DE1472660A1 - Vorrichtung zur Belichtungsregelung - Google Patents
Vorrichtung zur BelichtungsregelungInfo
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- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/083—Analogue circuits for control of exposure time
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Description
H72660
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Belichtungsregelung für photographische Geräte, insbesondere für
photographische Kameras«
909825/0474
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Belichtungeregelung für photographische
Kameras au schaffen, die sich durch ihre Einfachheit und leichte Herstellbarkeit auszeichnet und von hoher
Genauigkeit und Zuverlässigkeit ist, Dabei wird angestrebt, die elektromagnetischen Organe einer solchen
Vorrichtung in dem Bereich zu betreiben, in dem sie. die größte Empfindlichkeit haben. Hierdurch soll erreicht werden, daß ein Minimum an Leistung benötigt
wird, um ein Maximum an Zuverlässigkeit und Genauigkeit bei der Positionierung eines Steuergliedes als
Funktion der Beleuchtung eines lichtempfindlichen Elementes zu erzielen. Die Erfindung soll also dazu dienen, die Wirksamkeit einer elektromagnetischen Regelvorrichtung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß bei einer Vorrichtung zur Belichtungsregelung für
photograph!sehe Geräte, bei der die Regelung als Funktion des auf ein lichtempfindliches Element einfallenden Lichtes erfolgt, die Vorrichtung einen Elektroma-
_ gneten mit einer Spule, die in einem das lichtempfindi
liehe Element enthaltenden Stromkreis angeordnet ist
und in Abhängigkeit von der Beleuchtung dieses Elementes erregt wird, und einen Anker aus einem magnetischen
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Werkstoff aufweist, der eu der Spule eine von ihrer
Erregung abhängige Stellung einnimmt, und daß ein Permanentmagnet vorgesehen ist, der in dem Anker eine bestimmte magnetieehe Vorspannung erzeugt. Durch
die Erfindung wird erreicht, daß Veränderungen in der Erregung der Spule des Elektromagneten auf den
Anker des Magneten Wirkungen in einem Bereich ausüben, in dem der Anker die größte Permeabilität aufweist, so daß der Anker mit dem grüßten Wirkungegrad,
der grüßten Genauigkeit und der größten Empfindlichkeit positioniert wird.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung au entnehmen,
in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausfahrungebeispiele näher beschrieben und
erläutert wird. Ss zeigen»
flg. 1 ein Diagramm zur Yeransohaulichung der Wirkungsweise des beweglichen Ankers bei einer
Vorrichtung zur Belichtungsregelung naoh der Erfindung,
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Verstellung einer katzenaugenartigen Blende naoh der Erfindung,
Fig. 3-5 Vorderansichten verschiedener Ausführungsbelspidle von Vorrichtungen naoh der Erfindung cur Verstellung von Blenden Bit nur einer Blendenfahne,
der Erfindung mit variablen Verschlüsselten und
ι Es lsi bekannt, daß die Permeabilität magnetischer
Substanzen wie ferromagnetischer Stoffe, Insbesondere
von für elektromagnetische Steuervorrichtungen geeignete "weichem Eisen", eioh in Abhängigkeit von der
i« Stoff vorhandenen Kraftflufldichte ändert. Bei vielen ferrowagnetischen Stoffen ist die Permeabilität
ziemlich niedrig^ wenn die Kraftflußdichte niedrig
ist, steigt jedoch an, wenn die Kraftflußdichtβ sunimnt. Infolgedessen ersseugen die ersten paar Ampere-Windungen der magnetischen Feldstärke relativ wenig
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Feldlinien in solchen Stoffen, verglichen zu der Änderung dee Kraftflusses, die von der gleichen Aneahl von Amperewindungen erzeugt wird, wenn diese
zu höheren Werten der magnetischen Feldstärke hinzugefügt oder von diesen abgezogen werden.
