DE2501629C3 - Elektromagnetische Auslösevorrichtung - Google Patents
Elektromagnetische AuslösevorrichtungInfo
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Description
40
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Auslösevorrichtung nach dem Oberbegriff des Patenttnspruchs
1.
Eine solche Auslösevorrichtung ist aus der DE-OS 39 088 bekannt. Der magnetische Nebenschluß wird t,*,
fcei dieser bekannten Auslösevorrichtung von einem feststehenden, dem Anker ähnlichen Eisenteil gebildet,
<as den zugeordneten Polflächen der Joche unter Bildung eines Luftspalt gegenüberliegt. Gegenüber
tlteren elektromagnetischen Auslösevorrichtungen hat dieser magnetische Nebenschluß den Vorteil, daß die
tür Auslösung erforderliche elektrische Leistung relativ fering sein kann, da der von der Spule hervorgerufene
Magnetfluß durch den magnetischen Nebenschluß Hießen kann, dessen magnetischer Widerstand im γ,
Vergleich zu dem des Permanentmagneten klein ist.
Aus der DE-PS 8 90 992 ist eine elektromagnetische Auslösevorrichtung mit einem Anker bekannt, der
normalerweise gegen die Kraft einer Feder an einem Haltemagnsten gehalten wird. Der Haltemagnet weist
twei Joche auf, die auf einer Seite zwischen sich einen ..Permanentmagneten einschließen und auf der anderen ■
Seite in dem Anker gegenüberliegenden Polflächen }~~
enden. Auf den Jochen ist ferner eine Spule angeordnet, bei deren Erregung der Anker vom Haltemagneten b5
gelöst wird. Bei dieser bekannten Auslösevorrichtung verbinden die beiden Joche den Permanentmagneten
und den Anker zu einem geschlossenen magnetischen Kreis, so daß der Anker so lange an die Polflächen der
Joche angezogen wird, solange die Spule nicht mit einem bestimmten Strom erregt wird und in dem
magnetischen Kreis einen Fluß hervorruft, der den vom Permanentmagneten herrührenden Fluß kompensiert.
Sobald diese Auslösestromstärke erreicht ist, wird der Anker mit Hilfe einer Feder von den Polflächen der
Joche abgezogen. Um den Wert der Auslösestromstärke ändern zu können, sieht die bekannte Auslösevorrichtung
einen veränderlichen Streu- oder tvebenschlußpfad parallel zum Anker vor. Dieser magnetische
Nebenschluß liegt zwischen dem Permanentmagneten einerseits und dem Anker andererseits und schwächt
den Anteil des vom Permanentmagneten herrührenden Flusses, der eine Anziehung des Ankers verursacht,
zunehmend mit ldeiner werdendem Luftspalt im Bereich
des Nebenschlusses.
Aus der DE-PS 9 37 422 ist eine grundsätzlich ähnliche Auslösevorrichtung bekannt, bei der der Wert
der Auslösestromstärke allerdings nicht veränderbar ist
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektromagnetische Auslösevorrichtung der eingangs bezeichneten Art so
weiterzubilden, daß sie bei Beibehaltung eines einfachen Aufbaus zur unabhängigen Steuerung mehrerer Elemente
verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß mit Hilfe ein und desselben
Permanentmagneten und denselben Jochen praktisch zwei Auslösvorrichtungen in einem geschaffen werden,
wobei der Anker einer Auslösevorrichtung jeweils den magnetischen Nebenschluß für die andere Auslösevorrichtung
darstellt
Eine solche Anordnung eignet sich gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besonders für die
Verwendung zur Steuerung des vorderen und hinteren Verschlußvorhangs des Schlitzverschlusses einer Kamera,
wobei einer der Anker zur Auslö-yng des vorderen
und der andere zur Auslösung des hinteren Verschlußvorhangs dienen und die jeweilige Spule zur Auslösung
des zugehörigen Verschlußvorhangs kurz7eitig erregbar ist
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g. 3 und 4 der Zeichnungen dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. la eine Draufsicht auf eine elektromagnetische Auslösevorrichtung einer im Prinzip bekannten Art
Fig. Ib eine Seitenansicht der in Fig. la gezeigten
bekannten Auslösevorrichtung,
Fig. 2a und 2b Ersatzschaltbilder für die in Fig. la
gezeigte, bekannte Auslösevorrichtung,
Fig. 3a eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Auslösevorrichtung,
Fig.3b eine Seitenansicht der in Fig.3a gezeigten
Auslösevorrichtung und
Fig.4 die Belichtungssteuerschaltung einer Spiegelreflexkamera
zur Erläuterung einer bevorzugten Anwendungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen Auslösevorrichtung.
