DE1254891B - Vorrichtung zum schrittweisen Vorwaertsbewegen von kartenfoermigen Aufzeichnungstraegern - Google Patents
Vorrichtung zum schrittweisen Vorwaertsbewegen von kartenfoermigen AufzeichnungstraegernInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6 -13/07
Nummer;
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
S84706IXc/42m6
16. April 1963
23. November 1967
16. April 1963
23. November 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum schrittweisen Vorwärtsbewegen von kartenförmigen
Aufzeichnungsträgern, bei der mit Hilfe eines Exzenterantriebs auf einen starren, an Federn aufgehängten
Rahmen, an dem Schuborgane befestigt sind, eine hin- und hergehende Bewegung übertragen
wird, so daß die Schuborgane bei jedem Vorwärtskub mit den auf einer horizontalen Fläche angelieferten
kartenförmigen Aufzeichnungsträgern in Eingriff kommen und diese intermittierend weiterbewegen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (USA.-Patentschrift 3 017 077) ist der Rahmen an vier
Punkten mittels je zwei an jedem Punkt angreifenden, weitgehend horizontal verlaufenden Schraubenfedern
aufgehängt. Die Führung des Rahmens bei seiner Hin- und Herbewegung übernehmen zwei
gerätefeste parallele, seitlich zum Rahmen angeordnete Platten. Der Nachteil dieser Ausbildung besteht
darin, daß zwischen dem Rahmen und den Führungsplatten Reibungskräfte auftreten, die wegen der
hoben Geschwindigkeiten, welche bei derartigen in datenverarbeitenden Maschinen zur Anwendung
kommenden Vorrichtungen auftreten, zu starken Reibungsabnutzungen führen, welche ihrerseits regelmäßig
wiederkehrende Justierungen bzw. einen Ersatz der abgenutzten Teile zur Folge haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese AbKHtzungserscheinungen zu beseitigen.
Erfmdungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Federn als Blattfedern ausgebildet skid.
Die Führung des Rahmens wird durch die Blattfedern übernommen, so daß Führungsplatten und
damit die Reibaingserschekiungen zwischen dem
Rahmen und den Platten mit allen ihren nachteiligen Begleiterscheinungen entfallen. Als weiterer Vorteil
kommt liinzu, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung wegen Einsparung gewisser Teile einfacher
als die bekannte ist.
Eine Weiterentwicklung der Erfindung besteht darin, daß die Antriebsteile, welche die Hin- und
Herbewegung auf den Rahmen übertragen, mit letzterem über mindestens einen Blechstreifen verbunden
sind, der an seinen Enden fest eingespannt ist und durch seine Biegsamkeit eine geringe Vertikalbewegung
des Rahmens zuläßt.
Die Biegsamkeit des Blechstreifens bringt den Vorteil mit sdch, daß bei der Blattfederaufhängung
eine größere vertikale Bewegung des Rahmens ermöglicht wird.
in 4er folgenden Beschreibung soll die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, in der zwei
Vorrichtung zum schrittweisen Vorwärtsbewegen von kartenförmigen Aufzeichnungsträgern
Anmelder:
Sperry Rand Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. D. Jander und Dipl.-Ing. M. Böning,
Patentanwälte, Berlin 33, Hüttenweg 15
Als Erfinder benannt:
Earl Edgar Masterson, Weston, Conn.;
Anthony Benjamin Ragozzino,
Ridgefield, Conn. <V. St. A.)
Earl Edgar Masterson, Weston, Conn.;
Anthony Benjamin Ragozzino,
Ridgefield, Conn. <V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 24. April 1962 (189 806)
Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfinduag dargestellt sind, im einzelnen näher erläutert
werden. In der Zeichnung ist
Fig. IA eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, auf eine Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. IB eine Seitenansicht eines Einzelteils der
neuem Vorrichtung in vergrößertem Maßstab,
Fig. IC eine der Fig. IA entsprechende Seitenansicht
einer abgeänderten Ausführungsform der
Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. IIA eine weitere Aasführaingsform der Vorrichtung
nach der Erfindung und
Fig. IIB ein Schaltbild zur näheren Erläuterung
der Anhaltevorrichtung in der Ausfüforungsforrn
nach Fig. 1IIA.
