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DE1472389A1 - Mechanisches Betaetigungsorgan - Google Patents

Mechanisches Betaetigungsorgan

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Publication number
DE1472389A1
DE1472389A1 DE19651472389 DE1472389A DE1472389A1 DE 1472389 A1 DE1472389 A1 DE 1472389A1 DE 19651472389 DE19651472389 DE 19651472389 DE 1472389 A DE1472389 A DE 1472389A DE 1472389 A1 DE1472389 A1 DE 1472389A1
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DE
Germany
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movement
bracket
driver
actuator
punches
Prior art date
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Granted
Application number
DE19651472389
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English (en)
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DE1472389C3 (de
DE1472389B2 (de
Inventor
Masterson Earl E
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of DE1472389A1 publication Critical patent/DE1472389A1/de
Publication of DE1472389B2 publication Critical patent/DE1472389B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1472389C3 publication Critical patent/DE1472389C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K1/00Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion
    • G06K1/02Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion by punching

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • "Mechanisches Betätigungsorgan" Die Erfindung betrifft allgemein mechanische Betätigungsorgane und im besonderen solche, die bei hohen Geschwindigkeiten zu arbeiten vermögen.
  • Zwecks Erläuterung wird die Erfindung anhand einer Kartenlochereinheit erklärt, obgleich sie allgemeiner angewendet werden kann. Die allgültige Forderung an die Arbeitsweise einer mit vielen Lochstempeln. ausgestatteten Hochgeschwindigkeitslochereinheit ist die schnelle und synchrone Operation aller gleichzeitig angesteuerter Stempel. Dies geschieht üblicherweise durch Übertragung einer hin- und hergehenden, geraden Bewegung von einer gemeinsamen Bewegungsquelle auf mehrere Betätigungsorgane, deren jedes die Bewegung auf einen entsprechenden Stempel zu übertragen vermag. Jedes Betätigungsorgan. enthält ein Zwischenglied ("Interposer"), das selektiv in die Ausrichtung mit dem Stempel gebracht wird, wenn der Stanzvorgang gewünscht wird. Der SchlüsseI zu einer zuverlässigen Arbeitsweise liegt dann in dem Vermögen, die Zwischenglieder' schnell und synchron von einer die Kraft übertragenden Stellung in eine inaktive Stellung und umgekehrt zu verschieben.
  • Die bisher verfügbaren Hochgeschwindigkeitzlochstanzeinrichtungen waren verhältnismässig kompliziert und-teuer. Im allgemeinen hat eine solche Einrichtung sich bewegende Drehzapfen oder Gelenke und andere der Abnutzung unterworfene Flächen, die einwandfrei geschmiert gehalten werden: müssen. Das Uischenglied ist normalerweise an eine sich bewegende Armatur angeschlossen, so daß die Gesamtmasse, die bewegt werden muß, verhältnismässig groß ist. Dadurch wird die Arbeitsgeschwindigkeit begrenzt. Zum Teil ist es auf diese Kompliziertheit zurückzuführen, daß solche Einrichtungen unter Dauerlast ausgefallen sind. Es war oft schwierig, sie für nennenswerte Benutzungsdauern in einwandfreiem Betriebszustand zu erhalten. Häufig ist die Lochkarteneinrichtung ein Teil eines größeren Informationsverarbeitungssystems (Datenverarbeitungssystems), das ebenfalls.ausfällt, wenn einer der vorgenannten Ausfälle auftritt.
  • Demnach ist es eine Hauptaufgabe der Erfindung, ein mechanisches Betätigungsorgan zu schaffen, das die vorgenannten Nachteile nicht hat. Das mechanische Betätigungsorgan nach der Erfindung besteht aus einem Treiberelement, das normalerweive eine.erste von zwei durch zwei Grenzen festgelegten Stellungen einnimmt, wobei nur eine der beiden Stellungen eine Übertragung einer. Bewegung durch das Treiberelement auf ein getriebenes Element gestattet und aus Mitteln für das selektive Bewegen des . Treiberelementes in die zweite der genannten beiden Stellungen.
