DE1472660B - Vorrichtung zur Belichtungsregelung - Google Patents
Vorrichtung zur BelichtungsregelungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Belichtungsregelung für photographische Geräte, insbesondere
für photographische Kameras.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Belichtungsregelung für photographische
Kameras zu schaffen, die sich durch ihre Einfachheit und leichte Herstellbarkeit auszeichnet
und von hoher Genauigkeit und Zuverlässigkeit ist. Dabei wird angestrebt, die elektromagnetischen Organe
einer solchen Vorrichtung in dem Bereich zu betreiben, in dem sie die größte Empfindlichkeit
haben. Hierdurch soll erreicht werden, daß ein Minimum an Leistung benötigt wird, um ein Maximum an
Zuverlässigkeit und Genauigkeit bei der Positionierung eines Steuergliedes als Funktion der Beleuchtung
eines lichtempfindlichen Elementes zu erzielen. Die Erfindung soll also dazu dienen, die Wirksamkeit
einer elektromagnetischen Regelvorrichtung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe bei einer Vorrichtung zur Belichtungsregelung für photographische Geräte,
bei der die Regelung als Funktion des auf ein lichtempfindliches Element einfallenden Lichtes durch
einen Elektromagneten mit einer Spule erfolgt, die Spule in einem das lichtempfindliche Element enthaltenden
Stromkreis angeordnet ist und in Abhängigkeit von der Beleuchtung dieses Elementes erregt wird
und einen Anker aus einem magnetischen Werkstoff aufweist, der zu der Spule eine von ihrer Erregung
abhängige Stellung einnimmt, sieht die Erfindung vor, einen Permanentmagneten vorzusehen, der in dem
Anker eine bestimmte magnetische Vorspannung erzeugt. Durch die Erfindung wird erreicht, daß Veränderungen
in der Erregung der Spule des Elektromagneten auf den Anker des Magneten Wirkungen in
einem Bereich ausüben, in dem der Anker die größte Permeabilität aufweist, so daß der Anker mit dem
größten Wirkungsgrad, der größten Genauigkeit und der größten Empfindlichkeit positioniert wird.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein Diagramm zur Veranschaulichung der Wirkungsweise des beweglichen Ankers bei einer
Vorrichtung zur Belichtungsregelung nach der Erfindung,
F i g. 2 eine Vorderansicht einer Vorrichtung zur Verstellung einer katzenaugenartigen Blende nach
der Erfindung,
F i g. 3 bis 5 Vorderansichten verschiedener Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen nach der Erfindung
zur Verstellung von Blenden mit nur einer Blendenfahne.
Es ist bekannt, daß die Permeabilität magnetischer Substanzen wie ferromagnetischer Stoffe, insbesondere
von für elektromagnetische Steuervorrichtungen geeignetem »weichem Eisen«, sich in Abhängigkeit von
der im Stoff vorhandenen Kraftflußdichte ändert. Bei vielen ferromagnetischen Stoffen ist die Permeabilität
ziemlich niedrig, wenn die Kraftflußdichte niedrig ist, steigt jedoch an, wenn die Kraftflußdichte zunimmt.
Infolgedessen erzeugen die ersten paar Amperewindungen der magnetischen Feldstärke relativ wenig
Feldlinien in solchen Stoffen, verglichen zu der Änderung des Kraftflusses, die von der gleichen Anzahl
von Amperewindungen erzeugt wird, wenn diese zu höheren Werten der magnetischen Feldstärke hinzugefügt
oder von diesen abgezogen werden.
Das Diagramm nach F i g. 1 veranschaulicht diese Verhältnisse an Hand einer Magnetisierungskurve.
