[go: up one dir, main page]

DE1470968A1 - Verfahren zur Erzielung der Haftung von Polyestermaterialien auf Kautschukstoffen - Google Patents

Verfahren zur Erzielung der Haftung von Polyestermaterialien auf Kautschukstoffen

Info

Publication number
DE1470968A1
DE1470968A1 DE19611470968 DE1470968A DE1470968A1 DE 1470968 A1 DE1470968 A1 DE 1470968A1 DE 19611470968 DE19611470968 DE 19611470968 DE 1470968 A DE1470968 A DE 1470968A DE 1470968 A1 DE1470968 A1 DE 1470968A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
treatment
treatment liquid
treated
urethane
ethylene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19611470968
Other languages
English (en)
Other versions
DE1470968B2 (de
DE1470968C3 (de
Inventor
Koji Kigane
Haruo Togawa
Shinichi Yamada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Teijin Ltd
Original Assignee
Teikoku Jinzo Kenshi KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Teikoku Jinzo Kenshi KK filed Critical Teikoku Jinzo Kenshi KK
Publication of DE1470968A1 publication Critical patent/DE1470968A1/de
Publication of DE1470968B2 publication Critical patent/DE1470968B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1470968C3 publication Critical patent/DE1470968C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J5/00Manufacture of articles or shaped materials containing macromolecular substances
    • C08J5/04Reinforcing macromolecular compounds with loose or coherent fibrous material
    • C08J5/06Reinforcing macromolecular compounds with loose or coherent fibrous material using pretreated fibrous materials
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2321/00Characterised by the use of unspecified rubbers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

