DE1079692B - Schaltungsanordnung zum Identifizieren eines durch einen angelegten Wechselstrom gekennzeichneten Anschlusspunktes - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Identifizieren eines durch einen angelegten Wechselstrom gekennzeichneten AnschlusspunktesInfo
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Description
In der Fernmeldetechnik ist es oft erforderlich, aus einer Anzahl von Anschlußpunkten einen herauszusuchen,
der durch ein Kriterium, z. B. durch ein Potential oder durch eine bestimmte Frequenz, gekennzeichnet
ist. Diese Aufgabe tritt z. B. beim Identifizieren von Teilnehmerleitungen in Fernsprechanlagen
immer wieder auf. Die Erfindung befaßt sich mit solchen Schaltungsanordnungen, bei denen Wechselströme
zur Kennzeichnung von Teilnehmerleitungen oder Anschlußpunkten dienen. Insbesondere ist dabei
an die Verwendung von tonfrequenten Wechselströmen gedacht.
In bekannten Anordnungen hat man jedem Anschlußpunkt bzw. jeder zu überwachenden Teilnehmerleitung
individuell einen Wechselstromempfänger zugeordnet, der auf die angelegte gemeinsame Frequenz
anspricht und hierdurch ein ihm individuell zugeordnetes Relais betätigt, das die betreffende Teilnehmerleitung
kennzeichnet. Ist die Anzahl der Teilnehmerleitungen sehr groß, dann ist auch ein erheblicher
Aufwand an derartigen Schaltmitteln und Empfängern erforderlich. Bei anderen bekannten Anordnungen
wird der erhöhte Aufwand an Empfängern dadurch vermieden, daß nur ein Empfänger vorgesehen
ist, der nacheinander an die einzelnen Teilnehmerleitungen angeschaltet wird. Dieses aufeinanderfolgende
Abfragen der Teilnehmerleitungen bringt aber einen sehr großen Zeitverlust mit sich.
Aus der Kombinationslehre ist es ferner bekannt, mit Hilfe einer festen Anzahl von Gliedern durch
Kombinationen der einzelnen Glieder eine größere Anzahl von Informationen darzustellen. Beispielsweise
wird aus einer Anzahl von Frequenzen eine kleinere Zahl ausgewählt und zu Frequenzkombinationen
zusammengestellt. Jede Frequenz der Kombinationen wird über Filter dem ihr zugeordneten
Empfänger zugeleitet. In den Empfängern wird dann jeweils ein Relais erregt. Die auf diese Weise in
Kombination erregten Relais kennzeichnen über ihre Kontakte einen bestimmten Ausgangspunkt. Diese
Kennzeichnung kann beispielsweise durch Anlegen von Erdpotential erfolgen, oder aber es kann für
diesen Punkt eine Durchschaltung vorgenommen werden. Durch Kombination von zwei aus fünf Frequenzen
und damit durch entsprechende Kombination von zwei aus fünf Relais können beispielsweise zehn Ausgänge
gekennzeichnet werden.
Es sind z. B. Anordnungen bekannt, bei denen aus einer Reihe von Anschlußpunkten einer durch Anlegen
einer Gleichspannung markiert sein kann und bei denen den Anschlußpunkten eine Gruppe von Relais
zugeordnet ist. Bei Markierung eines der Anschlußpunkte werden die Relais einzeln oder in Kombination
erregt und kennzeichnen dann den markier-Schaltungsanordnung
zum Identifizieren
eines durch einen angelegten
Wechselstrom gekennzeichneten
Ans chlußpunktes
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz
Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Georg Vogel, Stuttgart-Stammheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ten Anschlußpunkt. Die Anzahl der Relais ist hier zwar kleiner als die Zahl der Anschlußpunkte, jedoch
ist diese Anordnung nur für Gleichspannung als Markierspannung brauchbar. Eine Identifizierung
eines durch eine Wechselspannung markierten Anschlußpunktes ist auf diese Weise nicht möglich.
