DE1469097B - Verfahren zur Wärmebehandlung von PoIyvinylalkoholfäden - Google Patents
Verfahren zur Wärmebehandlung von PoIyvinylalkoholfädenInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wärme- nitrilfäden ein Aviviermittel aufzubringen und die
behandlung von Polyvinylalkoholfäden, wobei ihr als Fäden anschließend in einer Dampfkammer zu verHauptaufgabe
das Erzielen einer bequemen, einfach strecken.
zu handhabenden, wirksamen und gleichmäßigen Um Textilstoffe und ähnliches Gut wärmezubehan-
Wärmebehandlung der Fäden und das Verhindern 5 dein, hat man sie auch schon durch ein auf erhöhter
ihrer Verfärbung bei der Wännebehandlung zugrunde Temperatur gehaltenes Bad von geschmolzenem Metall
hegt. geführt, wobei das durch das geschmolzene Metall er-
Es sind zwei Verfahren zur Wärmebehandlung von hitzte Gut durch eine Behandlungsflüssigkeit geführt
Fäden üblich, von denen das eine hauptsächlich in wird, welche auf der Oberfläche des geschmolzenen
einem Flüssigkeitsteilchen enthaltenden gasfönnigen io Metalls schwimmt. Dies ist aus der österreichischen
Medium und das "andere hauptsächlich in einem Patentschrift 185 342 bekannt.
flüssigen Medium durchgeführt wird. Bei einem in Um die den bekannten Verfahren anhaftenden
gasförmigem Medium durchgeführten Verfahren wird Schwierigkeiten auszuschalten, wurde nun ein Verdie
für die Wärmebehandlung erforderliche Zeit, da fahren zur Wärmebehandlung von Polyvinylalkoholdie
Wärmeleitfähigkeit des gasfönnigen Mediums im 15 fäden entwickelt, das erfindungsgemäß darin besteht,
allgemeinen gering ist, so lang, daß es schwierig wird, daß auf die Oberfläche der Fäden ein Polyalkylenglykol
die Behandlung wirkungsvoll durchzuführen, d. h., der oder ein Siliconöl mit einer Temperatur von 235 bis
Wärmebehandlungsofen erhält bei zunehmender 240 ° C aufgebracht wird, wonach die Fäden unter An-Wärmebehandlungsgeschwindigkeit
beträchtlich große Wendung von Wärme gestreckt, geschrumpft und bzw.
Abmessungen, so^daß es schwierig wird, die Tempe- 20 oder bei gleichbleibender Länge in einem erwärmten
ratur im Inneren" des Ofens gleichmäßig zu halten, gasförmigen Medium einer Wärmebehandlung unterwobei
im allgemeinen als gasförmiges Medium die worfen werden. Bei diesem Verfahren werden die
billige Luft verwendet wird. Jedoch nehmen die Fäden Fäden vor dem Aufbringen der Flüssigkeit vorzugsin
diesem Fall bekanntlich eine andere Farbe an. Beim weise auf 50 bis 200° C vorgewärmt.
Verfahren zur Wännebehandlung in einem flüssigen 25 Bei dem Verfahren nach der Erfindung ist die für die Medium werden im allgemeinen wäßrige Salzlösungen Wärmebehandlung erforderliche Zeit kürzer, als sie für und organische Flüssigkeiten verwendet. Zu der die übliche Behandlung in einem gasförmigen Medium ersteren Gruppe gehört das aus der französischen notwendig ist, der Verfärbungsgrad ist im allgemeinen Patentschrift 1155 960 bekannte Verfahren, bei dem herabgesetzt und der Verlust des Mediums im Veraus einem Kopolymerisat von Vinylidenchlorid und 30 gleich zu dem in einem flüssigen Medium üblichen Vinylchlorid im Schmelzverfahren gesponnene Fäden Verlust verringert, so daß Hochleistungswärmebehandmit Wasser abgekühlt und in einer wäßrigen MgCl2- lungen leicht möglich gemacht werden können. In Lösung auf 140 bis 150° C erhitzt werden. Auch ist aus diesem Falle wird der Wirkungsgrad durch das erder französischen Patentschrift 1132 961 ein Verfahren wähnte Vorerwärmen der Fäden auf 50 bis 200°C noch zur Verbesserung der Ausdehnungsstabilität von 35 weiter verbessert.
