DE1461988B - Vorrichtung zum Aufbringen von einer Aufreißstreifenmaterialbahn abgetrennter Aufreißstreifen auf eine Einwickelmaterialbahn - Google Patents
Vorrichtung zum Aufbringen von einer Aufreißstreifenmaterialbahn abgetrennter Aufreißstreifen auf eine EinwickelmaterialbahnInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf- Zweckmäßig schneidet eines der zwei bewegbaren
bringen von einer Aufreißstreifenmaterialbahn ab- Messer von einer Kante bis zur Trennungslinie der
getrennter Aufreißstreifen auf eine Einwickelmaterial- einzigen Aufreißstreifenmaterialbahn, während das
bahn mit einem bewegbaren Messer, das die Aufreiß- andere Messer von der Trennungslinie bis zur anderen
streifen von der Aufreißstreifenmaterialbahn quer zu 5 Kante der Bahn schneidet.
deren Längsrichtung abschneidet und einem die Auf- Auch können die Messer die Aufreißstreifen von
reißstreifen auf die Einwickelmaterialbahn parallel zu zwei Bahnen von Aufreißstreifenmaterial abschneideren
Längsrichtung übertragenden Glied. den, wobei die Breite jeder Bahn gleich der Länge des
Es ist bekannt, bei einer Vorrichtung dieser Art Aufreißstreifens ist.
von einer Aufreißstreifenmaterialbahn quer zu deren io Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an
Längsrichtung Aufreißstreifen einzeln abzuschneiden Hand der Zeichnungen beschrieben, und zwar stellt
und in Abständen auf eine Einwickelmaterialbahn dar
aufzubringen (britische Patentschrift 911 966). Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Es ist ferner bekannt, bei einer Vorrichtung dieser einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Art den abgeschnittenen Aufreißstreifen quer auf die 15 F i g. 2 eine Vorderansicht, ebenfalls teilweise im
Einwickelmaterialbahn aufzubringen (deutsche Pa- Schnitt, der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung, aber
tentschrift 1 215 571). in einem kleineren Maßstab, und
Mit solchen Vorrichtungen kann je Arbeitsgang F i g. 3, 4 und 5 schematische Darstellungen, die
nur ein Aufreißstreifen abgetrennt und auf die Ein- lediglich gewisse der in Fi g. 2 sichtbaren Teile in den
wickelmaterialbahn aufgebracht werden. 20 von ihnen bei fortschreitenden Arbeitsstufen ein-
Es ist schließlich bekannt, bei einer Vorrichtung, genommenen Stellungen zeigen.
bei der die Aufreißstreifen nicht quer, sondern in Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Schlitten 1
Längsrichtung von einer Materialbahn abgetrennt ist auf zwei horizontalen, parallelen Stäben 2 gleitwerderi,
je Arbeitsgang gleichzeitig zwei Aufreiß- bar gelagert. Ein Glied 3 und ein Kniehebel 4 verstreifen
auf zwei Einwickelmaterialbahnen aufzubrin- 25 binden den Schlitten 1 mit einer Nockenabgreifgen
(deutsche Patentschrift 1156 015). Bei dieser rolle 5, die auf einem Nocken 6 reitet, wobei eine
Vorrichtung müssen jedoch Aufreißstreifen und Ein,- Feder 7 dazu dient, den Kontakt zwischen der Nokwickelmaterialbahn
aus demselben Material bestehöh, kenrolle 5 und dem Nocken 6 aufrechtzuerhalten,
außerdem kann auf die Einwickelmaterialbahn nur Der Kniehebel 4 hat einen festen Punkt 48. Der
eine ununterbrochene Aufreißstreifenbahn auf- 30 Nocken 6 ist derart ausgebildet, daß ein Hin- und
gebracht werden, und schließlich ist diese Vorrich- Herbewegen des Schlittens 1 auf den Stäben 2 betung
nur anwendbar, wenn zwei parallele Verpak- wirkt wird, wie dies unten noch genauer erläutert
kungseinrichtungen gleichzeitig arbeiten. werden wird.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu- Der Schlitten 1 trägt in Lagern sechs horizontale
