DE1453055C - Spiel Vorwähleinrichtung für eine automatische Kegelaufstellanlage - Google Patents
Spiel Vorwähleinrichtung für eine automatische KegelaufstellanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spielvorwähleinrichtung für eine automatische Kegelaufstellanlage, bei der
jedem Kegel eine den Kegel im abgeräumten Zustand festhaltende Sperrvorrichtung und ein Steuerschalter
zugeordnet ist, der beim Umfallen des Kegels über einen ersten Relaissatz den Antriebsmotor der Kegelaufstellmaschine
mit Verzögerung einschaltet und über eine elektrische Schaltung den Elektromagneten
der zugehörigen Sperrvorrichtung erregt und bei der eine von Hand zu betätigende Schalteranordnung vorgesehen
ist, durch welche die Elektromagneten beliebiger Sperrvorrichtungen in und außer Betrieb
gesetzt werden können.
Es sind Kegelaufstellvorrichtungen bekannt, die es gestatten, an einem Schaltpult eine Reihe von Kegelbildern
voreinzustellen, so daß bei jedem Aufstellvorgang nur die gewählte Kegelkombination aufgerichtet
wird. Besteht das Kegelbild beispielsweise aus vier im einzelnen definierten Kegeln, so werden diese
Kegel immer dann wieder aufgestellt, wenn mindestens einer von ihnen durch die Kugel umgeworfen
wurde. Ist am Schaltpult der Kegelbahn ein Schaltersatz angebracht, der für jeden Kegel einen eigenen
Schalter enthält, so ist es bei der bekannten Vorwähleinrichtung schwierig, das »Abräumen« eines
Kegelbildes mit mehreren Würfen durchzuführen. Beim Abräumen werden nur diejenigen Kegel eines
Kegelbildes wieder aufgestellt, die bei den vorhergehenden Würfen nicht umgeworfen worden sind.
Wird also bei dem erwähnten Beispiel eines aus vier Kegeln bestehenden Kegelbildes ein Kegel umgeworfen,
so dürfen beim nächsten Aufstellvorgang nur die drei übrigen Kegel aufgestellt werden. Dies ist bei
der bekannten Aufstelleinrichtung nur möglich, indem die drei betreffenden Schalter am Schaltpult einzeln
betätigt werden. Derjenige, der das Schaltpult bedient, muß sich also merken, welche Kegel übriggeblieben
sind und die Einstellung für den nächsten Aufstellvorgang entsprechend vornehmen. Dies führt
naturgemäß leicht zu Fehlern, so daß es ungeübten Personen praktisch unmöglich ist, das Abräumen
von Kegelbildern am Schaltpult fehlerfrei zu steuern.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und eine Spielvorwähleinrichtung
anzugeben, die ein Abräumen von Kegelbildern gestattet, ohne daß zwischendurch manuelle Eingriffe
am Schaltpult erforderlich sind. Diese Aufgabe wird bei einer Spielwähleinrichtung für eine automatische
Kegelaufstellanlage der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein von Hand zu
betätigender, auf verschiedene Wurfzahlprogramme einstellbarer Schalter einen zweiten Relaissatz steuert,
von dem ein bei jedem Wurf vorübergehend erregbares Relais mittels elektrischer Schaltungen mehrere
der Anzahl der im umfangreichsten Programm vorgesehenen Würfe entsprechende Schaltrelais und
Hilfsrelais zur Wirkung bringt, so daß je nach dem eingestellten Programm nach der entsprechenden Anzahl
Würfe nur die Kegel wieder aufgestellt werden, deren Sperrvorrichtungen nicht durch eine Steckkontakteinrichtung
in Betrieb gesetzt sind.
Da die Wahl des abzuräumenden Kegelbildes durch eine Steckkontakteinrichtung erfolgt, ist es
möglich, sehr schnell von einem Kegelbild zu einem anderen überzuwechseln, indem die Programmierung
in noch näher zu erläuternder Weise geändert wird. An dem Schalter können verschiedene Wurfzahlen
eingestellt werden, die für den jeweiligen Abraum-· Vorgang erforderlich sind. Nach Erreichen der vorgewählten
Wurfzahl ist der Abräumvorgang unabhängig von der Zahl der noch stehenden Kegel beendet,
so daß das eingestellte Kegelbild wieder vollständig erscheint und die Anlage somit für den nächsten
Abräumvorgang bereit ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist die Steckkontakteinrichtung eine Steckleiste mit den
ίο einzelnen Kegeln zugeordneten Kontakten und eine
in diese einsteckbare, mit elektrisch leitenden Lamellen versehene Karte auf. Es ist somit möglich, das
jeweils gewünschte Kegelbild mittels einer Programmkarte, die in die Steckleiste eingesteckt wird,
zu wählen. Ist dies geschehen, so ist es lediglich noch erforderlich, die gewünschte Wurfzahl am Schalter
einzustellen. Danach ist es ein weiteres Eingreifen vom Schaltpult aus nicht mehr erforderlich, da der
gesamte Abräumvorgang nunmehr selbsttätig abläuft.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich ferner dadurch, daß die Steckkontakteinrichtung
mehrere den Standplätzen der Kegel entsprechende Steckbuchsenanordnungen und mehrere
in die Steckbuchsen einsteckbare Stecker sowie einen von Hand zu betätigenden Mehrstufenschalter aufweist,
dessen Schaltstufen je einer Steckbuchsenanordnung zugeordnet sind.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnähme auf die Zeichnung an Hand zweier Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein elektrisches Schaltschema des Steuerungsteils einer bekannten Kegelaufstelleinrichtung,
soweit diese für das Verständnis der zusätzliehen Spielvorwähleinrichtung gemäß der Erfindung
erforderlich ist;
Fig. 2 stellt das elektrische Schaltschema der Spielvorwähleinrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
dar;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der gleichen Spielvorwähleinrichtung;
F i g. 4 zeigt die gleiche Spielvorwähleinrichtung in Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt;
F i g. 5 stellt in größerem Maßstab eine aus elektrisch leitenden und elektrisch nicht leitenden Partien bestehende Karte dar, die zum Spielen nach einem vorbestimmten Kegelbild in die Spielvorwähleinrichtung einsteckbar ist;
F i g. 5 stellt in größerem Maßstab eine aus elektrisch leitenden und elektrisch nicht leitenden Partien bestehende Karte dar, die zum Spielen nach einem vorbestimmten Kegelbild in die Spielvorwähleinrichtung einsteckbar ist;
Fig. 6 zeigt das elektrische Schaltschema eines
Teiles des zweiten Ausführungsbeispieles der Spielvorwähleinrichtung
;
Fig, 7 stellt die gleiche Spielvorwähleinrichtung
in Vorderansicht dar;
F i g. 8 veranschaulicht in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7 und
einen Stecker.