■>„ Die Fig. la und Ib zeigen die wichtigsten Teile einer
im Prinzip bekannten elektromagnetischen Auslösevorrichtung, Die Vorrichtung besteht aus einem Anker 1,
zwei Jochen 2,2', einem zwischen den Jochen liegenden
Permanentmagneten 4, Spulen 5, 6und einer Feder 3. ;Der Permanentmagnet 4 erzeugt einen magnetischen
Fluß Φ\, aufgrunddessen der Anker 1 an die Joche 2>
2'
25 Ol
angezogen wird. Bei Erregung der Spulen 5,6 mit einer
geeigneten Stromstärke wird ein Magnetfluß Φ2 erzeugt, der im Bereich des Ankers 1 dem Magnetfluß
Φι entgegengesetzt ist, so daß der Anker 1 aufgrund der
Wirkung der Feder 3 von den Jochen 2, 2' abgehoben wird.
Im einzelnen ist der Anker J mit seitlichen Flächen 1 a, ta'gezeigt, die den magnetischen Polflächen 2a, 2a'der
Joche 2 bzw. 2' gegenüberliegen. Die Joche bestehen aus magnetischem Material, beispielsweise aus Permalloy,
elektromagnetisch weichem Eisen und so weiter. Sie besitzen eine kleinere Reluktanz als der Permanentmagnet
4. Die Feder 3 übt auf den Anker 1 eine von den Polflächen 2a, 2a' weggerichtete Vorspannung aus.
Vorstehende Teile 26, 2b', die unterhalb des Permanentmagneten
4 einander zugewandt sind (Fig. la) sind an
dem Joch 2 bzw. dem Joch 2' ausgebildet. Ein geschlossener Magnetkreis für den Magnetfluß, der
durch den durch die Spulen 5, 6 fließenden Strom erzeugt wird, wird durch die vorstehenden Teile 2b, 2b'
der Joche 2,2' und den Anker 1 gebildet Die Endflächen
der vorsiehenden Teile 2b, 2b' bilden den Luftspalt 2c und sind ferner voneinander getrennt, um die P sluktanz
des geschlossenen Magnetkreises einzustellen.
Im folgenden wird die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung unter Bezugnahme auf die F i g. 2a
und 2b beschrieben. F i g. 2a ist ein Ersatzschaltbild der Vorrichtung in dem Zustand, bei dem kein Strom durch
die Spulen 5, 6 fließt, und der Anker 1 durch den Magnetfluß Φι des Permanentmagneten 4 gegen die so
Kraft der Feder 3 auf die Joche 2, 2' gezogen wird. F i g. 2b ist ein Ersatzschaltbild der Vorrichtung in einem
solchen Zustand, bei dem der Strom durch die Spulen 5, 6 fließt, um den Magnetfluß Φ2 zu erzeugen, der die
entgegengesetzte Richtung zu dem Magnetfluß Φι des
Permanentmagneten 4 hat. In Fig. 2a ist Ra die
Reluktanz des Ankers 1, Rg\ die Reluktanz des Luftspalts zwischen dem Anker 1 und den Jochen 2, 2',
Rn die Reluktanz der Joche 2,2'und Ay2 die Reluktanz
der vorstehenden Teile 2b. 2b'. Rg2 ist die Reluktanz des
Luftspaltes 7 ; und Um zeigt die magnetomotorische Kraft des Permanentmagneten 4, während Rm die
Reluktanz des Permanentmagneten darstellt In F i g. 2b ist ferner R'a, die Reluktanz des Ankers 1, R'm die
Reluktanz des Permanentmagneten 4, R\ 1 die Reluktanz
der Joche 2, 2', RW2 die Reluktanz der
vorstehenden Teile 2b, 2b', U\ die m^gnetomotorische
Kraft, die von dem durch die Spule 5 fließenden Strom erzeugt wird, und U2 die magnetomotorische Kraft, die
von dem durch die Spule 6 fließenden Strom erzeugt wird. Auch wird die Reluktanz, die denselben Wert wie
die Reluktanz in F i g. 2a hat, durch dieselben Bezugszeichen wie 'n F i g. 2a bezeichnet, so daß weitere
Erläuterungen überflüssig sind.
