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VERFAHREN ZUM HERSTELLEN VON STEUERFLÄCHEN AN FLACHEN WERKSTÜCKEN
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorriohtung zum Herstellern eines
Satzes von flachen Werkstücken, z.3. Steuerschieber fllr Geschäftsmaschinen, wie
beispielsweise Registrierkassen, Buchunge - oder ähnliche Maschinen.
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Bei der Herstellung von Geschäftsmaschinen ist es oft erforderlich,
die Maschinen konstruktiv so zu gestalten, daß sie Sonderwünschen der Kunden entsprechen.
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Die Realisierung dieser Sonderwünsche macht es häufig notwendig, daß
in vielen Teilen der Maschinengrundkonzeption besondere konstruktive Umgestaltungen
und Änderungen vorgenommen werden müssen, um die gewünschten internen Steuerungen
der Maschine su erhalten. Es versteht sich, daß solche Konstruktionsänderungen zeitaufwendig
und teuer sind. Auoh die Fertigungszeit und somit auch die Pertigtinge- bzw. Herstellungskosten
erhöhen sich selbstverständlich bei solchen geänderten Sonderausführungen.
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Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Verfahrens
zum Herstellen von Maschinensteuervorrichtungen, du ohne solchen Sonderkonstruktionsaufwand
auskommt, wodurch Kosten- und Zeiteinsparungen ersielt werden.
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Gegenstand der Erfindung ist ein Verfshren zum Herstellen von äußeren
und inneren Steuerflächen an flachen Werkstücken, beispielsweise an einem oatz von
Steuerschiebern für Geschäftsmaschinen.
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Die Erfindung ist gekennzeichnet durch folgende Schritte: (a) Formung
von allen äußeren Steuerflächen, jedoch keine Formung der inneren Steuerflächen
an einem vorgeformten Steuerschieber; (b) Aufzeichnen der Steuerflächenbearbeitungsdaten
für einen bestimmten Satz von Warkstücken auf einem Programmaufzeichnungsmedium;
(c) Abschneiden unerwünschter äußerer Steuerflächen von einem ersten der vorgeformten
Steuerschieber in einer ersten Bearbeitungsstation unter Steuerung durch das Aufseichnungsmedium
sur Erz@ugung eines teilweise f@rtigbearbeiteten Werkstückes; (d) ÜberfUhren des
teilweise fertigbearbeiteten W@rkstückes in eine zweite Bearbeitungsstation; (@)
Formung der inneren Steuerflächen an dem teilweise fertigbearbeiteten Werkstück
in der zweiten Bearbeitungsstation unter Steuerung durch das Aufzeichnungsmedium
zur Erzeugung eines fertigbearbeiteten Werkstückes und (f) Herstellen der übrigen
fertigbearbeiteten Werkstücke des jeweiligen Satzes nach den Schritten (c), (d)
und (e).
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der
Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigen: Fig. 1 ein Blockdiagramm, das in allg@meiner
Form das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen eines Satzes von Steuerschisbern
für Geschäftsmaschinen zeigt, Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht
eines erfindungsgemäßen Lochstanzers zur Formung von inneren Steuerflächen an einzelnen
Steuerschiebirn, die zu den in einer Geschäftsmaschine verwendeten Steuerschiebersatz
gehören, Fig. 3 eine Vorderansicht das Lochstanzers gemäß Pig. 2, Jedoch in zusammengebautem
Zustand, Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil des Lochstansers gemäß Linie 4-4
von Fig. 2, wobei zu besseren Darstellung bestimmte Bauteile weggebrochen gezeigt
sind, Fig. 5 eine Schnittansicht eines Teiles des Lochstanzers gemäß Linie 5-@ Fig.
6a und 6b zusammeng@@@tz@@eile @@@@te@ansicht einer der sich hin- und herbewegenden
@@@@@tanz@inheiten des Lochstanzers und der@n Betätigungsvorrichtung, Fig. 7 eine
Draufsicht geiU Pfeil l Von Fig. 6b mit Darstellung von weiteren Einzelheiten der
Betätigungsverrichtung für die einzelnen Lochstanzeinbeiten, Fig. 7a eine Draufsicht
gemäß Linie 7a-7a von Fig. 6a auf Matrisen@insätze der Lochstanseinbeit, Fig. 8
eine Draufsicht auf einen vorgeformten Steuerschieber, an dem noch seine sämtlichen
äußeren Steuerflächen belassen und noch keine der inneren Steuerflächen geformt
sind,
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen teilweise fertigbearbeiteten
Steuerschieber nach dem Schneidvorgang, bei dem die nicht benötigten äußeren Steuerflächen
entfernt werden, Fig. 10 eine Draufsicht auf einen fertigbearbeiteten Steuerschieber
nach dem Lochvorgang, bei dem die inneren Steuerflächen geformt werden, Fig. 11
eine allgemeine Schemadarstellung der betätigungsvorrichtung für die einzelnen Lochstanzeinheiten
des erfindungsgemäßen Lochstanzers, Fig. 12 eine allgemeine Schemadarstellung der
Betätigungsvorrichtung eines erfindungsgemäßen Schneide-Stan@ers, Fig. 13 eine allgemeine
Schemadarstellung der Steuervorrichtung, die die Schneide- und Lochstanzer betrieblich
alt den Aufseichnungsträger in Verbindung bringt, der Bearbeitungsdaten für die
Steuerflächen enthält, welch letztere zum Herstellen eines kompletten Satzes von
Steuerschiebern für eine bestimmte Geschäftsmaschine erforderlich sind, und Fig.
14 eine Schnittansicht des Schneidestanzers für die Herstellung der Steuerschieber.
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Das Blockdiagramm von Fig. 1 veranschaulicht das allgemeine Verfahren
zum Herstellen eines Satzes Steuerschieber für eine Geschäftsmaschine, die z.B.
eine Registrierkas@e oder eine Buchungsmaschine sein kann. In einer Ausführungsform
einer Registrierkasse sind beispiel@weise dr@i Bänke von Steuerschiebern orforderlich,
von denen jede bis zu zwansig einzelne Steuerschieber enthalten kann. In@gesamt
sind also bis zu sechzig Steuerschieber in einer solchen Registrierkasse erforderlich.
Diese Steuerschieber sind dadurch
"programmierbar", daß man ihre
äußeren und inneren Steuerflächen nach Maßgabe der jeweils gewünschten Kundenforderungen
entsprechend ausgebildet.
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Werden Kundenaufträge für solche Registrierkassen erhalten, dann
werden die an die jeweilige Registrierkasse gestellten Forderungen und Bedingungen
in eine nichtgezeigte Rechenanlage eingegeben, die dann di@ Konstruktionsarbeit
für die erforderlichen programmierbaren Teile und Vorrichtungen einschließlich des
Satzes von Steuerschiebern für die jeweilige Registrierkasse ausführt. Die Rechenanlage
gibt danach die erforderlichen Konstruktionsinformationen auf @in numerisches Steuerband,
das nachfolgend kurz N/S-Band genannt wird.
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Sämtliche der zum Erstellen der programmi@rbaren Teile für eine Registrierkasse
erforderlichen Informationen werden auf des Band aufgazeichnet, das dann verarbeitet,
und in Abschnitte getrennt wird,von denen jeder jeweils alle Informationen enthält,
die für die Herstellung einer bestimmten Gruppe von Teilen oder Vorrichtungen. Z.Bs
eines Steuerschiebersatzes, erforderlich sind,. Das beschriebene Ausführungsbeispiel
der Erfindung betrifft lediglich die Herstellung eines Satzes von Steuer. schiebern
iln Steuern der internen Funktionen dir Maschine.
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Sämtliche zum Herstellen eines Satzes Steuerschieber für eine Geschäftsmaschine
erforderlichen Informationen werden auf einem N/S-Band aufgeseichnet, das zu Beginn
der Herstellung der Steu@r@chieber in einen Bandleser 20 (Fig. 1) eing@l@gt wird.
Die Grundausrüstung zum Erzeugen der Steuerflächen an den Steuerschiebern enthält
einen Schneidestanzer 22 und einen Lochstanzer 24, die durch eine in Fig. 1 nur
schematisch gezeigt@, an nachfolgenden Stellen noch näher beschriebene Steuervorrichtung
26 funktionsmäßig mit dem Bandle@er 20 verbunden sind. btr erst@ Schritt in der
Herstellung der Steuerschieber ist ein von dem Schneidestanzer 22 durchgeführter
Schneidevorgang an einem bereits vorgeformten Steuerschieber 28.
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Ein typischen Beispiel eines vorgeformten Steuerschiebers 28. aus
dem ein fertigbearbeiteter Steuerschieber geformt wird, ist in Fig. 8 gezeigt. Der
vorgeformte Steuerschieber 28 enthält, wie gezeigt, sämtliche äußeren Steuerflächen.
z.B. die verschiedenen, mit den Bezugszahlen 30 markierten Steuerflächon, die für
die Funktionssteuerung in jeder beliebigen Geschäftsmaschine bedarfsweise nach Maßgabe
der betr@ffenden Kundenbestellungen benötigt werden. Der in Fig. 8 gezeigte vorgeformte
Steuerschieber wird in einem gesonderten Stanzvorgang herkömmlicher Art gefertigt.
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Der vorgeformte Steuerschieber 28 wird in den Schneide@tanzer 22
(Fig. 1) eingelegt, woraufhin eine nichtgezeigte Presse, in der der Schneidestanzer
untergebracht ist, zur Durchführung des Schneidevorgangs betätigt wird. Der noch
näher zu beschreibende Schneidestanzer 22 schneidet unter Steuerung des in dem Bandleser
20 befindlichen N/S-Bandes sämtliche äußeren Steuerflächen 30 ab, die nicht bentigt
werden. Es verbleiben denn nur noch die für den betreffenden Bteuerschieber des
gerade hergestellten Schiebersatzes erforderlichen äußeren Steuerflächen, wie s.B.
32 (Fig. 9).
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Der teilweise fertigbearbeitets Steuerschieber 34 (Fig. 9) wird dann
aus dem Schneidestanzer 22, d.h. der ersten Bearbeitungsstation, entfernt und in
eine zweite Bearbeitungsstation, d.h. zu dem Lochstanzer 24 .
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(Fig, 1) bewegt. Nach dem Einführen des teilweise fertigbearbeiteten
Steuerschiebers 34 in den Lochstanzer 24 wird die nichtgezeigte Presse, in der der
Lochstanzer ebenfalls untergebracht ist, betätigt. und die inneren Steuerflächen
36 werden unter Steuerung des N/S-Bandes in dem Steuerschieber hergestellt. Ein
fertigbearbeiteter
Steuerschieber ist in Fig. 10 mi@ der Bezugszahl 38 bezeichnet. Die inneren bzw.