Die mechanische Ausbildung der Kegelaufstellanlage ist nicht dargestellt, da sie in zahlreichen Ausbildungen
bekannt sind. In Fig. 1 ist der Elektro-
motor 200 zum Betätigen einer Kegelaufstellanlage schematisch angedeutet, bei der beispielsweise jeder
der ebenfalls nicht dargestellten Kegel an einem Zugseil befestigt ist, mit dessen Hilfe er hochgezogen und
dann aufrecht auf seinen Standplatz abgestellt werden kann. Mit dem Motor 200 ist eine Steuerwelle
gekuppelt, die mehrere Nockenscheiben 201, 202, 203 und 204 trägt, denen gemäß Fig. 1 elektrische
Kontakte 206, 207, 208 bzw. 209 zugeordnet sind.
Bei jedem Aufstellvorgang vollführt die Welle mit den Nockenscheiben 201, 202, 203 und 204 eine Umdrehung
um 360°. Jedem Kegel ist ferner ein Steuerschalter 1, 2 ... 8 bzw. 9 zugeordnet, der beim Umfallen
des betreffenden Kegels vorübergehend geschlossen wird. Die Betätigung der Steuerschalter 1
bis 9 erfolgt zweckmäßig über die biegsamen Zugorgane der Kegel. Den Zugorganen der Kegel sind
Sperr- oder Klemmvorrichtungen zugeordnet, um jeden einzelnen der Kegel in abgeräumtem Zustand,
d. h., wenn er hochgehoben ist, gegen das Abstellen auf den Standplatz sperren zu können. Die Sperrvorrichtungen
weisen je einen Elektromagneten Ml, Ml . . . M8 bzw. M9 auf, der in Fig. 1 dargestellt
ist. Durch Erregen der Elektromagneten Ml bis M 9
kann jede einzelne der Sperrvorrichtungen in Betrieb gesetzt und zur Wirkung gebracht werden, wonach
die Magneten wieder stromlos werden können, ohne daß die Sperrwirkung aufgehoben wird, bis der
nächste Aufstellvorgang erfolgt.
Gemäß F i g. 1 weist die Einrichtung einen ersten Satz von Relais B, D, JJ, Nl, N2 . . . NS, N 9, S, T,
U, V und FZ auf, deren Kontakte mit entsprechenden kleinen Buchstaben und einer zusätzlichen Ziffer
bezeichnet sind, falls das betreffende Relais mehr als einen Kontakt aufweist. Von den Relais Nl bis
N 9 ist je eines jedem Kegel zugeordnet, und sie weisen je zwei getrennte Wicklungen auf, von denen die
eine parallel zu einer Signallampe 11,12 ... 18 bzw. 19 geschaltet ist. Die andere, Wicklung der gleichen
Relais steht mit einem Widerstand 21, 22 ... 28 bzw. 29 in Verbindung, der im Stromkreis des Relais
S liegt. Ein weiterer Widerstand 30 ist ebenfalls an die Wicklung des Relais S angeschlossen. Das Relais
B ist durch einen Widerstand 210 und einen Kondensator 211 in seiner Funktion verzögert, desgleichen
das Relais D durch einen Widerstand 212 und einen Kondensator 213. Dem Relais T sind zu
seiner verzögerten Funktion ein Widerstand 214 und ein Kondensator 215 zugeordnet.
Die Wicklung des Relais FZ ist an den Ausgang eines Verstärkers 216 angeschlossen, dessen Eingang
mit einer lichtelektrischen Zelle 217 in Verbindung steht. Die letztere ist ein Bestandteil einer im
übrigen nicht dargestellten Lichtschranke mit einem quer über die Kegelbahn verlaufenden Lichtstrahl,
der durch die Kugel beim Kegelschub unterbrochen wird.
An einem Kommandopult 220 (Fig. 1) sind ein
im Stromkreis des Relais B liegender Handschalter 221 zum Ein- und Ausschalten der Einrichtung und
ein im Stromkreis des Relais D liegender Druckknopfschalter 222 vorhanden, welcher zum willkürlichen
Inbetriebsetzen der Kegelaufstellanlage dient. Ferner weist das Kommandopult 220 einen Umschalter
223 mit drei Schaltstellungen I, II und III auf, die verschiedenen Spielarten entsprechen. In der Stellung
I ist die Einrichtung für das gewöhnliche Kegelspiel eingestellt, bei welchem nach jedem Wurf sämtliche
Kegel neu gestellt werden. In der Stellung II wird auf vollautomatisches »internationales Abräumen«,
auch »Spick« genannt, gespielt, wobei nach jedem Wurf alle umgefallenen Kegel so lange in der
hochgezogenen Stellung gesperrt bleiben, bis sämtliche Kegel gefallen sind. In der Stellung HI erfolgt
das »internationale Abräumen« von beliebig gewählten Kegelbildern, die an Handschaltern 31 bis 39 eingestellt
werden können, von denen je einer einem bestimmten Kegel zugeordnet ist. Die Schalter 31 bis 39
sind zweckmäßig entsprechend den Standplätzen der Kegel auf dem Kommandopult 220 angeordnet. Letzteres
weist ferner einen Druckknopfschalter 224 auf, S durch dessen Betätigung die Sperrvorrichtungen,
welche die Kegel in abgeräumtem Zustand sperren, außer Betrieb gesetzt werden können.