Eine andere bekannte Anordnung dient zum Identifizieren von ebenfalls durch Gleichspannung markierten Anschlußpunkten. Jedem Anschlußpunkt ist ein sättigbarer Übertrager zugeordnet, dessen unter Umständen an verschiedene Anschlußpunkte angeschlossene Teilwicklungen durch dauernd an diesen Anschlußpunkten liegende Gleichspannungen erregt sind. Der Übertrager ist somit magnetisch gesättigt. Die Markierung der Anschlußpunkte erfolgt durch Abschalten der Gleichspannung. In demjenigen Übertrager, der durch das Abschalten der Markierspannungen in allen Teilwicklungen völlig entmagnetisiert ist, tritt sekundärseitig ein Spannungsstoß auf, der in den angeschlossenen Auswerteeinrichtungen zur Zündung von Entladungsröhren verwendet wird. Die den einzelnen Anschlußpunkten oder auch den Aus-Werteeinrichtungen zugeordneten Teilwicklungen der verschiedenen Übertrager können dabei parallel oder in Reihe geschaltet sein. Auch diese Anordnung gestattet keine Identifizierung von Anschlußpunkten, die durch eine angelegte Wechselspannung markiert sind.
Eine andere bekannte Anordnung dient zum Identifizieren von ebenfalls durch Gleichspannung markierten Anschlußpunkten. Jedem Anschlußpunkt ist ein sättigbarer Übertrager zugeordnet, dessen unter Umständen an verschiedene Anschlußpunkte angeschlossene Teilwicklungen durch dauernd an diesen Anschlußpunkten liegende Gleichspannungen erregt sind. Der Übertrager ist somit magnetisch gesättigt. Die Markierung der Anschlußpunkte erfolgt durch Abschalten der Gleichspannung. In demjenigen Übertrager, der durch das Abschalten der Markierspannungen in allen Teilwicklungen völlig entmagnetisiert ist, tritt sekundärseitig ein Spannungsstoß auf, der in den angeschlossenen Auswerteeinrichtungen zur Zündung von Entladungsröhren verwendet wird. Die den einzelnen Anschlußpunkten oder auch den Aus-Werteeinrichtungen zugeordneten Teilwicklungen der verschiedenen Übertrager können dabei parallel oder in Reihe geschaltet sein. Auch diese Anordnung gestattet keine Identifizierung von Anschlußpunkten, die durch eine angelegte Wechselspannung markiert sind.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden
und mit möglichst geringem Aufwand an Empfängern und ohne Zeitverlust einen durch Anlegen eines
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Wechselstromes gekennzeichneten Anschlußpunkt aus der Übertrager sind an diejenigen beiden Empfänger
einer Mehrzahl von Anschlußpunkten zu identifizie- angeschlossen, die nach der Kombination dem beren.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, treffenden Anschlußpunkt zugeordnet sind. So sind
daß den zu überwachenden Anschlußpunkten nach z.B. die Wicklungen II und III des Übertragers Ül
dem an sich bekannten Prinzip der Kodebildung eine 5 an die Empfänger £1 bzw. £2 angeschlossen. In entGruppe
von Empfängern, deren Anzahl kleiner ist sprechender Weise sind die Wicklungen II und III
als die Zahl der Anschlußpunkte, nach Kombination des Übertragers Ü2 an die Empfänger El und £3,
der zweiten Klasse zugeordnet ist und daß die An- die Wicklungen des Übertragers Ü5 an die Empfänschlußpunkte
mit den zugeordneten Empfängern über ger£2 und £3 angeschlossen, usw.
Übertrager verbunden sind, von denen jeweils ein io Die Wicklungen II und III aller Übertrager sind, Übertrager einem Anschlußpunkt individuell züge- wie bereits erwähnt, unter sich gegenphasig geschalordnet und mit seiner Primärwicklung dort ange- tet. Der Wicklungssinn ist in der Fig. 1 jeweils durch schlossen ist, während an je eine der beiden unter Pfeile angedeutet.