Fig. IA zeigt eine Vorrichtung, die die Karten um jeweils einen Schritt weiterbewegt und in einer
Arbeitsstation 9, τη der <üe Karten z. B. abgetastet,
gelesen oder gelocht werden, eingebaut ist, die ein ■ Teil einer beliebig ausgebildetes Daten verarbeitenden
Maschine sein kann. Der Aosdruck »Schritt« kann je nachdem entweder »Zeile« oder »Spalte«
bedeuten. Die im folgenden !beschriebenen Ausfühnmgsformen
bewegen die Karten um jeweils eine »Zeile« weiter.
Die Vorrichtung besitzt eine Basisplatte 10, die als Förderbahn für die Karten C dient. Letztere werden
auf der Basisplatte 10 durch die Lese- oder Lochstation befördert. Die Karten liegen flach auf der
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Platte 10 auf und werden über diese in Fi g. IA von links nach rechts bewegt. Die Breite der kartenförmigen
Aufzeichnungsträger, d. h. die Ausdehnung in Richtung einer Spalte von Löchern, verläuft in der
Zeichenebene, und ihre Länge, d. h. die Ausdehnung in Richtung einer Reihe von Löchern, erstreckt sich
senkrecht dazu. Jede Karte wird also durch die Arbeitsstation nach rechts befördert, wobei eine Zeile
nach der anderen die Stelle erreicht, wo die Lochung erfolgt oder abgelesen wird.
Die Karten werden zu der Arbeitsstation 9 durch zwei zusammenarbeitende, übereinander angeordnete
Rollen 11 befördert. Die untere Rolle ragt durch eine Öffnung 10 a der Basisplatte 10. Außerdem weist sie
über einen Teil ihrer Peripherie einen Einschnitt 11a
auf, so daß während eines Teils des Arbeitszyklus die Rollen 11 nicht mit der Karte C zusammenwirken.
Während dieser Zeitspanne steht die Karte C unter dem Einfluß der schrittweise arbeitenden
Kartentransportvorrichtung 12, welche die Karte derart transportiert, daß jeweils eine Zeile im selben
Zeitpunkt durch die Arbeitsstation 9 läuft. Auf diese Weise wird erreicht, daß jede Zeile durch eine einheitliche
Operation bearbeitet wird. Die Vorrichtung 12 weist zwölf in einer Reihe angeordnete flexible
Stahlstoßplatten 14 auf, wobei für jede Lochreihe eine Platte vorgesehen ist. (In der Zeichnung sind
lediglich vier Platten dargestellt.) Ferner besitzt die Vorrichtung 12 einen Rahmen 16, der über der
Basisplatte 10 hängt. Die Platten erstrecken sich von dem Rahmen 16 schräg nach unten und in Richtung
des Kartentransportes. Das untere Ende jeder Platte 14 liegt elastisch auf der Basisplatte 10 und/oder auf
einer Karte auf, die ihrerseits auf der Basisplatte 10 unterhalb der Transportvorrichtung 12 liegt. Die
Kartentransportvorrichtung 12 wird in an sich bekannter Weise in horizontaler Richtung mit einer
Amplitude hin- und herbewegt, die etwas größer ist als der Abstand der Kartenzeile, d. h. größer als der
Abstand, um den die Karte nach jedem Verarbeitungsvorgang transportiert werden muß, um die
nächste Zeile in die Arbeitsstation zu bringen. Bei jedem Vorwärtshub wird jeweils die Platte 14, die
sich in der Nähe der hinteren Kante E der Karte befindet, gegen diese Kante gedruckt. Dann wird bei
der Rückbewegung, nachdem die Karte um eine Zeile nach rechts befördert worden ist, die nächste
Platte, die sich rechts von der ersten befindet und vorher die Karte berührte, über die Karte hinwegbefördert.