Die Schaltung nach Fig. 1 zeigt die Klemmen 41 bis 49 sowie 230, 231 und 232, an welche die in
ίο Fig. 2 dargestellte Spielvorwähleinrichtung angeschlossen
ist. Die Plus- und Minus-Leiter, wie auch die zugeordnete Stromquelle sind der Einfachheit
wegen lediglich angedeutet bzw. ganz weggelassen. Die Spielvorwähleinrichtung nach Fig. 2 weist
Anschlußklemmen 41 bis 49 und 230 bis 232 auf, die mit den gleich bezeichneten Klemmen der Schaltung
nach Fig. 1 verbunden sind. In der Darstellung nach F i g. 2 ist die Schaltung des Spielvorwählers in
zwei Einheiten 235 und 236 unterteilt, die durch Leiter 237, 238 und 239 miteinander in Verbindung
stehen. Die Spielvorwähieinrichtung weist einen zweiten Relaissatz, bestehend aus den Relais DD, EE,
FF, GG, KK, H und /, auf. Den Relais FF, GG, KK und / ist je ein Ladekondensator 240, 241, 242 bzw.
243 mit einem zugehörigen Ladewiderstand 244, 245, 246 bzw. 247 zugeordnet. Um ein verzögertes Arbeiten
des Relais EE zu erzielen, sind demselben ein Kondensator 248 und ein Widerstand 249 beigeschaltet.
Die Spielvorwähieinrichtung weist einen von Hand zu betätigenden Umschalter 250 mit drei
Schaltstellungen IW, 2W und 3W auf, welche verschiedenen
Spielprogrammen mit unterschiedlichen Wurfzahlen entsprechen (Fig. 2, 3 und 4). Ferner
sind eine Signallampe 251 und eine mehrpolige Steckkontaktleiste 252 vorhanden, zu der Kontaktmittel
253 gehören.
Gemäß F i g. 3 und 4 ist die Steckkontaktleiste 252 derart ausgebildet, daß in dieselbe eine Karte 255
(Fig. 4 und 5) eingesteckt werden kann, welche aus elektrisch isolierendem Material besteht und die Kontaktmiitel
253 als elektrisch leitende Partien in Form eines metallischen Belages aufweist. Jedem Kegel ist
eine Kontaktlamelle 253 a zugeordnet, die auf der Karte 255 mit der Nummer 1, 2 ... 8 bzw. 9 des
entsprechenden Kegels bezeichnet ist und durch eine verjüngte Stelle 2536 mit den übrigen Kontaktmitteln
253 verbunden ist. Die verjüngte Stelle 253 b kann gewünschtenfalls durch einfaches Kratzen mit
Hilfe eines Radiermessers od. dgl. unterbrochen werden, so daß die betreffende Kontaktlamelle 253 a
wirkungslos wird. In Fig. 5 sind nur die Kontaktlamellen der Kegel 2 und 6 nicht auf die geschilderte
Weise wirkungslos gemacht. Auf der Karte 255 sind ferner die Standplätze der Kegel zeichnerisch wiedergegeben
und mit den Nummern der Kegel bezeichnet. Zweckmäßig werden diejenigen Kegelstandplätze
Nr. 2 und 6 z. B. durch ein Kreuz oder durch Bemalen
kenntlich gemacht, denen die wirksamen Kontaktlamellen 253 a zugeordnet sind. Karten 255 der
beschriebenen Art sind in gxöSerer Anzahl vorhanden, damit für jedes gewünschte Kegelbild eine der
Karten präpariert werden kann. Jede Karte 255 weist außer den Kontaktlamellen 253 a, die den einzelnen
Kegeln zugeordnet sind, noch zwei zusätzliche Kontaktlamellen 253 c auf, die^ nicht durch Kratzen abgetrennt
werden dürfen.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebenen Kegelaufstelleinrichtung ist z. B. wie folgt:
5 6
Zunächst ist der Schalter 221 am Kommando- takt fz, Klemmen 231, Relaiskontakt ddt, Wider-
kasten 220 zu schließen. Es sei nun angenommen, stand 249, Wicklung des Relais EE, Minuspol. Das
daß der Umschalter 223 für die verschiedenen Spiel- Relais EE wird somit erregt, und sein Kontakt eel
arten in die Stellung III gebracht wird und sämtliche, bewirkt eine Aufladung des Kondensators 240: PIus-
je einem bestimmten Kegel zugeordneten Hand- 5 pol, Kontaktlamellen 253c, Leiter 237, Relaiskontakt
schalter 31 bis 39 geöffnet sind. Das Relais V ist nun hl, Widerstand 244, Relaiskontakt eel, Kondensa-
über den Umschalter 223 erregt, weshalb die Kon- tor 240, Minuspol. Wenn kein Kegel getroffen wird,
takte vl bis ν 11 geschlossen sind. Ebenfalls ist das so fällt das Relais EE mit einer gewissen Zeitver-
Relais U über den Umschalter 223 erregt, so daß die zögerung infolge des Kondensators 248 ab, nachdem
Kontakte μ 2 und μ 3 geschlossen sind und der Kon- io der Kontakt fz des Lichtschrankenrelais FZ wieder
takt μ 1 geöffnet ist. Wird die in Fig. 5 dargestellte die in Fig. 1 gezeigte Ruhestellung eingenommen hat
Karte 255 in die Kontaktleiste 252 des Spielvorwäh- und bevor das durch den Widerstand 212 und den
lers eingeschoben, so wird über die Kontaktlamellen Kondensator 213 anzugverzögerte Relais D über den
253 c der Stromkreis der Signallampe 251 geschlos- Kontakt ee4 erregt wird. Der Motor 200 beginnt da-
sen. Über diejenigen Kontaktlamellen 253a, die nicht 15 her nicht zu laufen.
