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DE1496038A1 - Vorrichtung zum Verschliessen von Ampullen - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen von Ampullen

Info

Publication number
DE1496038A1
DE1496038A1 DE19651496038 DE1496038A DE1496038A1 DE 1496038 A1 DE1496038 A1 DE 1496038A1 DE 19651496038 DE19651496038 DE 19651496038 DE 1496038 A DE1496038 A DE 1496038A DE 1496038 A1 DE1496038 A1 DE 1496038A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
ampoule
skewer
carried
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19651496038
Other languages
English (en)
Other versions
DE1496038B2 (de
DE1496038C (de
Inventor
Wilhelm Pechmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Strunck and Co
Original Assignee
H Strunck and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Strunck and Co filed Critical H Strunck and Co
Publication of DE1496038A1 publication Critical patent/DE1496038A1/de
Publication of DE1496038B2 publication Critical patent/DE1496038B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1496038C publication Critical patent/DE1496038C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/16Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons
    • B65B7/161Sealing filled ampoules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verschliessen von Ampullen.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschliessen von Ampullen, wobei das freie Ende des Ampullenspiesses abgezogen und dabei der durch Wärmeeinwirkung plastische Bereich des Spiesses unter Verringerung seines Durchmessers und seiner Wandstärke bis zum Abriss ausgezogen wird, mit einem den Ampullenspiess plastifizierenden Brenner und einem das freie Ende des Ampullenspiesses erfassenden Greifer.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine derartige Vorrichtung, bei der das den Urschliessvorgang bewirkende Abziehen des freien Endes des Ampullenspiesses in xbhEngigkeit vom Plastifizierungsgrad desselben erfolgt, so auszubilden, dass die bezüglich ihrer Herstellung und ihrer Handhabung möglichst einfach ist. Die Vorrichtung soll darüber hinaus dllgerein anwendbar sein und eine grosse Durchsatzleistung ermöglichen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass wenigsten an einem Teil des Greifern ein an sich bekannte rotierende Rolle angeordnet ist, die bei geschlossenem Greifer auf das freie Ende des Ampullenspiesses einen axialen Zug ausübt. Solange der Ampullen spiess durch den Brenner noch nicht ausreichend plastifiziert worden ist, gleitet die Rolle am Ampullenspiess, ohne diesen mitzunehmen.
  • Dazu ist die Reibung zwischen Rolle und Ampullenspiess zu klein. Sobald jedoch im Verlauf der Erwärmung des Ampullenspiesses durch den Brenner ein Teil des Spiesses> der zwischen dem Angriffspunkt der Rolle und dem eigentlichen Ampullenkörper liegt, ausreichend weich ist, wird das freie Ende des Ampullenspiesses durch die Rolle abgezogen> wobei gleichzeitig der plastisch gewordene Bereich des Ampullenspiesses in die Länge gezogen wird, bis er schliesslich abreisst. Das abziehen des freien Endes des Spiesses erfolgt somit in jedem Fall erst dann, wenn letzterer soweit erwärmt und plastifiziert ist, dass die durch die Rolle auf den Spiess übertragenen Kräfte ausreichen, den plastischen Bereich zu verformen, also den Spiess in die Länge zu ziehen und schliesslich abzureissen.
  • Es ist zwar bereits eine Vorrichtung zum Wegziehen des Ampullen spiesses bekannt, bei welcher auf letzteren durch eine rotierende Rolle ständig ein axialer Zug ausgeübt wird. Dabei ist die Anordnung jedoch so getroffen, dass der Rolle, auf welche der Ampullen spiess aufgelegt wird, eine besondere Führung zugeordnet ist, durch die der Ampullenspiess gegen die Rolle gedrückt wird. Wenngleich es die bekannte Vorrichtung auch ermöglicht, den abgeschmolzenen nmpullenspiess ganz unabhängig von der Dauer des Zuschmelzprozesses in dem Augenblick wegzuziehen, in welchem der Spiess den für den-Verschliessvorgang erforderlichen Plastifizierungsgrad erreicht hat, so haftet ihr doch der Nachteil einer komplizierten Handhabung an.
  • Jede ampulle muss in die Vorrichtung eingelegt werden, wobei die der Rolle zugeordnete besondere Führung durch den Ampullenspiess zunächst geöffnet wird. Die bekannte Vorrichtung wird deshalb den heute gestellten Forderungen bezüglich der Leistung einer Ampullen Zuschmelzmaschine nicht mehr gerecht.