Dabei fällt sie um ein kurzes Stück hinter der Hinterkante der Karte nach unten und befindet
sich nunmehr in einer Lage, um die anschließende Vorwärtsbewegung der Karte zu bewerkstelligen.
Auf diese Weise wird die Karte schrittweise weiterbefördert.
Vier Streben20, von denen in der Fig. IA lediglich
zwei dargestellt sind, bestehen aus Federn. An ihnen ist die Kartentransportvorrichtung 12 an vier
Ecken aufgehängt. Sie ermöglichen eine horizontale Bewegung derselben. Mit ihren oberen Enden sind
die Federn 20 über Klemmbacken 24 und 26 an einem Träger 22 befestigt. Diese halten die Enden
der Federn zwischen sich. Die Klemmbacken sind mittels Bolzen 28 an dem Träger 22 befestigt.
Eine ähnliche Anordnung befindet sich am unteren Ende der Federn 20; sie weisen Klemmbacken 30
und Klemmkonsolen 32 auf, die mittels Bolzen 34 mit den unteren Enden der Federn 20 verbunden
sind. Die Klemmkonsolen 32 haben horizontal ausgerichtete Schenkel 32 a, die an dem Rahmen 16 mittels
Bolzen 36 befestigt sind. Um den Federn 20 die erforderliche Beweglichkeit zu geben, sind die
Klemmbacken und Klemmkonsolen bei 40 leicht gebogen, wie es aus den Fig. IA und IB zu erkennen
ist. Auf diese Weise können an den Stellen, an denen die Federn die Klemmbacken verlassen, keine Spannungskonzentrationen
auftreten.
ίο Die horizontale Hin- und Herbewegung der Transportvorrichtung
wird durch eine sich drehende Antriebswelle 50 verursacht, die ein Zahnrad 52 trägt.
Dieses treibt ein Zahnrad 54 an, das auf einer Hilfswelle56
sitzt. Das Zahnrad 54 treibt seinerseits ein Zahnrad 58 an, das auf einer Welle 60 sitzt. Letztere
trägt an ihren beiden Enden exzentrisch angeordnete Stifte 62. Diese sitzen im Zentrum von Lagern 64,
die in Jochen 66 befestigt sind, welche mit hin- und hergehenden Antriebsorganen 68 verbunden sind.
Letztere weisen Arme70 auf. In der Fig. IA ist
von den Elementen 62 bis 70 jeweils nur eines dargestellt. Wenn sich die Stifte 62 um die Welle 60
drehen, bewegen sie die Joche 66 in der Weise, daß sie sowohl eine horizontale als auch eine vertikale
Komponente haben. Um lediglich die horizontale Bewegungskomponente
auf die Fördervorrichtung 12 zu übertragen, sind Federn 72 vorgesehen, von denen
in der Fi g. IA nur eine zu sehen ist. Diese sind mit
einem Ende an dem Arm 70 mittels Bolzen 74 und an ihrem anderen Ende an dem Rahmen 16 mittels
Bolzen 76 befestigt. Infolge der kleinen Amplituden arbeiten die Federn 72 als Zug- und Druckelemente
und übertragen auf diese Weise die horizontale Hin- und Herbewegung auf die Fördervorrichtung 12. Die
vertikalen Schwingungen der Arme 70, welche von den vertikalen Bewegungen der Joche 66 herrühren,
verursachen geringfügige Durchbiegungen.