äußeren Steuerflächen 36 bzw. 32 wirken mit anderen Steuern elementen, z.B. Tasten,
in der Geschäftsmaschine zusammen und veranl@ssen in dieser die erforderlichen internen
Steuerungen. Wie bereits erwähnt, können für einen Steuerschiebersatz einer Geschäftsmaschine,
z.B. einer Registrierkasse, fallw@ise bis zu sechzig Steuerschieber nötig sein.
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Nach Beendigung der Herstellung de@ ersten fertigbearbeiteten Steuerschiebers
wird der nächste, d.h. ein zweiter vorgeformter Steuerschieber 28 in den Schneidestanzer
22 eingelegt und den so@ben beschriebenen Schneide- und Lochoperationen unterworfen,
wobei unter der Steuerung des N/S-Bandes ein zweiter fertigbearbeiteter Steuerschieber
38 erhalten wird. In seiner in Fig. 8 geneigten Vorform und in seiner in Fig. 9
geseigten Ewischenform weist der Schi@ber 28 noch keine der inneren Steuerflächen
auf. Nach Fertigbearbeitung der Steuerschieber durch die Schneide- und Lochoperationen
werden die Steuerschieber in laufender Reihanfolge so lange gehalten, bis ein kompletter
Steuerschiebersats fertig ist. Weitere Einzeiheiten über die beim Herstellen der
Steuerschieber durchgeführten Schneide- und Lochoperationen werden im Zus@mmenhang
mit der Beschreibung des Schneidestanzers 22 bzw. des Lochstanzers 24 gegeben.
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Fig. 2 neigt eine allgemeine auseinandergesogene perspektivische
Ansicht des für die Formung der inneren Steuerflächen 36 des fertigbearbeiteten
Steuerschiebers 38 (Fig. 10) verwendeten Lochstanzers 24.
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Dieser enthält eine an dem Bett einer nichtgezeigten Presse befestigten
Grundplatte 40 mit Führungsstützen 42, auf de@@en sich Buchsen 44 verschiebbar führen.
Die Buchsen 44 sind an einer oberen Platte 46 befestigt, die am Druckkolben 48 (Fig.
3) der Presse befestigt ist.
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Der Lochstanzer 24 enthält ferner zwei voneinander beabstandete,
parallel verlaufende Führungsglieder oder Träger 50 (Fig. 2, 3, 4 und 5), zwischen
denen eine Ansahl Lochstanzeinheiten 52 gelagert sind, die in bezug auf ein in Fig.
4 inStriohlinien dargestellte.
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Werkstück 54 hin- und herbewegbar sind, Die Träger 50 sind an der
Grundplatte 40 befestigt und Jeweils mit vorstehanden Führungsflächen 56 (Fig. 3
und 5) versehen, an denen die äußeren Lochstanzeinheiten 52 bei ihrer Hin- und Herbewegung
entlanggleiten. An sich gegenüberliegenden Seiten jeder der Lochstanzeinheiten 52
sind Lager-, Einstell- und Führungsflächen 58 vorgeschen, die sich über die gesamte
Länge der Lochstanzeinheiten erstrecken. Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, befinden
sich die Führungsflächen 58 der äußeren Lochstanzeinheiten 52 in Anlageberührung
mit den Führungsflächen 56 der Träger 50, wohingegen die Führungsflächen 58 der
inneren Lochstanzeinheiten 52 Anlageberührung mit den Führungsflächen 58 der jeweils
benachbarten Lochstanzeinheiten 52 haben. Dieser Aufbau stellt das einzigt Mittel
dar zum seitlichen Verstellen der einzelnen Lechstanzeinheiten 52 (von links nach
recht@ gemäß Fig. 3) in bezug auf das Werkstück 54.
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Die Lochstanzeinheiten 52 bestehen jeweils aus einer unteren Hälfte
60 (Fig. 6a) und einer oberen Hälfte 62, die durch einen Abstandsblock 64 zueinander
auf Abstand gehalten und mittels Schrauben 66 mit@inander befestigt sind, deren
Köpfe in ge@igneten Ausn@hmungen der oberen Hälfte 62 versenkt sind. Die untere
Hälfte 60 weist einen Ansatz 68 auf, der von einem Ansatz 70 der oberen Hälfte 62
beabstandet ist.
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Der Ansatz 68 der unteren Hälfte 60 ist mit mehreren Matris@neinsätzen
72 (am besten in Fig. 7a zu sehen) ausgestattet, von denen in erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel
neun gezeigt sind. Die Matrizeneinsätze 72
sind von üblicher Art und im Ansatz 68 mittels Stiften 74 befestigt, die die beiden
Hälften des jeweiligen Matrizeneinsatzes 72 mit dem zugeordneten Lochstempel ausrichten.
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Die zugeordneten Lochstempel dor Matrizeneinsätze 72 sind im satz
70 der oberen Hälfte 62 in folgender Weise gelagert; Für joden Matrizeneinsatz 72
ist eir mit diesem zusammenarbeitender Lochstempel 76 vorgesehen (Fig. 6a), Die
Lochstempel 76 sind jeweils in einer Bohrung 78 verschiebbar gelagert, deren oberes
Ende 80 (Fig. 6a) einen rechteckigen uerocbnitt zur Aufnahme eines mittels eines
Halters 84 an dem jeweiligen Lochstempel angebrachten Klotzes 82 besitzt. Der Halter
84 besitzt einen einen erweiterten Durchmesser aufweisenden Teil mit einer Schulter
86, die an der Oberseite des Klotios 82 anliegt (Fig. 5, 6a) und dadurch ein. Bofestigung
mit dem entsprechenden Lochstempel 76 herstellt. Ferner hat der Kalter 84 einen
Kopf 88. Der Kopf 88 und auoh die Schulter 86 des Halters 84 sind verschiebbar in
einer T-förmigen Ausnehmung 90 einer Mittelplatte 92 gelagert, die am besten in
Fig. 5 su sehen ist.
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Gemäß Fig 2, 3 und 5 ist in der Mittelplatte 92 jeweils eine T-förmige
Ausnehmung 90 für jede Lochstanzeinheit 52 vorgesehen. Die T-förmigen Ausnehmungen
90 verlaufen in einem bestimmten Abstand zueinander parallel, so daß sie zu ihren
sugeordneten Lochstanzeinheiten 52 ausgerichtet sind. Dadurch wird erreicht, daß
sich die Lochstanzeinheiten 52 frei hin- und herbewegen können, wodurch die Jeweils
gewünschte Kombination, die sich aus Lochstempel 76 und Matriseneinsatz 72 zusammensetzt,
an der das zu bearbeitende Werkstück 54 enthaltenden Bearbeitungsstation 94 (Fig.
6a) eingestellt werden kann.
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Die ausbildung der Lochstempel 76 und der Watrizeneinsätze 72 kann
im allgemeinen für sämtliche Kombinationen gleich sein, Die einzelnen Kombinationen
der Lochstempel 76 und Matrizeneinsätze 72 zur Formung der inneren Steuerflächen
können selbstverständlich auch verschiedene Querschnitte aufweisen, wie dies in
Fig, 7a veranschaulicht ist.
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Für die durchzuführende Lochoperation können jeweils verschiedene
Kombinationen gemäß den jeweiligen Erfordernissen der Geschäftsmaschine, in der
die Stouerschieber 38 verwendet werden sollen, zur Auswahl gelangen.
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Der Kopf 88 des Halters 84 dient im Zusammenwirken mit der Mittelplatte
92 auch dazu, die einzelnen Lochstempel 76 aus ihren entsprenden Matrizensinsätzen
72 herauszuzi@hen, wenn sich der Druckkolben 48 in Aufwärtsrichtung wieder tot den
Lochstanzeinheiten 52 entfernt Wie am besten aus Fig. 6a ersichtlich, ist eine Andruckplatte
96 (jeweils eine für jede Lochstanseinheit 52) nachgiebig an der Unterseite des
Ansatzes 70 der oberen Hälfte 62 der zugeordneten Locheinheit 52 mittels Befestigungsgliedern
98 und Federn 100 angebracht. Die Fderen 100 wirken jeweils als Druckfedern und
drängen die Andruckplatte 96 gegen den Ansatz 70. Die Andruckplatte 96 ist für jeden
Lochstempel 76 mit siner Öffnung 102 (Fig. 6a) versehan, durch die das formgebende
Ende 104 des Lochstempels frei Mindurchtretan kann.
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Der Ansatz 70 der einselnen Lochstanzeinheiten 52 ist ferner mit mehreren
miteinander ausgerichteten und vonsinander beabstandeten Löchern verseben, in denen
Stifte 106 verschiebbar gelagert sind. Die unteren Enden der Stifte 106 (Fig. 6a)
sind abgeflacht, so daß sie gegen die Andruckplatte 96 anliegen, während die oberen
Enden in die T-förmige Ausnehmungen 90 eingreifen,
wodurch as den
einzelnen Lochstanzeinheiten 52 möglich ist, sich relativ sur Mittelplatte 92 hin-
und herzubewegen. Die Mittelplatte 92 weist m@hrere voneinander beabstandete Löcher
108 auf, die reihenweise mit den T-förmigen Ausnehmungen 90 ausgerichtet sind (Fig.
2 und 3). Wird eine Lochstanzeinheit 52 (Fig. 6a) durch eine noch näher zu beschreibenda
Betätigungsvorrichtung in eine Stellung bewegt, in der die entsprechende Kombination,
bestehend aus einem Lochstempel 76 und Matrizeneinsatz 72, in die Bearbeitungsstation
94 in Einstellage kommt, dann sind die Stifte 106 mit den Löchern 108 ausgerichtet,
wobei die Mittelplatte 92 zu diesem Zeitpunkt stillsteht.
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Zu Beginn der Abwärtsbewegung des Druckkolbens 48 (Fig. 6a) bewegt
dieser die Oberplatte 46 in Richtung auf die Bearbeitungsstation 94. An der unteren
Seits der Oberplatte 46 ist eins Platte 110 befestigt, in der sich eine Ans@hl Stifte
112 verschiebbar führt. Die Platte 46 weist fUr jeden Stift 112 ein toch 114 auf,
in den sich eine Feder 116 befindet, die den breiten Kopf des sugeordneten Stiftes
112 gegen die Platte 110 drückt. Die Stifte 112 sind mit den bereits erwähnten Löchern
108 ausgerichtet, so daß sie sich bei Abwärtsbewegung des Druckkolbena 48 in die
Löcher 108 hineinbewegen und dabei gegen die sugehörigen Stifte 106 anlaufen, wodurch
letztere in Richtung auf die Bearbeitungs. station 94 gedrückt werden. Die Stifte
106 drängen dabei die Andruckplatte 96 nachgiebig gegen das Werkstück 54, wodurch
dieses in Stellung gehalten wird, Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Druckkolbens
48 läuft die Platte 110 gegen die Mittelplatte 92 an, wodurch letzter@ in Richtung
auf die Bearbeitungsstation 94 bewegt wird.