  • In der bevorzugten Ausführungsform weist das Treiberelement eine Blattfeder auf, die zur Übertragung der Bewegung auf .das getriebene Element in Längsrichtung hin- und herbewegt wird, wobei die Grenzen durch zwei gekrümmte Führungsflächen geschaffen sind, die quer zur Richtung der hin-und hergehenden Bewegung einen Abstand haben, während dis Blattfeder nahe der einen Führungsfläche in der ersten Stellung gelegen und dieser Führungsfläche flexibel angepaßt ist-und sich in gleicher Weise der anderen Führungsfläche in der zweiten Stellung anpaßt: Für das voneinander unabhängige Arbeiten mehrerer paarweise angeordneter Lochstempel kann das Betätigungsorgan einen zentralen Bügel oder.ein zentrales Gehänge aufweisen, der bzw. das einander entgegengesetzte Führungsflächen aufweist, während zwei Seitenführungen symmetrisch an entgegengesetzter Seiten des Bügels vorgesehen, mit'ihren Flächen einander zugekehrt und von der einen der Führungsflächen des Bügels entfernt sind, wobei die beiden Treiberelemente zwischen jeder Seitenführung und dem. Bügel liegen. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben. Es zeigen: Figur 1. eine -Anordnung von StanastempeIn in-einer Serien-.mehrfaehstanzeinhet (serial multi-punch unit), Figur 2 die wichtigen 'Merkmale einer bevorzugten Ausführe form der-Erfindung., Figur 3 eine Einzelheit eines Gerätes der Fg. 2 in Anwendung auf eine Mehrfachstanzeinheit (Mehrfachstempeleinheit), Figur 4 eine weitere Einzelheit des Gerätes nach Fig. 2 in Anwendung auf eine Mehrfachstanzeinheit und Figur 5 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnung wird die Erfindung jetzt an einer Einheit mit einer Reihe von Stanzstempeln erläutert, worin beispielsweise 24 Stanzstempel gleichzeitig ..betätigt werden, die in zwei Kolonnen oder Spalten von je 12 Stempeln angeordnet sind. Die Anordnung ergibt sich aus Figur 1. Das zu lochende Medium, z.B. eine Karte,bewegt sich in herkömmlicher Weise unter den unteren Stempelenden hindurch, die der einfachen Darstellung wegen in der Zeichnung weggelassen sind. Auf einanderfolgende Stempelpaare 10-'1'i 10 `-11' ,10' ' -11' ` usw. sind voneinander um eine Strekke "D" getrennt ünd im wesentlichen identisch.Der Stempel 10 hat einen oberen Teil 12, der in einer Schlagfläche 13 endet, und einen unteren Teil 14, der mit dem oberen Teil durch einen Schaft 16 verbunden ist. Die Breite des Schaftes 16 ist geringer als die oberen und unteren Teile 12 und 14, d.h., der Schaft ist eingeschnitten, so daß ein Paar-Stufen 18 auf entgegengesetzten Seiten des Stempels vorhanden sind. Stempel 11 ist im wesentlichen gleich dem Stempel 10 und hat eine Schlagfläche oder Angriffsfläche 15 und zwei Stufen 20) wie die Zeichnung zeigt. Figur 2 zeigt die hier zu beachtenden Merkmale einer bevorzugten Ausführüngsform des Betätigungsorgans. Anwendbare Bezugszeichen sind beibehalten worden. Ein Bügel oder Gehänge 22, der bzw. das einen Teil des Betätigungsorgans bildet,-liegt symmetrisch in Bezug auf die beiden Stempel 10 und 11 und enthält zwei mit besonderem Umriss gestaltete Führungsflächen 24 und 26, die in voneinänder abgewandten Richtungen weisen und mit den Stempeln 10 und 11 fluchten:- Der Bügel 22 hat ferner eine Verlängerung 28, die in einem -Abstreifer öder Mitnehmer 30 endet, der symmetKsch zu den r Stempeln 10 und 11 angeordnet ist. Der Abstreifer 30 vermag die Stufen oder Schultern 18 und 20 des Stempels 10 bzw. 11 zu erfassen.
