DE1667907A1 - Neue kosmetische Zubereitung zur Bekaempfung von Haarausfall und der Seborrhoea und Verfahren zur Herstellung einer solchen Zubereitung - Google Patents
Neue kosmetische Zubereitung zur Bekaempfung von Haarausfall und der Seborrhoea und Verfahren zur Herstellung einer solchen ZubereitungInfo
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PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 2. HtLBLESTRASSE 2O
• Df. Eule Dr. Berg Dipl.-Ing. Stapf, 8 München 2, HilbleslroBa 20 ·
Anwalts-Akte 17 097 19. MäfZ
L'OAuAL, Paris/Frankreich
",.cue kosrnetiscno Zubereitung zui' Lelcämpfung
you Haarausfall und der oeborrhoea und Verfahren
zur Herstellung einer solchen Zubereitung"
ii-ri'inder: Ülaudine «errebi und Georges Wanoussos
xjio vorliegende iirfindung betrifft neue, auf der Grundlage
von uiologiücnen Extrakten hergestellte, kosmetische Zube- '
reitung, die es ermöglicht wirKsam Haarausfall und üeborrhoea
zu boKäiiipferie
-2-
109811/1937
Die Anmelderin hat bereits vorgeschlagen den Haarausfall und die beborrhoea mit Hilfe einer kosmetischen Zubereitung
zu bekämpfen, die Fruchtwasser enthält, das einem Wiederkäuer während eines Trächtigkeitszeitraums entnommen4',
ist, der weniger als ungefähr 4-0$ der Gesamtdauer der
Trächtigkeit beträgt.
üolche Zubereitungen, die von der Anmelderin hergestellt
wurden, können zum Beispiel vorteilhafterweise ein Fruchtwasser enthalten, das einer Kuh in einem Trächtigkeits-,stadium
von ungefähr 75 Tagen entnommen wurde.
Weiterhin hat die Anmelderin vorgeschlagen Haarausfall mit
Hilfe einer kosmetischen Zubereitung zu bekämpfen, die als Wirkstoff wäßrige Extrakte der Haut des Rinder- oder Bchafsfötus
enthält.
Die Wirkstoffe dieser Zubereitungen sind aus dem .Rinderfötus
mit einem Gewicht von 0,8 bis 2 kg oder aus dem üchafsfötus mit einem Gewicht von Q,5 bis 0,9 kg erhalten
worden, wobei deren Haut nach Zerstoßen beziehungsweise
Zermahlen, einer Behandlung mit reinem Wasser, unterworfen
worden sind um die Wirkstoffe zu extrahieren.
Die vorliegende üirfindun^ betrifft eine neue kosmetische
ZuboreituneA·, deren Wirkstoffe von Rinder- oder Üchafsfötushäuben
unter Bedingungen, die von den oben geschilderten
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-3-
verschieden sind, erhalten wurden und die ausgezeichnete
Qualitäten zur Bekämpfung des Haarausfalls und gegen die Seborrhoea haben.
Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zur Herstellung
einer kosmetischen Zubereitung zum Gegenstand, die ermöglicht Haarausfall und Seborrhoea zu bekämpfen, wobei das
Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß man unter sterilen Bedingungen von dem Rinder- oder Schafsfötus Hautdecke
und/oder Nabelschnur entnimmt und aus diesem Gewebe einen
Wirkstoff mit Hilfe einer wäßrigen, ionenhaltige Lösung extrahiert.
Eine solche wäßrige, ionenhaltige Lösung kann durch.eine
einfache Lösung eines"Salzes, einer Säure oder einer Base
oder weiterhin einer ionisierbaren organischen Verbindung, wie ein Phenol, in Wasser gebildet werden.
In einer besonderen Ausführungsform kann man einephysiologische
Serumlösung verwenden.
Von den i'onisierbaren Verbindungen, die nach der Erfindung
verwendet werden können, seien genannt:
Neutrale Salze wie Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Lithiumchlorid,
Calciumchlorid,· Magnesiumchlorid in 0,1 M bis 2,5 M und vorzugsweise 0,4 M Lösung,
Lösung saurer Salze wie Kalium- oder Natriumphosphat
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-4-
in 0,1 H Lösung und einem pH zwischen 6 und 8 oder Natriumöder
Kaliumeitrat in 0,1 M Lösung mit einem pH zwischen 5 und 5,
Säuren wie Salzsäure, Schwefelsäure, Essigsäure in O,5N
Lösung mit einem pH von 1?5j
Basen wie Natrium lauge » Kaliun^auge ? Ammoniak,
Calcium- oder Bariumhydroxid in Ο,ί bis 0,5 N Lösung mit
A einem pH von 8 bis 9, ·
organische Verbindungen wie Harnstoff in 6 bis 8 H Lösung
mit pH 6 oder Phenol in.2#iger Lösung.