Übertrager verbunden sind, von denen jeweils ein io Die Wicklungen II und III aller Übertrager sind, Übertrager einem Anschlußpunkt individuell züge- wie bereits erwähnt, unter sich gegenphasig geschalordnet und mit seiner Primärwicklung dort ange- tet. Der Wicklungssinn ist in der Fig. 1 jeweils durch schlossen ist, während an je eine der beiden unter Pfeile angedeutet.
sich gegenphasig geschalteten Sekundärwicklungen Als Beispiel sei nun angenommen, daß der Andes
Übertragers je einer der dem betreffenden An- 15 schlußpunkt 1 durch Anlegen eines tonfrequenten
schlußpunkt zugeordneten beiden Empfänger ange- Wechselstromes gekennzeichnet sei. Dann werden
schlossen ist. Die an einen Empfänger angeschlosse- über die Wicklungen II und III des Übertragers ül
nen Wicklungen der verschiedenen Übertrager sind die Empfänger £1 und £2 gleichermaßen beeinflußt,
unter sich in Reihe geschaltet. Auf diese Weise kön- Da am Empfänger E1 die zugeordneten Wicklungen
nen die Empfänger unmittelbar von dem Wechsel- 20 der verschiedenen Übertrager in Reihe geschaltet
strom beeinflußt werden. sind, fließt der vom Übertrager Ül kommende Wech-
Durch die mit der Erfindung ermöglichte Zuord- selstrom auch durch die Teilwicklungen II der Übernung
der Empfänger zu den Anschlußpunkten nach trager Ü2, Ü3 und £74. Entsprechend werden auch
Kombinationen der zweiten Klasse wird eine erheb- am Empfänger £2 die Wicklungen II der Übertrager
liehe Anzahl von Empfängern eingespart. Wenn bis- 25 Ü5, Ü6 und Ü 7 beeinflußt. Dadurch, daß diese Wickher
für die Überwachung von zehn Anschlußpunkten lungen ebenfalls erregt werden, besteht die Gefahr
oder Leitungen zehn Empfänger erforderlich waren, der Beeinflussung anderer Empfänger über die Wickso
genügen jetzt fünf Empfänger, von denen jeweils lungen III der genannten Übertrager Ü2 bis Ü7.
zwei in Kombination erregt werden, für denselben Eine unerwünschte Beeinflussung wird aber dadurch
Zweck. Für fünfzehn Anschlußpunkte werden dem- 30 verhindert, daß die Wicklung III des Übertragers Ü1
entsprechend nur sechs Empfänger und für fünfund- gegenphasig zur Wicklung II dieses Übertragers gevierzig
Anschlußpunkte nur noch zehn Empfänger schaltet ist. Infolgedessen werden die Wicklungen II
benötigt. Ein Zeitverlust durch nacheinander erfol- der Übertrager Ü2 und Ü5 ebenfalls gegensinnig
gendes Abfragen der zu überprüfenden Anschluß- erregt. Im Stromkreis für den Empfänger £3 sind
punkte tritt in keinem Falle ein. Der Vorteil der Er- 35 die Wicklungen III der Übertrager Ü2 und Ü5 in
findung besteht darin, daß nicht nur eine, sondern Reihe geschaltet. Infolge ihrer erwähnten gegenmehrere
Frequenzen zum Markieren verwendet wer- phasigen Erregung wird aber der Empfänger £3
den können. An die Übertrager sind dann einfach nicht beeinflußt. In genau derselben Weise wird eine
weitere entsprechend abgestimmte Empfänger par- unerwünschte Beeinflussung des Empfängers £4
allel anzuschalten. Es können z.B. bei Verwendung 40 durch die Übertrager Ü3 und Ü6 und eine Beeinflusvon
zwei Markierfrequenzen über ein und dieselbe sung des Empfängers £5 durch die Übertrager Ü4:
Anordnung von Übertragern zwei Anschlußpunkte und Ü7 verhindert. In den beiden Empfängern £1
gleichzeitig identifiziert werden. und £2 werden die zugehörigen Relais Rl und R2
An Hand der Figuren wird die Erfindung nach- erregt. Kontakte dieser Relais kennzeichnen in bestehend
erläutert. 45 kannter und hier nicht beschriebener Weise den
Fig. 1 zeigt eine Anordnung zum Identifizieren durch den tonfrequenten Wechselstrom gekennzeich-
von zehn Leitungen durch fünf Empfänger; neten Anschlußpunkt 1 am Ausgang 1'.