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Die Mittelplatte 92 ist mittels Buchsen 118 auf Führungsstützen 116
(Fig. 2 und 3) verschiebbar gelagert, so daß
sie sich parallel
in Richtung auf die Bearbeitungsstation 94 und von dieser weg bewegen kann. Bei
fortgesetzter Bewegung des Druckkolbens 48 in Richtung auf die Bearbeitungsstation
94 schlagen an der Unterseite der Mittelplatte 92 befestigts, aus gehärtetem Werkstoff
bestehende Glieder 120 gegen die Oberseite der zugehörigen, in der Bearbeitungsstation
94 eingestellten Klötze 82 der zugsordneten Lochstempel 76 an, wodurch letztere
mit ihrem formgebenden Ende 104 du zu bearbeitende Werkstück 54 durchstoßen und
dadurch den Formungs- oder Lochvorgang durchführen. Der seitliche Abstand zwischen
den Matrizeneinsätzen 72 ist so gewählt, daß bei diesem Lochvorgang die ungera8-zahligen,
d.h. die ersten, dritten, fünften, siebenten und neunten inneren Steuerflächen 36
(von links nach rechts) dos in Fig. 10 gezeigten Steuerschiebers 38 hergestellt
werden. Die geradzahligen inneren Steuerflächen 36 des Steuerschiebers 38 werden
in einem zweiten, nachfolgend noch zu beschreibenden Lochvorgang hergestellt.
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Die einzelnen Lochstempel 76 werden durch den Klotz 82, an dem der
Lochstempel befestigt ist, jeweils mit dem zugeordneten Matrizeneinsatz 72 ausgerichtet
gehalten. An seiner Unterseite ist der Klots 82 (Fig. 5) mit einem Ansatz 122 verschen,
der ia eine diametral gegenüberlie gende Ausnehmung paßt, die in der Oberseite des
zugeordneten Lochstempels 76 vorgeschen ist.
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Durch diese Anordnung wird sichergestellt, daß der Lochstempel 76
bei seiner Hineinbewegung in den Matrizeneinsatz 72 keine unerwünschten Drehbewegungen
ausführt. Die sich beim Lochen ergebenden Abfälle werden durch Schlitze 124 im Ansatz
68 und Schlitze 126 in der Grundplatte 40 (Fig. 5 und 6a) weggeleitet. Wie in Fig.
2, 4 und 6a gezeegtfi ist edsr @iotz 82 diagonal
gegenüberliegenden
Seiten jeweils mit einem Vorsprung 128 versehen. In der Unterseite jedes Vorsprungs
128 ist eine Ausnehmung vorgesehen, in der sich das eine Ende einer Druckfeder 130
befindet. Das andere Ende jeder Druckfeder 130 ist in einer in der Oberseite des
Ansatzes 70 vorgesehenen Ausnehmung (vgl. Fig. 5) untergebracht. Die Federn 130
sind bestrebt, den Klotz 82 von dem Ansatz 70 wegzudrängen.
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Wenn sich der Druckkolben 48 nach dem Lochvorgang wieder von der
Bearbeitungsstation 94 entfernt, ist die Wirkungsweise wie folgt: Da sich die Oberplatte
46 (Fig. 6a) zusammen mit dem Druckkolben 48 wegbewegt, beginnen die Federn 130
sämtliche Klötze 82, auch jene, die sich in der Bearbeitungsstation 94 befinden,
in Richtung auf die Oberplatte 46 zu drängen, was dasu flihrt, daß die entsprechenden
Lochstempel 76 aus den zugehörigen Matrizeneinsätzen 72 herausgezogen werden.
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Die Mittelplatte 92 wird durch die Wirkung von in den Fig. 2, 3,
4 und6a gezeigten Druckfedern von der Bearbeitungsstation 94 weggedrängt. In der
Nitte jeder Feder 132 befindet sich eine verstellbare Stange 134.
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Sie dient zum Verändern des Ausmaßes der Fortrückbewegung der Mittelplatte
92 von der Bearbeitungsstation 94. Wenn sich die Mittelplatte 92 von der bearbeitungsstation
94 entfernt, werden die Halter 84 mitgenommon und ziehen dadurch die Lochstempel
76 al;s ihren Matrizeneinsätzen 72 heraus. Die Länge der Stifte 112 ist ao gewählt,
daß die Stifte 106, wenn die Lochstempel 76 aus den Matrizeneinsätzen 72 zurückgezogen
werden, den Druck auf die Andruckplatte 96 aufrechterhalten können. wodurch auch
der Druck auf das Werkstück 54 während dieser Rückführung der Lochstempel 76 erhalten
bleibt.
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Nach der Rückführung der Lochstempel haben sich der
Druckkolben
48 and die Oberplatte 46 so weit von der Bearbeitungsstation 94 wegbewegt, daß sich
die Stifte 112 von den Stiften 106 abgehoben haben, wodurch die Federn 100 (Fig.
6a) die Andruckplatte 96 in die gezeigte Ausgangsstellung zurückführen können.,
Während des Zurückziehene der Lochstempel 76 aus den Matrizeneinsätzen 72 werden
die Ansätze 68 durch die am besten in Fig. 5 gezeigte Anordnung daran gehindert,
sich von der Grundplatte 40 fortzubewegen.
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Der Ansatz 68 jeder der Lochstanzeinheiten 52 ist auf gegenüberliegenden
Seiten mit je einer sich über die ganze Länge der Lochstanzeinheiten 52 erstreckenden
Nut 136 versehen. Werden zwei Lochstanzeinheiten 52 nebeneinander angeordnet, dann
bilden ihre Nuten 136 eine T-förmige Ausnehmung, in die ein einen T-förmigen Querschnitt
aufweisendes Halteglied 138 eingreift. Die Halteglieder 138 sind Jeweils an der
Grundplatte 40 befestigt und ermöglichen die Hin. und Herbewegung der Lochstanzeinheiten
52, während die Ansätze 68 noch auf der Grundplatte 40 festgehalten werden.
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Nach dem ersten Formungs- oder Lochvorgang, bei dos die erste,, dritte,
fünfte, siebente und neunte innere Steuerfläche (von linke nach rechts) des in Fig.
10 gezeigten Steuerschiebers 38 gebildet wird, wird der Steuerschieber oder das
Werkstück 54 in der Bearbeitungsstation 94 (Fig. 4) so verstellt, daß die übrigen
inneren Steuerflächen, d.h. die zweite, vierte sechste und achte geformt werden
können.
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Die Verstellung des in gestrichelten Linien gezeig-@ ten Werkstücke.
54 in der Bearbeitungsstation 94 wird durch die am besten in Fig. P gezeigte Anordnung
durchgeführt. Eine Schiene 140, die in der Grundplatte SO für eine senkrecht zur
Hin- und Herbew@gung der einzelnen
Lochstanzeinheiten 52 verlaufende
Hin- und Herbewegung verschiebbar gelagert ist, ist an ihren beiden Enden mit Zungen
142 versehen, die in passenden Nuten von an der Grundplatte 40 b@festigten Lagerblöcken
144 singroifen. Zwei am besten aus Fig. 2 ersichtliche Abstandeblöcke 146 sind an
der Schiene 140 angebracht und so von@inander auf Abstand gehalten, daß die Ansätse
68 der Lochstanzeinheiten 52 sich zwischen ihnen hin- und herbewegen können. An
jeden Abstandsblock 146 ist eine Stellplatte 148 befestigt, aus der ein Stellstift
150 ragt. Einer dieser Stifte 150 hat einen grbleren Durohw messer als der andere,
um ein richtiges Einlegen des Werkstückes in der Bearbeitungsstation 94 zu gewährleisten.
Fig. 8 zeigt den vorgeformten Steuerschieber 28, der mit Ausrichtelöchern 152 und
154 versehen ist, von denen das linke größer als das rechte ist. Gesignete, in der
Nähe der Stellstifte 150 vorgesehene Magnete halten das Werkstück in der Bearbeitungsstation
94 fest, bevor hierfür die Andruckplatte 96 in Tätigkeit tritt. Wie aus Fig. 6a
ersichtlich, wird das Werkstück 54 so in die Bearbeitungsstztion 94 singelegt, daß
es swischen den Ansätzen 68 und 70 der einzelnen Lochstanzeinheiten 52 zu liegen
kommt, wenn diese zur Bearbeitungsstation 94 bewegt werden (nach link@ gemäß Fig.
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6a).
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Nach der in vorangehend beschriebener Weise erfolgten Lochung der
ungeradzahligen inneren Steuerflächen 36 des Steuerschiebers wird die Schiene 140
mit den auf ihr befindlichen, teilweise bearbeiteten Steuerschieber nach links (Fig.
4) bewegt, wonach dsnn durch die entsprechenden Lochstanzeinheiten 52 die geradzahligen
Steuerflächen im Steuerschieber gelocht werden. Die Schiene 140 wird durch ein an
der Grundplatte 40 angebrachtes, durch einen Flüssigkeitsantrieb bewegtes Betätigungsglied
156
(Fig. 4) naoh links gezogen. Der Arm 158 des Betätigungsgliedes 156 ist an einer
üblichen Kupplung 160 angelenkt, die ihrerseits an dem ihr xugewendeten Ende der
Schiene 140 angebracht ist. Übliche Begr@nzungsanschläge (nicht gezeigt) dienen
zur Begrenzung des Bewegungsausmaßes der Schiene 140 in beiden Richtungen, wodurch
das Werkstück 54 (Steuerschieber) in bezug auf die Lochstanseinheiten 52 genau eingestellt
werden kann.
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Die Betätigungsvorrichtung zum Hin- und Herbewegen der einzelnen
Lochstanseinheiten 52 ist in Fig. 6z und 6b sowie in Fig. 7 gezeigt. Jede Lochstanzeinheit
52 hat ein eigenes BetAtigungeglled 162, das in einem in bezug zur Grundplatte 40
des Lochstanzers 24 fest angebrachten Rahmen 164 gelagert ist. Dos Betätigungsglied
162 ist flüssigkeitsgetrisben. Sein Betätigungsorgan 166 ist mit einer üblichen
Kupplung 168 verbund'en, die ihrerseite an einer rückwärtigen Verlängerung 170 der
Lochstanzeinheit 52 angebracnt ist, zu der sie gehört. Die Verlängerung 170 weist
an ihrer Unterseite mehrere zahnförmige Anschläge 172 auf (Fig. 6a und 6b).
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Das flüssigksitsgetriebene Betätigungsglied 162 ist an seinen Enden
mit Leitungen 174 176 verbunden, die es, dem Betätigungsglied ermöglichen, das Betätigungsorgan
166 in üblicher Weise hin- und herzubewegen. wird ein einzelnes Betätigungsglied
162 zur Betätigung seiner zugeordneten Lochstanzeinheit 52 wirksam gemacht. dann
bewegt sein Betätigungsorgan 166 die Lochstanzeinheit so lange nach links (Fig.
