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DE1480509C - Drehscheibe, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Drehscheibe, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1480509C
DE1480509C DE1480509C DE 1480509 C DE1480509 C DE 1480509C DE 1480509 C DE1480509 C DE 1480509C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turntable
vehicle
wing
motor vehicles
spherical roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Individual
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Individual
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Description

Die Erfindung betrifft eine Drehscheibe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Tragfläche für das Fahrzeug derart gelagert ist, daß sie zugleich eine horizontale Drehbewegung als auch eine Pendelbewegung ausführen kann.
Die bisher bekannten Drehscheiben für Fahrzeuge der verschiedensten Art sind zum Teil so aufgebaut, daß die Tragfläche für das Fahrzeug sich beständig in gleicher, in der Regel waagerechter Ebene befindet. Darüber hinaus sind Drehscheiben bekanntgeworden, bei denen die Tragfläche um eine waagerechte Achse in der Ebene der Fahrtrichtung kippbar angeordnet ist. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Achse wie eine Schneide wirkt, so daß eine stabile horizontale Lage der Tragfläche nicht erreichbar ist. Bei einer weiteren bekannten Anordnung setzt sich die Tragfläche nach dem Kippen um einen Gelenkpunkt auf eine weitere Stütze ab, um ein Überkippen zu vermeiden. Hierbei ergeben sich jedoch die Nachteile, daß das Aufsetzen der Tragfläche auf die zweite Stütze schlagartig erfolgt und ein Herunterfahren von der Drehscheibe nur im Rückwärtsgang möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben angeführten Nachteile der bekannten Drehscheiben zu vermeiden und eine Drehscheibe zu schaffen, die auf kleinstem Raum und unter geringstmöglichem Material- und Kraftaufwand in eine andere Richtung gebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Tragfläche der Drehscheibe auf einem Axial-Pendelrollenlager angeordnet ist. Die Tragfläche ist beim Befahren durch das Fahrzeug infolge der zu überwindenden gleitenden Reibung schwer pendelbar, jedoch beim Schwenken der. Tragfläche mit dem Fahrzeug infolge der dann nur noch zu überwindenden rollenden Reibung leicht drehbar.
Bei der Auffahrt des Fahrzeuges auf die Drehscheibe stellt sich die Tragfläche zunächst in eine nach dem Fahrzeug hin geneigte schiefe Ebene ein, wobei sie sich teils auf dem Lager, teils auf dem Boden abstützt. Allmählich gelangt die Tragfläche in den Schwebezustand, d. h. sie stützt sieh nur noch auf dem Lager ab. In dieser Stellung verläßt der Fahrzeugprüfer nun sein Fahrzeug nach Anziehen der Handbremse, um es unter Ausnutzung der Hebelwirkung — indem er möglichst weit vorn oder hinten am Fahrzeug anfaßt — mit denkbar geringem Kraftaufwand in. die gewünschte Schwenkstellung zu bringen.
Bei der Abfahrt von der Drehscheibe neigt sich die Tragfläche in Fahrtrichtung und stützt sich dabei wiederum teils auf dem Lager, teils auf dem Boden ab.
Während der Lager-Oberteil im drehbaren Teil der Drehscheibe ruht, befindet sich der Lager-Unterteil in einer Bodenplatte, die in der Regel ortsfest ist, in besonderen Fällen aber auch verfahrbar gestaltet werden kann.
Die Drehscheibe gemäß vorliegender Erfindung ist besonders geeignet für Einfahrten zu seitlich im Haus angeordneten Garagen, bei denen infolge Zunahme der Fahrzeuglänge ein Einbiegen der Fahrzeuge nicht mehr oder nur schlecht möglich ist. Sie bietet dabei gleichzeitig den beachtlichen Vorteil, daß das Fahrzeug sowohl vorwärts von der Straße zum Haus einfahren sowie auch vorwärts vom Haus auf die Straße ausfahren kann. Nicht zuletzt ermöglicht sie es, bei Neuplanungen von Häusern Garagen ohne viel Geländeverbrauch für Wendemöslichkeiten seitlich in das Haus zu verlegen, um damit die vielfach unschön wirkenden Garageneinfahrten an den Frontseiten der Häuser oder die seitlichen Anbauten zu vermeiden und gleichzeitig den umbauten Raum besser auszunutzen.
Gegenüber den bekannten Drehscheiben mit waagerechter Tragfläche hat die vorliegende Erfindung den Vorteil des Einsparens einer Grube zur Unterbringung der Drehlagerung und weiterhin den ,
ίο Vorteil eines geringeren Schwenkwiderstandes, weil durch die Pendelbarkeit der Tragfläche der Schwerpunkt des Fahrzeuges leichter in die Nähe des Drehmittelpunktes gebracht werden kann.
Im Vergleich zu den Drehscheiben, deren Tragfläche nur in der Ebene der Fahrtrichtung kippbar ist, hat die vorliegende Erfindung den Vorteil, daß durch die Verwendung eines Axial-Pendelrollenlagers die Kippbewegung stets auf einer Kugelkalotte erfolgt. Hierdurch wird die an und für sich senkrecht wirkende Kraft des drehbaren Teiles durch schräge Kraftkomponenten im Gleichgewicht gehalten. Die Folge davon ist eine Verstärkung der Reibungs: { kräfte, die der Pendelbewegung entgegenwirken, und gleichzeitig auch eine Vergrößerung der Reibungswege durch den größeren Abstand vom Pendelmittelpunkt. Die Wälzkörper gleiten bei der Pendelbewegung in der Kugelkalotte, wobei sich die Rollen in Richtung ihrer Auflagelinie verschieben müssen. Bei der Drehbewegung hingegen erfolgt ein Abwalzen der Rollen, wobei sich ein sehr geringer Drehwiderstand ergibt.
Die erhöhte Reibungskraft bei der Pendelbewegung
■ bewirkt, daß der Schwerpunkt des Fahrzeuges allmählich in den Drehmittelpunkt gebracht wird, ohne daß bei einer geringen Abweichung von diesem- ein plötzliches Abkippen nach der einen oder anderen Seite erfolgt.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß nur ein einzelnes, niedrig bauendes und selbstzentrierendes Lager notwendig ist, das zudem gegen äußere Einflüsse denkbar günstig ge-., schützt werden kann.
In A b b. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der / Erfindung dargestellt. Die Tragfläche für das Fahrzeug besteht im wesentlichen aus zwei gleichzeitig die Fahrbahn bildenden Längsträgern a, dem den Lageroberteil b aufnehmenden Querträger c sowie entsprechenden Versteifungen d. Der feststehende Teil besteht aus der Bodenplatte e und dem Lager-Unterteil /.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    .. 1. Drehscheibe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Tragfläche für das Fahrzeug derart gelagert ist, daß sie zugleich eine horizontale Drehbewegung als auch eine Pendelbewegung ausführen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche der Drehscheibe auf einem Axial-Pendelrollenlager (b, f) angeordnet ist.
  2. 2. Drehscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche im wesentlichen aus zwei die Fahrbahn bildenden Längsträgern (a) und einem den Lageroberteil (fc) aufnehmenden Querträger (c) besteht, der sich über das Axial-Pendelrollenlager auf der Bodenplatte (e) abstützt.

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