Die ausgezogenen Linien in der Zeichnung zeigen die Fördervorrichtung 12 in ihrer hinteren Lage,
in der, nachdem sie zurückgezogen worden ist, die erste Platte 14 hinter der hinteren Kante E der
Karte C liegt. Diese Lage nimmt sie ein, bevor sie sich nach rechts bewegt, wobei die Karte um eine
Zeile weitertransportiert wird. Den Figuren ist zu entnehmen, daß die Biegsamkeit der Federn 20 die
Bewegung der Transportvorrichtung 12 in diese Stellung ermöglicht. Die vordere Endstellung der Transportvorrichtung
12 ist in der Fi g. IA strichpunktiert dargestellt. Durch die Biegsamkeit der Federn 20
kann das Antriebsorgan 68 die Transportvorrichtung 12 in diese Lage bringen. Die Blattform der Federn
20 ermöglicht es, daß die Transportvorrichtung sich senkrecht zu den Ebenen der Federglieder bewegt.
Bewegungen in anderen Richtungen sind ausgeschlossen.
Da die Federn 20 fest an dem Tragteil 22 und der Transportvorrichtung 12 sitzen, wird das Spiel vermieden,
das normalerweise bei den Aufhängungen ■ vorhanden ist, die übliche Lagerverbindungen aufweisen;
die Endstellungen der Fördervorrichtung 12 sind also scharf definiert.
Andere bemerkenswerte Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der hohen Loch- oder
Lesegeschwindigkeit, die beispielsweise bei 75 Zeilen pro Sekunde liegt. Dabei würden Reibungslager einer
großen Abnutzung unterliegen. Mit den Federn 20 wird diese Erscheinung vermieden, da eine Reibung
überhaupt nicht auftritt. Natürlich werden sie stark
auf Biegung beansprucht, so daß beachtliche innere Kräfte auftreten. Werden jedoch Materialien wie
Stahl, Beryllium-Kupfer oder Phosphor-Bronze verwendet und überdies Dimensionen gewählt, so daß
die Federn den auftretenden statischen und dynamisehen Kräften gewachsen sind und außerhalb der Ermüdungsbereiche
des Materials arbeiten, kann die Lebenszeit solcher Federn auch bei den Verhältnissen,
die bei Maschinen der vorliegenden Art herrschen, erheblich verlängert werden. Ein weiterer
Vorteil besteht darin, daß eine Schmierung oder Justierung der Aufhängevorrichtung nicht erforderlich
ist. Schließlich können die Federn 20 in einfacher und daher billiger Weise aus Blechteilen ausgestanzt
werden. Auf ihre Toleranzen kommt es nicht so sehr wie bei üblichen Lagerverbindungen
an.
Eine weitere Folge der Federaufhängung besteht darin, daß die horizontale Hin- und Herbewegung
der Vorrichtung 12 eine kleine vertikale Komponente besitzt, da sie in etwa mit einem Pendel zu
vergleichen ist. Bei einer Ausführungsform der vorangegangenen Beschreibung wurde gemessen, daß
der Abstand von der untersten Lage der Vorrichtung 12, die sie in der Mitte ihres Bewegungsbereichs
einnimmt, zu der höchsten Lage in den beiden Endstellungen etwa 0,025 cm beträgt. Dieser Wert übersteigt
die Dicke der üblichen Karten, die etwa 0,02 cm beträgt. Obwohl dies der Fall ist, führt dieser Unterschied
nicht dazu, daß die Berührung zwischen den Schuborganen 14 und der hinteren Kante E der
Karte C abreißt. Der Grund dafür ist der, daß, obwohl die vertikale Bewegung der Fördervorrichtung
12 größer ist als die Dicke der Karten C, diese Strecke nicht durchlaufen wird, bevor die Fördervorrichtung
die Endstellung ihrer horizontalen Bewegung erreicht hat. Die Fördervorrichtung wird
also weniger als 0,02 cm angehoben, so daß die Schuborgane 14 in jedem Augenblick in Berührung
mit der hinteren Kante E der Karte C bleiben. Hinzu kommt, daß infolge der Flexibilität der Schuborgane
oder Stoßplatten 14 diese gegen die Basisplatte 10 und Karten C gedrückt werden, wenn die Transportrichtung
12 sich in ihrer untersten Stellung befindet. Die Platten bleiben infolgedessen auch in Berührung
mit der Kante E in dem Bereich von 0,005 cm, um den die vertikale Bewegung der Transportvorrichtung
12 größer ist als die Dicke der Karten. Diese beiden Erscheinungen haben zur Folge, daß bei Benutzung
einer flexiblen Federaufhängung die Beruhrung zwischen den Stoßplatten 14 und der Kartenkante
£ nicht aufgehoben wird. Schließlich sei erwähnt, daß infolge der Verwendung von Federn 20
an dem vorderen und hinteren Ende der Transportvorrichtung 12 ein solches Lager gebildet wird, das
die Transportvorrichtung horizontal hält, so daß sie sich nicht bei ihrer Hin- und Herbewegung anheben
kann. Die Berührung zwischen den Stoßplatten 14 und den Karten C kann also auch aus diesem Grunde
nicht aufgehoben werden.