  • Wie dargestellt, liegen zwei Begrenzungsführungen 32 und 34 symmetrisch zum Bügel 22. Die Führungen haben mit bestimmtem Umriss versehene Flächen 36 und 38, die von den Flächen 24 bzw. 26 durch einen Abstand getrennt sind. Das in Fig. 2 gezeigte Betätigungsorgan enthält ferner zwei dazwschenliegende,gebogene Stücke 40 und 42 in Form flacher Blattfedern aus magnetisch leitendem Werkstoff, die in Berührung mit der Bügeloberfläche 24 in flexibel konf ormem.Kontakt und. bzw. mit der Führungsfläche 38 stehen. Das Zwischenglied oder die Zwischenlage 40 ist in ihrer Ruhestellung gezeigt und fluchtet darin mit dem Stempel 10. In dieser Stellung kann diese Zwischenlage 40 eine Kraft auf den Stanzstempel zufolge der Unterstützungswirkung oder Aussteifungswirkung der mit. einer entsprechenden Umrißgestalt oder entsprechenden Form versehenen Fläche 24 übertragen, wobei diese Fläche das Zwischenglied an einer Verwerfung oder Knickung hindert. Das Zwischenglied 42 ist in einer Stellung gezeigt, in der es keinen Stanzvorgang vermitteln kann, denn es befindet sich außerhalb der Flucht mit dem zugeordneten Stanzstempel 11@ In einer mit mehreren Stempelx4usgerüsteten Einheit der in Fig. 1 gezeigten Art werden zwei Sätze von Zwischengliedern benutzt, deren jeder mit einer Spalte oder Kolonne aufeinander ausgerichteter Stempelzugeordnet ist, so daß ein biegsaures Zwischenglied je einem Stempel entspricht. In gleicher Weise ist ein Satz von begrenzenden Führungen jedem Satz von Zwischengliedern zugeordnet. Figur 3 zeigt die gegenseitige Zage eines Satzes von begrenzenden Führungen und Zwischengliedern. Im betrachteten Beispiel, in dem zwölf Stempelpaare benutzt werden, besteht der dargestellte Satz von Zwischengliedern aus zwölf biegsamen Stücken 40,40', 40'' usw.f deren jedes so ausgebildet ist, das es über die Auf -treffläche eines entsprechenden Stan gstempels gebracht werden kann. Ein Satz begrenzender Führungen 34, 34', 34'' usw. ist in einer Zage gezeigt, in der zwischenbenachbarten Führungen ein Abstand "S" festgelegt ist, wobei jedes Paar von auf einanderfolgenden Führungen so ausgebildet ist, daß es mit einem Zwischenglied in Berührung kommen kann. Ein weiterer Satz von Begrenzungsführungen und Zwischengliedern, die im wesentlichen gleich denjenigen nach Fig. 3 sind und dazu symmetkisch angeordnet sind, wird in einer Einheit mit mehreren Stanzstempeln in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet. Figur 4 zeigt den Bügel 22, der auch als Führungskörper bezeichnet werden kann, in Anwendung auf eine Mehrfachstempeleinheit. Im betrachteten Beispiel hat dieser Körper 22 zwölf mit Abstand zueinander angeordnete Verlängerungen 28, 28', 28'' usw., die in entsprechenden Streifern oder Mitnehmern 30, 30', 30'' usw. enden. Diese Streif er sind entsprechend so ausgebildet, daß sie sich in den Zwischenräumen"D" zwischen auf einanäerfolgenden Stempelpaaren gemäß Figur 1 befinden.