  • Demgegenüber unterliegt die Vorrichtung gemäss der Erfindung hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit keinerlei Beschrankungen. Die jeweils zu verschliessende ampulle wird mit ihrem Spiess zwischen die Teile des geöffneten Greifers gebracht, worauf dieser geschlossen wird. Dabei spielt die Lage der Ampulle keine Rolle, da es nicht notwendig ist, den Ampullenspiess auf die Rolle aufzulegen. Der Ampullenspiess übernimmt auch keinerlei Steuerungsfunktion für die ihn während des Verschliessvorganges haltenden oder führenden Teile. Dadurch wird der gesamte Arbeitsablauf ebenfalls vereinfacht.
  • Auch bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist die Anordnung zweckmssig so getroffen, dass die Rolle mit ihrer Umfangsfläche am Ampullenspiess anliegt. Die Umfangsfläche kann dabei zur Anpassung an die Form des Spiesses konkav ausgebildet sein.
  • Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, an beiden Greiferteilen angetriebene Rollen vorzusehen, die bei geschlossenem Greifer den Ampullenspiess zwischen sich aufnehmen und gemeinsam auf diesen ständig einen axialen Zug ausüben. Im allgemeinen wird es jedoch ausreichen, nur an einem der Greiferteile eine angetriebene Rolle anzubringen, wobei dann zweckmassig dieser angetriebenen Rolle eine leerlaufende Rolle am zweiten Greiferteil zugeordnet ist. Dadurch wird die Reibung zwischen Ampullenspiess und diesem zweiten Greiferteil verringert. Vorteilhaft ist die Umfangsfläche dieser zweiten Rolle ebenfalls konkav ausgebildet, falls der Ampullenspiess an dieser Umfangsfl&che anliegt.
  • Gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann ein Anschlag vorgesehen sein, der die Schliessbewegung des Greifers begrenzt.
  • Zweckmässig wird der Anschlag von einem der beiden Greiferteile getragen, wobei das andere Greiferteil vorteilhaft mit einem mit dem Anschlag zusammenwirkenden Fortsatz versehen ist. Die Teile sind dabei derart ausgebildet und angeordnet, dass ein Erfassen des Ampullenspiesses durch'den Greifer auch dann möglich ist, wenn der Ampullenspiess einen von der Norm abweichenden kleineren Aussendurchmesser aufweist. Der Anschlag und das damit zusammenwirkende zweite Teil sollen lediglich verhindern, dass nach Beendigung des Absiehvorganges, wenn also das freie Ende des Ampullenspiesses mit dem daran befindlichen Faden die beiden Rollen passiert hat, diese nicht aneinander zur Anlage kommen.
  • Im allgemeinen wird es vorteilhaft sein, den Brenner schwenkbar anzubringen. Dies geschieht insbesondere zu dem Zweck, die Brennerflamme unmittelbar nach dem Durchreissen des plastischen Bereiches etwas vom verschlossenen Ende des Ampullenspiesses wegzuschwenken, so dass die Flamme auf den noch mit dem Ampullenspiess verbundenen Faden, der durch die Längung des plastischen Bereiches entstanden ist, einwirkt. Dadtirch wird die Flastizität dieses Fadenteiles erhalten oder noch vergrössert, so dass der Faden in sich zusammenfällt und mit der Kappe des nunmehr verschlossenen Ampullenspiesses verschmilzt.
  • Zum Zwecke der Steuerung dieser Schwenkbewegung kann einem der beiden Greiferteile ein Schalter zugeordnet sein, der in der Stellung des Greifers bei Beendigung des Verschliessvorganges durch eines der Greiferteile betätigbar ist und einen Magneten oder dgl. einschaltet, der seinerseits eine Verschwenkung des Brenners vom Ampullenspiess wg bewirkt.
  • Obwohl es für den An- und Abtransport der Ampullen zu und von der VerschlieBstation nicht unbedingt notwendig ist, wird es im allgemeinen doch zweckmäss sein, den Greifer in seiner Gesamtheit gegenüber der Ampulle vorzugsweise etwa in Richtung der Längsachse derselben hin- und herbewegbar anzuordnen. Dabei kann der Greifer von einem schwenkbaren Hebel getragen sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Greifer an einem etwa linear bewegbaren Schlitten anzubringen. Im ersteren Fall kann es vorteilhaft sein, einen zweiten schwenkbaren Hebel vorzusehen, der ein Kurvenstück trägt, das auf eines der beiden Greiferteile vorzugsweise an dessen Ende einwirkt.