In einigen Vorrichtungen der beschriebenen Art ist es notwendig, ab und zu den Transport der Karten
durch die Arbeitsstation 9 zu unterbrechen. So ist es beispielsweise erforderlich (s. Fig. IC), die
Karte D anzuhalten, wenn sie in die Lochstation 9 einläuft, aber bevor sie durch die Transportvorrichtung
12 hindurch befördert worden ist. Man will auf diese Weise erreichen, daß Informationen, die auf
die Karte D gedruckt sind, durch eine Datenabtastvorrichtung geprüft und gelesen werden können. Anschließend
soll dann die Karte gelocht werden, nachdem der schrittweise Transport wieder aufgenommen
worden ist. In diesem Falle wird die Bewegung des Antriebsmechanismus 68 usw. aufrechterhalten, so
daß diese in jedem Augenblick bereit ist, den Transport wieder aufzunehmen. Diesen Weg wählt man,
weil die Trägheit der Vorrichtung dazu führen würde, daß eine Verzögerung in der Förderbewegung die
zeitliche Übereinstimmung zwischen dem Lochen und dem schrittweisen Transport der Karten beeinträchtigen
würde. Bei gewissen Systemen bewegt sich die Transportvorrichtung 12 infolge des Einflusses
der oszillierenden Antriebsvorrichtung 68 usw. ständig weiter, während die Stoßplatten 14 in Kontakt
mit der Basisplatte 10 und/oder einer Karte D bleiben, die am Eingang der Arbeitsstation liegt. Die
Karte D befindet sich jedoch in einer solchen Lage, daß die Hinterkante E nicht von irgendeiner Stoßplatte
14 berührt wird. Sie liegt vielmehr in einer vorgeschobenen Stellung P, so daß sie sich unter
einigen Stoßplatten 14 befindet. Wie der F i g. IC zu entnehmen ist, berühren diejenigen Stoßplatten 14,
welche vor der Karte D liegen, die Basisplatte 10. Infolge des Druckes, mit dem die Enden der Stoßplatten
14 über die Karten und die Basisplatte 10 bewegt werden, tritt eine gewisse Abnutzung der
Karten und des Mechanismus auf. Um diese Abnutzung zu vermeiden, ist eine Vorrichtung vorgesehen,
die die Fördervorrichtung 12 etwas anhebt, so daß die Stoßplatten 14 nicht mehr die Basisplatte 10 und/
oder die Karten D berühren, wenn keine Karte befördert wird.
Wie der F i g. IC zu entnehmen ist, ist der Träger
22, an dem die Transportvorrichtung 12 hängt, seinerseits beweglich an jeder Ecke aufgehängt. Die
dafür vorgesehenen Organe bestehen aus vier etwa horizontal verlaufenden Federn 80, von denen zwei
in den Figuren zu sehen sind. Der Träger 22 besitzt Klemmblöcke 82, mit denen und mit Klemmbacken
84 die Federn 80 befestigt sind. Die Backen 84 sind an den Blöcken 82 mittels Bolzen 86 befestigt. Die
anderen Enden der Federn 80 sind in entsprechender Weise an dem festen Rahmen 88 der Maschine mittels
eines Klemmteils 90, eines Klemmarms 92 und eines Bolzens 94 befestigt.