Es ist ersichtlich, daß das Verfahren der vorliegenden Erfindung
sich von dem früheren oben erwähnten Verfahren der Anmelderin dadurch unterscheidet, daß man in gleicher Weise
die Nabelschnur verwenden kann und daß es nicht notwendig ist die Hautteile des·Fötus in einem besonderen iOrächtigkeitszustand
zu entnehmen und weiterhin dadurch., daß der " Wirkstoff durch Extraktion mit Hilfe einer ionenhaltigen Lösung
und nicht mit reinem Wasser erhalten wird.
Andererseits ist es gemäss der vorliegenden Erfindung wesentlich die Wirkstoffe der Hautdecke und der Nabelschnur
zu extrahieren, da die unter denselben Bedingungen erhaltenen Extrakte, sofern sie einen anderen Ursprung haben,
nicht dasselbe kosmetische Interesse haben, selbst wenn sie
vom Rinder- oder Schafsfötus erhalten werden.
10981 1/19 3 7 ~3"
Lach einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
gefriert man zuerst die Hautdecke des Fötus, dann zerreibt man sie und führt dann ihren enzymatischem Abbau
(Digestion) in einer ionenhaltigen Lösung durch.
Ein solcher .^boau kann vorteilhafterweise mit Hilfe von
Enzymen aus der Gruppe der proteolytischen Enzyme ,
wie der Proteinase, dem Papain, den Pepsinen und dem l'rypsin, bewirkt werden.
Dieser Abbau sollte vorzugsweise ohne Entlipoidierung bewirkt
werden, Er dient im wesentlichen dazu die Abtrennung
bezienungsweise den Aufschluß von Proteinsubstanzen derart hervorzurufen, daß die Mucopolysaccharide freigegeben wer—
den, die nach der Erfindung die späteren Extrakte werden sollen.
Der als Folge des enzymatisehen Abbaus erhaltene Brei wird
nachfolgend einer Dialyse gegen destilliertes Wasser unterworfen, nachdem er vorausgehend vorzugsweise einer Zentrii'UfrierüUK
zur Ausscheidung der festen Deile unterworfen
wur'lo.
iiacu i'li trier en der die Wirkstoffe enttialtenden Lösung
fällt man dies« letzteren durch Zugabe von absolutem Alkohol
una Watriuniacetat aus-,
- ■ _ ■-■ -6-
1098 11/1937 bad original
Der Niederschlag kann nachfolgend beispielsweise durch aufeinanderfolgendes
Waschen mit Alkohol, mit einem Gemisch " von Alkohol und Äther und mit-Äther gereinigt werden und
wird dann einer Trocknung unterworfen.
Der so erhaltene Wirkstoff hat die If'orm eines weißen Pulvers,
das in Wasser und in physiologischen Serumlösungen fe löslich ist.
Nach einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens gefriert man die Hautdecke und die Nabelschnur, behandelt sie dann nach ihrer Zerkleinerung in einer ionenhaltigen
Lösung, wie einem physiologischen berum ohne einer vorhergehenden .ßntsbelipoidierung. Man zentrifugiert dann
und fällt die in der überstehenden Flüssigkeit enthaltenen aktiven Bestandteile mit Lösungsmitteln wie absolutem Al-kohol,
Aceton usw. oder quarternären Ammoniumderivaten wie W Getyltrimethylammoniumbromid oder Getylpyridiniumchlorid
aus.
Man reinigt den Niederschlag durch Waschen mit absolutem Alkohol, dann mit einem Alkohol-Äthergemisch und erhält nach
Trocknen ein weißes Pulver, das in v/asaer und physiologischen
Lösungen löslich ist.
Wach der üirfindung sollten alle diese Phasen der Herstellung
■ unbar sterilen Bedingungen und bei niederer !Temperatur, bel-
1 0 9 Β 11/19 3?
spielsweise bei einer Temperatur von +4-0C, durchgeführt
werden.
Die erfindungsgemäße kosmetische Zubereitung wird dadurch
erhalten, daß man den Wirkstoff, den man, wie vorausgehend beschrieben, erhalten hat in einen geeigneten, kosmetischen
Träger, in einer Konzentration einführt, die in ziemlich
weiten Grenzen sich ändern und beispielsweise zwischen 1 und ^
4$ liegen kann.
Die erfindungsgemäßen, kosmetischen Zubereitungen können in
Form wäßriger des Wirkstoffs Lösung oder ebenso in der Form einer Emulsion, einer Creme oder eines Gels dargeboten werden.
Die kosmetischen Zubereitungen können in gleicher Weise andere kosmetische Hilfsmittel, beispielsweise Farbstoffe,
Parfüme, Eindring- (Gleitschiene) und Emulgierungsmittel λ
enthalten.
Es ist weiterhin vorteilhaft den erfindungsgemäßen Zubereitungen
Konservierungsmittel zuzugeben, bei denen es sich beispielsweise um Produkte auf der Basis von Natriummerthiolat,
oxydierten Derivaten von Benzoaten oder Hexachlorophen
handeln kann.
