DE1496038B2 - Vorrichtung zum verschliessen von ampullen - Google Patents
Vorrichtung zum verschliessen von ampullenInfo
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Description
Maschinen zum Waschen, Trocknen, Sterilisieren, Füllen und gegebenenfalls Etikettieren von Ampullen
eine hohe Durchsatzleistung aufweisen, die auch von der Verschließvorrichtung verlangt werden muß.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß beide Schenkel des Greifers jeweils mit einer
an sich bekannten rotierbaren Rolle versehen sind, die bei geschlossenem Greifer am Ampullenspieß anliegen
und von denen wenigstens eine angetrieben ist. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung unterliegt ihrer
Durchsatzleistung keinen besonderen Beschränkungen, da die Ampulle, d. h. deren Bewegung und/oder
deren Gewicht nicht dazu benutzt wird, die das Abziehen des Spießendes bewirkenden Teile zu betätigen
oder zu steuern. Vielmehr kann die zu verschließende Ampulle in der üblichen Weise zwischen die Teile des
geöffneten Greifers gebracht werden, worauf dieser geschlossen wird. Dabei spielt die Lage der Ampulle
keine Rolle, da die Greiferteile und damit die Rollen an den Ampullenspieß herangeführt werden. Dadurch
ist gegenüber der bekannten Vorrichtung eine Vereinfachung des Arbeitsablaufes erreichbar, zumal die
Möglichkeiten in bezug auf die Transportgeschwindigkeit der Ampulle, die Bewegung der vorerwähnten
Teile u. dgl. keinerlei unüblichen Beschränkungen unterliegt.
Im übrigen können die Rollen in an sich bekannter Weise mit ihren Umfangsflächen am Ampullenspieß
anliegen, wobei die Umfangsfläche wenigstens einer Rolle vorteilhaft konkav ausgebildet ist.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann ein Anschlag vorgesehen sein, der die Schließbewegung
des Greifers begrenzt. Zweckmäßig wird der Anschlag von einem der beiden Greiferteile getragen,
wobei das andere Greiferteil vorteilhaft mit einem mit dem Anschlag zusammenwirkenden Fortsatz versehen
ist. Die Teile sind dabei derart ausgebildet und angeordnet, daß ein Erfassen des Ampullenspießes
durch den Greifer auch dann möglich ist, wenn der Ampullenspieß einen von der Norm abweichenden
kleineren Außendurchmesser aufweist. Der Anschlag und das damit zusammenwirkende zweite Teil sollen
lediglich verhindern, daß nach Beendigung des Abziehvorganges, wenn also das freie Ende des Ampullenspießes
mit dem daran befindlichen Faden die beiden Rollen passiert hat, diese nicht aneinander zur
Anlage kommen.
Im allgemeinen wird es vorteilhaft sein, den Brenner schwenkbar anzubringen. Dies geschieht insbesondere
zu dem Zweck, die Brennerflamme unmittelbar nach dem Durchreißen des plastischen Bereiches
etwas vom verschlossenen Ende des Ampullenspießes wegzuschwenken, so daß die Flamme auf den noch
mit dem Ampullenspieß verbundenen Faden, der durch die Längung des plastischen Bereiches entstanden
ist, einwirkt. Dadurch wird die Plastizität dieses Fadenteiles erhalten oder noch vergrößert, so daß der
Faden in sich zusammenfällt und mit der Kappe des nunmehr verschlossenen Ampullenspießes verschmilzt.
Zum Zwecke, der Steuerung dieser Schwenkbewegung kann einem- der beiden Greiferteile ein Schalter
zugeordnet sein, der in der Stellung des Greifers bei Beendigung des Verschließvorganges durch eines der
Greiferteile betätigbar ist und einen Magneten od. dgl.
einschaltet, der seinerseits eine Verschwenkung des Brenners vom Ampullenspieß bewirkt.
Obwohl es für den An- und Abtransport der Ampullen zu und von der Verschließstation nicht unbedingt
notwendig ist, wird es im allgemeinen doch zweckmäßig sein, den Greifer in seiner Gesamtheit gegenüber
der Ampulle vorzugsweise etwa in Richtung der Längsachse derselben hin- und herbewegbar anzuordnen.