  • Im übrigen liegt ein besonderer Vorteil der hin- und herbewegbaren Anbringung des Greifers darin, dass eine Schaltung vorgesehen sein kann, die bei Stillständen der Maschinen den Greifer in seine obere Lage bringt. Dies ist, insbesondere deshalb yorteilhaft, weil der Greifer dabei aus dem kir Einwirkungsbereich des Brenners kommt, der bei kurzen Stillstanden der Maschine im allgemeinen nicht abgestellt wird. Es besteht also nicht die Gefahr, dass der Greifer einer zu grossen Hitzeeinwirkung ausgesetzt ist.
  • Der Antrieb der vom Greifer getragenen Rollen kann über eine Kette, über eine biegsame Welle oder auch über Zahnrader erfolgen.
  • Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zeichnet sich insbesondere durch einen einfachen Aufbau, einen übersichtlichen Arbeitsablauf und durch eine grosse Leistungsfahigkeit aus. Es unterliegt keinem Zweifel, dass die auf das freie Ende des Ampullenspiesee einwirkende Rolle(n) in jedem Fall ein einwandfreies Abziehen des freien Endes gewährleistet bzw. gewährleisten, und zwar unabhängig davon, wie dick das Material des Ampullenspiesses bzw. wie lang die Zeitspanne ist, die für das Plastifizieren des Materials benötigt wird. Durch die Anbringung der Rollen an einem Greifer ist es besonders einfach, die Rollen jeweils mit dem Ampullenspiess in Eingriff zu bringen. Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht noch darin, dass sie auch nachträglich noch ohne irgendeinen ins Gewicht fallenden aufwand in bereits vorhandene Maschinen eingebaut werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Figuren 1 bis 3 zeigen in Seitenansicht das Schema einer Vorrichtung zum Verschliessen von Ampullen in drei verschiedenen Betriebsstellungen. Fig. 4 zeigt die Draufsicht auf eine Ampulle mit am Ampullenspiessa egenden Rollen, wobei die Teile die Stellung gemäss Fig. 2 zueinander einnebmen.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 bis 4 besteht im wesentlichen aus einem Greifer 10, der von einem Hebel 11 getragen ist, und einem Brenner 12, der um eine Welle 13, ebenfalls in der Bildebene, schwenkbar ist. Der Greifer 10 weist sei Teile 14 und 15 auf, die bei 16 und 17 am Hebel 11 schwenkbar angebracht sind. Unterhalb der beiden Schwenkpunkte 16 und 17 sind beide Greiferteile 14 und 15 durch ein Federelement 18 miteinander verbunden, das in Schliessrichtung wirkt.
  • Das Greiferteil 14 trägt an seinem oberen Ende ein Gleitstück oder dgl. 19, das mit einer Kurve 20 zusammenwirkt. Letztere wird von einem Hebel 21 getragen, der, wie der den Greifer 10 tragende Arm 11, um eine Welle 22 schwenkbar ist. Jedoch sind die beiden Hebel 11 und 21 unabhängig voneinander schwenkbar.
  • Das Greiferteil 14 ist weiterhin mit einem Steg 23 verstehen, an dem eine als Anschlag wirkende Schraube 24 angebracht ist. Letztere ist verstellbar. Sie wirkt mit einem Fortsatz 25 des anderen Greiferteiles 15 zusammen, und zwar derart, dass die Bewegung der beiden Greiferteile 14 und 15 in Schliessrichtung durch die Schraube 24 begrenzt wird.
  • Dem Greiferteil 15 ist weiterhin ein Mikroschalter 26 zugeordnet, der einen Magneten 27 steuert. Dieser ist mit der Halterung 28 für den Brenner 12 verbunden. Eine Betätigung des Mikroschalters 26 hat ein Anziehen des Magneten 27 zur Folge, wodurch der vom Magneten 27 getragene Verbindungsbolzen 30 in Richtung des Pfeiles 29 verschoben wird. Dadurch erfolgt eine Verschwenkung des Brenners 12 aus der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lage in die Stellung gemss Fig0 3.
  • Sobald der Magnet 27 unwirksam wird, verursacht die den Bolzen 30 umgebende Schraubenfeder 31 das Zurückschwenken des Brenners 12 in seiner Ausgangslage.