Das Diagramm nach Fig. 1 veranschaulicht diese Verhältnisse anhand einer Magnetisierungskurve. Auf
der Abszisse dieses Diagrammββ 1st die in Amperewindungen "AW" gemessene magnetische Feldstärke und auf
der Ordinate die Kraftflußdiohte MBW aufgetragen.
Die in diesem Diagramm enthaltene Kurve stellt die Magnetisierungseigenschaften eines Stoffes für Anker
von Elektromagneten dar, die an den auf der Ordinate aufgetragenen Funkten angezogen und freigegeben werden. Die Kurve nach Fig. 1 läßt erkennen, daß die
ersten paar Amperewindungen der magnetischen Feldstärke nur wenige Feldlinien des magnetischen Kraftflusses erzeugen und daS daher bei geringen Kraftflußdichten die Permeabilität des Stoffes relativ
klein ist. Im mittleren Abschnitt der Kurve erzeugt eine Zunahme der Amperewindungen eine größere Zunähme der Kraftflußdichte, was ein Anzeichen für eine höhere Permeabilität ist. Am oberen Teil der Magnet isierungskurve nähert eich der Stoff der magneti-
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sehen Sättigung und die Permeabilität ist wieder relativ gering. Ein weiteres Ansteigen der Amperewindungen
erzeugt nur einen relativ geringen Zuwachs an Kraftflußdichte.
Diese Tatsachen können mit Vorteil bei Vorrichtungen zur Belichtungsregelung für photographische Zwecke
Verwendung finden, bei denen nur geringe Leistungen zur Verfügung stehen und deshalb ein maximaler Wirkungsgrad
erwünscht ist. Nach der Erfindung können bei einer Vorrichtung zur Belichtungsregelung permanentmagnetiBche
Glieder einem Elektromagneten zugeordnet sein, um in einem beweglichen Anker eine magnetische
Vorspannung zu induzieren, um zu gewährleisten, daß der Anker in dem Bereich seiner größten
..-■ ot b
Permeabilität arbeitet, d.h. in dem Bereich des größ-
■: IT 7 JT 3 ·
ten Anstieges der Magnetisierungskurve. Vie in Pig. 1 dargestellt, kann ein permanentmagnetischer Fluß dazu
benutzt werden, in die Armatur einen solchen magnetischen Kraftfluß zu induzieren, daß Änderungen der
Amperewindungszahl in der Spule des Elektromagneten,
die von der Beleuchtung einer mit der Spule zusammengeschalteten Photozelle abhängig sind, die Magnetisierung
des Ankers zwischen den Punkten 21 und 22 be-.Dieser Bereich umfaßt die größte Permeabili-
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tat dee Ankeret so daß die Spule des Elektromagneten
die in den Anker induzierte Magnetisierung in dem Bereioh beeinflußt, in dem der Anker die größte magnetische Empfindlichkeit hat, wodurch die Genauigkeit und die Präzision der Ankerbevegung erhöht wird.
Bei einer AusfUhrungeform der Erfindung kann ein Permanentmagnet den Anker wie in ?ig· 1 gezeigt durch
die Induzierung einer magnetischen Spannung vorspannen, die der Amperewindungezahl zwisohen den Punkten
20 und 21 der Abszisse in Pig. 1 entspricht. Die Erregung der Spule des Elektromagneten liefert dann die
Amperewindungen in dem Bereioh zwisohen den Punkten
21 und 22, also dem gewunechten Empfindlichkeitsbereich. Solch eine Anordnung kaftn für Anker benutzt
werden, die normalerweise von dem Kern des Elektromagneten entfernt sind und bei einem bestimmten MaB der
Erregung der Spule angezogen werden. Von der Spule des Elektromagneten muß eine geringere Arbeit geleistet werden, wenn der Anker normalerweise angezogen
ist, also an den Kern des Elektromagneten anstößt, und freigegeben wird, wenn die Gesamtzahl der Amperewindungen auf einen bestimmten Wert vermindert wird.