durch Kratzen unterbrochen worden sind, wird der Wird mindestens einer der Kegel umgeworfen, so
Stromkreis durch die eine Wicklung der Relais Nl wird der zugeordnete Steuerschalter 1, 3, 4, 5, 7, 8
und N 6 geschlossen: Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, bzw. 9 durch das vom umgeworfenen Kegel nach-Kontaktlamelle
253 a, Klemme 42 bzw. 46, Wicklung gezogene Zugseil vorübergehend geschlossen. Ist
des Relais Nl bzw. N6, Ruhekontakt ti, Minuspol. 20 beispielsweise der Kegel Nr. 1 gefallen, so wird fol-Somit
werden die Relais Nl und N6 erregt, deren gender Stromkreis geschlossen: Pluspol, Nocken-Kontakte
η 23 und η 63 die Stromkreise der Elektro- schalter 207, Steuerschalter 1, Widerstand 21, Wickmagneten
Ml und M 6 schließen, welche die Sperr- lung des Relais 5, Minuspol. Das Relais S wird somit
vorrichtungen für die Kegel Nr. 2 und 6 zur Wirkung erregt, wobei es durch seinen Kontakts2 einen ;|
bringen. 35 Selbsthaltestromkreis schließt: Pluspol, Nocken-
Der Kondensator 243 (Fig. 2) war schon vorher kontakt 207, Reiaiskontaktsi, Widerstand 30, Wicküber
den Widerstand 247 aufgeladen. Beim Einschie- lung des Relais 5, Minuspol. Der Relaiskontakt s 1
ben der Karte 253 entlädt sich der Kondensator 243 schließt den Stromkreis des dem umgeworfenen Kegel
über die Wicklung des Relais / und die Kontakt- zugeordneten Relais Nl: Pluspol, Nockenkontakt
lamellen 253c, wodurch das Relais / während ver- 30 207, Steuerschalter 1, obere Wicklung des Relais Nl,
hältnismäßig kurzer Zeitdauer erregt wird und seine Relaiskontakt ν 1, Relaiskontakt £ 1, Minuspol. Das
Kontakte /1 und jl geschlossen werden. Der Kon- Relais Nl wird somit erregt und in diesem Zustand
takt /1 schließt den Stromkreis des Relais H, das so- über seine untere Wicklung im Stromkreis Pluspol,
mit vorübergehend erregt wird. Der Relaiskontakt h 1 Relaiskontakt //, Nockenkontakt 208, jetzt geschlosschließt
den Stromkreis des Relais//(Fig. 1), dessen 35 sener Relaiskontakt η 11, untere Wicklung des ReRuhekontakt // während kurzer Zeitdauer geöffnet laisNl, Relaiskontakt ti, Minuspol gehalten, auch
wird. Dadurch werden die Selbsthaltestromkreise der wenn später die obere Wicklung durch Abfallen des
Relais iVl bis N 9 unterbrochen und mit Ausnahme Relais S stromlos wird. Durch Schließen des Relaisder
Relais Nl und N 6 alle Relais Nl bis N 9 ent- kontaktes η 11 leuchtet auch die zur unteren Wickregt,
falls sie vorher aus irgendeinem Grund erregt 40 lung parallelgeschaltete Signallampe 11 auf zur Anwaren.
Der Relaiskontakt Λ 2 unterbricht vorüber- zeige des gefallenen Kegels. Durch den Kontakt η 13
gehend die Selbsthaltestromkreise der Relais FF, GG wird der Magnet M1 erregt, welcher die Sperrvor-
und KK, so daß diese ebenfalls stromlos werden, richtung des umgefallenen Kegels in Betrieb setzt,
falls sie vorher erregt worden sind. Der Relaiskontakt Über den Relaiskontakt s4 wird die Wicklung des
jl schließt den Stromkreis des Relais D: Pluspol, 45 Relais EE zusätzlich gespeist, so daß es zunächst /
Kontaktlamellen 253c, Reiaiskontakt /2, Klemmen nicht abfällt, wenn der Kontakt fz in seine Ruhelage "
230, Widerstand 212, Wicklung des Relais D, Minus- zurückkehrt: Pluspol, Relaiskontakts 4, Klemmen
pol. Der Relaiskontakt dl schließt den Stromkreis 231, Relaiskontakt dd\, Widerstand 249, Wicklung
des Motors 200, wodurch der Mechanismus zum des Relais EE, Minuspol.
Aufstellen der Kegel in Betrieb gesetzt wird. Der so Durch die Erregung des Relais EE wird mittels
Relaiskontakt dl schließt über den Nockenkontakt seines Kontaktes ee4 der Stromkreis des Relais D
206 einen Selbsthaltestromkreis für das Relais D. geschlossen: Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter
Bevor die vorbestimmten Kegel abgesenkt werden, 237, Schalter 250, Relaiskontakt ff 5, Relaiskontakt
öffnet die Nockenscheibe 201 den Kontakt 206, wo- ee4, Klemmen 230, Widerstand 212, Wicklung
durch der Selbsthaltestromkreis des Relais D unter- 55 des Relais D, Minuspol. Der Widerstand 212 und
brachen wird, das mit Verzögerung abfällt. Der Mo- der Kondensator 213 haben eine Verzögerung
tor 200 wird durch den Endschalter 209 stillgesetzt, der Erregung des Relais D zur Folge. Wäh-
wenn die Aufstellorgane ihre Ausgangslage erreicht rend durch den Kontakt dl der Motor 200 ein-
haben. Die Einrichtung ist nun zum Spielen bereit. geschaltet wird, schließt der Kontakt dl über den
Es wird jetzt angenommen, der Umschalter 250 60 Nockenkontakt 206 den Selbsthaltekreis des Re-v
der Spielvorwähleinrichtung stehe in der Stellung 1W lais D. Die Kegel werden hochgezogen. Mittels des
zum Spielen eines Ein-Wurf-Programms. Beim Kegel- Nockenkontaktes 203 bleibt der Motor 200 einge-
schub unterbricht die Kugel, unmittelbar bevor sie schaltet, bis die Nockenscheibe 204 eine volle Um-
gegen die Kegelstandplätze rollt, das auf die licht- drehung gemacht hat. Der Relaiskontakt ee 4 hat
elektrische Zelle 217 gerichtete Lichtstrahlenbündel. 65 außerdem den folgenden Stromkreis geschlossen:
Dadurch wird der Umschaltkontakt fz betätigt und Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Schalter
der Stromkreis durch die Wicklung des Relais EE 250, Relaiskontakt ff 5, Relaiskontakt ee4, Wicklung
während kurzer Zeitdauer geschlossen: Pluspol, Kon- des Relais DD, Minuspol. Dadurch wird das Re-
laisDD erregt, dessen Kontaktteil den Stromkreis
durch die Wicklung des Relais EE unterbricht.
