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DE1064091B - Aufhaengevorrichtung fuer eine Mittelpufferkupplung - Google Patents

Aufhaengevorrichtung fuer eine Mittelpufferkupplung

Info

Publication number
DE1064091B
DE1064091B DEF26172A DEF0026172A DE1064091B DE 1064091 B DE1064091 B DE 1064091B DE F26172 A DEF26172 A DE F26172A DE F0026172 A DEF0026172 A DE F0026172A DE 1064091 B DE1064091 B DE 1064091B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
suspension device
centering
central buffer
fork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF26172A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Brunner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Fischer AG
Original Assignee
Georg Fischer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Georg Fischer AG filed Critical Georg Fischer AG
Publication of DE1064091B publication Critical patent/DE1064091B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G7/00Details or accessories
    • B61G7/10Mounting of the couplings on the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung für eine Mittelpufferkupplung an Schienenfahrzeugen.
Die bisher bekannten Vorrichtungen bestehen in der Mehrzahl aus einem am Fahrzeugrahmen federnd aufgehängten Querbalken oder aus einem federnd aufgehängten vertikalen Rahmen. Bei diesen Ausführungen ist die Rückführung und Zentrierung der Kupplung in die Mittelstellung nicht scharf abgegrenzt und von der Federspannung sowie von den äußeren Kräften abhängig. Bekannt sind die Rollenführungen zur Aufnahme des Pufferhubes. Bekannt sind ferner auch Kugelgelenke für allseitige Beweglichkeit der Kupplung.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine über der Kupplungsachse liegende Gabel, deren Enden nach unten abgewinkelt und mit einer als Traverse ausgebildeten Rolle verbunden sind und um welche die senkrechte Mittelachse des Kugelgelenkes seitlich schwenkbar sowie mit einer elastischen Rückführung und Zentrierung versehen ist. Andere Kennzeichen dieser Erfindung sind Bauformen der elastischen Rückführung, z. B. bei einer Ausführungsform eine konische Schneide, die in eine Kerbe eingreift, und bei einer anderen Ausführungsform mindestens zwei Kugeln, die in konisch auslaufenden Kreisbahnen geführt sind.
Die Anpressung der Rückführung erfolgt durch eine untenliegende Feder mittels eines zentralen Zugankers, welcher durch die senkrechte Mittelachse des Kugelgelenkes hindurchgeführt ist. Ein und dieselbe Feder kann sowohl für die Zentrierung der Gabel wie auch für die Anpressung des Traglagers verwendet und eingestellt werden.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungen der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Ausführung der Aufhängevorrichtung im Schnitt, während die Mittelpufferkupplung in einer Seitenansicht gezeigt ist;
Fig. 2 zeigt den Grundriß der Erfindung;
Fig. 3 zeigt den Aufriß der Erfindung längs der LinieIII-III von Fig. 1;
Fig. 4 und 5 stellen die Zentrierung der Aufhängevorrichtung mit Hilfe von zwei Kugeln dar. Fig. 4 zeigt einen Teilschnitt durch die senkrechte Mittelachse des Kugelgelenkes und der Aufhängevorrichtung hindurch. Fig. S zeigt einen Teilausschnitt aus dem Grundriß von Fig. 4.
Die Mittelpufferkupplung 1 mit dem Federpuffergehäuse 2 wird mit Konsolen 3 versehen, welche sich auf einer abgefederten Traverse 4 der Aufhängevorrichtung abstützt. Die Traverse 4 ist in bekannter Weise als Rolle ausgebildet, auf welcher die Konsole 3 längs des Pufferhubes abrollen kann. Die Traverse 4
Aufhängevorrichtung
für eine Mittelpufferkupplung
Anmelder:
Georg Fischer Aktiengesellschaft,
Schaffhausen (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Blank, Patentanwalt, München 22, Widenmayerstr. 36
Beanspruchte Priorität: Schweiz vom 21. November 1957
Christian Brunner, Schaffhausen (Schweiz), ist als Erfinder genannt worden
gleitet in zwei seitlichen Schlitzen 5 und ist an zwei symmetrisch angeordneten Federn 6 aufgehängt. Diese übernehmen das ganze Gewicht der Mittelpufferkupplung 1 und ermöglichen eine nachgiebige Bewegung und Einstellung der Kupplung in vertikaler Richtung.
Ebenso wird eine leichte Torsion der Mittelpufferkupplung 1 möglich. Die vertikalen Arme 7 sind fest verbunden mit zwei horizontalen Gabeln 8 der Aufhängevorrichtung. Die beiden Gabeln 8 werden in einem zentralen Flanschgehäuse 9 zusammengefaßt. Im unteren Teil des Gehäuses 9 befindet sich das Lager 10, während im oberen Teil desselben eine Zentrierung für die ganze Aufhängevorrichtung untergebracht ist. Die Zentrierung besteht aus zwei symmetrisch ausgebildeten kegelförmigen Kerben Ilj in welche unter starker Vorspannung zwei gegen Verdrehung gesicherte Schneiden 12 eingreifen. Die Flanken der Kerbe haben eine Steigung, die größer als der zugehörige Reibungswinkel ist, damit Selbsthemmung vermieden wird. Die Zentrierplatte 13 mit den Schneiden 12 kann z. B. durch U-förmige Nuten am Support 14 gegen Verdrehen gesichert werden. Der Zuganker 15 preßt durch Federspannung die Zentrierplatte 13 gegen das Gehäuse 9 und gegen das Lager 10, wodurch die Schneide 12 in die Mittellage der Kerbe 13 hineingepreßt wird. Dies hat zur Folge, daß zum Verdrehen der Mittelpufferkupplung 1 und deren Aufhängevorrichtung die Schneide 12 gegen den Federzug des Zugankers 15 auf den Auflaufflächen der Kerben 11 hinaufwandern muß und ein rückfederndes Moment auf
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Claims (4)