gründe, bei einer Vorrichtung der eingangs beschrie- 35 Wellen, die in zwei Sätzen je zu Dritt angeordnet
benen Art die quer zur Aufreißstreifenmaterialbahn sind. Der linke Satz besteht aus den Wellen 8, 9 und
abgeschnittenen Aufreißstreifen ohne Abstände in 10, der rechte Satz aus den Wellen Sa, 9 a und 10 a,
Längsrichtung der Streifen hintereinander auf eine wobei die drei Wellen eines jeden Satzes in einer ge-
Einwickelmaterialbahn aufzubringen und dabei je meinsamen, sich rechtwinklig zu den Achsen der
Arbeitsgang mindestens zwei Aufreißstreifen auf die 40 Stäbe 2 erstreckenden vertikalen Ebene angeordnet
Einwickelmaterialbahn aufzubringen. sind. Darüber hinaus liegen entsprechende Wellen der
Zu diesem Zweck haben zwei Messer und zwei zwei Sätze in gemeinsamen Ebenen, z.B. sind die
Übertragungsglieder die Gestalt eines Segmentes einer Wellen 8 und 8 α in einer horizontalen Ebene, die
Scheibe, sind die Messerwellen parallel zu den Wellen Wellen 9 und 9 α in einer niedrigeren horizontalen
der Übertragungsglieder über diesen angeordnet und 45 Ebene und Wellen 10 und 10 α in einer dritten und
ist die Welle jedes Messers mit der des zugehörigen wiederum niedrigeren Ebene angeordnet. Der Ab-
Übertragungsgliedes mittels eines Zahnradantriebes stand zwischen den vertikalen Ebenen der zwei
verbunden, der bei Drehung des Messers das Über- Wellensätze gleicht der Länge eines Aufreißstreifens,
tragungsglied mit gleicher Geschwindigkeit, aber in Die Welle 8 trägt ein halbkreisförmiges Messer 11,
entgegengesetzter Drehrichtung dreht und der mit 50 die Welle 9 ein halbkreisförmiges Übertragungsglied
einer Zahnstange im Eingriff steht, die sich parallel 12, und die Welle 10 ein geheiztes Verschließrad 13,
zur Ebene der Einwickelmaterialbahn und rechtwink- wobei die Teile 11,12 und 13 auf dem vorderen Ende
lig zu den Wellen erstreckt, und sind die Wellen in ihrer zugehörigen Wellen vertikal miteinander aus-
einem gemeinsamen Schlitten gelagert, der parallel gerichtet sind (F i g. 1).
zur Länge der Einwickelmaterialbahn hin- und her- 55 An den hinteren Enden dieser Wellen sind drei
bewegbar ist. Ritzel angeordnet, nämlich das Ritzel 14 auf der
Auf diese Weise wird erreicht, daß bei einem Welle 8, das Ritzel 15 auf der Welle 9 und das Ritzel
Arbeitsgang mindestens zwei Aufreißstreifen ohne 16 auf der Welle 10. Die Ritzel 14,15 und 16 sind
Abstand auf eine Einwickelmaterialbahn aufgebracht alle gleich groß und haben die gleiche Zähnezahl; die
werden können, wobei die Aufreißstreifen aus 60 Ritzel 14 und 16 greifen in das Ritzel 15 ein. Die
anderem Material als die Einwickelmaterialbahn be- Welle 9 hat eine rückwärtige Verlängerung 17, auf
. stehen können. der ein weiteres Ritzel 18 angeordnet ist, das mit einer
Vorzugsweise trennen die Messer die Aufreißstrei- sich horizontal erstreckenden Zahnstange 19 im Einfen
von einer einzigen Bahn von Aufreißstreifen- griff steht. Das in der F i g. 2 rechte Ende der Zahnmaterial
ab, deren Breite gleich der zweifachen Länge 65 stange 19 weist eine Nockenabgreifrolle 20 auf, die
eines Aufreißstreifens ist, wobei ein bekanntes, als unter der Wirkung einer Druckfeder 22, die die Stange
Streifenschneider dienendes, drehbares Kreismesser nach rechts drückt, mit einem drehbaren Nocken 21
die einzige Bahn entlang ihrer Mittellinie zertrennt. in Berührung steht. Die Nocken 6 und 21 werden mit
gleicher Geschwindigkeit von einem nicht dargestellten Antrieb angetrieben.