Yarfahren sur Krsielung der Haftung von Polyeetermaterialien auf Kautaohuketoffen
Dia Erfindung besieht aloh auf «in Verfahren eur Verbaaaarung dar Haftung Ton Polyaataraatorlallenf inebeeonde- ν Polyeitertextilaaterlallen, an Kautβohuk oder deeoen Kreatxetoffen, dia in naehfolgandan als Kautaohuketoffa beselohnet Μτύιη.* Inaoaaondare besieht eioh die Krflndung auf tin Terbeeeertee Terfahren gur Bralelung der Haftung ron Pelyeeteraateriallen» welche Polyester Ton hohen Holakulargewloht enthalten, an Kauteohukstoffen, wobei su diesen Materialien fftd#jn9 fasern, Garne, Bänder, Cord, Cordelgewebe, Tollen odtdfl· gahOren·
Di· gaaftl dar Brfindun« verwendeten Polyester sind Polyester vwa hohen Holekulargewiaht, dia aua -V^ -ölykolen und Dloaraansfturen erhalten wurden, Inabesondere belie-
BAOORiQlNAL
•0$t04/12S3
147Q968
big· der Polyester mit hohem Molekulargewicht, welche aus Polynethylenglykolen und aroma tie ohen Dicarbonsäuren erhalten wurden. Ale typischstes Beispiel dafür sei Polyethylenterephthalat erwähnt, welohen aus Xthylenglykol und Terephthalsäure erhalten wird·
"nie gentiO der Erfindung Terwendeten Kautaohukstoff· uafaesen beliebige der natürlichen Kautsohukstoffe, vie Guttapercha, Balata, mit Füllstoff versetzte Kautaobukstoffe, die modifleierten Kautochukstoffe, beispielsweise hydroxyllerter Xautsohuk« die kondensierten Berlrate aus Ksutsohuk und oyolleohen Kauteohukt das synthetische kautschukartige Dlenpolynerisat und/oder -misohpolyaerieat, beispielsweise Heoprent Butadien-Styrol-Mieohpolyiaerisnt und Butadien-Aorylnitril-Mieohpolyaerie» t, Thioploetstoffe, die kauteohukartigen Ieobutylenpolynerlsate und/oder -«isohpolynerisate, kauteohukartiges Misehpolymerls t von Alkylaorylat und Chloralkylrinylather, die ohlorsulfonlerten Polyolefine u«w·
Unbeachtet der Tateaohe, daß die Polyesterfasern einerseits als VsrstHrkungswiterlallen für Kauteohukstoffe äuBeret erwüneohte F.igenaohaften, beieplelsweine auegeseichnete lugfeetigkcit, Sohlagfestigkelt, DehnungswiderstandsfÄhigkeit, DiaeneioneetabilitKt, HitBewideretandefKhigkeit, ohemieohe Videretandeflhigkeit, Vasserundurohlttselgkelt, Videretandefähigkeit gegenüber Bakterien und Wetterbestundigkeit beeitlen, konnte andererseits aufgrund der Tateaohe, da0 ihr« Nplekularstruktur inaktiv ist, keine Haftkraft, die für ihre
BAD ORIGINAL
praktische Anwendung notwendig iet, mittels gebräuchlicher Klebbehandlungen erhalten werden·
So ergeben Klebstoffe, wie B.B. Vinylpyridinmisohpolymerioatlatex-ReBorcin-Formaldehyd in wäßriger Dispersion, das eich bisher für da® Kleben von Zelluloaetextilien nuf Kautrsehukstoffen technisoh wertvoll erwies, in Pall flee Klebena von Polyestertextilien auf Kautsohukstoffe keine zufriedenstellenden Ergebnisse.
In Anbetracht der vorhergehenden Ausführungen wurden viel Vorschläge bezüglich Verfahren zur Erzielung der Haftung (Klebung) von Folyestertextilstoffen auf Kautschukstoffen gemaoht, wovon die folgenden am wichtigsten sindi
(1) Di· Ieooyanatmethone
(2) Die Ethylenharnstoffmethode
(3) Die Methode mit wasθerstabilem Isocyanat, od.dgl· Jedoch weisen diese Verfahren alle die nachfolgend beschriebenen Nachteile auf, weshalb keines völlig eufriedtnsteilend ist.
Das unter (1) aufgeführte Verfahren wird so durchgeführt, daß Polyestertextilien mit einer Behandlungsfltieeigkeit behandelt werden» in welcher Isocyanate aufgelöst oder diepergiert wurden» worauf sie auf die Kautsohukstoff· aufgeklebt werden· Jedoch ist bei diesem Vorfahren eine große Menge Isooyanat erforderlich, wodurch die Kosten ansteigen· Forner spielt hler dl« Gefahr der Toxioität «in« Rolle und dar-
BADOPIfGINAL
800104/1263
Uberhinaue let die Klebkraft dee Materials nioht ouereiohend·
Bei dem unter (2) aufgeführten Verfahren werden die Polyestertextilien mit einer BehandlungsflUssigksit behandelt, tn welcher Jithylenharnstoff aufgelöst oder disperglert worden war, worauf sie auf Kauteohuketoffe aufgeklebt werden. Auch in diesem Fall wird Xthylenharnetoff in großen Mengen benötigt, wodurch das Verfahren teuer wird und außerdem 1st die erzielte Klebkraft für praktische Verwendungszwecke nioht ausreichend#
In dem unter (3) vorstehend aufgeführten Verfahren werden die Polyeetertextilien mit einer wäßrigen Dispersion aus wasserβtabllern Isooyanat und Latex behandelt, worauf sie auf Kauteohuketoffe aufgeklebt werden· Dieses Verfahren let ebenfalls insofern nioht befriedigend» als es aufgrund der erfordert iohen großen Menge waeserstabllen Isocyanates nioht nur unwirtschaftlich ist, sondern auch deshalb, well bei dieser Binstufenbehandlung keine für praktlsohe Anwendungsgebiete ausreichende Klebkraft ereielt wird.
Ein allgemeiner Zweok der Erfindung besteht in einem Verfahren eur Erzielung der Haftung von Materialien, die Polyester von hohem Molekulargewicht enthalten» insbesondere von Polyeettrtextiletoffen, auf Kautsohukstoffen.
KIn weiterer Zweok der Erfindung bezüglich der Haftung von Folyeetermaterlallen auf Kautschuketoffen alt einer wttl* -
8AD ORIGINAL
... JAJ/irx:o r-A.fi
ΘΟ98Ο4/1263
~ 5 —
rigei !lepersion von Phenol-Pomaldehyd-Latex besteht in einem Verfahren, bei welchem zuerst ein wirksamer erster überzug auf diesen Materialien vor deren Aufklebung gebildet wird, um Ihre Klebeigenschaften zu erweitern.
Bin weiterer Zweck der Erfindung beztiglioh der Haftung von Materialien, die Polyester von hohem Molekulargewicht enthalten, lnebesondere von Polyeatertextilmnterialien, an Kautaohukstoffen besteht in einem Verfahren zur Erzielung einer Klebung, welche eine verbeanerte Klebwirkung mit hoher Klebkraft und ein hohes BruchverhUltnia beim H-r>tücktest aufweist.
Ein spezieller Zweck der !Erfindung benteht in einem Verfahren zur Erzielung der Klebung von Materialien, die Poly·* äthylenterephthalat enthalten, Insbesondere von Polyäthylenterephthalat-Textiletoffen, auf Kautschuketoffen.
Bin weiterer Zweck der Erfindung besteht in einem verbesserten Verfahren zur Erzielung der Haftung von Textllmaterlallen, die aus Polyethylenterephthalat erhalten wurden, auf Kauteohukstof fen für verstärkende Gegenstände, die aus Kautsohukstoffen gefertigt sind.
Weitere Zwecke und die Vorteile der Erfindung gehen aue der folgenden auefUhrllohen Beschreibung hervor.
Dee verbesserte Verfahren gemäß der Erfindung zur Erzielung der Haftung von Materialien· die ein/ Polyeeterpolymerisat von hohem Molekulargewicht enthalten, insbesondere von Textilmaterial, auf Kautsohukstoffen besteht aue den ßtu-
8OiiO«/i2«3
U70968
fen, daß dieses Material nit einer ersten Behändlungsflüseigkeit behandelt wird, welche eine Verbindung mit mindestens zwei gleichen Gruppen, wie aktiven Isocyanatgruppen, Xthylenharnstoffgruppen» ithylenurethangruppen und Phenylurethangruppen, enthHlt, daß daa mit der ernten Behandlungsfluesigkeit behandelte Material auf Temperaturen zwischen 150° - 250° C orhitat wird, um auf dem Polyestermaterial •Inen ersten Vborzug zu erzielen, daß dieaes hitzebehandelte Material mit einer zweiten Behandlungcflüssigkeit, die aus einer wäßrigen Dispersion von Phenol-Porraaldehyd-Latex besteht, behandelt wird, daß das mit der zweiten Behändlunge~ flüssigkeit behandelte Material auf Tenperaturen zwischen 100° und 250° C erhitzt wird, um einen zweiten überzug darauf zu bilden, worauf daa Aufkleben deg so behandelten Materials auf Kautschuketcffβ erfolgt.
tfie vorhergehend ausgeführt, enthält die gemäß der Erfindung benützte ernte Behandlungsflünsigkeit eine Verbindung nit mindestens zwei gleichen Gruppen, wie Ieocyanatgruppen, Xthylenharnetoffgruppen, Xthy1enurethangruppen und Phtnylurethangruppen,
Ifaohfolgend werden Beispiele tür die voratehend aufgeführten Verbindungen, die in der ernten Bohaxidlungeflüeeigkeit verwendet werden,gebraohtt
Verbindungen mit aktiven Isooyanatgruppenι
bad
Ι. Polymethylendiieooyanat
(z.B. letramethylendiieooyanat
Ilexamethylendilsooyanat Ootamethylendiieooyanat Noname-thylendiieooyanat Decamethylendiieooyanat Undeoamtthylendiiaocyanat
Dodeoamethylendiiaooyanat)
2t 3-Thiapentamethylendiiaooyanat 3· 4-Thiaheptamethylendiisooyanat 4. 7-Thiatrideoaiüethylendiisooyanat 5». 3-0xapentamethylendiisooyanat 6· 3»6-Dioxaootamethylendiiaooyanat
7. 3,6,9-Irioxaimdeoamethylendiieooyanat
8. 4-Oxaheptamethylendiiaooyanat
9. 4,8-Dioxaundecaiaethylendiisooyanat 1O# Cyolohexylen-l,4-diieooyanat
11» Cyolohexylen-l^-diiaooyanat
12« Phenylen-l,4-diiBooyanat 13« Phenylen-l,3-diieocyanat
14» Alkylphenylen-2t4-dilaooyanat 15· Alkylphenylen-2,6-dliaooyanat 16, Alkylphenylen-2,5-diiaooyanat 17* Alkylphenylen-3,5-diiaooyanat 18, 1,3-Mmethylphenylen-2,4-diiaocyanat
BAD
808804/1263
19. 1,3-Dimethylphenylen-4,6-diisooyanat
20« 1,4-Dimethylphenylen-2,5-diisooyanat
21» Alkoxyphenylen-2t4-diieooyanat
22. Ghlorphenylen-2,4-diieooyanat
23. Phenoxyphenylen-2,4-diisooyanat 24· Nitrophenylen-2,4-diieooyanat
25. Methylenbie(oyolohexylen-4-isooyanat)
26. Methylenbis(3-methyloyolohexylen-4-leooyanat)
27. Methylenbis(phenylen-4-ieooyanat')f
28. MethylenbiB(3-methylphenyl6n-4-ieooyanat)
29. Me1;hylenbiB(3-methoxyph«nylen-4-ieooyanat) 30· Methylenbie(2,5-dimethylphenylen-4-iBooyanat) 31* Propyliden-2#2-bis(phenylen-4-ieooyanat)
32» Propyliden-2t2-bie(cyolohexylen-4-ieooyanat)
33. Äthylenbie(phenylen-4-isooyanat)
54· ι,3-Dimethylphenylen-4,6-bie(dimethylentaooyanat)
35. Naphthylen-l,5-diieooyanat
36» Naphthylen-1,4-diieooyanat
37· Biphenylylen-4,4'-diisooyanat
38. 3,3·-Dirnethyltiphenylyltn-4,4 f-diieooyanat
29· 3,3'-Dimethoxybiphenylylen-4|4'-diieooyanat
40, Furanylen-2,5-bie(dimethylenisooyanat)
Al ψ Tetrahydrofuranylen-2,5-biB(dimethylenieooyanat)
42» Thiophenylen-2,5-bie(dimethylenisooyanat)
43· Äthylidenpb.enyl-3,1 '-diieooyanat
.^-α:'!ο.,ν:: r ■■■:·
BAD OWGINAI, 90Θ804/1263
44· Cyolohexylen-1,3-bia(me thylenia ooyanat)
■if·· Cycloheiylenrlt4-bl8(methyleniaocyauat)
46t Phgnylen-l^-bieimethyleniBOCyanat)
47 · Phenylen-1,4-bie (iaethylenisocyanat)
48. Phenylen-1,4-bie(dimethylenieooyanat)
49. liaphthylen-l,4~bia(niethylenisooyanat)
50. Naphthylen-l,5~bi8(methylenieooyanat)
51. l,3-Maaa-2,4-dioxooyolobutylen-l,3~bis(4 '-methylphenyleu-3'~isooy»aaat)
52* l,3-Dia3a-2,4-dioxooyolobutylen-l,3-bis(4l~ohlo3>-
phenylen-3'-»iBOoyanat) 53» l,3-I>ia«a-2l4-dioxooyolobutylen-l,3-bis(4*-iaethoxy-
phenylen-3·-i eooyanat) 54» 1,3-üiaza-2,4-dioxooyclobutylen-l, 3-"biB (4 · -
phenoxyphenylen~3'-isooyanat) 55. l,3-Diaza~2,4-dioxooyolobutylen-l,3-bis(p-
phenylen-2 *-methylpropyl-2'-isooyanat) 56» Phenylen-1,2-bie(oxyoarboamino-4'-methylphenyl-3(-ieooyanat)
57* Methylidintrie(phtnylen-4-ieooyanat)' 58» Biphenylylin-2,4,4'-triieooyanat 59· Benzylyltnphenyl-2,4-4'-triieooyanat 60· 3-iIt thylenpentylen-2 1 4-trie ( oxyoarboairI.no-4' methylphenyl-3-'-ieooyanat)
BAD ORIGINAL
61* Propylidintri8(methylenoxyoarboamino-4·- methylphenyl-3'-isocyanat)
62, 3-Methylonpentylen-2,4-tris(oxycarboaminohexylisocyanat)
63. Propylidintris(iüethylenoxyoarboaminohexylisooyanat)
Verbindungen mit Äthylenharnstoffgruppen«
1. Polymethylenbia(äthylenharnstoff)
(z.B. Tetramethylenbisiäthylenharnstoff) Hexamethylenbis(äthylenharnstoff) Qctamethylenbie(äthylenharnstoff) Nonamethylenbis(ethylenharnstoff) Decamethylenbisiäthylenhcirnstof f ) UndecamethylenbieCäthylenharnstoff) Dodecaiaethylenbi8(äthylenharn8toff )
2. 3-!hiapentamethylenbis(ethylenharnstoff)
3. 4-Thiaheptamethylenbis(äthylenharnetoff)
4. 7-Ihiatrideoamethylenbis(äthylenharnetoff)
5. 3-0xapentamethylenbis(äthylenharnetoff)
6. 3,6-Dioxaootaraethylenbis(äthylenhanxBtoff)
7. 3f6,9-Trioxaundeoamethylenbia(äthylenharnetoff)
8. 4-0xaheptamethylenbie(äthylenharnetoff)
9· 4,8-Dioxaundeοamethylenbis(äthylenharnetoff)
10. Cyclohexylen-1,4-bie(äthylenharnetoff)