Dabei kann der Greifer von einem schwenkbaren Hebel getragen sein. Es besteht aber
auch die Möglichkeit, den Greifer an einem etwa linear bewegbaren Schlitten anzubringen. Im ersteren
ίο Fall kann es vorteilhaft sein, einen zweiten schwenkbaren
Hebel vorzusehen, der ein Kurvenstück trägt, das auf eines der beiden Greiferteile vorzugsweise an
dessen Ende einwirkt.
Im übrigen liegt ein besonderer Vorteil der hin- und herbewegbaren Anbringung des Greifers darin, daß eine Schaltung vorgesehen sein kann, die bei Stillständen der Maschinen den Greifer in seine obere Lage bringt. Dies ist insbesondere deshalb vorteilhaft, weil der Greifer dabei aus dem Einwirkungsbereich des
Im übrigen liegt ein besonderer Vorteil der hin- und herbewegbaren Anbringung des Greifers darin, daß eine Schaltung vorgesehen sein kann, die bei Stillständen der Maschinen den Greifer in seine obere Lage bringt. Dies ist insbesondere deshalb vorteilhaft, weil der Greifer dabei aus dem Einwirkungsbereich des
ao Brenners kommt, der bei kurzen Stillständen der Maschine im allgemeinen nicht abgestellt wird. Es besteht
also nicht die Gefahr, daß der Greifer einer zu großen Hitzeeinwirkung ausgesetzt ist.
Der Antrieb der vom Greifer getragenen Rolle(n) kann über eine Kette, über eine biegsame Welle oder
auch über Zahnräder erfolgen.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich insbesondere durch einen einfachen Aufbau, einen
übersichtlichen Arbeitsablauf und durch eine große Leistungsfähigkeit aus. Es unterliegt keinem Zweifel,
daß die auf das freie Ende des Ampullenspießes einwirkende Rolle(n) in jedem Fall ein einwandfreies
Abziehen des freien Endes gewährleistet bzw. gewährleisten, und zwar unabhängig davon, wie dick das Material
des Ampullenspießes bzw. wie lang die Zeitspanne ist, die für das Plastifizieren des Materials benötigt
wird. Durch die Anbringung der Rolle(n) an einem Greifer ist es besonders einfach, die Rolle(n) jeweils
mit dem Ampullenspieß in Eingriff zu bringen.
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht noch darin, daß sie auch nachträglich
noch ohne irgendeinen ins Gewicht fallenden Aufwand in bereits vorhandene Maschinen eingebaut
werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
. F i g. 1 bis 3 zeigen in Seitenansicht das Schema einer Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen in
drei verschiedenen Betriebsstellungen;
F i g. 4 zeigt die Draufsicht auf eine Ampulle mit am Ampullenspieß anliegenden Rollen, wobei die
Teile die Stellung gemäß Fig.2 zueinander einnehmen.
Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 bis 4 besteht im wesentlichen aus einem Greifer 10, der von
einem Hebel 11 getragen ist, und einem Brenner 12, der um eine Welle 13, ebenfalls in der Bildebene,
schwenkbar ist. Der Greifer 10 weist zwei Teile 14 und 15 auf, die bei 16 und 17 am Hebel 11 schwenkbar
angebracht sind. Unterhalb der beiden Schwenkpunkte 16 und 17 sind beide Greiferteile 14 und 15
durch ein Federelement 18 miteinander verbunden, das in Schließrichtung wirkt.
Das Greiferteil 14 trägt an seinem oberen Ende ein Gleitstück od. dgl. 19, das mit einer Kurve 20 zusammenwirkt.