6a und 6b), bis eine Anhalte-Vorrichtung 178 in Tätigkeit tritt, die die Linksbewegung
der Lochstanzeinheit 52 anhält und dadurch die gewählte Kombination von Lochstempel
76 und Matrizeneinsatz 72 in der Bearbeitungsstation 94 einstellt. In dem Ausführungsbeispiel
werden säm@liche Betätigungsglicder 162 gleichzeitig durch eis einen Teil einer
noch zu beschreibenden hydraulischen Schaltung bildendes Ventil.
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224 (Fig. 11) wirk@@@ @@@@@) @@
Die Anhaltevorrichtung
178 fUr die e inze Inen Lochstanzeinheiten 52 enthält ein flüssigkeitsgetriebenes
Betätigungsglied 180 (Fig. 6a), das einen Anhaltestift 182 so betätigt, daß dieser
die Linksbewegung der zugeordneten Lochstanzeinheit 52 in folgender Weise anhält
Das Betätigungsglied 180 iet an einem rahmenförmigen Träger 184 befestigt, der an
der Grundplatte 40 angebracht und mit den üblichen Leitungen 186 und 188 zum Hin-
und Herbewegen seines an dem einen Ende eines Verbindungsgliedes, 192 angebrachten
Betätigungsorgans 190 versehen ist. Das andere Ende des Verbindungegliedes 192 ist
an einem der Eckpunkte eines dr@i@ckförmigen Gliedes 194 angelenkt, das mit seinem
zweiten Eckpunkt durch einen Stift 196 am Träger 184 schwenkbar angebracht ist.
Der dritte Eckpunkt des Gliedes 194 ist an dem einen Ende eines Verbindungsgliedes
197 angelenkt, dessen andere Ende drehbar mit dem Anhaltestift 182 verbunden ist.
Letzterer ist zur Durchführung von Hin- und Herbewegungen verschiebbar in einem
Lagerblook 198 gelagert, der an der Grundplatte 40 befestigt ist. Bei der Bewegung
der Lochstanzeinheit 52 (Fig. 6a) bestimmt eine funktionsmäßig mit den Lochstanzeinheiten
52 verbundene Zählvorrichtung (Fig. 6b und 7) das Bewegungsausmaß der Lochstanzeinheiten.
Zu einem ent-Sprechenden Zeitpunkt bewirkt eine noch zu beschreibende Steuervorrichtung
das Wirksammachen der einzelnen Botätigungsglieder 180, wodurch die Anhaltestifte
182 in Eingriff mit den entsprechenden Anschlägen 172 der Lochstanzeinheiten 52
gebracht werden und dadurch eine Einstellung der gewählten Stanzkombination (Lochstempel
76 und Matrizeneinsatz 72) für jede Lochstanzeinheit 52 (unter Steuerung durch das
N/S-Band) in der Bearbeitungsstation 94 horbeizuführen. Bei Betätigung der einzelnen
Betätigungsglieder 180 wird das Betätigungsorgan
190 eingazogen,
wodurch das drei@ckförmige Glied 194 den Stift 196 verschwenkt und der Anhaltestift
182 aufwärts in Eingriff mit den zugehörigen Anschlägen 172 bewegt wird (Fig. 6a).
In den Antriebsgliedern 162 wird der Antriebadruck aufrechterhalten, um die zugeordneten
Lochstanzeinheiten gagen die zugeordneten Haltestifte 182 angedrückt zu halten,
wodurch die Lochstanzeinheiten 52 in ausgerichteter Einstellage in der Bearbeitungsstation
94 gehalten werden.
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Nach dem Einstellen der betreffenden Lochstanzeinheiten wird der
Druckkolben 48 abwärts bewegt, um die bereits beschri@bene Lochung des Werkstückes
54 durchzuführen. Nach Beendigung des ersten Lochvorganges kehrt der Preßkolben
48 in seine Ausgangsstellung zurück (Fig. 6a) und mittels der Betätigungsglieder
180 werden die Anhaltestifte 182 außer Eingriff mit den anschlägen 172 gebracht,
wonach die Antriebsglieder 162 wirksam gemacht werden, die dann die ihnen zugeordneten
Loohstanzeinheiten 52 in die in Fig. 6a gezeigte Grundstellung zurückführen. Alsdann
wird das Werkstück 54 durch das Betätigungsglied 156 nach links (Fig. 4) verstellt,
woraufhin die entsprechende Stanzkombination (Lochstempel 76 und Matrizeneinsatz
72) für die jeweiligen Lochstanzeinheit 52 in der Bearbeitungsstation 94 singestellt
wird, so daß die zur Formung der geradzahligen inneren Steuerflächen vorges@hane@
zweite Lochoperation durchgeführt werden kann. Da für die nach Linksverstellung
des Werkstückes 54 erfolgende Durchführung diesez zweiten Lochoperation nur vier
Lochstanzeinheiten erforderlich sind, wird die ganz rechts befindlich@ Lochstanzeinheit
52 (Fig. 4) durch ihren Anhaltestift 182 (Fig. 6a) in der Grundstellung gehalten.
Dieser Stift geht in Eingriff mit einem Anschlag 272, wenn ersterer durch sein zugeordnetes
Betätigungsglied 180
angetrieben wird. Nach der zweiten Lochoperation
werden der Druckkolben 48 und die Lochstanseinheiten 52 in der bereit@ beschriebenen
Weise wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt.
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Die bereits kurz erwähnte Zählvorrichtung 200 dient zum Bestimmen
des Ausnaßes der Linksbewegung der Lochstanseinheiten 52 (Fig. 6b) in der folgenden
Weise: Jede Lochstanseinheit 52 ist mit siner @ige@en gählschiene 202 (Fig. 6b und
7) vers@@@a, die verschiebbar auf einer erhöht liegenden Leiste 204 (Fig. 6b) gelagert
ist. Das linke Ende jeder Zählschiene 20@ zur Durchführung gem@insamer Bewegung
mit der zugeordneten Lochstanseinheit 52 ist jeweils mittels einer Schraube 206
an dem Betätigungsorgan 166 des zugehörigen Betätigungsgliedes 162 fest angsbracht.
Jede Zählschien@ 202 ist mit mehreren, gleichen Abstand zu@inander aufweisenden
und miteinander ausgerichteten Langlö@h@rn 208 (Fig. 7) versehen. Jeder Zählschiene
202 ist eine Glühbirne 210 und eine photoelektrische oder Solarzelle 212 zugeordnet,
die voneinander beabstandet sind, so daß die zugeordnete Zählschiene 202 zwischen
di@@en unterbringbar ist. Die Glühbirnen 210 sind an einer Trägerochiene 214 befestigt,
während die photoelektrischen Zellen 212 geg@nüber ihren entsprechenden Glühbirnen
210 an einer an dem Hauptrahmen 164 befestigten Querschiene 216 befestigt sind (Fig.
6b). Bei Betätigung der noch zu beschreibenden Steuervorrichtung werden sämtliche
Betätigungsglieder 162 gleichzeitig wirk@am, wodurch ihre Betätigungsorgane 166
und ihre entsprechenden Lochstanseinheiten 52 nach links bewegt werden (Fig. 6b
und 7), wobei auch die Zählsch@e@en 202 mitgenommen werden. Beim Durchlauf der einzelnen
Zählschienen 202 zwischen ihren entsprechenden Glühbirnen 210 und photoelektrischen
Zellen 212 wird jede Zelle
jedesmal dann erregt, wenn ein Langloch
208 under ihr vorbeiläuft. Durch diese Anordnung kann das Ausmaß der Linksbewegung
(Fig. 6) der Lochstanzeinheiten bestimmt werden. Bei jeder Erregung der photoelektrischen
Zellen 212 wird der dabei erzeugte elektrische Impuls an die bereits erwähnto Steuervorrichtung
angelegt. Bei Empfang einer bestimmten Anzahl Impulse von der einer bestimmten Lochstanzeinheit
52 zugeordneten photoelektrischen Zelle 212 betätigt die Steuervorrichtung nach
Maßgabe der Bearbeitungsdaten des N/S-Bandes das zugehörige Betätigungsglied 180,
so daß der entsprechende Anhaltestift t82 in den entsprechenden, Anschlag 172 der
Lochstanseinheit 52 eingreift, wodurch die jeweilige Kombination eines Lochstempels
76 und eines Matrisensinsat@es 72 an der Bearbeitungastation 94 eingestellt wird.
Nachdem sämtliche Lochstanzeinheiten 52 auf diese Weise eingestellt worden sind,
erfolgt der eigentliche Lochvorgang in der ebenfalls bereits beschriebenen Weise.
Da es für jede Lochstanzeinheit 52 des Ausführungsbeispiels neun verschiedene Kombinationen
von Lochstempeln 36 und sugehörigen Matrizeneinsätzen 72 gibt, sind in jeder der
Steuerschienen 202 neun Langlöcher 208 vorgesehen. Ferner weise jede Lochstanzeinheit
52 den für die Grundatellung vorgesehenen Anschlag 272 auf, mittels dem erstere
in der Grundstellung gehalten wird, wenn für die betreffende Position im Steuerschieber
34 keine innere Steuerfläche erforderlich ist.
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Die Antriebsvorrichtung und die ihr zugeordnete hydraulische Schaltungsanordnung
zum Bewegen der Lochstanzeinheiten 52 und der Betätigungsglieder 180 sind in Fig.
11 schematisch gezeigt, Die Antriebsvorrichtung enthält eine übliche Flüssigkeitsdruckquelle
218 mit
einer Speiseleitung 220 und einer Rückführleitung 222,
die mit dem üblichen Umsteuervontil 224 verbunden ist, ag durch Eiektromagnete 226
und 228 betätigt wird.
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Befindet sich das Umsteuerventil 224 in der in Fig. 11 gezeigten
Stellung, dann wird die Speiseleitung 220 mittels eines in Blockform gezeigten Flüssigkeitsverteilungsnetzwerkes
230 mit den einzelnen Leitungen 174 verbunden. Jede Leitung 174 ist mit einem Einwegeventil
232 verbunden, das zu dem einen Ende seines zugeordneten Betätigungsgliedes 162
führt. Eine gasignote Rücklauföffnung 234 ist so angeordnet, daß sie das Einwegeventil
232 umgeht. Beim Eintreten der Flüssigkeit aus den Leitungen 174 in die Betätigungsglieder
162 werden die zugeordneten Betätigungsorgane 166 in Gang gasetzt, die ihrerseits
die entsprechenden Lochstanzeinheiten 52 in der bereits erläuterten Weine in Richtung
auf die Bearbeitungsstation 94 bewegen.