11. Cyolohexylen-1,3-bie(äthylenharnetoff) 12» Phenylen-l,4-bia(äthylenhamBtoff)
BAD
809804/1263
>■»
- li -
13· Phenylen-1,3-bi s(äthylenharnstoff)
14* Allcylphenylen^^-bistäthylenharnBtoff)
15. Alkylphenylen-2,6-bi8(äthylenharnstoff)
16» Alkylenphenylen-2,5-biB(äthylenharnetoif)
17* Alkylphenylen-3,5-bie(äthylenharnetoff)
18. 1,3-rDinie thylphenylen-2,4-biβ (äthylenharnstof f)
19. 1,3-Dinethylphenylen-4,6-biβ(äthylenhar; etoff) 20« l,4-I>imethyleRphenylen-2t5-bi8(äthylenharnBtoff) 21* Alkoxyphenylen-2,4-bis(äthylenharnßtoff)
22· 0hlorphenylen-2f4-bie(äthylenharn8toff)
23· Phenoxyphenylen-2,4-bis(äthylenharnstoff)
24· Ni trophenylen-2,4-bi β(äthylenharnstoff)
25. MethylenbisCoyolohexylen^-äthylenharnetoff)
26. Methylenbie(3-iaethylcyclohexylen-4-äthylenharnetoff)
27. Methylenbie(phenylen-4-äthylenharnetoff)
28. Methylenbie(3-methylphenylen-4-äthylenharnstoff) 29· Methylenbie(3-methoxyphenylen-4-äthylenharnstoff)
30· Me thylenbis(2,5-dimethylphenylen-4-äthylenharnetoff)
31. Propylidin-2,2-bie(phenylen-4-äthylenharnetoff)
32. Propyliden-2,2-bie(oyclohexylen-4-ythylinharnetoff) 33· Äthylenbia(phenylen-4-äthylenharnetoff)
34. 1,3-Dimethylphenylen-4ι6-Me(dimethylenäthylenharnatoff)
35. Naphthylen-l,5-bia(äthylenharnetoff)
36 » Naphthylen-1,4-bi β(äthylenharnat off)
37· Biphenylylen-4,4'-biß(äthylenharnetoff)
BAD OWQINAt ^O αν*
Θ09804/1263
38. 3,3'-I>imethylbiphenylylen-4-l4f-bie(äthyltnharn«toif)
39. 3,3 '-Dimethoxybiphenylylen^^'-bieCäthylenharnrtoff) 40 t Puranylen-2,5-"bie(dimethylenäthylenharnetoff)
41. Tetrahydrofuranylen-2,5-bie(dimethylenäthyltnharnetoff^
42. Thiophenylen-2,5-bi θ(dime thylenftthylenharnetoff)
43. Äthylidenphenyl-3*l'-bie(äthylenharnetoff)
44. Cyolohexylen-l,3-bie(methylenäthylenharnetoff)
45. Cyclohexylen~l,4-bie(methylenäthylenharnetoff) 46« Phenylen-1,3-bie(methylenäthylenharnetoff)
47. Phenylen-l,4-bie(methylenäthylenharnetoff)
48. Naphthylen-1,4-bis(raethylenäthylenharnetoff) 49· Naphthylen-1,5-bis(methylenäthylenharnstoff) 50» Phenylen-l,4-biβ(dimethylenäthylenharnetoff)
51# 1»3-Diaza-2,4-di oxooyolobutyl«n~l,3-bie(4'-methylph·-
nylen-3'-äthylenharnstoff) 52. 1,3-Diaza-2»4-di oxooyclobutylen-1y3-bie(4'-ohlorpht-
nylen-3'-äthylenharnetoff) 53· If 3-Diaza-2,4-di oxooyolobutyltn-1,3-bie(4'-methomyph·-
nylen-3'-äthylenharnatoff) 54« l,3-Diaza-2,4-dioxooyolobutylen-l,3-bie(4*-phenoxypht-
nylen-3'-äthylenharnetoff) 55· 1,3-D4aza-2,4-di oxocyolobutylen-1,3-bie(p-phenyl«n-2♦-
methylpropyl-2'-äthylenharnetoff) 56« Phenylen-l,2-bie(oxyoarboamino-4'«methylphenyl-J1-
äthylenharnetoff) 57· Methylidintrie(phenyltn-4-äthylenharnetoff)
8AD OAIQiNAt. 809804/1263
58· Jtphtnyljlin-2,4,4»-trie(äthylenharnetoff) 59· Benzylyltnphtnyl-2,4,4'-trie(äthylenharnstoff) 60» 3-Methyltnpentylen-2,4-trie(oxyoarboamino-4'-methylphenyl-
3'-äthyltnharantoff) 61« Propylidintrie(methylenoxycarboamino-4'-methylphtnyl-3'-
äthyltnharnstoff)
62· 3-Mtthyltnptntyltn-2,4-triB(oxycarboaminohtxyläthyltn-
harnstoff)
63· Propylidintrle(methylenoxycarboaminohexylätbylenharnstoff)
Terbindungen mit Äthylenurtthangrupptηι
1. Polymtthyltnbie(äthylenurtthan) (χ.B. Tetramthyltnbie(äthylenurtthan)
HtxamtthylenbiB(äthyltnurtthan) Ootamtthylenbiβ(äthylenurtthan) DtoamtthylenbiB(äthylenurethan) UndtoamethylenbisCäthylenurethan)
Dodtoamtthylenbiβ(äthyltnurtthan) Z. 3-Thiaptntamethylenbie(äthyltnurtthan) 3» 4-Thiahtptamtthylenbia(äthylenurtthan) 4. 7-Thiatridecamethylflnbie(äthylenurt than) 5* 3-Qxaptntamtthylenbiβ(äthyltnurtthan) 6» 3,6-Dioxaootantthyltnbi8(äthylenurtthan) 7· 3,6,9-Trioxaundeoamethylenbiβ(äthylenurtthan) 8· 4-0xaheptaaethylenbie(äthylenurethan)
Θ09Θ04/1263
9· 4,8-Dioxaiindeoamethylenbie (äthylenurethan)
10 · Gyolohexylen-l,4-bia(äthylenurethan)
11, öyolohexylen-l,3-biθ(äthylenurethan)
12, Phenylen-l,4-bie(äthylenurethan)
13, Phenylen-1,3-bis(äthylenurethan)
14 · Alkylphenylen-2,4-bis (äthylenurethan)
15. Alkylphenylen-2,6-bis(äthylenurethan)
16. Alkylphenylen-2,5-l3is( äthylenurethan) 17» Alkylphenylen~3,5-bie(äthylenurethan)
18· l,3-Dimethyljhenylen-2,4-l3iB(äthylenurethan)
19. l,3-Dimethylphenylen-4,6-bis(äthylenurethan)
20. i,4-Dimethylphenylen-2,5-bie(äthylenurethan) 21t Ohlorphenylen-2,4-biθ(äthylenurethan)
22· Nitrophenylen-2,4-bie(äthylenurethan)
23. nethylenbie(oyolohexylen-4-äthylenurethan)
24· Methylenbie(phenylen-4-äthylenurethan)
25. Methylenbis(3-methylphenylen-4-äthylenurethan)
26. MethylenbiB(2,S-dimethylphenylen^-äthylenurethan) *7. Propylidon.-2,2-bie(phenylen-4-äthylenurethan)
28· Propyliden-2,2-bis(oyolohexylen-4-ätnlenurtthan)
29. Äthylenbia(phenylen-4-äthylenurethan)
30# l,3-Dimethylphenylen-4t6-bis(dimethyl9näthylenurethan)
51· Haphthylen-l,5-bie(äthylenurethan)
32. Haphthylen-1 f 4-bi a(äthylenurethan)
33. Biphenylylen-414 ■ -bi β (äthylenurethan)
34. 3,3t-Dimethyll9iphenylylen-4,4 f-bie(äthylenur«thaa)
90980471263
35· Furanylen-2,5-bie(dimethylenäthylenurethan)
36· Tttrahydrofuranylen-2,S-biaCdimethylenäthylenurtthan)
37. Thicphenylen-2,5-bie(diraethylenäthylenurethan)
38. Äthylidenphenyl-3,1'-bie(äthylenurethan)
Verbindungen mit Phenylurethangruppenι
1* Polymethylenbie(phenylurethan)
(z.B. Tetramethylenbie(phenylurethan) (I
Hexaaethylenbiβ(phenylurethan) Ootamtthylenbia(phenylurethan) Noname thylenblβ(phenylurethan) Dtοamethylenbiβ(phenylurethan) UndeoamethylenblB(phenylurethan) Dodeoamthylenbiβ(phenylurethan) 2. 3-Thiapentamethylenbi8(phenylurethan) 3· 4-Thiaheptamethylenble(phenylurethan)
4. 7-Thlatrideoamethylenbi8(phenylurethan) 5· 3-Oxapentamethylenbie(phenylurethan) 6· 3,6-Dioxaootamethylenbie(phenylurethan) 7· 3,6,9-Trioxaundeoamethylenbiβ(phenylurethan) 8· 4-0xaheptamethylenbie(phenylurethan) 9· 4,8-Dioxaundeoamethylenbie(phenylurethan) XO* Cyolohexylen-l,4-bie(phenylurethan) 11· 0yolohexylen-l,3-bia(phenylurethan) 12« Phenylen-l,4-bis(phenylurethan)
BADOJIIGfNAL
909804/1263
13. Phenylen~l,3-bie(phenylur«than)
14« Alkylphenylen-2,4-bi«(phenylurethan)
15 # Alkylphenyltn-2,6-bie(phenylurethan)
16. Alkylphenylen-2,5-bie(phenylurethan)
17. Alkylphenylen-3,5-bie(phenylurethan)
18 « 1»3-Dime thylphenylen-2,4~bi β( phenylurβ than)
19. 1,3-Dimethylphenylen-4,6-bie(phenylurethan)
20· l,4~Dlmethylphenylen-2f5-bie(phenylur·than)
21. Alkoxyphenyl«n-2,4-biβ(phenylurethan)
22« 0hlorphenylen-2,4-bie(phenylurethan)
23I Phenoxyphenylen-2,4-bie(phenylurethan)
24. Hitrophenylen-2,4-bia(phenylurethan)
25. Methylenbie(oyolohexylen-4-phenylurethan)
26« Methylenbi8(3-methyloyolohexylen-4-phenylurethan)
27· Methylenbie(phenylen-4-phenylurethan)
28. Methylenbie(3-me thylphenylen-4-phenylurethan)
29· Methylenbie (3-aethoxyphenylen-4-phenyl ure than)
30. Methylenbie(2f5-dimethylphenylen-4-ph6nylurethan)
31. Propyliden-2,2-bie(phenylen-4-phenylurethan) ?2. Propyliden-2,2-bie(oyolohexylen-4-phenylurtthan) 33. Xthylenbie(phenylen-4-phenylurethan)
34« I13-Dimethylphenylen-4,6~bie(dim*thylenphenylurethan)
35· Haphthylen-1,5-bie(phenylurethan)
36· Haphthylen-1,4-bia(phenylurethan)
37· Biphenylylen-4,4'-bie(phenylurethan)
58· 3,3f-Dimethylbiphenylylen-4,4'-biβ(phenylur·than)
9.09804/1263
39. 3»3f-I>i]tttthoxybiphenylyl6n-4,4 '-bie(phenylurethan)
40. Puranylen-2,5-bie(dimethylenphenylurethan)
41· Tetrahydro*uranylen-2,5-bie(dimethylenphenylurethan)
42. Thiophenylen-2,5-bie(dimethylenphenylurethan)
43 · Äthylidenphenyl-311 * -bie(phenylurethan)
44. Cyclohexylen-l,3-"biB(methylenphenylurethan)
45. Oyolohexylen-1,4-biB(methylenphenylurethan)
46. Phenylen-l,3-bis(methylenphenylurethan) % 47♦ Phenylen-1,4-bie(methylenphenylurethan)
4Θ. Naphthylen-l,4-bia(methylenphenylurethan) 49· Naphtthylen-1,5-bie(methylenphenylurethan)
50. Phenylen-1,4-biβ(dimethylenphenylurethan) 51* 1,3-Diaza-2,4-dioxooyolobutylen-1,3-bie(4'-methyl-
phenylen-3·-ph enylure than) 52· l,3-Diaza-2f4-dioxooyolobutylen-l,3-biB(4'-ohlorphenylen-
3'-phenylurethan)
53· l,3-Diaza-2,4-dioxooyolobutylen-l,3-biB(4'-methoxypheny- λ len-3'-phenylurethan)
54. 1,3-Diaza-2,4-dioxooyolobutylen-l,3-bie(4'-phenoxyphenylen-3'-phenylurethan)
55. l,3-Diaza-2,4-dioxooyolobutylen-l,3-bie(p-phenylen-2·- methylpropyl-2'-phenylurethan)
56. Phenylen-1,2-bie(oxyoarboamino-4'-muthylphenyl-3'-phenylurethan)
909804/1263
57. Methylidintris(phenylen-4-phenylurethan)
58. Biphenylylin-2,4-4'-trie(phenylurethan)
59. Benzylylenphenyl-2,4,4'-trie(phenylurethan)
60. 3-Me thylenpentylen-2,4-tris- (oxycarboamino-»4' methylphenyl-3'-phenylurethan)
61. PropylidintrisCmethylenoxyoarboamincM· '-methylphenyl-3'-phenylure than)
62· 3-Methylenpentylen-2,4-trie(oxyoarboaminohexyl-
phenylurethan).
63 · PropylidintrlB(methylenoxyoarboaralnohexylphenylurethan)
909804/1263
Die erste Behandlungsfliieeigkeit kann sowohl eine Lösung eine "Dispersion als auoh eine Emulsion seim wenn keine Verbindungen mit aktiver Isocyanatgruppe, eondern solohe mit einer Xthylenharnstoffgruppe, tfthylenurethßnfcruppe oder Phenylurethangruppe verwendet werden, werden diese vorzugsweise durch Dispergieren oder Emulgieren der Verbindungen in Wasser verwendet* M
Die ernte BehandlungnflUssigkoit kann auch aus einer organischen Flüssigkeit bestehen. Bo kann irgendein organisches Lösungsmittel in dieser organischen Flüssigkeit verwendet werden, soweit sich dieses nioht mit der darin gelösten, diepergierten oder emulgierten Verbindung unsetet,
Zu diesen für die Erfindung geeigneten organischen Lösungsmitteln gehören» Me aliphatischen Kohlenwasserstoffe, wie Heptan und Octan, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol und Toluol, Alkohole, wie Ethanol und Propanol, Xther, wie Butylather» Dioxan und Tetrahydrofuran, Ketone, wie Aceton und 2-Butanon, Ester wie "Rseigsäureftthyleoter und EseigeHurebutylester, halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Diohlormethan und Diohloräthan, Nitroverbindungen, wie Kitromethan und Kitroäthan, Nitrile, wie Acetonitril und Propionitril, Amine, wie Propylamisi und Butylamin, Anide, wie Formamid und Dimethylformamid und Schwefelverbindungen, wie Schwefelkohlenstoff und Äthylsulfid,
Wenn gemKS der Erfindung die Polyestermaterialien mit der ernten Behändlungsflüssigkeilf, die eine Verbindung mit
BAD OWGlNAl
80980i/126 3
H70968
sind··tens iwei gleiohen Gruppen, wie /thylenharn·toffgruppen, Jt thyl enure thangruppen oder Phenylurethangruppen enthält, behandelt werden, 1st as wünschenswert, zu der ereten BehändlungeflUseigkeit eine geringe Menge einer Verbindung mit einer Amingruppe zuzugeben* Dadurch kann nioht nur die sur Erhitzung dee mit der ernten Behandlungeflttsslgkeit behändelten Materials und zur Ablagerung dea ersten überzüge darauf benötigte Zeitspanne abgekürzt werden, sondern es ist dies auch wirksam zur Bildung eines einheitlichen und zusammenhängenden ersten 1'berzuge des Harzfilme, Darüberhinaue ergeben sioh durch die Zugabe der Amine auoh eolohe Wirkungen, wie beispielsweise eine Verbesserung der Biegsankelt des behandelten Materials nach Aufbringung des «weiten überzüge und eine Steigerung in der schließlich erhaltenen Klebkreft.
Als Verbindungen mit einer Amingruppe, die für diesen Zweok verwendet werden können, seien hier i.B. die priaären, sekunderen und tertiären Amine, die polymerisieren AminoTerbindungen und die qumternären HydroxylammonltusTerbindungen aufgeführt.
Unter den Aminverbindungen, die iub Binsati geattS der Krfindung besonders wüneohenswert sind» eeien erwlhnt, dl· aliphdtieohen Dianine, wie /thyltndiamin, Triethylendiamin, Tetramethylendiaain, Penteeethylendiamin, Hexamethylendi««ln, Heptamethylondiamin, Ootarnethylendiamin und Konaeethylendiadie polymer leiert en aliphatischen Polyamine, wie
9D9804/1263
Ethylendiamin, letraäthylendiamin od.dgl., die aromati-8 oh en Amine, wie β.B. Anilin, H-Methylanilin, Ν,ΙΪ-Dimethylanilin, Diaminobenzol od.dgl. die oycloaliphatisehen Amine, wie Piperidin, die heterooyoliaohen Amine, wie z.B. Pyridin, und ebenso weitere Verbindungen, wie z.B. Harnetoff, Thioharnstoff, Diphenylharnetoff und Diphenylthioharnstoff.
