Arme 11 und 21 in beiden Richtun- sene Ampulle abtransportiert. Sobald die folgende gen erfolgt. Ampulle sich in der Schließstation befindet, wird der Die zu verschließende Ampulle 40 wird bei geöffne- Greifer 10, der vorher geöffnet worden ist, abgesenkt, ter Zange 40 zwischen die beiden Zangenteile 14 und 40 so daß der Arbeitsgang von neuem beginnen kann. 15 gebracht, wie das in Fig. 1 der Zeichnung darge- Das öffnen des Greifers 10 erfolgt dabei wieder über stellt ist. Dabei kann während des Einbringens der das Kurvenstück 20, das mittels des Schwenkarmes 21 Ampulle 40 der Greifer 10 nach oben verschwenkt zur Einwirkung auf das Gleitstück 19 gebracht worsein. Er würde also, nachdem die Ampulle 40 sich un- den ist. ' .
terhalb des geöffneten Greifers 10 befindet, nach un- 45 Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, den Arten in die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Lage ver- beitsablauf etwas zu variieren, z.B. in der Weise, daß schwenkt werden. Alsdann wird der Greifer 10 ge- zwischen den Schalter 26 und den Magneten 27 ein schlossen, bis die beiden Rollen 32 und 33 am Ampul- Verzögerungsrelais geschaltet ist, so daß die Verlenspieß 41, und zwar am freien Ende 42 desselben, Schwenkung des Brenners 12 erst eine bestimmte Zeitanliegen. Zu diesem Zweck wird das Kurvenstück 20 50 spanne nach Beendigung des Abziehvorganges eraus der in Fig. 1 dargestellten Lage in die gemäß folgt. Weiterhin ist zum Anschlag 24 und dem damit F i g. 2 verschwenkt. Das Gleitstück 19, das am obe- zusammenwirkenden Teil 25 zu sagen, daß bei dem in ren Ende des Greiferteils 14 angebracht ist, wird da- der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel durch freigegeben, so daß das Federelement 18 den diese beiden Teile dazu dienen, die durch die Kurve unterhalb des Drehpunktes 16 befindlichen Bereich 55 20 auf das Greiferteil 14 ausgeübte öffnungsbewedes Greiferteils 14 in Richtung auf das Greiferteil 15 gung auch auf das Greiferteil 15 zu übertragen. Der zieht. Dabei wird zugleich der Anschlag 24 angeho- Anschlag 24 kann aber auch in der Weise benutzt werben, wodurch auch .das Greiferteil 15 bzw. der daran den, daß er die Schließbewegung des Greifers 10 bzw. befindliche Fortsatz 25 freigegeben wird. Das hat zur der beiden Greifer 14 und 15 begrenzt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen mit einem den Ampullenspieß plastifizierenden Brenner und einem das freie Ende des Ampullenspießes erfassenden Greifer, dessen Betätigung unabhängig von den zu verschließenden Ampullen erfolgt, wobei das freie Ende des Ampullenspießes abgezogen und dabei der durch Wärmeeinwirkung plastische Bereich des Spießes unter Verringerung seines Durchmessers und seiner Wandstärke bis zum Abriß ausgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schenkel (14, 15) des Greifers (10) jeweils mit einer an sich bekannten rotierbaren Rolle (32, 33) versehen sind, die bei geschlossenem Greifer (10) am Ampullenspieß (41) anliegen.und von denen wenigstens eine (32) angetrieben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (32, 33) in an sich bekannter Weise mit ihren Umfangsflächen (34, 35) am Ämpullenspieß (41) anliegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsfläche (34) wenigstens einer Rolle (32) konkav ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (24) vorgesehen ist, der die Schließbewegung des Greifers (10) begrenzt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (24) von einem der beiden Greiferteile (14, 15) getragen und das andere Greiferteil (15) zweckmäßig mit einem mit dem Anschlag (24) zusammenwirkenden Fortsatz (25) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (12) schwenkbar angebracht ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einem der beiden Greiferteile (14, 15) ein Schalter (26) zugeordnet ist, der in der Stellung des Greifers (10) bei Beendigung des Verschließvorganges durch eines der Greiferteile (14, 15) betätigbar ist und einen Magneten od. dgl. (27) steuert, der seinerseits eine Verschwenkung des Brenners (12) vom Ampullenspieß (41) weg bewirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (10) in seiner Gesamtheit gegenüber der Ampulle (40) vorzugsweise in Richtung der Längsachse derselben hin- und herbewegbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (10) von einem schwenkbaren Hebel (11) getragen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer von einem etwa linear bewegbaren Schlitten getragen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter schwenkbarer Hebel (21) vorgesehen ist, der ein Kurvenstück (20) trägt, das auf eines der beiden Greiferteile (14,15) vorzugsweise an dessen anderem Ende einwirkt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der vom Greifer getragenen Rolle(n) (32) über eine Kette erfolgt.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der vom Greifer (10) getragenen Rolle(n) (32) über eine biegsame Welle erfolgt.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenfd'eh Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der ■ Antrieb der vom Greifer (10) getragenen Rolle(n)
(32) über Zahnräder erfolgt.
DE19651496038 1965-01-29 1965-01-29 Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen Expired DE1496038C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST023283 1965-01-29
DEST023283 1965-01-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1496038A1 DE1496038A1 (de) 1969-03-27
DE1496038B2 DE1496038B2 (de) 1972-09-14
DE1496038C true DE1496038C (de) 1973-04-12

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