DE1492075C3 - Kosmetisches Mittel zur Unterstützung der Behandlung bei Haarausfall und/oder Seborrhoe sowie Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents
Kosmetisches Mittel zur Unterstützung der Behandlung bei Haarausfall und/oder Seborrhoe sowie Verfahren zur Herstellung derselbenInfo
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Description
vorzuziehen, eine Mischung von Amnionsflüssigkeiten,
die von einem männlichen Fötus und einem weiblichen Fötus stammen, anzuwenden, und zwar in
einem Verhältnis von 1 Teil Amnionsflüssigkeit von einem männlichen und 2 Teilen Amnionsflüssigkeit
von einem weiblichen Fötus.
Das Mittel gemäß der Erfindung, das lokal verwendet wird, ist für den Menschen vollkommen unschädlich.
Die Versuche auf akute und chronische Vergiftungserscheinungen, die mit den üblichen Testtieren
(Ratten, Mäusen, Kaninchen) im Laboratorium durchgeführt werden, haben die Abwesenheit jeder
internen Vergiftungserscheinung und jeder äußeren lokalen Irritation ergeben. Im besonderen wurde kein
Todesfall festgestellt bei Applikation einer Lösung gemäß der Erfindung, beinhaltend 20 mg Amnionsflüssigkeit
pro cm3, weder nach einer intraperitonalen Injektion von 30 cm3 pro kg noch nach einer subkutanen
Injektion von 30 cm3 pro kg noch nach Einführung von 50 cm3 pro kg in den Magen in nüchternem
Zustand.
Weitere eigene Versuche zur Feststellung der Auswirkung des Mittels gemäß der Erfindung auf hormonaler
Ebene haben ergeben:
Der Test von Aswood auf die Gebärmutter der noch nicht geschlechtsreifen Ratte zeigte, daß das
Produkt gemäß der Erfindung keine menstruationsfördernde Wirkung hat. Die stimulierende Wirkung
des Mittels gemäß der Erfindung auf die haarigen Follikel wurde durch folgende Experimente ermittelt:
Man wählte 150 männliche Ratten Wistar im Alter von ungefähr 50 Tagen mit 120 g Gewicht (Genauigkeit
5 g), die aus derselben Züchtung kamen und aus Bruder- und Schwesternachkommenschaft bestanden.
Drei Partien von je 50 Ratten wurden auf einer Fläche von 15 cm2 bis zu einem Zehntelmillimeter
geschoren, und zwar in Richtung von Schwanz zum Kopf. Alle diese Tiere wurden vor und während des
Versuches mit Rattenkuchen, die 7 °/o tierisches Protein (Fleisch und Trockenfische), 6% Fettkörper,
56% Kohlehydrate, 4% Zellulose und 9% Mineralsalze enthielten, sowie frischen Karotten und Wasser
nach Bedürfnis gefüttert. Bei den Tieren der ersten Partie wurde während 15 Tagen täglich eine Lotion
gemäß Erfindung auf die Haut aufgetragen, während die Tiere der zweiten Partie mit reinem Wasser behandelt
wurden und die Tiere der dritten Partie keinerlei Behandlung erfuhren. Die klinische Beobachtung
der Tiere, die dem Experiment unterworfen wurden, erlaubte die Feststellung, daß der Prozentsatz
jener Tiere, deren Haare gut nachwuchsen, zweimal so groß war bei jenen, auf welche das erfindungsgemäße
Mittel angewendet wurde. Andererseits war der Prozentsatz der Tiere, bei welchen das Nachwachsen
der Haare unregelmäßig oder praktisch Null war, zwei- bis dreimal geringer bei jenen Tieren, die
mit einem Mittel gemäß der Erfindung behandelt worden waren.
Nach einem Zeitraum von 15 Tagen wurden alle Tiere getötet und autopsiert.