Die Aminverbindung kann zur ersten Behandlungsflüssig- ^ keit, die eine Verbindung mit mindestens zwei gleichen Gruppen, wie JthylenharnDtoffgruppen, Äthylenurethangruppen oder Phenylurethangruppen enthält, vorzugsweise in einer Menge zugegeben werden, welche im Bereich zwischen 0,05 - 4 äquivalenten Aminogruppen auf jedes Äquivalent dieser funktioneilen Gruppen liegt» Jedoch sind in den meisten Fällen 0,5 bis 1,2 Äquivalente besonders geeignet.
Die erste BehandlungsflUssigkeit, die entsprechend dem Verfahren geaäB der Erfindung verwendet wird, kann auch kleine Kengen von anderen geeigneten Zusatzstoffen enthalten, wie z.B. dl· folgendem
(1) Ein Dispergiermittel, wie beispielsweise Aerosol OT (Produkt der Aeerioan Gyanamid Co.) zur Dispergierung der wirksamen Verbindung in Wasser oder einem organischen lösungsmittel.
(2) Einen Emulgator, wie beispielsweise Polyvinylalkohol G1VA) Carboxymethylzellulose (CMC) oder Natriumalginat, wenn die wirksame Verbindung in Wasser oder einem organischen Lösungs-
ί0880*/12θ3
mittel emulgiert werden soll.
(3) Unvulkanisierten Kautschuklatex, Vinylpyridin-Mischpolymerlsat-Latex oder organisohe Lösungen von Rohkautschuk, um den Polyestermaterialion, auf die der erste überzug aufgebracht wurde, Biegsamkeit au verleihen. Die vorhergehend unter (2) und (3) aufgeführten Zusätze.^,dienen auch als Mittel zur Hegelung der Viskosität in der eroten Behandlungaflüssigkeit; indem sie nfiralich der ersten BehandlungB-flünsigkeit eine für den Gebrauch geeignete Viskosität verleihen, bewirken sie, daß die Aufnahme der ersten Behandlungeflüseigkeit durch die Polyeetermaterialien geregelt wird.
Die Behandlung der Polyestermaterialien mit der ersten Behandlungsflüeeigkeit und der zweiten Behändlungsflüssigkeit kann nach irgendeinem geeigneten Verfahren erfolgen. Obgleich die Behandlungsflüssigkeiten auf das zu behandelnde Material mittels Besprühung oder mittels Aufstreiohen aufgebracht werden können, wird es im allgemeinen bevorzugt, das Polyestermaterial mit oder ohne Spannung in die BehandlungsflUssigkeit einzutauchen und daraus mit einer geeignet Torbestimmten Aufnahmemenge su entfernen·
Die Feststoffaufnahmemenge des auf der Oberfläche des Polyestermaterial gemäß der Erfindung gebildeten ersten überaugs steigt linear an, wenn die Konzentration der Verbindung mit der bestimmten funktionellen Gruppe in der ersten BehandlungHflüseigkeit zunimmt. Obwohl jedooh die Kleb-
BAD ORIGINAL
809804/1263
kraft de· Polyestermaterialβ an Kautschukstoffen bis eu einem gewieeren Ausmaß proportional in dem Maße ansteigt wie eine Zunahme in der Teetetoffaufnahmemenge erfolgt, wird jenseits dieses Wertes der Anstieg der Klebkraft langsam, was darauf hinweist, daß ein kritischer Punkt vorliegt· Aus dieser Tatsache ergibt sich» daß der erste ttbtr-SUg, sofern er ein dichter und einheitlicher Harzfilm ist und die gesamte Oberfläche des Polyestermaterials, auf welchem die Haftung eu ereielen ist, bedeokt, ausreicht, auch wenn er nur ein sehr dünner Film ist, und daß jede Aufnahme an Harz darüberhinaus ohne Wert ist, um einen weiteren Anstieg der Klebkraft hervorzurufen. Eine Aufnahme von Ubermüßigen Mengen HarEfllm durch den ersten t^bersug muß vermieden werden, da sich dadurch nicht nur gesteigerte,Kosten ergeben, sondern darüberhinaus sogar unerwünschte Neigungen beobachtet werden, wie z.B. ein Abfall in der ''ideretandsfähigkeit gegenüber verschiedenen ISrm'tdungeersoheinungen, welchen das nach Klebung auf die Kautsohukstoffe erhaltene Produkt unterworfen ist, und das Auftreten von Wasserabweieung, wodurch die gewünschte einheitliche Aufnahm« der zweiten Behandlungsflüeelgkeit verhindert wird.
Im allgemeinen 1st bei der Klebung von Polyestermaterialien auf Kautsohukstoff« dl« optimale Menge aufgenommener Har«menge, bei der sloh die maximale Klebkraft ergibt, je neon den Verwehdungeeweoken, denen das vorgesehene Produkt
BAD ORtQ(^M..
808604/1263
zugeführt werden soll, und naoh der For» de· Polyestermaterials unterschiedlich. Da In Abhängigkeit tob Verwendung·- Eweok PMlIe vorhanden sind» in welchen eine maximale Klebkraft nicht unbedingt erforderlich let» wird es bei der Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung weiterhin bevoriugt, daß entsprechend den vorgesehenen Gebraucheiwekken der hersusteilenden Gegenstände und der Fora der verwendeten Polyeetermaterlallen die Behandlungen mit den zn erzielenden Bndeffekten abgestimmt werden» wobei auf die optimale Menge der Hariaufnahmemenge für den ersten Übersug geaohtet wird* und «war duroh Auewahl der Konzentration der Verbindung mit den wirksamen funktionell«! Gruppen in der ersten BehandlungeflüBβigkeit und der Aufnahme dieser Flüssigkeit. Die angenäherten Werte sindt Im Fall ein·· Kabeloords 0,1 - 8 % vorssugsweise 0,5 - 5 #» im Fall «Ines Reifenoords 0,2 - 8 %, vorzugsweise 1 - 5 #» und im Fall von diok gewebten Materialien für Förderbänder 1 - 15 ^, vorzugsweise 3 - 10 *.
Die Polyestermaterialien, welche mit der ereten B*Aandlungeflüssigkeit, wie vorhergehend beechrieben, behandelt wurden, aus β en dann auf Temperaturen Evi sehen 150° * 850° 0, vorzugsweise 180° - 290° 0 erhltet werden. Di··· Brhitiung ist eine unentbehrliche Bedingung, um die Verbindung mit mindestens swei gleichen Or tippen, wie einer aktiven Xeocranatgruppe, Xthylenharnstoffgruppe, Xthylenurethangruppe oder
80080471263
Phenylurethangruppe, die in der ersten Behändlungsflüssigkeit enthalten ist, welohe auf der Oberfläche dee Polyestermaterials aufgenommen wurde, an den Polyester auf der Oberfläche des zu behandelnden Materials fest zu binden und um einen einten überzug zu bilden» der aus einem stickstoffhaltigen zusammenhaftenden hohen Polymerisat besteht, welohes auoh mit dem durch die zweite Behandlungsflüssigkeit zu erzielenden zweiten überzug vernetzbar ist· Bei einer Erhitzung stemperatur unterhalb von 150° C ist die Ausbildung des ersten Überzugs nicht entsprechend und die erhaltene Klebkraft ist gering, so daß das Ziel der Erfindung nicht erreicht werden kann. Wenn die Behandlung bei einer Srhitzungotemperatur oberhalb 250° C durchgeführt wird, besteht andererseits die Neigung einer Beeinträchtigung der verwendeten Polyestermaterialien·
Bei der Herstellung von Reifencord wird eine Hitzehärtung des Cords unter Spannung üblicherweise zu dem Zweck durchgeführt, die Neigung des Cords uitsr Belastungen sieh zu βtrtoken oder wahrend des Vulkanisiert rfahrens des Kautsohuks au schrumpfen, zu vermindern. Oemftfi der Erfindung kann die zur Bildung des ersten Überzugs angewandte Hitzebehandlung gUnatigerweise auoh gleichzeitig zur Hitzehartung des Cords selbst dienen. Fallη weiterhin, insbesondere wenn das zu behandelnde Material aus Polyethylenterephthalat beat eh t, diese Hitzehärtung und die Hitzebehändlung zur BIl-
BAD 0RfQN8*fc f O OAf!
dung dee ernten überzüge zusammen unter einer Spannung» die die Schrumpfung des Cords erlaubt, durchgeführt werden, werden die Gebrauchseigenschaften des Reifen3 merklich verbessert.
Die Polyesteraaterialien, denen gemäß der Erfindung der erete überzug aufgebracht wurde, besitzen als Zwiechenproduk- £ te eine volle Stabilität, so daß ihr Handelewert nicht beeinträchtigt wird· Die mit den ersten ^bersug versehenen PoIyeetormaterialien wurden weder durch Feuchtigkeit, Sauerstoff oder Sonnenlicht nachteilig beeinflußt, ai.bet wenn sie während viäLer Stunden der Luft auegesetzt wurden, noch wurde überhaupt eine Änderung der endgültigen Klebkraft, die sie erreicht hatten, beobachtet. In den nachfolgenden Beispielen wird ein Pail eines Cords aufgeführt, der einen ersten Über-BUg hatte und zufriedenstellend verwendet werden konte, eelbst nachdem er in einen Kaum während einer Zeit von einem Jahr liegengelassen worden war* Qewiinsohtenfalls können die alt dem ersten Überzug versehenen Polyesterfasern auch gewebt werden und anschließend können die so erhaltenen Gewebe auf Kautsohuketoffe durch die nachfolgend beschriebene Behänd* lung aufgeklebt werden.
Das bereits mit dem ersten ttberzug versehene Polyestermaterial wird in üblicher Welse mit der zweiten Behändlungofltiesigkeit behandelt, die aus einer wäßrigen Dispersion aus Phenol-Formaldehyd-Latex besteht, und anschließend bei Tem-
«0^804/1263
peraturen zwischen 100° und 250° C gebacken, woduroh darauf der zweite überzug gebildet wird. Mn wSßri{?e Dispersionen von Phenol-yorraaldehyd-Latex, die als zweite Behandlungsflüssigkeit gemäß der Erfindung verwendet werden, können irgendwelche von solchen Klebstoffen, wie sie üblicherweice bei der Klebung von Textilstoffen auf Kautsohukstoffe verwendet werden, benützt werden. Obwohl bezüglich des Phenols eine Auswahl zwisohen Phenol, Resorcin, Cateohin und anderen Phenolen getroffen werden kann, ist Reoorcin besonders geeignet. Obwohl jeder beliebige der im Handel als Klebstoffe zur Klebung von Textilmaterialien auf Kautsohukstoffe bekannten Latexmaterialien verwendet werden kann, ist als Latex der Vinylpyridin-misohpolymerisat-Latex, z.B« der MGentae"-Latex der General Tire and Rubber Companys sowie weitere Latexmaterialien auf der Grundlage von Polyvinylpyridin oder Mischungen aus diesen und natürlichem Kautschuklatex zu bevorzugen«
Bezüglich der Erzielung der Klebung der Polyestermateria» lien, auf denen die Bildung des zweiten Überzugs beendet worden ist, an Kautsohukstoffβ, hat die Tatsache von änderungen, die aufgrund des Verstreiohens der Zelt vorkommen, keinen Einfluß, der für eine großtechnische Produktion in Betracht gezogen werden müßte« Selbst nach Verstreichen von zwei Vochen wurde kaum irgendein Absinken der Klebkraft, die schließlich erhalten wird, beobachtet«
BAD ORIGIN«!.;: r 809804/1263
1Λ70968
Die Polyeetermaterialien, auf wtloht der erste und dtr «weite tfbereug aufgebracht wurde, werden auf Kauteohuketoffe aufgeklebt. Im allgemeinen wird diene lötete Aufklebung mittels einer Behandlung bewirkt, die der Vulkaniaation Ähnlich let» d.h· die mit den beiden Übereügtn yereehenen Polyesternaterlalien werden «ueainmen mit den Kauteohuketoffen erhitit· ErwUneohtenfalle kann diene Erhlteung unter Druok Yorgenoeaen werden.
Der genaue Meohanltnue der Haftung der Polytattraattria-Ii en an Kauteohuketoffen naoh dem Verfahren gen&t dtr Brfindung ist noch nioht gene geklärt* Jedoch wird Ie Hinblick auf die Tflteaohen, daS die Klebkraft τοη dtr Peetetoffaufnahme det treten überiuge ebhttngt, da0 die Tsaperttur, bei weloher der erste Übertug hitsbehandelt wird, ein wlohtlget Irfordernlt lur Irreiohung dtr Zwecke dtr Erfindung dereteilt, dai Binflttttt bei der Bugabe τοη AainoTtrbindungen btobaohtet werden und daß dtr trttt übenug mit tele der Hltribthandlunf eowohl unlöelioh als auoh uneohaelebar wird« to 4*1 tr in tinea luetand vorliegtt dtr tt tr»ohwert, dal tr etwohl durth Löeungeaittel alt auoh duroh aeohanitoht Nit%tl entfernt wird, engenoamtn, daB die Yerbindung alt dta funktltnelltn aruppen» lit erhitit wurdt» hitieaktlTltrt «erit^Mi nloat nur mit den endetftnligen «OR - Oropftn odtr «an tnittliUlictn • OOOH ^ »ruppen dta Polyeeteraolektile unter Bildvnf einer atarktn koralenten Bindung reagiert» tondtrn IaB alt auoh
. BAD
909804/1263
eidh etltost addltlonspolymtrisiert und/oder kondenaationapolyueriaiert, ao daß «in ttiokatoffhaltigea zusEmaenhaft'endee höht· Polymerisat «it einer starken molekularen CohUtivkraft entsteht, wodurch aohlieSlloh auf der Oberfläche der Polytstermattriallen ein feat anhaftender erster überzug über eine koralente Bindung mit den Pclyeeterraaterialien über eine sehr dlohte Waseeratoffbindung oder über van der Vaale'Dohe Kräfte gebildet wird.