Wenn kein Strom an die Spulen 5, 6 zugeführt wird, verläuft der Magnetfluß Φι des Permanentmagneten 4
durch das Joch 2, den Anker 1 und das Joch 2'. Daher wird der Anker 1 gegen die Kraft der Feder 3 auf die
Joche 2, 2' gezogen. Das zu diesem Zeitpunkt geltende Ersatzschaltbild ist in Fig.2a gezeigt. Wenn als eo
nächstes ein Strom durch die Spulen 5,6 geschickt wird,
so daß ein Magnetfluß Φ2 mit der entgegengesetzten
Richtung zu der Richtung des Magnetflusses Φι von dem ~
Permanentmagneten 4 erzeugt wird und durch den Anker 1 hindurchtritt, verläuft der Magnetfluß Φ2 durch
cinen geschlossenen, Magnetkreis, der aus dem Joch 2',
welches aus einem magnetischen Körper besteht, dem
Anker 1, dem Joch 2,, das ebenfalls aus einem
magnetischen Körper besteht, dem vorstehenden Teil 2b des Joches 2, dem Luftspalt 2c, in dem Luft als
nichtmagnetisches Medium vorhanden ist, und dem vorstehenden Teil 2£>'des Joches 2' besteht Daher wiro
der Magnetfluß Φι durch den Magnetfluß Φ2 abgeschwächt,
und der Anker 1 wird durch die Feder 3 nach oben bewegt
Zur weiteren Erläuterung wird die Anziehungskraft Fi (siehe F i g. 2b) zwischen dem Anker 1 und den Jochen
2,2' durch die folgende Gleichung ausgedrückt:
Iu0 ■ S
In dieser Gleichung bedeutet F die Zugkraft der Feder 3, μ0 die Permeabilität, Φι den von dem
Permanentmagneten erzeugten Magnetfluß, Φ2 den von
den Spulen 5, 6 erzeugten Magnetfluß, und S die Kontaktfläche zwischen dem Anker 1 und den Jochen 2,
2'.
Daher wird der Anker 1 freigegeben, wenn die
Anziehungskraft F2 den Wert F7 <. 0 annimmt, das
heißt wenn der Magnetfluß einen bestimmten, vorgegebenen Wert erreicht
Wie bereits erläutert wurde, verläuft der Magnetfluß
Φ2 durch den Magnetkreis aus den Teilen 2b, 2b' und dem Spmt 2c, die eine kleinere Reluktanz als die
Reluktanz des Permanentmagneten 4 haben, so daß der Anker 1 durch eine relativ kleine magnetomotorische
Kraft von den Jochen 2, 2' weggehalten werden kann. Mit anderen Worten wird ein geschlossener Magnetkreis
mit kleiner Reluktanz für den Magnetfluß der Spulen 5, 6 durch den Anker 1, die Joche 2, 2' und die
vorstehenden Teile 2b, 2b' der Joche 2, 2' gebildet, so daß der Strom, der durch die Spulen 5, 6 geschickt
werden muß, um den Anker 1 auf Abstand zu halten, klein gemacht werden kann.