die ganze Aufhängevorrichtung sowie auf die Mittelpufferkupplung 1 ausübt. Durch diese Zentrierung wird die Mittelpufferkupplung automatisch in die Mittelstellung zurückgeführt. Die Druckfeder 16 bewirkt über Zugspindel 15, Zentrierplatte 13, Schneide 12 und Gehäuse 9 gleichzeitig einen Anpreßdruck auf das Lager 10, wodurch bei geeigneter Dimensionierung das vom Kupplungsgewicht herrührende Biegemoment bzw. die vertikale Last der Kupplung 1 aufgenommen werden kann. Die Kupplung 1 ist an ihrem hinteren Ende in derselben Achse wie die Aufhängevorrichtung mittels eines Kugelgelenkes 17 im Support 14 allseitig drehbar gelagert. Die ganze Kupplung kann mittels einer Platte 18 des Supports 14 am Wagenkasten befestigt werden. Fig. 4 und 5 zeigen die gemeinsame vertikale Achse von Aufhängevorrichtung, d. h. Gabel 8 und Mittelpufferkupplung 1, in einer anderen Bauart der Zentrierung. Die Zentrierplatte 19 besitzt an der unteren Seite mindestens zwei konisch auslaufende Kreisbahnen 20, welche durch zwei konisch auslaufende Kreisbahnen 21 im Lagergehäuse 9 ergänzt werden. Durch die federnde Vorspannung der Zentrierplatte 19 mittels Druckfeder 16 und Zugankers 15 werden die Kugeln bzw. Rollen 23 in ihrer Extremlage zentriert. Durch diese Zentrierung wird wiederum die ganze Gabel 8 und die Mittelpufferkupplung 1 in der Mittellage federnd festgehalten oder in dieselbe zurückgeführt. Die \rorteile der Bauart nach der Erfindung sind folgende: Die Mittelpufferkupplung wird vertikal und horizontal zentriert und ist trotzdem federnd nachgiebig aufgehängt. Das ganze Aggregat kann auf einer kleinen Fläche am Fahrgestell des Wagens fixiert werden. Die Aufhängevorrichtung ermöglicht einen großen Fangbereich der Kupplung, weil allseitig eine starke Nachgiebigkeit und eine eindeutige Zentrierung gewährleistet ist. Patentansprüche:
1. Aufhängevorrichtung für eine Mittelpufferkupplung an Schienenfahrzeugen, wobei die eine Auflage der Kupplung von einer abgefederten Rolle gebildet ist, während der Drehpunkt der
ίο Kupplung als Kugelgelenk ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine über der Kupplungsachse liegende Gabel (8), deren Enden (7) nach unten abgewinkelt und mit einer als Traverse ausgebildeten Rolle (4) verbunden sind, um die senkrechte Mittelachse des Kugelgelenkes (17) seitlich schwenkbar sowie mit einer elastischen Rückführung und Zentrierung versehen ist.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Rückführung durch eine konische Schneide (12) gebildet ist, die in eine Kerbe (11) eingreift, deren Flanken eine Steigung aufweisen, die größer als der Reibungswinkel ist.
3. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Rückführung durch mindestens zwei Kugeln (23), welche in konisch auslaufenden Kreisbahnen (20, 21) geführt sind, gebildet ist.
4. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellkraft auf die Gabel (8) und der Anpreß druck des Traglagers (10) der Gabel durch dieselbe Feder (16) einstellbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 178 666.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF26172A 1957-11-21 1958-07-14 Aufhaengevorrichtung fuer eine Mittelpufferkupplung Pending DE1064091B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH866585X 1957-11-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1064091B true DE1064091B (de) 1959-08-27

Family

ID=4543698

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF26172A Pending DE1064091B (de) 1957-11-21 1958-07-14 Aufhaengevorrichtung fuer eine Mittelpufferkupplung

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1064091B (de)
FR (1) FR1203323A (de)
GB (1) GB866585A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB866585A (en) 1961-04-26
FR1203323A (fr) 1960-01-18

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