  • Ein einziges Paar von Stempeln 10, 11 ist in Fig. 4 in strichpunktierten Linien dargestellt. Der biegsame Streifen 40 (Zwischenglied) ist ebenfalls strichpunktiert wiedergegeben, und zwar in Berührung mit der Schlagfläche 13 des Stempels 10. Die aufeinanderfolgenden Abstände -der Streifer 30 und 30' sind nur den Schaftteilen des Stempels 10 und 11 angepaßt. Die Absätze oder Stufen oder Schultern 'i8 und 20 der Stempel sind derart ausgebildet, daß sie. von unten her durch die Streifer oder Mitnehmer erfaßt werden können. In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nach Fig.2 sind zwei Sätze von Magneten in einer solchen Anordnung dargestellt, daß sie auf entgegengesetzten Seiten der BegrenzungsfÜhrungen 32 und 34 liegen, wobei jedem Streifen oder Zwischenglied ein Magnet zugeordnet ist. Die Magnete ließen in den Räumen "S", die zwischen aufeinanderfolgenden Begrenzun.gsfÜhrungen festgelegt sind. In Fig. 2 ist ein repräsentatives Paar vonMagneten 44 und 4.6 mit Polflächen 48,5C bzw. 52,54 in der richtigen Stellung gezeigt. Ersichtlich gegen die Magnetpolflächen hinter den Führungsflächen 38 bzw. 36.DieMagnete 44 und 46 haben ferner Wicklungen 45 bzw. 47, von denen jede zwei Klemmen hat, die ein sel-ktiv zugeführtes Erregungssignal empfangen können.
  • Figur 5 zeigt eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, worin die Bezugszeichen, soweit angängig, beibehalten worden sind. Die Figur zeigt ferner die Beziehung des Betätigungsorgans zur Quelle der Bewegungsenergie. Eine solche Anordnung ist in gleicher Weise auf die Ausführungsformen nach den Figuren 2 und 4 anwendbar. Die Welle 60, der Rotationsenergie zugeführt wird, ist exzentrisch mit einer Buchse oder Hülse 62 verbunden. Diese ist in einem Gehäuse 64 mittels einer ,Reihe von Kugellagern 66 drehbar gelagert: Ein Pleuel 68 ragt von der Unterseite des Gehäuses 64 ab und enthält Mittel zum festen Anklemmen eines Endes einer Blattf eder 70.
  • In der Ausbildungsform nach Figur 5 besteht der Bügel 22 aus einem vertikalen Teil 74 und aus einem daran befestigten
    Querstück-72. Am oberen Ende des vertikaleiZ Teiles 74 k
    dis @rors@seise als Blattf eder ausgebildete Zwiscb.enstäck
    70 angeilemmt werden. Der untere Teil des vertikalen Teiles
    ist schmal. und endet in einem Mitnehmer 30, der so angeordnet
    ist, daß er mit den vertieften Stufen in den Stempeln 'E0
    und 11 in Eingriff kommen kann, wie weiter- ob.en-,im--wesent-
    lichen beschrieben worden ist.
    Das Querstück ist für das Anklemmen von zwei Gruppen von drei Blattfedern vorgesehen, von denen jede sesch n_
    Bezug auf den vertikalen Teil liegt. Die let genannten
    Zwischenstücke oder Blattfedern umfassen e7;::Begrenzungs-
    ftlirungen 32 und 34, die einem Paar von Bügelführungen 7S
    und 78 gegenüberliegen, und Zwischenübertragungsglieder
    40 und U-2 (Blattfedern), die jeweils zwischen den ihnen zu-
    --.gewandten Führungsflächen der vorgenannten Führungen liegen.
    Wie in. der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Führungen
    in. zwei Sätze angeordnet, so daß jeder aus mehreren mit
    gegenseitigem. Abstand angeordneten und ausgerichteten FÜ.-
    rungen besteht. Jede Führung am Bügel läuft vorzugsweise
    Über die Breite der ganzen Kolonne von Stanzstempeln, so daß
    sie eine nicht durchbrochene Oberfläche für den gegenÜber-
    liegenden Satz von Zwischenglieder, Blattfedern oder-_bändern
    darbietet. Die konvexe Kontur der Führungsflächen der,Be-
    gremmzungsführruggen 32 und 34 wird bestimmt durch den Klemm-
    winkel am Querstück 72 und die Abmessungen des Mitnehmers
    30. Die konkave Kontur der Führungsflächen der Bägelfüh-
    regen 7Fs und 78 sind durch den Klemmwinkel am Querstück 72
    und die Breite des engen unteren Teiles des vertikalen Teiles
    74- bestimmt. Wie oben bieten die Bügelführungsflächen - die
    notwendige Unterlage oder "Rückehstütze" für die Zwischen-
    gliederbänder,_ so daB letztere eine Kraft auf die Stempel
    40 und 42 übertragen können. In-Fig. 5 sind.beide Übertra--
    -gungsbänder in ihrer "Stanz"-Stellung gezeigt, also in
    der Flucht oder Ausrichtung mit den Stanzstempeln 't0 und
    'I1.