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Wenn sich die Lochstanseinheiten in Richtung auf die Bearbeitungsstation
94 bewegen, werden die Betätigungsglieder 180 durch die in Fig. 11 gezeigte hydraulische
Schaltung wirksam. Diese enthält die bereits erwähnte Flüssigkeitsdruckquelle 218,
die mit einer Speiseleitung 236 und einer Rückführleitung 238 verbunden ist. Die
Speiseleitung 236 ist mit, den Einlaßleitungen 240 verbunden, die über ein übliches,
in Blockform gezeigtes Flüssigkeitsverteilungsnet@werk 244 zu den sugeo@@@eten Umsteuerventilen
242 führen.
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Befinden sich die Umsteuerventile 242 in der gezeigten Stellung,
dann fließt Druckflüssigkeit durch die Einlaßleitungen 240, durch ein Jedem Betätigungsglied
180 zugeordnete. Einwegeventil 246 und durch die zu der einen Seite der Betätigungsglieder
hinführende Leitung 186, um die Betätigungsarme 190 der Betätigungsorgane 180 zu
bewegen, wodurch die zugeörigen Anhaltestifte 182
in Eingriff mit
den Anschlägen 172 (Fig. 6a) er sugeordneten Lochstanzeinheiten 52 gelangen, so
daß diese gemäß den Daten des N/S-Bandes in der bereits erläuterten Weise eingestellt
werden. Vor der Beaufschlagung der Betätigungsglieder 180 zum Anhalten der Bewegung
der Lochstanzeinheiten 52 in der Bearbeitungsstation 94 befinden sich die Umsteuervontile
242 in ihrer anderen, in Fig. 11 nicht gezeigten Stellung, so daß die Anhaltestifte
182 außer Eingriff mit den Anschlägen 172 gehalten werden. Bei Bewegung der Lochstanzeinheiten
52 in Richtung auf die Bearbeitungsstation 94 werden die Umsteuerventile 242 sinzeln
in die in Fig. 11 gezeigte Stellung bewegt. Die erfolgt durch ihre zugeordneten
Elektromagnete 248, die betrieblich mit einer noch zu beschreibenden Steuervorrichtung
verbunden sind. Jede. Einwegeventil 246 besitzt eine Rücklauföffnung 250 zur Umgehung.
Befinden sich die Umsteuerventile 242 in der in Fig. 11 gezeigten, Stellung, dann
fließt die aus der einen Seite der Betätigungsglieder 180 austretende Flüssigkeit
durch die Leitungen 188, die Rücklauföffnungen 252, die entsprechenden Umsteuerventile
242 und die Rückführleitungen 254 über das Verteilungsnetzwerk 244 und die Rückführleitung
238 zur Flüssigkeitsdruckquelle 218 zurück. Es versteht sich, daß bei der durch
Erregen der Elektromagnets 256 erfolgenden Entregung der Elektromagnete 248 die
Umsteuerventile 242 in die andere in Fig. 11 nicht gezeigte Schaltstellung bewegt
werden, wodurch Druckflüssigkeit aus den Einlaßleitungen 240 durch die Einwegeventile
258 und die Leitungen 188 su den einzelnen Betätigungsgliedern 180 fließen kann,
wodurch letztere in ihre in Fig. 6a gezeigte Grundstellung bewegt und in dieser.
gehalten werden.
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Die in Fig. 11 gezeigte hydraulische Schaltung enthält auch die Mittel
zum Bewegen des Warkstückes in der Bearbeitungsstation 94. Diese enthalten eine
Einlaßleitung 260, die mit dem Flüssigkeitsverteilungsnetzwerk 244 und einem Umsteuerventil
262 verbunden ist. Letzteres erlaubt der Druckflüssigkeit, durch ein. Loitung 264
ru dem einen Ende des Betätigungsgliedes 156 zu fließen, wodurch das Werkstück in
der in Fig. 4. gezeigten Stellung gehalten wird. Über eine Rückführleitung 266 wird
die das Betätigungsglied 156 verlassende Flüssigkeit zum Verteilungsnetzwerk 244
zurückgeführt. Nach Lochung der ungeradzahligen inneren Steuerflächen in dem teilweise
fertigbearbiteten Steuerschisber wird dieser nach links (Fig. 4) verstellt, dsait
die geradzahligen inneren Steuerflächen in der bereits erläuterten Weise geformt
werden können, Diese Verstellung erfolgt durch Erregung des Elektromagnets 268,
wodurch das Umsteuerventil 262 in die andere, in Fig. 11 nicht gezeigte Stellung
bebracht wird, so daß Druckflüssigkeit in die Leitung 266 gelangen kann. Dies führt
zu einer Linksverschiebung des Betätigungsgliedes 156 und somit auch des Armes 158
(Fig. 4 und 11) und dadurch auch zu einer Linksverschiebung des Werkstückes (Steuerschieber)
in die entsprechende Stellung zum Lochen der geradzahligen inneren Steuerflächen.
Der Elektromagnet 270 dient zum Rückstellen des Umsteuerventils 262 in die in Fig.
11 gezeigte Stellung, in der es das Werkstück in die ia Fig. 4 gezeigte Stellung
zurückbringt. Die in Pig, 11 gezeigten verschiedenen Begrenzungsschalter werden
an nachfolgenden Stellen im Zusammenhang mit der in Blockdarstellung in Fig. 13
gezeigten Steuervorrichtung noch näher erläutert.
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Die Vorrichtung zum Steuern des Ablaufs der Schneide- und Lochvorgänge
ist in Blockform in Fig. 13 gezeigt. Wie bereits erläutert, sind sämtliche Informationen
für die an den Steuerschiebern durchzuführenden Schneide- und lOchoperationen auf
einem Aufzeichnungsträger, d.h. dem bereits erwähnten N/S-Band, aufgezeichnet. In
dem Ausführungsbeispiel ist der Aufzeichnungsträger ein mehrere Spuren oder Kanäle
aufweisendes Papierbend, auf dem Informationen in Form von Lochungen aufgezeichnet
sind. Aus Darstellungsgründen wird angsnommen, daß der Schneidevorgang an einem
bestimmten Steuerschieber in dom Schneidestanzer 22 (Fig. 2) bereits durchgeführt
wurde, und daß sich der dadurch teilweise fertigbearbeitete Steuerschieber in ordnungs
gernäßer Einstellung in dem Lochstanzer 24 bstindet, in der die inneren Steuerflächen
gelocht werden solle).
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Ein geeigneter Schalter ISS (Fig. 15), der funktionsmäßig rit dem
Druckkolben der Presse verbunden ist, in der sich der Schneidestanzer 22 befindet,
kann als Anzeige verwendet werden, daä der Schneidevorgang durchgeführt worden ist,
während ein diesen Schalter durchlaufendes Signal sur teilweisen Vorbereitung der
in Fig. 13 gezeigten Bandlesesteuerung 274 benutzt werden kann. Die eigentliche
Schaltung der Bandlesezsteuerung 274 kann von herkömmlicher Art sein, da sie keinen
Teil der Erfindung bildet. Die Bandlesersteuerung 274 wird teilweise auch durch
die in Fig. 6b und 13 gezeigten Schieberrückführschalter 276 (für den Lochstanzer
24) vorbereitet; für jede der fünf Lochstanzeinheiten 52 ist ein solcher Schalter
276 vorgesehen.
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Sämtliche fünf Schalter 276 und der Schalter IS@ müssen geschlossen
werden, um die Bandlesersteuerung 274 so einzustellen, daß du N/S-Band in Gang gesetzt
wird,
Ist der Maschinenbediener bersit, einen Lochvorgang im Lochstanzer
24 einzuleiten, dann schließt er die Schalter 278 und 280, durch die die Bandlesersteuerung
274 (Fig. 13) eingeschaltet wird. Letstere enthält eine' übliche Bandfördervorrichtung
(nicht gezeigt), die das N/S-Band im Bandleser 282 einstellt.
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Dio im Bandlesor 282 vom Band abgelesene Information wird einer üblichen
Adressenschaltung 284 zugeführt, die sie an die Lochungsbef@hlsstelle 286 weiterleitet.
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Ob die Information an die Lochungsbefehlsstelle 286 für den Lochstanzer
24 oder an die Lochungsbefehlsstelle 288 weitergelsitet wird, wird durch einen entsprechenden
Codo im Band festgelegt. Die Lochungsbefehlsstelle 286 ist ein aus Gruppen üblicher
Flipflopschaltungen bestehendes Register. Die Flipflopschaltungen sind in Binärform
angeordnet, wobei eine solche Gruppe von Flipflops für jede der fünf Lochstanzeinheiten
52 des Lochstanzers 24 vorgesehen ist. Codes im N/S-Band zeigen an, welche der Flipflops
einzustellen sind, d.h. welche der Flipflops in den EIN-Zustand für jene Lochstanzeinheiten
52 zu bringen sind, die in die Bearbeitungsstation 94 verstellt werden sollen. So
kann die im N/S-Band codierto Information beispielsweise anzeigen, daß die ganz
rechts befindliche Lochstanzeinheit 52 (Fig. 4) so angehalten werden soll, daß die
vierte Stanzkombination (von links gemäß Fig. 6a) eines Lochstempels 76 und eines
Matrizeneinsatzes 72 in der Bearbeitungsstation 94 eingestellt werden. Dabei würden
die diesem Schieber zugeordneten Flipflope, die eine Binärzählung von "Vier" darstellen,
die EIN-Stellung einnehmen. Da neun verschiedene Stanzkombinationen (vgl. Fig. 7a)
für jede Lochstanzeinheit 52 vorgesehen sind, werden für deren binäre Kennzeichnung
vier solche
Flipflops verwendet. Das N/S-Band hat ein Cruppenands-Signal
(nachfolgend kurz EOB-Signal genannt), das das Ende einer Befehlsgruppe anzeigt.
Wird das LOB-Signal von der Lochungsbef@hlsstelle 286 empfangen, dann wird in dieser
ein Flipflop eingestellt, das zur Erregung des Elektromagnets 226 (Fig. 11) dient,
der das Umsteuerventil 224 in die gezeigte Stellung bringt.
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Dadurch wird Druckflüssigkeit den Leitungen 174 sugeführt,so daß sämtliche
Lochstanzeinheiten 52 gleichzeitig in Richtung auf die Bearbeitungestation 94 in
der bereits beschriebenen Weise bewegt werden. Die als hydraulische Zylinder ausgebildeten
Betätigungsglieder 162 für die Lochstanzeinheiten 52 sind in Fig. 13 durch den Block
290 dargestellt.