Jtdooh wurde bin jetft eine sufrleden»teilende Klebwirkung mit dem treten auf der Oberfläche dea Polyestermaterial gebildeten Übtrzug allein nicht festgestellt. Anderere* it e konnten aelb»t dann» wenn Polyentermaterialien direkt auf Kauteehuketoffe mltttla tiner wäßrigen "Dispersion aus Phenol-Torraaldehyi-Iatex, die eine Klebwirkung beaüglioh Kauteohukatoffen besitst, aufgeklebt wurden, keine auarelohen» den KitWirkungen erhalten werden, da diese wäSrige Ditptralcn oder der wRraegt trockne te Film der wHIIrlgtn T) ie per ei on kaum irgendeine BindefHhigkeit im Hlnbliok auf PolyttteyaattrIalian btaitat.
Wenn jedooh nach dem Torfehren gemEÖ der Brfindung auf Alt m hthftiidtlftita ffolyeattrmattrlalltn »uerat «in etark (^i- «reter übtremg duroh lehandlung mit der treten Be-
und durch die tritt Irhittuneaetuft aufvirfi, M.t^tn dl« ?olyteteraattri«li«n auf Kauteohukstoffe» mlVfcsle dt· iw«l-ten ü>«»uett» de. der tritt übtrmtg Rin^liok auf dta aroitea O^tysugt wtlohtr duroa darauf
101804/17·3
- 50 -
folgende Mtzetrocknung einer wäßrigen Diapereion eines Phenol-formaldehyd-Latex erhalten wurde, klebend iat. Si· Tatsache, daß die Klebkraft der Haftung von Polyestermaterialien auf Kautschuketoffen nach dem Verfahren gemäß der Erfindung βehr zufriedenstellend iot, wird durch den vorstehend benohriobenen Klebmeohaniemus erklärbar·
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen näher erläutert. In den Beispielen sind sämtliche Teile Gewi entstelle, falls niohtfl anderes, angegeben ist«
Der in einem Teil der nachstehenden Beispiele 1-15 beschriebene Reifenoord baaafl etwa 2200 Denier mit einer Struktur von 51S χ 51Z T/m (51 Linkszwirnungen χ 51 Rechts- «wirnungen je η (twists per meter)) und wurde erhalten duzroh Verspinnen von 48 Pad en von Poly äthylentere ph thalat zu ei-„ nem Garn, durch Ziehen dieses Garns» um es auf 250 Denier ■u bringen» worauf vier Längen dieses Garns genommen wurden und ihnen eine Unterswirnung in der Reohteriohtung (Z-direotion) gegeben wurde und anschließend ein· Oberswirnung in der Linksrichtung (S-direotion) auf swei Längen» denen die Unterswlrnung gegeben worden war» durchgeführt wurde·
In Umlioher Weite besaß der Kabelcord etwa 20 000 Dealer mit einer Struktur von O1O Reohtsiwirnungen χ 13,0 \ Linksswirnungen Je m (0»02 χ 13»08 T/m) und war erhalten worden» Indem eine ünterswirnung in der Linksriohtung an 25 Linien eine· aus 48 fäden von Polyurethanterephthalat ge-
901104/1263
sponnenen Oar nee von 250 Denier το rl ionon wurde und ansohliefitnd eine Oberswirnung in der Heohtsriahtung on drei mit dor unteren Zwirnung versehenen Längen erteilt wurde·
Zur Durchführung der Behandlungen zur Aufbringung de« ersten und swelten !!borstiges auf den Cord wurde der Computreator, der duroh CA. Lltelor Oo·, Xno., Cleveland 9t Ohio, USA» hergestellt let« verwendet·
Beispiel 1
Zu 90 Teilen mit Hatrlumhydroxyd auf pH 9,0 eingestelltes Wasser wurden drei Teile Hexamethylenbio(äthylenbarnetoff) Busaanen ait 0,5 Teilen einer 0,5'(lgen w&Brlgen LtJeung von Aerosol OT (ein Produkt der Auerioan C/anamid Oo·) dleperglort, und anschließend wurde auf einer Kugelnuhle während 24 Stunden weiter dlspergiert, wobei die sehr geringe Menge, die nooh undtopergitrt geblieben war, aittele tints Shlrtlng-mters tür Verwendung bei Viskose abfiltriert wurde.
Eu dta Flltrat wurde ein Teil Hatriuaalginat unter lebhaftem Rühren mit einem Romomlxtr sugtgebtn, worauf das Run· ren verlangsamt wurde und 5,5 Teile tinte «Gtntae"~ltttx (wobei ein soloher alt 40 i Teetetoffen verwendet wurde) eugegeben wurden, wodurch die erste BehandlungsflUselfktlt halten wurde·
90ie04/Uß3
Unttr Verwendung ate Oomputreatere der 0·Α· titiler Oo*i Inc., wurde tine Polylthylenterephthalat-Helfenoord in dieet «rate Behändlungeflüaeigkeit während drei Bekunden eingetaucht und anschließend gleloheeitlg da« Trocknen und Brhltsen während drei Minuten bei 220° 0 durchgeführt.
Die «weite Behendlungefltteeigkeit, d.h. die wttOrlge Diepereion aua Reaoroin-yornaldehyd-Latex enthielt die folgenden Beetendteilet
A ntteeigkeiti feile
Reeoroin 22,2
38 rfiger wäOriger Foraaldehyd 102,2
10 * KaOH 11*0
Vaaeer 121,2
B ntteeigkeiti
40 t "Oentao" Late! 311f5
60 ί natürlioher Kautaohuk-
letex
10 96 VeOR 11,0
Vaaaer 470,2
Haoh-de» die A Fltteelgkelt während eeohe Btunden »ei 20° 0 kondenaiert war, wurde eie nit der B FlUeelgkelt Yer-■iaeht und die Yeraiaohte wlflrige Siepereion 14 BtwUe» bei RauMteeperatur der Alterung ti»erlea«en, voiuroh 41· avelte Behändlungaflüeeigkeit erhalten wurde·
Der Cord, deaeen HitieeehaÄdlung der eraten Behendlungefltteelgkelt beendet worden wert wurde ernemt unter Verwendung
bad
909804/1263
des Coaputreaters während drei Sekunden in die «weite Behandlungsflüssigkeit eingetaucht und anschließend wahrend einer Hinute bei 150° 0 getrooknet und gebaoken«
Dieser Cord wurde in einen 3 mm dicken» nicht vulkanisierten natürlichen Kiutsohuk» welcher für den Reifengrundkörper nit Füllstoff versetst war» eingelegt und die Vulkanisation und Klebung des Cords wurde unter Verwendung einer Temperatur von 136 0 und eines Druoko von 15 kg/cm während 50 Hinuten bewirkt· Wenn die statische Klebkraft von Kautsohuk und Cord· Kittels eines H-Sttioktestes gemessen wurde, steige* as sieh» daß sie großer war als die Festigkeit, welohe bei 13.0 kg riß.
Sin nur alt der ersten BehandlungsflUsaigkeit behandelter Oord eeigte elaf/ Klebkraft von 5,0 kg und die Klebkraft eines nur alt der «weiten BehandlungsflUssigkoit behandelten Cor<U betrug nur 3»0 kg· Dir. Klebkrnft eines Cords» weloher * n&oh dex1 Behandlung ait der ersten Behandlungsfltissigkeit in einen 40 Huentao*-Latex statt in die «weite Behänd lung sflüeeigkeit eingetaucht worden war und ansohlieOend wie vorhergehend hiteebehandelt und geklebt worden war, betrug 5f5kg»
Beispiel 2
Zu 96t5 Teilen Wasser» welches »it Xthnatron auf einen pH-Wert von 9»0 «lngeTegelt worden war, wurden 3,0 Teile Ke-
BAD
80tfe0i/12S3
thylenbis(phenylen-4~phenylurethan) und 0,5 Teile einer 0,5 #igon wäßrigen Lösung von "Aerosol OT" diepergiert. Haoh einer 12-stündigen Dispersion auf einer Kugelmühle wurde die sehr geringe noch nicht die pergierte Menge aittele eines Shirting-Filters but Verwendung für Yiskose abfiltriert· Das so erhaltene Filtrat bildete die erste Be-P handlungaflUsslgkeit»
Mit den Bedingungen für die Behandlung duroh die erste BehnndlungeflUesigkeit, der Zuoammeneetaung der zweiten BobandlungsflUssigkeit, den Bedingungen der Behandlung mit der «weiten Behändlungsflüssigkeit und den Vulkanieationsbedingungen, jeweils genau wie in Beispiel 1, wurde eine Poly&thylen-Reifenoord behandelt« Bei der Untersuchung Mittels des H-Stttoktestes war die Klebkraft grlSer als die feetigkelt des Cords, welcher bei 13,0 kg riß.
Sin nur mit der ersten Behandlungsflüssigkeit behandelter Cord zeigte eine Klebkraft ron 5,3 kg·
Die Klebkraft einer Probe, bei welcher die Torgenonaenen Behandlungen dieselben wie vorhergehend waren, jedoch anstelle der «weiten Behändlungsflüssigkeit ein natürlicher Kautschuklatex alt 60 < Peststoffgehalt Terwendet wurde, betrug 5,5 kg.
Beispiel 3
5,0 felle Hexejwth/l«nbin(äthylenurethan) und 0,5 Teile
bad
809604/1263
tlntr O,5^igtn w&Ürlgen Lösung ron "Aeroβol OT" wurden in 91 Teilen Wasser, welches mit Xt mn tr on auf einen pH-Wert ▼on 9»0 eingeregelt worden war, dlepergiert und weiterhin während 24 Stunden mittels einer Kugelmühle dieperglert. Die wäßrige Dleperslon wurde mlttele eines Shirting-Filtere für die Verwendung von Viskose filtriert, um den noch nioht dleper&lerten Anteil abtuflltrleren· Zu dem so erhaltenen I Flltrat wurden 3»0. Tolle natürlicher Xautsohuklatex mit 60 i> feststoff gehall und 0,5 Teile Watriumalginat zugegeben, wodurch die erate Behandlungsilüsslgkeit erhalten wurde· Faoh Fortsetzung der Durchführung des Beispiele mit den weiteren Bedingungen wie in Beispiel 1 wurde die Heaaung der Klebkraft mittels des R-StUok-Auselehteatea durchgeführt, wobei aloh ergab, da.8 diese größer war ala die Festigkeit de·* Oords, welcher bei 13,0 kg rifl.
Sine Probe, die nur mit der ersten BehandlungeflUssigkelt behandelt worden war, reigte einen Wert von 4»5 kg«
Die Klebkraft einer Probt« dlt erhalten wurdeι inde« anstelle der iwtiten BehändlungefltlealgkeIt ein Latex (Feststoff gehalt von 30 i>) aus einem gOilO-PoljnrinylohloridtVinylaoetftt-Mleohpoljrmerisat verwendet wurde« wobei die anderen Bedingungen wie in Beispiel 1 waren, betrug 4«6 kg·
Beispiel 4 Unter Verwendung einer traten Behend lunge flüssigkeit
8AD OfWiMM^
800804/1263 .
die aus 5»0 Tollen 2t4-Toluylenbie(phenylurtthan)f gelöst In 95 Tollen Methylftthylketon bestand( wurde tin Polyftthylenterephthalat-Reifenoord fünf Sekunden lang darin eingetaucht, worauf ale anschließend während ewel Minuten auf 200° 0 erhitzt wurde«
Haοhflem die Behandlungen alt der sweiten BehandlungeflUeelgkeit und anschließend unter den gleiohen Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt worden waren, ergab βloh bei der Messung der Klebkraft mittels dta H-Btuok-AusBiehteetee, dafi diese größer war als dl« Festigkeit dta Cords, welcher bei 13|0 kg braoh«
Die Klebkraft des nur alt dar ersten BehandlungeflUialg* kalt behandelten Cords betrug 4 §5 kg. -
Unter Terwendung einer traten Behandlungsfluaslgkelt, dlt aus 3,0 feilen 2,4-^oluylenbie(äth/lenbAr»etoff)» gelöst In 97 Teilen Tetrahydrofuran, bestandt wurde tin Poljrttthjrlenterephthalatoord fünf Bekunden lang darin elngetauent» worauf er während «wel Minuten auf 200° 0 «ffeltet wurde· DIt Behandlungen mit dar sweiten BehandluagtClttatltictlt •owit iie weiteren Behandlungen wurden wit Ui BaUmItI 1 durchgeführt. AIa die riebkraft mittela it· *«6ttl|fett»ttt gemessen wurde, trgab sioh, AaO tlt gröier
000604/1263
U70968
war ale 41· Festigkeit dee σorde, welcher bei 13,0 kg rifl»
SI« Klebkraft dee nur mit 4er ersten BehandlungsflUsslg*· keit behandelten Oerde betrug 5,0 kg.
Belaplel 6
Unter Verwendung einer ersten Behandlungefltiesigkeit, die aus 4F0 Teilen H*i*methylenbie(äthylenurethan), diepergiert und gelöst in 96 feilen Methylttthylketon, beetand, wurde ein Polyilthylenterephthalat-Ileifenoord während fünf Sekunden in diese erste SchendlungBflüeeigkeit eingetaucht imrt aneehlieflend awei Hinuten lang auf 200° 0 erhitzt.
Die Behandlungen mit der zweiten BehandlungsflUaelgkelt und danaeh waren wie Hn Stispiel 1♦ Als die Klefckraft mittels dee H-Stüö3rteet«c geaieeisen wurdet ergab eioh, daß ele größer war ele die festigkeit des UOTUe9 welcher bei 13,0 kg braoh.
Der nur alt der e?et<m Etbandlungflflttesigkeit behandelte Oord hatte ein· KIe»kraft von 4«5 kg·
freispiel 7
TTnter Terwendung einer +ra%9n BehandlungsflUealgkelt« dl· aus 7»O ?«llea 1»3«Dlas&~2»4-dioxyoyolobutylen~19?~bls (4'-*etayl»iienylen-5i-ieie3feimt)t gelöet in 93 Teilen Methylenohlorid, Vestan« ^ wtnrde ein ?olyÄthyleater«phthalat-Oord
«a«
in dies· erste Behandlungsflüssigkeit fünf Sekunden lang eingetaucht und anschließend drei Minuten lang bei 220° 0 erhitzt.
Me aneoblieSenden Behandlungen! einschließlich der Behandlung mit der zweiten SehendlungsflUseigkeit, wurden wie in Beispiel 1 durchgeführt. Als die Klebkraft mittels des P R-ntüokteates gemessen wurde, ergab Bioh, daß sie größer war, als die Festigkeit des Corde, welcher bei 13,0 kg riß.
Venn derselbe Cord unter gleichen Bedingungen wie vorhergehend, Jedoch mit d«r Abweichung, daß die Temperatur, bei welcher er anschließend an die Behandlung mit der eraten Behandlungsflüesigkeit erhitzt wurde, 135° 0 betrug, hatte er eine Klebkraft Ton 8,0 kg*