Den Wellen 8 α und 10 α sind entsprechende Teile
zugeordnet, deren Bezugsziffern mit einem »α« versehen sind. Es gibt aber nur eine Zahnstange 19, die
sowohl mit dem Ritzel 18 α als auch mit dem Ritzel 18 im Eingriff ist.
Die Räder 13 und 13 α werden geheizt, d. h., jedes hat ein internes elektrisches Heizelement und Schleifringe
zur Stromversorgung. Solche sind bekannt, so daß Einzelheiten dieser Räder in den Zeichnungen
nicht erforderlich sind.
Das Übertragungsglied 12 (und das Glied 12 a) ist von halbkreisförmiger Gestalt; an seinem Umfang
ist es mit einer Mehrzahl von Öffnungen 23 (F i g. 1) versehen. Jede Öffnung 23 führt in einen kurzen
radialen Gang 24 (F i g. 1), der mit einer öffnung 25 (F i g. 1) an der Rückseite des Gliedes 12 verbunden
ist. Eine Nabe 26, die einen Teil des Schlittens 1 bildet und einen der Zapfen der Welle 9 stützt, erstreckt
sich bis zur Rückseite des Gliedes 12. Die Nabe 26 ist jedoch von wesentlich kleinerem Durchmesser als das
Glied 12 und trägt einen Block 27 solcher Größe, daß die Rückseite des Gliedes 12 (wenn es wie in F i g. 2
abgebildet eingestellt ist) gedeckt wird, um zu verhindern, daß atmosphärische Luft bis zu den Öffnungen
25 in der Rückseite durchdringen kann. Der Block 27 ist auf der Nabe 26 gleitbar gelagert und wird mittels
Federn 28 gegen die Rückseite des Gliedes 12 gehalten, so daß eine gekrümmte Rille 29 in der vorderen
Fläche des Blockes mit den Öffnungen 25 in Verbindung steht, während das Glied 12 sich in der
in F i g. 2 dargestellten Lage befindet. Die Rille 29 ist über einen Kanal 30 und eine biegsame Leitung 31
mit einer nicht dargestellten Saugpumpe verbunden. Wenn also ein Aufreißstreifen um den Umfang des
Gliedes 12 liegt, während dieses in der in F i g. 2 dargestellten Lage ist, so wird der Streifen von dem
durch die öffnungen 23 wirkenden Unterdruck an dem Glied 12 gehalten.
Die Messer 11 und 11 α arbeiten mit einem stationären Messer 32 (F i g. 1) zusammen, um auf noch zu
beschreibende Weise.von einem Paar von Bahnen 33 zwei Aufreißstreifen abzuschneiden. Die Bahnen 33
werden von einer nicht dargestellten Vorratsrolle über eine horizontale Platte 34 (auf der das Messer 32 angeordnet
ist) von Zuführungsrollen 35 und 36 zugeführt. .
Die Breite jeder Bahn 33 ist gleich der Länge des gewünschten Aufreißstreifens; die Zuführungsrollen
35 und 36 werden synchron mit der Drehung der Nocken 6 und 21 intermittierend angetrieben. Bei
jeder Bewegung der Rollen 35 und 36 werden die Bahnen 33 um die Breite eines Aufreißstreifens gefördert.
Die Vorrichtung weist zwei weitere Zuführungsrollen 37 und 38 an jeder Seite des Schlittens auf,
über die eine Einwickelmaterialbahn 39 zugeführt wird. Diese Rollen sind horizontal angeordnet, parallel
zu den Wellen 8 bis 10 und in solcher Höhe, daß die Einwickelmaterialbahn von der Rolle 37 zur Rolle
38 in der Ebene des höchstens Punktes des Rades 13 (und des Rades 13 d) horizontal läuft. Aus der F i g. 1
ist ersichtlich, daß die Bahn 39 über die Räder 13 und 13 α läuft, so daß diese Räder die Mittellinie der
unteren Fläche dieser Bahn durchlaufen.
Nach Vorbeigehen an der Rolle 37 und vor Erreichen des Rades 13 α läuft die Bahn 39 unter einem
Auftragsrad 40 hindurch, das ein schmales Band von Klebmaterial auf die Mitte der oberen Fläche der
Bahn auflegt.