In einem solchen Fall kann ein Permanentmagnet die zwischen den Funkten 20 und 22 der Abszisse liegende
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Anzahl von Amperewindungen liefern» so daß ein« magnetisohe Feldstärke erzeugt wird, die ausreicht,
ua den Anker gegen eine Federkraft anzuziehen oder Bu halten, die bestrebt ist, den Anker vbn de« Spulenkern abzuziehen. Bei einer solchen magnetischen
Torspannung wirkt das Feld der Spule dem Feld des Permanentmagneten entgegen und reduziert die indusierte Magnetisierung des Ankers als Funktion der
Beleuchtung der P ho to «seile. Bei einem bestimmten Wert der Beleuchtung der Photoζeile vermindert das
Feld der Spule die magnetische Anziehung zwischen dem Permanentmagneten und dem Anker bis zu dem
Punkt, in dem der Anker sioh unter der Kraft der Feder Ton dem Kern des Elektromagneten lust.
Die Fig. 2 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungebeispiele, die Ton dem vorstehend': beschriebenen Prinzip Gebrauch maohen. Biese Ausführungsbeispiele dienen nur zur Verenaohaulichung der Erfindung und es
sind viele andere Anordnungen und Vorrichtungen als die dargestellten möglich.
Fig. 2 zeigt eine Objektivblende mit zwei Blendenfahnen 27 und 28, die an zwei in den Punkten 25 und 26
schwenkbar angeordneten Armen 24 und 23 angebracht
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sind. Die Blendenfahnen 27 und 28 haben jeweils eine V-förmige Kerbe 29 und 30, die sich teilweise
überlappen und die effektive Größe der Blendenöffnung bestimmen, die auf die Aohse des Objektives 31
der Kamera ausgerichtet ist. Zwei Federn 32 und 33 sind bestrebt, die Arme 24 und 23 nach außen zu ziehen und an entsprechende Anschläge 34 und 35 anzulegen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Arme 23 und 24 nach innen gezogen und befinden sich in einen geringen Abstand von einem Weicheisenkern 36, von dem sie
mittels unmagnetischer Abstandshalter 37 und 33 getrennt sind, üin Permanentmagnet 39 ißt dem Kern 36
benachbart angeordnet und induziert eine magnetische Vorspannung in den Kern und die Arme 23 und 24, so daß
diese normalerweise dicht am Kern in der gezeigten Stellung gehalten werden. Wenn es unerwünscht ist,
daß der Magnet 39 kräftig genug is-fc, um die Arme 23
und 24 an den Kern 36 aus der gelösten Stellung, in
der sie an den Anschlägen 34 und 35 anliegen, an den Kern 36 anzuziehen, kann eine nicht dargestellte
mechanische Rückstellvorrichtung vorgesehen sein, die es ermöglicht, die Arme 23 und 24 in die in ?ig. 2 gezeigte Stellung bei jedem Punktioneablauf znxüükzuf uhren. 909825/0474
- ίο -
Bern Kern $6 ist die Spule 40 eines Elektromagneten
zugeordnet, die mit einer lichtempfindlichen Vorrichtung Verbünden ist. Bei dem AusfUhrungsbeispiel
nach Fig. 2 biet eh t diese Vorrichtung aus einem Photowideretand 41 und einer Batterie 42. Se Versteht
eiöh, daß andere lichtempfindliche Vorrichtungen benutet weiden können, die beispielsweise eine Photoemissione-Zelle oder ein Photoelement enthalten können. Sie Spule* 40 wird als Punktion der Beleuchtung
der Photoaeile1 41 in verschiedenem Maße erregt und
di4se Erregung der Spule erzeugt ein veränderliches magnetisches ^eId, das dem VeId des Permanentmagneten 39 entgegenwirkt» so daß der magnetische Fluß im
Kern 36 und de1 η Armen 23 und 24 vermindert wird. Bei
einem bestimmten Niveau der Beleuchtung der Zelle 41 reduziert die Erregung der Spule 40 die induzierte
Magnetisierung in einem solchen Maße, das die magnetische Anziehung die Arme 23 und 24 nicht langer gegen die Kraft der Federn 32 und 33 festhalten kann.