Nach den bei der Anmelderin vorgenommenen Analysen scheint '
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es, daß man die Wirkstoffe als Mucopolysaccharide identifizieren kann, weil diese Verbindungen charakteristische
Reaktionen mit Acridinorange und Toluidinblau nach Elektrophorese
ergeben.
Jedenfalls ist es nicht möglich die chemische Natur aller Bestandteile des Wirkstoffs genau zu definieren, und zusatz·
* .lieh wurde festgestellt, daß wesentlich schlechtere Ergebnisse
erhalten werden, wenn man eine Extraktion anderer ' Tiergewebe, wie beispielsweise der Niere oder Leber vornimmt,
die als solche ebenso ermöglichen verschiedene wirkstoffe zu erhalten, die man in jedem Falle ebenso als Mucopolysaccharide
identifizieren kann.
Man kommt also zu dem Schluß der Umstand, daß es Mucopolysaccharide
sind, eine Definition der Wirkstoffe nicht erlaubt, da einerseits das aktive Produkt wahrscheinlich
ψ weitere Bestandteile enthält und andererseits der Ursprung
der embryonalen Zellen von großer Bedeutung für die kosmetischen Eigenschaften der Zubereitungen ist und dies unabhängig
von jeder chemischen Identifizierung der Wirkst off verbindungen.
Um die Erfindung besser verständlich zu machen, werden nunmehr lediglich zur Erläuterung und ohne Einschränkung mehrere
Ausführungsformen derselben in beispielhafter Weise beschrieben.
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han entnimmt unter aseptischen Bedingungen 174-6 S Haut eines
Kinderfötus.
iiie Föten, von welchen die Entnahmen vorgenommen werden,
sind in Trächtigkeitsstadien von 20 bis 120 Tagen, wobei
die Föten onne Unterschied dem einen oder anderen Geschlecht zugehören. %
sofort nach mitnähme werden die Hautdecken bei einer Temperatur
von -200O eingefroren, dann in Gegenwart einer ÜalzlÖsung
(15 ml/g) in einer U-Turrax TP 4-5/2 Vorrichtung mit
10 000 Umdr. pro hinute ungefähr 15 Hinuten zerkleinert,
wobei diese Arbeitsverfahren unter sterilen Bedingungen vorgenommen werden.
•Vährond der gesamten Dauer des Zerkleinerns kühlt man das
,canze mit .bis und kohlensäureschnee, um jegliches Risiko "
de"j iU'Wilrmens zu vermeiden.
io !',xbraKbiorisaalzlösung wird in diesem !''alle von 0,1 M
füi· rniL· einem pH von 6,5 gebildet. Der so erhal-
oüoiiuri hasac werden zugegeben
>υυ tin-; Papa in,
'/öö iiifj; Oystoirichlorhydrat
'/öö iiifj; Oystoirichlorhydrat
.■Ulf iuu üii Lo.sung, und man fuhrt don Abbau dor i-rotoine
109811/193 7 " ■
BAD ORjQ^AL
stunden lang bei 65°C durch.
' Während dieser Phase wird die Sterilität des Milieus durch
Zugabe eines kleinen i'hymolkristails sichergestellt.
Der so erhaltene Brei wird mit i'richloressigsäure mit einer
Endkonzentration von 7,5/« behandelt. Dann zentrifugiert man
£ 30 Minuten lang den Brei in einer Jouan Typ 0 60 Tb Zentrifuge
mit 45OO Umdrehungen pro Minute und trennt das überstehende
ab.
Dieses wird 18 btunden lang bei 40G einer Dialyse gegen
destilliertem Wasser unterworfen, wobei die Dialysenmembrane
von einem Celluloseschlauch gebildet wird.
Das Dialysat wird nachfolgend über ein adsorbierendes Pulver filtriert, das unter der Bezeichnung "Celite" auf den Markt
W gebracht wird, und man fällt nachfolgend das aktive Produkt
aus, indem man 2 1 absoluten Äthylalkohol und 50 g Natrium-
oder Kaliumacetat pro Liter Lösung zugibt.
Die Ausfällung wird nachfolgend durch drei aufeinanderfolgende Waschungen mit absolutem Alkohol, einem Alkohol-Äthergemisch
und einem Äther gereinigt und dann der Trocknung unterworfen.
Alle die Varfahrensstufen, die soeben beschrieben wurden,
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BAD ORIGINAL
-■ π - ·
werden bei einer Temperatur von maximal H- G durchgeführt
(ausgenommen, selbstverständlich der enzymatisch^ Abbau).
Das erhaltene .aktive Produkt hat die Form eines weißen Pulvers,
das in Wasser und in den physiologischen Serumlösungen löslich ist.
Man erhält 16 g Wirkstoff in Pulverform, was 9»2 g pro kg ■*
Haut entspricht. ·
Das so erhaltene Pulver, das den Wirkstoff bildet, enthält
ungefähr 2,6 mg Hexosamine pro g Mucopolysacdaride.