    - Das zusammengebaute Betätigungsorgan ist, wie dargestellt,
    von parallelen, mit gegenseitigem Abstand angeordneten
    Blattfedern 80 und 82 getragen,: die vorzugsweise ein Feder-
    paar an-jedem Fade des Betätigungsorgans ausmachen. Die
    Federn 80 und 82 sind an einen festen Halter 86 sowie an
    dem Betätigungsorgan angeklemmt, so daß sie die Bewegung
    des letzteren in. vertikaler Richtung im wesentlichen normal
    zu den Federn gestatten:
    Figur 5 zeigt ferner die Magnete 44 und 46 mit den darauf
    befindlichen Wicklungen 45 und 47. Wie im Falle der Aus--
    führungsform nach Fig. 2 sind die Magnetpolflächen als
    hinter den Führungsflächen der renzungsführungen 32 bzw,
    34 gelegen. dargestellt, also außerhalb der Berührung mit
    den Zwischengliederbähdern oder Blattfedern, wenn letztere
    in Bete mit den zuletzt erwähnten Führungsflächen
    kommen.
    Die Virkungsweige der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform
    der Erfindung ist im wesentlichen dieselbe -je diejenige,
    die anhand: der Figuren 2 und wurde,und sie wird
    auch unter Bezugnahme auf beide Ausführungsformen dargelegt.
    Wenn der Welle 60 inTig. 5 Drehenergie zugeführt wird,
    erzeugt die exzentrische Kupplung der Welle an dIeSuchse
    #62 eine hin- und hergehende Bewegung des Gehäuses 64, wie
    durch den- Pfeil dargestellt. Diese Bewegung wird auf das
    Betätigungsglied durch das ferh-induhgsstück '70 als eine
    im vezentlichen- Yneare, hin-und hergehende Bewegung über-
    tragen, weil letztere durch dieblattfedern 80 und 82 er-
    laubt wird, wie oben erläutert wurde.
  • Aus Figur 5 ist ersichtlich, da.ß alle Bestandteile des Betätigungsgliedes in derselben Weise vertikal hin- und herbewegt werden. Dies trifft auch in. der Ausbildung der Erfindung nach den Figuren 2 und 4 zu, worin der Bügel 22 und der ihm zugeordnete Mitnehmer 30, die Begrenzungsführungen 32 und 34 und die Zwischenglieder 40 und 42 so miteinander verbunden sind, daß sie vertikal hin- und hergehen. In beiden Fällen bleiben nur die Magnete 44 und 46'. feststehend.
  • Wenn die Magnete 44 und 46, wie im Ruhezustand, entregt sind, ist die normale Stellung der Zwischenglieder 40 und 42, die allein aus magnetischem Werkstoff bestehen, die Ruhestellung. In dieser Stellung stehen beide Zwi.schenglieder in Berührung mit den Fühnngsflächen des Körpers 22 (Bügelkörpers ) und demnach in einer Flucht mit den entsprechenden: Stempeln-10 bzw. 11 gemäß Fig. 5. Ba der Bügel:-und die- Zwischenglieder gemeinsam hin-und hergehen,gibt es keine Reibung zwischen ihnen und daher auch keine Abnutzung-In den Figuren 2 und 4 ist das Zwischenübertragungsglied-40 in seiner normalen Stellung in Ausrichtung mit dem unten " befindlichen Stempel 10 gezeigt. Fig. 2 zeigt das Zchen-_: glied 42 in der betätigten Zage, die durch Erregung (leg Magneten 44 zufolge Zufuhr eines Signale zu den Klemmen der Wicklung" 45 erzielt wird. Das Zwischenglied 42 wird dadurch an die Polflächen 48 und 50 gezogen, di.q gemäß Darstellung in Fig. 2 hinter der Führungsfläche 38 und der ausgerichteten Führungsfläche der nachfolgenden Begrenzungsführung in dem Satz feststehend angeordnet ist. Demnach steht das hin- und" hergehende Zwischenglied 42 mit der damit hin- und hergehenden Fvhrungsf läche 38 in flexibel angepaßtem Kontakt. Die Feder oder das Band 42 bleibt jedoch außer Berührung mit den feststehenden Polflächen 48 und 50, um Abnutzung zu vermeiden. In dieser'Stellung befindet sich die Blattfeder 42 außerhalb der Flucht mit dem Stempel 11.