Fig. 2 zeigt andeutungsweise die Zuordnung von Die Anordnung der Empfänger und Übertrager
sechs Empfängern zu fünfzehn Leitungen; läßt sich ohne Schwierigkeiten erweitern. So ist in
Fig. 3 zeigt schematisch die Anschaltung eines 50 Fig. 2 eine Anordnung gezeigt, bei der sechs Empfän-
Transistorverstärkers an den Übertrager; in ger £1 bis £6 verwendet werden, um fünfzehn An-
Fig. 4 ist eine Anordnung gezeigt, bei der die Lei- schlußpunkte zu überwachen. Auch hier sind die
tungen in mehrere Gruppen unterteilt sind und die Wicklungen der einzelnen Übertrager unter sich
Identifizierung gruppenweise erfolgt; in den gegenphasig geschaltet. Der Wicklungssinn für die
Fig. 5 und 6 ist die Anwendung der Erfindung zum 55 Übertrager ist wieder durch Pfeile angedeutet. Die
Identifizieren von Leitungen von Fernsprechteilneh- Arbeitsweise der Anordnung entspricht völlig der-
mern dargestellt. jenigen der Fig. 1. Die Wicklungen der Übertrager
Die Wirkungsweise der Erfindung sei nun an können aber auch so angeordnet sein, daß sie gleich-Hand
der Fig. 1 erläutert. Es ist angenommen, daß zeitig auf zwei oder mehr Paare von Empfängern
zehn Anschlußpunkte oder Leitungen zu überwachen 60 einwirken, die auf verschiedene Frequenzen abgesind.
Durch die Empfänger soll festgestellt werden, stimmt sind. Dies ist in Fig. 2 durch gestrichelte
an welchem Anschlußpunkt der kennzeichnende ton- Linien angedeutet. Es sind zu den Empfängern E1
frequente Wechselstrom angelegt ist. Jedem der An- bis £6, die auf eine Frequenz/1 abgestimmt sind,
schlußpunkte 1 bis 10 ist ein Übertrager zugeordnet. noch weitere, auf eine Frequenz /2 abgestimmte
Diese Übertrager sind entsprechend mit Ül bis Ü10 65 Empfänger Fl bis F6 hinzugefügt. Tritt also an dem
bezeichnet und jeweils mit ihrer Primärwicklung I zu überwachenden Anschlußpunkt 1 die Frequenz fl
einerseits an den zugehörigen Anschlußpunkt und auf, so werden über die Wicklungen II und III des
andererseits an Erde angeschlossen. Jeder Übertrager Übertragers Ül die Empfänger £1 und £2 beeinweist
zwei weitere Wicklungen auf, die mit II flußt. Wird aber die Frequenz f2 aufgenommen, so
und III bezeichnet sind. Die Wicklungen II und III 7° kommen über dieselben Wicklungen die Empfänger
Fl und F 2 zur Wirkung. Es ist also möglich, die Reihe der Anschlußpunkte gleichzeitig auf das Auftreten
von zwei oder mehr Frequenzen zu überwachen. Dabei müssen diese Frequenzen nicht an ein
und demselben Anschlußpunkt auftreten, sondern können an verschiedenen Anschlußpunkten erscheinen.
Jede Frequenz kann eine besondere Funktion, z. B. Teilnehmerberechtigungen oder Dekaden, kennzeichnen.