Als nächstes wird ein Ausführungsbeispiel der elektromagnetischen Auslösevorrichtung gemäß der
Erfindung beschrieben. Die gleichen Teile wie die in der
Vorrichtung nach Fi g. la sind mit denselben Bezugszeicher
versehen, so daß eine erneute Erläuterung überflüssig ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind zwei
bewegliche Eisenstücke oder Anker 1, 9 an den beiden Enden der Joche 2,2' vorgesehen, wobei der e:ne Anker
1 von den Spulen 5, 6 gesteuert wird, während der andere Anker 9 von den Spulen 7, 8 gesteuert wird.
Auch hier verläuft der von den Spulen 5, 6 erzeugte Magnetfluß durch den geschlossenen Magnetkreis mit
einer kleinen Reluktanz, der durch das Joch 2', den Anker 1, das Joch 2, den Anker 9 und das Joch 2' gebildet
wird. Daher kann der Anker 1 von den Jochen 2, 2' abgehoben gehalten werden.
Als nächstes wird die Arbeitsweise der in Fig.3a
gezeigten Vorrichtung erläutert.
Wenn kein Strom an die Spulen 5, 6 geliefert wird, sind die Anker I1 9 zuerst an die Joche 2, 2' durch den
Magnetfluß Φι des Permanentmagneten 4 angezogen. Wenn als nächstes Strom an die Spulen 5, 6 geliefert
wird, wird der Magnetfluß Φ2 erzeugt, der die
entgegengesetzte Richtung zu dem Magnetfluß Φι hat, der von dem Permanentmagneten erzeugt wird. Dies ist
in der Zeichnung-durch den Flüßyerlnuf gezeigt.
Dadurch wird die Anziehungskraft zwischen dem Anker 1 und den magnetischen Polflächen 2a, 2a' abgeschwächt, Und der Aiiksr 1 wird durch die Feder 3 nach
oben bewegt und auf Abstand zu den Jochen 2, 2'
gehalten. Da der Magnetfluß Φ2 eine solche Richtung
hat, daß der Anker 9 angezogen wird, wird zu diesem
Zeitpunkt der Anker 9 in einem Zustand gelassen, bei
dem er an die anderen Enden der Joche 2,2' angezogen wird* Wenn als nächstes Strom an die Spülen 7, 8
geliefert wird, wird ein Magnetfluß Φ3 (F i g. 3ä) efzeugt.
Da der Magnetfluß Φ3 die entgegengesetzte Richtung
zu dem Magnetfluß Φι hat, wird die Anziehungskraft
zwischen dem Anker 9 und den Jochen 2,2' verkleinert, und schließlich wird der Anker 9 durch die Feder 10 von
den Jochen 2,2' getrennt.
Als nächstes wird unter Bezugnahme auf Fig.4 die
Verwendung der Vorrichtung nach F i g. 3a bei einer einäugigen Reflexkamera erläutert.
Fig.4 zeigt die Belichtungssteuerschaltung einer
solchen Kamera, durch die der vordere und der hintere Verschlüßvorharig des Schlitzverschlusses der Kamera
so gesteuert werden, daß sich die gewünschte, an einem veränderbaren Widerstand /?6 einstellbare Belichtungs-
£.dl d glLTl. lyiu ujyuifeir xj uiiu r in ui,i uviiuuuiig τνιι
Fig.4 sind die Spulen 5 und 7 der Vorrichtung der
F i g. 3a und 3b. Hinsichtlich der Schaltungseinzelheiten wird auf die Darstellung Bezug genommen. Im
folgenden wird nur die grundsätzliche Funktion zur Steuerung der Erregung der Spulen 5 und 7 erläutert.
Wenn bei der Auslösung der Kamera der Umschalter S2 von dem festen Kontakt K1 auf den festen Kontakt K2
umgeschaltet wird, wird infolge der Tatsache, daß nun durch Widerstände FU und R5 Strom fließt, das
Basispotential eines Transistors Tr2 kleiner als sein
Emitterpotential. Dadurch kommt der Transistor Tr2 in
den eingeschalteten Zustand. Daraufhin wird ein Kondensator C2 über einen Widerstand R2 aufgeladen.