Wach einer anderen Ausführungsform kann man dasselbe Verfahren
unter den vorstehend beschriebenen Bedingungen durchführen, wenn man als Ausgangsmaterial 1881 g Nabelschnur
von dem Rinderfötus verwendet.
- i
Man erhält in diesem Falle 4,25 g Wirkstoff in Pulverform,
was 2,25 g Wirkstoff pro kg Nabelschnur entspricht.
In diesem Falle enthält das Pulver 18,5 mg Hexosamine pro
g Mucopolysaccharide.
Man entnimmt"unter aseptischen Bedingungen Häute von Rinderembryos,
wobei die Haut in Gegenwart von Aceton, dann von '
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Äther fein zerrieben und dann der Brei getrocknet wird. .
Man bringt dann das erhaltene Produkt in Suspension in 0,14 N Natriumchloridlösung, entsprechend 10 ml/g Trockenprodukt
.
Man rührt 48 Stunden lang bei 4 C, dann zentrifugiert man
90 Minuten in der Kälte mit einer Geschwindigkeit von 9000 Umdrehungen pro Minute.
Danach wird das Überstehende gesammelt, wonach man 24 btunden
gegen fliessendes Wasser dialysiert.
Danach erfolgt eine Destillation unter reduziertem Druck bei 50 C, um' die erhaltene Lösung auf ein Viertel des Anfangsvolumens
zu verringern.
Es erfolgt dann eine Lyophilisation, wodurch man den erfindungsgemäßen
Wirkstoff erhält.
In einer anderen Ausführungsform kann man in gleicher Weise
den in der überstehenden Schicht enthaltenden wirkstoff
ausfällen, indem man eine 1#ige Oetyl-Pyridiniumchloridlösung
einführt und\das ganze 3 Stunden lang bei 3S0G hält.
Man entnimmt die Haute und Nabelschnüre von Schafsembryos,
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BAD ORIGINAL
die ohne Rücksicht auf das Trächtigkeitsstadium und. das Geschlecht
entnommen wurden* Man setzt so 500 g Hautdecke
und 1650 g Nabelschnüre ein.
Diese unter sterilen Bedingungen entnommenen Produkte werden nacnfolgend bei einer Temperatur von -20°0 eingefroren,
dann in einer Lösung von 15 1 Salzlösung pro kg Gewebe zerrieben,
wobei die Lösung 9 g NaOl pro Liter Wasser enthält, ohne vorausgehende Jäntlipoidierung.
Man zentrifugiert den Brei 90 Minuten lang in einer Wifug
XI Zentrifuge mit 9000 Umdrehungen pro Minute und fällt das überstehende Produkt mit 2 1 Äthylalkohol pro Liter aus.
Man läßt das ganze 4 Tage lang bei 4-0O ruhen und sammelt
die gebildete Ausfällung, die man durch aufeinanderfolgendes Waschen mit absolutem Alkohol, einem Gemisch von 50$ Alkohol/und
50^ Äther und einem Äther reinigt.
Die Ausfällung wird danach einer Trocknung unterworfen, wodurch
man ein weilies Pulver erhält, daß in Wasser und physiologischem
oerum löslich ist.
Alle diese verschiedenen Verfahrensphasen, die soeben beschrieben wurden, werden bei einer Temperatur von höchstens
4-0G vorgenommen.
Man erhält 2,20 g Wirkstoff im falle der Entnahme von Ti
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haut und 3,20 g Wirkstoff im lalle der Verwendung von Nabelschnüren.
Man entnimmt unter aseptischen Bedingungen 250 g Haut von
4 bis 5 Monate alten Rinderembryos.
Diese Haut wird nach Einfrieren in Aceton zerrieben, dann
bei -200C- getrocknet.
Es erfolgt dann Extraktion dieses Breis mit einer 0,14 M
Natriumchloridlösung im Verhältnis von 5 ml Lösung pro g Brei, wobei man vier aufeinanderfolgende Extraktionen unter
denselben Bedingungen vornimmt, dann 24 Stunden bei einer Temperatur von 40G rührt.
Man filtriert die erhaltene £0sung über Gaze und zentrifugiert
dann 1 Stunde lang mit einer Geschwindigkeit von 6000 Umdrehungen pro Minute.
Danach gibt man eine 1,8 M PerohlorsäurelÖsung, im Volumen
entsprechend der Hälfte des Öalzextraktvolumens derart zu,
daß die freieii Proteine ausgefällt werden und sich in dem
überstehenden befinden. Nach 4 Minuten Stehenlassen bei
40G filtriert man über einen Whatraanfilter Nr. 4. Man gibt
dann das so erhaltene klare ffiltrat der Hälfte seines Volumens
einer 5#iggn Phosphowolframsäurelösung in 2N GlH zu,
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1 - - ■ - -15-
Man läßt eine Nacht lang ausfällen, wobei man die Temperatur von 40C beibehält«
Man zentrifugiert und sammelt die Ausfällung, die nacheinander
dreimal mit Aceton gewaschen, dann unter Vakuum getrocknet
wird.