!Die1 Arme Werden dann an die Anschläge 54 und 35 angelegt und es wird die effektive Größe defc Belichtungsöffnung vergrößert. Durch entsprechende Abstimmung
dir Sicke der Abstandshalter 37 und 38 und/oder entsprechende Abstimmung der Kräfte der ?4&ern 32 und 33
känh erreicht werden, daß der Arm 23 bei einem und
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der Arm 24 bei einem anderen Maß der Erregung der Spule 40 freigegeben wird, eo daß insgesamt drei
Blendenöffnungen zur Verfügung stehen.
Nach dem Vorstehenden ist erkennbar, daß dank der vom Permanentmagneten 39 erzeugten Vorspannung die
in der Spule 40 erzeugten Amperewindungen den Kern 36 und die Arme 23 und 24 in dem empfindlichsten
Teil ihrer Magnetieierungskurve beeinflussen, also
beispielsweise zwischen den Punkten 21 und 22 in
Fig. 1. Die gleichen Grundeätae können bei einer
Vielzahl nach der Erfindung ausgebildeten Anordnungen angewendet werden, von denen einige in den
Fig. 3 bis 7 dargestellt sind.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen verschiedene Anordnungen von Objektivblenden mit nur einer Blendenfahne. Bei
jedem Ausführungsbeispiel ist eine Blendenfahne 44
mit einer im wesentlichen V*-förmigen öffnung an
einem magnetischen Arm 43 befestigt, der um einen Punkt 45 schwenkbar gelagert ist und von einer Feder
46 in Richtung auf einen Anschlag 47 gezogen wird.
Bei der Ausführungsform naoh Fig. 4 wird ein zur Er-909825/0474
Beugung einer Vorspannung dienender Permanentmagnet 39 dazu benutzt, den Arm 43 an einen unmagnetiechen
Abetandehalter 48 zu ziehen. Sie Spule 40 wirkt dem
Feld des Permanentmagneten in der anhand Pig. 2 besohr!ebenen Weise entgegen, eo daß bei einem bestimm
ten Nireau der Beleuchtung der Photozelle 41 dl·
Anziehungskraft des Permanentmagneten 39 durch die Erregung der Spule 40 genügend geschwächt ist, dal
der Arm 43 von der Teder 46 an den Anschlag 47 gesogen werden kann, um die Größe der Beliehtungsöffnung zu vermindern.
Das AusfUhrungebelspiel naoh I1Ig. 3 ist dem nach
Fig. 4 ähnlich, abgesehen davon, daß die Spule nicht
1 ediglioh der magnetischen Feldstärke des Permanentmagneten 39 entgegenwirkt, sondern einrtn Teil davon
in das einen magnetischen Nebenkreiß schließende Glied 49 ablenkt. Infolgedessen wird ein !Dell der Feldlinien
des Permanentmagneten 39 durch das GIiöd 49 kurzgeschlossen,
anstatt den unmagnetischen Abstandshalter 48 au durchdringen und im Arm 43 eine magnetische Spannung
zu induzieren. Wenn die lichtabhängige Erregung
der Spule 40 einen bestimmten Anteil des magnetischen Flusses durch das Glied 49 abgelenkt hat* wird der
Arm 43-freigegeben und von der Feder 46 an den Anschlag
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47 angelegt, wodurch die Größe der Belichtungeöffnung
vermindert wird.
Bei der Aueführungsform naoh 'ig« 5 ist ein Eisenkern
50 mit einer Mehrzahl von Voreprüngen 51 bis 53 versehen, in denen sich magnet ie one Feldlinien Icons entrier en können· Wenn die Spule 40 unerregt ist, erzeugt
der Permanentmagnet eine genügend große magnetische Feldstärke, um den Arm 43 am Anschlag 51& zu halten.