Werden Verstärker, z. B. Transistorverstärker, verwendet, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, dann benötigt
man hierfür eine Vorspannung. Die dadurch auftretende Gleichstromvormagnetisierung des Übertragers
wird durch die gegenphasige Anordnung der Wicklungen II und III ebenfalls aufgehoben. Die Zusammenhänge
sind aus Fig. 3 leicht ersichtlich. Wie hier angedeutet ist, wird beispielsweise dem Empfänger
E1 ein Transistorverstärker T vorgeschaltet. Dabei wird die Sekundärwicklung II des Übertragers
Ül in Pfeilrichtung vom Gleichstrom durchflossen. Auch die dem Empfänger £2 zugeordnete und nicht
dargestellte Sekundärwicklung III des Übertragers Ül wird in entsprechender Weise von einem Gleichstrom
durchflossen. Da jedoch diese Wicklung, wie durch den in Klammern beigefügten Pfeil angedeutet
ist, zur Wicklung II gegenphasig geschaltet ist, heben sich die magnetischen Wirkungen der beiden Wicklungen
auf den Übertrager Ül gegenseitig auf. In derselben Weise sind auch die Wicklungen der übrigen,
dem betreffenden Empfänger zugeordneten Übertrager geschaltet. In Fig. 3 sind nur die Wicklungen I
und II des Übertragers Ül dargestellt. Die Wicklungen II der ebenfalls dem Empfänger E1 zugeordneten
Übertrager 0"2,CZS und ί/4 sind mit der Wicklung
II des Übertragers Ü1 in der erwähnten Weise in Reihe geschaltet.
Manchmal ergibt sich die Möglichkeit, die zu überwachenden Anschlußpunkte in mehrere Gruppen
aufzuteilen, die nacheinander überwacht werden können. Ein Beispiel hierfür ist in Fig. 4 dargestellt. Dabei
ist angenommen, daß drei Gruppen Gl bis G 3 zu
je zehn Anschlußpunkten zu überwachen sind. Der ersten Gruppe G1 sind die Übertrager U1 bis U10,
der zweiten Gruppe G 2 die Übertrager Vl bis FlO und der dritten Gruppe G 3 die Übertrager Wl bis
WlO zugeordnet. Die Übertrager in jeder Gruppe entsprechen völlig den in Fig. 1 dargestellten und beschriebenen
Übertragern. Der Unterschied gegenüber Fig. 1 besteht nur darin, daß nicht jeder Gruppe
von Übertragern fünf gesonderte Empfänger zur Verfügung stehen, sondern daß die Empfänger E1 bis
£5 gemeinsam für alle drei Gruppen vorgesehen sind. Jede Gruppe der Übertrager ist in der bereits beschriebenen
Weise an die zugeordneten Empfänger angeschlossen, sie ist jedoch durch Kontakte von
nicht dargestellten Relais im Ruhezustand kurzgeschlossen. So schließen die Kontakte al bis a5
eines Relais .^ die Übertrager Ul bis UlO der ersten
Gruppe kurz. In entsprechender Weise sind die Übertrager Vl bis FlO durch die Kontakte bl bis &5
eines nicht dargestellten Relais B und die Übertrager Wl bis PFlO durch die Kontakte el bis c5 eines
ebenfalls nicht dargestellten Relais C kurzgeschlossen. Die drei Relais A, B und C werden nacheinander
erregt und schalten dann eine Gruppe der Übertrager nach der anderen wirksam an die Empfänger El bis
E5 an. Der Prüfvorgang erfolgt also in drei Stufen
getrennt für jede der drei Gruppen Gl bis G 3. Das Zusammenwirken der Übertrager und Empfänger
innerhalb jeder Gruppe unterscheidet sich dabei nicht von der im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen
Arbeitsweise der Anordnung.
Als Anwendungsbeispiel für die Erfindung ist in Fig. 5 eine Anordnung zum Identifizieren von Teilnehmerleitungen
in Fernsprechanlagen gezeigt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß in an sich bekannter
Weise an gleicher Stelle der mehrstelligen Teilnehmernummern gleich bezifferte Teilnehmerleitungen
zusammengefaßt und zu Anschlußpunkten geführt sind, die den zehn Punkten der Fig. 1 entsprechen.