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Bei Bewegung der einzelnen Lochstanzeinheiten 52 in Richtung auf
die Bearbeitungsstation 94 werden erstere mittels der bereits beschriebenen, in
Fig. 6b und 7 gezeigten Zählvorrichtung 200 angehalten, so daß die ausgewählten
Kombinationen von Lochstempeln 76 und Matrizeneinsätzen 72 in der Bearbeitungsstation
eingestellt werden. Die photoelektrisohen Zellen 212 der Zählvorrichtung 200 (Fig.
6b) sind Jeweils mit einem eigenen, nichtgezeigten binären Schrittzähler verbunden,
der einen Teil einer üblichen Vergleichsschaltung 292 bildet, die in Blockform in
Fig. 13 gezeigt ist. Demzufolge ist je ein solcher Schrittzähler für jede Lochstanzeinheit
52 vorgesehen. Die Schrittzähler können übliche, selbststeuernde Flipflops sein,
die bei Empfang aufeinanderfolgender EIN- und AUS-Impulse von ihrer zugeordneten
photoelektrischen Zelle eine rein binäre Zählfunktion durchführen. Die Vergleichsschaltung
enthält ferner eine übliche UND/ODER-Schaltung (nicht gezeigt) für jede Lochstanzeinheit
52, die zum Empfang
der Ausgangssignale ihres zugeordneten Registers
in der Lochungsbefahlsstelle 286 und im zugeordneten binären Schrittzähler dient.
Wird eine entsprechende Anzahl von Impulsen von einer bestimmten photoelektrischen
Zelle 212 empfangen, dann entspricht der Ausgang des zugeordneten Schrittzählers
dem Ausgang des zugeordneten Registers in der Lochungsbefehlsstelle 286, wodurch
die zugeordnete UND/ODER-Schaltung der Vergleichsvorrichtung 292 den zugeordneten
Elektromagnet 248 (Fig. 11) erregt, der sein zugsordnetes Umsteuerventil 242 in
die gezeigte Stellung bringt und dadurch eine Beaufschlagung des zugeordneten Betätigungsgliedes
180 hervorruft. Das beaufschlagte Betätigungsglied 180 bringt dadurch einen Haltestift
182 (Fig. 6a in Ein~ griff mit dem zugehörigen Anschlag 172 der Lochstanzeinheit
52, wodurch deren Bewegung in Richtung auf die Bearbeitungsstation 94 angehalten
und die gewählte Kombination von Lochstempel 76 und Matrizeneinsatz 72 daselbst
eingestellt wird. Die Einstellung der Anhaltsstifte 182 ist durch den Block 293
(Fig. 13) schematisch dargestellt.
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Die Lochungsbefehlsstelle 286 enthält ferner übliche UND-Glieder
und nichtgezeigte Flipflops, die durch vom N/S-Band kommende und von den UND-Gliedern
empfangene Signale eingestellt werden, wodurch eine Erregung der Elektromagnets
266 oder 270 (Fig. 11) erfolgt, die die Bewegung der Bearbeitungsstation 94 steuern.
Bei Erregung des Elektromagnets 270 wird die Bearbeitungsstation 94 nach rechts
(Fig. 4 und 15) bewegt, während bei Erregung des Elektromagnets 268 eine Linksbewegung
der Bearbeitungsstation erfolgt. Letztere weist ferner zwei Kontrollschalter 294
und 296 auf (Fig. 4 und 11).
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Diese Schalter dienen zur Überprüfung der körperlichen
Einstellung
der Bearbeitungsstation und sind in Fig. 13 durch den Block 298 dargestellt. Die
Rechts- oder Linksbewegung der Bearbeitungsstation kann während der in Richtung
auf letztere erfolgenden Bewegung der Lochstanzeinheiten 52 stattfinden. Der Lochatwer
24 wird dabei jedoch so gesteuert, daß die Abwärtabewegung des Druckkolbens 48 in
Richtung auf die Bearbeitungestation 94 erst dann stattfinden kann, wenn geprüft
ist, daß sämtliche Anhaltestifte 182 für die einzelnen Lochstanzeinheiten betätigt
sind und eine Einstellung der Bearbeitungsstation entsprechend den Bearbeitungsinformationen
des N/S-Bandes erfolgt ist.
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Die vor der Betätigung der Presse, d.h. vor dem Absenken des Druckkolbens
erfolgende Prtfung, wird wie folgt durchgeführt; Jedem der Elektromagnete 248, die
ihre zugeordneten Umsteuerventile 242 in die in Fig. 11 gezeigte Lage ziehen, ist
jeweils ein nichtgezeigter Relaiskontakt zugeordnet, der bei Erregung des Elektromagnets
geschlossen wird, wodurch angezeigt ist, daß das zugeordnete Betätigungsglied 180
und die Anhiltestifte 182 beaufschlagt worden sind, um die Einstellbewegung der
zugehörigen Lochstanzeinheit 52 in Riontung auf die Bearbeitungsstation 94 anzuhalten.
Diese Relaiskontakte sind in Reihe geschaltet, so daß sie nur denn bestromt sind,
wenn sämtliche Anhaltestifte 182 beaufschlagt sind. Den Elektromagneten 268 und
270 ist jeweils ein nichtgezeigter Relniskontakt zugeardnet, der ebenfalls geschlossen
wird, wenn sein zugsordneter Elektromagnet erregt wird. Bei Erregung des Elektromagnets
270 wird beispielsweise ein Prüfstrom durch die in Reihe geschalteten Relaiskontakte,
durch den dem Elektromagnet 270 zugeordneten Relaiskontakt 302 und, falls sich die
Bearbeitungsstation in ihrer Rechtsstellung
befindet (Fig. 11),
auch durch den nunmehr geschlossenen Prüfschalter 294 geschickt, wodurch ein nichtgezeigtes
Relais erregt wird, das die Erregung einer Lampe 306 (Fig. 13) und die Einstellung
einer üblichen Sicherungsvorrichtung 308 (Fig. 13) bewirkt, wodurch angezeigt wird,
daß der Lochstanzer 24 bereit ist, den ersten der beiden Lochungsvorgängs mit dem
eingelegten, tellweise fertigbearbeiteten Steuerschieber 34 (Fig. 9) durchzuführen,
Der Bediener des Lochstanzers 24 sohließt dann die beiden Schaltor 310 und 312 (Fig.
11 und 13), woraufhin der Druckkolben 48 der Presse sich zur Durchführung des ersten
Lochungsvorganges in der bereits erläuterten Weise absenkt.
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Nach Beendigung des ersten Lochungsvorganges wird der Druckkolben
wieder aufwärts bewegt und betätigt dabei kurszeitig einen Rückstellschalter IS
17. (Fig. 11 und 13). Die Betätigung dieses Schalters hat zur Folge; (1) Die Entregung
des Elektromagnets 226 für das den Betätigungsgliedern 162 der Lochstanseinheiten
52 zugeordnete Umsteuerventil 224; (2) die Entregung der Elektromagnets 248 für
die den den Betätigungsgliedern 180 der Anhaltestifte 182 zugeordneten Umsteuerventile
242 und (3) die Erregung der Elektromagnete 256 und des Elektromagnets 228. Die
Erregung der Elektromagnete 256 (Fig. 11) bewirkt das Zurückziehen der Anhaltestifte
182 aus den Anschlägen 172 (Fig. 6a), während durch die Erregung des Elektromagnets
228 (Fig. 11) die Lochstanzeinheit 52 in ihre Grundstellung zurückgeführt wird.
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Durch die Betätigung des Schalters IS17 wird ferner auch das nichtgezeigte
Relais 304 indirekt entregt, das die Lampe 306 (Fig. 13) abschaltet und die Sichorungsvorrichtung
308 sperrt, um ein zufälliges Ingangsetzen der Pres@s zu verhindern.
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Sobald die Lochstanzeinheiten 52 ihre in Fig. 6a und 6b gezeigte Ausgangsstellung
erreichen, betätigt jede Zählschiene 202 ihren Ausgangsstellungsschalter 276, der
die Register in der Lochungsbefehlsstelle 286 (Fig. 13) und die binären Schrittsähler
in der Vergleichsschaltung 292 rückstellt und der ferner die Einstellung der Bandlesersteuerung
274 für den zweiten Lochungsvorgang vornimmt, wie dies bereite beschrieben wurde.
Werden die Schalter 278 und 280 erneut geschlossen (Fig. 13), dann werden in bereits
beschriebener Weise auch die Lochstanzeinheiten 52 in der Bearbeitungsstation 94
erhout eingestellt, um die geradzahligen inneren Steuerflächen im Steuerschieber
zu lochen und dadurch den in Fig. 10 gezeigten Schieber 38 fertigzubearbeiten.
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Nach Beendigung dieser Lochung, d.h. nach Fortigbearbeitung des Steuerschiebers
38, wird ein neuer vorgeformter Schieber 28 in den Schneidestanzer 22 eingeführt
und gemäß dem bereits erläuterten Schneidevorgang bearbeitet. Der Schneidest@@zer
22 kann von üblicher Bauart sein.
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Wie bereits erläutert, dient der Schneidestanzer 22 zum Abschneiden
der nicht benötigten äußeren Steuerflächen, z.B. 30 am vorgeformten Steuerschieber
28 (Fig. 8). Der in Fig. 14 in Schnittansicht geseigte Schneidestanzer 22 enthält
einen Träger 310, der am Bett 312 der Presse befestigt ist. Die Schnittplatte 314,
die eine Bearbeitungsstation bildet, in die der vorgeformte Steuerschieber 28 gebracht
wird, ist mittels Blöcken 316 und Schrauben 318 in der gezeigten Weise am Träger
310 befestigt.
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Für das Entfernen von Abfall sind die üblichen Schlitze 320 vorgesehen.
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Der bewegliche Teil des Schneidestanzers 22 weist eine Platte 322
auf, die am Druckkolben der nichtgezeigten Presse befestigt ist, Von der Platte
322 erstrecken rioh zwei Träger nach unten, von denen der Träger 324 die scherenden
Schnittstempel 326 und der andere Träger 328 einen, noeh näher zu beschreibenden
Schiaberbetätigungsmechanismus trägt.
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Die Schnittstempel 326 sind in einem Block 330 verschiebbar gelagert,
der am Träger 324 befestigt ist.
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An einer Seite der Schnittstempel 326 ist jeweils eine Schulter 332
(Fig. 14) vorgeschen, die auf einer mit ihr zusamsenarbeitenden Schulter 334 des
Blockes 330 aufliegt, um die Schnittstempel in l@tsteren festzuhalten. Beim Aufliegen
auf den Schultern 334 fluchten die oberen Enden der Schnittstempel 326 (Fig. 14)
mit der Fläche 336 des Blockes 330. Die Fläche 336 bildet ein Teil einer rechteckigen
Nut 338, in der die Schnittstempelabstützglieder 340 und 342 verschiebbar gelagert
sind. Befinden sich diese Abstützglieder 340 und 342 in der in Fig. 14 gezeigten
Stellung, dann werden die Schnittstempel 326 von innen abgestützt. Wenn sich der
Druckkolben und die Platte 322 abwärts in Richtung auf den vorgsformten Steuerschieber
28 für den Schneidevorgang bewegen, dann schneiden die Schnittstenpel 326 die nicht
benötigten äußeren Steuerflächen des vorgeformten Schiebers ab.