Auf der Abszisse dieses Diagramms ist die in Amperewindungen AW gemessene magnetische Feldstärke
und auf der Ordinate die Kraftflußdichte B aufgetragen. Die in diesem Diagramm enthaltene
Kurve stellt die Magnetisierungseigenschaften eines Stoffes für Anker von Elektromagneten dar, die an
den auf der Ordinate aufgetragenen Punkten angezogen und freigegeben werden. Die Kurve nach F i g. 1
läßt erkennen, daß die ersten paar Amperewindungen der magnetischen Feldstärke nur wenige Feldlinien
des magnetischen Kraftflusses erzeugen und daß daher bei geringen Kraftflußdichten die Permeabilität
des Stoffes relativ klein ist. Im mittleren Abschnitt der Kurve erzeugt eine Zunahme der Amperewindungen
eine größere Zunahme der Kraftflußdichte, was ein Anzeichen für eine höhere Permeabilität ist. Am
oberen Teil der Magnetisierungskurve nähert sich der Stoff der magnetischen Sättigung, und die Permeabilität
ist wieder relativ gering. Ein weiteres Ansteigen der Amperewindungen erzeugt nur einen relativ geringen
Zuwachs an Kraftflußdichte.
Diese Tatsachen können mit Vorteil bei Vorrichtungen zur Belichtungsregelung für photographische
Zwecke Verwendung finden, bei denen nur geringe Leistungen zur Verfügung stehen und deshalb ein
maximaler Wirkungsgrad erwünscht ist. Nach der Erfindung können bei einer Vorrichtung zur Belichtungsregelung
permanentmagnetische Glieder einem Elektromagneten zugeordnet sein, um in einem beweglichen
Anker eine magnetische Vorspannung zu induzieren, um zu gewährleisten, daß der Anker in
dem Bereich seiner größten Permeabilität arbeitet, d. h. in dem Bereich des größten Anstieges der Magnetisierungskurve.
Wie in F i g. 1 dargestellt, kann ein permanentmagnetischer Fluß dazu benutzt werden, in die Armatur einen solchen magnetischen
Kraftfluß zu induzieren, daß Änderungen der Amperewindungszahl in der Spule des Elektromagneten,
die von der Beleuchtung einer mit der Spule zusammengeschalteten
Photozelle abhängig sind, die Magnetisierung des Ankers zwischen den Punkten 21 und 22 beeinflussen. Dieser Bereich umfaßt die größte
Permeabilität des Ankers, so daß die Spule des Elektromagneten die in den Anker induzierte Magnetisierung
in dem Bereich beeinflußt, in dem der Anker die größte magnetische Empfindlichkeit hat, wodurch die
Genauigkeit und die Präzision der Ankerbewegung erhöht wird.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann ein Permanentmagnet den Anker wie in F i g. 1 gezeigt
durch die Induzierung einer magnetischen Spannung vorspannen, die der Amperewindungszahl zwischen
den Punkten20 und 21 der Abszisse in Fig. 1 entspricht.
Die Erregung der Spule des Elektromagneten liefert dann die Amperewindungen in dem Bereich
zwischen den Punkten 21 und 22, also dem gewünschten Empfindlichkeitsbereich. Solch eine Anordnung
kann für Anker benutzt werden, die normalerweise von dem Kern des Elektromagneten entfernt
sind und bei einem bestimmten Maß der Erregung der Spule angezogen werden. Von der Spule des
Elektromagneten muß eine geringere Arbeit geleistet werden, wenn der Anker normalerweise angezogen
ist, also an den Kern des Elektromagneten anstößt, und freigegeben wird, wenn die Gesamtzahl der
Amperewindungen auf einen bestimmten Wert ver-
3 4
mindert wird. In einem solchen Fall kann ein Perma- daß die magnetische Anziehung die Arme 23 und 24
nentmagnet die zwischen den Punkten 20 und 22 der nicht länger gegen die Kraft der Federn 32 und 33
Abszisse liegende Anzahl von Amperewindungen lie- festhalten kann. Die Arme werden dann an die Anfern,
so daß eine magnetische Feldstärke erzeugt schlage 34 und 35 angelegt, und es wird die effektive
wird, die ausreicht, um den Anker gegen eine Feder- 5 Größe der Belichtungsöffnung vergrößert. Durch entkraft
anzuziehen oder zu halten, die bestrebt ist, den sprechende Abstimmung der Dicke der Abstands-Anker
von dem Spulenkern abzuziehen. Bei einer halter 37 und 38 und/oder entsprechende Abstimsolchen
magnetischen Vorspannung wirkt das Feld mung der Kräfte der Federn 32 und 33 kann erreicht
der Spule dem Feld des Permanentmagneten entgegen werden, daß der Arm 23 bei einem und der Arm 24
und reduziert die induzierte Magnetisierung des An- io bei einem anderen Maß der Erregung der Spule 40
kers als Funktion der Beleuchtung der Photozelle. freigegeben wird, so daß insgesamt drei Blenden-Bei
einem bestimmten Wert der Beleuchtung der Öffnungen zur Verfügung stehen.