Verfahren zur Wännebehandlung in einem flüssigen 25 Bei dem Verfahren nach der Erfindung ist die für die Medium werden im allgemeinen wäßrige Salzlösungen Wärmebehandlung erforderliche Zeit kürzer, als sie für und organische Flüssigkeiten verwendet. Zu der die übliche Behandlung in einem gasförmigen Medium ersteren Gruppe gehört das aus der französischen notwendig ist, der Verfärbungsgrad ist im allgemeinen Patentschrift 1155 960 bekannte Verfahren, bei dem herabgesetzt und der Verlust des Mediums im Veraus einem Kopolymerisat von Vinylidenchlorid und 30 gleich zu dem in einem flüssigen Medium üblichen Vinylchlorid im Schmelzverfahren gesponnene Fäden Verlust verringert, so daß Hochleistungswärmebehandmit Wasser abgekühlt und in einer wäßrigen MgCl2- lungen leicht möglich gemacht werden können. In Lösung auf 140 bis 150° C erhitzt werden. Auch ist aus diesem Falle wird der Wirkungsgrad durch das erder französischen Patentschrift 1132 961 ein Verfahren wähnte Vorerwärmen der Fäden auf 50 bis 200°C noch zur Verbesserung der Ausdehnungsstabilität von 35 weiter verbessert.
Reifencord bekannt, wobei Fäden aus Nylon oder Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Erfindung
anderen Thermoplasten bei Raumtemperatur in eine werden nachstehend Beispiele aufgeführt. Der durch
wäßrige Lösung eines Haftmittels eingetaucht und nach übliches Naßspinnen und Trocknen erhaltene PoIydem
Trocknen bei 132°C um etwa 6% gestreckt wer- vinylalkohol-Preß- oder Ziehstrang (600 Fasern,
den. Wenn jedoch eine wäßrige Salzlösung verwendet 40 4000 Denier) wird, wie in der Tabelle gezeigt, unter
wird, liegt der Siedepunkt der Lösung im allgemeinen verschiedenen Bedingungen einer steten Wärmebehandzwischen
100 und ;1Ϊ0° C, wobei die Behandlung bei lung unterworfen, worauf seine Eigenschaften geeiner
über dem Siedepunkt liegenden Temperatur messen werden. Wenn das Vorwärmen in einer Heiz-Druck
erfordert, wodurch die Wärmebehandlung trommel erfolgt, wird Polyäthylenglykol in einem
schwierig wird..-'jl .^ \ . 45 Kochbecher erwärmt; der untere Abschnitt einer sich
Wenn als Beheizungsmittel organische Flüssigkeiten frei drehenden kleinen Walze wird in die Flüssigkeit
verwendet werden — im allgemeinen werden Öle und eingetaucht, ihr oberer Abschnitt wird mit dem Preßandere
organische Flüssigkeiten mit hohem Siedepunkt oder Ziehstrang in Berührung gebracht, wobei die
verwendet —, wird die für die Wärmebehandlung er- Walze durch die Fortbewegung der Fasern gedreht
forderliche Zeit "abgekürzt, wobei die Verfärbung ab- 50 wird und die Flüssigkeit sich auf der Oberfläche der
nimmt. Da jedoch diese Medien im allgemeinen eine Walze ausbreitet und an den Fasern haftenbleibt. Dahohe
Viskosität aufweisen, nimmt die Menge des an bei stellt sich heraus, daß das Gewicht des anhaftenden
den Fäden haftenden Materials zu, wodurch eine Mediums etwa die Häute des Gewichts der Fasern beWiedergewinnung
dieser Flüssigkeiten in zufrieden- trägt. Bei den Versuchen ist eine Luftbad-Wärmestellendem
Umfang erschwert ist und der Verdamp- 55 behandlungsapparatur üblicher Bauart verwendet
fungsverlust des flüssigen Beheizungsmittels propor- worden.