Letztere wird von einem Hebel 21 getragen, der, wie der den Greifer 10 tragende Arm 11, um
eine Welle 22 schwenkbar ist. Jedoch sind die beiden
5 6
Hebel 11 und 21 unabhängig voneinander schwenk- Folge daß beide Greiferteile 14 und 15 zusammengebar,
zogen werden, also in die Stellung gemäß F i g. 2 der
Das Greiferteil 14 ist weiterhin mit einem Steg 23 Zeichnung gelangen. Unterhalb des von den beiden
versehen, an dem eine als Anschlag wirkende Rollen 32 und 33 erfaßten freien Endes 32 des Am-
Schraube 24 angebracht ist. Letztere ist verstellbar. 5 pullenspießes 41 wirkt der Brenner 12 auf den Am-
Sie wirkt mit einem Fortsatz 25 des anderen Greifer- pullenspieß ein. Dieser wird in diesem Bereich nach
teiles 15 zusammen, und zwar derart, daß die Bewe- kurzer Zeit plastisch, so daß das freie Ende 42 auf
gung der beiden Greiferteile 14 und 15 in Schließlich- Grund der Rotation der Rolle 32 in Richtung des Pfei-
tung durch die Schraube 24 begrenzt wird. les 32 α von der Ampulle 40 abgezogen wird, wie das
Dem Greiferteil 15 ist weiterhin ein Mikroschalter io in Fig.3 dargestellt ist. Dabei bildet sich zunächst
26 zugeordnet, der einen Magneten 27 steuert. Dieser zwischen dem freien Ende 42 und dem übrigen Be-
ist mit der Halterung 28 für den Brenner 12 verbun- reich des Ampullenspießes ein langgezogener Faden,
den. Eine Betätigung des Mikroschalters 26 hat ein der schließlich durchreißt, wobei der untere Teil die-
Anziehen des Magneten 27 zur Folge, wodurch der ses Fadens auf die verschlossene Kuppe des Ampul-
vom Magneten 27 getragene Verbindungsbolzen 30 in 15 lenspießes zurückfällt. Während dieses Abziehvor-
Richrung des Pfeiles 29 verschoben wird. Dadurch er- ganges, also etwa dann, wenn das freie Ende 42 sich
folgt eine Verschwenkung des Brenners 12 aus der in oberhalb der beiden Rollen 32 und 33 befindet (vgl.
den Fig. 1 und 2 dargestellten Lage in die Stellung Fig. 3), werden die beiden Zangenteile 14 und 15
gemäß Fig. 3. Sobald der Magnet 27 unwirksam noch weiter zusammengezogen, so daß der obere Arm
wird, verursacht die den Bolzen 30 umgebende 20 15 a auf einen Hebel 43 des Schalters 26 einwirkt. Da-
Schraubenfeder 31 das Zurückschwenken des Bren- durch wird, wie bereits erläutert wurde, der Magnet
ners 12 in seiner Ausgangslage. 27 betätigt. Dies hat eine Verschwenkung des Bren-
An seinem unteren Ende trägt das Greiferteil 14 ners 32 nach oben zur Folge, so daß die nunmehr vereine
angetriebene Rolle 32, die in Richtung des Pfeiles schlossene Kuppe des Ampullenspießes abkühlen
33 rotiert. Das andere Greiferteil 15 trägt ebenfalls eine 35 kann. Zugleich wird der an der Kuppe befindliche Fa-Rolle
33, die jedoch nicht angetrieben ist. Beide RoI- den so weit erhitzt, daß er in sich zusammensinkt und
len 32 und 33 sind an ihren Umf angsflächen, also bei mit der Kuppe 44 des jetzt verschlossenen Ampullen-
34 und 35, konkav ausgebildet. Wie Fig.4 erkennen Spießes 41 verschmilzt. Während des gesamten Verläßt,
sind beide Rollen 32 und 33 am Umfang keilför- schließvorganges wird die Ampulle um ihre Längsmig
begrenzt. Selbstverständlich besteht auch die 30 achse rotiert, wie das durch die Pfeile 45 angedeutet
Möglichkeit, eine etwa halbkreisförmige Begrenzung ist.
od. dgl. vorzusehen. Nach Beendigung des Verschließvorganges kann
An den beiden Schwenkarmen 11 und 21 greifen dann der Greifer 10 durch eine Schwenkbewegung des
Zugstangen an, die bei 36 und 37 angedeutet sind. Armes 11 nach oben verschoben werden, so daß die
Diese Zugstangen sind in Richtung der Pfeile 38 bzw. 35 beiden Rollen 32 und 33 sich außerhalb des Bereiches
39 hin- und herbewegbar, wodurch die Verschwen- des Brenners 13 befinden. Alsdann wird die verschloss
kung der beiden Arme 11 und 21 in beiden Richtun- sene Ampulle abtransportiert. Sobald die folgende
gen erfolgt. Ampulle sich in der Schließstation befindet, wird der
Die zu verschließende Ampulle 40 wird bei geöffne- Greifer 10, der vorher geöffnet worden ist, abgesenkt,
ter Zange 40 zwischen die beiden Zangenteile 14 und 4° so daß der Arbeitsgang von neuem beginnen kann,
15 gebracht, wie das in Fig. 1 der Zeichnung darge- Das Öffnen des Greifers 10 erfolgt dabei wieder über
stellt ist. Dabei kann während des Einbringens der das Kurvenstück 20, das mittels des Schwenkarmes 21
Ampulle 40 der Greifer 10 nach oben verschwenkt zur Einwirkung auf das Gleitstück 19 gebracht wor-
sein. Er würde also, nachdem die Ampulle 40 sich un- den ist.