Photozelle vermindert das Feld der Spule die magne- Nach dem Vorstehenden ist erkennbar, daß dank tische Anziehung zwischen dem Permanentmagneten der vom Permanentmagneten 39 erzeugten Vorspan- und dem Anker bis zu dem Punkt, in dem der Anker 15 nung die in der Spule 40 erzeugten Amperewindungen sich unter der Kraft der Feder von dem Kern des den Kern 36 und die Arme 23 und 24 in dem emp-Elektromagneten löst. findlichsten Teil ihrer Magnetisierungskurve beein-
Photozelle vermindert das Feld der Spule die magne- Nach dem Vorstehenden ist erkennbar, daß dank tische Anziehung zwischen dem Permanentmagneten der vom Permanentmagneten 39 erzeugten Vorspan- und dem Anker bis zu dem Punkt, in dem der Anker 15 nung die in der Spule 40 erzeugten Amperewindungen sich unter der Kraft der Feder von dem Kern des den Kern 36 und die Arme 23 und 24 in dem emp-Elektromagneten löst. findlichsten Teil ihrer Magnetisierungskurve beein-
Die F i g. 2 bis 5 zeigen verschiedene Ausfüh- flüssen, also beispielsweise zwischen den Punkten 21
rungsbeispiele, die von dem vorstehend beschriebe- und 22 in Fig. 1. Die gleichen Grundsätze können
nen Prinzip Gebrauch machen. Diese Ausführungs- 20 bei einer Vielzahl nach der Erfindung ausgebildeten
beispiele dienen nur zur Veranschaulichung der Er- Anordnungen angewendet werden, von denen einige
findung, und es sind viele andere Anordnungen und in den F i g. 3 bis 5 dargestellt sind.
Vorrichtungen als die dargestellten möglich. Die Fig. 3 bis 5 zeigen verschiedene Anordnungen
F i g. 2 zeigt eine Objektivblende mit zwei Blenden- von Objektivblenden mit nur einer Blendenfahne. Bei
fahnen 27 und 28, die an zwei in den Punkten 25 und 25 jedem Ausführungsbeispiel ist eine Blendenfahne 44
26 schwenkbar angeordneten Armen 24 und 23 an- mit einer im wesentlichen V-förmigen Öffnung an
gebracht sind. Die Blendenfahnen 27 und 28 haben einem magnetischen Arm 43 befestigt, der um einen
jeweils eine V-förmige Kerbe 29 und 30, die sich Punkt 45 schwenkbar gelagert ist und von einer
teilweise überlappen und die effektive Größe der Feder 46 in Richtung auf einen Anschlag 47 gezogen
Blendenöffnung bestimmen, die auf die Achse des 30 wird.