Die Klebkraft des nur mit der ersten Behandlungsflüssigkeit behandelten Cords betrug 4,5 kg.
Beigpiel 6
Unter Verwendung der «rsten Behändlungtflusiigkeit nach Beispiel 1 wurde eine Untersuchung beiüglioh der Wirkungen durchgeführt, die «ine änderung der während der Behandlung ait der «raten Behend lunge flüsigkeit rerwendeten Krhitaung·- temperatüren auf die Hebkreft hervorruft· BIe Bedingungen der nachfolgenden Behandlungen, einsohlieBlioh der Behandlung mit der sweiten Behändlungeflüieigkeit, waren mit den-
BADOWG««4AI.
901804/1283
Jenigen von Beispiel 1 identiaoh.
Srhltsungeteaperatur naoh der Behandlung alt der ersten BehendlungefIUeikItT1O
850 250 220
220 220 180
1Θ0 150
130 130
Krhltiunge-
stlt. Hin.
Duroheohnitt-
liohe Kleb-
kraft, k* Bemerkungen
Cord geritten
0,5 12,5 ebeneo
1,0 13,0 Cord Ton ober
halb 80 t «tr
Probe gerieten
1,0 12,0 Cord gerieten
2,0 13,0 ebenso
3,0 13,0 Cord Ton ober»
halb 80 ff «er
Probt gerieten
2,0 12,0 Cord gerieten
3,0 13,0 Cord Ton ober
halb 60 Jt der
Probe geritten
5,0 11,0 Allee htrauagt-
ritten
5,0 8,0 ebeneo
10,0 8,0
Aue den Torttthenden Ergebnieten let erelohtllon, «at naoh dtr Behandlung alt der ersten BehendlungefIUetigkeit eint Brhltsungeteaperatur τοη 150° - 250° 0 wUntohenmtrt let.
fteleplel 9
Xn die erete BehandlungeflUeeiglceit naoh Beiapltl 1 wurde tint Polyithylenterephthtlat-Kabeloord, dtr vlt
8Qi8CHM283
- 40 -
stehend beeohrieben hergestellt worden war« während fünf Sekunden eingetaucht und ansehllefiend während drei Minuten bei 220° 0 hiteebehandelt.
Die wäQrige Dl β per η ion aus Resoroln-VoiNULde|qrd~Latex9 die die «weite BehandlungsflUssigkelt dareteilt, wurde ge~
A Flüssigkeitι Formaldehyd JEtUi
Resorcin 40
37fiiger wttSriger 60
Vaseer 400
Die gtmlsotti flüssigkeit wurde auf einen )8-¥«rt τοη 8,5 «it Xtmatron eingeregelt.
B nttetlgkelti UilA
»ear 2508 |8 590
i (
Ii
(Produkt τοη feon Oe, tokie)
«atttrlleher Kautsehuk-Latex 60 ft 90 Vaseer 100
Me genieehte Flttesigkelt wurde »it XtMtM* attf το» 8,1 eingestellt.
der Keaiensatlen der FltleaigSreit A Wetjjpel fiel itundem toi to* 0 wwrde sie al« ntltelgkelt 9 IfIMJjI «ad
reivemeet, aa^dm die KIeΛWg wihr^al tamitevMMtur der Alteneng ilWrUeeea werdetΛϋ*
der Alteneng ilWrUeeea werdetΛϋ*.
BAOORfQlNW.
Der Cord» dtaatn Hitaebehandlung der ersten BehändlungeflUaaigkeit beendet worden war, wurde in die «weit· Behandlungaflüaaigkeit während drei Sekunden elngetauoht und der folgende Yoreuoh durchgeführt, bei welohem die Tem» peratur der Hitsebehandlung variiert wurde. Aneohließend wurde dieser Cord in die Mitte einen PreßetUokee τοη 1 onr, da» geaieohten natürlichen Kauteohuk für die Verwendung für Y-Riesen enthielt» eingebettet, und die Verklebung und Vulkanisierung wurde während 50 Minuten bei einer Temperatur τοη 136 0 und einem Druck τοη 15 kg/cm durohgefUhrt. Ale die Klebkräfte aittele de· "Oubioteatea" beetimat wurden, waren ii· Irgabnieee wie folgtt
Srhitsmgateaperatur
naoh dtf Behandlung
Mit dar «weiten Be-
handlunggflüaeigkeit
Brhltsunga-
seit. Min·
BADOHÄIHAL Klebkraft
k*
100 5 21
130 2 33
130 3 38
130 5 34
160 1 26
160 2 40
160 3 40
160 3 39
200 1 22
200 2 33
200 3 33
200 3 29
220 1 26
220 2 34
220 3 34
809804/J &8ÄÖ QfA 26
IS 1 20
Beispiel 10
Um die Besiehung swlsohen der Koncentration der Verbindung mit der funktioneilen Gruppe in der ersten Behändlungeflüesigkeit und der Feetotoffaufnahme des ersten über-Buge und der Klebkraft festeuatellen» wurden erste Behand-■ lungsflUseigkeiten mit den folgenden Anoätxen hergestellt, in welchen die Konzentrationen der Verbindung alt dtr funktioneilen Gruppe variiert wurden, wobei die angegebenen Mengen Gewichteteile darstellent
Brate BehändlungβfIUe- A B 0 DB sigkelt, Symbol·
Hexanethylenbie(ftthylen- 1 2,5 4*0 5,5 7,0 harnetoff)
Aerosol OT 0,5 t 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 wäQrige Lösung
Wasser, auf pH 9,0 ein- 97,0 95,5 94,0 92,5 91,0
ψ gestellt
Hatriunalginat 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 Oentao-Latex 40 $ 1 1 1 1 1
Kabeloordproben, die wie vorstehend beβohrleben hergestellt worden waren, wurden in die jeweiligen, vorstehend angegebenen ersten Behändlungeflüssigkeiten wahrend drei Sekunden eingetaucht und anschließend wahrend drei Minuten auf 220° 0 erhitet.
Sann wurden dl· Kabelοordproben in dlt swelte Behand-
909804/12&3
lungaflüeeigkeit, wie el« in Beispiel 1 verwendet wurde, während drei Sekunden eingetaucht und während swel Minuten bei 150° 0 gebacken, worauf sie an Kauteohukstoffe wie in Beispiel 9 verklebt wurden. Ihre Klebkräfte wurden nach de« "Oubictest" erhalten, während die prozentuale Peetstoffaufnahne (SFU) der ernten Behandlungeflüesigkeit an der Oberfläche de· Oord· aus den Knochentrookengtwiohtseunahiwn der i Cordproben ron 3 ■ Länge, die erhalten wurde, indem BeetimiBungen vor und naoh der Behandlung mit den ersten BehändlungefltiBBigkeiten vorgenoamen wurden, erhalten wurde»
Art der ereten
Behandlunga-
fltiififlgfcelt
feststoff aufnahm·
au· der «reten Be-
haiLdlxoytf flttf ff igkf It Λ
Kltbkraft
k 0,21 31.5
B 0,52 4OkO
0 1i15 42,7
1,87 42,1
1 2,61 42*0
Au· li···» Wertem ergibt eioh, dal die Ttstttoffaufnahae d·· ersten übereuge linear ansteigt, wenn die Kensentration itr T«rbindung Mit der funktioneilen Gruppe in äer »rsten BehaallungsflUesigkeit suniaat und AaB, obwohl «i· Xlebkraft eunäehet ansteigt, si« sieh alleähliek Isageaat uai 4a· Torliegen eine· kritischen Punkte» «tt E«rk*n iet. Xa 4ie··« fall wird Am» Torlitgen 4·· krltlaahen
BADOAlQiNAt
Θ09Θ0Α/12Θ3
1470868
Punktes bei dem Punkt beobachtet, bei welchem 41· Koneentration der «raten Behandlung»flüssigkeit 1,5 t beträgt und die Featetoffaufnahme 0,5 ^ tat»
Beiapiel 11
0,3 Teile Hexamethylendiamin wurden su der eraten Behandlungeflüeeigkeit τοη Beispiel 1 «ugefUgt und in dl·*· erste Behandlungefltiaalgkelt ein Polyethylenterephthalat-Kabeleord während drei Sekunden eins«taucht, vorauf er vM2t~ rend ewei Minuten auf 220° C erhitzt wurde. Dl· an·ahlleSenden Behandlungen waren wie In Beispiel 10 beschrieben.
Venn dieser Cord nach de» "Cubiotest" unt«rauoht wurde, aelgto er eine Klebkraft τοη 44 kg. Xn Tergleloh en den 40 kf einer Probe, die mit einer Flfaeigkeit, tu weleher kein AaIn auge ge be η worden war, behandelt wurde, l"t klar ein 10biger Anstieg In der Hebkraft tu beobaohten*
Weiterhin traten, wenn da· AoIn sugegeb«n worden kaum no oh Aufnahaefleeken auf, die τοη der nreiten lungsflüseigkeit herrühren. Aulerde» soheint ··, MB Cord aneohllalend an eeine Behandlung alt der «weiten 1·- handlungsnussigkeit einen Anatieg seiner Blefeaadcelt **fvelet.
If
Sin eua PolytthylesiAerephthelat-öarn τοη 250 De mit
80.9804/1263
BAO OKiSiNAL
48 Ylden hergestellt·· gewebe, an welohen dl· PVA-Pohliohte, dl· fUr da» Weben Ysrwendet wurde, nooh anhaftete, wurde wahrend einer Minute In dl· «ret· Bahandlungsflüsslgksit naoh Belepiel 1 eingetaucht, worauf ·■ fünf Hinuten bei 220° 0 •rhitst wurde.
Da· Oejweb· wurd· dann während einer Minute in die zweite Behandlungsflüseigkeit naoh Beiepiel 1 eingetaucht, worauf ä ·· während drei Minuten hei 150° 0 wftrraobehandelt wurd·· Banaoh wurd· eein* Verklebung mit einem naturllohen Kautsohuk, der al· Orundkttrper alt Tülletoff versetzt war« durchgeführt, wob·! dl· Zelt 50 Minuten» dl· Temperatur 136° C und der Eruok 15 kg/o« betrugen. BeIa Meeeen seiner Klebkraft betrug dl··· 13#0 kg j· 0,5 on Breit·, wae «ine größere Klebkraft darotellt ale dl· sum Reißen dee Kautschuke erforder-Hohe Kraft.
Zn d·» fallt dal es nur mit der ersten Behandlung·-* flüssigkeit behandelt wurd·, betrug die Klebkraft je 3 oa Breite 4·5 kg« Venn es and erereelte naoh der Behandlung mit der ersten Behandlunesflüosigkeit in einen 40 ί> "Oentao"-latex anstell· d«r «weiten Behandlungeflüssigkeit eingetaucht und ansohlleSend drei Minuten lang bei 150° 0 erhitet wurd·, betrug eein· Klebkraft 2 kg ie 3 ο» Breite. In Hhnlioher Weise batrvgt «ι«! ·1» CO + natürlicher Kautschuklatex rerwend«t wurd·, dl· Kl«bkraft 3 kg j· 3 ob Breite und wann ·· alt der «rat·» l»handluagsflttsalgk«lt, Jedooh ohne dl· sweite
BAD ORIGINAL
Θ08ΘΟΑ/1263
Behandlungsflüssigkeit behandelt wurde, betrug sie 3 kg je 3 ca Breite.
Venn weiterhin der PVA abgevasohen und duroh eine 30 Minuten lange Behandlung in heißem Wasser von 80° O, au welchem 2 g/l eelfenloeer Seife «ugegeben worden waren, entfernt wurde, waren die erhielten Ergebnisse die gleichen, wie vorstehend.
Beispiel 13
Ein PolyHthylenterephthalatfila (Reißfestigkeit 3,4 kg je 1 cm Breite und 20 Mikron Dicke) wurde wie in Beispiel behandelt. Veirn β eine Klebkraft der Haftung dee Films auf Kautaohuk mittels des Abstreiftestes gemessen wurde, war ale starker als die Festigkeit des Films, welcher bei 3 kg je 1 cm Breite riB.
Falls der Film nur mit der ersten Behändlungsflüssigkeit behandelt worden war, betrug ηeine Klebkraft am Kautschuk 1 kg je 1 cm Breite und wenn er wie in Beispiel 12 durch Eintauchen in natürlichen Kautschuklatex von 60 1> Feet« Btoffgehalt anstelle der zweiten Behandlungsfltieeigkeit behandelt worden war, betrug seine Klebkraft am Kautschuk je 1 ca Breite 1 kg. Venn andererseits der Film nioht mit 4er ereten Behandlungβflueαigkeit, sondern nur mit der »weiten Behändlung«flüssigkeit behandelt wurde, haftete der FiIa nicht Töllig auf dem Kautschuk an.
BAD ORIGINAL
90980471283
Beispiel U
Stapelfasern von 3 Be χ 5,08 om ("), gesponnen aus Polyoyolohexan-1,4-dimethylolterephthalat, wurden su zweifachen Garnen von einer GarnEohl von 30 verarbeitet und dann *u einem Tropioal-Qewebe gewobenf welches wie in Bei·* ■piel 12 behandelt wurde· Venn die Klebkraft der Haftung i dieses Gewebeβ auf Kautschuk mittel» des Abstreiftestes gesessen wurdet war sie grufler als die Festigkeit des Kautschuks» welcher bei 12 kg je 0,5 ca Breite rifl.
Wenn da*> Jewebe nur mit dar ersten Behändlungsflüseigkeit behandelt wurde oder nach der Behandlung mit der ersten Behändlungeflüssigkeit in einen 40 < "Otntao"-Latex statt in die Bweite Behandlungsflüssigkeit eingetaucht und anschließend während drei Minuten auf 150° 0 erhitzt wurde oder wenn es nicht alt der ersten Behandlungeflttssigkelt» sondern nur mit der «weiten Behändlungsflüssigkeit behandelt wurdev betrug die Klebkraft in jeden dieser Fülle etwa 3 kg je 3 cm Breite·
Beispiel 15
Der Cord, dessen Hltsebehaadlung der ersten Behandlungsflüesigkeit beendet war und derjenige, deaeen Hitsebehändlung Ser «weiten BehändlungsTlUseigkeit in Beispiel 1 beendet war»
BADOWQlNAt
909804/1263
wurden jeweils bezüglich ihrer Änderungen ia Yerlauf der Zeit untersucht, wenn Bie der Luft in einem Haue ausgesetzt waren·
Zeit seit Beendigung
der ereten Behänd-
lungsflüseigkeite-
wärnebehandlung bis
zur Behandlung mit
der zweiten Behand-
lun*aflüssigkeit
Tage seit Beenid-
gymg der »weiten
Behänd I$ig8 f lüe-
Bigkeitevänaebe-
handlung bis eur
Aufklebung des
Cords auf Kautschuk
Klebkraft
naoh
H-Stüok-
Teet
Ausnafi
dee
Cordrie-
ees, i>
1 Tag 1 15fO 100
4 Tage 1 15,0 100
1 Woche 1. 12,8 95
2 Wochen 1 13,0 100
1 Monat 1 12,7 95
5 Monate ΐ 12,6 90
1 Jahr 1 12,5 88
2 Tage 1 15,0 100
2 Tage 4 12,6 96
2 Tage 7 11,0 72
2 Tage 10 11.5 80
2 Tage 14 11,8 84
Aue den vorstehenden Werten ist ere iaht lieh, 4*8 bei einem Cord, bei welchem die Bildung des ersten übereuga beendet war, änderungen, die sioh daraus ergeben, da8 er in einen Raum stehen gelassen wurde, nioht beobachtet werden kennen und ebenfalls, <5aS Änderungen, die sieh daraus erge-
SAD
ben» daß ein Cord, an dem die Bildung der ersten und zweiten übersüge beendet war, in einem Rpust für etwa zwei Wochen stehen gelassen wurde, eine Angelegenheit ist, die kann bei den üblichen technischen ProduktionsarbeitsgRngen in Betracht gezogen werden muS·
BAD OfW^jjAjt, ι - -j;-.ή
909ΘΟ*/12Θ3