Bei der Klemmvorrichtung für die Federn 80 sind die gleichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden,
um Spannungskonzentrationen zu vermeiden, wie bei der vorhergehenden Ausführungsform. Die Klemmvorrichtung
ist mit gekrümmten Flächen 100 versehen, die den Flächen 40 der Fig. IA und IB entsprechen.
Die Biegsamkeit der Federn 80 ermöglicht es, daß der Träger 22 um gewisse Beträge angehoben
und abgesenkt werden kann. Auf diese Weise wird auch die Fördervorrichtung 12 in entsprechender
Weise bewegt, so daß der Kontakt mit den Karten D aufgehoben und anschließend, nachdem die Fördervorrichtung
abgesenkt worden ist, wiederhergestellt werden kann. Von den Enden des Trägers 22 ragen
Begrenzungsanschläge 110 in Ausnehmungen 112 hinein, die sich in dem Rahmen 88 bzw. zwischen
dem Rahmen und den Klemmkonsolen 92 befinden. In den Rahmen 88 und die Klemmkonsolen 92 sind
Begrenzungsbolzen 114 eingeschraubt, mit denen die Anschläge 110 in Kontakt treten können. Sie bilden
obere und untere Begrenzungsteile für die Anschläge
110 und damit für den Träger 22. Die Endlagen des Trägers 22 sind durch Drehen der Bolzen 114 einstellbar.
Ferner sind Blockierungsmuttern 116 vorgesehen, welche die Bolzen in ihrer Lage festhalten,
nachdem die gewünschte Einstellung erfolgt ist.
Um den Träger 22 und damit die Fördervorrichtung 12 anzuheben bzw. abzusenken, ist ein Schub
120 mittels Bolzen an dem Träger befestigt. Ein Glied 122 ist mittels eines Stiftes 124 an dem Schub
120 angelenkt. Ein zweiarmiger Hebel 126 ist auf einer Welle 128 drehbar gelagert. Der kürzere Arm
dieses Hebels 126 ist an dem Glied 122 mittels eines Stiftes 130 angelenkt, so daß bei einer Drehung des
zweiarmigen Hebels 126 im Uhrzeigersinn um die Welle 128 das Glied 122 nach unten bewegt wird.
Auf diese Weise werden der Träger 22 und die Fördervorrichtung 12 in der gewünschten Weise abgesenkt.
Diese Bewegung wird durch einen Elektromagneten 132 bewirkt, der an einem weiteren Teil
des festen Maschinenrahmens 88 sitzt. Der Kern 134 dieses Elektromagneten 132 ist mit dem längeren
Arm des Hebels 126 verbunden. Als Verbindungsorgan dient ein Block 136, der an dem Kern 134
mittels eines Stiftes 138 drehbar gelagert und innerhalb
eines Schlitzes 126 a des Hebels 126 gleitend gelagert ist. Dadurch wird erreicht, daß sich der
Block 136 relativ zu dem Hebel 126 verschieben und in bezug auf den Kern 134 drehen kann. Eine solche
Verbindung ist wegen der Hin- und Herbewegung des Kerns und der Drehbewegung des Hebels erforlich.
Ist der Elektromagnet 132 stromdurchflossen, wobei die Einschaltung durch eine automatische
Steuerung der Maschine, eine zentrale Rechenmaschine oder, falls erwünscht, eine Bedienungsperson
vorgenommen werden kann, dann wird der Kern 134 zurückgezogen und der Hebel 126 im Uhrzeigersinn
gedreht, was zur Folge hat, daß die Transportvorrichtung 12 nach unten auf eine Karte D bewegt
wird. Diese Stellung ist in der Fig. IC dargestellt.