Sowohl die Einspeisung des tonfrequenten Wechselstromes als auch die Ausschaltung der Identifizierungseinrichtung
erfolgen simultan. Es sind dazu Koppelwiderstände an die Adern der Teilnehmerleitung
angeschlossen. Für jede Stelle der Teilnehmernummer ist in der Teilnehmerleitung ein Paar
von Koppelwiderständen vorgesehen. In dem in Fig. 5 dargestellten Beispiel ist die Nummer des Teilnehmeranschlusses
932. Für die Hunderters teile H dieser Teilnehmernummer ist ein Paar von Koppelwiderständen
vorgesehen, deren Mittelpunkt zu dem Anschlußpunkt 9 herausgeführt ist. An diesen Anschlußpunkt
ist in der bereits beschriebenen Weise ein Übertrager U 9 angeschlossen. Die Zehnerstelle Z
weist ebenfalls ein Paar von Koppelwiderständen auf. Sie ist mit dem Anschlußpunkt 3 und dem Übertrager
F 3 verbunden. In entsprechender Weise ist auch die Einerstelle E geschaltet. An ihrem Anschlußpunkt 2
liegt der Übertrager W2. Der Prüfvorgang kann sich hier in derselben Weise abspielen, wie er oben bei
Fig. 4 beschrieben wurde. Es können aber auch für die drei Stellen jeweils gesonderte Identifizierungseinrichtungen vorgesehen sein.
In Fig 6 ist eine Identifizierungsanordnung für die Teilnehmernummer 9251 dargestellt. Wieder sind jeweils
an der gleichen Stelle der Teilnehmernummern, nämlich in der Tausenderstelle T, der Hunderterstelle
H, der Zehnerstelle Z und der Einerstelle E, die gleich bezifferten Teilnehmerleitungen zusammengefaßt
und zu Anschlußpunkten herausgeführt. Auch hier erfolgt die Einspeisung des kennzeichnenden tonfrequenten
Wechselstromes simultan. Da aber der Hauptteil dieses Wechselstromes über die Wicklungen
des Speiserelais X und die Batterie abfließt, braucht hier die Abnahme des Wechselstromes nicht
simultan zu erfolgen, vielmehr können die den einzelnen Stellen der Teilnehmernummer zugeordneten
Teile der Identifizierungseinrichtung gleichmäßig verteilt an die beiden Adern der Teilnehmerleitung angeschlossen
sein. Der Rückschluß für den kennzeichnenden Wechselstrom erfolgt über Erde. Die Tausender-
und die Zehnerstelle T bzw. Z sind beispielsweise an die eine Ader und die Hunderter- und Einerstelle
H bzw. E an die andere Ader der Fernsprechleitung angeschlossen. Da die Koppelwiderstände für
die einzelnen Stellen sehr viel hochohmiger sind als der Widerstand des Speiserelais, ist auch eine ungleichmäßige
Verteilung der Koppelwiderstände ohne Beeinträchtigung der Wirkungsweise der Anordnung
möglich. Es kann z. B. im Bedarfsfalle die Tausenderstelle T entfallen, ohne daß nachteilige Auswirkungen
bei der Identifizierungseinrichtung auftreten.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zum Identifizieren eines durch Anlegen eines Wechselstromes, insbesondere
tonfrequenten Wechselstromes, gekennzeichneten Anschlußpunktes aus einer Mehrzahl
von Anschlußpunkten, dadurch gekennzeichnet, daß
den zu überwachenden Anschlußpunkten (1 bis 10) nach dem an sich bekannten Prinzip der
Kodebildung eine Gruppe von Empfängern (El bis ES), deren Anzahl kleiner ist als die Zahl der
Anschlußpunkte, nach Kombinationen der zweiten Klasse zugeordnet ist und daß die Anschlußpunkte
mit den zugeordneten Empfängern über Übertrager (Ül bis 0"1O) verbunden sind, von
denen jeweils ein Übertrager einem Anschlußpunkt individuell zugeordnet und mit seiner Primärwicklung
(I) dort angeschlossen ist, während an je eine der beiden unter sich gegenphasig geschalteten
Sekundärwicklungen (II, III) des Übertragers je einer der dem betreffenden Anschlußpunkt
zugeordneten beiden Empfänger angeschlossen ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem gemeinsamen
Empfänger verbundenen Wicklungen der verschiedenen Übertrager in Reihe geschaltet
sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklungen
der Übertrager gleichzeitig mehrere auf unterschiedliche Frequenzen abgestimmte Empfänger beeinflussen (Fig. 2).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußpunkte
in mehrere Gruppen unterteilt und die Wicklungen der Übertrager an den Empfängern in entsprechende
Gruppen unterteilt sind, die jeweils abwechselnd wirksam an die Empfänger angeschaltet
werden (Fig. 4).