terhalb des geöffneten Greifers 10 befindet, nach un- 45 Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, den Arten
in die in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Lage ver- beitsablauf etwas zu variieren, z. B. in der Weise, daß
schwenkt werden. Alsdann wird der Greifer 10 ge- zwischen den Schalter 26 und den Magneten 27 ein
schlossen, bis die beiden Rollen 32 und 33 am Ampul- Verzögerungsrelais geschaltet ist, so daß die Verlenspieß
41, und zwar am freien Ende 42 desselben, Schwenkung des Brenners 12 erst eine bestimmte Zeitanliegen.
Zu diesem Zweck wird das Kurvenstück 20 50 spanne nach Beendigung des Abziehvorganges eraus
der in F i g. 1 dargestellten Lage in die gemäß folgt. Weiterhin ist zum Anschlag 24 und dem damit
F i g. 2 verschwenkt. Das Gleitstück 19, das am obe- zusammenwirkenden Teil 25 zu sagen, daß bei dem in
ren Ende des Greiferteils 14 angebracht ist, wird da- der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
durch freigegeben, so daß das Federelement 18 den diese beiden Teile dazu dienen, die durch die Kurve
unterhalb des Drehpunktes 16 befindlichen Bereich 55 20 auf das Greiferteil 14 ausgeübte Öffnungsbewedes
Greiferteils 14 in Richtung auf das Greiferteil 15 gung auch auf das Greiferteil 15 zu übertragen. Der
zieht. Dabei wird zugleich der Anschlag 24 angeho- Anschlag 24 kann aber auch in der Weise benutzt werben,
wodurch auch das Greiferteil 15 bzw. der daran den, daß er die Schließbewegung des Greifers 10 bzw,
befindliche Fortsatz 25 freigegeben wird. Das hat zur der beiden Greifer 14 und 15 begrenzt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Verschließen von Ampulr (32) über eine biegsame Welle erfolgt.
len mit einem den Ampullenspieß plastifizieren- 5 14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Brenner und einem das freie Ende des Ampul- den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
lenspießes erfassenden Greifer, dessen Betätigung Antrieb der vom Greifer (10) getragenen Rolle(n)
unabhängig von den zu verschließenden Ampullen (32) über Zahnräder erfolgt,
erfolgt, wobei das freie Ende des Ampullenspießes
erfolgt, wobei das freie Ende des Ampullenspießes
abgezogen und dabei der durch Wärmeeinwirkung io
plastische Bereich des Spießes unter Verringerung
seines Durehmessers und seiner Wandstärke bis
seines Durehmessers und seiner Wandstärke bis
zum Abriß ausgezogen wird, dadurch ge- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verkennzeichnet,
daß beide Schenkel (14, 15) schließen von Ampullen mit einem den Ampullendes
Greifers (10) jeweils mit einer an sich bekann- 15 spieß plastifizierenden Brenner und einem das freie
ten rotierbaren Rolle (32, 33) versehen sind, die Ende des Ampullenspießes erfassenden Greifer, desbei
geschlossenem Greifer (10) am Ampullenspieß sen Betätigung unabhängig von den zu verschließen-(41)
anliegen und von denen wenigstens eine "(32) den Ampullen erfolgt, wobei das freie Ende des Amangetrieben
ist. pullenspießes abgezogen und dabei der durch Wär-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 meeinwirkung plastische Bereich des Spießes unter
kennzeichnet, daß die Rollen (32, 33) in an sich Verringerung seines Durchmessers und seiner Wandbekannter Weise mit ihren Umfangsflächen (34, stärke bis zum Abriß ausgezogen wird.