Das Relais EE fällt mit der durch den Kondensator 248 gegebenen Verzögerung ab, wobei durch
Umschalten des Kontaktes eel der Kondensator 240 über die Wicklung des Relais FF entladen wird. Dadurch
wird das Relais FF erregt, dessen Kontakt//1 einen Selbsthaltestromkreis schließt: Pluspol, Kontaktlamellen
253 c, Leiter 237, Relaiskontakt h 2, Relaiskontakt//1,
Wicklung des Relais FF, Minuspol. Der Relaiskontakt //3 bereitet einen Stromkreis zum
Relais H vor: Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter
237, Schalter 250, Relaiskontakt//3, Relaiskontakt ddl, Wicklung des Relais H, Minuspol. Nach
dem öffnen des Relaiskontaktes ee4 bleiben die Relais
D und DD weiterhin erregt durch den Stromkreis: Pluspol, Nockenkontakt 206, Relaiskontakt d 2, Leiter
230.
Wenn alle Kegel hochgezogen sind, schaltet der Nockenkontakt 206 die Relais D und DD ab, wodurch
der Kontakt ddl geschlossen und das Relais H erregt wird. Damit wird auch das Relais // erregt:
Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Relaiskontakt hl, Klemmen 232, Wicklung des Relais JJ,
Minuspol. Durch öffnen des Relaiskontaktes // werden
die Selbsthaltestromkreise für die unteren Wicklungen der Relais Nl... Λ/9 unterbrochen, so daß
diese abfallen, mit Ausnahme derjenigen, die mittels der Kontaktlamellen 253 α eingeschaltet sind. Damit
werden auch alle Magneten M1... M 9 stromlos,
mit Ausnahme der Magneten M 2 und M 6. Der Motor 200 läuft noch weiter, bis die Aufstellorgane
ihre Ausgangslage erreicht haben, wobei bis auf die Kegel Nr. 2 und 6 alle Kegel wieder auf ihre Standplätze
abgesenkt werden. Kurz vor dem Stillsetzen des Motors 200 unterbricht der Nockenkontakt 207
den Stromfluß durch das Relais 5, das somit abfällt. Der Relaiskontakt h 2 unterbricht den Selbsthaltestromkreis
des Relais FF, so daß auch dieses stromlos wird. Sein Kontakt//3 unterbricht dabei den
Stromfluß durch das Relais H, welches somit ebenfalls abfällt. Dadurch unterbricht der Relaiskontakt
h 1 den Stromkreis des Relais JJ. Die Einrichtung hat nun wieder ihren Ausgangszustand erreicht
und ist für ein neues Spiel mit einem einzigen Wurf der Kugel auf das mittels der Karte 255 vorgewählte
Kegelbild bereit.
Zum Spielen eines Zwei-Wurf-Programms stellt man den Schalter 250 in die Stellung 2 W. Nach dem
ersten Wurf der Kugel spielen sich die Funktionen der Einrichtung genau gleich ab, wie vorstehend beschrieben,
bis das Relais FF erregt wird. Wenn alle Kegel hochgezogen sind, schaltet der Nockenkontakt
206 die Relais D und DD ab. Im Gegensatz zum vorher beschriebenen Ein-Wurf-Programm wird jetzt
beim Schließen des Kontaktes ddl das Relais H noch nicht erregt, da sich der Schalter 250 in Stellung 2 W
befindet und der Relaiskpntakt gg3 den Stromkreis
noch unterbricht. Die Sperrmagneten Ml■... M 9 der umgefallenen Kegel bleiben somit erregt, und es
werden nach dem Hochziehen der Kegel nur diejenigen wieder auf ihre Standplätze abgestellt, die
beim ersten Wurf nicht umgefallen sind. Beim zweiten Wurf der Kugel wird wieder mittels der lichtelektrischen
Zelle 217 und des Relais FZ das Relais EE erregt, wie bereits beschrieben. Der Relaiskontakt
ee4 schließt den Stromkreis zum Relais D: Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237,'Schalter
250, Relaiskontakt//4, Relaiskontakt ee 4, Klemmen 230, Widerstand 212, Wicklung des Relais D, Minuspol.
Damit wird der Kegelaufstellvorgang eingeleitet. Der Kontakt ee4 schließt auch folgenden Stromkreis:
Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Schalter
250, Relaiskontakt//4, Relaiskontakt ee4, Wicklung
des Relais DD, Minuspol. Nachher spielen sich die gleichen Vorgänge ab wie beim Erregen des Relais
DD nach dem ersten Wurf, bis das Relais EE wieder
ίο abfällt. Dann wird der Kondensator 241 über den
Relaiskontakt ee2 und die Wicklung des Relais GG
entladen, das somit erregt wird und mittels seines Kontaktes ggl einen Selbsthaltestromkreis schließt.