In' dieser Stellung ist der Arm auf den Vorsprung 51 ausgerichtet und steht diesem Vorsprung gegenüber.
Wenn die Spule 40 in Abhängigkeit von der Beleuchtung der Photoselle erregt wird, wird ein Teil des magnetischen Flusses auf den Nebenkreis 49 abgelenkt und die
Feder 46 hebt den Arm 43 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung an, in der der Arm auf den nächsten Vorsprung
52 ausgerichtet ist. Bei der Bewegung in dieser Stellung wird die Kraft der Feder 46 vermindert, so daß
ein geringerer magnetischer Kraftfluß ausreicht, um den Arm 43 in der gezeigten Stellung zu halten. Duroh
die Bewegung des Armes vom Anschlag 51a in die in 'ig.
gezeigte Stellung wird die Größe der Blende vermindert. Wenn die Spule 40 in noch stärkerem MaSe erregt und
ein nooh größerer Betrag des magnetischen Kraftflusses vom Magneten 39 auf den Hebenkreis 49 abgelenkt wird,
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sieht die feder 46 den Arm 43 in eine den Tors prong
53 benachbarte Stellung, so daß die Größe der Bell ohtunge öffnung weiter vermindert wird. Sine noeh
stärkere Erregung der Spule 40 hat sur Polge, daJ
die feder 46 den Arm 43 über den Vorsprung 53 hinaus
nooh veiter anhebt, bis der Arm am Anschlag 47 sub
Anliegen kommt und die effektive Größe der Beliohtungeöffnung auf ein Minimum reduziert. Bs versteht
sich» daß so viele Punkte, in denen eine Konzentration dee Kraftflusses stattfindet, vorgesehen werden können, wie deutlieh voneinander trennbar sind
und bei einer Vorrichtung zur Belichtungsregelung naoh der Erfindung für zweckmäßig angesehen werden.
flg. 6 zeigt eine Vorrichtung naoh der Erfindung,
die es ermöglicht, die Verechlußgeaohwindigkeit eu
beeinflussen. An einem um den Funkt 63 schwenkbaren Hebel 62 ist eine VerechluSfahne 60 befestigt, die
eine über das Aufnahmeobjektiv 31 hinwegführbare
ο die Öffnung 61 der Versohlußfahne am Objektiv 31
vorbeigeführt wird, bestimmt die Dauer der Belichtung.
i^ Der Hebel 62 besteht aus einem magnetischen Werkstoff,
£» in den eine Magnetisierung induziert wird, um den
**" Hebel an den zur Erzeugung einer Vorspannung dienenden Magnet 39 anzuziehen und an das unmagnetisohe
Zwischenglied 48 anzulegen. Die Spule 40 wird als
funktion der herrschenden Beleuohtung von einem liohtempfindlichen Kreis erregt, der die Batterie
42 und die Photozelle 41 enthält. Die Spule 40 ist Kur Photoaeilβ 41 parallelgeeohaltet und wird
infolgedessen nach einer umgekehrten Punktion der Beleuohtung der Photozelle erregt. Ee können auoh
geeignete Verstärker geringer Leistungsaufnahme statt eineβ solchen Kreises verwendet werden, um
die gewünschte Umkehr der Erregung der Spule zu bewirken.