Bei den verschiedenen Organen und der Haut der Tiere der drei Parteien konnten keinerlei Unterschiede
und keinerlei Schädigungen, auch nicht bei einem einzigen Tier, festgestellt werden, besonders auf dem
Hautteil, der der oben angeführten Behandlung unterworfen worden war. Histologische Schnitte der
Haut von Fragmenten, die von rasierten Teilen herstammten, ermöglichten die Feststellung, daß bei den
mit dem Mittel der Erfindung behandelten Tieren eine beträchtliche Vergrößerung der Zahl der tätigen
Haarfollikel zu beobachten war im Vergleich zu der Zahl der tätigen Haarfollikel der Tiere der anderen
zwei Partien.
Versuche, die bei Menschen beiderlei Geschlechts gemacht wurden, haben gezeigt, daß in 80% der
Fälle der Haarausfall vollkommen aufhörte, während in den anderen Fällen ein weniger deutliches, aber
ίο nichtsdestoweniger ein merkliches Resultat beobachtet
wurde.
Zur näheren Erläuterung wird die Erfindung im nachstehenden an Hand einiger Beispiele beschrieben,
ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
Von einer Kuh entnimmt man unmittelbar nach der Schlachtung unter sterilen Bedingungen die Amnionsflüssigkeit,
die einem ungefähr 80 Tage alten weiblichen Fötus entstammt. Zu einem Liter dieser
Amnionsflüssigkeit fügt man 20 g Glykokoll hinzu und lyophilisiert sofort unter den üblichen Voraussetzungen
unter Anwendung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung jeder Ansteckung.
(Verwendung von ultravioletten Strahlen.)
Das so erhaltene Lyophilisat wird neuerlich in 200 cm3 sterilem Wasser gelöst. Diese Lösung wird
nun während 4 bis 5 Stunden einer Dialyse gegen Wasser bei einer Temperatur von 4° C unterworfen.
Als Dialysesack verwendet man Zellulosedärme, die dreimal in Wasser vor ihrer Verwendung gewaschen
werden. Das Wasser der Dialyse wird alle Stunden gewechselt, wobei der Chloridgehalt kontrolliert wird.
Nach Verschwinden der Chlorreaktion wird die Dialyse beendet. Dem Inhalt des Dialysesackes fügt
man 20 g/Liter Glykokoll sowie 10 l/Liter Methionin
hinzu und verteilt ihn in Ampullen von 1 cm3; dann unterwirft man dieses verteilte Gemisch einer neuerlichen
Lyophilisation. Alle diese Operationen sollen unter denselben Sterilitätsbedingungen durchgeführt
werden. Der Inhalt von zwei so erhaltenen Ampullen wird in 3 cm3 destilliertem, sterilem Wasser gelöst
und auf die Kopfhaut aufgetragen. Diese Behandlung ermöglicht eine entschiedene Verbesserung einer
Seborrhoe mit noch nicht sehr deutlichem Haarausfall.
Man geht so wie im Beispiel 1 vor und bereitet Ampullen, deren Inhalt dann in je 2 cm3 destilliertem,
mit einem Riechstoff versetztem Wasser gelöst wird. Die Anwendung des Inhaltes einer so erhaltenen
Ampulle auf das Haar ermöglicht eine wesentliche Verbesserung des Haarzustandes im Falle einer
starken Seborrhoe mit intensivem Haarausfall.
Einer unter sterilen Bedingungen vom Fötus einer Rindergattung bei einem Schwangerschaftsstadium
zwischen 70 und 90 Tagen entnommenen Amnionsflüssigkeit wurden 5 g/Liter Methionin und 10 g/Liter
Glykokoll hinzugefügt. Die so erhaltene Lösung wird in Ampullen verteilt, und zwar 1 cm3 pro Ampulle,
worauf in üblicher Weise lyophilisiert wird.