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch ihre Anwendung zur Teilnehmeridentifizierung
in Fernsprechanlagen, wobei jeweils an gleicher Stelle der Teilnehmernummern (Einer, Zehner, Hunderter, Tausender)
gleich bezifferte Teilnehmerleitungen zusammengefaßt und transformatorisch mit dem zugeordneten
Paar von Empfängern verbunden sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisung des
tonfrequenten Wechselstromes auf die Teilnehmerleitung und die Anschaltung der Identifizierungseinrichtung
simultan erfolgen (Fig. 5).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisung des
tonfrequenten Wechselstromes auf die Teilnehmerleitung simultan erfolgt und daß die den einzelnen
Stellen der Teilnehmernummer zugeordneten Teile der Identifizierungseinrichtung verteilt an
die beiden Adern der Teilnehmerleitung angeschlossen sind (Fig. 6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 901 902;
USA.-Patentschrift Nr. 2 518 022.
Deutsche Patentschrift Nr. 901 902;
USA.-Patentschrift Nr. 2 518 022.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 770/105 4.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST13480A DE1079692B (de) | 1957-12-20 | 1958-02-27 | Schaltungsanordnung zum Identifizieren eines durch einen angelegten Wechselstrom gekennzeichneten Anschlusspunktes |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE37761 | 1957-12-20 | ||
| DEST13480A DE1079692B (de) | 1957-12-20 | 1958-02-27 | Schaltungsanordnung zum Identifizieren eines durch einen angelegten Wechselstrom gekennzeichneten Anschlusspunktes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079692B true DE1079692B (de) | 1960-04-14 |
Family
ID=25647132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST13480A Pending DE1079692B (de) | 1957-12-20 | 1958-02-27 | Schaltungsanordnung zum Identifizieren eines durch einen angelegten Wechselstrom gekennzeichneten Anschlusspunktes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079692B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153087B (de) * | 1960-07-30 | 1963-08-22 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Verfahren fuer Fernsprech-Registersysteme zur UEbertragung von Leitungskennzeichen ueber ein TF-System |
| DE1269197B (de) * | 1963-11-14 | 1968-05-30 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung zur Identifizierung eines rufenden Teilnehmeranschlusses in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen |
| FR2358067A1 (fr) * | 1976-07-08 | 1978-02-03 | Ericsson Telefon Ab L M | Procede et dispositif d'identification des postes d'un autocommutateur telephonique |
Citations (2)
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| US2518022A (en) * | 1948-09-30 | 1950-08-08 | Bell Telephone Labor Inc | Translator |
| DE901902C (de) * | 1950-10-13 | 1954-03-08 | Int Standard Electric Corp | Schaltungsanordnung fuer Umrechner in Fernsprechanlagen mit Speicherbetrieb |
-
1958
- 1958-02-27 DE DEST13480A patent/DE1079692B/de active Pending
Patent Citations (2)
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