Mit dem Hebel 62 ist über eine Peder 67 ein Auslöser
68 verbunden, der als ein um den Funkt 69 schwenkbarer Hebel dargestellt ist. Der AuslÖsehebel 68
ist gegen die Kraft der Peder 73 von der in Pig. 6 gezeigten Stellung in die gestrichelt angedeutete
Stellung bewegbar. Bei dieser Bewegung wird die Kraft der Peder 67 erhöht und die das Objektiv 31 abdeckende Fahne 70 von dem Objektiv 31 entfernt, so daß bei
der Bewegung der Verschlußfahne 60 eine Belichtung stattfinden kann. Zu einer bestimmten Zeit während
der Bewegung des Auslösers 68 über die Stellung hinaus, in der die Palme 70 das Objektiv 31 freigegeben hat,
überwindet die Kraft der Peder 67 die magnetische An-
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siehung zwischen dem hagnet 39 und dem als Anker
dienenden Hebel 62. Lie Stellung des Auslösers 68, in der diese Freigabe stattfindet, ist von der Erregung
der Spule 40 abhängig, die dem magnetischen Kraftfluß des Permanentmagneten 39 entgegenwirkt.
Statt dessen könnte die Spule 40 auch so angeordnet sein, daß sie einen Teil des magnetischen Kraftflusses
in einen Nebenkreis ablenkt, wie es bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig± 3 und 5 der Fall
war.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, bestimmt die Beleuchtung der Photozelle 41 die Kraft der Feder 67 zu der Zeit,
zu der der Anker 62 freigegeben wird. Lie Kraft, die zu dieser Zeit die Feder 67 hat, bestimmt ihrerseits
die Bewegungsgeschwindigkeit der Verschlußfahne, die
wiederum die Belichtungsdauer bestimmt.
Nach der Belichtung wird der Auslöser 68 von der Feder 73 in die Stellung zurückgebracht, die in Fig. 6
mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. Bei der lückbewegung des Auslösers 68 überdeckt die Fahne 70
ro die Objektivlinse 31 und ein Vorsprung 72 am Auslöser
"^ 68 kommt mit dem Anker 62 in Eingriff und bringt den
ο
^4" Anker wieder an dem unmagnetischen Abstandshalter 48
des Magneten 39 zum Anliegen. Die Abdeckung der Ob-
Jektivlinse 31 mittels der Fahne 70 vor der Rückst
eil bewegung des Ankere 62 verhindert jede Belichtung,
wenn die Verschlußöffnung 61 über diese Linse hinweggeführt wird.
Die Vorrichtung nach Fig. 6 kann dadurch abgewandelt werden, daß die Spannungscharakteristik der
Feder 67 verändert und in der Fahne 70 eine im wesentlichen keilförmige öffnung 71 angebracht wird,
wie sie Fig. 7 zeigt. Bei einer solchen Anordnung wird der Anker 62 bei einer gewissen Stellung des
Auslösers 68 freigegeben, in der sich die öffnung 71 vor der Linse 31 befindet. Infolgedessen dient
die Öffnung 71 als Blende, die die Größe der Belichtungsöffnung bestimmt. Mit dieser Anordnung ist es
also möglich, sowohl die Verschlußzeit als auch die -Blendenöffnung mit Hilfe einer sehr einfachen
Vorrichtung zu regeln.
Wie bereits oben erwähnt, ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt,
sondern es sind Abweichungen davon möglich, ohne den fiahmen der Erfindung zu verlassen. Bei solchen Abweichungen,
die insbesondere dadurch erforderlich werden können, um die erfindungsgemäße Vorrichtung an die
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Bedürfnisse spezieller Kameras anzupassen, können einzelne der Erfindungsmerkmale für sich oder meh
rere in beliebiger Kombination Anwendung finden.
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Claims (11)
- Pat entana prüc heΙ 1) jYorrichtung zur Belichtungsregelung für photographische Geräte, bei der die Regelung als Funktion dee auf ein lichtempfindliches Element einfallenden Lichtes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Elektromagneten mit einer Spule (40), die in einem das lichtempfindliche Element (4i) enthaltenden Stromkreis angeordnet ist und in MihängigiiCiit von der Beleuchtung dieses Elementes erregt wird, und einen Anker (43) aus einem magnetischen Werkstoff aufweist, der zu der Spule eine von ihrer Erregung abhängige Stellung einnimmt, und daß ein Permanentmagnet (39) vorgesehen ist, der in dem Anker eine bestimmte magnetische Vorspannung erzeugt.