  • An seinem unteren Ende trägt das Greiferteil 14 eine angetriebene Rolle 32, die in Richtung des Pfeiles 33 rotiert. Das andere Greiferteil 15 trägt ebenfalls eine Rolle 33, die jedoch nicht angetrieben ist. Beide Rollen 32 und 33 sind an ihren Umfangsflächen, also bei 34 und 35, konkav ausgebildet. Wie Fig. 4 erkennenlåsst, sind beide Rollen 32 und 33 am Umfang keilförmig begrenzt. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, eine etwa halbkreisförmige Begrenzung oder dgl. vorzusehen.
  • An den beiden Schwenkarmen 11 und 21 greifen Zugstangen an, die bei 36 und 37 angedeutet sind. Diese Zugstangen sind in Richtung der Pfeile 38 bzw. 39 hin-und herbewegbar, wodurch die Verschwenkung der beiden Arme 11 und 21 in beiden Richtungen erfolgt.
  • Die zu verschliessenden-Ampulle 40 wird bei geöffneter Zange 10 zwischen die beiden Zangenteile 14 und 15 gebracht, wie das in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt ist Dabei kann während des Einbringens der Ampulle 40 der Greifer 10 nach oben verschwenkt sein.
  • Er würde also, nachdem die Ampulle 40 sich unterhalb des geöffneten Greifers 10 befindet, nach unten in die in den Fig.l bis 3 dargestellte Lage verschwenkt werden. Alsdann wird, der Greifer 10 geschlossen, bis die beiden Rollen 32 und 33 am Ampullenspiess 41, und zwar am freien Ende 42 desselben, anliegen. Zu diesem Zweck wird dds Kurvenstück 20 aus der in Fig. 1 dargestellten Lage in die gemäss Fig. 2 verschwenkt. Das Gleitstück 19, das am oberen Ende des Greiferteils 14 angebracht ist, wird dadurch freigegeben, so dass das Federelement 18 den unterhalb des Drehpunktes 16 befindlichen Bereich des Greiferteils 14 in Richtung duf das Greiferteil 15 zieht. Dabei wird zugleich der Anschlag 24 angehoben, wodurch auch das Greiferteil 15 bzw. der daran befindliche Fortsatz 25 freigegeben wird. Das hatzur Folge, dass beide Greiferteile 14 und 15 zusammengezogen werden, dlso in die Stellung gemäss Fig. 2 der Zeichnung gelangen. Unterhalb des von den beiden Rollen 32 und 33 erfassten freien Endes 42 des smpullenspiesses 41 wirkt der Brenner 12 auf den Ampullenspiess ein. Dieser wird in diesem Bereich nach kurzer Zeit plastisch, so dass das freie Ende 42 auf Grund der Rotation der Rolle 32 in Richtung des Pfeiles 32d von der Ampulle 40 abgezogen wird, wie das in Fig. j dargestellt ist. Dabei bildet sich zunächst zwischen dem freien Ende 42 und dem übrigen Bereich des Ampullenspiesses ein langgezogener Faden, der schliesslich durchreisst, wobei der untere Teil dieses Fadens auf die verschlossene Kuppe des ampullenspiesses zurückfällt. Während dieses Abziehvorganges, also etwa dann, wenn das freie Ende 42 sich oberhalb der beiden Rollen 32 und 33 befindet (vgl. Fig. 3) werden die beiden Zangenteile 14 und 15 noch weiter zusammengezogen, so dass der obere arm 15d auf einen Hebel 43 des Schalters 26 einwirkt. Dadurch wird, wie bereits erläutert wurde, der Magnet 27 betätigt. Dies hat eine Verschwenkung des Brenners 32'nach oben zur Folge, so dass die nunmehr verschlossene Kuppe des Ampullenspiesses abkühlen kann. Zugleich wird der an der Kuppe befindliche Faden soweit erhitzt, dass er in sich zusammensinkt und mit der Kuppe 44 des jetzt verschlossenen Ampullenspiesses 41 verschmilzt. Während des gesamten Verschliessvorganges wird die Ampulle um ihre Längsachse rotiert, wie das e durch die Pfeile 45 angedeutet ist.