tional mit der Steigerung der Wärmebehandlungs- Die nachstehend wiedergegebenen Versuchsergebnisse
temperatur zunimmt, wobei die Verschlechterung des zeigen, daß beim Strecken nur in einem Luftbad ohne
Beheizungsmittels bei seiner kontinuierlichen Verwen- Polyäthylenglykolauftrag 10 Sekunden Streckzeit unzu-
dung über eine längere Zeitspanne beachtlich wird. 60 reichend sind, so daß die Faser nicht völlig gestreckt
Insbesondere bei einem Hochleistungsverfahren er- wird, 30 Sekunden Streckzeit jedoch einen ziemlich
reicht das Gewicht des anhaftenden Beheizungsmittels hohen Streckungsgrad erbringen, während 1 Minute
das Mehrfache des Gewichts der Fäden, so daß der Streckzeit die maximale Faserstreckung ergibt und die
Verlust an Beheizungsmittel beträchtlich ansteigt. Dies darüber hinausgehende Streckzeit außer der stärkeren
sind die Gründe, weshalb die vorstehend erörterten 65 Verfärbung keinen Gewinn in der Streckung bringt.
Verfahren industriell kaum praktisch angewendet wer- Andererseits zeigen diese Versuchsergebnisse auch, daß
den können. Zu erwähnen ist noch die britische Patent- beim Strecken der Fasern in einem Luftbad nach dem
schrift 737 222, aus der es bekannt ist, auf Polyacryl- Anbringen von auf 24O0C erwärmtem Polyäthylen-
glykol auf der Oberfläche der Fasern nur 10 Sekunden
Streckzeit fast die gleiche Streckung ergeben wie eine Streckzeit von 30 Sekunden ohne Polyäthylenglykolauftrag,
so daß die Streckzeit auf etwa ein Drittel der früheren Streckzeit verkürzt werden kann, wobei durch
die Wärmebehandlung eine geringere Verfärbung verursacht wird und recht gute Ergebnisse erzielt werden
können.
| Vorwärm- | Temperatur | Temperatur | Luftbad-Wärmebehandlung | maximale Streckung |
Trocken festigkeit |
Färbung | |
| Nr. | temperatur | des Polyäthylen- glykols |
°c | Zeit | % | ; g/d | |
| 0C | °C | 230 | Sekunden | 200 | 7,9 | fast farblos | |
|
Λ
J. |
230 | 10 | 265 | 8,7 | hellgelb | ||
| 2 | — | — | 230 | 30 | 280 | 9,1 | gelb |
| 3 | — | — | 230 | 60 | 210 | 8,2 | fast far' los |
| 4 | 150 | 230 | 10 | 260 | 8,9 | fast farblos | |
| ■ - 5 | — | 240 | 230 | 10 | 310 | 10,1 | hellgelb |
| 6 | 120 | 240 | 230 | 30 | 285 | 9,5 | fast farblos |
| 7 | 150 | 240 | 230 | 10 | 265 | 9,0 | fast farblos |
| 8 | 170 | 240 | 5 | ||||
Außerdem wird bei- Durchführung der gleichen Wärmebehandlung nach dem Vorwärmen der Fasern
der Wirkungsgrad besser, so daß die Streckzeit auf etwa ein Sechstel der früheren Streckzeit verkürzt
werden kann und eine geringere Faserverfärbung eintritt. Wenn auf der Oberfläche der Fasern kein erwärmtes
Polyäthylenglykol aufgebracht wird, ist die Auswirkung des Vorwärmens nur gering.