Objektivs 31 der Kamera ausgerichtet ist. Zwei Fe- Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird ein
dem 32 und 33 sind bestrebt, die Arme 24 und 23 zur Erzeugung einer Vorspannung dienender Perma-
nach außen zu ziehen und an entsprechende An- nentmagnet 39 dazu benutzt, den Arm 43 an einem
schlage 34 und 35 anzulegen. unmagnetischen Abstandshalter 48 zu ziehen. Die
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Arme23 und 35 Spule 40' wirkt dem Feld des Permanentmagneten in
24 nach innen gezogen und befinden sich in einem der an Hand Fig. 2 beschriebenen Weise entgegen,
geringen Abstand von einem Weicheisenkern 36, von so daß bei einem bestimmten Niveau der Beleuchtung
dem sie mittels unmagnetischer Abstandshalter 37 der Photozelle 41 die Anziehungskraft des Perma-
und 38 getrennt sind. Ein Permanentmagnet 39 ist nentmagneten 39 durch die Erregung der Spule 40'
dem Kern 36 benachbart angeordnet und induziert 40 genügend geschwächt ist, daß der Arm 43 von der
eine magnetische Vorspannung in den Kern und die Feder 46 an den Anschlag 47 gezogen werden kann,
Arme 23 und 24, so daß diese normalerweise dicht um die Größe der Belichtungsöffnung zu vermindern,
am Kern in der gezeigten Stellung gehalten werden. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist. dem
Wenn es unerwünscht ist, daß der Magnet 39 kräftig nach Fig. 4 ähnlich, abgesehen davon, daß die
genug ist, um die Arme 23 und 24 an der Kern 36 45 Spule 40" nicht lediglich der magnetischen Feldstärke
aus der gelösten Stellung, in der sie an den Anschlä- des Permanentmagneten 39 entgegenwirkt, sondern
gen 34 und 35 anliegen, an den Kern 36 anzuziehen, einen Teil davon in das einen magnetischen Nebenkann
eine nicht dargestellte mechanische Rückstell- kreis schließende Glied 49 ablenkt. Infolgedessen
vorrichtung vorgesehen sein, die es ermöglicht, die wird ein Teil der Feldlinien des Permanentmagneten
Arme 23 und 24 in die in F i g. 2 gezeigte Stellung 50 39 durch das Glied 49 kurzgeschlossen, anstatt den
bei jedem Funktionsablauf zurückzuführen. unmagnetischen Abstandshalter 48 zu durchdringen
Dem Kern 36 ist die Spule 40 eines Elektromagne- und im Arm 43 eine magnetische Spannung zu indu-
ten zugeordnet, die mit einer lichtempfindlichen Vor- zieren. Wenn die lichtabhängige Erregung der Spule
richtung verbunden ist. Bei dem Ausführungsbeispiel 40" einen bestimmten Anteil des magnetischen Flus-
nach F i g. 2 besteht diese Vorrichtung aus einem 55 ses durch das Glied 49 abgelenkt hat, wird der Arm
Photowiderstand 41 und einer Batterie 42. Es versteht 43 freigegeben und von der Feder 46 an den Anschlag
sich, daß andere lichtempfindliche Vorrichtungen 47 angelegt, wodurch die Größe der Belichtungs-
benutzt werden können, die beispielsweise eine Photo- Öffnung vermindert wird.