  • In Figur 2 sind die Stempel 10 und 11 in ihrer ursprünglichen oder normalen Zage dargestellt. Der Mitnehmer oder Streifer 30 ist nahe der äußersten obersten Stellung seiner Bewegungsbahn gezeigt. Wie vorstehend hervorgehoben"gehen d3-e Blattfedern, der Bügel und die Begrenzungsführungen alle zusammen hin und her. Wenn diese Bauteile sich zum
    untersten Endwert der Hin- und liprbewegung bewegen, bewegen
    sich die Mitnehmer oder Streif ei#vrebenf alls abwärts. Während
    dieses Teils des Zyklus sind die Stempel 10 und 11 frei, um die Bewegung der entsprechenden Zwischengliederbänder oder-Blattfedern zu empfangen und nach unten in das zulachende Medium getrieben zu werden.
  • Die Bewegung der Zwischenglieder in und außer Flucht mit den Stempeln. muß zeitlich in Beziehung 'zu der hin- und hergehenden Bewegung der Zwischenglieder quet- zu der Auf- und Abbewegung stehen. Dazu kann die selektive Erregung der Magnete mit der quelle der hin- und hergehenden Bewegung synchronisiert werden. In dem besonderen Arbeitszustand nach F%g. 2 ist das Zwischenglied 40 dabei, in Berührung mit der. Schlagfläche 13 zu kommen und den Stempel 10 abwärts zu treiben. Das Zwischenglied 42, das zufolge der Wirkung des Magneten 44 über die Schlagfäche15 hinaus versetzt worden ist, verfehlt jedoch den Stempel 11, der dann in seiner normalen Stellung während des Abwärtshubes des Betätigungsorgans bleibt. Während des Aufwärtshubes kommt der Mitnehmer 30 in Berührung mit der Schulter 18 des Stempels 10 und führt letzteren in seine Normalstellung
    zurück. Aus dien ,Figuren 2 und 3 ergibt sich, daB alle
    Stempel, .die bei dem vorgeRenden Abwärtshub getroffen vor-
    1
    den waren,, gleichzeitig in ihre Normalstellung zurückgehen, und daß ferner diejenigen Stempel, die das Medium bei einem bestimmten Abwärtshub lochen sollen, gemeinsam wirken.
  • Die Bewegung, die ein Zwischenglied oder ein Übertragungsglied ausüben muß, um in oder außer Flucht mit dem ihm zugeordneten Stempel zu sein, ist verhältnismässig klein.. Demnach vermag eine Stanzstempeleinheit, die sinBetätigungsglied der hier beschriebenen Art benutzt, bei hoher Ge schwindigkeit zu arbeiten. Ein solches schnelles Arbeiten wird erreicht, ohne daß irgend ein Opfer in der Steuerung des Stanzvorganges gebracht werden müßte, sofern die selektive Erregung der Magnete richtig` mit der Hin- und Herbe- -wegung des Betätigungsorgans synchronisiert ist. Die Erfindung führt zu einem einfachen und verhältnismässig wohlfeilen Aufbau. Da alle miteinander in Berührung stehenden Bauteile gemeinsam hin-und hergehen; ist die Abnutzung dieser Teile äußerst klein, so daß eine Schmierung des Betätigaingsorgans nicht mehr nötig ist. Demnach treten such weit weniger Ausfälle im Dauerbetrieb auf und zwischen der periodischen Wartung können längere Zeiträume verstreichen. Aus demVorgehenden ergibt sich,-daß die oben beschriebene' und erläuterte Erfindung in verschiedener Weise abgewandelt werden kann: Beispielsweise können Permanentmagnete"anstelle der normalerweise entregten-Magnete, wie sie dar--- -gestellt worden sind, verwendet werden, wobei Gegenspulen benutzt werden, die selektiv ein magnetisches Gegenfeld erzeugen, wenn ein Lochen oder Stanzen erwünscht ist. In dieser Betriebsart ist die normale Stellung der Zwischenglieder diejenige, in der sie außerhalb der Flucht mit den Stempeln liegen. Es ist den Zwischengliedern dann gestoLttet, ihre Ruhestellung in Ausrichtung auf die Stanz- .stempel nur einzunehmen, wenn die Gegenspulen betätigt werden. Jeder Verlust an Erregerstrom führt dann zu einem "Nichtstanzzustand".