Die Wirkungen der Erfindung sind durch die Beispiele der Tabelle erläutert. Andererseits kann natürlich,
sofern die Fasern einer Wärmebehandlung in einer Flüssigkeit, wie Polyäthylenglykol, unterworfen
werden, die zeitverkürzende Wirkung auch erzielt werden, jedoch steigt das Gewicht der an den Fasern
haftenden Flüssigkeit proportional mit dem Ansteigen der Behandlungsgeschwindigkeit merklich an, wobei
die Flüssigkeit sich insbesondere im Falle ihrer langfristigen Verwendung verschlechtert, eine hohe Viskosität
bekommt und dann das Gewicht der an den Fasern haftenden Flüssigkeit ein Mehrfaches des
Fasergewichts erreicht. In einem solchen Falle ist die Wiedergewinnung der Flüssigkeit nicht nur schwierig,
sondern darüber hinaus noch unvorteilhaft infolge ihrer zunehmenden Verschlechterung und dem Rückgang
der Flüssigkeitsmenge. Erfindungsgemäß können diese Mängel beseitigt werden, wobei erstens das Gewicht
des anhaftenden Mediums etwa 10% bis etwa einem Mehrfachen dieses Prozentsatzes, bezogen auf
das Fasergewicht, als ausreichend angesehen ist, wobei zweitens die Wirkung bei verkürzter Behandlungszeit
und auch die Gleichmäßigkeit der Behandlung fast gleich einer im flüssigen Medium ist. Außerdem erfolgt
die Wärmebehandlung nach der Erfindung in Luft, so daß sie, da der Widerstand während der Wärmebehandlung
im Vergleich zu dem in einem flüssigen Medium gering ist, bei Streck- und Schrumpfbehandlungen
vorteilhaft ist.
Wie aus vorstehendem ersichtlich, ist die Erfindung bei ihrer industriellen Anwendung von großem Wert
und vorteilhaft. Darüber hinaus ist das Verfahren nach der Erfindung nicht nur für Polyvinylalkoholfasern,
sondern auch allgemein für verschiedene Arten natürlicher und regenerierter Fasern, insbesondere auch für
thermoplastische synthetische Fasern anwendbar. Die Erfindung wird durch folgende Beispiele erläutert.
Nach einem üblichen Naßspinnverfahren gewonnene Polyvinylalkoholfasern (3000 Denier, 600 Fasern) werao
den mit Hilfe einer eine Temperatur von 13O0C aufweisenden
Walze vorgewärmt. Auf die Fasern wird dann auf 240° C erwärmtes Polyäthylenglykol aufgebracht.
Die Fasern wurden 8 Sekunden lang in einem Luftbad von 23O0C bis auf das 3,9fache gestreckt,
8 Sekunden lang in einem Luftbad von 235°C bei unveränderter
Länge einer Wärmebehandlung unterworfen und dann mit Wasser stetig gewaschen und
schließlich getrocknet. Man erhält prächtige weiße und schöne Fasern mit guter Wasser- und Wärmebeständigkeit,
die bereits nach der Wärmebehandlung in kochendem Wasser unlöslich sind und eine Trockenfestigkeit
von 9,8 g/d aufweisen.
Wenn andererseits die gleichen Fasern einem Strecken unter Anwendung von Wärme und einer
Wärmebehandlung bei unveränderter Länge ohne Aufbringen von Polyäthylenglykol auf ihrer Oberfläche
unterworfen werden, verlängern sich die Fasern nach dem Strecken bei 230°C für die Dauer von 30 Sekunden
nur 3,8fach, und nach der Wärmebehandlung ohne Veränderung ihrer Länge bei 235° C für die Dauer von
30 Sekunden lösen sie sich in kochendem Wasser, zeigen eine hellgelbe Färbung und haben eine Trockenfestigkeit
von 9,4 g/d.