Claims (1)

  1. U70968
    Patentansprüche
    Verfahren zur Erzielung der Haftung von Polyestermaterialien von hohem Molekulargewicht auf Xautsohukstoffen, dadurch gekennzeichnet» daß Polyestermaterial mit einer ersten Behandlungeflüsslgkeit, «eiche eine Verbindung mit mindestens zwei gleichen Gruppen, wie aktiven Isocyanatgruppen, Äthylenharnetoffgruppen, Äthyl enure thangruppen oder Phenyl ure thangruppen, enthält, behandelt wird, das mit der ersten Behandlungsflüssigkeit behandelte Material bei Temperaturen zwischen 150° und 250° C einer lärme be hand lung unterworfen wird, das wärmebehandelte Material mit einer zweiten Behandlungsflüssigkeit, die eine wäßrige Dispersion aus Phenol-Formaldehyd-Latex enthält, behandelt wird, das mit der zweiten Behandlungeflüssigkeit behandelte Material bei Svmperaturen zwischen 100° und 2500C Wärme behandelt wird und anschließend die Haftung des Materials auf den Kautsohukstoffen herbeigeführt wird.
    2· Verfahren nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die erst« Behandlung mit einer wäßrigen JehandlungBflüaeigkeit erfolgt.
    BAD ÖftlÖINAl^!' 909804/1263
    Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet» daß für dieerste Behandlung eine Behandlungsflüssigkeit verwendet wird, die eine kleine Menge eines Amine aus der Gruppe von primären Aminen, sekundären Aminen, tertiären Aminen, polymerisaierten Aminoverbindungen und quarternären B^rdroxylammoniumverblndungen enthält·
    4· Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Behandlungsflüseigkeit die Aminoverbindung in | einer Menge von O905 - 4 Äquivalenten je 1 Äquivalent der funktioneilen Gruppe der Verbindung mit funktioneilen Gruppen, die in dieser Flüssigkeit zusammen vorliegen, enthält·
    5· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die erste Behandlung eine Behandlungeflüssigkeit verwendet wird, die eine kleine Menge eines Dispergiermittels enthält.
    6« Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die erste Behandlung eine Behandlungsflüssigkeit verwendet wird, die eine kleine Menge eines Mittels zur Regelung der Viskosität enthält.
    7· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die erste Behandlung eine
    Behandlungswäßerige/Flüssigkeit verwendet wird, die eine geringe Menge
    Latex enthält.
    8* Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Latex aus einem Vinylpyridin-Mischpolymerisat-Latex besteht·
    BADOWÖfNAIU
    909804/1263
    H70Ö68
    9· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 3-6» daduroh gekennzeichnet, daß für die erste Behandlung ein· organische Behandlungeflüsβigkeit verwendet wird, die eint kleine Menge einer organischen Lösung eines Rohkautechuka enthält.
    10· Verfahren naoh einem der Ansprüche 1 bis 9, daduroh gekennzeichnet, daß für die zweite Behandlung als Behandlungeflüssigkeit eine wäßrige Dispersion, wie Reaoroin-Formaldehyd-Latex, verwendet wird.
    11« Verfahren naoh Anspruch 10, daduroh gekennzeichnet dafi die wäßrige Dispersion aus natürlichem Kautschuklatex und Vinylpyridin-MiBohpolymerisatlatex besteht.
    12· Verfahren nach Anspruoh 10, daduroh gekennzeichnet dafl die wäßrige Dispersion aus einem Vinylpyridin-Misohpolymerisatlai^x besteht.
    13« Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, daduroh gekennzeichnet, daß das mit der ersten Behandlungsflüssigkeit behandelte Material bei Temperaturen zwischen 180° und 230° C wärmebehandelt wird.
    14. Verfahren nach Anspruch 13, daduroh gekennzeichnet, dafl das mit der ersten Behandlungsflüesigkeit behandelte Material während 1 bis 3 Minuten wärmebehandelt wird.
    15.Verfahren naoh einem der Ansprüche 1 bie 14·, dadurch gekennzeichnet, daß als Polyester mit hohem Molekulargewicht Polyäthylenterephthalat verwendet wird.
    BAD ORIOINAL
    900804/1263
    16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzelohnet, daß das mit der ersten Behandlungsflüssigkeit behandelte Material wärmebehändeIt wird, während ein· Schrumpfung desselben zugelassen wird.
    JWAXOlHQ
DE19611470968 1961-12-29 1961-12-29 Verfahren zum haftfesten Verbinden von Polyestermaterialien mit natürlichem oder synthetischem Kautschuk Expired DE1470968C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET0021354 1961-12-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1470968A1 true DE1470968A1 (de) 1969-01-23
DE1470968B2 DE1470968B2 (de) 1973-02-15
DE1470968C3 DE1470968C3 (de) 1973-09-13

