DE1468228C - Substituiert? Naphthyloxyessigsauren, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel - Google Patents
Substituiert? Naphthyloxyessigsauren, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende ArzneimittelInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft neue substituierte Naphthyloxyessigsäuren der allgemeinen Formel
O—CH7-COOH
C=O
C=CH2
worin R Methyl oder Äthyl bedeutet oder in denen, wenn R Äthyl ist, in 2-, 3- oder 5-Stellung im Naphthalinkern
ein Wasserstoffatom durch Methyl oder in 2- oder 5-Stellung durch Chlor ersetzt ist, ein Verfahren
zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel.
Die neuen Verbindungen können hergestellt werden, indem man in an sich bekannter Weise eine Verbindung
der allgemeinen Formel
0-CH2-COOH
C=O
CH,
CH,
worin R Methyl oder Äthyl bedeutet oder in denen, wenn R Äthyl ist, in 2-, 3- oder 5-Stellung im Naphthalinkern
ein Wasserstoffatom durch Methyl oder in 2- oder 5-Stellung durch Chlor ersetzt ist, mit einem
Salz eines sekundären Amins und Formaldehyd oder Paraformaldehyd umsetzt, das gebildete Salz der
Mannich-Aminverbindung mit einer schwachen Base behandelt und gegebenenfalls das erhaltene Salz der
substituierten Naphthyloxyessigsäure in üblicher Weise in die freie Säure überführt.
Die neuen Verbindungen gemäß der Erfindung weisen diuretische, natriuretische und chloruretische
Wirkung auf, indem die Menge an im Urin ausgeschiedenem Wasser, Natrium und Chlorid erhöht
wird. Dabei tritt die Erhöhung der Ausscheidung für Wasser, Natrium und Chlor in gleichem Maße ein.
Sie eignen sich daher zur Behandlung vieler Krankheiten, die auf übermäßige Retention von Elektrolyten,
besonders Natrium- oder Chlorionen oder Natrium- und Chlorionen, zurückzuführen sind, z. B.
zur Behandlung von Hypertonie, Ödemen und anderen mit der Retention von Elektrolyt und Flüssigkeit in
Zusammenhang stehenden Zuständen. Die Verbindungen können auch verwendet werden, um die
Urinausscheidung zu erhöhen.
Die Wirksamkeit der neuen Verbindungen wurde gegenüber dem als sehr aktiv bekannten Produkt »Mersalyl« geprüft. Die Versuchsdurchführung und die Ergebnisse werden im folgenden beschrieben: Man gibt abgerichteten, nicht reinrassigen, weiblichen Hunden, die seit ungefähr 12 Stunden nicht gefressen haben, oral 500 ml Wasser und subkutan 3,0 g Kreatinin. Dann gibt man eine Infusion von isotonischem Phosphatpuffer, welcher Mannit enthält, in einer Menge von 3,0 ml je Minute. Nach 20 Minuten wird mittels Katheter die Harnblase zum erstenmal entleert, danach wird die Entleerung in Abständen von 10 Minuten wiederholt. In der Mitte zwischen zwei Harnentleerungen wird venöses Blut entnommen.
Die Wirksamkeit der neuen Verbindungen wurde gegenüber dem als sehr aktiv bekannten Produkt »Mersalyl« geprüft. Die Versuchsdurchführung und die Ergebnisse werden im folgenden beschrieben: Man gibt abgerichteten, nicht reinrassigen, weiblichen Hunden, die seit ungefähr 12 Stunden nicht gefressen haben, oral 500 ml Wasser und subkutan 3,0 g Kreatinin. Dann gibt man eine Infusion von isotonischem Phosphatpuffer, welcher Mannit enthält, in einer Menge von 3,0 ml je Minute. Nach 20 Minuten wird mittels Katheter die Harnblase zum erstenmal entleert, danach wird die Entleerung in Abständen von 10 Minuten wiederholt. In der Mitte zwischen zwei Harnentleerungen wird venöses Blut entnommen.
Nach dieser Kontrollphase injiziert man den Hunden intravenös die zu prüfende Verbindung in einer
Anfangsdosis von 2,5 mg/kg. Danach erhalten die Hunde die zu prüfende Verbindung als Infusion in
einer Menge von 3,0 mg/kg/Stunde. 20 Minuten nach der Gabe der Anfangsdosis entnimmt man Harn und
wiederholt dann die Harnentnahme im Abstand von jeweils 10 Minuten. In der Mitte zwischen zwei
Harnentnahmen entnimmt man venöses Blut. Der Anstieg der Ausscheidung an Natrium, der durch die
zu prüfenden Verbindungen verursacht wird, ist in der nachfolgenden Tabelle wiedergegeben.
| Vergleichstabelle über diuretische Wirksamkeit | Na+- au C) |
Ausschei dem Ha D-C |
jung rn Rück resorption (%) |
K + -/ scheic aus derr C |
^US- ung ι Harn D-C |
Cr-Aussc aus dem C |
6 | heidung Harn D-C |
Ausgesc Flüssig men C1 3) |
liedene keits- . ge D1-C1 |
|
| Verbindung, hergestellt nach Beispiel |
Name der zu prüfenden Verbindung | D2) | 732 | 99,8 | D | 87 | D | 885 10 |
879 | 6,0 | |
| i | [2-Chlor-4-(a-methylen- | 7 | 942 | 88,8 99,2 |
14 | 62 | 1134 10 |
1124 | 1,4 | 7,7 | |
| 2 | butyryl)-naphthyl-(l)]- oxyessigsäure [2-Methyl-4-(a-methylen- |
739 71 |
1101 | 90,6 99,3 |
101 39 |
107 | 1330 | 1320 | 7,4 1,7 |
9,4 | |
| 3 | butyryl)-naphthyl-(l)]- 1 oxyessigsäure [4-Methacryloyl- |
1013 83 |
89,3 | 101 56 |
9,4 3,3 |
||||||
| naphthyl-(l)]- oxyessigsäure |
1184 | 163 | 12,7 | ||||||||
) Erhöhung der Ausscheidung, die durch Gabe der Kontrollverbindung bewirkt wird (Mikroäquivalente/Min.).
) Erhöhung der Ausscheidung, die durch Gabe der zu untersuchenden Verbindung bewirkt wird (Mikroäquivalente/Min.).
) Erhöhung der Ausscheidung, die durch Gabe der Kon troll verbindung bewirkt wird (ml/Min.).
*) Erhöhung der Ausscheidung, die durch Gabe der zu untersuchenden Verbindung bewirkt wird (ml/Min.).
Fortsetzung
Verbindung,
hergestellt
hergestellt
nach
Beispiel
Beispiel
Name der zu prüfenden Verbindung
Na + -Ausscheidung aus dem Harn
Rückresorption
%
%
K +-Ausscheidung
aus dem Harn
aus dem Harn
C
D
D
D-C
Ci -Ausscheidung
aus dem Harn
aus dem Harn
C
D
D
D-C
Ausgeschiedene
Flüssigkeitsmenge
Flüssigkeitsmenge
C,3)
O1 - C1
[4-(a-Methylenbutyryl)-naphthyl-(l)]-oxyessigsäure
[5-Chlor-4-(a-methylen-
butyryl)-naphthy l-( 1)] -
oxyessigsäure
[3-Methyl-4-(a-methyleri-
[3-Methyl-4-(a-methyleri-
butyryl)-naphthyl-(l)]-
oxyessigsäure
[5-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-naphthyl-(l)]-oxyessigsäure
, ..!
OCH2CO2H
CNHCH2CHCH2HgOH O OCH3
CNHCH2CHCH2HgOH O OCH3
13 1019
15 1124
34 1075
34 1327
67 645
1006 1109 1041 1293'
99,6
83,7
83,7
99,1
93,1
93,1
13
89
89
15
~9Ö"
~9Ö"
54
97
97
79
194
194
31
72
76
75
43
115
41
1131
H_
1319
5
1133
1133
y_
1520
755
1127
1308
1128
1509
1308
1128
1509
0,8
9,6
1,6
709
12,6
1,9
8,9
11,0
11,0
»Mersalyl«
1) Erhöhung der Ausscheidung, die durch Gabe der Kontrollverbindung bewirkt wird (Mikroäquivalente/Min.).
2) Erhöhung der Ausscheidung, die durch Gabe der zu untersuchenden Verbindung bewirkt wird (Mikroäquivalente/Min.).
3) Erhöhung der Ausscheidung, die durch Gabe der Kontrollverbindung bewirkt wird (ml/Min.).
4) Erhöhung der Ausscheidung, die durch Gabe der zu untersuchenden Verbindung bewirkt wird (ml/Min.).
[2-Chlor-4-(a-methylenbutyryl)-1 -naphthyloxy] essigsäure
(Stufen A und B beschreiben die Herstellung der Ausgangsverbindung)
Stufe A
3-Chlor-4-hydroxy-l-butyronaphthon
3-Chlor-4-hydroxy-l-butyronaphthon
26,6 g Aluminiumchlorid werden zu einem Gemisch aus 17,8 g (0,1 Mol) 2 - Chlor - 1 - naphthol, 10,6 g
(0,1 Mol) Butyrylchlorid und 200 ml Nitrobenzol zugesetzt. Die schwarze Lösung wird 20 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt und das Reaktionsgemisch dann in ein Gemisch aus 100 g Eis, 100 g Wasser
und 100 g konzentrierter Salzsäure gegossen. Die organische Schicht wird mit 200 ml Äther verdünnt,
von der wäßrigen Schicht getrennt und mit 20%iger wäßriger Natronlauge extrahiert. Beim Ansäuern
des alkalischen Extraktes entsteht ein schwarzer fester Stoff, aus dem αμκΐι Umkristallisieren aus einem
Gemisch aus Benzol und Hexan 5,5 g 3-Chlor-4-hydroxy-1-butyronaphthon
gewonnen werden; F. = 111 bis 113° C.
Analyse für C14H13ClO2:
Berechnet ... C 67,61, H 5,27%; gefunden .... C 67,79, H 5,38%.
Stufe B
(2-Chlor-4-butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure
(2-Chlor-4-butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure
Eine Lösung von 5 g (0,02 Mol) 3-Chlor-4-hydroxy-1-butyronaphthon
in. 100 ml absolutem Äthanol wird mit 0,22 Mol Natriumhydrid versetzt. Nach 10 Minuten
langem Rühren wird die klare Lösung mit 3,33 g (0,022 Mol) Bromessigsäureäthylester versetzt. Die
Lösung wird 3 Stunden auf Rückfiußtemperatur erhitzt und dann mit 115 ml in Natronlauge versetzt.
Man kocht noch 20 Minuten am Rücknußkühler und destilliert dann den Äthylalkohol im Vakuum
ab. Die hinterbleibende wäßrige Lösung wird mit Entfärbungskohle behandelt. Das Filtrat wird mit
ln-Salzsäure angesäuert, worauf das Produkt ausfällt.
Nach dem Umkristallisieren aus Benzol erhält man 3 g (2 - Chlor - 4 - butyryl -1 - naphthyloxy) - essigsäure;
F. = 124 bis 125°C.
Analyse für C16H15ClO4:
. Berechnet ... C 62,65, H 4,93%;
gefunden .... C 62,77, H 5,02%.
gefunden .... C 62,77, H 5,02%.
Stufe C
[2-Chlor-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
Ein Gemisch aus 3,3 g (0,11 Mol) (2-Chlor-4-butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure,
0,45 g (0,015 Mol) Paraformaldehyd, 1,2 g (0,015 Mol) Dimethylamin-hydro-
chlorid und 7 Tropfen 6normaler äthanolischer Salzsäure wird in einem Kolben gegeben, und dieser wird
in ein ölbad von 115° C eingesetzt und das Gemisch
zeitweilig gerührt. Nach 10 Minuten wird das Gemisch weich und klebrig. Dann wird der Kolben 15 Sekunden
an ein mäßiges Vakuum angeschlossen, das Erhitzen fortgesetzt und die Vakuumbehandlung alle
5 Minuten wiederholt. Nach 45 Minuten langem Erhitzen ist die Reaktion vollständig, und das Erhitzen
wird unterbrochen. Nach dem Kühlen wird das Gemisch mit 25 ml Aceton ausgelaugt und filtriert.
Man erhält 4,2 g rohes [2-Chlor-4-(a-dimethylaminomethylbutyryl) - 1 - naphthyloxy] - essigsäure - hydrochlorid.
Eine Lösung von 5,6 g dieses rohen Salzes der Mannichschen Base in 150 ml Wasser wird mit
Natriumbicarbonat alkalisch gemacht und 20 Minuten auf 80° C erhitzt. Die Lösung wird auf 20° C
gekühlt und durch Filtrieren von einer geringen Menge unlöslicher harzartiger Stoffe befreit. Das Filtrat wird
angesäuert, und die Kristalle werden gesammelt.
Nach dem Umkristallisieren aus einem Gemisch aus Benzol und Hexan erhält man 1,75 g [2-Chlor-4
- (α - methylenbutyryl) -1 - naphthyloxy] - essigsäure; F. = 100 bis 101,5°C. Die Ausbeute beträgt 37,8%.
Analyse für C17H15ClO4:
Berechnet ... C 64,05, H 4,74%;
gefunden .... C 63,94, H 4,69%.
gefunden .... C 63,94, H 4,69%.
[2-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
(Stufen A und B beschreiben die Herstellung der Ausgangsverbindung)
Stufe A
(2-Methyl-l-naphthyloxy)-essigsäure
(2-Methyl-l-naphthyloxy)-essigsäure
10,0 g (0,063 Mol) 2-Methyl-l-naphthol werden in
einer Lösung von 0,0788 Mol Natriumäthylat in 200 ml absolutem Äthylalkohol gelöst. Die Lösung
wird 3 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt und dann mit 115 ml 1 η-Natronlauge versetzt. Man kocht
noch 20 Minuten am Rückflußkühler und destilliert dann den Äthylalkohol im Vakuum ab. Die zurückbleibende
wäßrige Lösung wird mit Entfärbungskohle behandelt. Das Filtrat wird mit ln-Salzsäure
angesäuert. Das sich abscheidende braune öl erstarrt bald und liefert nach dem Umkristallisieren aus
100 ml Benzol 10,0 g (2-Methyl-l-naphthyloxy)-essigsäure; F. = 141 bis 1430C. .
eines hellrosafarbenen Feststoffes; F. = 114 bis 1170C.
Durch Umkristallisieren aus Benzol gewinnt man (2 - Methyl - 4 - butyryl -1 - naphthyloxy) - essigsäure;
F. = 116 bis 1190C.
Analyse für C17H18O4:
Berechnet ... C 71,31, H 6,34%;
gefunden .... C 71,34, H 6,25%.
gefunden .... C 71,34, H 6,25%.
Stufe C
[2-Methyl-4-(a-dimethylaminomethylbutyryl)-1 -naphthy 1] -essigsäure-hydrochlorid
5,0 g (0,0175 Mol) (2 - Methyl - 4 - butyryl -1 - naphthyloxy)-essigsäure,
0,75 g (0,025 Mol) Paraformaldehyd, 1,55 g (0,0193 Mol) Dimethylamin-hydrochlorid
und 6 Tropfen 6normaler alkoholischer Chlorwasserstoff werden gut miteinander vermischt und 20 Minuten
auf 8O0C erhitzt. Die Lösung wird auf 20° C gekühlt und durch Filtrieren von einer geringen Menge
unlöslicher harzartiger Stoffe befreit. Das Filtrat wird angesäuert. Die Menge des ausfallenden festen
Produktes beträgt nach dem Abfiltrieren 3,75 g; F. = 165 bis 169°C. Nach dem Umkristallisieren
aus Isopropylalkohol erhält man [2-Methyl-4-(a-dimethylaminomethylbutyryl)
-1 - naphthyloxy] - essigsäure-hydrochlorid; F. = 171 bis 1730C.
45 Analyse für C13H12O3:
Berechnet ... C 72,21, H 5,59%;
gefunden .... C 72,29, H 5,60%.
gefunden .... C 72,29, H 5,60%.
Stufe B
(2-Methyl-4-butyryl-1 -naphthyloxy)-essigsäure
6,5 g (0,03MoI) (2-Methyl-1-naphthyloxy)-essigsäure
werden in 60 ml Schwefelkohlenstoff gelöst. Zu der Lösung werden unter Rühren erst 12,0 g
(0,09 Mol) Aluminiumchlorid und dann 3,5 g (0,033 Mol) Butyrylchlorid zugesetzt. Das Gemisch
wird 1 Stunde bei Raumtemperatur und dann 3 Stunden bei Rückflußtemperatur gerührt. Nach dem Erkalten
auf Raumtemperatur setzt man 50 ml eines Gemisches aus Eis und Wasser zu und säuert mit
2,5 η-Salzsäure an. Das ölige Produkt wird mit Äther extrahiert. Die Ätherlösung wird über Natriumsulfat
getrocknet, durch ein Filterhilfsmittel und Adsorptionskohle filtriert und eingeengt. Man erhält 8,7 g
eines roten Öles. Das öl wird in 30 ml eines Gemisches aus gleichen Raumteilen Benzol und Cyclohexan
gelöst und die Lösung gekühlt. Man erhält 5,1 g Analyse für C20H25NO4 ■ HCl:
Berechnet ... C 63,23, H 6,90, N 3,69%;
gefunden .... C 63,40, H 7,05, N 3,48%.
gefunden .... C 63,40, H 7,05, N 3,48%.
Stufe D
[2-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
Eine Suspension von 2,7 g (0,0087 Mol) [2-Methyl-4 - (α - dimethylaminomethylbutyryl) -1 - naphthyloxy]-essigsäure-hydrochlorid
in 75 ml Wasser wird mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung versetzt, bis der pH-Wert 8 beträgt, und 20 Minuten auf 8O0C erhitzt.
Die Lösung wird auf 20° C gekühlt und durch Filtrieren von einer geringen Menge unlöslicher harzartiger
Stoffe befreit. Das Filtrat wird angesäuert und die Kristalle behandelt. Man erhält 1,95 g [2-Methyl-4
- (α - methylenbutyryl) -1 - naphthyloxy] - essigsäure; F. = 65 bis 69° C. Durch Umkristallisieren aus einem
Gemisch aus Benzol und Hexan steigt der Schmelz* punkt auf 72 bis 74,5 ° C.
Analyse für C18H18O4:
Berechnet ... C 72,46, H 6,08%;
gefunden .... C 72,53, H 6,22%.
gefunden .... C 72,53, H 6,22%.
Beispiel 3
(4-Methacryloyl-1 -naphthyloxy)-essigsäure
(4-Methacryloyl-1 -naphthyloxy)-essigsäure
(Stufe A beschreibt die Herstellung der Ausgangsverbindung)
Stufe A
(4- Propionyl-1 -naphthyloxy)-essigsäure
(4- Propionyl-1 -naphthyloxy)-essigsäure
300 ml Isopropylalkohol werden mit 0,11 Mol
Natriumhydrid und dann mit 20,0 g (0,1 Mol) 4-Hydroxy-1-propionaphthon
versetzt. Es bildet sich eine
homogene Lösung, zu der 18,37 g (0,11 Mol) Bromessigsäureäthylester
zugesetzt werden. Die Lösung wird 3 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt und dann mit 115 ml 1 η-Natronlauge versetzt. Man kocht
noch 20 Minuten am Rückflußkühler und destilliert dann den Äthylalkohol im Vakuum ab. Die zurückbleibende
wäßrige Lösung wird mit Entfärbungskohle behandelt. Das Filtrat wird mit ln-Salzsäure
angesäuert. Man erhält 7,6 g (4-Propionyl-l-naphthyloxy)-essigsäure;
F. = 189 bis 1910C. Durch Umkristallisieren
aus Isopropylalkohol steigt der Schmelzpunkt auf 190 bis 1930C.
Analyse für C15H14O4:
Berechnet ... C 69,75, H 5,46%;
gefunden .... C 69,32, H 5,69%.
gefunden .... C 69,32, H 5,69%.
Stufe B
[4-(a-Methyl-/?-dimethylaminopropionyl)-l-naphthyloxy]-essigsäure-hydrochlorid
P Ein Gemisch aus 4,0 g (4-Propionyl-l-naphthyloxy)-essigsäure,
0,48 g Paraformaldehyd, 1,26 g Dimethylamin-hydrochlorid,
12 Tropfen Eisessig wird in einen Kolben gegeben, und dieser wird in ein Ölbad von
115° C eingesetzt und das Gemisch zeitweilig gerührt.
Nach 10 Minuten wird das Gemisch weich und klebrig. Dann wird der Kolben 15 Sekunden an ein mäßiges
Vakuum angeschlossen, das Erhitzen fortgesetzt und die Vakuumbehandlung alle .5 Minuten wiederholt.
Nach 45 Minuten langem Erhitzen ist die Reaktion vollständig, und das Erhitzen wird unterbrochen.
Nach dem Kühlen wird das Gemisch mit 25 ml Aceton ausgelaugt und filtriert. Man erhält 4,7 g
[4 - (α - Methyl - β - dimethylaminopropionyl) -1 - naphthyloxy]-essigsäure-hydrochlorid,
welches nach dem Umkristallisieren aus Alkohol bei 177 bis 179° C schmilzt.
Analyse für C18H21NO4 · HCl:
Berechnet ... C 61,44, H 6,30, N 3,98%;
gefunden .... C 61,47, H 6,42, N 3,90%.
gefunden .... C 61,47, H 6,42, N 3,90%.
Stufe C
(4-Methacryloyl-l-naphthyloxy)-essigsäure
(4-Methacryloyl-l-naphthyloxy)-essigsäure
8 g [4 - (α - Methyl - β - dimethylaminopropionyl)-1-naphthyloxy]-essigsäure
- hydrochlorid werden in 400 ml Wasser gelöst. Die Lösung wird, mit Natriumbicarbonat
alkalisch gemacht und 20 Minuten auf 80°C erhitzt. Die Lösung wird auf 2O0C gekühlt
und durch Filtrieren von einer geringen Menge unlöslicher harzartiger Stoffe befreit. Das Filtrat wird angesäuert.
Es scheidet sich ein harzartiges Produkt ab. Die überstehende Flüssigkeit wird abgegossen und
das Produkt in 10 ml heißem Benzol gelöst. Beim Kühlen auf O0C scheidet sich ein kristallines Produkt
in einer Menge von 2,3 g ab; F. = 117 bis 1190C. Durch Umkristallisieren aus heißem n-Butylchlorid
erhält man 2,0 g (4-Methacryloyl-l-naphthyloxy)-essigsäure; F. = 117 bis 12O0C und 133 bis 1350C. Die
Ausbeute beträgt 32%.
Analyse für C16H14O4:
Berechnet ... C 71,10, H 5,22%;
gefunden .... C 70,90, H 5,38%.
gefunden .... C 70,90, H 5,38%.
Beispiel 4
[4-(«-Methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
[4-(«-Methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
(Stufe A beschreibt die Herstellung der Ausgangsverbindung)
Stufe A
(4-Butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure
(4-Butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure
Eine Lösung von 27,2 g (0,134 Mol) (1-Naphthyloxy)-essigsäure
in 200 ml Schwefelkohlenstoff wird mit 15,8 g (0,148 Mol) n-Butyrylchlorid versetzt. Nach
dem Kühlen der Lösung auf 0° C werden im Verlaufe von 15 Minuten 50,8 g (0,38 Mol) wasserfreies AIuminiumchlorid
zugesetzt, worauf die Umsetzung gemäß Beispiel 2, Stufe B, durchgeführt wird. Der feste
Niederschlag wird abfiltriert und gut mit Wasser gewaschen. Die feste (4-Butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure
wird in 300 ml Benzol gelöst, die Lösung durch ein Filterhilfsmittel'und Adsorptionskohle filtriert und
gekühlt. Man gewinnt 37 g eines gelben festen Körpers; F. = 125 bis 1320C. Nach dem Umkristallisieren
aus 75%igem Alkohol schmilzt die (4-Butyryll-naphthyloxy)-essigsäure
bei 137 bis 139°C.
Analyse für C16H16O4:
Berechnet ... C 70,57, H 5,92%;
gefunden .... C 70,41, H 6,03%.
gefunden .... C 70,41, H 6,03%.
Stufe B'
[4-(a-Dimethylaminomethylbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure-hydrochlorid
0,31 g (0,0103 Mol) Paraformaldehyd, 0,84 g (0,0103 Mol) Dimethylamin-hydrochlorid und 2,0 g
(0,00735 Mol) (4-Butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäiire werden in einem 50-ml-Rundkolben gut miteinander
vermischt und mit 5 Tropfen 6normaler äthanolischer Chlorwasserstofflösung versetzt. Das Gemisch wird
auf etwa 115° C erhitzt und dabei wird zeitweilig ein mäßiges Vakuum angeschlossen. Nach 45 Minuten
ist die Reaktion vollständig. Nach dem Abkühlen wird mit 25 ml Aceton ausgelaugt, wobei 2,0 g eines
weißen, festen Stoffes gewonnen werden; F. = 172 bis 1770C. Durch einmaliges Umkristallisieren aus
Äthylalkohol erhält man reines [4-(a-Dimethylaminomethylbutyryl) -1 - naphthyloxy] - essigsäure - hydrochlorid;
F. = 176 bis 178°C.
Analyse für C19H23NO4 · HCl:
Berechnet ... C 62,37, H 6,61, N 3,85%;
gefunden .... C 62,34, H 6,65, N 3,78%.
gefunden .... C 62,34, H 6,65, N 3,78%.
Stufe C
[4-(n-Methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
[4-(n-Methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
1,0 g (0,003 Mol) [4-(a-Dimethylaminomethylbutyryl) -1 - naphthyloxy] - essigsäure - hydrochlorid wird
in 25 ml warmem Wasser gelöst, worauf man gesättigte Natriumbicarbonatlösung (etwa 2 ml) zusetzt,
bis der pH-Wert 8 beträgt. Die klare Lösung wird 20 Minuten auf 8O0C erhitzt. Die Lösung wird auf
20° C gekühlt und durch Filtrieren von einer geringen Menge unlöslicher harzartiger Stoffe befreit. Das
Filtrat wird angesäuert und [4-(«-Methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
in einer Menge von 0,15 g erhalten; F. = 103 bis 1070C. Durch Umkristallisieren
aus n-Butylchlorid steigt der Schmelzpunkt
109553/437
35
40
45
auf 106 bis 1090C. Die Ausbeute beträgt 0,15 g, also
17,6%.
Analyse für C17H16O4:
Berechnet ... C 71,82, H 5,67%;
gefunden .... C 71,80, H 5,81%.
gefunden .... C 71,80, H 5,81%.
[5-Chlor-4-(o-methylenbutyryl)-1 -naphthyloxy]-essigsäure
(Stufen A und B beschreiben die Herstellung der Ausgangsverbindung)
Stufe A
(5-Chlor-l-naphthyloxy)-essigsäure
(5-Chlor-l-naphthyloxy)-essigsäure
Eine Lösung von 16 g (0,09 Mol) 5-Chlor-l-naphthol
in einer Lösung von 0,11 Mol Natriumäthylat in 200 ml absolutem Äthanol wird 5 Minuten gerührt
und dann mit 18,3 g (0,11 Mol) Bromessigsäureäthylester versetzt. Die Lösung wird 3 Stunden auf Rückflußtemperatur
erhitzt und dann mit 115 ml in Natronlauge versetzt. Man kocht noch 20 Minuten am Rückflußkühler
und destilliert dann den Äthylalkohol im Vakuum ab. Die hinterbleibende wäßrige Lösung
wird mit Entfärbungskohle behandelt. Das Filtrat wird mit ln-Salzsäure angesäuert. Man erhält
(5-Chlor-1-naphthyloxy)-essigsäure, die nach dem
Umkristallisieren aus einem Gemisch aus Benzol und Methanol 14,7 g Produkt liefert; F. = 179 bis
181°C.
Analyse für C12H9ClO3:
Berechnet ... C 60,90, H 3,83%;
gefunden .... C 61,16, H 4,02%.
gefunden .... C 61,16, H 4,02%.
Stufe B
(5-Chlor-4-butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure
(5-Chlor-4-butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure
24,6 g (0,18 Mol) Aluminiumchlorid werden langsam unter gutem Rühren zu einem Gemisch aus 12,3 g
(0,05 Mol) (5-Chlor-l-naphthyloxy)-essigsäure, 6,3 g (0,06MoI) Butyrylchlorid und 300 ml Schwefelkohlenstoff
zugesetzt und das Gemisch 60 Minuten bei Raumtemperatur und 3 Stunden bei Rückflußtemperatur
gerührt. Nach Zugabe von Eiswasser und Ansäuern mit 2,5normales HCl erhält man einen festen
Körper, den man aus einem Gemisch aus Benzol und Methanol umkristallisiert. Man erhält 12,4 g
(5 - Chlor - 4 - butyryl - 1 - naphthyloxy) - essigsäure; F. = 164 bis 165,5° C.
Analyse für C16H15ClO4:
Berechnet ... C 62,65, H 4,93%;
gefunden .... C 62,75, H 4,93%.
gefunden .... C 62,75, H 4,93%.
Stufe C
[5-Chlor-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
Ein Gemisch aus 2,4 g (0,008 Mol) (5-Chlor-4-butyryl-l-naphthyloxy)-essigsäure,0,36
g (0,012 Mol)Paraformaldehyd, 0,96 g (0,012 Mol) Dimethylamin-hydrochlorid
und 7 Tropfen önormaler äthanolischer Lösung von Chlorwasserstoff wird in einen Kolben gegeben,
und dieser wird in ein ölbad von 115° C eingesetzt
und das Gemisch zeitweilig gerührt. Nach 10 Minuten wird das Gemisch weich und klebrig.
Dann wird der Kolben 15 Sekunden an ein mäßiges Vakuum angeschlossen, das Erhitzen fortgesetzt und
die Vakuumbehandlung alle 5 Minuten wiederholt. Nach 45 Minuten langem Erhitzen ist die Reaktion
vollständig, und das Erhitzen wird unterbrochen. Nach dem Kühlen wird das Gemisch mit 25 ml
Aceton ausgelaugt und filtriert. Man erhält ein Rohprodukt, das mit Äther verrührt und in 100 ml
Wasser gelöst wird, worauf man die Lösung mit wäßriger Natriumbicarbonatlösung alkalisch macht
und 20 Minuten auf 80° C erhitzt. Die Lösung wird auf 2O0C gekühlt und durch Filtrieren von einer geringen
Menge unlöslicher harzartiger Stoffe befreit. Das Filtrat wird angesäuert. Das sich abscheidende Harz
wird aus Benzol umkristallisiert. Man erhält 1 g [5 - Chlor - 4 - (α - methylenbutyryl) -1 - naphthyloxy]-essigsäure;
F. = 178 bis 179° C. Die Ausbeute beträgt 39%.
Analyse für C17H15ClO4:
Berechnet
gefunden .
gefunden .
C 64,05, H 4,79%; C 63,80, H 4,70%.
[3-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
(Stufen A bis E beschreiben die Herstellung der Ausgangsverbindung)
Stufe A
4-Brom-3-methyl-l-methoxynaphthalin
4-Brom-3-methyl-l-methoxynaphthalin
Eine Lösung von 34,4 g (0,20 Mol) 1-Methoxy-3-methylnaphthalin
wird in 400 ml Eisessig auf 8O0C erhitzt. Dann wird eine Lösung von 33,6 g (0,21 Mol)
Brom in 100 ml Eisessig in etwa 2 Stunden unter Rühren tropfenweise zugesetzt, wobei die Temperatur
auf 8O0C gehalten wird. Das Reaktionsgemisch wird dann 15 Minuten weitergerührt, danach auf 2 1 Eiswasser
gegossen und das Produkt mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird mit Wasser, In-Natriumhydroxidlösung
und schließlich mit Wasser gewaschen. Die Ätherlösung wird getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft. Das Rohprodukt
wird als Feststoff in einer Ausbeute von 90% erhalten. Beim Umkristallisieren aus Methanol—Wasser odert
Essigsäure erhält man 4-Brom-3-methyl-l-methoxynaphthalin mit einem Schmelzpunkt von 62 bis 63,5° C.
Analyse für C12H11BrO:
Berechnet ... C 57,39, H 4,42%; gefunden .... C 57,22, H 4,44%. 55
Stufe B
4-(l-Hydroxybutyl)-3-methyl-l-methoxynaphthalin
Ein Grignard-Reagens wird aus 1,34 g (0,055 Mol) Magnesium und 12,56 g (0,05 Mol) 4-Brom-3-methyl-1-methoxynaphthalin
in 60 ml Tetrahydrofuran dargestellt; die Reaktion wird mit einigen Tropfen Äthylendibromid
eingeleitet. Das Grignard-Reagens wird auf -3O0C abgekühlt und mit einer Lösung von
3,97 g (0,055 Mol) Butyraldehyd in 40 ml Tetrahydrofuran tropfenweise unterführen während 25 Minuten
versetzt. Das Gemisch wird dann in ein Eisbad gestellt und 20 Minuten gerührt, wobei die Temperatur
langsam auf 250C ansteigt. Tetrahydrofuran wird
dann unter vermindertem Druck entfernt und mit 100 ml Äther versetzt; das Gemisch wird in Eis gekühlt
und durch Zusatz einer Lösung von 5,35 g (0,1 Mol) Ammoniumchlorid in 50 ml Wasser zersetzt. Die
Ätherschicht wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt.
Man erhält 4 - (1 - Hydroxybutyl) - 3 - methyl -1 - methoxynaphthalin
als viskoses gelbes öl in einer Ausbeute von 11,8 g.
Stufe C
4-Butyryl-3-methyl-l-methoxynaphthalin
Ein Pyridin-Chromkomplex wird durch Kühlen von 500 ml Pyridin auf 15° C und Zusatz von 50,0 g
(0,5 Mol) Chromtrioxid in kleinen Anteilen unter Rühren in etwa 1I2 Stunde hergestellt. Das Reaktionsgemisch wird 1Z2 Stunde weitergerührt, wobei die
Temperatur auf 250C ansteigt. Die Suspension wird auf 5° C abgekühlt und eine Lösung von 43,0 g
4 - (1 - Hydroxybutyl) - 3 - methyl - 1 - methoxynaphthalin in 500 ml Pyridin zugesetzt. Das Gemisch wird
IV2 Stunden bei 50C und bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt. Da hierbei erhaltene dunkle Gemisch wird in 5 1 Wasser gegossen und dann mit Äther extrahiert.
Der Ätherextrakt wird mit Wasser, In-SaIzsäure, in Natriumhydroxidlösung und schließlich
mit Wasser gewaschen, getrocknet und unter vermindertem Druck konzentriert, wobei eine gelbe Flüssigkeit
in einer Menge von 36,2 g erhalten wird. Beim Destillieren destilliert 4-Butyryl-3-methyl-l-methoxynaphthalin
bei 145 bis 15O0C bei 0,5 mm Druck, n%5 = 1,5875.
Analyse für C16H18O2:
Berechnet ... C 79,31, H 7,49%;
gefunden .... C 78,94, H 7,34%.
gefunden .... C 78,94, H 7,34%.
Stufe D
4-Butyryl-3-methyl- 1-naphthol
4-Butyryl-3-methyl- 1-naphthol
Ein Gemisch von 3,22 g (0,14 Mol) Natrium und 25 ml Pyridin wird 15 Minuten unter Stickstoff auf
160 bis 1800C unter lebhaftem Rühren erhitzt. Dann werden 4,85 g (0,02 Mol) 4-Butyryl-3-methyl-l-methoxynaphthalin
in 20 ml Pyridin eingetragen; überschüssiges Pyridin wird aus einem Seitenrohr abdestilliert,
während die Badtemperatur auf 2000C erhöht
wird. Das Gemisch wird 5 Stunden lang auf 200° C erhitzt. Nach dem Abkühlen werden einige Milliliter
Pyridin und dann vorsichtig 50 ml Wasser zugesetzt. Die wäßrige Lösung wird mit Äther gewaschen, die
Ätherlösung mit ln-Salzsäure gewaschen und dann mit 1 n-Natriumhydroxidlösung extrahiert. Der alkalische
Extrakt sowie die wäßrige Lösung werden vereinigt und mit überschüssiger Salzsäure angesäuert.
Der sich abscheidende Feststoff wird mit Äther extrahiert; der Ätherextrakt wird mit Wasser gewaschen,
getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt. Ein gelber Feststoff vom Schmelzpunkt
144 bis 147,5° C wird in einer Ausbeute von 71 % erhalten. Beim Umkristallisieren aus Äthanol—Wasser
erhält man reines 4-Butyryl-3-methyl- 1-naphthol als gelben Feststoff. F. = 148,5 bis 149,5° C.
Analyse für C15H16O2:
Berechnet ... C 78,92, H 7,06%;
gefunden .... C 78,78, H 7,35%.
gefunden .... C 78,78, H 7,35%.
Stufe E
(4-Butyryl-3-methyl-1 -naphthyloxy)-essigsäure
4-Butyryl-3-methyl-l-naphthol (0,78 g, 0,0034 Mol) wird in eine Lösung von 25 ml absolutem Äthanol,
welche 0,0034 Mol Natriumäthoxid enthält, eingetragen und dann mit 0,68 g (0,004 Mol) Äthylbromacetat
versetzt. Die Lösung wird 3 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt und dann mit 115 ml 1 n-Natronlauge
versetzt. Man kocht noch 20 Minuten am Rückflußkühler und destilliert dann den Äthylalkohol im
Vakuum ab. Die hinterbleibende wäßrige Lösung wird mit Entfärbungskohle behandelt. Das Filtrat wird mit
1 η-Salzsäure angesäuert. Man erhält in 84%iger Ausbeute (4 - Butyryl - 3 - methyl -1 - naphthyloxy) - essigsäure
als ölige Masse, die in einen schwachgelben Feststoff vom Schmelzpunkt 126 bis 129° C übergeht.
Beim Umkristallisieren aus n-Butylchlorid erhält man einen weißen Feststoff vom Schmelzpunkt 131
bis 132,50C.
Analyse für C17Hj8O4:
Berechnet ... C 71,31, H 6,34%; gefunden .... C 71,15, H 6,56%.
Stufe F
[3-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
Eine Mischung von 1,0 g (0,0035 Mol) (4-Butyryl-3-methyl-l-naphthyloxy)-essigsäure,
0,12 g (0,004 Mol) Paraformaldehyd, 0,30 g (0,0036 Mol) Dimethylaminhydrochlorid
und 10 Tropfen Eisessig wird auf dem Dampfbad 3 Stunden unter gelegentlichem Teilevakuieren
erhitzt. Die Mannichbase, die als Zwischenprodukt anfällt, nämlich [3-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure,
braucht nicht isoliert zu werden; sie wird in einem Gemisch von 25 ml Äther und 25 ml Wasser gelöst. Die Ätherschicht
wird abgetrennt, mit verdünnter Salzsäure und Wasser gewaschen, getrocknet und unter vermindertem
Druck eingeengt. [3-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsaure
wird als gelber Farbstoff in einer Menge von 0,86 g (83%) und einem Schmelzpunkt von 152 bis 154° C erhalten. Beim Umkristallisieren
aus Isopropanol—Wasser steigt der Schmelzpunkt auf 154 bis 155,5°C. Die Ausbeute
beträgt 0,86 g, das sind 83%.
Analyse für C18H18O4:
Berechnet ... C 72,46, H 6,08%; gefunden .... C 72,58, H 6,20%.
[5-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
(Stufen A bis I beschreiben die Herstellung der Ausgangsverbindung)
Stufe A
l-Hydroxy-l-methyl-l,2,3,4-tetrahydro-5-naphthol
l-Hydroxy-l-methyl-l,2,3,4-tetrahydro-5-naphthol
Ein Grignard-Reagens wird durch Behandlung von 43,8 g (1,8 Mol) Magnesium mit 256 g (1,8 Mol)
Methyljodid in 900 ml Äther unter Stickstoff dargestellt. Dann werden 74,0 g (0,36 Mol) 5-Acetoxy-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon
in 750ml Tetra-
hydrofuran zugesetzt und das Gemisch unter Stickstoff 48 Stunden lang gerührt. Nach Entfernung des
Äthers und Tetrahydrofurans unter vermindertem Druck werden 500 ml Äther zugesetzt und das Gemisch
durch im Überschuß zugesetzte wäßrige Ammoniumchloridlösung zersetzt. Die Ätherschicht wird
abgetrennt, mit einem Gemisch aus Wasser und verdünnter Salzsäure gewaschen, getrocknet und unter
vermindertem Druck eingeengt. Man erhält 63 g 1 - Hydroxy -1 - methyl -1,2,3,4 - tetrahydro - 5 - naphthol ι ο
als gelben Feststoff.
" Stufe B
Äthyl-(5-hydroxy-5-methyl-5,6,7,8-tetrahydrol-naphthyloxy)-acetat
63 g (0,35 Mol) rohes 1 - Hydroxy -1 - methyl -1,2,
3,4-tetrahydro-5-naphthol werden mit 65,1 g (0,39 Mol) Äthylbromacetat und 16,7 g (0,37 Mol) Natriumäthoxid
umgesetzt;man erhältrohesÄthyl-(5-hydroxy-5 - methyl - 5,6,7,8 - tetrahydro -1 - naphthyloxy) - acetat
in nahezu quantitativer Ausbeute als dunkles gelbes öl.
Stufe C
Äthyl-(7,8-dihydro-5-methyl-l-naphthyloxy)-acetat
Äthyl-(7,8-dihydro-5-methyl-l-naphthyloxy)-acetat
Das nach Stufe B erhaltene Rohprodukt wird durch Auflösen von 32,4 g (0,123 Mol) in 40 ml Benzol und
75 ml Pyridin und Zusatz von 20 g (0,13 Mol) Phosphoroxychlorid dehydratisiert. Das Gemisch wird
2 Stunden lang auf dem Dampfbad gerührt; die Lösungsmittel werden unter vermindertem Druck
entfernt. Das Rückstandsgemisch aus öl und festen Stoffen wird in 250 ml Äther und 100 ml Wasser
aufgenommen; die Ätherschicht wird abgetrennt, mit verdünnter Salzsäure und Wasser gewaschen,
getrocknet und unter vermindertem Druck zu einem dunklen gelben öl in einer Ausbeute von 26,1 g (87%)
eingeengt. Das erhaltene Produkt ist Äthyl-(7,8-dihydro-5-methyl-1
-naphthyloxy)-acetat.
Stufe D
Äthyl-(5-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-1 - naphthyloxy )-acetat
Stufe E
(5-Methyl-5,6,7,8-tetrahydro-l-naphthyloxy)-essigsäure
11,8 g (0,0476MoI) des Produktes nach Stufe D
werden in 100 ml Äthanol gelöst und mit 5,61 g (0,10 Mol) Kaliumhydroxid in 25 ml Wasser versetzt.
Die Lösung wird am Rückflußkühler V2 Stunde
erhitzt, das Äthanol unter vermindertem Druck entfernt und das Salz in 150 ml Wasser gelöst. Die wäß
20 rige Lösung wird mit Äther gewaschen und mit überschüssiger
Salzsäure angesäuert und nitriert. Man erhält 8,1 g eines gelbbraunen Feststoffes vom
Schmelzpunkt 152 bis 155° C. Beim Umkristallisieren
aus Äthanol—Wasser erhält man (5-Methyl-5,6,
7,8-tetrahydro-l-naphthyloxy)-essigsäurevomScnmelzpunkt
156,5 bis 158,5°C.
Analyse für C13H16O3:
Berechnet ... C 70,89, H 7,32%; gefunden .... C 70,81, H 7,17%.
Stufe F
(4-Butyryl-5-methyl-5,6,7,8-tetrahydrol-naphthyloxy)-essigsäure
Wenn man (2-Methyl-1-naphthyloxy)-essigsaure
und Schwefelkohlenstoff im Beispiel 2, Stufe B, gegen äquimolare Mengen des Produktes nach Stufe E und
Methylenchlorid austauscht und die Behandlung am Rückflußkühler auf 16 Stunden ausdehnt, erhält man
(4 - Butyryl - 5 - methyl - 5,6,7,8 - tetrahydro -1 - naphthyloxy)-essigsäure
als gelbes öl in einer Ausbeute von 94%.
Stufe G
Äthyl-(und Methyl)-(4-butyryl-5-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-l-naphthyloxy)-acetat
Der Äthylester wird aus 5,4 g (0,0185 Mol) des Produktes nach Stufe F durch Erhitzen unter Rückfluß
mit 75 ml absolutem Äthanol und einigen Tropfen konzentrierter Schwefelsäure während I1Z2 Stunden
unter langsamem Abdestillieren des Äthanols dargestellt. Das Äthanol wird unter vermindertem Druck
entfernt und das Rückstandsöl in Äther aufgenommen.
Der Ätherauszug wird mit Wasser und kalter Natriumcarbonatlösung gewaschen, getrocknet, filtriert und
eingeengt. Auf dem Wege der Kurzwegdestillation erhält man unter einem Druck von 0,5 mm 4,4 g
Äthyl-(4-butyryl-5-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-l-naphthyloxy)-acetat bei 208 bis 212°C; nS5 = 1,5364.
Das nach Stufe C erhaltene Rohprodukt wird durch Auflösung von 53,0 g (0,215 Mol) in 200 ml absolutem
Äthanol und Schütteln mit 5% Palladium enthaltender Aktivkohle unter einem Druck von
2,04 at Wasserstoff geschüttelt, bis Wasserstoff in annähernd der theoretischen Menge aufgenommen
und die Hydrierung beendet ist. Das Gemisch wird unter Stickstoff filtriert und das Filtrat unter vermindertem
Druck eingeengt. Man erhält Äthyl-(5-methyl-5,6,7,8 - tetrahydro -1 - naphthyloxy) - acetat in nahezu
quantitativer Ausbeute.
Analyse für C19H26O4: · .
Berechnet ... C 71,67, H 8,23%; *
gefunden .... C 71,60, H 7,98%.
Man erhält den Methylester, wenn man nach obigen Angaben verfährt und Methanol an Stelle von Äthanol
einsetzt.
Stufe H
Methyl-(4-buty ryl-5-methyl-1 -naphthyloxy)-acetat
Methyl-(4-buty ryl-5-methyl-1 -naphthyloxy)-acetat
9,11 g (0,03 Mol) Methyl-(4-butyryl-5-methyl-5,6,7,8 - tetrahydro-I -naphthyloxy) -acetat werden in
100 ml wasserfreiem Benzol gelöst. Dann werden 8,52 g (0,0375MoI) 2,3-Dichlor-5,6-dicyan-1,4-benzochinon
zugesetzt und das Gemisch unter Rückfluß und Stickstoff 3 Stunden lang gerührt. Ein weiterer
Anteil von 8,52 g (0,0375 Mol) Chinon wird zugesetzt und die Rückflußbehandlung 16 Stunden fortgesetzt.
Das abgekühlte Reaktionsgemisch wird filtriert und das Filtrat unter vermindertem Druck zu einem dunk-
IO
20
len öl eingeengt. Dieses wird in 100 ml Äther aufgenommen,
die Ätherlösung gründlich mit Wasser, kalter Natnumbicarbonatlösung und nochmals mit
Wasser gewaschen, getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt. Man erhält 5,90 g Methyl-(4-butyryl-5-methyl-l-naphthyloxy)-acetat
als gelbbraunen Feststoff. Beim Umkristallisieren aus Isopropanol—Wasser
erhält man ein reines Produkt vom Schmelzpunkt 89 bis 94° C.
Stufe I
(4-Butyryl-5-methyl-l-naphthyloxy)-essigsäure
(4-Butyryl-5-methyl-l-naphthyloxy)-essigsäure
Durch Hydrolyse des Produktes nach Stufe H erhält man die freie Säure in einer Ausbeute von 82%.
Der weiße Feststoff wird aus Isopropanol—Wasser
umkristallisiert. Man erhält reine (4-Butyryl-5-methyll-naphthyloxy)-essigsäure vom Schmelzpunkt 138,5
bis 14O0C.
Analyse für C17H18O4:
Berechnet ... C 71,31, H 6,34%;
gefunden .... C 71,11, H 6,42%.
gefunden .... C 71,11, H 6,42%.
Stufe J
[5-Methyl-4-(a-methylenbutyryl)-l-naphthyloxy]-essigsäure
Ein Gemisch von 0,65 g (0,00227 Mol) des Produktes nach Stufe I, 0,19 g (0,00233 Mol) Dimethylamin-hydrochlorid,
0,07 g (0,00233 Mol) Paraformaldehyd und 6 Tropfen Eisessig wird nach den Angaben
von Beispiel 6, Stufe F, behandelt. Aus der Ätherschicht erhält man einen weißen Feststoff in
einer Menge von 0,35 g, der bei 137 bis 1410C schmilzt.
Die wäßrige Schicht wird mit Natriumbicarbonatlösung alkalisch gemacht und 20 Minuten auf 80° C
erhitzt. Die Lösung wird auf 20° C gekühlt und durch Filtrieren von einer geringen Menge unlöslicher
harzartiger Stoffe befreit. Das Filtrat wird angesäuert. Man erhält eine weitere Menge von 0,23 g des Verfahrensproduktes
vom Schmelzpunkt 136 bis 139,50C. Durch Umkristallisieren aus n-Butylchlorid erhält
man [5 - Methyl - 4 - (α - methylenbutyryl) -1 - naphthyloxy]-essigsäure
vom Schmelzpunkt 144 bis 145,50C. Die Ausbeute beträgt 0,53 g, das sind 78%.
Analyse für C16H18O4:
Berechnet ... C 72,46, H 6,08%;
gefunden .... C 72,24, H 6,00%.
Claims (3)
1. Substituierte Naphthyloxyessigsäuren der allgemeinen Formel
CH,- COOH
C=O
C==CH2
C==CH2
worin R Methyl oder Äthyl bedeutet oder in denen, wenn R Äthyl ist, in 2-, 3- oder 5-Stellung im
Naphthalinkern ein Wasserstoffatom durch Methyl oder in 2- oder 5-Stellung durch Chlor ersetzt
ist.
2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäß Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man in an sich bekannter Weise eine Verbindung der allgemeinen Formel
O—CH,-COOH
C=O
CH2
worin R Methyl oder Äthyl bedeutet oder in denen, wenn R Äthyl ist, in 2-, 3- oder 5-Stellung im
Naphthalinkern ein Wasserstoffatom durch Methyl oder in 2- oder 5-Stellung durch Chlor
ersetzt ist, mit einem Salz eines sekundären Amins und Formaldehyd oder Paraformaldehyd umsetzt,
das gebildete Salz der Mannich-Aminverbindung mit einer schwachen Base behandelt und gegebenenfalls
das erhaltene Salz der substituierten Naphthyloxyessigsäure in üblicher Weise in die
freie Säure überführt.
3. Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung gemäß Anspruch 1.
109553/437
Family
ID=
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