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In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel enthält der vorgeformte
Steuerschieber 28 (Fig. 8) einundfünfzig äußere Steuerflächen, für die 3e ein Schnittstempel
326 vorgesehen ist. Die äuöeren Steuerflächen befinden sich an den beiden Längsseiten
des vorgeformten Steuerschiebers. Jene Schnittstempel 326 (Fig. 14), die sich über
dem vorg@formten Steuerschieber 28 befinden, um die
über die linke
Seite der Schnittplatte 314 hinausragenden Steuerflächen abzuschneiden, werden als
Schnittstempel für die vordere Reihe der äußeren Steuerflächen bezeichnet. Die nach
rechts über die Schnittplatte 314 hinausragenden Steuerflächen werden als hintere
Steuerflächenreihe angesehen. Zur Vereinfachung der Zeichnungsdarstellung ist nur
ein Schnittstempel 326 für die vordere Steuerflächenreihe gezeigt. Es versteht sich
jedoch, daß für jede Steuerfläche der vorderen Reihe Je ein solcher Schnittstempel
326 vorgesehen ist, die nebeneinander in Reihe enteprechend ausgerichtet sind. Das
gleiche gilt einngemäß für die Schnittstempel 326 der hinteren Steuerflächenreihe.
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Die Ansahl äußerer Steuerflächen in der vorderen und hinteren Reihe
ist durch die Erfordernisse der Geschäftsmaschine bestimmt, in der der zu formende
Steuerschiebersatz verwendet werden soll.
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Sollen bestimmte äußere Steuerflächen des Steuerschiebers 34 (Fig.
9) belassen werden, dann müssen die zugeordneten Schnittstempel 326 unwirksam gemacht
werden, um zu verhindern, daß sie die entsprechenden Steuerflächen abschneiden.
Eine diesem Zweck dienende Vorrichtung ist in Fig. 14 gezeigt. Wie bereits beschrieben,
ist für jeden Schnittstempel 326 der vorderen Reihe ein Schnittstempelabstütsglied
340 und für jeden Schnittstempel 326 der hinteren Reihe ein Schnittetempelabstützglied
342 vorgeschen. Die Schnittstempelabstützglieder 340 der vorderen Reibe sind jeweils
mit ihrem einen Munde an dem einen Ende eines Verbindungsgliedes 344 angelenkt,
das drehbar auf einem Stift 346 sitzt, der seinerseits am Träger 324 befestigt ist.
Das andere Ende des Verbindungsgliedes 344 ist dr@hbar mit dem einen Ende einer
oberen Schiene 348 verbunden, die in
einer sich durch den Träger
324 erstreckenden Öffnung verschiebbar gelagert ist. Für jeden Schnittstempel 326
der vorderen Reihe ist je ein Verbindungsglied 344 und je eine Schiene 348 vorgesehen.
Wird eine Schiene 348 durch eine noch zu beschreibende Betätigungsvorrichtung nach
rechts gezogen (Fig. 14), dann wird das zugeordnete Abstützglied 340 durch das Verbindungsglied
344 nach links gezogen. Bei dieser Linksbewegung wird das Abstütsglied 340 in der
Nut 338 ausseiner über den zugehörigen Schnittstempel 326 befindliche@ Stellung
weggezogen, wodurch die feste Verbindung zwischen dem Schnittstempel 326 und dem
Block 330 gelöst wird. Bei der Abwärtsbewegung der Platte 322 imfolge der Betätigung
der Presse, in der der Schneidestanzer 22 verwendet wird, bleibt der unwirksam gemachte
Schnittstempel 326 während der Abwärtsbewegung des Blockes 330 in bloßer Anlage
auf dem vorgeformten Schieber 28 und schneidet die ihms zugeordnete äußere Steuerfläche
nicht ab. Dis an dem anderen Träger 328 vorgeschene Betätigungsvorrichtung dient
zum wahlweisen Betätigen der Schiene 348, so daß bestimmte äußere Steuerflächen
nach Maßgabe der bereits erwäh@ten Steuerung durch das N/S-Band an dem vorgeformten
Steuerschieber 28 belassen werden.
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Die hintere Reihe der Schnittstempel 326 (Fig. 14> wird in ähnlicher
Weise unwirksam gemacht. Dabei werden jedoch die Abstützglieder 342 für die unwirksam
zu machenden Schnittstempel mittels einer am Träger 323 vorgeschenen Betätigungsvorrichtung
nach rechts gezogen (Fig. 14).
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Die aus dem Träger 328 (Fig. 14) ragende Betätigungsvorrichtung besteht
aus einer an diesem befestigten, flüssigkeitsbetätigten Vorrichtung 350. Diese enthält
einen Betätigungsarm 352, der an einer Bloc@@ 354 befestigt ist, der hin- und herbeweglich
auf voleinander beadstandsten parallelen Stangen 356 (nur eine davon in Fig. 14
gezeigt) gelagert ist, die sich ihrersoits in einem in Strichlinien gezeigten Halter
358 führen. Bei Beaufschlagung der Betätigungsvorrichtung 350 zum Unwirksammachen
der Schnittstempel 326 wird der Block 354 nach rechte gezogen (Fig. 14), wobei sich
die beiden Stangen 356 gleitend in dem Halter 358 führen und dadurch die Ausrichtung
mit dem Block 354 aufrechthalten. Es ist ein Träger 360 vorgesehen, der am Block
354 zur Hin- und Herbewegung mit diesem befestigt ist und eine obere Reihe Elektromagnets
362 und eine untere Reihe Elektromagnete 362 trägt. Soll eine bestimmte äußere Steuerfläche
an dem vorgeformten Steuerschieber 26 belassen werden, dann wird der dieser Steuerfläche
zugeordnete Elektromagnet 362 durch di5 in Fig. 13 allgemein gezeigte Steuervorrichtung
erregt.
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Erfolgt beispielsweise die Erregung eines Elektromagnets 362 der oberen
Reihe, dann bewegt sich sein zugeordneter Anker 364 in eine Ausnehmung 366 der zugeordneten
Schiene 348. In gleicher Weise bewegt sich bei Erregung eines Elektromagnetes der
unteren Reihe dessen zugeordneter Anker in eine Ausnehmung 368 in dem einen Ende
des Schnittstempelabstützgliedes 342.
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Sämtliche Elektromagnete 362, die den am vorgeformten Steuerschieber
zu belassenden äußeren Steuerflächen entsprechen, werden unter Steuerung des N/S-Bandes
gleichzeitig erregt. Alsdann erfolgt eine Beaufschlagung des Betätigungsgliedes
350, so daß sein Arm 352
nach rechts bewegt wird (Fig. 14) Da sich
die Anker 364 der erregten Elektromagnete 362 in ihren entsprechenden Ausn@hmungen
befinden, werden die zugehörigen o@eren Schienen 348 und Schnittstempelabstützglied@@
342 zusammen mit dem Block 354 und dem Betätigungsarm 352 nach rechts g@zogen, wodurch
die zugeordneten Schnittetempel 326 in der bereits erläuterten Weise unwirksam gemacht
werden. Die ia jeder Reihe der Elektromagnete 362 vorgesehenen Anker 364 sind so
abgestützt, daß eie bei der durch das Betätigungsglied 350 ortolgenden Bewegung
nicht verbogen werden. Hierzu führt sich jeder Anker 364 in einer geeigneten Öffnung
einer Platte 370, die am Block 354 befestigt ist. Jene Elektromagnete 362, die den
am vorgeformten Steuerschieber 28 abzuschneidenden äußeren Steuerflächen zugeordnet
sind. worden nicht erregt, so daß die zugehörigen Schnittstempelabstützglieder 340
und 342 in der in Fig. 14 g@zeigten Stellung verbleiben, um ihre entsprechenden
Schnittstempel 326 für die Durchführung der Schneid@-operation abzustützen.
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Wird eine ausgewählte obere Schiene 348 nach rechts gesogen (Fig.
14), dann betätigt ein auf ihr ausgebildeter Nocken 372 einen Schalter 374, der
in Verbindung mit der Steuerschaltung von Fig. 13 verwendet wird, um den jeweils
zugeordneten Schnittstempel 326 der vorderen Reihe zu kontrollieren, damit sichergestellt
ist, daß die richtige äußere Steuerfläche entsprechend der Bearbeitungsinformationen
des N/S-Bandes am vorgeformten Schieber 28 belassen wird. Ein gleichartiger Nocken
376 an jeden der Schn@ttstempelabstützglieder 342 dient zur Kontrolle der jeweils
zugeordneten Schnittstempel 326 der hinteren Schnittstempelreihe. Das Betätigungsglied
35d weist ferner Schalter B2 und 380 auf, die'
seine Grundstöllung
kontrollieren und in Verbindung mit der Steuerschaltung von Fig, 1S verwendet werden.
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Ein am Block 354 befestigter Arm 382 dient zur Betätigung der Schalter
IS2 und 380.
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Die pneumatische Schaltung zum Steuern des Betätigungsgliedes 350
ist von üblicher Art und in Fig. 12 nur allgemein gezeigt. Sie enthält eine übliche
Druckluftquelle 384, mit der Zuleitungen 386 und 388 in gezeigter Weise verbunden
sind. Wird ein Elektromagnet 390 erregt, dann wird das Umsteuerventil 392 in die
gezeigte Stellung gebracht, so daß Druckluft über dieses Umsteuerventil durch die
Leitung 394 und ein Einwegeprüfventil 396 zum Betätigungsglied 350 fließt, wodurch
die Schnittstempel 326 abgestützt und somit in wirksamer Lage gehalten werden (Fig.
14). Aus der gegenüberliegenden Seite des Betätigungsgliedes 350 austretende Luft
entweicht durch die Leitung 398 und die Rückflußleitung 400 und kehrt zur Druckluftquelle
384 zurück, so sie in die Umgebungsatmosphäre abgeleitet wir Bei Erregung des Elektromagnets
402 wird das Umsteuerventil 392 in die andere, in Fig. 12 nicht gezeigte Stellung
gebracht und gibt Druckluft über das Prüfventil 404 in die Leitung 398. Dies hat
zur Folge, daß das Betätigungsglied 350 nach rechts, bewegt wird (Fig. 14), wodurch
die gewählten Schnittstempel 326 in der bereits erläuterton Weise unwirksam gemacht
werden. Dabei fließt dann die das Betätigungsglied 350 verlassende Luft durch die
Leitung 394 und die Rückflußleitung 406 zur Druckluftquelle 384 zurück, wo sie in
die Umgebungsatmosphäre abgeleitet wird. Das Ausmaß der Bewegung des Betätigungsgliedes
350 wird duroh Anschläge 408 und 410 (Fig. 14) bestimmt, die mit Ausnehmungen 412
und 414 in jeder der oberen Schienen 348 bzw. den Schnittstempelabstützgliedern
342 zusammenarbeiten. In Fig. 12 sind die
Schalter 374 und die
Elektromagnete 362 nur schematisch gezeigt, wobei es sich versteht, daß jeweils
einer für jeden in Fig. 14 gezeigten Schnittstempel vorgeschen ist.