Sodann wird der Inhalt von zwei Ampullen in 5 cm3 destilliertem, sterilem und gegebenenfalls mit
Riechstoff versetztem Wasser gelöst. Diese Lotion, die auf die Kopfhaut aufgebracht wird, ergibt eine
substantielle Verbesserung des Zustandes der feinen und brüchigen Haare.
Man löst den Inhalt einer Ampulle, die wie im Beispiel 3 erhalten wurde, in 5 cm3 destilliertem sterilem
Wasser. Diese Lotion ist besonders gut geeignet für die laufende Pflege.des weiblichen Haares.
Man entnimmt unter sterilen Bedingungen Amnionsflüssigkeit
von Rindergattungen, die zwischen 60 bis 100 Tage schwanger sind; dieser Amnionsflüssigkeit
fügt man 20 g Glykokoll pro Liter hinzu und unterwirft die Lösung einer Lyophilisation. Sodann wird
das Lyophilisat in eine konventionelle kosmetische Creme eingearbeitet, und zwar in einer Menge von
4 Gewichtsprozent in bezug auf die Creme. Die Anwendung dieser Creme macht die Haare seidig und
widerstandsfähig.
Die Amnionsflüssigkeit, die von einem Rind im Schwangerschaftsstadium von ungefähr 75 Tagen
entnommen wurde, wird einer Dialyse gegen Wasser unter den Bedingungen unterworfen, die im Beispiel 1
beschrieben sind, mit der Ausnahme, daß die Dauer der Dialyse auf 3 Stunden beschränkt wird.
Die so erhaltene Flüssigkeit kann vorteilhafterweise in Mengen von 25 bis 75°/o Lotionen hinzugefügt
werden, die dazu bestimmt sind, Haarausfall ohne Seborrhoe zu bekämpfen.
Nachdem die Dialyse, wie im Beispiel 6 angegeben vorgenommen wurde, wird das Dialysat gegebenenfalls
nach Hinzufügen von 5 bis 10 g/Liter Methionin und 20 g/Liter Glykokoll einer Lyophilisation unterworfen.
Die nach Wiederauflösung des Lyophilisats erhaltenen Lotionen können wirksam verwendet werden,
um Seborrhoe zu bekämpfen.
Bei Verwendung von Amnionsflüssigkeiten als Ausgangsprodukte, die von Mutterschafen bei einer
ίο Schwangerschaft von maximal zwei Monaten und
einem Fötus von weiblichen Tieren stammen, erhält man unter den in den vorstehenden Beispielen beschriebenen
Bedingungen kosmetische Mittel, die genauso zufriedenstellende Resultate liefern.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann eine Mischung von Amnionsflüssigkeiten, die von
einem männlichen und von einem weiblichen Fötus stammen, verwendet werden, wobei das Verhältnis
— 1 Teil Flüssigkeit vom männlichen Fötus und 2 Teile Flüssigkeit vom weiblichen Fötus — vorzugsweise
nicht überschritten werden soll.
Selbstverständlich können die im vorstehenden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung nur
als Beispiele angesehen werden und können verschiedene Änderungen vorgenommen werden. So kann das
erfindungsgemäße Mittel nicht nur in Form einer wässerigen Lösung, sondern auch in Form einer Creme
zur Anwendung gelangen.
Weiter kann auch die Amnionsflüssigkeit gemäß der Erfindung in Mischung mit anderen Produkten,
von denen es bekannt ist, daß sie eine günstige Wirkung auf die Bekämpfung des Haarausfalls ausüben,
verwendet werden.
Schließlich ist es auch möglich, Amnionsflüssigkeiten anderer Rindergattungen außer Kühen gemäß
Erfindung zu verwenden, so z. B. von weiblichen Büffeln und von anderen Schafarten.