Der Rückstand wird durch eine 0,1 M Natriumbicarbonatlösung <|
im Verhältnis von 3 ml/5 g frische Haut aufgenommen.Man
gibt danach 1 mg/5 g frische Haut gelöstes Trypsin in 1 ml 0,001 N Salzsäure zu. Nach Zugabe eines kleinen Thymolkristalls
führt man den Abbau ungefähr 18 Stunden bei 370G durch. Danach fällt man die Proteine, die sich in Kombination
mit den Mucopolysacchariden befinden können durch Zugabe von 3,1 N Tr!chloressigsäure mit 1 ml/g frische Haut,
aus. Man läßt eine Nacht bei 40C ruhen und zentrifugiert
dann 1 Stunde bei 4500 Umdrehungen pro Minute. In dem Über- »
stehenden fällt man ~die Mücosaccharide durch Zugabe von
wasserfreiem Natriumacetat (7,5 Millimol pro g Lösung) aus.
Danach gibt man der Lösung das Zweifache ihres Volumens
absoluten Alkohol zu und laß eine Nacht bei 40O ausflocken.
Dann zentrifugiert man 30 Minuten mit 4500 Umdrehungen pro
Minute und wäscht nacheinander die Ausfällung mit Alkohol, mit einem Alkohol-Äther gemisch, dann mit Äther., wonaöh man
trocknet*
Man erhält auf diese Weise 125 mg Wirkstoff in der Form voä
; 109811/1937
-16- ·
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Pulver entsprechend einer Ausbeute von ungefähr 0,5 g/kg frische Haut.
Toxizitätsuntersuchungen werden mit Hilfe der Wirkstoffe bei
Wistar-ftatten in gleicher Zahl beiderlei Geschlechts mit einem
Gewicht von 150 g _+ 10 g, bei bwiss-Mausen beiderlei Ge-
^ schlechte in gleicher Zahl bei einem Gewicht von 25 g + 2 g,
P kaninchen
bei Bouscat-Albinoha-SBTi beiderlei Geschlechts bei gleicher
Zahl mit einem Gewicht von 2,5 kg ± 100 g, durchgeführt.
Man konnte keinerlei Mortalität feststellen, wenn man intraperitonal
10 Eatten und 10 Mäusen den Wirkstoffextrakt der Häute von Binder-, und bchafsembryos im Verhältnis von 3 g pro
kg injizierte*
Weiterhin wurde weder eine Mortalität noch die üpur irgend-
j. einer Störung beobachtet, wenn man intravenös dieselben
ψ Kaninchen
Wirkstoffe bei 10 -Hasen im Verhältnis von 100 mg pro kg
injiziert.
Toleranzversuche:
Man schert auf einer Bückenfläche von 5 cm χ 3 cm 30 V/istar-Ratten
(15 mannliche und 15 weibliche Tiere), die ungefähr 180 g + 10 g wiegen, wobei diese jeweils zu einem Los gehören,
das zur Behandlung mit dem Wirkstoff vorgesehen ist,
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T667907
Auf die abgeschorenen Flachen werden täglich drei Wochen
lang 0,5 ml 4%ige wäßrige Lösung des Wirkstoffs, dessen
Herstellung in Beispiel 1 beschrieben wurde, verabfolgt.
Am ijide dieser Zeitdauer war festzustellen, daß das Wachstum
der Tiere normal erfolgt, im Hinblick auf eine Kontrollgruppe
von 30 'i'ieren, die derselben Altersgruppe entsprachen
und. nicht das entsprechende Volumen Wirkst off lösung
auf demselben geschorenen Bereich erhielten.
.Ks Konnte weder irgendeine Krankheit noch irgendeine Schädigung
bei den I'ieren des behandelten Loses, im Hinblick auf die i'iere des nicht behandelten Loses, festgestellt werden.
In einer ersten fieiho von Versuchen wurde eine Gruppe von
40 Wisfcar-xiatten mit einem Gewicht von 1J50 g + 5 g» die zu
derselben Altersgruppe gehörten und in einer sehr engen, genetiüction Verwandtschaft zueinander standen, in vier Lose
mit Jeweils 10 Kalten (I, II, III, IV) unterteilt.
Ui β gesamten i'iere wurden vor dem Versuch in derselben Weise
ernährt: ifatfcenkucuen mit r}M Proteinen, Karotten und Wasser
zur freiem Verfügung;, und ihr Wachstum wurde normalerweise
zwei ft'ochou vor dem Versuch überwacht.