Durch den Relaiskontakt gg3 wird, analog wie nach
dem ersten Wurf, ein Stromkreis zum Relais H vorbereitet. Letzteres wird erregt, sobald die Relais D
und DD abfallen, wonach sich die gleichen Funktionen abspielen wie beim Erregen des Relais H nach
dem ersten Wurf, mit dem einzigen Unterschied, daß
ao durch den Relaiskontakt Λ 2 zusätzlich auch der
Selbsthaltestromkreis des Relais GG unterbrochen wird. Mit Ausnahme der Kegel Nr. 2 und 6 werden
sämtliche Kegel wieder auf ihre Standplätze abgesenkt, wonach die Einrichtung für ein neues Spiel
nach dem Zwei-Wurf-Programm bereit ist.
Falls bei eingestelltem Zwei-Wurf-Programm bereits im ersten Wurf der Kugel sämtliche stehenden
Kegel umgeworfen werden, schließen die Kontakte η 12, λ 22 . . . «92 den Stromkreis zum Relais T, das
somit erregt wird und durch seinen Kontakt 11 die
Selbsthaltestromkreise der Relais Nl.. . N 9 unterbricht. Dies hat zur Folge, daß mit Ausnahme der
Magneten M 2 und M 6 sämtliche Magneten Ml . . . M 9 stromlos werden und daher alle Kegel gemäß
dem durch die Karte 255 vorgewählten Kegelbild. wieder auf ihre Standplätze gestellt werden. Beim
Abfallen des Relais Nl... N9 wird auch das Relais T wieder stromlos. Der Spieler kann den zweiten
Wurf der Kugel in üblicher Weise vornehmen, wonach wieder alle Kegel gemäß dem vorgewählten
Kegelbild aufgestellt werden.
Befindet sich der Umschalter 250 in der Stellung 3 W, so ist die Einrichtung für das Drei-Wurf-Programm
eingestellt. Beim ersten und beim zweiten Wurf der Kugel spielen sich die gleichen Vorgänge
ab, wie beim Zwei-Wurf-Programm, bis das Relais GG erregt wird. Wenn nachher beim Abfallen des
Relais DD sich der Kontakt ddl schließt, so wird das Relais H noch nicht erregt, weil der Stromkreis noch
durch den Relaiskontakt kkl unterbrochen ist. Daher bleiben die Sperrmagneten Ml... M 9 aller durch
den ersten und den zweiten Wurf zu Fall gebrachter Kegel erregt, so daß auch nach dem zweiten Wurf
nur diejenigen Kegel wieder gestellt werden, die in den beiden vorangehenden Würfen nicht umgefallen
sind. Durch die Erregung des Relais GG wird der Kondensator 242 aufgeladen: Pluspol, Kontaktlamellen
253 c, Leiter 237, Relaiskontakt h 1, Widerstand 246. Relaiskontakt ggl, Relaiskontakt eel,
Kondensator 242, Minuspol. Beim nachfolgenden Abfallen des Relais EE wird der Kondensator 242
über die Wicklung des Relais KK entladen, das erregt wird und durch seinen Kontakt kk 1 einen Selbsthaltestromkreis
schließt. Der Rclaiskontakt kkl schließt nun den Stromkreis durch das Relais //:
Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Schalter 250, Relaiskontakt kk2, Relaiskontakt dd2, Wicklung
des Relais //, Minuspol. Nachher wird das
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9 10
Spielprogramm auf gleiche Weise beendet, wie beim buchse ist in F i g. 8 näher veranschaulicht. JJnter
Ein-Wurf- oder beim Zwei-Wurf-Programm, d. h., einer metallischen Frontplatte befinden sich mehrere
es werden wieder alle Kegel gestellt, bis auf die unmittelbar übereinanderliegende Isoliermaterial-Kegel
Nr. 2 und 6. platten 332 bis 336. Alle Platten 331 bis 336 besitzen
Wenn beim Spielen des Drei-Wurf-Programms 5 gleichachsig zueinander ausgerichtete Bohrungen,
schon nach dem ersten oder dem zweiten Wurf der wobei die Bohrungen der beiden Platten 333 und 335
Kugel sämtliche Kegel umgeworfen sind, werden für einen kleineren Durchmesser haben als diejenigen
den zweiten bzw. dritten Wurf wieder sämtliche der übrigen Platten. Die Platten 333 und 335 weisen
Kegel entsprechend dem vorgewählten Kegelbild ge- sogenannte gedruckte Schaltungen, d. h. elektrisch
stellt, wie bereits mit Bezug auf das Zwei-Wurf- io leitende Partien auf, die durch metallische Beläge
Programm beschrieben wurde. gebildet sind. In die Bohrungen der beiden Platten
Wünscht man gemäß einem anderen Kegelbild zu 333 und 335 kann willkürlich ein elektrisch leitender
spielen, so zieht man die Karte 255 aus der Kontakt- Steckerstift 338 eingesteckt werden, der mit einem
leiste 252 heraus und schiebt eine andere Karte ein, Handgriff 339 aus Isoliermaterial versehen ist und in
auf welche die Kontaktlamellen 253 α entsprechend 15 seinem eingesteckten Zustand je eine leitende Partie
dem gewünschten neuen Kegelbild teils unterbrochen der beiden Platten 333 und 335 miteinander verbin-
sind. Ein solcher Wechsel der Karte 255 kann auch det. Die leitenden Partien der einen Platte 333 sind
vorgenommen werden, wenn das am Schalter 250 an die Klemmen 41 bis 49 angeschlossen, wie in
eingestellte Programm nicht zu Ende gespielt wor- Fig. 6 für die Steckbuchsenanordnung 321 und 330
den ist. 20 gezeigt ist. Die leitenden Partien der anderen Platte
Die anderen mit dem Schalter 223 des Kommando- 335 sind je mit einem anderen der feststehenden
pultes 220 einstellbaren Spielarten brauchen hier Kontaktelemente der Schaltebenen 301 bis 309 ver-
nicht beschrieben zu werden, da sie bekannt sind und bunden. Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit
nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der vor- sind in Fig. 6 die Steckbuchsen-Anordnungen 322
liegenden Erfindung stehen. 25 bis 329 und die zugehörigen Anschlußleiter weg-
Das zweite Ausführungsbeispiel des Spielvorwäh- gelassen. Gemäß F i g. 7 weist der Spielvorwähler ein
lers unterscheidet sich von dem bisher beschriebenen Fach 340 auf, in welchem eine größere Anzahl der
in elektrischer Beziehung nur dadurch, daß an Stelle Stecker 338, 339 versorgt werden kann, wenn sie
der in F i g. 2 dargestellten Einheit 236 eine andere nicht in die Steckbuchsen eingeschoben sind.