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Die Steuervorrichtung für den Schneidestanzer 22 ist ebenfalls in
Blockform in Fig. 13 gezeigt. Wie beeit erwähnt, sind sämtliche Daten für die an
den St@uerschiebern durchzuführende Schneideoperation auf dem Aufzeichnungsmedium,
d.h. dem bereits mehrfach erwähnten N/S-Band, aufgezeichnet. In dem Ausführungsbeispiel
ist das Aufzeichnungsmedium ein Mehrspur-oder Mehrkanal-Papierband, in dem Daten'
mittels Lochungen aufgezeichnet sind. An dieser Stelle sei angenommen, daß die Formungsoperation
eines Steuerschiebers im Lochstanzer 24 beendet ist und ein neuer vorgeformter Steuerschieber
28 in den Schneidestanzer 22 (Fig. 1) eingelegt worden ist. Dabei wird dann durch
den Schalter LS17 (Fig. 13), der mit dem dem Lochstanzer 24 zugeordneten Druckkolben
der Presse verbunden ist, die Budlesers teuerung 274 teilweise vorbereitet, welch
letztere auch von den dem Lochstanzer 24 zugeordneten Rückführschaltern 276 und
dem dem Schneidestanzer 22 zugeordneten Schalter LS2 teilweise vorbereitet wird.
Sind diese Schalter LS17, 276, B2 und 274 geschlossen, d@nn kann der Maschinenbediener
die Schneide@peration auslösen, was durch Schließen der Schalter 278 und 280 zum
Erregen der Bandlesersteuerung 274 geschieht.
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Wird die Bandlesersteuerung 274 erregt, dann erfolgt dadurch die
Einechaltung einer üblichen. nichtgezeigten Bandfördervorrichtung, die das N/S-Band
im Bandleser 282 (Fig. 13) einstellt. Die vom, Band im Bandleser 282 abgelesene
Information wird der Adressenschaltung 284 zugeführt. die aufgrund eines Codes des
Bandes die
Information an die Schneidebefehlsstelle 288 weitergibt,
die dem Schneidesta@zer 22 zugeordnet ist. Die Schneidebefehlsstelle 288 besteht
aus einer Gruppe üblicher UND-Glieder und Verknüpfungsschaltungen und enthält ferner
einen binären Schrittzähler, der zum Zählen von Reihenoperationen bestimmt ist,
wenn das N/S-Band durch den Bandleser 282 hindurchläuft. Da in dem Ausführungsbeispiel
einundfünfzig Elektromagnete 362 (Fig. 14) gesteuert werden müssen, sind elf Informationsreihen
im N/S-Band nötig, um die in der bereits erläuterten Weise zu erregenden Elktromagnete
362 su identifizieren. Im Ausführungsbeispiel wird eine Informationsreihe bei jedem
Förderschritt des N/S-Bandes abgelesen, wobei fünf Spuren (über die Breite des Bandes)
vorgeschen sind, um die zu erreganden Elektromagnete 362 zu bestimmen. Zählt der
binäre Schrittzähler beispielsweise "Eins", dann bewirkt ein Loch in der Spur "Eins"
des N/S-Bandes die Vorbereitung zugeordneter UND-Glieder zum Erregen eines nichtgezeigten
Steuerrelais, das seinen zugeordneten Elektromagnet 362 für die Schneideposition
"1" steuert. Für jeden Elektromagnet 362 ist jeweils ein solches Steuerrelais vorgesehen.
Diese Steuerrelais sind durch den Block 418 in Fig. 13 schematisch gezeigt. In der
gleichen Weise erregt ein Loch in der Spur "Zwei" (wenn sich der binäre Schrittzähler
in der Zählung "Eins" befindet) ein zugeordnetes Steuerrelais, das seinen zugeordneten
Elektromaanet 362 für die Schneideposition "2" steuert. Erreicht der binäre Schrittzähler
die Zählung "Elf" (infolge von @lf Förderschritten des N/S-Bandes), dann erregt
ein in der Spur erscheinendes Loch ein zugeordnetes Steuerrelais, das seinen zugeordneten
Elektromagnet 362 für die Schneideposition "51" steuert. In dem Ausführungsbeispiel
des
in Fig. 14 gezeigten Schneidestanzers 22 kennen in der vorderen
Reihe @echsundzwanzig Schnittstempel 326 für die Schneidepositionen "1" bis "26"
vorgesehen sein, Die hintere Reihe kann fünfundzwanzig Schnittstempel 326 für die
Schneidepositionen "27" bis "51" enthalten.
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Die wirkliche Anordnung der Schnittstempel 326 hängt von den jeweiligen
Konstruktionserfordernissen ab.
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Die nichtgszeigten Steuerrelais besitzen normalerweise einen offenen
Schalter (ebenfalls nicht gezeigt), der bei Erregung des Relais geschlossen wird.
Diese Schalter dienen zum Vorbereiten der entsprechenden Elektromagnete 362, so
daß diese, wie bereits erläutert, gemeinsam erregt werden können. Die genannten
Schalter werden ferner in Verbindung mit einer üblichen Vergleichsvorrichtung 422
(Fig. 13) verwendet, die UND-Glieder enthält. Durch Schließen der Schalter werden
auch ihre zugeordneten UND-Glieder in der Vergleichsvorrichtung 422 teilweise eingestellt
, so daß ein Vorgleich mit denjenigen Elektromagneten 362 erfolgen kann, die entsprechend
den Bearbeitungsinformationen des N/S-Bandes zu erregen sind. Wird vom N/S-Band
das bereits erwähnte EOB-Signal erzeugt, dann erfolgt die Erregung eines nichtgezeigten
Erregungsrelais zum Schließen seines zugeordneten Schalters (ebenfalls nicht gezeigt),
der sämtliche zur Erregung vorbereiteten Elektromagnets sowie auch den Elektromagnet
402 (Fig. 12) und eine übliche Zeitgabevorrichtung 428 (Fig. 13) erregt. Letstere
gestattet nur 1 eine kurzzeitige Erregung der Elektromagnets 362 (Fig. 14) und liefert
fernar eine geringfügige Vorzögerung vor Erregung des Elektromagnets 402 zum Umschalten
des Umsteuerventils 392 in die andere, in Fig. 12 nicht gezeigte Stellung, um das
Betätigungsglied 350 (Fig. 14) zu beaufschlagen, das
seinerseits
dann die zugeordneten oberen Schienen 348 und Schnittstempelabetützglieder 342 nach
rechts zicht (Fig. 14) und sie dort in der bereits erläuterten Weise hält, wodurch
auch ihre zugeordneten Kontrollschalter 374 (Fig. 14) geschloßssen werden. Die Bewegung
dor Schienen g48 und der Abstützglieder 342 ist in Fig. 13 durch den Block 430 dargestellt.
Das Abschalten der Elektromagnete 362 wird durch den Block 431 veranschaulicht.
Das Schließen der Kontrollschalter 374 wird in der Vergleichsvorrichtung 422 (Fis
13) zu Prüfzwecken verwendet, ob diejenigen Schnittstempel 326, die abgeschaltet
werden sollen, um die zugeordneten äußeren Steuerflächen an dem vorgeformten Steuerschieber
28 zu belassen, auch tatsächlich abgeschaltet werden sind. Nach der diesbezüglichen
Kontrolle bzw.
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Prüfung sämtlicher Schnittstempel und nach Prüfung der Bewegung des
Trägers 360 (Fig. 14) in üblicher Weise durch den Überwachungsschalter 380 wird
eine den orinungsgemäßen Betrieb anzeigende Kontrollampe 432 (Fig. 13) eingeschaltet.
Auch wird dabei eine herkömmliche Sicherheitsvorrichtung 434 (Fig. 13) BO eingestellt,
daß die Presse, in der sich der Schneidestanzer 22 befindet, betätigt wird. Der
Maschinenbediener schließt dann die Schalter 436 und 438, so daß der Druckkolben
der Presse sich nach unten bewegt und den Schneidevorgang durchführt und beendet.
Wenn sich der Druokkolben der Presse wieder von dem Schneidestanzer 22 wegbewegt,
betätigt ersterer den Schalter LS8, der die Schneidebefehlsstelle 288 rückstellt,
was zur Folge hat, daß das Umsteuerventil 392 (Fig. 12) in die gezeigte Stellung
gebracht wird, ui den Träger 360 in die in Fig. 14 gezeigte Stellung zurückzuführen.
Bei der Rückkehr des Trägers 360 in die Ausgangsstellung wird der Schalter LS2
(Fig.
13 und 14) betätigt, so daß letzterer die Bandlesersteuerung 274 für den Lochstanzvorgang
in der bereits erläuterten Weise einstellt. Auch wird bei der Rückführung des Trägers
360 in die Ausgangsstellung der funktionsmäßig mit dem Druckkolben der Presse für
den Schneidestanzer 22 verbundene Schalter LS8 zur Rückstellung der nichtgemeigten
Steuerrelais betätigt.
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Im Lochstanzer 24 werden zwei Stanzvorgäng@ aufeinanderfolgend durchgeführt.
Die Herstellung eines Steuerschiebersatzes kann jedoch durch Verwendung eines n@chtgezeigten
weiteren Lochstanzers beschleunigt werden, der in gleicher Weise wie der Lochstanzer
24 aufgebaut ist, jedoch mit der Ausnahme, daß anstelle der verstellbaren Bearbeitungsstation
94 eine ortsfeste Bearbeitungsstation vorgesehen wird. Bei dieser Anordnung würde
der Schneidestanzer 22 den Schneidevorgang in der bereits erläuterten Weioe durchführen,
wohingegen der Loch stanzer 24 zur Bildung der ungeradzahligen inneren Steuerflächen
verwendbar wäre. Anstelle des Verschiebens des Steuerschiebers in der Bearbeitungsstation
94 kann dieser in den ortsfesten weiteren Lochstanzer überführt werden, in dem dann
die geradzahligen inneren Steuerflächen gelocht werden. Diese Anordnung ergibt eine
besser ausbalancierte Arbeitsbelastung der einzelnen Stanzer, wobei nach je einem
Bearbeitungsvorgang der drei Stanzor ein fortigbearbeiteter Steuerschieber erhalten
wird.