Schließlich ist ein Paar drehbarer Messer 41 in F i g. 1 dargestellt, und zwar zwischen der Zuführrolle
35 und den Zuführrollen 36 für die Bahnen 33 des Aufreißstreifenmaterials. Die Messer 41 ermöglichen,
eine einzige Bahn von Aufreißstreifenmaterial, dessen Breite gleich der zweifachen Länge eines Aufreiß-Streifens
ist, zuzuführen, und zwar über die Rolle 35, und diese Bahn entlang ihrer Mittellinie zu zerschneiden,
um bei den Rollen 36 die gewünschten zwei Bahnen zu erhalten.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Die Rollen 37,38 und das Rad 40 drehen sich
kontinuierlich, so daß die Einwickelmaterialbahn 39 mit einer konstanten Geschwindigkeit zugeführt wird,
und zwar von rechts nach links in F i g. 2.
Die Nocken 6 und 21 drehen sich ebenfalls kontinuierlich,
und der Nocken 6, die Feder 7, die Nokkenabgreifrolle 5, der Kniehebel 4 und das Glied 3
bewegen den Schlitten 1 auf den Stäben 2 hin und her. Der Beginn eines Arbeitszyklus kann bei der in
F i g. 2 dargestellten Ausgangslage der Teile angenommen werden. Dabei befinden sich der Schlitten 1 und
die Zahnstange 19 jeweils in der äußersten linken
,' Stellung. Zunächst bewirken Nocken 6 und Feder 7, daß der Schlitten 1 in seine äußerste rechte Stellung
bewegt wird, während die Zahnstange 19 mittels Nocken 21 und Feder 22 festgehalten wird. Das Ritzel
18, im Eingriff mit der Zahnstange 19, wird gezwungen, sich mit dem Schlitten 1, in dem die Welle 9 gelagert
ist, zu bewegen. Also müssen sich das Ritzel 18, die Welle 9 und das Übertragungsglied 12 drehen.
Durch die Ritzel 15 und 14 werden die Welle 8 und das Messer 11 gedreht außerdem werden die Welle
10 und das Rad 13 durch die Ritzel 15 und 16 gedreht. Das Größenverhältnis der Teile zueinander und
die Zähnezahl der Ritzel sind derart gewählt, daß bei einem vollen Lauf des Schlittens 1 aus einer
äußersten Stellung in die andere jede der Wellen 8, 9 und 10 eine halbe Umdrehung macht, also 180°;
während der anfänglichen Bewegung des Schlittens, in diesem Fall von links nach rechts in F i g. 2, drehen
sich die Wellen 8 und 10 im Uhrzeigersinn, die Welle 9 aber entgegen dem Uhrzeigersinn.
Darüber hinaus wird angenommen, daß am Anfang dieses Arbeitszyklus die Aufreißstreifenbahnen
33 über die Ebene des Messers 11 (und des Messers 11 a) hinausragen. Der Schlitten 1 bewegt sich nun
nach rechts, das Messer 11 dreht sich im Uhrzeigersinn und rollt über eine der Bahnen 33; das Messer 11
schneidet zusammen mit dem ortsfesten Messer 32 die Bahn und trennt deren hinausragenden Teil ab,
der eine kurze Strecke nach unten fällt (s. F i g. 1), bis er den Umfang des Gliedes 12 berührt, an dem er
durch Druck gehalten wird. Gleichzeitig rollt das Glied 12 gerade unterhalb der unteren Oberfläche der
Bahn, und also ist am Ende der Links-Rechts-Bewegung des Schlittens der hinausragende Teil der
Bahn 33 abgeschnitten, um einen Aufreißstreifen zu bilden, der um den Umfang des Übertragungsgliedes
12 liegt. Die wesentlichen Teile sind nun in der in F i g. 3 dargestellten Lage, wobei der Aufreißstreifen
bei 42 angedeutet ist.