  • Unter bestimmten Bedingungen kann eine Vereinfachung des Gerätes dadurch bewirkt werden, da.B die Begrenzungsführungen. feststehend gehalten werden. Tatsächlich kann der Bügel auch feststehend gehalten werden, sofern nur entsprechende Mittelvorgesehen sind, um die Stempel in ihre normale Stellung in Synchronismus mit dem Arbeiten der Zwischenglieder zurückzubringen. Eine solche Abwandlungsform führt jedoch zu einer erhöhten. Abnutzung der Bauteile.
  • Es ist außerdem klar, daß die Erfindung nicht auf die Verwendung einer Reihenstanzeinheit oder Ferienstempeleinheit unter Benutzung einer doppelten Reihe oder Spalte von Stanzstempeln und entsprechender Betätigungsglieder beschränkt ist, sondern daß sie ebenfalls anwendbar auf eine einzelne Reihe oder sogar einen einzelnen Stempel ist.
  • -Sie ist auch nicht auf eine Stanzeinheit beschränkt, sondern kann auch Anwendung überall dort finden, wo ein Treiberelement selektiv in eine Zage zu bringen ist, in der eine Bewegung auf ein getriebenes Element übertragen wird. Wie oben erläutert, kommt es auf die besondere Gestalt der die hin- und hergehende Bewegung liefernden Quelle nicht an.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Mechanisches Betätigungsorgan mit einem Treiberelement, das normalerweise eine erste von zwei Stellungen einnimmt, die durch zwei Grenzen festgelegt sind, d a -d u r c h g e k e il. n z e i c h n e t, daß nur eine der beiden Stellungen das Treiberelement eine Bewegung auf das getriebene Element übertragen läßt, und daß Mittel für die selektive Bewegung des Treiberelementes in die zweite der beiden Stellungen vorgesehen sind. z. Betätigungsorgan nach Anspruch 'I , d a d u r c h g e -k e n n z e i c-h n e t,, daß das Treiberelement zwecks Bewegungsübertragung auf das getriebene Element sich hin- und bierbewegt und daß die Bewegung des Treiberelementes zwischen den beiden Stellungen in einer Richtung quer zur Richtung der Hin- und Heubewegung geht. 3. Betätigungsorgan nach Anspruch 1 nder 2,d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Treiberelement eine Blattfeder enthält, die sich in Längsrichtung hin-und: herbewegt, um die Bewegung auf das Treiberelement zu übertragen, und daß die Grenzen durch zwei gekrümmte FÜhruugsf lächen vorgegeben sind, die in Querrichtung zur Richtung der Hin- und Heubewegung einen Abstand haben, wobei die Blattfeder der einen Führungsfläche in. der ersten Stellung entspricht und sich flexibel anpaßt, während sie in ähnlicher Weise sich der anderen Führungsfläche in der zweiten Stellung anpaßt. 4. Betätigungsorgan nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Blattfeder und die Führungen zusammen hin-- und hergehen. - 5 . Bet ät igungs organ nach: .Anspruch 4, d - a d u r c h g e k e n n :z e i c h n e t., daß die Blattfeder und -die Führungen an einem Ende miteinander verbunden sind. 6. Betätigungsorgan nach Anspruch. 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Blattfeder und die Führungen für die Hin- und. Herbewegung auf zwei paralle- len Blattfedern als Lenker montiert sind, und daß sich die Blattfedern im wesentlichen rechtwinklig zur Rlch- tungder,4Hin- ündHerbewegung erstrecken. '7. Betätigungsergannach denAnsprächen `I - 6, d a d -u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Treiberelement oder die Blattfeder aus magnetischem Werkstoff besteht und daß die Mittel für die ` Bewegung des- Treiberelementes zwischen der ersten und.zweiten Stellung bzw. den ersten und.zweit en Stellungen-einen oder-'mehrere Magnete üm= fassen: = . : - .. , . - B . Bet ätigungsorg-an ,nach den Inzprüchen 1 - - '7 für -die'- tn- abl#Längge Betätigung zweier _getrieb'.ener:-El_emente,..a-,ä -