Mittels eines üblichen Trockenspinnverfahrens gewonnene Polyvinylalkoholfasern werden durch die
eine Temperatur von 1200C aufweisende Walze vorgewärmt,
und auf ihrer Oberfläche wird auf 2350C erwärmtes
Silikonöl aufgebracht, worauf sie 1,5 Sekunden lang in einem Stickstoff gasbad von 23O0C unter
Anwendung von Wärme auf das 9fache gestreckt werden, dann 1,5 Sekunden lang in einem Stickstoffgasbad
bei 233 0C unter Anwendung von Wärme um 10% schrumpfen, worauf sie mit Wasser stetig gewaschen
und schließlich getrocknet werden. Die so behandelten Fasern sind nach der Wärmebehandlung bereits beständig
gegen kochendes Wasser, haben eine Trockenfestigkeit von 7,9 g/d, eine 12%ige Verlängerung und
eine schöne weiße Färbung. Wenn andererseits die gleichen Fasern ohne Aufbringen von warmem Silikonöl
auf ihrer Oberfläche einem Strecken und Schrumpfen unter Anwendung von Wärme in einem Stickstoffgasbad
unterworfen werden, weisen sie nach dem Strecken für die Dauer von 5 Sekunden bei 2300C eine 8,8fache
Verlängerung auf, und nach der Wärmebehandlung für die Dauer von 5 Sekunden bei 2330C und einem
10%igen Schrumpfen lösen sie sich in kochendem
Wasser auf und haben eine Trockenfestigkeit von 7,7 g/d und eine Dehnung von 11,5 %·
Die aus einer Lösung von 15%igem Polyvinylalkohol, dem im Verhältnis von 1,2% des Polyvinylalkohole
Borsäure beigemischt ist, gesponnenen und in eine wäßrige Lösung von gesättigtem Natriumsulfat
bei 30° C, der 3 g/l Natriumhydroxyd beigemischt ist, gespritzte Fasern werden zum Entfernen der Borsäure
und des Natriumsulfats mit Wasser ausreichend gewaschen, dann getrocknet und mittels Infrarotstrahlung
erwärmt, worauf auf ihre Oberfläche bis auf 2350C erwärmtes Polyalkylenglykol aufgebracht wird,
sie dann in einem Luftbad von 230° C 10 Sekunden lang auf das 3,5fache gestreckt, bei unveränderter
Länge in einem Luftbad von 2350C 10 Sekunden lang einer Wärmebehandlung unterworfen und dann mit
Wasser stetig gewaschen und schließlich getrocknet werden. Es werden schöne weiße Fasern erhalten, die
gegen warmes Wasser von 12O0C beständig sind und
eine Trockenfestigkeit von 14,2 g/d aufweisen.
Wenn die gleichen Fasern ohne Aufbringen organischer Flüssigkeit auf ihrer Oberfläche unter Anwendung
von Wärme in einem Luftbad gestreckt und bei unveränderter Länge einer Wärmebehandlung unterworfen
werden, erbringt das Strecken für die Dauer von 30 Sekunden bei 2300C nur eine l,8fache Verlängerung,
und es sind die bei gleichbleibender Länge Sekunden lang einer Wärmebehandlung bei 2350C
unterworfenen Fasern nur gegen warmes Wasser mit einer Temperatur von unter 102° C beständig und
weisen eine Trockenfestigkeit von 8,3 g/d sowie eine hellgelbe Färbung auf.
Claims (2)
1. Verfahren zur Wärmebehandlung von PoIyvinylalkoholfäden,
dadurchgekennzeichn e t, daß auf die Oberfläche der Fäden ein Polyalkylenglykol
oder ein Siliconöl mit einer Temperatur von 235 bis 240° C aufgebracht wird, wonach
die Fäden unter Anwendung von Wärme gestreckt, geschrumpft und/oder bei gleichbleibender Länge
in einem erwärmten gasförmigem Medium einer Wärmebehandlung unterworfen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-. zeichnet, daß die Fäden vor dem Aufbringen der
Flüssigkeit vorzugsweise auf 50 bis 2000C vorgewärmt werden.
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