- 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Spule (40) erzeugte magnetische Kraftfluß dem vom Permanentmagneten (39) erzeugten magnetischen Kraftfluß entgegenwirkt.
- 3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzuii;imet, daß der Anker (43) zwischen zwei Stol-909825/0474U72660lungen hin- und herbewegbar ist und federnde Mittel (46) vorgesehen sind, um den Anker in der er-Qten Stellung zu halten, während der von dem Permanentmagneten (39) erzeugte magnetische Fluß bestrebt ist, den Anker in der zweiten Stellung zu halten, und die von den federnden Mitteln und dem Permanentmagneten ausgeübten Kräfte so aufeinander abgestimmt sind, daß der Anker bei unerregter Magnetspule (40) in der zweiten Stellung gehalten und bei Erreichen einer bestimmten Erregung der Magnetspule aus der zweiten Stellung freigegeben und von den federnden Mitteln in die erste Stellung gebracht wird.
- 4) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückstellvorrichtung (68, 72, 73) zur H-ückführung des Ankere (62) in die zweite Stellung vorgesehen ist.
- 5) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein magnetischer Nebenkreis (49) vorgesehen ist und bei erregter Magnetspule (40)" ein Teil der magnetischen Kraftlinien in den Nöbenkreis abgelenkt und durch diesen Kreis kurzgeschlossen wird.909825/0474 #/#U72660
- 6) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Blende (44) mit einer Veränderlichen öffnung aufweist und der Anker (43) mit der Blende derart gekoppelt ist, daß die effektive Größe der Blendenöffnung e^ne Funktion der Anke1 ret ellung ist. ■
- 7) Vorrichtung nach Anspruch 6, daduroh gekennzeichnet, daß der Anker (43) unmittelbar von einem Teil der aus einem magnetischen Werkstoff hergestellten Blende (43, 44) gebildet wird.
- Θ) Vorrichtung naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Versohluß (60, 61) mit Mehreren Verschlußgesohwindigkeiten aufweist und der Anker (62) mit dem Verschluß derart gekoppelt ist, d"aß die Versohlußgesohwindigkeit als Punktion der Erregung der Magnetspule (40) gesteuert wird.
- 9) Vorrichtung nach Anspruch ff* dadurch gekennzeichnet, daß eine zusammen mit dem Anker (62) bewegliche Verschlußfahrie (60) vorgesehen ist, die eine Beliohtungsöffnung (31) kurzfristig freigibt und dann wieder abdeokt, wenn der Anker sich von seiner zweiten in die erste Stellung bewegt, et ο daß die Belichtungszeit909825/0474Von der Bewegungsgeschwindigkeit der Verschlußfahne bestimmt wird, und daß eine Vorrichtung (67, 68) zur Ausübung einer veränderlichen Kraft auf den Anker vorgesehen ist, die bestrebt ist, den Anker von seiner zweiten Stellung in die erste zu bewegen, so daß der Anker dann aus seiner ersten Stellung in die zweite Stellung bewegt wird, wenn die veränderliche Kraft die von dem Permanentmagneten (39) und der Magnetspule (4-0) auf den Anker ausgeübte Kraft überwindet.
- 10) Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9f dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (67, 68) zur Ausübung einer veränderlichen Kraft einen von Hand bewegbaren Hebel (68) enthält, mit dem der Anker (62) von der ersten in die zweite Stellung zurückbringbar ist» und daß dieser Hebel eine Fahne (70) zur Abdeckung der Belichtungsöffnung (31) bei der Rückbewegung aufweist.
- 11) Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daB der von Hand bewegbare Hebel (68) eine Blendenfahne (70, 71) aufweist, mit deren Hilfe die Größe der Belichtungaöffnung (31) als Punktion der von der Vorrichtung auf den Anker (62) ausgeübten Kraft veränderbar ist. 9 0 9 8 2 5 / (H 7 4Leerseite
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