Dann wurden aie Hatten der Lose I und II einer dreiwöonigen
109811/1937 BAD
Haltung ohne Biotin unterworfen. Die Haltung ohne Biotin .---■■■-'■'
hatte die Wirkung üeborrhoea und Haarausfall bei den G?iereä j
'hervorzurufen. ' :
Während derselben Zeitdauer von 3 Wochen wurden die ü?iere
der Gruppen III und IV normal ernährt. Am (Sage vor der ersten Anwendung wurden die üiere der Gruppen III und IV an
ihrem Rücken in einem Ausmaß von 5 cm χ 3 cm an einer oder
der anderen Ütelle der Wirbelsäule geschoren, um auf diese
Weise einen Anwendungsbereich abzugrenzen..
Die Tiere der Gruppe I erhielten dann täglich, 10 iage lang,
eine Lösung des nach Beispiel 1 hergestellten Wirkstoffs
in einer Konzentration von 1,5$ durch Bestreichen des geschorenen Rückenteiles mit Hilfe eines Pinsels,
Die Gruppe II, die als Kontrollgruppe dient, erhält unter
den gleichen Bedingungen einen Anstrich von 0,5 ml destilliertem Wasser.
Die Gruppe III wird derselben Behandlung mit Wirkstoff wie die- Gruppe I unterworfen.
Die Gruppe IV dient als Kontrollgruppe und erhält 0,5 ml
destilliertes Wasser unter denselben Bedingungen wie die 'JJiere der Gruppe II*
-49--109811/193 7
Die Behandlung erfolgt 10 Tage lang, wonach eine klinische
Prüfung der !Piere aller Gruppen erfolgt, ebenso eine Entnahme
(nach Töten) der Rückenhaut im Anwendungsbereich.
Mit diesem Teil der Hautdecke macht man eine histologische
Untersuchung, ebenso erfolgt eine Extraktion und die gravimetrische
!Dosierung der Lipoide.
Die klinische Prüfung erlaubt es festzustellen, daß bei
den Tieren der Gruppe I eine Wiederaufnahme des Haarwuchses, insbesondere rings um die Anwendungszone und eine deutliche
Verringerung des verfetteten und verklebten Zustandes der
Haare erfolgt, während bei den Tieren der Gruppe II, den
an Seborrhoea leidenden Tieren, die nicht behandelt wurden,
keine Besserung nachgewiesen werden konnte, im Gegenteil eine Verschlimmerung ihres Zustandes festzustellen war.
Bei den Tieren der Gruppe III wurde eine klare Beschleunigung des Haarwuchses festgestellt, während bei den Kontrolltieren
der Gruppe IV die Haare normal.ohne ein Zeichen der Beschleunigung nachwuchsen.
Andererseits verlief das Wachstum der Tiere der Gruppen III und. IV (gesunde Tiere) normal, und es konnte kein Unterschied
zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden. Bei
den Tieren mit öebörrhoea durch Ausfall von Biotin (Gruppen
I und II) erfolgte der Wuchs in gleicher Weise innerhalbdei
10981171937
beiden Gruppen, Jedoch ist festzustellen, daß die Intensität gegenüber den normalen 'Hieren geringer war.
Die histologische Prüfung ergab das Vorhandensein einer
Verringerung des Volumens und der Zahl der Talgdrüsen bei den !Tieren der Gruppe I im' Hinblick auf solche der Gruppe II,
ebenso war eine Erhöhung der Zahl der Haarfollikel in der .Regeneration festzustellen.
Schließlich zeigt die Dosierung der Lipoide eine Verringerung um im Durchschnitt 3o# der Lipoide bei den 'fieren der
Gruppe I im Hinblick auf die Gruppe II* In Jedem ITaIl ist "
dieser Unterschied geringer bei den 'fieren der Gruppe III im Hinblick auf solche der Gruppe IV, was ganz normal ist,
weil es sich um keinen pathologischen Bereich handelt und
demzufolge"keine äußere therapeutische Einwirkung gleicher
Intensität erforderlich ist. ■
" Dieselben Versuche werden nach dem gleichen beschriebenen
Arbeitsverfahren und derselben Anwendung der Wirkstoffe wiederholt, wobei Jedoch die Anwendungen bei der Hälfte
. der Tiere einen Jeden Loses auf 15 Tage und bei der zweiten
Hälfte der Tiere auf 22 Tage verlängert wurden.
- bei
Unter diesen -Bedingungen kann/der klinischen Untersuchung
festgestellt werden:
Eine Verringerung um 75# der superfiziellen Lipoide bei
109811/1937
-21-
den Tieren der Gruppe I und von 45$ bei den Tieren der
Gruppe III nach 14 Tagen Anwendung,
eine Verringerung um durchschnittlich 150$ der superfiziellen
Lipoide bei den an üeborrhoea leidenden Tiaren der Gruppe I und um 32S& bei den normalen Tieren der Gruppe III
nach 21-tligigen Anwendungen.