Danach bewirken der Nocken 21 und die Feder 22 eine Bewegung der Zahnstange nach rechts; die von
der Zahnstange zurückgelegte Strecke reicht aus, um
das Glied 12 und demnach das Messer 11 und das Rad 13 um 180° zu drehen, wobei das Glied 12 jetzt
im Uhrzeigersinn und das Messer 11 und das Rad 13 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden. Die
Teile werden so in die in F i g. 4 dargestellte Lage gebracht. Hier ist kein Halt erforderlich, da die nächste
Arbeitsstufe eine weitere oder fortgesetzte Bewegung der Zahnstange nach rechts erfordert, was eine weitere
Halbumdrehung der Teile 11,12 und 13 bewirkt. Während dieser Stufe soll die Zahnstange sich mit
solcher Geschwindigkeit bewegen, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Gliedes 12, an seinem untersten
Punkt, jederzeit gleich der der Einwickelmaterialbahn ist, und zwischen dem Aufreißstreifen und der Einwickelmaterialbahn
ist in der Förderrichtung der letzteren keine Relativbewegung. Wenn die Öffnungen 25
ihre unterste Lage erreichen, sind sie nicht mehr mit der Rille 29 verbunden; Unterdruck wirkt also nicht
mehr auf die Innenfläche des Aufreißstreifens, wenn dieser die Bahn 39 berührt. Dieser Streifen wird auf
die Bahn 39 gelegt, und zwar auf den Klebmaterialstreifen; der Streifen und die Bahn werden in dem
Spalt zwischen Glied 12 und geheiztem Rad 13 kräftig zusammengepreßt. Dieser Druck, zusammen mit
der vom Rad 13 abgegebenen Hitze, wirkt auf den Klebstoff und verbindet den Aufreißstreifen fest mit
der Bahn.
Um den Arbeitszyklus zu beenden, bewegt'der
Nocken 21 die Zahnstange 19 in ihre äußerste linke Stellung zurück. Gleichzeitig bewegt der Nocken 6
den Schlitten 1 wieder nach links. Die Zahnstange muß sich zweimal so weit wie der Schlitten bewegen,
da sie vorher zwei aufeinanderfolgende Bewegungen nach rechts machte; während der Rückbewegung bewegt
sich die Zahnstange gegenüber dem Schlitten nach links. Dadurch dreht sich das Glied 12 entgegen
dem Uhrzeigersinn, Messer 11 und Rad 13 aber im Uhrzeigersinn, alle um 180°; die Teile werden auf
diese Weise in die in F i g. 2 dargestellte Ausgangslage zurückgebracht, wobei Glied 12 und Rad 13 entlang
des Teils der Bahn 39 abrollen, auf den der Streifen gerade aufgebracht worden ist.
Während der letzten zwei Stufen des Arbeitszyklus, d. h. während die Zahnstange 19 die zweite Bewegung
nach rechts macht und während die Zahnstange 19 und der Schlitten 1 gleichzeitig nach links zurückbewegt
werden, ist das Messer 11 nicht im Eingriff mit dem Messer 32. Während der ersteren Bewegung
bewegt sich das Messer 11 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der in F i g. 4 dargestellten Lage in die in
F i g. 5 dargestellte Lage; während der Rückbewegung bewegt sich das Messer 11 im Uhrzeigersinn aus der
Lage nach F i g. 5 in die in F i g. 2 dargestellte Lage. Während der Dauer eines dieser Arbeitsgänge können
die Aufreißstreifenbahnen 33 zugeführt werden, und die Rollen 35 und 36 drehen sich während einer dieser
Perioden so weit, daß eine Bahnlänge, die der gewünschten Breite des Aufreißstreifens gleicht, derart
zugeführt wird, daß diese Bahnlänge über das Messer 32 hinausragt. Vorzugsweise soll diese Bewegung
nicht während des Zurückfahrens des Schlittens, sondern während des Alleinganges der Zahnstange geschehen,
denn während der Schlittenbewegung besteht immer die Möglichkeit, daß die Relativbewegung
zwischen Schlitten und Bahn 33 eine Störung dieser Bahn verursachen könnte. Darüber hinaus ist es
zweckmäßig, die Rollen 35 und 36 (über eine entsprechend gesteuerte Kupplung od. dgl.) von dem gemeinsamen
Antrieb für die Nocken 6 und 21 anzutreiben; dieser Antrieb ist während der Bewegung der Zahnstange
einer geringeren Belastung ausgesetzt als während der Bewegung des Schlittens. Dementsprechend
wird durch Antreiben der Rollen 35 und 36 während des Zurücklaufens der Zahnstange die Belastung des
Antriebes gleichmäßiger gestaltet.