emissionszelle oder ein Photoelement enthalten kön- Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 ist ein
nen. Die Spule 40 wird als Funktion der Beleuchtung 60 Eisenkern 50 mit einer Mehrzahl von Vorsprüngen
der Photozelle 41 in verschiedenem Maße erregt, und 51 bis 53 versehen, in denen sich magnetische FeIddiese
Erregung der Spule erzeugt ein veränderliches linien konzentrieren können. Wenn die Spule 40 unmagnetisches
Feld, das dem Feld des Permanent- erregt ist, erzeugt der Permanentmagnet eine genümagneten
39 entgegenwirkt, so daß der magnetische gend große magnetische Feldstärke, um den Arm 43
Fluß im Kern 36 und den Armen 23 und 24 vermin- 65 am Anschlag 51 α zu halten. In dieser Stellung ist der
dert wird. Bei einem bestimmten Niveau der Beleuch- Arm auf den Vorsprung 51 ausgerichtet und steht
tung der Zelle 41 reduziert die Erregung der Spule 40 diesem Vorsprung gegenüber. Wenn die Spule 40 in
die induzierte Magnetisierung in einem solchen Maße, Abhängigkeit von der Beleuchtung der Photozelle
erregt wird, wird ein Teil des magnetischen Flusses auf den Nebenkreis 49 abgelenkt, und die Feder 46
hebt den Arm 43 in die in F i g. 5 gezeigte Stellung an, in der der Arm auf den nächsten Vorsprung 52
ausgerichtet ist. Bei der Bewegung in dieser Stellung wird die Kraft der Feder 46 vermindert, so daß ein
geringerer magnetischer Kraftfluß ausreicht, um den Arm 43 in der gezeigten Stellung zu halten. Durch die
Bewegung des Armes vom Anschlag 51a in die in F i g. 5 gezeigte Stellung wird die Größe der Blende
vermindert. Wenn die Spule 40 in noch stärkerem Maße erregt und ein noch größerer Betrag des magnetischen
Kraftflusses vom Magneten 39 auf den Nebenkreis 49 abgelenkt wird, zieht die Feder 46 den
Arm 43 in eine dem Vorsprung 53 benachbarte Stellung, so daß die Größe der Belichtungsöffnung weiter
vermindert wird. Eine noch stärkere Erregung der Spule 40 hat zur Folge, daß die Feder 46 den Arm 43
über den Vorsprung 53 hinaus noch weiter anhebt, bis der Arm am Anschlag 47 zum Anliegen kommt
und die effektive Größe der Belichtungsöffnung auf ein Minimum reduziert. Es versteht sich, daß so viele
Punkte, in denen eine Konzentration des Kraftflusses stattfindet, vorgesehen werden können, wie deutlich
voneinander trennbar sind und bei einer Vorrichtung zur Belichtungsregelung nach der Erfindung für
zweckmäßig angesehen werden.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Belichtungsregelung für photographische Geräte, bei der die Regelung als
Funktion des auf ein lichtempfindliches Element einfallenden Lichtes durch einen Elektromagneten
mit einer Spule erfolgt, die Spule in einem das lichtempfindliche Element enthaltenden Stromkreis
angeordnet ist und in Abhängigkeit von der Beleuchtung dieses Elementes erregt wird und
einen Anker aus einem magnetischen Werkstoff aufweist, der zu der Spule eine von ihrer Erregung
abhängige Stellung einnimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Permanentmagnet
(39) vorgesehen ist, der in dem Anker (43) eine bestimmte magnetische Vorspannung erzeugt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Spule (40) erzeugte
magnetische Kraftfluß dem vom Permanentmagneten (39) erzeugten magnetischen Kraftfluß
entgegenwirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (43) zwischen
zwei Stellungen hin- und herbewegbar ist und federnde Mittel (46) vorgesehen sind, um den
Anker in der ersten Stellung zu halten, während der von dem Permanentmagneten (39) erzeugte
magnetische Fluß bestrebt ist, den Anker in der zweiten Stellung zu halten, und die von den
federnden Mitteln und dem Permanentmagneten ausgeübten Kräfte so aufeinander abgestimmt
sind, daß der Anker bei unerregter Magnetspule
(40) in der zweiten Stellung gehalten und bei Erreichen einer bestimmten Erregung der Magnetspule
aus der zweiten Stellung freigegeben und von den federnden Mitteln in die erste Stellung
gebracht wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Rückstellvorrichtung zur Rückführung des Ankers (43) in die zweite Stellung vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein magnetischer
Nebenkreis (49) vorgesehen ist und bei erregter Magnetspule (40") ein Teil der magnetischen
Kraftlinien in den Nebenkreis abgelenkt und durch diesen Kreis kurzgeschlossen wird.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine
veränderliche Blendenöffnung (31, 44) aufweist und der Anker (43) mit der Blende derart gekoppelt
ist, daß die effektive Größe der Blendenöffnung eine Funktion der Ankerstellung ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (43) unmittelbar
von einem Teil der aus einem magnetischen Werkstoff hergestellten Blendenfahne (43, 44) gebildet
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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