Zugleich wird ein Transistor 77ϊ eingeschaltet und bleibt
während einer Zeitdauer eingeschaltet, die von der
durch den Kondensator C2 und den Widerstand R2
gebildeten Zeitkonstante abhängt. Wenn der Transistor Τη eingeschaltet wird, entlädt sich ein Kondensator Q1
der vorher über einen Widerstand R\ über den Hauptschalter S\ aus der Stromquelle E aufgeladen
wurde, in Impulsform durch die Spule 5. Wie zuvor erläutert, führt diese Erregung der Spule 5 dazu, daß sich
der Anker I von den Jochen 2,2' löst, woraufhin infolge einer nicht dargestellten Kopplung des Ankers 1 mit
dem ebenfalls nicht dargestellten vorderen Verschlußvorhang letzterer ausgelöst wird und die Belichtung
eingeleitet wird. Das Umschalten des Schalters S2 auf
den Kontakt K2 ist zugleich der Startpunkt für die
Aufladung eines Kondensators Q, der mit dem bereits erwähnten veränderbaren Widerstand /?e eine Zeitkonstantenschaltung
für die Einstellung der Belichtungszeit bildet. Nach Ablauf der von dieser Zeitkonstantenschaltung
vorgegebenen Belichtungszeit wird ein Schaltkreis
4 * C L
ein Transistor Tn über einen Kondensator G eingeschaltet,
der mit den Widerständen Ri und Ra Verbunden
ist. Wenn der Transistor Tn eingeschaltet ist, entlädt
sich ein Kondensator Ck, der vorher über einen Widerstand Λ9 aufgeladen wurde, in Impulsform durch
die Spule 7 der Auslösevorrichtung. Aufgrund dieses Impulses löst sich nun der Anker 9 und gibt den hinteren
Verschlußvorhang frei, der nun die Belichtung beendet. Wenn die ϊ ifindungsgemäße elektromagnetische Auslösevorrichtung
zur Belichtungssteuerung einer Kamera verwendet wird, wirkt sich vorteilhaft aus, daß der an
die Spulen 5,7 gelieferte Strom sehr !dein sein kann und daß jeweils eine kurzzeitige Stromzufuhr genügt, so daß
insgesamt der Verbrauch der Stromquelle sehr gering ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Elektromagnetische Auslösevorrichtung für einen Anker, der im stromlosen Zustand der ι
Auslösevorrichtung gegen die Kraft einer Feder an einem Haltemagneten gehalten ist, bei der der
Haltemagnet zwei Joche aufweist, die zwischen sich einen Permanentmagneten einschließen und an
einem Ende in dem Anker gegenüberliegenden Polflächen enden, bei der auf den Jochen je eine
erste Spule angeordnet ist, bei deren Erregung der Anker vom Haltemagneten lösbar ist, und bei der die
Joche in einem auf der dem Anker abgewandten Seite des Permanentmagneten liegenden Bereich
einen magnetischen Nebenschluß zum Permanentmagneten bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß der magnetische Nebenschluß einen am anderen Ende der Joche (2,4) angeordneten anderen
Anker (9) aufweist, daß auf den Jochen (2, 4) je eine andere Spule \7,8) angeordnet ist, die zur Steuerung
des anderen Ankers (9) einen denjenigen {Φ2) asr
ersten Spule (5, 6) entgegengerichteten Magnetfluß (Φ3) erzeugen, und daß der andere Anker (9) im
stromlosen Zustand der anderen Spule (7, 8) gegen die Kraft einer anderen Feder (10) an dem
Haltemagneten gehalten ist
2. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch die Verwendung zur Steuerung von vorderem und hinterem Verschlußvorhang des
Schlitzverschlusses einer Kamera, wobei einer der Anker (1) zv Auslösung des vorderen und der
andere Anker (9) zur Auslösung des hinteren Verschlußvorhangs dienen una die jeweilige Spule
(5, 6; 7, 8) zur Auslösung des zugehörigen Verschlußvorhangs kurzzeitig erregbar ist.
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