Eine Rückholfeder 140 ist mit ihrem einen Ende über einen Stift 142 an dem längeren Arm des
zweiarmigen Hebels 126 und mit ihrem anderen Ende an einem Teil des Maschinenrahmens befestigt. Sie
übt eine Kraft auf den Hebel 126 aus und ist bestrebt, die Teile, die sich vorher nach unten bewegt
haben, in ihre Ausgangsstellungen zurückzuheben, wenn der Elektromagnet stromlos ist.
Die Federn 80, die den Träger 22 mit dem Rahmen 88 verbinden, sind, wie ohne weiteres ersichtlich ist,
billig; eine Reibung und ein Spiel treten nicht auf, eine Schmierung ist nicht erforderlich, und sie haben
eine lange Lebensdauer.
Der Transport der Karten D während einer gewissen Zeit kann auch in anderer Weise unterbunden
werden. Bei einer zweiten Ausführungsform wird die Transportvorrichtung von dem Antriebsmechanismus
und nicht, wie bei der vorausgegangenen Ausfuhrungsform, von den Karten und der Basisplatte getrennt.
Auf diese Weise erhält man einen weiteren Vorteil, der darin besteht, daß der Arbeitsvorgang
völlig unterbrochen wird und eine Abnutzung der Transportvorrichtung überhaupt nicht auftritt. Bei
dieser Ausführungsform, die in der Fig. IIA dargestellt
ist, wird die Transportvorrichtung 12' ebenfalls von Federn 20' gehalten. Zwei hin- und hergehende
Antriebsarme 68' schwingen in horizontaler Richtung infolge eines exzentrischen Antriebs. Dieser
besteht aus Scheiben 160, die innerhalb der Joche 66' drehbar gelagert sind, welche an den hin- und hergehenden
Antriebsarmen 68' sitzen. Die Scheiben 160 sind exzentrisch an einer sich drehenden Antriebswelle
60' befestigt. Die anderen Enden der Antriebsarme 68' sind mit Federn 162 verbunden, die horizontale
Bewegungen der Antriebsarme 68' ermöglichen. Die oberen Enden der Federn 162 sind an
einem nicht dargestellten Teil des festen Maschinenrahmens befestigt. Die Verbindungselemente für die
ίο Federn 20' und 162 weisen gekrümmte Flächen auf,
wie sie den vorhergehenden Figuren zu entnehmen sind.
Ein Anker 164 besteht aus einer Stange aus magnetisierbarem
Material und ist an der Oberseite des Rahmens 16' befestigt. Er ist vor den Antriebsarmen
68' und in ihrem Bewegungsbereich angeordnet, der, in bezug auf die Fig. IIA von rechts nach links
läuft. Ein Kern 166 verbindet die beiden vorderen Enden der Arme 68' und stellt eine mechanische
Verbindung zwischen den Armen 68' und dem Anker 164 dar, wenn die Arme 68' nach vorn, d. h. in bezug
auf die Fig. IIA nach links bewegt werden.
Bei der Rückbewegung der Arme 68', die in bezug auf Fig. HA nach hinten bzw. nach rechts erfolgt,
ist keine mechanische Verbindung zwischen der Stange 166 und dem Anker 164, sondern eine magnetische
Verbindung vorhanden, die durch eine Spule 168 geschaffen wird, welche die Stange 166 umgibt.
Wenn die Spule 168 stromdurchflossen ist, wird die Stange 166 magnetisiert und zieht den Anker 164 an.
Auf diese Weise wird die Transportvorrichtung 12' während der Rückbewegung der Stangen 68' nach
hinten gezogen. Ist die Spule 168 stromdurchflossen, dann bildet der Elektromagnet 166,168 eine Verbiadung
mit deren Anker 164 und damit mit der Transportvorrichtung 12', die in zwei Richtungen wirksam
ist.
Soll der Antrieb unterbrochen werden, dann wird ein Schalter 169 (Fig. IIB) betätigt. Dadurch wird
der Stromfluß durch die Spule 168 unterbrochen, uöd eine andere Spule 170 wird stromdurchflossen
(s. Fig. IIB). Durch die Spule 170 geht ein Kern
172, der mittels Laschen 174 an einem nicht dargestellten Teil des festen Maschinenrahmens sitzt.