Family

ID=7550071

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19611470968 Expired DE1470968C3 (de) 1961-12-29 1961-12-29 Verfahren zum haftfesten Verbinden von Polyestermaterialien mit natürlichem oder synthetischem Kautschuk

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1470968C3 (de)
FR (1) FR1310104A (de)
GB (1) GB953415A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS57128271A (en) * 1981-01-29 1982-08-09 Unitika Ltd Production of polyester fiber with good adhesiveness with rubbers

Also Published As

Publication number Publication date
DE1470968B2 (de) 1973-02-15
GB953415A (en) 1964-03-25
DE1470968C3 (de) 1973-09-13
FR1310104A (de) 1963-03-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3597816B1 (de) Tauchbadzusammensetzungen zur behandlung von verstärkungseinlagen
DE69929318T2 (de) Verstärkter verbundwerkstoff und klebemittel
DE3642930C2 (de)
EP3597686B1 (de) Tauchbadzusammensetzungen zur behandlung von verstärkungseinlagen
DE1570615B2 (de) Verfahren zur Herstellung von dispergierbaren Polyurethanen
DE2323131A1 (de) Verstaerkte elastomere verbundmaterialien und verfahren zum verbinden der verstaerkenden elemente mit der elastomeren struktur
DE1494889A1 (de) Verfahren zum Behandeln von Glasfasern bei der Herstellung glasfaserverstaerkter elastomerer Erzeugnisse
DE2221798B2 (de) Verfahren zur herstellung von polyurethanharnstoff-loesungen
DE1470971C3 (de) Verfahren zum Kleben von Polyester faden, garnen oder geweben mit naturh chem oder synthetischem Kautschuk
DE2150556A1 (de) Impraegniertes wasserabgelagertes Blatt
DE3215774C2 (de)
DE69714708T2 (de) Verbesserte adhäsion zwischen acsm besiehungsweise und csm zu rfl-behandeter polyester schnur
DE2013552B2 (de) Verfahren zum verbessern der klebfaehigkeit von polyester-materialien
DE10317738A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Polyesterfaserkords zum Verstärken von Kautschukmaterialien
DE2062979A1 (de) Gegen hydrolytische Zerstörung stabilisiertes polymeres Material und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2059621B2 (de) Verfahren zur herstellung von faserverstaerkten kautschukvulkanisaten
EP1349901A1 (de) Holzwerkstoffe aus mit polyisocyanaten verleimten holzteilen
DE1470968A1 (de) Verfahren zur Erzielung der Haftung von Polyestermaterialien auf Kautschukstoffen
DE1494366A1 (de) Verfahren zur Erzielung der Haftung von Polyestermaterialien auf Kautschukstoffen
DE2017870A1 (de) Einstufiges stabiles Polyester-Cordtauchbad und dessen Anwendung
DE1694861C3 (de)
DE2221495C3 (de) Ternäres Komponentenpolykondensat und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2108391A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschuk oder Gummilaminaten
DE1939269A1 (de) Verstaerkungsgarne oder -corde
DE2251073A1 (de) Reifencord

Legal Events

Date Code Title Description
SH Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)