Einheit 300 gemäß F i g. 6 vorhanden ist, welche 30 Nachstehend wird die Gebrauchs- und Wirkungsdurch die Leiter 237, 238 und 239 mit der Einheit weise des zweiten Ausführungsbeispieles nur so weit 235 (F i g. 2) in Verbindung steht, und mittels Klem- beschrieben, als sie von derjenigen des ersten Ausmen 41 bis 49 an die gleich bezeichneten Klemmen führungsbeispieles des Spielvorwählers abweicht. In der Schaltung nach Fig. 1 angeschlossen ist. Die jeder der zehn Steckbuchsen-Anordnungen321 bis Einheit 300 weist das schon aus dem ersten Ausfüh- 35 330 kann nach Belieben ein Kegelbild vorbereitet rungsbeispiel bekannte Relais J und die Signallampe werden, indem durch Einschieben von Steckern 338, 251 auf. Ferner enthält sie einen von Hand zu be- 339 in die entsprechenden Bohrungen diejenigen tätigenden zwölfstufigen Umschalter mit mehreren Kegelstandplätze markiert werden, auf denen zu Be-Schaltebenen 301, 302 ... 309, 310 und 311, deren ginn des Spieles keine Kegel gestellt werden sollen, bewegliche Kontaktelemente alle durch einen gemein- 40 Es ist somit möglich, bis zu zehn verschiedene Kegelsamen Drehknopf 312 (F i g. 7) betätigbar sind. Die bilder vorzubereiten. Zum Inbetriebsetzen des Spiel-Schaltebenen 301 bis 309 sind je einem der Kegel vorwählers wird der Schalter 318 geschlossen und der Nr. 1 bis 9 zugeordnet, und ihre beweglichen Kon- Umschalter-Drehknopf 312 in diejenige Stellung getaktelemente stehen alle mit dem Leiter 237 in Ver- dreht, welche dem gewünschten, vorbereiteten Kegelbindung. Die feststehenden Kontaktelemente der 45 bild zugeordnet ist. Dabei wird mittels der Schalt-Schaltebene 310 sind abwechslungsweise mit dem ebene 311 der Leiter 237 an den Pluspol angeschlos-Pluspol der nicht dargestellten Stromquelle und mit sen und die Signallampe 251 eingeschaltet, wie durch der Wicklung des Relais J verbunden, dem ein Kon- Einschieben der Karte 255 beim ersten Ausführungsdensator 316 und ein Widerstand 317 beigeschaltet beispiel. Während der Drehung des Schalterdrehsind. Das bewegliche Kontaktelement der Schalt- 50 knopfes 312 von einer Schaltstellung zur nächsten ebene 310 ist derart ausgebildet, daß es beim Drehen wird mit Hilfe des beweglichen Kontaktelements der des Schalters von einer Stufe zur anderen jeweils Schaltebene 310 verübergehend der Stromkreis durch zwei aufeinanderfolgende der feststehenden Kon- die Wicklung des Relais / geschlossen, der somit ertaktelemente vorübergehend miteinander verbindet. regt wird. Gleichzeitig wird über den Widerstand 317 Das bewegliche Kontaktelement der Schaltebene 311 55 der Kondensator 316 aufgeladen, der nachher der kann mit Hilfe eines Schalters 318 mit dem Pluspol Wicklung des Relais J noch während einiger Zeit der Stromquelle verbunden werden. Die feststehen- Strom zu liefern vermag, wenn die Verbindung mit den Kontaktelemente der gleichen SchaUebene 311 dem Pluspol durch das bewegliche Kontaktelement sind, mit Ausnahme eines einzigen, sämtlich mitein- der SchaUebene 310 schon unterbrochen worden ist. ander und an den Leiter 237 angeschlossen. 60 Das Relais / wird daher auch bei sehr rascher Be-
Einheit 300 gemäß F i g. 6 vorhanden ist, welche 30 Nachstehend wird die Gebrauchs- und Wirkungsdurch die Leiter 237, 238 und 239 mit der Einheit weise des zweiten Ausführungsbeispieles nur so weit 235 (F i g. 2) in Verbindung steht, und mittels Klem- beschrieben, als sie von derjenigen des ersten Ausmen 41 bis 49 an die gleich bezeichneten Klemmen führungsbeispieles des Spielvorwählers abweicht. In der Schaltung nach Fig. 1 angeschlossen ist. Die jeder der zehn Steckbuchsen-Anordnungen321 bis Einheit 300 weist das schon aus dem ersten Ausfüh- 35 330 kann nach Belieben ein Kegelbild vorbereitet rungsbeispiel bekannte Relais J und die Signallampe werden, indem durch Einschieben von Steckern 338, 251 auf. Ferner enthält sie einen von Hand zu be- 339 in die entsprechenden Bohrungen diejenigen tätigenden zwölfstufigen Umschalter mit mehreren Kegelstandplätze markiert werden, auf denen zu Be-Schaltebenen 301, 302 ... 309, 310 und 311, deren ginn des Spieles keine Kegel gestellt werden sollen, bewegliche Kontaktelemente alle durch einen gemein- 40 Es ist somit möglich, bis zu zehn verschiedene Kegelsamen Drehknopf 312 (F i g. 7) betätigbar sind. Die bilder vorzubereiten. Zum Inbetriebsetzen des Spiel-Schaltebenen 301 bis 309 sind je einem der Kegel vorwählers wird der Schalter 318 geschlossen und der Nr. 1 bis 9 zugeordnet, und ihre beweglichen Kon- Umschalter-Drehknopf 312 in diejenige Stellung getaktelemente stehen alle mit dem Leiter 237 in Ver- dreht, welche dem gewünschten, vorbereiteten Kegelbindung. Die feststehenden Kontaktelemente der 45 bild zugeordnet ist. Dabei wird mittels der Schalt-Schaltebene 310 sind abwechslungsweise mit dem ebene 311 der Leiter 237 an den Pluspol angeschlos-Pluspol der nicht dargestellten