Zusätzlicn wurde eine Beschleunigung des Haarwuchses um $0% Λ
bei den normalen Tieren der Gruppe III festgestellt.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die erfindunga·
gemäßen Wirkstoffe, die von embryonalen Hautdecken und Nabelschnüren
von üchafen oder Kühen hergestellt wurden, eine bemerkenswerte pilogene Aktivität und Wirksamkeit gegen
üaborrhoea aufweisen. ' ■
Beiapiel A
Man 3teilt eine kosmetische Zubereitung der nachfolgenden
Zusammensetzung her:
V/irkiifcoff, hergestellt naoh Beispiel 1 1 g
wäßriger Exziplent auf 100 ml
JJuroh titjliohe Anwendung von einigen Tropfen dieser Lüaung
raifc Massage: auf der ^°Ρ^\.ύ,νΛ^ die tinen mehr oder
weniger fettigen Eindruck macht, fördert die Lüiung tohntlX 9ln*n vollkommen gtauiiden Zustand.
-22-
109811/1937 .;
186790?
Man stellt eine kosmetische Zubereitung der'nachfolgenden
Zusammensetzung her:
Wirkstoff, hergestellt nach Beispiel 2 Ig
wäßriger Exzipient auf 100 ml
Durch tägliche Anwendung von einigen Tropfen der Lösung
mit Massage auf 4er Kopfhaut, ist Haarausfall, ge-*
gebenenfalls bei gleichzeitiger Seborrhoea zu bekämpfen.
Man stellt eine kosmetisohe Zubereitung der nachfolgenden
Zusammensetzung her:
Wirkstoff, hergestellt naoh Beispiel 1 4g
wäßriger Exzipient auf 100 ml
Durch tägliche oder zweitägige Anwendung von einigen Tropfen dieser Lösung mit Massage auf der Köpf haut, bekämpft
man Seborrhoea, sowie länger andauernden Haarausfall.
Man stellt eine kosmetisohe Zubereitung der naohfolgenden
Zusammensetzung her ι
Wirkstoff, hergestellt naoh Beispiel 2 2g
Vitamin E 10 mg
Emulgier-Exzipient auf 100 ml
Duroh tügliohe Anwendung von einigen Tropfen der Löaung
mit Mai aage auf dta Haarboden pflegt man «prüde und trok kent Haar«,
tOSeit/1937
Man stellt eine kosmetische Zubereitung eier nachfolgenden
Zusammensetzung her:
Cholineitrat . 1 g
Wirkstoff, hergestellt nach Beispiel 1 , 1. g
wäßriger Exzipient auf 100ml
Durch tägliche Anwendung von einigen !ropfen der Lösung* ■■'
mit Massage auf der Kopfhaut bekämpft man Fälle von intensiver
Seborrhoea.
Beispiel S ..
Man stellt eine kosmetische Zubereitung der nachfolgenden
Zusammensetzung her:
"" Chol±Qcitrat Ig
Allantoin 0,5 g
"Wirkstoff, hergestellt nach Beispiel 1 1g
wäßriger Exzipient auf 100 ml
Durch tägliche Anwendung von einigen Tropfen der Lösung mit Massage bekämpft man Seborrhoea mit fettigen Schuppen.
Man stellt eine kosmetische Zubereitung der nachfolgenden
Zusammensetzung her:
Allantoin 0,5 g
Salicylsäure - 0,5 g
Wirkstoff, hergestellt nach Beispiel 1 1g
wäßriger Exzipient auf 100 ml
109811/1937 -24~
Durch tägliche Anwendung von einigen Tropfen der Lösung
mit Massage auf dem Haarboden bekämpft man Seborrhoea mit
fettigen Schuppen, begleitet von Haarausfall.
Man stellt eine kosmetische Zubereitung der nachfolgenden Zusammensetzung her:
Milchsäure - 1g
Vitamin E TO mg
Wirkstoff, hergestellt nach Beispiel 2 1g
Emulgierungsexzipient auf 100 ml
Durch tägliche Anwendung von einigen Tropfen der lösung mit Massage auf dem Haarboden bekämpft man Seborrhoea mit
Haarausfall und Reizungsanzeichen des Haarbodens.
Man stellt eine kosmetische Zubereitung der nachfolgenden
Zusammensetzung her:
Milchsäure 1 g
Chiin - . \ g
Wirkstoff, hergestellt nach Beispiel 1 1 g wäßriger Exzipient auf 100 ml
Durch tägliche Anwendung von einigen Tropfen der Lösung mit Massage auf der Kopfhaut bekämpft man !"alle von sehr
intensiver Seborrhoea mit Reizung.
Man stellt eine kosmetische Zubereitung der nachfolgenden
Zusammensetzung hen
1093* 17-1 $37 ~2.5-
Milchsäure 1g
Allantoin 0,5 g
Wirkstoff, hergestellt nach Beispiel 2 1g
wäßriger Ex2ipient auf 100 ml
Durch tägliche Anwendung von einigen Tropfen der Lösung
mit Massagen auf dem Ilaarboden bekämpft man Seborrhoea
mit Schuppen- und Schorfbildung.