35) am Ampullenspieß (41) anliegen. Es ist bereits eine derartige Vorrichtung zum Ver-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- schließen von Ampullen bekannt, bei welcher ein rokennzeichnet,
daß die Umfangsfläche (34) wenig- 25 tierendes Rädchen vorgesehen ist, durch welches auf
stens einer Rolle (32) konkav ausgebildet ist. den Ampullenspieß, der auf diesem Rädchen aufliegt,
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden ständig ein axialer Zug ausgeübt wird. Dabei ist eine
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein An- besondere Halterung für den Ampullenspieß vorgeseschlag
(24) vorgesehen ist, der die Schließbewe- hen, die aus einer feststehenden, zu beiden Seiten des
gung des Greifers (10) begrenzt. 30 Ampullenspießes angeordneten Führung und einem
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- doppelarmigen Hebel besteht, dessen einer Arm mit
kennzeichnet, daß der Anschlag (24) von einem einer gegen den Ampullenspieß drückenden Schalter
der beiden Greiferteile (14, 15) getragen und das und dessen anderer Arm mit einem Gewicht versehen
andere Greiferteil (15) zweckmäßig mit einem mit sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die zu
dem Anschlag (24) zusammenwirkenden Fortsatz 35 behandelnde Ampulle von oben in die Halterung ge-(25)
versehen ist. bracht und mit dem Spieß auf das Rädchen aufgelegt
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- wird, wobei gleichzeitig die Schulter des doppelarmikennzeichnet,
daß der Brenner (12) schwenkbar gen Hebels seitlich weggedrückt wird, um den Durchangebracht
ist. gang des Ampullenspießes zu ermöglichen. Danach,
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge- 40 wenn der Spieß auf dem Rädehen liegt, schwenkt die
kennzeichnet, daß einem der beiden Greiferteile Schulter unter dem Einfluß des vorerwähnten Ge-(14,
15) ein Schalter (26) zugeordnet ist, der in der wichtes in die Lage über den Ampullenspieß zurück,
Stellung des Greifers (10) bei Beendigung des Ver- wobei die Schulter gegen den Spieß drückt. Diese beschließvorganges
durch eines der Greiferteile (14, kannte Vorrichtung ist in ihrer Handhabung einiger-15)
betätigbar ist und einen Magneten od. dgl. 45 maßen kompliziert und zudem wenig leistungsfähig.
(27) steuert, der seinerseits eine Verschwenkung Letzteres gilt insbesondere im Hinblick auf die Tatdes
Brenners (12) vom Ampullenspieß (41) weg sache, daß jede Ampulle in die Vorrichtung einzulebewirkt.
gen ist, wobei zunächst die Schulter des doppelarmi-
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- gen Hebels seitlich weggedrückt werden muß, damit
kennzeichnet, daß der Greifer (10) in seiner Ge- 50 der Ampullenspieß auf dem Rädchen zu liegen
samtheit gegenüber der Ampulle (40) Vorzugs- kommt. Dabei erfährt der Ampullenspieß eine gewisse
weise in Richtung der Längsachse derselben hin- Beanspruchung, weil das Öffnen der durch die Schul-
und herbewegbar ist. ter gebildeten Sperre unter Überwindung des am an-
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge- deren Arm des Hebels angebrachten Gewichtes erfolkennzeichnet,
daß der Greifer (10) von einem 55 gen muß. Dadurch ist zwangläufig eine gewisse Bruchschwenkbaren Hebel (11) getragen ist. gefahr unvermeidbar.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
kennzeichnet, daß der Greifer von einem etwa Ii- Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art bei der
near bewegbaren Schlitten getragen ist. das den Verschließvorgang bewirkende Abziehen des
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge- 60 freien Endes des Ampullenspießes in Abhängigkeit
kennzeichnet, daß ein zweiter schwenkbarer He- vom Plastifizierungsgrad desselben erfolgt, so auszubel
(21). vorgesehen ist, der ein Kurvenstück (20) bilden, daß sie bezüglich ihrer Handhabung möglichst
trägt, das "auf eines der beiden Greiferteile (14,15) einfach ist. Die Vorrichtung soll darüber hinaus allgevorzugsweise
an dessen anderem Ende einwirkt. mein anwendbar, gegebenenfalls auch nachträglich
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehen- 65 einbaubar sein und eine große Durchsatzleistung erden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der möglichen. Letzteres ist deshalb erforderlich, weil die
Antrieb der vom Greifer getragenen Rolle(n) (32) der Ampullenverschließvorrichtung vorgeschalteten
über eine Kette erfolgt. und nachgeschalteten Vorrichtungen, beispielsweise
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST023283 | 1965-01-29 | ||
| DEST023283 | 1965-01-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1496038A1 DE1496038A1 (de) | 1969-03-27 |
| DE1496038B2 true DE1496038B2 (de) | 1972-09-14 |
| DE1496038C DE1496038C (de) | 1973-04-12 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1496038A1 (de) | 1969-03-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |