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DE1462367C - Schaltungsanordnung zur Feststellung von Doppelbelegungen in einer Vermittlungs-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Feststellung von Doppelbelegungen in einer Vermittlungs-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage

Info

Publication number
DE1462367C
DE1462367C DE1462367C DE 1462367 C DE1462367 C DE 1462367C DE 1462367 C DE1462367 C DE 1462367C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
test
connection
arrangement according
occupancy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 7257 Ditzingen Holtegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei zur Feststellung von Doppelbelegungen in einer Ver- Schaltungsanordnungen der eingangs genannten Art mittlungs-, insbesondere Fernsprechvermittlungs- dadurch gelöst, daß jedes Prüfrelais bei seinem Ananlage, in der die Ausgänge mehrerer, jeweils von sprechen die Belegungsader des gewählten, vielfach ihnen zugeordneten Markierern gesteuerter Koppel- 5 geschalteten Ausgangs über ein nur auf Wechselanordnungen vielfach geschaltet sind, und in der an strom ansprechendes Prüfschaltglied an einen dem einem durch Ansprechen eines Prüfrelais eines Mar- betroffenden Markierer zugeordneten Abgriff eines kierers gewählten Ausgang eine Nachprüfung zur allen Markierern gemeinsamen, von einer Wechsel-Verhinderung von Doppelverbindungen durchgeführt Spannungsquelle gespeisten Spannungsteilers legt,
wird. ίο Mit der erfindungsgmäßen Schaltungsanordnung
Eine solche Fernsprechvermittlungsanlage ist wird erreicht, daß bei gleichzeitiger Belegung eines beispielsweise aus der USA.-Patentschrift 2 161 456 Ausganges durch das Ansprechen von Prüf relais in bekannt. Bei dieser bekannten Anlage erfolgt die Aus- zwei (oder mehreren) Markierern die Prüfschaltwahl eines der Ausgänge einer Koppelanordnung mit glieder der betroffenen Markierer in dem dadurch einer schnell arbeitenden Schaltung des den Ver- 15 geschlossenen Wechselstromkreis unabhängig von den bindungsaufbau steuernden Markierers, die auf die Widerstands- und Spannungsverhältnissen auf den einzelnen Ausgänge nur kurz aufprüft. Bei der Be- Belegungsadern sicher ansprechen. Gleichzeitig ist das legung eines Ausganges dauert es aber einige Zeit, bis Ansprechen der Prüfschaltglieder bei einfacher Besieh die Spannungsverhältnisse auf der Belegungs- legung eines Ausganges mit Sicherheit verhindert, da ader soweit stabilisiert haben, daß bei einer Prüfung 20 in diesem Fall kein geschlossener Wechselstromkreis der Belegungszustand einwandfrei erfaßt werden zustande kommt.
kann. Wenn daher gleichzeitig mit dem Aufprüfen Im nachfolgenden wird die Erfindung an Hand der
der Auswahlschaltung eines Markierers auf einen der Zeichnungen näher erläutert.
von mehreren Koppelanordnungen erreichbaren Aus- F i g. 1 zeigt das Prinzip der erfindungsgemäßen
gänge dieser von einer der anderen Koppelanordnun- 25 Schaltungsanordnung und
gen her belegt wird, kann die nur kurz aufprüfende F i g. 2 zeigt eine mögliche Variante für einen Teil Auswahlschaltung diesen Ausgang fälschlich als frei der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 1.
bezeichnen. Es könnte daher ein Ausgang durch das In der F i g. 1 sind nur die für das Verständnis der Ansprechen der entsprechenden Prüfrelais der Erfindung wesentlichen Teile einer Fernsprecn-Auswahlschaltungen zweier verschiedenen Koppel- 30 Vermittlungsanlage gezeigt, in der mehrere Koppelanordnungen zugeordneter Markierer doppelt belegt anordnungen (nicht gezeigt), z. B. Richtungskoppler, werden. Diese Bedingungen bestehen grundsätzlich vorhanden sind. Jeder dieser Koppelanordnungen ist bei Wählern jeglicher Bauart. Unwahrscheinlicher, zur Steuerung des Verbindungsaufbaus ein Markierer aber theoretisch möglich, ist selbst eine Mehrfach- zugeordnet; von diesen sind drei mit den Bezeichnunbelegung desselben Ausganges durch mehr als zwei 35 gen Ml, M2 und Mx angedeutet. Diese Markierer Koppelanordnungen. Um solche Doppel- oder Mehr- können parallel arbeiten, d. h., ihre Markierspiele fachbelegungen zu vermeiden, wird an dem gewähl- können gleichzeitig ablaufen, da jeder von ihnen eine ten Ausgang eine Nachprüfung durchgeführt, indem andere Koppelanordnurig bedient;-Es können auch beim die Auswahl eines Ausganges bewirkenden An- einer Koppelanordnung mehrere Markierer zugeordsprechen eines Prüfrelais ein Ansprechstromkreis für 40 net sein, von denen dann aber zur gleichen Zeit nur ein Nachprüfrelais geschlossen wird; dieses Nach- einer in Funktion sein darf.
prüfrelais kommt nur dann zum Anzug, wenn der be- Die Ausgänge der verschiedenen Koppelanordnun-
treffende Ausgang tatsächlich frei ist. Erst nach An- gen sind vielfachgeschaltet. Auf diese Weise kann
sprechen dieses Nachprüfrelais wird der Verbindungs- über jede der Koppelanordnungen ein der gewünsch-
aufbau vollendet. Bei Vorliegen einer Doppelbelegung 45 ten Richtung zugehöriger Ausgang erreicht werden,
können die Nachprüfrelais infolge Fehlstroms nicht Die Anlage kann beispielsweise so ausgeführt sein,
ansprechen, da eine Stromverzweigung an zwei par- daß mittels eines entsprechend den Informationen
allelen Prüf kreisen auftritt. Die sich hieraus ergebenden über eine anzusteuernde Richtung eingestellten, nicht
Strombedingungen für die Nachprüf relais sind aber näher gezeigten Anschaltegliedes die Belegungsadem
schwer einzuhalten, z. B., zufolge unterschiedlicher 50 aller Ausgänge des dieser Richtung entsprechenden Widerstandswerte der zu belegenden Einrichtungen.. Bündels zum Markierer durchgeschaltet werden, der
Aus diesem Grund kann es zu einem Ansprechen der _ die betroffene Koppelanordnung steuert. Mittels
Nachprüf relais auch im Falle einer Doppelbelegung einer im Markierer angeordneten; aüs~emer'Anzahl
kommen. . . in Sperrkette betriebener Prüf relais bestehenden Aus-
Weiterhin ist aus der deutschen Patentschrift 55 wählkette wird ein freier und von einem markierten 1 164 510 eine Prüfanordnung für eine zweistufige Ausgang der Koppelanordnung erreichbarer Aus-Koppelanordnung bekannt, bei der außer der Schnell- gang durch das Ansprechen eines dieser Prüf relais prüfung, ob eine zur Übertragung führende Leitung ausgewählt. Die Auswählkette ist, da für das Verfrei oder besetzt ist, noch eine Prüfung auf aus- ständnis der Erfindung nicht wesentlich, in der lösende Verbindung oder Doppelprüfung vor- 60 F i g. 1 ebenfalls nicht dargestellt. . .
genommen wird. Diese Druckschrift offenbart jedoch Wenn beispielsweise die Verbindung über die vom keine Nachprüfungsanordnung, die ohne Verwendung Markierer M1 gesteuerte Koppelanordnung auf- und ohne Beeinflussung der Prüfströme feststellt, ob gebaut werden soll, wird durch Schließen des in die zwei oder mehrere Markierer gleichzeitig oder un- Belegungsader c des ausgewählten Ausganges einmittelbar nacheinander auf den gleichen, vielfach ge- 65 geschleiften Arbeitskontaktes q des erregten Prüfschalteten Ausgang aufgeprüft haben. relais oder eines Folgerelais dieses Prüfrelais und über
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanord- einen ebenfalls geschlossenen Kontakt d eines der an-
nung zu schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist. gesteuerten Richtung entsprechenden Relais des An-
schaltegliedes die Belegungsader c über einen Kondensator C und die Primärwicklung eines Transformators T an den dem Markierer M1 zugeordneten Abgriff α eines Spannungsteilers SpT geschaltet. Dieser Spannungsteiler ist allen Markierern Ml, M 2, bis Mx gemeinsam zugeordnet, hat für jeden dieser Markierer einen Abgriff (gezeigt sind noch der Abgriff b für Markierer M 2 und der Abgriff χ für Markierer Mx) und wird von einer Wechselspannungsquelle W (z. B. mit 50 Hz) gespeist. An die Sekundärwicklung des Transformators T ist ein in einer Gleichrichterbrücke angeordnetes Relais E angeschlossen. Wenn nun zwei Markierer, z. B. M1 und Ml denselben Ausgang ausgewählt haben, ist folgender Wechselstromkreis geschlossen: Abgriff«, Transformator T, Kontakt q und Kontakt d des Markierers Ml, c-Ader des gewählten Ausganges, Kontakt d, Kontakt q, Transformator Γ und Abgrifft des Markierers M 2. In diesem Kreis werden die Relais £ in den Markierern Ml und M 2 erregt und zeigen das Vorliegen einer Doppelbelegung mit Sicherheit an. Liegt dagegen keine Doppelbelegung vor, dann kommt kein geschlossener Wechselstromkreis zustande, und das Ansprechen des Relais E ist mit Sicherheit verhindert. :
Die erfindungsgemäße, mit Wechselstrom durchgeführte Nachprüfung kann auch neben — gleichzeitig oder zeitlich gestaffelt — der bekannten Gleichstromnachprüfung stattfinden. Die Gleichstromnachprüfung dient dann zum Prüfen auf auslösende Verbindungen.
Zweckmäßigerweise wird den Primärwicklungen der Transformatoren T jeweils ein spannungsabhängiger Widerstand V (Varistor) parallel geschaltet. Da die am Spannungsteiler SpT abgegriffene Spannung je nach Lage der Abgriffe der beteiligten Markierer verschieden ist, werden die sich ergebenden verschiedenen Stromstärken auf diese Weise ungefähr ausgeglichen.
Wie in F i g. 2 dargestellt, kann an Stelle des Tranformators T auch ein Transistorschalter verwendet werden. Die Primärwicklung des Transformators T wird dann durch einen Widerstand/? ersetzt. Die über diesem bei geschlossenem Wechselstromkreis abgegriffene Wechselspannung wirkt über einen Gleichrichter G auf den Basis-Emitter-Kreis eines Transistors Tr und bewirkt dessen Leitendwerden; das im Emitter-Kollektor-Kreis liegende Relais £ wird dadurch erregt und zeigt die Doppelbelegung an. Dem Widerstand jR kann aus dem bereits genannten Grund wieder ein' Varistor V parallel geschaltet werden.
Zweckmäßigerweise wird die Dauer des Wechselstrom-Nachprüfvorganges durch ein nicht dargestelltes Zeitschaltglied begrenzt, das mit Einleiten der Nachprüfung eingeschaltet wird. Wenn das Relais E innerhalb der durch dieses Zeitschaltglied vorgegebenen Zeit nicht anspricht, wird der Verbindungsaufbau vollendet. Wenn es dagegen anspricht, wird die Vollendung des Verbindungsaufbaues verhindert.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Feststellung von Doppelbelegungen in einer Vermittlungs-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, in der die Ausgänge mehrerer, jeweils von ihnen zugeordneten Markierern gesteuerter Koppelanordnungen vielfach geschaltet sind, und in der an einem durch das Ansprechen eines Prüfrelais eines Markierers gewählten Ausgang eine Nachprüfung zur Verhinderung einer Doppelverbindung durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Prüfrelais bei seinem Ansprechen die Belegungsader (c) des gewählten, vielfachgeschalteten Ausganges über ein nur auf Wechselstrom ansprechendes Prüfschaltglied (E) an einen dem betroffenen Markierer (M 1, M 2, ... Mx) zugeordneten Abgriff (a, b, . .. x) eines allen Markierern gemeinsamen, von einer Wechselspannungsquelle (W) gespeisten Spannungsteilers (Sp 5) legt (Kontakt q).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der im Zuge eines Verbindungsaufbaus nur die einer gewünschten Richtung zugehörigen vielfachgeschalteten Ausgänge einer Koppelanordnung über die Kontakte eines Verbinderrelais zu dem diese Koppelanordnung bedienenden Markierer durchgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Belegungsader (c) des gewählten Ausganges an den entsprechenden Abgriff (a, b, ... x) des Spannungsteilers (SpT) über einen Kontakt (d) des Verbinderrelais erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Belegungsader (c) eines gewählten. Ausganges an den entsprechenden Abgriff (a, b, . .. x) des Spannungsteilers über die Primärwicklung eines Transformators (T) erfolgt, an dessen Sekundärwicklung ein auf Wechselstrom ansprechendes Prüfschaltglied (E) angeschlossen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Primärwicklung des Transformators ein spannungsabhängiger Widerstand (V) parallel geschaltet ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Belegungsader (c) eines gewählten Ausganges an den entsprechenden Abgriff (a, b, ... x) des Spannungsteilers (SpT) über einen mit einem Kondensator (C) in Reihe geschalteten Widerstand (R) erfolgt und daß die an diesem Widerstand (R) abgreifbare Wechselspannung einen Transistorschalter (Tr) leitend steuert, dessen Lastwiderstand das Prüfschaltmittel (E) ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Widerstand (R) ein spannungsabhängiger Widerstand (Varistor) parallel geschaltet ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer des durch die Anschaltung der Belegungsader (c) des gewählten Ausganges an den entsprechenden Abgriff (a, b, ... λ;) des Spannungsteilers (SpT) eingeleiteten Vorganges zur Feststellung einer Doppelbelegung durch ein gleichzeitig mit dieser Anschaltung eingeschaltetes Zeitschaltglied begrenzt ist und daß die Vollendung des Verbindungsaufbaus von dem Nichtansprechen des Prüfschaltmittels (E) innerhalb der durch das Zeitschaltglied vorgegebenen Zeitspanne abhängig gemacht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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