Claims (6)
1. Kosmetisches Mittel zur Unterstützung der 5 wird die Amnionsflüssigkeit unmittelbar nach der
Behandlung bei Haarausfall und/oder Seborrhoe, Schlachtung dem Tier entnommen, sofort nach Entdadurch
gekennzeichnet, daß es Am- nähme von festen Teilchen befreit und gegebenenfalls
nionsflüssigkeit, die von einem Wiederkäuer wäh- durch Druckfiltrierung sterilisiert. Die so behandelte
rend der Schwangerschaft entnommen wird, und Amnionsflüssigkeit wird dann auf Glykokollunterlage
zwar zu einem Zeitpunkt, der unter ungefähr 40 % io lyophilisiert und zu ihrer Verwendung in sterilem
der gesamten Schwangerschaftsperiode liegt, oder Wasser in einer Menge von 10 bis 100 mg pro cm3,
deren Lyophilisat enthält. z. B. 20 mg pro cm3, gelöst.
2. Mittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekenn- Die durch Filtration sterilisierte Amnionsflüssigkeit
zeichnet, daß die Amnionsflüssigkeit von einer kann vorteilhafterweise unter anderem außerdem
Kuh entnommen wird zu einem Zeitpunkt der 15 einer Dialyse gegen Wasser — während einer Zeit,
Schwangerschaftsperiode, der bei ungefähr 75 Ta- die ungefähr zwischen 1 bis 4 Stunden liegt — untergen
liegt. worfen werden. Günstig ist es auch, wenn dieser
3. Mittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekenn- Flüssigkeit eine gewisse Menge Methionin, z. B.
zeichnet, daß es 10 bis 100 mg Amnionsflüssig- 10 mg pro cm3 Lösung, hinzugefügt wird.
keit pro cm3 enthält. 20 Nach einer weiteren Ausführungsform des Verfah-
4. Mittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekenn- rens werden die Amnionsflüssigkeit unter sterilen Bezeichnet,
daß es aus einer wäßrigen Lösung von dingungen entnommen und gegebenenfalls vorhan-Amnionsflüssigkeit
besteht, die gegebenenfalls dene feste Teilchen durch Zentrifugieren ausgeschieeinen
Farbstoff oder einen Riechstoff enthält. den; sodann nimmt man eine Lyophilisation vor, und
5. Verfahren zur Herstellung des Mittels gemäß 25 zwar entweder der gesamten Menge oder, nach Vereinem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, da- teilung in Ampullen, in entsprechenden Dosen. Zum
durch gekennzeichnet, daß man die Amnions- kosmetischen Gebrauch wird das Lyophilisat wieder
flüssigkeit unmittelbar nach der Schlachtung der in destilliertem Wasser gelöst.
Tiere entnimmt, sodann lyophilisiert und zu ihrer Bei dieser Ausführungsform des Verfahrens kann
Verwendung in sterilem Wasser löst. 30 gegebenenfalls die Amnionsflüssigkeit vor der Lyo-
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch ge- philisation einer Dialyse unterworfen werden,
kennzeichnet, daß die Lyophilisierung in Anwe- Entsprechend einer weiteren Ausführungsform des senheit von Glykokoll durchgeführt wird. erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Amnionsflüssigkeit dem Tier unter sterilen Bedingungen ent-
kennzeichnet, daß die Lyophilisierung in Anwe- Entsprechend einer weiteren Ausführungsform des senheit von Glykokoll durchgeführt wird. erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Amnionsflüssigkeit dem Tier unter sterilen Bedingungen ent-
35 nommen und einer Lyophilisation unterworfen. Hierauf wird das Lyophilisat in sterilem Wasser gelöst,
dialysiert, nach gegebenenfalls einem Zusatz von
Methionin einer nochmaligen Lyophilisation unterworfen und zur Anwendung auf die Kopfhaut in eine
40 wäßrige Lösung übergeführt.