Während der vorherbeschriebenen Arbeitsgänge arbeiten die Elemente 11 a, 12 α und 13 α zu gleicher
Zeit und in gleicher Weise wie die Elemente 11,12 und 13. Wenn also das Übertragungsglied 12 einen
Aufreißstreifen auf die Einwickelmaterialbahn legt, wird ein zweiter Aufreißstreifen von dem Glied 12 a
auf die gleiche Bahn gelegt. Da die vertikalen Ebenen der zwei Wellensätze 8 und 10 einerseits und 8 α und
10 α andererseits durch die Länge eines Aufreißstreifens
getrennt sind, werden die zwei Streifen gleichzeitig und mit genau aneinanderstoßenden Enden auf
die Einwickelmaterialbahn gelegt. Nach dem Auflegen eines jeden Streifenpaares muß der von dem
Glied 12 α auf die Einwickelmaterialbahn 39 gelegte Streifen um eine Strecke, die gleich seiner eigenen
Länge ist, weitergeführt werden. Wenn der von dem Streifen zurückgelegte Weg langer oder kürzer ist,
dann entstehen Lücken bzw. Überlagerungen zwischen dem (von dem Glied 12 α aufgelegten) Endstreifen
eines Paares und dem (von dem Glied 12 aufgelegten) vorderen Streifen des folgenden Paares. Also
müssen die Bewegung der Zahnstange 19 und des Schlittens 1 nach links, die Bewegung des Schlittens 1
nach rechts und die erste Bewegung der Zahnstange 19 nach rechts in dem Zeitraum erfolgen, den die
Einwickelmaterialbahn benötigt, um eine Strecke gleich der Länge eines Aufreißstreifens zurückzulegen.
Die fortgesetzte Bewegung der Zahnstange 19 nach rechts muß den Zeitraum in Anspruch nehmen, in
dem der Streifen auf die Bahn gelegt wird Diese Bedingungen bestimmen nicht nur die Konstruktion der
Nocken 6 und 21, sondern auch die der Verbindungen derjenigen Maschinenteile, die die Relativgeschwindigkeiten
der Nocken bestimmen.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Aufbringen von einer Aufreißstreifenmaterialbahn
abgetrennter Aufreißstreifen auf eine Einwickelmaterialbahn mit einem bewegbaren Messer, das die Aufreißstreifen von
der Aufreißstreifenmaterialbahn quer zu deren Längsrichtung abschneidet und einem die Aufreißstreifen
auf die Einwickelmaterialbahn parallel zu deren Längsrichtung übertragenden Glied,
dadurchgekennzeichnet, daß zwei Messer (11,11 d) und zwei Übertragungsglieder (12,
12 a) die Gestalt eines Segmentes einer Scheibe haben, daß die Messerwellen (8, 8 ä) parallel zu
den Wellen (9, 9 a) der Übertragungsglieder über diesen angeordnet sind und daß die Welle jedes
Messers mit der des zugehörigen Übertragungsgliedes mittels eines Zahnradantriebes (14,15,18)
verbunden ist, bei der Drehung des Messers das Übertragungsglied mit gleicher Geschwindigkeit,
aber in entgegengesetzter Drehrichtung dreht und der mit einer Zahnstange (19) im Eingriff steht,
die sich parallel zur Ebene der Einwickelmaterial-
bahn und rechtwinklig zu den Wellen (8, 9) erstreckt, und daß die Wellen (8, 8 α, 9, 9 a) in
einem gemeinsamen Schlitten (1) gelagert sind, der parallel zur Länge der Einwickelmaterialbahn
(39) hin- und herbewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (11,11 α) die Aufreißstreifen
(42) von einer einzigen Bahn (33) von Aufreißstreifenmaterial abtrennen, deren Breite
gleich der zweifachen Länge eines Aufreißstreifens ist, wobei ein bekanntes als Streifenschneider dienendes,
drehbares Kreismesser (41) die einzige Bahn (33) entlang ihrer Mittellinie zertrennt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der zwei bewegbaren
Messer (11) von einer Kante bis zur Trennungslinie der einzigen Aufreißstreifenmaterialbahn
(33) schneidet, während das andere Messer (11 a) von der Trennungslinie bis zur anderen Kante der
Bahn schneidet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (11,11 a) die Aufreißstreifen
(42) von zwei Bahnen von Aufreißstreifenmaterial (33) abschneiden, wobei die Breite jeder Bahn gleich der Länge des Aufreißstreifens
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009515/95
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