Stromquelle und mit sen und die Signallampe 251 eingeschaltet, wie durch der Wicklung des Relais J verbunden, dem ein Kon- Einschieben der Karte 255 beim ersten Ausführungsdensator 316 und ein Widerstand 317 beigeschaltet beispiel. Während der Drehung des Schalterdrehsind. Das bewegliche Kontaktelement der Schalt- 50 knopfes 312 von einer Schaltstellung zur nächsten ebene 310 ist derart ausgebildet, daß es beim Drehen wird mit Hilfe des beweglichen Kontaktelements der des Schalters von einer Stufe zur anderen jeweils Schaltebene 310 verübergehend der Stromkreis durch zwei aufeinanderfolgende der feststehenden Kon- die Wicklung des Relais / geschlossen, der somit ertaktelemente vorübergehend miteinander verbindet. regt wird. Gleichzeitig wird über den Widerstand 317 Das bewegliche Kontaktelement der Schaltebene 311 55 der Kondensator 316 aufgeladen, der nachher der kann mit Hilfe eines Schalters 318 mit dem Pluspol Wicklung des Relais J noch während einiger Zeit der Stromquelle verbunden werden. Die feststehen- Strom zu liefern vermag, wenn die Verbindung mit den Kontaktelemente der gleichen SchaUebene 311 dem Pluspol durch das bewegliche Kontaktelement sind, mit Ausnahme eines einzigen, sämtlich mitein- der SchaUebene 310 schon unterbrochen worden ist. ander und an den Leiter 237 angeschlossen. 60 Das Relais / wird daher auch bei sehr rascher Be-
Die Spielvorwählereinrichtung gemäß dem zweiten tätigung des Umschalter-Drehknopfes 312 genügend
Ausführungsbeispiel weist ferner insgesamt zehn lange erregt, wobei sich die gleichen Vorgänge ab-
Sleckbuchsen-Anordnungen 321 bis 330 auf, die nach spielen, wie bei der Erregung des Relais J im ersten
F i g. 7 um den Drehknopf 312 gruppiert sind. Jede Ausführungsbeispiel.
dieser Steckbuchsen-Anordnungen besitzt neun 65 Nun ist die Einrichtung zum Spielen nach dem
Steckbuchsen, die den Kegeln Nr. 1 bis 9 zugeordnet Ein-Wurf-, Zwei-Wurf- oder Drei-Wurf-Programm
und entsprechend den Standplätzen der Kegel auge- bereit, je nach der Stellung des Umschalters 250.
ordnet sind. Die Ausbildung einer einzelnen Steck- Beim Spielen sind die Funktionen der Einrichtung
genau gleich wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Wenn man von einem Kegelbild auf ein anderes
wechseln will, so braucht nur der Drehknopf 312 in die entsprechende Stellung gedreht zu werden, wobei
jedesmal das Relais J vorübergehend erregt wird und die Kegel in Übereinstimmung mit dem gewählten
Kegelbild neu gestellt werden. Das Wechseln des Kegelbildes kann auch erfolgen, wenn ein begonnenes
Spielprogramm nicht beendet worden ist.
D;e beschriebenen Spielvorwähleinrichtungen kön- xo nen (*ewünschtenfalls an bereits bestehende automatische
Kegelaufstellanlagen angeschlossen werden, ohne daß an denselben umfangreiche Änderungen
vorgenommen werden müssen.
Claims (3)
1. Spielvorwähleinrichtung für eine automatische Kegelaufstellanlage, bei der jedem Kegel
eine den Kegel im abgeräumten Zustand festhaltende Sperrvorrichtung und ein Steuerschalter
zugeordnet ist, der beim Umfallen des Kegels über einen ersten Relaissatz den Antriebsmotor
der Kegelaufstellmaschine mit Verzögerung einschaltet und über eine elektrische Schaltung den
Elektromagneten der zugehörigen Sperrvorrichtung erregt, und bei der eine von Hand zu betätigende
Schalteranordnung vorgesehen ist, durch welche die Elektromagneten beliebiger Sperrvorrichtungen
in und außer Betrieb gesetzt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß
ein von Hand zu betätigender, auf verschiedene Würfzahlprogramme (IW, IW, 3W) einstellbarer
Schalter (250) einen zweiten Relaissatz steuert, von dem ein bei jedem Wurf vorübergehend
erregbares Relais (EE) mittels elektrischer Schaltungen mehrere der Anzahl der im
umfangreichsten Programm vorgesehenen Würfe entsprechende .Schaltrelais (FF, GG, KK) und
Hilfsrelais (DD, H, J) zur Wirkung bringt, so daß je nach dem eingestellten Programm nach der entsprechenden
Anzahl Würfe nur die Kegel wieder aufgestellt werden, deren Sperrvorrichtungen (Ml bis M9) nicht durch eine Steckkontakteinrichtung
(252, 255 bzw. 321 bis 330, 338) in Betrieb gesetzt sind.
2. Spielvorwähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckkontakteinrichtung
eine Steckleiste (252) mit den einzelnen Kegeln zugeordneten Kontakten und eine in
diese einsteckbare, mit elektrisch leitenden Lamellen (253) versehene Karte (255) aufweist.
3. Spielvorwähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckkontakteinrichtung
mehrere den Standplätzen der Kegel entsprechende Steckbuchsen-Anordnungen (321 bis 330) und mehrere in die Steckbuchsen einsteckbare
Stecker (338) sowie einen von Hand zu betätigenden Mehrstufenschalter (312) aufweist,
dessen Schaltstufen je einer Steckbuchsen-Anordnung zugeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Family
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