    durch gekennzeichnet, daß ein zentraler.Körper oder Bügel vorgesehen ist, der nach entgegengesetzten-Seiten weisende Führungsflächen hat, daß zwei Seitenführungen symmetrisch auf entgegengesetzten Seiten des Bügels oder Körpers angeordnet sind und je eine Oberfläche haben, die einer der Führungsflächen auf dem Körper oder Bügel in einem Abstand zugewandt ist, und daß zwei Treiberelemente so vorgesehen sind, daß je eines von ihnen zwischen jeder Seitenführung und dem Führungskörper oder -bügel liegt. Betätigungsorgan nach den .Ansprüchen 2 und 8, d a d urch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Führungskörper oder -bügel eine Verlängerung hat, die als Rückholelement oder Mitnehmer für den .Angriff an den getriebenen. Elementen geformt ist und diese in ihre Ausgangsstellung während des Rückhubes der hin- und hergehenden Bewegung nach der Betätigung der Treiberelemente zurückholt. 1O.Betätigungsorgan nach den Ansprüchen 7 und 8 oder den Ansprüchen 7 und 9, d a d u r c h ' g e k e n n z e i c hn e t, daß die Magnete zwei Elektromagnete umfassen, die entsprechend außerhalb der beiden Seitenführungen angeordnet und unabhängig voneinander erregbar sind. 11.Kartenlochungseinheit, g e k e n n z e i c h n e t durch Lochstempel in der Anordnung für die Betätigung durch ein Betätigungsglied- nach den Ansprüchen 1 - 10. 'i2. Kartenlochungseinheit nach Anspruch 8 und 11, d a -durch gekennzeichnet', daß die Loch-Stempel paarweise angeordnet sind und daB die beiden Stempel eines Paares entsprechend durch die beiden Treiberelemente betätigbar sind. 13.Zochereinheit nach den Ansprüchen 9 und 12, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stempel stufige Ausnehmungen für den Angriff oder Eingriff des Mitnehmers oder Rückholelementes haben. 14.Zochereinheit nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Führungskörper oder Bügel derart erstreckt ist, daß er mehreren Paaren von Treiberelementen und Lochstempeln gemeinsam: ist und mehrere Räckholelemente oder Mitnehmer, je einen für ein Lochstempelpaar, hat. 15.Betätigungsorgan oder Lochereinheit nach einem der Ansprüche 8 - 10 und 12 -14, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Führungsflächen des Körpers oder Bügels konkav und diejenigen der Seitenführungen konvex sind. 16.Betätigungsorgan oder Lochereinheit nach Anspruch 7 oder den Ansprüchen 7 und 8 oder 7 und 9 oder irgend einem der Ansprüche 11 bis 15, d a d u r c h g ez e i c h n e t, daß die Magnete Permanentmagnete mit zugeordneten Gegenwicklungen sind.
DE19651472389 1965-10-07 1965-10-07 Antriebsvorrichtung für Lochkartenstempel Expired DE1472389C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0057352 1965-10-07

Publications (3)

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DE1472389A1 true DE1472389A1 (de) 1969-03-06
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