Man stellt eine kosmetische Zubereitung der nachfolgenden
Zusammenatellung her:
Gholin 0,50 g
Inositol 0,50 g
Metnionin 0,50 .g
Wirkstoff, hergestellt nach Beispiel 1 1 g wäßriger Exzipient auf 100 ml
Durch tägliche Anwendung von einigen Tropfen der lösung
mit Massage auf der Kopfhaut bekämpft man Fälle von Haarausfall mit intensiver Seborrhoea.
-26-BAO ORiQlNAL
108811/1937
Claims (14)
- - 26 Patentansprüche:• 1. Verfahren zur Herstellung einer kosmetischen Zubereitung zur Bekämpfung des Haarausfalls-und der Seborrhoea, daduroh gekennzeichnet, daß man unter sterilen Bedingungen Hautdecken und/oder Gewebe von Nabelschnüren von Rindsoder Schafsfötus entnimmt und von diesen Geweben einen Wirkstoff mit Hilfe einer ionenhaltigen Lösung extrahiert.
- 2. Verfahren gemäß Anspruoh 1 daduroh gekennzeichnet, daß man den Wirkstoff naoh Gefrieren und Zerkleinern der Fötusgewebe in einer ionenhaltigen Lösung extrahiert.
- 3. Verfahren gemäß Anspruoh 2 daduroh gekennzeichnet, daß der zerkleinerte Gewebebrei in einer ionenhaltigen Lösung einem Zentrifugieren unterworfen wird, wobei man die überstehende Flüssigkeit, die den Wirkstoff enthält, entnimmt.
- 4. Verfahren gemäß Anspruoh 2 daduroh gekennzeichnet, daß der Brei der zerkleinerten Hautdeoken in der ionenhaltigen Lösung einem enzymatisahen Abbau ohne Ent lip ο idler ung vor dem Zentrifugieren unterworfen wird,
- 5. Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Anaprüohe daduroh gekennzeichnet, dafl die iontnha.ltige Lösung ausgewählt wird unter dtn Lotungen neutraler Salat wit Hatrium-109811/1937chlorid, Kaliumchlorid, lithiumchlorid, Calciumchlorid, Magnesiumchlorid, saurer Salze wie Kaliumphosphat., Üatriumphosphat, Kaliumeitrat, Hatriumoitrat, Säuren wie Salzsäure, Schwefelsäure oder Essigsäure, Basen wie Natriumlauge ·;^ Kaliumcarbonat, Ammoniak, Calciumhydroxid oder Bariumhydroxid oder ionisierbaren, organischen Verbindungen wie Harnstoff oder Phenol.
- 6. Verfahren gemäß Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die überstehende Flüssigkeit nach dem Zentrifugieren mit dem Gehalt des Wirkstoffs einer Dialyse gegen destilliertes Wasser unterworfen wird»
- 7» Verfahren gemäß Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der in der überstehenden flüssigkeit aufgelöste Wirkatoff nach Zentrifugieren durch Zugabe von absolutem Alkohol, dann einem Gemisch von Alkohol und Äther und schließlich von Äther ausgefällt wird.
- 8. Verfahren gemäß Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß dem ζην Ausfällung des Wirkstoffs dienendenAlkohol Kaliumacetat, Hatriumaoetat, Bariumacetat oder Zinkacetat zugegeben wird·
- 9« Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Wirkstoff durah laschen mit-28-109811/19-37 '. ■■■■■.· - 28 - . . . "absolutem Alkohol, dann mit einem Gemisch von Alkohol und Äther und zuletzt mit Äther gereinigt wird.
- 10. Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß alle diese Phasen unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden.
- 11. Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die gesamten Phasen, mit Ausnahme des enzymatischen Abbaus, bei einer ÜJemperatur unter 4®0 bewirkt werden.
- 12. Kosmetische Zubereitung zur Bekämpfung des Haarausfalls und derSeborrhoea dadurch gekennzeichnet, daß sie nach dem in einem der vorausgehenden Ansprüche beschriebenen Verfahren hergestellt wird. .
- 13. Kosmetische Zubereitung gemäß Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, dais sie den Wirkstoff in einer Konzentration "zwischen"! und 4$ in einem .geeigneten,, "kosmetischen Tragers t off enthält.
- 14. Kosmetische Zubereitung gemäß einem-der-Ansprüche 1.2 und 15 dadurch gekennzeichnet, dai'S sie die Porm einer Emulsion, eines G-els oder einer Oreme hat.109811/1937 "ADOR1G1NAL15· Kosmetische Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14 dadurch gekennzeichnet, daß andere übliche Hilfsmittel, wie beispielsweise Farbstoffe, Parfüme oder Eindringmittel (GIeitschienen) zugegeben werden.
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Non-Patent Citations (1)
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