Der Kern 172 bildet zusammen mit der Spule 170 einen zweiten Elektromagneten, der in der Nähe der
vorderen Endstellung des Ankers 164 fest angeordnet ist Wird die Spule des sich bewegenden Elektromagneten
166, 168 stromlos, und ist der feste Elektromagnet 170, 172 stromdurchflossen, dann zieht
letzterer den Anker 164 und damit die Transportvorrichtung 12' in ihre vordere Endstellung, so daß
auf diese Weise die in zwei Richtungen wirkende Antriebsverbindung getrennt wird. Die Transportvorrichtung
12' kehrt somit nicht mit den Antriebsarmen68' in ihre andere Endstellung zurück. Sie
wird vielmehr in ihrer vorderen Stellung festgehalten, während die Arme 68' sich weiter hin- und herbewegen.
Auf diese Weise wird ein Gleiten der Schubplatten auf den Karten und der Basisplatte und
damit eine Abnutzung der Vorrichtung während der Zeitspanne, in der die Arbeit unterbrochen ist, vermieden.
Soll die Arbeit der Transportvorrichtung 12' fortgesetzt
werden, dann wird durch Betätigung des Schalters 169 Strom durch den Elektromagneten 166,
168 geleitet. Jeder Elektromagnet 166, 168 bzw. 170, 172 ist so ausgelegt, daß er auf den Anker 164 eiae
hinreichend große Kraft ausüben kann, wenn er stromdurchflossen ist, um jeden remanenten Magnetismus,
der in dem jeweils anderen Kern 166 bzw. 170 zurückgeblieben ist, zu überwinden. Der Schalter
169 schaltet also jeweils denjenigen Elektromagneten ein, der den Anker 164 anzieht, und ermöglicht auf
diese Weise eine Bewegung der Transportvorrichtung 12' oder deren Stillstand. Der Schalter 169 kann
automatisch durch die Maschine oder eine zentrale Rechenmaschine oder, falls erwünscht, von Hand
betätigt werden.
Durch die Erfindung ist eine Vorrichtung zum schrittweisen Vorwärtsbewegen geschaffen worden,
die keine Reibungsabnutzung und kein Spiel aufweist, nicht geschmiert werden muß, bei der die Abnutzung
der Karten verringert ist und in einer speziellen Ausführungsform der Antrieb unterbrochen werden
kann, wodurch die Abnutzung weiter reduziert werden kann.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum schrittweisen Vorwärtsbewegen von kartenförmigen Aufzeichnungs-
trägern, bei der mit Hilfe eines Exzenterantriebs auf einen starren, an Federn aufgehängten Rahmen,
an dem Schuborgane befestigt sind, eine hin- und hergehende Bewegung übertragen wird, so daß
die Schuborgane bei jedem Vorwärtshub mit den auf einer horizontalen Fläche angelieferten kartenförmigen
Aufzeichnungsträgern in Eingriff kommen und diese intermittierend weiterbewegen,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Federn als Blattfedern (20, 20') ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsteile (54 bis 76),
welche die Hin- und Herbewegung auf den Rahmen übertragen, mit letzterem über mindestens
einen Blechstreifen (72) verbunden sind, der an seinen Enden fest eingespannt ist und durch seine
Biegsamkeit eine geringe Vertikalbewegung des Rahmens zuläßt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1124 748;
USA.-Patentschrift Nr. 2278196.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1124 748;
USA.-Patentschrift Nr. 2278196.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 689/225 11. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US189806A US3156463A (en) | 1962-04-24 | 1962-04-24 | Card-advancing mechanism |
| US207334A US3136540A (en) | 1962-04-24 | 1962-07-03 | Card aligning device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1254891B true DE1254891B (de) | 1967-11-23 |
Family
ID=26885518
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| NL (1) | NL291489A (de) |
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