Es ist empfehlenswert, die Amnionsflüssigkeit nicht durch Druckfiltrierung zu sterilisieren, außer in dem
Die vorliegende Erfindung betrifft ein kosmetisches Fall, in dem es nicht möglich war, alle festen Teil-Mittel,
das die haarwuchsfördernden (pilogene- chen aus der Amnionsflüssigkeit durch Zentrifugieren
tischen) Erscheinungen beeinflußt, den Haarausfall 45 in der Kälte, und zwar bei einer relativ hohen Zentriunterbindet
und/oder gegen Seborrhoe wirksam ist, fugiergeschwindigkeit (z.B. 10000 U/Min.), innersowie
ein Verfahren zur Herstellung dieses Mittels. halb von 15 Minuten abzutrennen. Das kosmetische
Es ist bekannt, daß der Haarausfall eine ziemlich Mittel gemäß der Erfindung kann als wäßrige oder
verbreitete Erscheinung ist, deren Ursachen noch wäßrigalkoholische Lösung bei einer Konzentration
nicht klar feststehen, wobei sicherlich auch die Ver- 50 von 10 bis 100 mg Amnionsflüssigkeit pro cm3 vererbung
eine wichtige Rolle spielt. Es scheint jedoch, wendet werden, die gegebenenfalls einen Färb- oder
daß der Haarausfall nicht gänzlich eine vorbestimmte Riechstoff enthält. Anwendungen auf der Kopfhaut,
Erscheinung ist, und es ist ziemlich sicher, daß ge- die täglich bzw. alle zwei oder drei Tage wiederholt
wisse Faktoren günstig wirken, während andere eine werden, führen nach 10 bis 30 Behandlungen — je
nachteilige Wirkung-haben. 55 nach der behandelten Person — im allgemeinen zu
Das kosmetische Mittel gemäß vorliegender Erfin- einem Aufhören des Haarausfalls. 4 bis 5 cm3 einer
dung ist dadurch gekennzeichnet, daß es Amnions- Lösung der Amnionsflüssigkeit bei einer Konzentraflüssigkeit,
die von einem Wiederkäuer während der tion von 20 mg pro cm3 entsprechen der im allge-Schwangerschaft
entnommen wurde, und zwar zu meinen nötigen Menge für eine Anwendung,
einem Zeitpunkt, der unter ungefähr 40% der Ge- 60 Eigene Versuche haben ergeben, daß die Mischunsamtschwangerschaftszeit liegt, oder deren Lyophili- gen gemäß der Erfindung — unabhängig von ihrer sat enthält. biologischen Wirksamkeit, die den Haarausfall be-Gemäß der Erfindung kann die Amnionsflüssigkeit, kämpft — auch eine Wirkung gegen Seborrhoe bez. B. von einer Rindergattung, wie z. B. von einer sitzen, gleichgültig ob Seborrhoe mit Haarausfall aufschwangeren Kuh, die weniger als 100 Tage, Vorzugs- 65 tritt oder nicht.
einem Zeitpunkt, der unter ungefähr 40% der Ge- 60 Eigene Versuche haben ergeben, daß die Mischunsamtschwangerschaftszeit liegt, oder deren Lyophili- gen gemäß der Erfindung — unabhängig von ihrer sat enthält. biologischen Wirksamkeit, die den Haarausfall be-Gemäß der Erfindung kann die Amnionsflüssigkeit, kämpft — auch eine Wirkung gegen Seborrhoe bez. B. von einer Rindergattung, wie z. B. von einer sitzen, gleichgültig ob Seborrhoe mit Haarausfall aufschwangeren Kuh, die weniger als 100 Tage, Vorzugs- 65 tritt oder nicht.
weise ungefähr 75 Tage, schwanger ist, entnommen In dem Fall, in dem man den Fötus von Schafwerden.
Die Amnionsflüssigkeit kann auch von einer gattungen, z. B. von Mutterschafen, oder von
Schafgattung, z. B. einem Mutterschaf, das 60 Tage Rindergattungen, z. B. von Kühen, verwendet, ist es
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