  • Nach Beendigung des Verschliessvorganges kann dann der Greifer 10 durch eine Schwenkbewegung des Armes 11 nach oben verschoben werden, so dass die beiden Rollen 32 und 33 sich ausserhalb des Bereiches des Brenners 13 befinden. Alsdann wird die verschlossene Ampulle abtransportiert. Sobald die folgende Ampulle sich in der Schließstation befindet, wird der Greifer 10, der vorher geöffnet worden ist, abgesenkt, so dass der Arbeitsgang von neuem beginnen kann.
  • Das Öffnen des Greifers 10 erfolgt dabei wieder über das Kurvenstück 20, das mittels des Schwenkarmes 21 zur Einwirkung auf das Gleitstück 19 gebracht worden ist.
  • Selbstverstandlich besteht die Möglichkeit, den Arbeitsablauf etwas zu varriieren, z. B. in der Weise, dass zwischen den Schalter 26 und den Magneten 27 ein Verzögerungsrelais geschaltet ist, so dass die Verschwenkung des Brenners 12 erst eine bestimmte Zeitspanne nach Beendigung des Abziehvorganges erfolgt. Weiterhin ist zum Anschlag 24 und dem damit zusammenwirkenden Teil 25 zu sagen, dass bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel diese beiden Teile dazu dienen, die durch die Kurve 20 auf das Greiferteil 14 ausgeübte Öffnungsbewegung auch auf das Greiferteil 15 zu über tragen. Der Anschlag 24 kann aber auch in der Weise benutzt werden, dass er die Schliessbewegung des Greifers 10 bzw. der beiden Greifer 14 und 15 begrenzt.

Claims (15)

  1. patentansprüche 1. Vorrichtung zum Verschliessen von Ampullen, wobei das freie Ende des Ampullenspiesses abgezogen und dabei der durch Wårmeeinwirkung plastische Bereich des Spiesses unter Verringerung seines Durchmessers und seiner Wandstärke bis zum Abriss ausgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an einem Teil (14) des Greifers (10) eine an sich bekannte rotierende Rolle (32) angeordnet ist, die bei geschlossenem Greifer (10) auf das freie Ende (42) des Ampullenspiesses (41) einen axialen Zug ausübt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (32) mit ihrer UmEngsfläche (34) am Ampullenspiess (41) anliegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass-die Umfangsfläche (34) der Rolle (32) konkav ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der angetriebenen Rolle (432) des einen Greiferteiles (14) eine zweite, vorzugsweise leerlaufende Rolle (33) am anderen Greiferteil (15) zugeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (24) vorgesehen ist, der die Schließbewegung des Greifers (10) begrenzt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der rnschlag (24) von einem der beiden Greiferteile (14, 15) getragen und das andere Greiferteil (15) zweckmässig mit einem mit dem Anschlag (24) zusammenwirkenden Fortsatz (25) versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner (12) schwenkbar angebracht ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass einem der beiden Greiferteile (14, 15) ein Schalter (26) zugeordnet ist, der in der Stellung des Greifers (10) nach Beendigung des Verschliessvorganges durch eines der Greiferteile (14, 15) betätigbar ist und einen Magneten oder dgl. (27) steuert, der seinerseits eine Verschwenkung des Brenners (12) vom Ampullenspiess (41) weg bewirkt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (10) in seiner Gesamtheit gegenüber der Ampulle (40) vorzugsweise in Richtung der Längsachse derselben hin- und herbewegbar ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (10) von einem schwenkbaren Hebel (11) bgetragen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer von einem etwa linear bewegbaren Schlitten getragen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter schwenkbarer Hebel (21) vorgesehen ist, der ein Kurvenstück (20) trägt, das auf eines der beiden Greiferteile (14, 15) vorzugsweise an dessen and wQ tAdi kt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der vom Greifer getragenen Rollen (32) über eine Kette erfolgt.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der vom Greifer (10) getragenen Rollen (32) über eine biegsame Welle erfolgt.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der vom Greifer (10) getragenen Rollen (32) über Zahnräder erfolgt.
DE19651496038 1965-01-29 1965-01-29 Vorrichtung zum Verschließen von Ampullen Expired DE1496038C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DEST023283 1965-01-29
DEST023283 1965-01-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1496038A1 true DE1496038A1 (de) 1969-03-27
DE1496038B2 DE1496038B2 (de) 1972-09-14
DE1496038C DE1496038C (de) 1973-04-12

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Publication number Publication date
DE1496038B2 (de) 1972-09-14

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